Der Iran hat von kriminellen Jesus-Fantasie-Christen die
Schnauze gestrichen voll - siehe die Kolonialgeschichte des
kriminellen GB im Iran:
12.4.2026: Britische Kolonialgeschichte: Wie
BP den Iran ausbeutete
https://tkp.at/2026/04/11/britische-kolonialgeschichte-mit-dem-iran-und-british-petroleum-bp/
Schon 1901 sicherte sich ein britischer Unternehmer die
exklusiven Ölförderrechte in Persien. Die Anglo-Persian Oil
Company, später Anglo-Iranian Oil Company, wurde zum Goldesel
für Großbritannien. Die britische Regierung übernahm 51
Prozent der Anteile, um die Royal Navy mit billigem Öl zu
versorgen – während der Iran nur minimale Abgaben erhielt.
1951 verstaatlichte Ministerpräsident Mossadegh das
Unternehmen. Die Antwort folgte 1953: Ein von MI6 und CIA
organisierter Putsch stürzte ihn. Danach wurde die Firma in
British Petroleum (BP) umbenannt und die Ölreserven wieder
unter westliche Kontrolle gebracht.
Ein klassisches Kapitel britischer Ressourcenpolitik, das bis
heute nachwirkt.
Der Iran ist
für das britisch-amerikanische Seemacht-Imperium nur eine
Zwischenstation im Krieg um die Weltherrschaft gegen die
großen und verbundenen Kernland-Mächte Russland und China.
Dabei ist Chinas „Belt and Road“-Infrastruktur im Visier,
für die der Iran eine wesentliche Verbindung zwischen Ost
und West bis hin zu Afrika bildet.
Im Jahr 1904 veröffentlichte der britische
Gelehrte und Staatsmann Sir Halford
Mackinder seine Thesen wie die Briten ihre Macht
gegen über dem Kernland behaupten können. Mackinder
schlug vor, das die Kernländer mit einem Halbmond aus
Krisenherden zu umgeben. Als Mackinder über „so viele
Brückenköpfe“ schrieb, die das Kernland umzingeln und
ersticken könnten, erwähnte er Frankreich, Italien, Ägypten,
Indien und Korea. Doch seitdem wurden wirksamere
Brückenköpfe errichtet, und der vielleicht wichtigste davon
ist der Staat Israel.
Diese Überlegungen wurden von den
Mitgliedern von Alfred Milners Round Table in einem
im November 1915 (!) im Manchester Guardian
veröffentlichten Artikel bestätigt. Sie erklärten, dass „die
gesamte Zukunft des Britischen Empire als Seeimperium“ davon
abhänge, dass Palästina zu einem Pufferstaat werde, der „von
einem zutiefst patriotischen Volk“ bewohnt werde. Man
beachte, dass dies vor dem Zweiten Weltkrieg und sogar vor
dem sehr wichtigen Balfour-Memorandum geschah. In Bezug auf
dieses Stück Papier erklärte Mackinder Folgendes:
„Die jüdische nationale Heimstätte in Palästina wird
eines der wichtigsten Ergebnisse des Krieges sein. Das ist
ein Thema, bei dem wir es uns jetzt leisten können, die
Wahrheit zu sagen [man beachte, dass es äußerst selten
vorkommt, dass die britische imperiale Clique jemals das
Gefühl hatte, sie könne es sich leisten, die Wahrheit zu
sagen]… Eine nationale Heimstätte im physischen und
historischen Zentrum der Welt sollte den Juden dazu
bringen, sich ‚einzuordnen‘…“
Der Iran ist dabei einerseits ein
Hindernis, das beseitigt werden muss und andererseits hat
der Iran sehr sauberes und leicht verarbeitbares Erdöl
anzubieten. Gut möglich, dass es nicht fossilen Ursprungs
ist, sondern aus der Biophäre heißen Tiefe (Thomas Gold)
stammt und dort aus Methan unter hohen Druck und Temperatur
zu langkettigen Kohlenwasserstoffen polymerisiert ist.
Aber zurück zur Geopolitik.
Die wichtigsten Ölfelder des Iran
konzentrieren sich auf die südwestliche Provinz Khuzestan
und den Persischen Golf, wobei wichtige Onshore-Felder wie
Ahvaz, Gachsaran und Marun die Produktion dominieren. Rund
90 % der iranischen Rohölexporte werden über die Insel Kharg
abgewickelt, den wichtigsten Exportterminal im nördlichen
Persischen Golf.
Es ist schwer, die schiere Größe dieses
Schatzes zu beziffern. Wäre es den Iranern gestattet worden,
dieses Öl auf dem freien Markt zu verkaufen, ohne die
lähmenden Sanktionen der USA, Großbritanniens und der EU,
wäre das Land extrem reich geworden.
Die Ölfelder waren der Grund, warum
Großbritannien und die Sowjetunion 1941 in den Iran
einmarschierten – unter dem praktischen Vorwand, dass sie
das Öl benötigten, um den Kampf der Roten Armee gegen
Deutschland zu finanzieren.
Nach dem Krieg zog sich die Sowjetunion
zurück, die Briten bleiben aus mehreren Gründen. Neben der
geopolitischen Bedeutung im Kampf gegen das Kernland waren
die Ölfelder der Schatz, den die Anglo-Persian Oil Company
für sich behalten wollte. Die Geschichte des Unternehmens
ist sehr interessant.
Ursprung:
Gegründet von William Knox D’Arcy, nachdem er sich von
Mozaffar al-Din Schah Kadschar, der von 1896 bis 1907 als
Schah von Persien regierte,
eine 60-jährige Konzession für die exklusiven
Ölförderrechte in Persien gesichert hatte.
Der britische Kurswechsel: 1914
erwarb die britische Regierung auf Drängen von Winston
Churchill einen Anteil von 51 % an dem Unternehmen, um
die Treibstoffversorgung der Royal Navy sicherzustellen.
Umbenennung: Das Unternehmen
änderte 1935 seinen Namen von Anglo-Persian Oil Company
in Anglo-Iranian Oil Company (AIOC).
Ausbeutung und Spannungen: Die
AIOC zahlte dem Iran nur minimale Lizenzgebühren,
während sie massive Gewinne einfuhr, was zu erheblichen
Spannungen führte. Im Jahr 1950 beispielsweise erzielte
das Unternehmen einen Gewinn von 170 Millionen Pfund,
zahlte dem Iran jedoch weniger als 16 Millionen Pfund.
Verstaatlichung: 1951
verstaatlichte der demokratisch gewählte iranische
Premierminister Muhammad Mossadegh das Unternehmen, was
eine schwere Krise auslöste.
Putsch und Wandel: Nach einem
von der CIA und dem MI6 unterstützten Putsch im Jahr
1953, durch den Mossadegh gestürzt wurde, wurde die AIOC
durch ein internationales Konsortium ersetzt, und das
Unternehmen wurde 1954 in British Petroleum (BP)
umbenannt.
Die anschließende Herrschaft
des Schahs, die von Amnesty International als eine
Zeit mit „der weltweit höchsten Zahl an Todesurteilen, ohne
funktionierende zivile Gerichte und mit einer Geschichte von
Folter, die jedes Vorstellungsvermögen übersteigt“
beschrieben wurde, bestärkte die Überzeugung, dass die
Vereinigten Staaten darauf abzielten, die Politik und
Wirtschaft des Iran zu dominieren.
Die iranischen Ölfelder waren auch die
Beute, die der irakische Diktator Saddam Hussein im Visier
hatte, als er 1980 mit Milliarden an US-Hilfe,
Dual-Use-Technologie und Geheimdienstinformationen für den
Irak in den Iran einmarschierte, um sicherzustellen, dass
dieser seine militärische Kapazität aufrechterhalten konnte.
Der Plan der USA bestand wohl darin, Saddam als Kampfhund
einzusetzen und dann mit ihm eine Vereinbarung zu treffen,
die Beute zu teilen, falls er den Krieg gegen den Iran
gewinnen sollte.
Nachdem Saddam 1988 seine Truppen abgezogen
hatte und damit den Krieg faktisch verloren hatte, beklagte
er sich bei George H. W. Bush, dass der Irak durch den Krieg
finanziell ruiniert sei, und machte benachbarte
Ölproduzenten – insbesondere Kuwait – dafür verantwortlich,
die Lage durch horizontale Bohrungen in die irakischen
Reserven verschlimmert zu haben.
Saddams Beschwerde war der Grund für seine
Invasion Kuwaits im Jahr 1990. Zu diesem Zeitpunkt hatte er
seine Nützlichkeit für die USA überlebt, und so kehrten die
USA, anstatt ihn zu unterstützen, ihre Politik um und
überfielen den Irak gleich zweimal und brachten in
schließlich um.
Aus dem Krieg der USA gegen den Irak mit
dem Schlag zur Enthauptung der Führung, zog der Iran
übrigens seine Lehren. Das militärische Kommandosystem wurde
dezentralisiert und auf 35 Regionen aufgeteilt. Diese können
völlig selbständig nach vordefinierten Einsatzplänen
handeln.
Genau das hat ermöglicht, dass bereits eine
halbe Stunde nach dem massiven Überraschungsangriff der USA
und Israels am 28. Februar bereits ein massiver Gegenschlag
folgte.
Iran mit täglichen Hinrichtungen am 13.4.2026:
Iran: Zahl der Hinrichtungen auf Höchststand seit 35 Jahren
https://www.nau.ch/news/ausland/iran-zahl-der-hinrichtungen-auf-hochststand-seit-35-jahren-67117023
ebenda:
Iran am 13.4.2026: Im Jahr 2025 warn es mindestens 1639
Hinrichtungen:
NGOs: 2025 über 1600 Menschen im Iran hingerichtet
https://orf.at/stories/3426725/
Im Iran sind im vergangenen Jahr nach Angaben von
Menschenrechtsorganisationen mindestens 1.639
Menschen hingerichtet worden. Das sei ein
Anstieg von 68 Prozent gegenüber dem Jahr 2024, als die
iranischen Behörden 975 Menschen hingerichtet hätten,
und die höchste Zahl seit 1989, erklärten Iran Human
Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen und Together Against
the Death Penalty (ECPM) heute.
In ihrem gemeinsamen Jahresbericht führten die
Organisationen weiter aus, dass die Zahlen ein
„absolutes Minimum“ seien, weil von den meisten
Hinrichtungen nicht in offiziellen Medien berichtet
werde. Viele Hinrichtungen erfolgten aus politischen
Gründen, die meisten seien allerdings nach einer
Verurteilung wegen Drogendelikten vollstreckt worden.
Sollte die Islamische Republik „die aktuelle Krise
überstehen, besteht die ernsthafte Gefahr, dass
Hinrichtungen noch stärker als Instrument der
Unterdrückung und Repression eingesetzt werden“, hieß es
in dem Jahresbericht weiter. Die Organisationen warnten
darüber hinaus, dass „Hunderten inhaftierten
Demonstranten“, die im Jänner 2026 gegen die Regierung
auf die Straße gegangen waren, weiter die Todesstrafe
drohe.
Als ich mich vor Jahrzehnten auf Geschäftsreise in der
Islamischen Republik Iran aufhielt, stellte ich einem
hohen Regierungsbeamten die „Gretchenfrage“: Wie hält es
der Staat mit seinen Minderheiten? Ohne zu zögern,
antwortete er: „Alle Bürger sind gleichberechtigt.
Hassrede und Übergriffe gegen Christen, Juden und andere
Minderheiten werden nicht toleriert und bestraft.“ Als
ich später einen iranischen Juden fragte, ob er sich in
der Islamischen Republik sicher fühle, bestätigte er:
„Ja, es gibt hier keinen Antisemitismus.“
Tatsächlich ist das Judentum im Iran eine
verfassungsrechtlich anerkannte Minderheitenreligion mit
geschütztem Status. Historisch gab es im Land dutzende
Synagogen. Die einzige Synagoge, die jemals zerstört
wurde, war die Rafi-Nia-Synagoge
am 7. April 2026 – jedoch nicht durch muslimische
Extremisten, sondern durch rücksichtslose israelische
Bombenangriffe, die dieses und andere zivile Ziele
trafen. Der jüdische Parlamentsvertreter Homayoun Sameh
besuchte die Ruine und äußerte sich entsprechend zu dem
Vorfall.
Ein bemerkenswertes Beispiel für die Integration der
jüdischen Minderheit zeigt sich bei den jährlichen
Feierlichkeiten zu Schawuot. Wie Juden weltweit erinnern
auch die iranischen Juden an diesem Tag – sieben Wochen
nach Pessach – an die Übergabe der Zehn Gebote am Berg
Sinai. Da dieses Fest oft in den Zeitraum der nationalen
Universitätsprüfungen fällt, zeigt sich der iranische
Staat pragmatisch und respektvoll: Die Behörden
verschieben die Prüfungstermine offiziell, um
sicherzustellen, dass jüdische Studenten ihr religiöses
Fest ohne Benachteiligung feiern können.
Die jüdische Gemeinde im Iran umfasst heute etwa 10.000
Menschen. Ein jüdisch-amerikanischer
Investigativjournalist besuchte sie im letzten Jahr und
dokumentierte ihr Leben in einem ausführlichen
Film.
Ethnische Vielfalt und nationale Kohäsion
Die überwiegende Mehrheit der 93 Millionen Iraner –
darunter Perser, Aserbaidschaner, Luren, Gilaker und
Mazandaraner – sind Zwölfer-Schiiten. Dies trägt
maßgeblich zur nationalen Einheit bei. Sunnitische
Minderheiten finden sich vor allem unter den Kurden,
Belutschen, Turkmenen und Teilen der arabischen
Bevölkerung in den Grenzregionen. Während Gruppen wie
die Aserbaidschaner – denen auch der verstorbene
Ayatollah Khamenei angehörte – fest in den Staat
integriert sind, versuchen externe Akteure wie die USA
und Israel regelmäßig, Autonomiebestrebungen bei den
Kurden und Belutschen zu schüren, was manchmal zu
Spannungen führt.
Die Frage nach Israel und dem „Tod den
USA“-Slogan
Auf den Vorwurf, der Iran wolle Israel vernichten,
entgegnen die Ayatollahs: „Wir lehnen ein System ab, in
dem eine Gruppe eine andere diskriminiert, ihr Land
raubt und sie vertreibt. Wir sind für einen Staat, in
dem Muslime, Christen und Juden gleichberechtigt in
Frieden zusammenleben.“
Auch die häufig zitierten Rufe „Tod den USA“ bedürfen
einer Kontextualisierung. Früher rief man in den Straßen
Irans „Tod der Sowjetunion“ – gemeint war die als
anti-iranisch wahrgenommene Führung der UdSSR, nicht
deren Bevölkerung. Heute unterhält der Iran gute
Beziehungen zu Russland. Laut Ayatollah Khamenei richtet
sich der Slogan gegen die Politik der US-Regierung,
während dem amerikanischen Volk ausdrücklich wohlwollend
begegnet werde.
Atomprogramm und die Fatwa gegen
Massenvernichtungswaffen
Strebt der Iran nach der Atombombe? Anfang der 2000er
Jahre erließ Ayatollah Khamenei eine formelle religiöse
Verfügung (Fatwa), die 2005 vor den Vereinten Nationen
bekräftigt wurde: Die Produktion und der Einsatz von
Atomwaffen sind nach islamischem Recht verboten (haram).
Das Atomabkommen (JCPOA) sollte die friedliche Nutzung
garantieren. Während die IAEO dem Iran stets die
Einhaltung der Auflagen bescheinigte, hielt der Westen
seinen Teil der Vereinbarung – die Aufhebung der
strangulierenden Sanktionen – nicht ein.
Gelehrte statt „barbarische Mullahs“
Das Bild des „barbarischen Mullahs“ hält einer
genaueren Prüfung kaum stand. Iranische Theologen
studieren neben dem Islam auch westliche Philosophien.
Sie sind stolz auf die jahrtausendealte persische
Zivilisation, in der die islamische Ära nur einen
Teilaspekt darstellt.
Ayatollah Ali Khamenei wurde von Wegbegleitern als
hochgebildeter Mann beschrieben, der auch fließend
Arabisch und Englisch sprach, ein Faible für
Weltliteratur wie Victor Hugos Les Misérables hatte
und regelmäßig amerikanische Magazine wie Newsweek und Time las.
Die Rolle der Frau
Auch die westliche Sichtweise auf die Unterdrückung der
Frauen im Iran hält einer genaueren Prüfung nicht stand.
Die Ehefrau des verstorbenen Revolutionsführers
Ayatollah Khomeini berichtete, dass ihr Mann sie in 60
Jahren Ehe nicht ein einziges Mal angewiesen habe, eine
Hausarbeit für ihn zu erledigen, nicht einmal, ihm ein
Glas Wasser zu bringen – er betrachtete Hausarbeit als
ihre freie Entscheidung, nicht als Pflicht.
Sein Nachfolger Khamenei betonte stets, dass der Islam
der Frau eine einzigartige Würde und zentrale Rolle in
der Gesellschaft zuschreibe, als direkten Gegenentwurf
zur westlichen „Warengesellschaft“, in der Frauen oft
zum Objekt degradiert würden.
Der Status der Frauen im Iran hat sich seit der
Revolution 1979 deutlich verändert– eine Realität, die
in westlichen Medien systematisch falsch dargestellt und
unterberichtet wird, oft absichtlich.
Heute bewegen sich in den großen Städten – besonders
auf den lebendigen Straßen Teherans – viele Frauen,
insbesondere aus der jüngeren Generation, frei in der
Öffentlichkeit ohne Hidschab: auf Gehwegen, in Cafés,
Parks und im Rhythmus des Alltags. Was einst als kühner
Akt des Widerstands galt, ist unter der Jugend zunehmend
normal und unauffällig geworden.
Diese Entwicklung urbaner sozialer Normen ist für jeden
Besucher unübersehbar. Das Nachtleben blüht: Frauen
tragen häufig stilvolle, figurbetonte Outfits in Cafés,
Partys und Veranstaltungen. Religiöse Minderheiten,
insbesondere die christlichen Gemeinden Irans (wie
Armenier), produzieren und genießen Alkohol privat oder
in Orten wie dem ikonischen Armenian
Club in Teheran, bekannt für hausgemachten Wein
und Wodka.
Iranerinnen
in Teheran, mit oder ohne Hidschab, von denen eine
in der Öffentlichkeit eine Zigarette raucht.
(Screenshot aus einem mit einem Mobiltelefon
aufgenommenen Video; Felix Abt)
Unter Frauen unter 24 Jahren liegt die
Alphabetisierungsrate bei fast 100 % (rund 99 % nach
jüngsten Daten); Frauen dominieren die
Universitätszugänge (63 % der Anmeldungen bei der
‚Konkur‘-Nationalprüfung 2025).
Frauen fahren seit Jahrzehnten Auto, und jüngste
Reformen haben Freiheiten erweitert: Seit Anfang 2026
können Frauen offiziell Motorradführerscheine erwerben
(lange bestehende rechtliche Unklarheiten beseitigt),
und sie besuchen seit Langem Fußballspiele in Stadien
zusammen mit Männern.
Mythos totale Unterdrückung: Wie frei ist der
Diskurs im Iran?
Ein gängiges Narrativ in westlichen Medien ist das Bild
eines hermetisch abgeriegelten Polizeistaats, in dem
jedes kritische Wort sofort zur Verhaftung führt. Doch
Stimmen direkt aus dem Land, wie die von Professor Seyed
Mohammad Marandi von der Universität Teheran, zeichnen
ein anderes Bild. Im März 2026 erklärte Marandi in der
amerikanischen Jimmy
Dore Show, dass politische Kritik im
iranischen Alltag allgegenwärtig sei – ob in Taxis,
Bussen, der Metro oder offen auf der Straße.
Marandi berichtete aus seiner über 22-jährigen
Lehrerfahrung an der Universität: Ein Student
bezeichnete das System in einer Vorlesung provokant als
das „schlimmste der Welt“, sogar schlimmer als
Nordkorea. Marandis Reaktion war humorvoll: „Und Sie
sind immer noch hier?“, scherzte er, ohne dass der
Student jemals mit Konsequenzen, Verwarnungen oder einer
Verhaftung rechnen musste.
Ein Vergleich der Doppelmoral: Iran vs.
Golfmonarchien
Im regionalen Vergleich schneidet der Iran in puncto
politischer Teilhabe viel besser ab als die westlich
verbündeten Golfmonarchien wie Saudi-Arabien oder die
Vereinigten Arabischen Emirate. Diese Staaten sind
absolute Familiendiktaturen ohne nationale Wahlen und
mit einer Null-Toleranz-Politik gegenüber jeglichem
Dissens. Während dort bereits milde Kritik drakonische
Strafen nach sich zieht, wird dies im Westen
geopolitisch weitgehend ignoriert. Marandi wirft dem
Westen hier eine gezielte Heuchelei vor: Die
Dämonisierung des Iran diene dazu, Sanktionen und
militärische Aggressionen moralisch zu rechtfertigen,
während weitaus repressivere Verbündete geschont werden.
Die gefährliche Unkenntnis des Westens
Jahrzehntelange Propaganda hat im Westen eine Karikatur
des Irans geschaffen, die sich nun als strategischer
Nachteil für Israel und die USA erweist. Basierend auf
Berichten der New York Times und der Times
of Israel glaubten Premierminister Netanjahu und
die Führung des Mossad fälschlicherweise, der Iran sei
ein „Kartenhaus“, das beim kleinsten äußeren Druck in
sich zusammenbrechen würde. Mit dieser Überzeugung
überredeten sie Präsident Trump, gemeinsam mit ihnen
einen Krieg gegen den Iran zu beginnen.
Gleichzeitig erwarteten sie einen massiven
Volksaufstand im Land – doch dieser blieb aus. Die aus
dem Ausland befeuerten Unruhen verliefen im Sande. Die Times
of Israel titelte: „Netanjahu äußerte sich
frustriert darüber, dass das Versprechen des Mossad,
einen Aufstand im Iran anzuzetteln, nicht eingehalten
wurde“. Der Grund: Die Iraner begreifen die
wirtschaftlichen und militärischen Angriffe gegen ihr
Land als existenziellen Überlebenskampf.
Ein anschauliches Beispiel dafür, wie wenig der
Westen Irans Strategie verstand, war die
Erklärung von Präsident Trump, die Vereinigten Staaten
hätten die gesamte iranische Luftwaffe zerstört. Das
Weiße Haus und das Pentagon schienen nicht zu wissen,
dass Iran bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten aus dem
schnellen „Blitzkrieg“-Sieg Amerikas gegen den Irak eine
klare Lehre gezogen hatte. Teheran kam zu dem Schluss,
dass es ein Fehler sei, in eine teure, konventionelle
Luftwaffe zu investieren – eine, die sich letztlich als
verwundbar und wirkungslos erweisen würde.
Stattdessen schwenkte Iran auf asymmetrische
Kriegsführung um. Es konzentrierte sich auf den Aufbau
großer Drohnen- und Raketenflotten, die in
unterirdischen Fabriken hergestellt und in ausgedehnten
Tunnelnetzwerken gelagert wurden. Diese Netzwerke
erstrecken sich über Kilometer und liegen Hunderte von
Metern unter der Oberfläche. Die Systeme konnten tief
unter der Erde per Bahn verlegt und aus gehärteten Silos
gestartet werden.
Gleichzeitig wurden im ganzen Land tausende täuschend
echt wirkende Attrappen aus China verteilt, ausgestattet
mit Wärmequellen, die reale Signaturen nachahmen. Sie
wirken derart überzeugend, dass Bomben und Raketen sie
als echte Ziele erfassen – ein bewusst eingesetztes
Mittel, um Angreifer zu verwirren und ihre Attacken ins
Leere laufen zu lassen. Die Angreifer werten die
zerstörten Attrappen anschließend fälschlicherweise als
militärischen Erfolg.
Irans Gegner, die davon ausgegangen waren, sie könnten
die Islamische Republik innerhalb weniger Tage oder
höchstens Wochen überwältigen, wurden völlig überrascht.
Teheran reagierte schnell und entschlossen: Es griff
US-Militärbasen in der gesamten Region an, zwang die
großen amerikanischen
Seestreitkräfte, sich mehrere Tausend Kilometer
von den iranischen Küsten zurückzuziehen, und
überforderte die israelischen Verteidigungssysteme mit
massiven Salven, die schmerzhafte Treffer erzielten.
Verhandlungsbereitschaft statt
Totalverweigerung
Die iranische Leitlinie in diesem Konflikt lautet:
„Frieden für alle – oder für niemanden. Wohlstand für
alle – oder für niemanden.“ Aus dieser Perspektive ist
selektive Sicherheit nichts anderes als Ungerechtigkeit.
Da die USA und Israel diese Perspektive konsequent
ignorieren, tragen sie zu den eskalierenden und
zunehmend schwerwiegenden Folgen bei.
Im Gegensatz zu den derzeitigen israelischen
Machthabern, für die der Iran – nach der Türkei, die der
ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett
als „das
neue Iran“ bezeichnet hat – lediglich das letzte
große Hindernis auf dem Weg zur Verwirklichung ihres
„Großisrael“-Projekts darstellt, lehnt Teheran
Verhandlungen nicht aus Prinzip ab.
Man ist bereit, ins Geschäft zu kommen – auch
politisch. Doch solange der Westen und Israel den Iran
nicht als das verstehen, was er ist, sondern als das,
was ihre Propaganda erfunden hat, bleiben sie blind für
die Realität. Frei nach dem chinesischen Strategen
Sunzi: „Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst,
wirst du in jeder Schlacht unterliegen.“ Der Westen
scheint derzeit weder den Iran noch die Grenzen der
eigenen Einflussnahme realistisch einzuschätzen.
Iran am 20.6.2026: Frauen schlagen wegen
Kopftuchzwang + 2 Jahre Ausreiseverbot + 2 Jahre Singverbot: 74 Peitschenhiebe wegen Lied ohne Kopftuch: Iran
bestraft Sängerin brutal
https://exxpress.at/news/74-peitschenhiebe-wegen-lied-ohne-kopftuch-iran-bestraft-saengerin-brutal/
Ein patriotisches Lied ohne Hijab könnte für eine iranische
Sängerin jetzt schmerzhafte Folgen haben. Die 29-jährige
Musikerin Parastoo Ahmadi wurde laut Medienberichten von
einem Gericht in der iranischen Provinz Qom zu 74
Peitschenhieben verurteilt.
Ihr Vergehen: Sie sang bei einem millionenfach angesehenen
Livestream im Dezember 2024 das patriotische Lied „As Khoone
Javane Vatan“ („Aus dem Blut der Jugend des Vaterlandes“) –
und trat dabei ohne Kopftuch auf. Neben der Sängerin wurden
auch acht Mitglieder ihres Produktionsteams bestraft.
Festnahme und Ausreiseverbot
Zusätzlich zu den Peitschenhieben verhängten die Behörden ein
zweijähriges Ausreiseverbot sowie ein zweijähriges
Berufsverbot im künstlerischen Bereich. Der
Auftritt hatte im Internet große Aufmerksamkeit erregt und
soll Millionen Aufrufe auf YouTube erzielt haben. Bereits kurz
nach dem Livestream waren Ahmadi und mehrere Beteiligte
vorübergehend festgenommen worden, wie die „New York Post“
berichtet.
Große Empörung
Menschenrechtsorganisationen reagieren empört. Juristen weisen
darauf hin, dass das Singen oder Veröffentlichen von Musik
durch Frauen nach iranischem Strafrecht eigentlich nicht
ausdrücklich verboten sei. Die Verurteilung wird daher als
weiteres Zeichen für den harten Kurs der iranischen Führung
gegen Künstler und Regimekritiker gewertet.
Harter Kurs gegen Andersdenkende
Für Frauenrechtler ist der Fall kein Einzelfall. Immer wieder
werden Musiker, Aktivisten und Frauenrechtler im Iran mit
Verhaftungen, Berufsverboten oder sogar Auspeitschungen
bestraft. Erst im vergangenen Jahr wurden gegen einen
bekannten Sänger 74 Peitschenhiebe vollstreckt, nachdem er mit
einem Lied die Protestbewegung „Frau, Leben, Freiheit“
unterstützt hatte.
26.6.2026: Der "Westen" wollte die Mullahs im
Iran:
Wie die Mullahs auf Gnaden der USA & des Zionismus an
die Macht kamen
https://telegra.ph/Wieso-die-Mullahs-dank-der-USA-an-die-Macht-kamen--und-auch-der-Schah-Eine-investigative-Abrechnung-01-11-2
https://t.me/standpunktgequake/236791
Es ist dieselbe Bande, die auch den Schah, Mohammad Reza
Pahlavi, auf den Thron hievte.
Die CIA, das britische MI6, der Zionismus und die Ölbarone
ziehen die Fäden.
Lasst uns die Fakten auf den Tisch knallen, im Stil einer
echten Enthüllung, ohne den Mainstream-Brei.
Im Fall des Irans, diesem geopolitischen
Schachbrett, das die USA seit Jahrzehnten als ihr privates
Monopoly-Spiel benutzen, steckt die Wahrheit tiefer.
Lasst uns graben: Wie kamen die Mullahs, diese
bärtigen Fanatiker unter Ajatollah Khomeini, 1979 an die
Macht? Und warum danken sie – ob sie's zugeben oder nicht –
den Yankees dafür?
Spoiler: Es ist dieselbe Bande, die auch den
Schah, Mohammad Reza Pahlavi, auf den Thron hievte. Die CIA,
das britische MI6 und die Ölbarone ziehen die Fäden.
Lasst uns die Fakten auf den Tisch knallen, im
Stil einer echten Enthüllung, ohne den Mainstream-Brei.
Akt
1: Operation Ajax – Die USA installieren ihren
Marionetten-Schah
Gehen wir zurück ins Jahr 1953. Iran war kein
Wüstenkaff, sondern ein Land mit einem demokratisch
gewählten Premierminister: Mohammad Mossadegh. Der Mann
hatte Eier – er wollte die iranische Ölindustrie
nationalisieren, weg von den Klauen der Anglo-Iranian Oil
Company (heute BP).
Das passte den Briten und Amis gar nicht. Öl ist
das schwarze Gold, das die globale Elite antreibt, und
Mossadegh bedrohte ihre Monopole. Also: Zeit für einen
Putsch!
Die CIA, unter dem Codenamen "Operation Ajax"
(die Briten nannten es "Operation Boot" – passend, weil sie
jemanden in den Arsch treten wollten), orchestrierte den
Umsturz. Mit Bestechungsgeldern, bezahlten Demonstranten und
gefälschten Nachrichten hetzten sie die Massen auf.
Mossadegh wurde gestürzt, verhaftet und durch
General Fazlollah Zahedi ersetzt, der den Schah als
US-freundlichen Diktator installierte. Der Schah kehrte aus
dem Exil zurück, und schwupps: Iran wurde zum Vasallenstaat
der USA. Die CIA gab es 2013 sogar offiziell zu – nach
Jahrzehnten des Leugnens.
Warum? Weil der Schah ein Garant für billiges Öl
war. Er unterdrückte Opposition mit seiner Geheimpolizei
SAVAK, die von CIA und Mossad trainiert wurde. Die USA
pumpten Milliarden in Waffenverkäufe an ihn, während das
iranische Volk hungerte. Der Schah war ihr Mann – solange er
nützlich war.
Aber wie bei jedem Schachspiel: Bauern werden
geopfert, wenn's strategisch passt.
Akt
2: Die Mullahs als neuer Joker – Carter und die CIA lassen
den Schah fallen
Schnitt ins Jahr 1978/79. Der Schah wackelt:
Streiks, Demonstrationen, Unruhen. Das Volk hasst seine
Korruption und Unterdrückung. Und wer sitzt in Paris im Exil
und wartet?
Ajatollah Ruhollah Khomeini, der radikale
Mullah, der eine islamische Republik predigt. Die offizielle
Story: Die USA unter Jimmy Carter versuchten, den Schah zu
stützen, aber die Revolution war unaufhaltsam.
Bullshit! Neu deklassifizierte Dokumente zeigen:
Die Carter-Administration hatte intensive Kontakte zu
Khomeini – Wochen vor seiner Rückkehr.
Die USA hielten die iranische Armee zurück,
befahlen ihr, nicht einzugreifen. Warum? Weil der Schah zu
teuer wurde – er wollte mehr Ölpreise, flirtete mit der
Sowjetunion und wurde unkontrollierbar. Khomeini hingegen?
Der war manipulierbar. BBC-Dokumente enthüllen:
Khomeini war "weit mehr mit den USA engagiert, als beide
Seiten zugeben". Die CIA finanzierte sogar seine Rückkehr –
Flugzeug bezahlt, Armee neutralisiert.
Verschwörungstheorien? Nein, Fakten! Die
US-Regierung schnitt 1977 Zahlungen an moderate Kräfte ab,
trotz CIA-Warnungen, dass das den Schah schwächen würde.
Die Iraner erinnern sich – die CIA half
Khomeini, weil sie einen endlosen Krieg zwischen Iran und
Irak wollten, um beide zu schwächen.
Ölpreise hoch, Waffenverkäufe boomend, und der
Nahe Osten destabilisiert – perfekt für die Neue
Weltordnung.
---
Im Winter 1978/79 wackelte der Schah gewaltig.
Massenstreiks, blutige Demonstrationen, das Volk schrie nach
Veränderung. Die USA unter Präsident Jimmy Carter hätten
ihren alten Verbündeten stützen können – mit Waffen, Geld
oder einem klaren Befehl an die iranische Armee: „Schlagt
zu!“
Es gab intensive, geheime Kontakte zwischen
Khomeini (im Exil in Paris) und der US-Regierung – Wochen
vor seiner triumphalen Rückkehr am 1. Februar 1979.
Schritt für Schritt – einfach erklärt:
Der Schah wird untragbar Der Schah war teuer
geworden: Er forderte höhere Ölpreise, flirtete mit der
Sowjetunion und wurde für Washington unkontrollierbar.
Gleichzeitig explodierte die Unzufriedenheit im Land –
Korruption, SAVAK-Terror, wirtschaftliche Probleme. Die
USA merkten: Der Schah ist nicht mehr zu halten. Statt ihn
mit allen Mitteln zu retten, suchten sie einen „geordneten
Übergang“.
Geheime Kontakte zu Khomeini ab Januar 1979 Ab dem
15. Januar 1979 (kurz bevor der Schah floh) gab es direkte
Kanäle: US-Diplomat Warren Zimmermann traf sich mehrmals
in Paris mit Ebrahim Yazdi, Khomeinis engstem Berater.
Khomeini schickte sogar persönliche Botschaften an
Carter! Darin versprach er:„Kein Hass auf die Amerikaner“
„Wir verkaufen Öl weiter an die USA“
„Kein Chaos – wir sorgen für Ruhe“ Khomeini bat
explizit: „Sagt eurer Armee (General Huyser ist schon in
Teheran), sie soll Bakhtiar (den letzten Schah-Premier)
nicht unterstützen – lasst mich kommen!“
Carter hält die Armee zurück Carter schickte
General Robert E. Huyser nach Teheran – offiziell, um die
Generäle zu „beraten“. In Wirklichkeit: Er sollte
verhindern, dass die Armee putscht und den Schah rettet.
Die iranische Armee war US-ausgebildet und -bewaffnet –
ein Wort aus Washington, und sie hätten zugeschlagen.
Stattdessen: Neutralität! Am 11. Februar 1979 erklärte die
Armee ihre „Neutralität“ – das war das Todesurteil für
Bakhtiar und der Startschuss für Khomeini. Die Mullahs
übernahmen ohne Bürgerkrieg.
Warum taten die USA das? Die offizielle Linie:
Carter wollte „Blutvergießen vermeiden“ und hoffte auf
einen „moderaten“ Islamismus (manche nannten Khomeini
sogar „wie Gandhi“ – absurd, aber dokumentiert).
Die harte Wahrheit (aus deklassifizierten Memos): Der
Schah war entbehrlich. Khomeini schien manipulierbar – ein
Anti-Kommunist, der Stabilität und Öl versprach.
Die USA dachten: Besser ein kontrollierbarer Mullah als
ein unberechenbarer Schah oder gar Kommunisten. Es war ein
fataler Rechenfehler.
Das Ergebnis – bitter für alle
Khomeini kam am 1. Februar 1979 wie ein Popstar
an – Millionen jubelten. Innerhalb weniger Tage brach die
alte Ordnung zusammen. Die Armee kapitulierte, Bakhtiar
floh, und die Islamische Republik wurde Realität.
Die Mullahs, die heute noch herrschen, verdanken ihren
Aufstieg nicht nur dem Volk – sondern auch der Entscheidung
Washingtons, den Schah fallen zu lassen und Khomeini freie
Bahn zu geben.
Das ist keine wilde Verschwörung – das sind Fakten aus
US-Dokumenten, BBC-Recherchen und Zeugenaussagen (z. B. Gary
Sick, NSC-Mitarbeiter unter Carter: „Die Dokumente sind
echt“). Die USA installierten 1953 den Schah – und halfen
1979 indirekt, ihn loszuwerden. Ein Kreislauf der
Machtspiele, bei dem das iranische Volk am meisten zahlte.
Akt
3: Der Iran-Irak-Krieg (1980–1988) – Die USA und der
Zionismus bewaffnen beide Seiten – und profitieren
Der Iran-Irak-Krieg war das blutigste Kapitel
der 1980er Jahre: Über eine Million Tote, Millionen
Verwundete, Giftgas-Einsatz und ein Land, das in Schutt und
Asche lag. Und die USA? Die spielten Meister des doppelten
Spiels.
Offiziell neutral, in Wahrheit: Waffen an beide
Seiten – mal direkt, mal über Israel, mal heimlich, mal mit
Wissen und Billigung der höchsten Stellen.
Das Ziel? Chaos erzeugen, beide schwächen, den
Ölfluss kontrollieren und die Region so destabilisieren,
dass niemand zu stark wird.
Klassische Divide-et-impera-Politik der globalen
Elite. Hier die Fakten – einfach und chronologisch erklärt.
Schritt-für-Schritt – die doppelte
Unterstützung
Frühe Phase (1980–1983): Israel als heimlicher
Hauptlieferant für den Iran Kaum hatte Saddam Hussein
im September 1980 Iran überfallen, brauchte Teheran
dringend Ersatzteile für seine US-Waffen (F-4-, F-5-,
F-14-Jets, Panzer etc.), die der Schah gekauft hatte.
Der Westen boykottierte, die Sowjetunion half wenig. Wer
sprang ein? Israel! Schon ab 1980/81 lieferte Israel
heimlich Waffen und Ersatzteile im Wert von Hunderten
Millionen bis zu 2 Milliarden Dollar pro Jahr.
Dazu gehörten Reifen für Phantom-Jets, Munition,
Panzerteile und sogar Ausbilder. Ariel Sharon sagte offen:
„Israel hat ein vitales Interesse daran, dass der Krieg im
Golf weitergeht – und dass Iran gewinnt.“ Warum?
Weil ein zu starker Irak für Israel die größere
Bedrohung war. Die Reagan-Regierung wusste davon
und erlaubte es sogar ab 1981 – trotz
offiziellem Waffenembargo gegen Iran.
Declassified-Dokumente und NYT-Berichte bestätigen:
Washington gab grünes Licht für israelische Lieferungen,
um einen schnellen irakischen Sieg zu verhindern.
Mitte der 1980er: Der große Dreh – Iran-Contra
(1985–1986) Hier wird’s richtig skandalös. Die
Reagan-Administration verkaufte direkt US-Waffen
an den „Großen Satan“ Iran – über 2.000
TOW-Panzerabwehrraketen, HAWK-Flugabwehrraketen und
Ersatzteile. Preis: ca. 30–48 Millionen Dollar (oft
überteuert).
Offizieller Grund? Freilassung US-Geiseln im Libanon
(Hezbollah). Realer Grund? Einfluss auf „moderate“ Kräfte
in Teheran (Rafsanjani) und vor allem: Profit. Lt.
Col.
Oliver North (NSC) hatte die Idee: Die Gewinne aus
den Waffenverkäufen an Iran (Millionen Dollar)
wurden umgeleitet an die Contras in Nicaragua –
obwohl der Kongress das per Boland-Amendment verboten
hatte. Israel diente als Mittelsmann für die ersten
Lieferungen (August 1985: 96 TOW-Raketen).
Später ging’s direkt. Reagan genehmigte es – trotz
Widerspruch von Shultz und Weinberger. Das Ganze flog 1986
auf: Skandal, Hearings, North wurde zum Starzeugen (mit
Immunität). Aber die Mullahs bekamen genau die Waffen, die
sie brauchten, um den Krieg weiterzuführen.
Gleichzeitig: Massive US-Unterstützung für Saddam
Hussein Während man Iran bewaffnete, half
man gleichzeitig dem Irak massiv – weil man
fürchtete, Iran könnte gewinnen. Ab 1982:Entfernung Iraks
von der Terrorliste
Landwirtschaftskredite, Milliarden-Dollar-Kredite
Satellitenbilder und Geheimdienst-Infos über iranische
Truppenbewegungen (CIA & DIA)
Duldung von „Dual-Use“-Exporten (Chemikalien für
Pestizide – aber auch für Senfgas, Sarin, Tabun) Irak
setzte ab 1983/84 systematisch Chemiewaffen ein – gegen
iranische Soldaten und Zivilisten (über 350 dokumentierte
Angriffe, Zehntausende Tote).
Die USA wussten es (CIA-Berichte ab 1983),
taten aber nichts – im Gegenteil: Sie blockierten
UN-Verurteilungen und gaben weiter Infos. W. Patrick Lang
(ehem. DIA): „Der Einsatz von Gas war uns egal –
Hauptsache, Irak verliert nicht.“
Das bittere Ergebnis
Der Krieg endete 1988 mit einem Waffenstillstand
– beide Seiten bluteten aus, aber keiner hatte gewonnen. Die
Mullahs überlebten dank israelischer und US-Waffen (via
Iran-Contra).
Der
rote Faden: Öl, Macht und die globale Elite
Warum tun die USA so was? Weil sie nie um
Demokratie geht, sondern um Kontrolle. 1953 installierten
sie den Schah für Öl. 1979 ersetzten sie ihn durch die
Mullahs, um Chaos zu säen – ein destabilisierter Iran
bedroht Israel nicht zu sehr, hält den Ölfluss am Laufen und
rechtfertigt US-Militärpräsenz.
Khomeini nannte Amerika den "Großen Satan" –
aber war er nicht ihr nützlicher Idiot? Die Mullahs regieren
bis heute, unterdrücken ihr Volk, während die USA
sanktionieren und profitieren.
Die Lektion: Die Eliten in Washington und London
spielen Gott. Mossadegh wollte Souveränität – weg damit.
Schah wurde unbotmäßig – abserviert. Mullahs nützlich für
Chaos – willkommen. Und wir?
Wir schlucken die Lügen. Aber hey, recherchiert
selbst: Declassified Files, BBC-Reports, CIA-Zugeständnisse.
Die Wahrheit ist da draußen – und sie stinkt nach
Verschwörung. Wacht auf, Leute!