Kontakt / contact     Hauptseite / page
                principale / pagina principal / home     zurück / retour /
                indietro / atrás / back
<<        >>

Iran Meldungen 02 - ab 1.4.2026

Krieg heisst nun auch "Konfrontationsrunde" (29.1.2026 - Link)

Iran am 13.4.2026: Im Jahr 2025 warn es mindestens 1639 Hinrichtungen:
NGOs: 2025 über 1600 Menschen im Iran hingerichtet
(13.4.2026 - Link)

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino


Teilen:

Facebook








Der Iran hat von kriminellen Jesus-Fantasie-Christen die Schnauze gestrichen voll - siehe die Kolonialgeschichte des kriminellen GB im Iran:

12.4.2026: Britische Kolonialgeschichte: Wie BP den Iran ausbeutete
https://tkp.at/2026/04/11/britische-kolonialgeschichte-mit-dem-iran-und-british-petroleum-bp/

Schon 1901 sicherte sich ein britischer Unternehmer die exklusiven Ölförderrechte in Persien. Die Anglo-Persian Oil Company, später Anglo-Iranian Oil Company, wurde zum Goldesel für Großbritannien. Die britische Regierung übernahm 51 Prozent der Anteile, um die Royal Navy mit billigem Öl zu versorgen – während der Iran nur minimale Abgaben erhielt.

1951 verstaatlichte Ministerpräsident Mossadegh das Unternehmen. Die Antwort folgte 1953: Ein von MI6 und CIA organisierter Putsch stürzte ihn. Danach wurde die Firma in British Petroleum (BP) umbenannt und die Ölreserven wieder unter westliche Kontrolle gebracht.

Ein klassisches Kapitel britischer Ressourcenpolitik, das bis heute nachwirkt.


Der Artikel:

von 5,4 Minuten Lesezeit

Der Iran ist für das britisch-amerikanische Seemacht-Imperium nur eine Zwischenstation im Krieg um die Weltherrschaft gegen die großen und verbundenen Kernland-Mächte Russland und China. Dabei ist Chinas „Belt and Road“-Infrastruktur im Visier, für die der Iran eine wesentliche Verbindung zwischen Ost und West bis hin zu Afrika bildet.

Im Jahr 1904 veröffentlichte der britische Gelehrte und Staatsmann Sir Halford Mackinder seine Thesen wie die Briten ihre Macht gegen über dem Kernland behaupten können. Mackinder schlug vor, das die Kernländer mit einem Halbmond aus Krisenherden zu umgeben. Als Mackinder über „so viele Brückenköpfe“ schrieb, die das Kernland umzingeln und ersticken könnten, erwähnte er Frankreich, Italien, Ägypten, Indien und Korea. Doch seitdem wurden wirksamere Brückenköpfe errichtet, und der vielleicht wichtigste davon ist der Staat Israel.

Diese Überlegungen wurden von den Mitgliedern von Alfred Milners Round Table in einem im November 1915 (!) im Manchester Guardian veröffentlichten Artikel bestätigt. Sie erklärten, dass „die gesamte Zukunft des Britischen Empire als Seeimperium“ davon abhänge, dass Palästina zu einem Pufferstaat werde, der „von einem zutiefst patriotischen Volk“ bewohnt werde. Man beachte, dass dies vor dem Zweiten Weltkrieg und sogar vor dem sehr wichtigen Balfour-Memorandum geschah. In Bezug auf dieses Stück Papier erklärte Mackinder Folgendes:

„Die jüdische nationale Heimstätte in Palästina wird eines der wichtigsten Ergebnisse des Krieges sein. Das ist ein Thema, bei dem wir es uns jetzt leisten können, die Wahrheit zu sagen [man beachte, dass es äußerst selten vorkommt, dass die britische imperiale Clique jemals das Gefühl hatte, sie könne es sich leisten, die Wahrheit zu sagen]… Eine nationale Heimstätte im physischen und historischen Zentrum der Welt sollte den Juden dazu bringen, sich ‚einzuordnen‘…“

Der Iran ist dabei einerseits ein Hindernis, das beseitigt werden muss und andererseits hat der Iran sehr sauberes und leicht verarbeitbares Erdöl anzubieten. Gut möglich, dass es nicht fossilen Ursprungs ist, sondern aus der Biophäre heißen Tiefe (Thomas Gold) stammt und dort aus Methan unter hohen Druck und Temperatur zu langkettigen Kohlenwasserstoffen polymerisiert ist.

Aber zurück zur Geopolitik.

Die wichtigsten Ölfelder des Iran konzentrieren sich auf die südwestliche Provinz Khuzestan und den Persischen Golf, wobei wichtige Onshore-Felder wie Ahvaz, Gachsaran und Marun die Produktion dominieren. Rund 90 % der iranischen Rohölexporte werden über die Insel Kharg abgewickelt, den wichtigsten Exportterminal im nördlichen Persischen Golf.

Es ist schwer, die schiere Größe dieses Schatzes zu beziffern. Wäre es den Iranern gestattet worden, dieses Öl auf dem freien Markt zu verkaufen, ohne die lähmenden Sanktionen der USA, Großbritanniens und der EU, wäre das Land extrem reich geworden.

Die Ölfelder waren der Grund, warum Großbritannien und die Sowjetunion 1941 in den Iran einmarschierten – unter dem praktischen Vorwand, dass sie das Öl benötigten, um den Kampf der Roten Armee gegen Deutschland zu finanzieren.

Nach dem Krieg zog sich die Sowjetunion zurück, die Briten bleiben aus mehreren Gründen. Neben der geopolitischen Bedeutung im Kampf gegen das Kernland waren die Ölfelder der Schatz, den die Anglo-Persian Oil Company für sich behalten wollte. Die Geschichte des Unternehmens ist sehr interessant.

  • Ursprung: Gegründet von William Knox D’Arcy, nachdem er sich von Mozaffar al-Din Schah Kadschar, der von 1896 bis 1907 als Schah von Persien regierte, eine 60-jährige Konzession für die exklusiven Ölförderrechte in Persien gesichert hatte.

  • Der britische Kurswechsel: 1914 erwarb die britische Regierung auf Drängen von Winston Churchill einen Anteil von 51 % an dem Unternehmen, um die Treibstoffversorgung der Royal Navy sicherzustellen.

  • Umbenennung: Das Unternehmen änderte 1935 seinen Namen von Anglo-Persian Oil Company in Anglo-Iranian Oil Company (AIOC).

  • Ausbeutung und Spannungen: Die AIOC zahlte dem Iran nur minimale Lizenzgebühren, während sie massive Gewinne einfuhr, was zu erheblichen Spannungen führte. Im Jahr 1950 beispielsweise erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 170 Millionen Pfund, zahlte dem Iran jedoch weniger als 16 Millionen Pfund.

  • Verstaatlichung: 1951 verstaatlichte der demokratisch gewählte iranische Premierminister Muhammad Mossadegh das Unternehmen, was eine schwere Krise auslöste.

  • Putsch und Wandel: Nach einem von der CIA und dem MI6 unterstützten Putsch im Jahr 1953, durch den Mossadegh gestürzt wurde, wurde die AIOC durch ein internationales Konsortium ersetzt, und das Unternehmen wurde 1954 in British Petroleum (BP) umbenannt.

Die anschließende Herrschaft des Schahs, die von Amnesty International als eine Zeit mit „der weltweit höchsten Zahl an Todesurteilen, ohne funktionierende zivile Gerichte und mit einer Geschichte von Folter, die jedes Vorstellungsvermögen übersteigt“ beschrieben wurde, bestärkte die Überzeugung, dass die Vereinigten Staaten darauf abzielten, die Politik und Wirtschaft des Iran zu dominieren.

Die iranischen Ölfelder waren auch die Beute, die der irakische Diktator Saddam Hussein im Visier hatte, als er 1980 mit Milliarden an US-Hilfe, Dual-Use-Technologie und Geheimdienstinformationen für den Irak in den Iran einmarschierte, um sicherzustellen, dass dieser seine militärische Kapazität aufrechterhalten konnte. Der Plan der USA bestand wohl darin, Saddam als Kampfhund einzusetzen und dann mit ihm eine Vereinbarung zu treffen, die Beute zu teilen, falls er den Krieg gegen den Iran gewinnen sollte.

Nachdem Saddam 1988 seine Truppen abgezogen hatte und damit den Krieg faktisch verloren hatte, beklagte er sich bei George H. W. Bush, dass der Irak durch den Krieg finanziell ruiniert sei, und machte benachbarte Ölproduzenten – insbesondere Kuwait – dafür verantwortlich, die Lage durch horizontale Bohrungen in die irakischen Reserven verschlimmert zu haben.

Saddams Beschwerde war der Grund für seine Invasion Kuwaits im Jahr 1990. Zu diesem Zeitpunkt hatte er seine Nützlichkeit für die USA überlebt, und so kehrten die USA, anstatt ihn zu unterstützen, ihre Politik um und überfielen den Irak gleich zweimal und brachten in schließlich um.

Aus dem Krieg der USA gegen den Irak mit dem Schlag zur Enthauptung der Führung, zog der Iran übrigens seine Lehren. Das militärische Kommandosystem wurde dezentralisiert und auf 35 Regionen aufgeteilt. Diese können völlig selbständig nach vordefinierten Einsatzplänen handeln.

Genau das hat ermöglicht, dass bereits eine halbe Stunde nach dem massiven Überraschungsangriff der USA und Israels am 28. Februar bereits ein massiver Gegenschlag folgte.

Die ganze Geschichte, wie Israel zu seiner Rolle kam und wer dahintersteckt, hat Alex Krainer hier nachgezeichnet.




Iran mit täglichen Hinrichtungen am 13.4.2026:
Iran: Zahl der Hinrichtungen auf Höchststand seit 35 Jahren
https://www.nau.ch/news/ausland/iran-zahl-der-hinrichtungen-auf-hochststand-seit-35-jahren-67117023


ebenda:

Iran am 13.4.2026: Im Jahr 2025 warn es mindestens 1639 Hinrichtungen:
NGOs: 2025 über 1600 Menschen im Iran hingerichtet

https://orf.at/stories/3426725/

Im Iran sind im vergangenen Jahr nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen mindestens 1.639 Menschen hingerichtet worden. Das sei ein Anstieg von 68 Prozent gegenüber dem Jahr 2024, als die iranischen Behörden 975 Menschen hingerichtet hätten, und die höchste Zahl seit 1989, erklärten Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen und Together Against the Death Penalty (ECPM) heute.

In ihrem gemeinsamen Jahresbericht führten die Organisationen weiter aus, dass die Zahlen ein „absolutes Minimum“ seien, weil von den meisten Hinrichtungen nicht in offiziellen Medien berichtet werde. Viele Hinrichtungen erfolgten aus politischen Gründen, die meisten seien allerdings nach einer Verurteilung wegen Drogendelikten vollstreckt worden.

Sollte die Islamische Republik „die aktuelle Krise überstehen, besteht die ernsthafte Gefahr, dass Hinrichtungen noch stärker als Instrument der Unterdrückung und Repression eingesetzt werden“, hieß es in dem Jahresbericht weiter. Die Organisationen warnten darüber hinaus, dass „Hunderten inhaftierten Demonstranten“, die im Jänner 2026 gegen die Regierung auf die Straße gegangen waren, weiter die Todesstrafe drohe.




Iran und sein Innenleben am 15.4.2026: Todesstrafe und Gruppenvergewaltigungen werden im Artikel verschwiegen:
Persiens wahres Gesicht — Über gebildete Ayatollahs, geschützte Synagogen und die Freiheit der Frauen: Warum unser Bild der Islamischen Republik eine Täuschung ist.

https://uncutnews.ch/persiens-wahres-gesicht-ueber-gebildete-ayatollahs-geschuetzte-synagogen-und-die-freiheit-der-frauen-warum-unser-bild-der-islamischen-republik-eine-taeuschung-ist/

Als ich mich vor Jahrzehnten auf Geschäftsreise in der Islamischen Republik Iran aufhielt, stellte ich einem hohen Regierungsbeamten die „Gretchenfrage“: Wie hält es der Staat mit seinen Minderheiten? Ohne zu zögern, antwortete er: „Alle Bürger sind gleichberechtigt. Hassrede und Übergriffe gegen Christen, Juden und andere Minderheiten werden nicht toleriert und bestraft.“ Als ich später einen iranischen Juden fragte, ob er sich in der Islamischen Republik sicher fühle, bestätigte er: „Ja, es gibt hier keinen Antisemitismus.“

Tatsächlich ist das Judentum im Iran eine verfassungsrechtlich anerkannte Minderheitenreligion mit geschütztem Status. Historisch gab es im Land dutzende Synagogen. Die einzige Synagoge, die jemals zerstört wurde, war die Rafi-Nia-Synagoge am 7. April 2026 – jedoch nicht durch muslimische Extremisten, sondern durch rücksichtslose israelische Bombenangriffe, die dieses und andere zivile Ziele trafen. Der jüdische Parlamentsvertreter Homayoun Sameh besuchte die Ruine und äußerte sich entsprechend zu dem Vorfall.

Ein bemerkenswertes Beispiel für die Integration der jüdischen Minderheit zeigt sich bei den jährlichen Feierlichkeiten zu Schawuot. Wie Juden weltweit erinnern auch die iranischen Juden an diesem Tag – sieben Wochen nach Pessach – an die Übergabe der Zehn Gebote am Berg Sinai. Da dieses Fest oft in den Zeitraum der nationalen Universitätsprüfungen fällt, zeigt sich der iranische Staat pragmatisch und respektvoll: Die Behörden verschieben die Prüfungstermine offiziell, um sicherzustellen, dass jüdische Studenten ihr religiöses Fest ohne Benachteiligung feiern können.

Die jüdische Gemeinde im Iran umfasst heute etwa 10.000 Menschen. Ein jüdisch-amerikanischer Investigativjournalist besuchte sie im letzten Jahr und dokumentierte ihr Leben in einem ausführlichen Film.

Ethnische Vielfalt und nationale Kohäsion

Die überwiegende Mehrheit der 93 Millionen Iraner – darunter Perser, Aserbaidschaner, Luren, Gilaker und Mazandaraner – sind Zwölfer-Schiiten. Dies trägt maßgeblich zur nationalen Einheit bei. Sunnitische Minderheiten finden sich vor allem unter den Kurden, Belutschen, Turkmenen und Teilen der arabischen Bevölkerung in den Grenzregionen. Während Gruppen wie die Aserbaidschaner – denen auch der verstorbene Ayatollah Khamenei angehörte – fest in den Staat integriert sind, versuchen externe Akteure wie die USA und Israel regelmäßig, Autonomiebestrebungen bei den Kurden und Belutschen zu schüren, was manchmal zu Spannungen führt.

Die Frage nach Israel und dem „Tod den USA“-Slogan

Auf den Vorwurf, der Iran wolle Israel vernichten, entgegnen die Ayatollahs: „Wir lehnen ein System ab, in dem eine Gruppe eine andere diskriminiert, ihr Land raubt und sie vertreibt. Wir sind für einen Staat, in dem Muslime, Christen und Juden gleichberechtigt in Frieden zusammenleben.“

Auch die häufig zitierten Rufe „Tod den USA“ bedürfen einer Kontextualisierung. Früher rief man in den Straßen Irans „Tod der Sowjetunion“ – gemeint war die als anti-iranisch wahrgenommene Führung der UdSSR, nicht deren Bevölkerung. Heute unterhält der Iran gute Beziehungen zu Russland. Laut Ayatollah Khamenei richtet sich der Slogan gegen die Politik der US-Regierung, während dem amerikanischen Volk ausdrücklich wohlwollend begegnet werde.

Atomprogramm und die Fatwa gegen Massenvernichtungswaffen

Strebt der Iran nach der Atombombe? Anfang der 2000er Jahre erließ Ayatollah Khamenei eine formelle religiöse Verfügung (Fatwa), die 2005 vor den Vereinten Nationen bekräftigt wurde: Die Produktion und der Einsatz von Atomwaffen sind nach islamischem Recht verboten (haram). Das Atomabkommen (JCPOA) sollte die friedliche Nutzung garantieren. Während die IAEO dem Iran stets die Einhaltung der Auflagen bescheinigte, hielt der Westen seinen Teil der Vereinbarung – die Aufhebung der strangulierenden Sanktionen – nicht ein.

Gelehrte statt „barbarische Mullahs“

Das Bild des „barbarischen Mullahs“ hält einer genaueren Prüfung kaum stand. Iranische Theologen studieren neben dem Islam auch westliche Philosophien. Sie sind stolz auf die jahrtausendealte persische Zivilisation, in der die islamische Ära nur einen Teilaspekt darstellt.

Ayatollah Ali Khamenei wurde von Wegbegleitern als hochgebildeter Mann beschrieben, der auch fließend Arabisch und Englisch sprach, ein Faible für Weltliteratur wie Victor Hugos Les Misérables hatte und regelmäßig amerikanische Magazine wie Newsweek und Time las.

Die Rolle der Frau

Auch die westliche Sichtweise auf die Unterdrückung der Frauen im Iran hält einer genaueren Prüfung nicht stand. Die Ehefrau des verstorbenen Revolutionsführers Ayatollah Khomeini berichtete, dass ihr Mann sie in 60 Jahren Ehe nicht ein einziges Mal angewiesen habe, eine Hausarbeit für ihn zu erledigen, nicht einmal, ihm ein Glas Wasser zu bringen – er betrachtete Hausarbeit als ihre freie Entscheidung, nicht als Pflicht.

Sein Nachfolger Khamenei betonte stets, dass der Islam der Frau eine einzigartige Würde und zentrale Rolle in der Gesellschaft zuschreibe, als direkten Gegenentwurf zur westlichen „Warengesellschaft“, in der Frauen oft zum Objekt degradiert würden.

Der Status der Frauen im Iran hat sich seit der Revolution 1979 deutlich verändert– eine Realität, die in westlichen Medien systematisch falsch dargestellt und unterberichtet wird, oft absichtlich.

Heute bewegen sich in den großen Städten – besonders auf den lebendigen Straßen Teherans – viele Frauen, insbesondere aus der jüngeren Generation, frei in der Öffentlichkeit ohne Hidschab: auf Gehwegen, in Cafés, Parks und im Rhythmus des Alltags. Was einst als kühner Akt des Widerstands galt, ist unter der Jugend zunehmend normal und unauffällig geworden.

Diese Entwicklung urbaner sozialer Normen ist für jeden Besucher unübersehbar. Das Nachtleben blüht: Frauen tragen häufig stilvolle, figurbetonte Outfits in Cafés, Partys und Veranstaltungen. Religiöse Minderheiten, insbesondere die christlichen Gemeinden Irans (wie Armenier), produzieren und genießen Alkohol privat oder in Orten wie dem ikonischen Armenian Club in Teheran, bekannt für hausgemachten Wein und Wodka.

Iranerinnen in Teheran, mit oder ohne Hidschab, von denen eine in der Öffentlichkeit eine Zigarette raucht. (Screenshot aus einem mit einem Mobiltelefon aufgenommenen Video; Felix Abt)

Unter Frauen unter 24 Jahren liegt die Alphabetisierungsrate bei fast 100 % (rund 99 % nach jüngsten Daten); Frauen dominieren die Universitätszugänge (63 % der Anmeldungen bei der ‚Konkur‘-Nationalprüfung 2025).

Frauen fahren seit Jahrzehnten Auto, und jüngste Reformen haben Freiheiten erweitert: Seit Anfang 2026 können Frauen offiziell Motorradführerscheine erwerben (lange bestehende rechtliche Unklarheiten beseitigt), und sie besuchen seit Langem Fußballspiele in Stadien zusammen mit Männern.

Mythos totale Unterdrückung: Wie frei ist der Diskurs im Iran?

Ein gängiges Narrativ in westlichen Medien ist das Bild eines hermetisch abgeriegelten Polizeistaats, in dem jedes kritische Wort sofort zur Verhaftung führt. Doch Stimmen direkt aus dem Land, wie die von Professor Seyed Mohammad Marandi von der Universität Teheran, zeichnen ein anderes Bild. Im März 2026 erklärte Marandi in der amerikanischen Jimmy Dore Show, dass politische Kritik im iranischen Alltag allgegenwärtig sei – ob in Taxis, Bussen, der Metro oder offen auf der Straße.

Marandi berichtete aus seiner über 22-jährigen Lehrerfahrung an der Universität: Ein Student bezeichnete das System in einer Vorlesung provokant als das „schlimmste der Welt“, sogar schlimmer als Nordkorea. Marandis Reaktion war humorvoll: „Und Sie sind immer noch hier?“, scherzte er, ohne dass der Student jemals mit Konsequenzen, Verwarnungen oder einer Verhaftung rechnen musste.

Ein Vergleich der Doppelmoral: Iran vs. Golfmonarchien

Im regionalen Vergleich schneidet der Iran in puncto politischer Teilhabe viel besser ab als die westlich verbündeten Golfmonarchien wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate. Diese Staaten sind absolute Familiendiktaturen ohne nationale Wahlen und mit einer Null-Toleranz-Politik gegenüber jeglichem Dissens. Während dort bereits milde Kritik drakonische Strafen nach sich zieht, wird dies im Westen geopolitisch weitgehend ignoriert. Marandi wirft dem Westen hier eine gezielte Heuchelei vor: Die Dämonisierung des Iran diene dazu, Sanktionen und militärische Aggressionen moralisch zu rechtfertigen, während weitaus repressivere Verbündete geschont werden.

Die gefährliche Unkenntnis des Westens

Jahrzehntelange Propaganda hat im Westen eine Karikatur des Irans geschaffen, die sich nun als strategischer Nachteil für Israel und die USA erweist. Basierend auf Berichten der New York Times und der Times of Israel glaubten Premierminister Netanjahu und die Führung des Mossad fälschlicherweise, der Iran sei ein „Kartenhaus“, das beim kleinsten äußeren Druck in sich zusammenbrechen würde. Mit dieser Überzeugung überredeten sie Präsident Trump, gemeinsam mit ihnen einen Krieg gegen den Iran zu beginnen.

Gleichzeitig erwarteten sie einen massiven Volksaufstand im Land – doch dieser blieb aus. Die aus dem Ausland befeuerten Unruhen verliefen im Sande. Die Times of Israel titelte: „Netanjahu äußerte sich frustriert darüber, dass das Versprechen des Mossad, einen Aufstand im Iran anzuzetteln, nicht eingehalten wurde“. Der Grund: Die Iraner begreifen die wirtschaftlichen und militärischen Angriffe gegen ihr Land als existenziellen Überlebenskampf.

Ein anschauliches Beispiel dafür, wie wenig der Westen Irans Strategie verstand, war die Erklärung von Präsident Trump, die Vereinigten Staaten hätten die gesamte iranische Luftwaffe zerstört. Das Weiße Haus und das Pentagon schienen nicht zu wissen, dass Iran bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten aus dem schnellen „Blitzkrieg“-Sieg Amerikas gegen den Irak eine klare Lehre gezogen hatte. Teheran kam zu dem Schluss, dass es ein Fehler sei, in eine teure, konventionelle Luftwaffe zu investieren – eine, die sich letztlich als verwundbar und wirkungslos erweisen würde.

Stattdessen schwenkte Iran auf asymmetrische Kriegsführung um. Es konzentrierte sich auf den Aufbau großer Drohnen- und Raketenflotten, die in unterirdischen Fabriken hergestellt und in ausgedehnten Tunnelnetzwerken gelagert wurden. Diese Netzwerke erstrecken sich über Kilometer und liegen Hunderte von Metern unter der Oberfläche. Die Systeme konnten tief unter der Erde per Bahn verlegt und aus gehärteten Silos gestartet werden.

Gleichzeitig wurden im ganzen Land tausende täuschend echt wirkende Attrappen aus China verteilt, ausgestattet mit Wärmequellen, die reale Signaturen nachahmen. Sie wirken derart überzeugend, dass Bomben und Raketen sie als echte Ziele erfassen – ein bewusst eingesetztes Mittel, um Angreifer zu verwirren und ihre Attacken ins Leere laufen zu lassen. Die Angreifer werten die zerstörten Attrappen anschließend fälschlicherweise als militärischen Erfolg.

Irans Gegner, die davon ausgegangen waren, sie könnten die Islamische Republik innerhalb weniger Tage oder höchstens Wochen überwältigen, wurden völlig überrascht. Teheran reagierte schnell und entschlossen: Es griff US-Militärbasen in der gesamten Region an, zwang die großen amerikanischen Seestreitkräfte, sich mehrere Tausend Kilometer von den iranischen Küsten zurückzuziehen, und überforderte die israelischen Verteidigungssysteme mit massiven Salven, die schmerzhafte Treffer erzielten.

Verhandlungsbereitschaft statt Totalverweigerung

Die iranische Leitlinie in diesem Konflikt lautet: „Frieden für alle – oder für niemanden. Wohlstand für alle – oder für niemanden.“ Aus dieser Perspektive ist selektive Sicherheit nichts anderes als Ungerechtigkeit. Da die USA und Israel diese Perspektive konsequent ignorieren, tragen sie zu den eskalierenden und zunehmend schwerwiegenden Folgen bei.

Im Gegensatz zu den derzeitigen israelischen Machthabern, für die der Iran – nach der Türkei, die der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett als „das neue Iran“ bezeichnet hat – lediglich das letzte große Hindernis auf dem Weg zur Verwirklichung ihres „Großisrael“-Projekts darstellt, lehnt Teheran Verhandlungen nicht aus Prinzip ab.

Man ist bereit, ins Geschäft zu kommen – auch politisch. Doch solange der Westen und Israel den Iran nicht als das verstehen, was er ist, sondern als das, was ihre Propaganda erfunden hat, bleiben sie blind für die Realität. Frei nach dem chinesischen Strategen Sunzi: „Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.“ Der Westen scheint derzeit weder den Iran noch die Grenzen der eigenen Einflussnahme realistisch einzuschätzen.

+++

Felix Abt ist ein in Asien lebender Unternehmer, Reiseblogger und Autor auf Substack: https://felixabt.substack.com




https://orf.at/stories/3428000/




https://orf.at/stories/3432373/



Iran am 20.6.2026: Frauen schlagen wegen Kopftuchzwang + 2 Jahre Ausreiseverbot + 2 Jahre Singverbot:
74 Peitschenhiebe wegen Lied ohne Kopftuch: Iran bestraft Sängerin brutal
https://exxpress.at/news/74-peitschenhiebe-wegen-lied-ohne-kopftuch-iran-bestraft-saengerin-brutal/

Ein patriotisches Lied ohne Hijab könnte für eine iranische Sängerin jetzt schmerzhafte Folgen haben. Die 29-jährige Musikerin Parastoo Ahmadi wurde laut Medienberichten von einem Gericht in der iranischen Provinz Qom zu 74 Peitschenhieben verurteilt.

Ihr Vergehen: Sie sang bei einem millionenfach angesehenen Livestream im Dezember 2024 das patriotische Lied „As Khoone Javane Vatan“ („Aus dem Blut der Jugend des Vaterlandes“) – und trat dabei ohne Kopftuch auf. Neben der Sängerin wurden auch acht Mitglieder ihres Produktionsteams bestraft.

Festnahme und Ausreiseverbot

Zusätzlich zu den Peitschenhieben verhängten die Behörden ein zweijähriges Ausreiseverbot sowie ein zweijähriges Berufsverbot im künstlerischen Bereich. Der Auftritt hatte im Internet große Aufmerksamkeit erregt und soll Millionen Aufrufe auf YouTube erzielt haben. Bereits kurz nach dem Livestream waren Ahmadi und mehrere Beteiligte vorübergehend festgenommen worden, wie die „New York Post“ berichtet.
Große Empörung

Menschenrechtsorganisationen reagieren empört. Juristen weisen darauf hin, dass das Singen oder Veröffentlichen von Musik durch Frauen nach iranischem Strafrecht eigentlich nicht ausdrücklich verboten sei. Die Verurteilung wird daher als weiteres Zeichen für den harten Kurs der iranischen Führung gegen Künstler und Regimekritiker gewertet.
Harter Kurs gegen Andersdenkende

Für Frauenrechtler ist der Fall kein Einzelfall. Immer wieder werden Musiker, Aktivisten und Frauenrechtler im Iran mit Verhaftungen, Berufsverboten oder sogar Auspeitschungen bestraft. Erst im vergangenen Jahr wurden gegen einen bekannten Sänger 74 Peitschenhiebe vollstreckt, nachdem er mit einem Lied die Protestbewegung „Frau, Leben, Freiheit“ unterstützt hatte.



https://orf.at/stories/3434194/




https://orf.at/stories/3434411/



26.6.2026: Der "Westen" wollte die Mullahs im Iran:
Wie die Mullahs auf Gnaden der USA & des Zionismus an die Macht kamen

https://telegra.ph/Wieso-die-Mullahs-dank-der-USA-an-die-Macht-kamen--und-auch-der-Schah-Eine-investigative-Abrechnung-01-11-2
https://t.me/standpunktgequake/236791

Es ist dieselbe Bande, die auch den Schah, Mohammad Reza Pahlavi, auf den Thron hievte.

Die CIA, das britische MI6, der Zionismus und die Ölbarone ziehen die Fäden.

Lasst uns die Fakten auf den Tisch knallen, im Stil einer echten Enthüllung, ohne den Mainstream-Brei.

Im Fall des Irans, diesem geopolitischen Schachbrett, das die USA seit Jahrzehnten als ihr privates Monopoly-Spiel benutzen, steckt die Wahrheit tiefer.

Lasst uns graben: Wie kamen die Mullahs, diese bärtigen Fanatiker unter Ajatollah Khomeini, 1979 an die Macht? Und warum danken sie – ob sie's zugeben oder nicht – den Yankees dafür?

Spoiler: Es ist dieselbe Bande, die auch den Schah, Mohammad Reza Pahlavi, auf den Thron hievte. Die CIA, das britische MI6 und die Ölbarone ziehen die Fäden.

Lasst uns die Fakten auf den Tisch knallen, im Stil einer echten Enthüllung, ohne den Mainstream-Brei.


Akt 1: Operation Ajax – Die USA installieren ihren Marionetten-Schah


Gehen wir zurück ins Jahr 1953. Iran war kein Wüstenkaff, sondern ein Land mit einem demokratisch gewählten Premierminister: Mohammad Mossadegh. Der Mann hatte Eier – er wollte die iranische Ölindustrie nationalisieren, weg von den Klauen der Anglo-Iranian Oil Company (heute BP).

Das passte den Briten und Amis gar nicht. Öl ist das schwarze Gold, das die globale Elite antreibt, und Mossadegh bedrohte ihre Monopole. Also: Zeit für einen Putsch!

Die CIA, unter dem Codenamen "Operation Ajax" (die Briten nannten es "Operation Boot" – passend, weil sie jemanden in den Arsch treten wollten), orchestrierte den Umsturz. Mit Bestechungsgeldern, bezahlten Demonstranten und gefälschten Nachrichten hetzten sie die Massen auf.

Mossadegh wurde gestürzt, verhaftet und durch General Fazlollah Zahedi ersetzt, der den Schah als US-freundlichen Diktator installierte. Der Schah kehrte aus dem Exil zurück, und schwupps: Iran wurde zum Vasallenstaat der USA. Die CIA gab es 2013 sogar offiziell zu – nach Jahrzehnten des Leugnens.

Warum? Weil der Schah ein Garant für billiges Öl war. Er unterdrückte Opposition mit seiner Geheimpolizei SAVAK, die von CIA und Mossad trainiert wurde. Die USA pumpten Milliarden in Waffenverkäufe an ihn, während das iranische Volk hungerte. Der Schah war ihr Mann – solange er nützlich war.

Aber wie bei jedem Schachspiel: Bauern werden geopfert, wenn's strategisch passt.


Akt 2: Die Mullahs als neuer Joker – Carter und die CIA lassen den Schah fallen

Schnitt ins Jahr 1978/79. Der Schah wackelt: Streiks, Demonstrationen, Unruhen. Das Volk hasst seine Korruption und Unterdrückung. Und wer sitzt in Paris im Exil und wartet?

Ajatollah Ruhollah Khomeini, der radikale Mullah, der eine islamische Republik predigt. Die offizielle Story: Die USA unter Jimmy Carter versuchten, den Schah zu stützen, aber die Revolution war unaufhaltsam.

Bullshit! Neu deklassifizierte Dokumente zeigen: Die Carter-Administration hatte intensive Kontakte zu Khomeini – Wochen vor seiner Rückkehr.

Die USA hielten die iranische Armee zurück, befahlen ihr, nicht einzugreifen. Warum? Weil der Schah zu teuer wurde – er wollte mehr Ölpreise, flirtete mit der Sowjetunion und wurde unkontrollierbar. Khomeini hingegen?

Der war manipulierbar. BBC-Dokumente enthüllen: Khomeini war "weit mehr mit den USA engagiert, als beide Seiten zugeben". Die CIA finanzierte sogar seine Rückkehr – Flugzeug bezahlt, Armee neutralisiert.

Verschwörungstheorien? Nein, Fakten! Die US-Regierung schnitt 1977 Zahlungen an moderate Kräfte ab, trotz CIA-Warnungen, dass das den Schah schwächen würde.

Die Iraner erinnern sich – die CIA half Khomeini, weil sie einen endlosen Krieg zwischen Iran und Irak wollten, um beide zu schwächen.


Ölpreise hoch, Waffenverkäufe boomend, und der Nahe Osten destabilisiert – perfekt für die Neue Weltordnung.

---

Im Winter 1978/79 wackelte der Schah gewaltig. Massenstreiks, blutige Demonstrationen, das Volk schrie nach Veränderung. Die USA unter Präsident Jimmy Carter hätten ihren alten Verbündeten stützen können – mit Waffen, Geld oder einem klaren Befehl an die iranische Armee: „Schlagt zu!“


Stattdessen passierte das Gegenteil. Die Carter-Regierung öffnete heimlich die Tür für Ajatollah Khomeini. Neu freigegebene Dokumente (declassified US diplomatic cables, BBC-Bericht 2016) zeigen:

Es gab intensive, geheime Kontakte zwischen Khomeini (im Exil in Paris) und der US-Regierung – Wochen vor seiner triumphalen Rückkehr am 1. Februar 1979.


Schritt für Schritt – einfach erklärt:

  1. Der Schah wird untragbar Der Schah war teuer geworden: Er forderte höhere Ölpreise, flirtete mit der Sowjetunion und wurde für Washington unkontrollierbar.

  2. Gleichzeitig explodierte die Unzufriedenheit im Land – Korruption, SAVAK-Terror, wirtschaftliche Probleme. Die USA merkten: Der Schah ist nicht mehr zu halten. Statt ihn mit allen Mitteln zu retten, suchten sie einen „geordneten Übergang“.

  3. Geheime Kontakte zu Khomeini ab Januar 1979 Ab dem 15. Januar 1979 (kurz bevor der Schah floh) gab es direkte Kanäle: US-Diplomat Warren Zimmermann traf sich mehrmals in Paris mit Ebrahim Yazdi, Khomeinis engstem Berater.

  4. Khomeini schickte sogar persönliche Botschaften an Carter! Darin versprach er:„Kein Hass auf die Amerikaner“

  5. „Wir verkaufen Öl weiter an die USA“

  6. „Kein Chaos – wir sorgen für Ruhe“ Khomeini bat explizit: „Sagt eurer Armee (General Huyser ist schon in Teheran), sie soll Bakhtiar (den letzten Schah-Premier) nicht unterstützen – lasst mich kommen!“

  7. Carter hält die Armee zurück Carter schickte General Robert E. Huyser nach Teheran – offiziell, um die Generäle zu „beraten“. In Wirklichkeit: Er sollte verhindern, dass die Armee putscht und den Schah rettet.

  8. Die iranische Armee war US-ausgebildet und -bewaffnet – ein Wort aus Washington, und sie hätten zugeschlagen. Stattdessen: Neutralität! Am 11. Februar 1979 erklärte die Armee ihre „Neutralität“ – das war das Todesurteil für Bakhtiar und der Startschuss für Khomeini. Die Mullahs übernahmen ohne Bürgerkrieg.

  9. Warum taten die USA das? Die offizielle Linie: Carter wollte „Blutvergießen vermeiden“ und hoffte auf einen „moderaten“ Islamismus (manche nannten Khomeini sogar „wie Gandhi“ – absurd, aber dokumentiert).

  10. Die harte Wahrheit (aus deklassifizierten Memos): Der Schah war entbehrlich. Khomeini schien manipulierbar – ein Anti-Kommunist, der Stabilität und Öl versprach.

  11. Die USA dachten: Besser ein kontrollierbarer Mullah als ein unberechenbarer Schah oder gar Kommunisten. Es war ein fataler Rechenfehler.


Das Ergebnis – bitter für alle

Khomeini kam am 1. Februar 1979 wie ein Popstar an – Millionen jubelten. Innerhalb weniger Tage brach die alte Ordnung zusammen. Die Armee kapitulierte, Bakhtiar floh, und die Islamische Republik wurde Realität.



Die Mullahs, die heute noch herrschen, verdanken ihren Aufstieg nicht nur dem Volk – sondern auch der Entscheidung Washingtons, den Schah fallen zu lassen und Khomeini freie Bahn zu geben.


Das ist keine wilde Verschwörung – das sind Fakten aus US-Dokumenten, BBC-Recherchen und Zeugenaussagen (z. B. Gary Sick, NSC-Mitarbeiter unter Carter: „Die Dokumente sind echt“). Die USA installierten 1953 den Schah – und halfen 1979 indirekt, ihn loszuwerden. Ein Kreislauf der Machtspiele, bei dem das iranische Volk am meisten zahlte.


Akt 3: Der Iran-Irak-Krieg (1980–1988) – Die USA und der Zionismus bewaffnen beide Seiten – und profitieren


Der Iran-Irak-Krieg war das blutigste Kapitel der 1980er Jahre: Über eine Million Tote, Millionen Verwundete, Giftgas-Einsatz und ein Land, das in Schutt und Asche lag. Und die USA? Die spielten Meister des doppelten Spiels.

Offiziell neutral, in Wahrheit: Waffen an beide Seiten – mal direkt, mal über Israel, mal heimlich, mal mit Wissen und Billigung der höchsten Stellen.

Das Ziel? Chaos erzeugen, beide schwächen, den Ölfluss kontrollieren und die Region so destabilisieren, dass niemand zu stark wird.

Klassische Divide-et-impera-Politik der globalen Elite. Hier die Fakten – einfach und chronologisch erklärt.

Schritt-für-Schritt – die doppelte Unterstützung

  1. Frühe Phase (1980–1983): Israel als heimlicher Hauptlieferant für den Iran Kaum hatte Saddam Hussein im September 1980 Iran überfallen, brauchte Teheran dringend Ersatzteile für seine US-Waffen (F-4-, F-5-, F-14-Jets, Panzer etc.), die der Schah gekauft hatte.

  2. Der Westen boykottierte, die Sowjetunion half wenig. Wer sprang ein? Israel! Schon ab 1980/81 lieferte Israel heimlich Waffen und Ersatzteile im Wert von Hunderten Millionen bis zu 2 Milliarden Dollar pro Jahr.

  3. Dazu gehörten Reifen für Phantom-Jets, Munition, Panzerteile und sogar Ausbilder. Ariel Sharon sagte offen: „Israel hat ein vitales Interesse daran, dass der Krieg im Golf weitergeht – und dass Iran gewinnt.“ Warum?

  4. Weil ein zu starker Irak für Israel die größere Bedrohung war. Die Reagan-Regierung wusste davon und erlaubte es sogar ab 1981 – trotz offiziellem Waffenembargo gegen Iran.

  5. Declassified-Dokumente und NYT-Berichte bestätigen: Washington gab grünes Licht für israelische Lieferungen, um einen schnellen irakischen Sieg zu verhindern.

  6. Mitte der 1980er: Der große Dreh – Iran-Contra (1985–1986) Hier wird’s richtig skandalös. Die Reagan-Administration verkaufte direkt US-Waffen an den „Großen Satan“ Iran – über 2.000 TOW-Panzerabwehrraketen, HAWK-Flugabwehrraketen und Ersatzteile. Preis: ca. 30–48 Millionen Dollar (oft überteuert).

  7. Offizieller Grund? Freilassung US-Geiseln im Libanon (Hezbollah). Realer Grund? Einfluss auf „moderate“ Kräfte in Teheran (Rafsanjani) und vor allem: Profit. Lt. Col. 

  8. Oliver North (NSC) hatte die Idee: Die Gewinne aus den Waffenverkäufen an Iran (Millionen Dollar) wurden umgeleitet an die Contras in Nicaragua – obwohl der Kongress das per Boland-Amendment verboten hatte. Israel diente als Mittelsmann für die ersten Lieferungen (August 1985: 96 TOW-Raketen).

  9. Später ging’s direkt. Reagan genehmigte es – trotz Widerspruch von Shultz und Weinberger. Das Ganze flog 1986 auf: Skandal, Hearings, North wurde zum Starzeugen (mit Immunität). Aber die Mullahs bekamen genau die Waffen, die sie brauchten, um den Krieg weiterzuführen.

  10. Gleichzeitig: Massive US-Unterstützung für Saddam Hussein Während man Iran bewaffnete, half man gleichzeitig dem Irak massiv – weil man fürchtete, Iran könnte gewinnen. Ab 1982:Entfernung Iraks von der Terrorliste

  11. Landwirtschaftskredite, Milliarden-Dollar-Kredite

  12. Satellitenbilder und Geheimdienst-Infos über iranische Truppenbewegungen (CIA & DIA)

  13. Duldung von „Dual-Use“-Exporten (Chemikalien für Pestizide – aber auch für Senfgas, Sarin, Tabun) Irak setzte ab 1983/84 systematisch Chemiewaffen ein – gegen iranische Soldaten und Zivilisten (über 350 dokumentierte Angriffe, Zehntausende Tote).

  14. Die USA wussten es (CIA-Berichte ab 1983), taten aber nichts – im Gegenteil: Sie blockierten UN-Verurteilungen und gaben weiter Infos. W. Patrick Lang (ehem. DIA): „Der Einsatz von Gas war uns egal – Hauptsache, Irak verliert nicht.“


Das bittere Ergebnis

Der Krieg endete 1988 mit einem Waffenstillstand – beide Seiten bluteten aus, aber keiner hatte gewonnen. Die Mullahs überlebten dank israelischer und US-Waffen (via Iran-Contra).


Der rote Faden: Öl, Macht und die globale Elite

Warum tun die USA so was? Weil sie nie um Demokratie geht, sondern um Kontrolle. 1953 installierten sie den Schah für Öl. 1979 ersetzten sie ihn durch die Mullahs, um Chaos zu säen – ein destabilisierter Iran bedroht Israel nicht zu sehr, hält den Ölfluss am Laufen und rechtfertigt US-Militärpräsenz.

Khomeini nannte Amerika den "Großen Satan" – aber war er nicht ihr nützlicher Idiot? Die Mullahs regieren bis heute, unterdrücken ihr Volk, während die USA sanktionieren und profitieren.

Die Lektion: Die Eliten in Washington und London spielen Gott. Mossadegh wollte Souveränität – weg damit. Schah wurde unbotmäßig – abserviert. Mullahs nützlich für Chaos – willkommen. Und wir?

Wir schlucken die Lügen. Aber hey, recherchiert selbst: Declassified Files, BBC-Reports, CIA-Zugeständnisse. Die Wahrheit ist da draußen – und sie stinkt nach Verschwörung. Wacht auf, Leute!

_______

SIEHE AUCH:

  1. Studie zeigt: Geimpfte Kinder werden häufiger krank: https://telegra.ph/Studie-zeigt-Geimpfte-Kinder-werden-h%C3%A4ufiger-krank-12-20


2. Der Krieg gegen Venezuela began bereits 2001: https://telegra.ph/Der-Putsch-gegen-Chavez-2001--Wie-sich-die-USA-gegen-Venezuela-wandte-01-09


3. Der verborgene Pfad der Christine Lagarde: https://telegra.ph/Der-verborgene-Pfad-der-Christine-Lagarde-Eine-investigative-Enth%C3%BCllung-12-08






https://orf.at/stories/3436649/












^