6.12.2012: <Völkerwanderung: Die europäischen
Roma stammen aus Indien> - genetischer Beweis
aus: Welt online; 6.12.2012;
http://www.welt.de/wissenschaft/article111862184/Die-europaeischen-Roma-stammen-aus-Indien.html
<Forscher haben die Geschichte der
größten ethnischen Minderheit in Europa aus deren Genen
rekonstruiert – mit überraschendem Ergebnis: Die Vorfahren
der Roma wanderten vor 1500 Jahren aus Indien aus.
Von Ilka Lehnen-Beyel
Alle heute in
Europa lebenden Roma haben trotz ihrer teils sehr
unterschiedlichen Sprachen und Lebensweisen gemeinsame
Vorfahren: Sie stammen alle von einer kleinen
Bevölkerungsgruppe ab, die vor etwa 1500 Jahren im Nordosten
Indiens lebte. Das schließt ein internationales Forscherteam
aus einer genetischen Analyse von insgesamt 152 Roma aus 13
Ländern.
Demnach wanderten
die Urahnen der heute mehr als elf Millionen europäischen
Roma relativ rasch von Indien bis zum Balkan, von wo aus sie
sich vor etwa 900 Jahren über ganz Europa verteilten.
Seitdem haben die
Gruppen zwar verschiedene Sprachen, Religionen und
Lebensstile entwickelt, teilen aber nach wie vor ein
soziales und genetisches Erbe, wie Isabel Mendizabal von der
Universitat Pompeu Fabra in
Barcelona und ihre Kollegen im Fachblatt "Current Biology" schreiben.
Fehlende Aufzeichnungen erschweren
Ahnenforschung
Obwohl die Roma in
Europa die größte ethnische Minderheit darstellen, sei nur
sehr wenig über ihre Geschichte und ihre Abstammung bekannt,
vermerken die Wissenschaftler – unter anderem, weil die Roma
selbst keine schriftlichen Aufzeichnungen über ihre Herkunft
besitzen.
Analysen ihrer
Sprachen und erste genetische Untersuchungen hatten bisher
lediglich auf eine Abstammung vom indischen Subkontinent
hingedeutet, genaueres ließ sich aber nicht aus den Daten
herauslesen.
Um das zu ändern,
führten Mendizabal und ihre Kollegen jetzt eine sehr
ausführliche genetische Studie durch: Sie untersuchten
Proben von insgesamt 152 Roma aus 13 verschiedenen Gruppen,
die heute in Portugal, Spanien, Wales, Estland, Litauen, der
Ukraine, der Slowakei, Kroatien, Rumänien, Serbien,
Bulgarien, Griechenland und Ungarn leben.
"Proto-Roma" waren im Norden oder
Nordosten Indiens beheimatet
Aus den
Übereinstimmungen und vor allem den Unterschieden zu anderen
heute in Europa lebenden Menschen konnten die
Wissenschaftler die Geschichte der Roma relativ genau
rekonstruieren. Demnach muss die Gründerpopulation – von den
Forschern "Proto-Roma" genannt – vor ungefähr 1500 Jahren im
Norden oder Nordosten Indiens beheimatet gewesen sein. Kurz
vor oder während der Migration nach Europa wurde diese
Bevölkerungsgruppe dann um etwa die Hälfte dezimiert.
Trotzdem gab es
nur eine sehr eingeschränkte genetische Vermischung mit den
Völkern, mit denen die frühen Roma auf ihrem Weg in Kontakt
kamen, etwa im Kaukasus, dem Mittleren Osten oder
Zentralasien. In der Sprache der Roma haben diese Kontakte
dagegen sehr wohl ausgeprägte Spuren hinterlassen, das
hatten bereits frühere Analysen gezeigt.
Bräuche hinterlassen Spuren im Erbgut
Vor etwa 900
Jahren begann dann vom Balkan aus die Migration ins
restliche Europa. Dabei trennten sich dann die Linien der
westlichen und der östlichen Roma, wobei die in den Westen
wandernde Gruppe um etwa ein Drittel kleiner war als die
östliche. Anschließend begannen sich die Roma an ihren
aktuellen Wohnorten mehr oder weniger mit den dort
ansässigen Europäern zu vermischen, das zeigten die
genetischen Daten.
Dabei gab es
allerdings große Unterschiede: In der Slowakei, Ungarn,
Rumänien, Bulgarien und Kroatien scheinen die Gruppen sehr
lange ausschließlich unter sich geblieben zu sein, Heiraten
fanden vor allem innerhalb der Ethnie statt. Erst seit
jüngster Zeit beginnt sich offenbar die soziale Akzeptanz
von Roma-/Nicht-Roma-Paaren zu verändern, die genetische
Vermischung nimmt zu.
In Spanien,
Portugal und Litauen scheint die Situation dagegen umgekehrt
zu sein: Früher gab es laut den genetischen Daten offenbar
häufiger Kontakte zu den Einheimischen als heute. Das könne
entweder auf eine zunehmende Isolation der Roma
zurückzuführen sein oder aber darauf, dass gemischte Paare
sich entscheiden, nicht bei den Roma-Gemeinschaften zu
leben. In diesem Falle wären sie in der aktuellen Studie
nicht erfasst worden.
"Die Roma teilen
eine gemeinsame und einzigartige Geschichte", resümiert der
bekannte Genspezialist Manfred Kayser von der
Erasmus-Universität in Rotterdam, der ebenfalls an der
Studie beteiligt war. "Sie besteht vor allem aus zwei
Elementen: den Wurzeln im nordwestlichen Indien und dem
genetischen Beitrag der Nicht-Roma-Europäer, der sich in
unterschiedlichen Größenordnungen während der
Out-of-India-Migration in ihrem Erbgut angesammelt hat."
dapd/oc>
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29.11.2014: <Rom: Rechtsextreme
hindern Roma-Kinder am Schulbesuch>
aus: Der Standard online; 29.11.2014;
http://derstandard.at/2000008787229/Rom-Rechtsextreme-hindern-Roma-Kinder-am-Schulbesuch
<Aufregung wegen
Protests gegen Roma-Siedlung
Rom - Eine Protestaktion rechtsextremistischer Aktivisten
gegen Roma in einem römischen Stadtrandviertel sorgt für
Aufregung. Junge Demonstranten der rechtsextremistischen
Organisation CasaPound werden beschuldigt, am Freitag
Roma-Kinder daran gehindert zu haben, sich ihren Schulen
im Norden Roms zu nähern.
Nachdem einige Roma-Kinder in den letzten Tagen
Mitschüler mit Steinen beworfen haben sollen, reagierten
die Aktivisten von CasaPound mit einer Demonstration vor
den Schulen, in denen sich die Vorfälle abgespielt haben,
berichteten italienische Medien. Unweit der Berufsschulen
befindet sich eine Roma-Siedlung. Die Demonstranten sollen
die Roma-Teenager am Betreten der Schule gehindert haben.
"Schluss mit der Gewalt" war auf einem Spruchband der
Demonstranten zu lesen.
"Barbarischen Aktion"
CasaPound bestätigte in einer Presseaussendung die
Demonstration, dementiert jedoch, dass man Roma-Kindern
den Zugang zu ihren Schulen verwehrt habe. Die Gemeinde
Rom verurteilte den Vorfall. Es sei eine schwere
Verletzung der Rechte von Minderjährigen, ihnen den Zugang
zur Schule zu verweigern. Der Fraktionschef der
Linkspartei SEL im Parlament, Arturo Scotto, sprach von
einer "barbarischen Aktion" der rechtsextremistischen
Organisation.
Rom war zuletzt mit ausländerfeindlichen Protesten
konfrontiert. Ein sechsstöckiges Gebäude am Stadtrand
Roms, in dem 72 afrikanische Flüchtlinge auf Kosten der
Gemeinde untergebracht waren, wurde vor zwei Wochen unter
dem Druck massiver Bürgerproteste geräumt. Tagelang hatten
die Bewohner des römischen Viertels gegen die Flüchtlinge
protestiert, die beschuldigt wurden, Diebstähle und
Überfälle begangen zu haben. (APA, 29.11.2014)>
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19.3.2018: Roma-Clan mit Betrug, Luxus
und Hartz IV - Razzien gegen "armen Sultan" Betrug, Luxus und Hartz IV: Bundesweite Razzien gegen
Roma-Clan – Enkeltrick und „armer Sultan“
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/betrug-luxus-und-hartz-iv-bundesweite-razzien-gegen-roma-clan-enkeltrick-und-armer-sultan-a2375747.html
Kriminelle Clan-Mitglieder genießen das schöne Leben in
Deutschland, schwelgen im Luxus. Offiziell sind sie arm
und benötigen Sozialhilfe. Vergangene Woche schlug die
Polizei zu, durchsuchte 70 Objekte. Ihr Ziel: der
Goman-Clan.
Wilde Champagner-Feten und schwere Goldketten, die Kinder
trugen Rolex-Uhren, rasante Autos und Luxuslimousinen,
Geld wie Heu – so lebten die einstigen Immigranten in
Deutschland. Dabei bezogen sie offiziell Hartz IV.
70 Objekte bei Razzien durchsucht
Doch am vergangenen Mittwoch, 14. März, ging es einem
Familien-Clan mit südeuropäischen Wurzeln an den Kragen.
Insgesamt 70 private und geschäftliche Objekte in ganz
Deutschland, Bankschließfächer, Praxen, Büros und das „Café M.C.
– Multikultureller Verein für Integration und
Kommunikation“ an der Leverkusener
Hauptstraße, wurden durchsucht. Insbesondere
konzentrierten sich die Razzien auf die Städte Neuss
(18), Köln (11) und Leverkusen (4). In Mettmann und
Wuppertal wurden jeweils acht Objekte durchsucht.
Weitere Razzien fanden in Rheinland-Pfalz und sogar in
Österreich statt. Vier Männer zwischen 42 und 54
Jahren wurden verhaftet, Luxusfahrzeuge, Schmuck und
Bargeld sichergestellt. Seit einem Jahr ermittelten
die Behörden gegen 43 Personen, darunter auch mehrere
Steuerberater und ein Rechtsanwalt.
Leverkusen, 7 Uhr, Von-Ketteler-Straße
Einer der Verhafteten ist ein 42-jähriger Mann,
Leverkusener Clan-Chef und einschlägig Vorbestrafter. Er
wurde in seinem kostspielig ausgebauten Mehrfamilienhaus
festgenommen. Gegen 7 Uhr kamen 15 Kripo-Beamte und
sieben Busse der Einsatzhundertschaft mit Leitern am
Grundstück an, überwanden die Mauern und öffneten die
Türen.
Beim 42-jährigen Clan-Chef handelt es sich offiziell um
einen armen Mann, der bereits in der Vergangenheit eine
eidesstattliche Erklärung abgegeben hatte und
versicherte, kein Vermögen zu besitzen. Nun staunten die
Beamten aber nicht schlecht, wie der „Express“
schilderte: Hochwertiger Schmuck, Bargeld, drei Porsche
und ein in der Schweiz zugelassener Rolls Royce
„Phantom“ wurden allein an dieser Adresse
sichergestellt.
Nicht verhaftete Familienmitglieder mussten das Haus
verlassen und laut „KStA“ Unterschlupf bei „anderen
Angehörigen ihrer weit verzweigten Sippe suchen“.
Aufgrund der Polizeiaktion geriet eine Frau der Familie
stark in Wut und schleuderte einen hölzernen
Fleischklopfer nach den zahlreich anwesenden
Medienvertretern.
Allerdings soll es der armen Familie trotz des Luxus so
schlecht gegangen sein, dass ein Großteil derer
Sozialleistungen bezog. Dennoch konnte der Sohn des
42-Jährigen zu seinem 18. Geburtstag einen Mercedes im
Wert von rund 195.000 Euro bekommen.
Die Finanzierung des Luxuslebens vollzog die
Familienbande durch Abzocken von Banken per
Immobilien-Darlehen, Sozialleistungsträgern und vor
allem Senioren in ganz Deutschland. Der Schaden beträgt
offenbar mehrere Millionen Euro.
In der Vergangenheit wurden bereits viele der
Clan-Mitglieder wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs zu
hohen Haftstrafen verurteilt. Sie nutzten den Enkeltrick
und Schockanrufe, um ans Geld ihrer Opfer zu gelangen.
Der „arme“ Sultan
Auch in der Vergangenheit schlug der heute 42-jährige
älteste Sohn des Oberhaupts der Leverkusener Großfamilie
geschäftstüchtig zu: Als dem Fantasienamen „Sultan
Salomon Ismail Minu-Mohamed Sultany-Ialla aus Bahrain“
soll er vor zwölf Jahren bereits eine vermögende Witwe
in Hamburg um 230.000 Euro erleichtert haben. Die Strafe
des Amtsgerichts St. Georg war mild, ein Jahr und acht
Monate Haft.
Der alten Dame (60) gaukelte der betrügerische „Sultan“
eine finanzielle Notlage vor, nachdem er sie zuvor „mit
Liebesschwüren umgarnt“ hatte, so der „Kölner
Stadtanzeiger“. In einem Luxushotel in Zürich, Schweiz,
machte er ihr einen Heiratsantrag, bevor er sie
erleichterte. Zu diesem Zeitpunkt warteten Frau und
damals vier Kinder in Leverkusen auf ihn.
Der 42-Jährige soll sich zuletzt das Vertrauen
eines vermögenden und zudem betagten Ehepaares
erschlichen und auch ihm eine Notlage vorgetäuscht
haben. Er erbeutete rund eine Million Euro.
Weitere Verhaftungen
Und während die Frauen der Familie Hartz IV bezogen,
kaufte die Chefetage des Familienunternehmens über
Strohmänner Immobilien und Luxus-Autos, um das Geld zu
waschen.
Neben dem 42-Jährigen Clan-Chef in Leverkusen wurden
die drei anderen Bosse (51, 52, 54) in Bergisch
Gladbach, Monheim am Rhein und Dortmund festgenommen.
Neben den sieben Luxuswagen im Wert von rund 800.000
Euro wurden weitere 40.000 Euro in bar, wertvoller
Schmuck und Immobilien sichergestellt.
Dabei wurden Haftbefehle gegen vier Tatverdächtige (42,
51, 52, 54) vollstreckt. Neben Martin T. in Leverkusen
wurden die anderen drei Gesuchten in Bergisch Gladbach,
Monheim im Kreis Mettmann und Dortmund festgenommen.
Insgesamt konnten an den 70 Privat- und
Geschäftsadressen, die bei diesem Großeinsatz durchsucht
wurden, sieben Luxuswagen im Wert von rund 800.000 Euro,
40.000 Euro in bar, hochwertiger Schmuck und Immobilien
sichergestellt werden.
Die geplante Gedenkstätte für die Opfer des
Nationalsozialismus aus den Reihen der Roma und Sinti
wird nun im Weghuberpark in Wien-Neubau vor dem
Justizministerium errichtet. Der Volksgruppenbeirat und
Vereine der Roma sprachen sich einstimmig für diesen
Standort aus.
Die Entscheidung für den Standort teilte der Zweite
Präsident des Nationalrates und Vorsitzender des
Nationalfonds, Peter Haubner (ÖVP), am Donnerstag in einer
Aussendung mit. Die Gedenkstätte sei „weit mehr als ein
Bauprojekt“, betonte Haubner: „Sie ist Ausdruck unserer
historischen Verantwortung und ein klares Bekenntnis der
Republik dazu, einer Opfergruppe des Nationalsozialismus,
die über Jahrzehnte im öffentlichen Bewusstsein zu wenig
sichtbar war, den ihr gebührenden Platz in der
österreichischen Erinnerungskultur zu geben.“
Für Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ)
markiert die einstimmige Entscheidung des Beirats einen
„wichtigen Meilenstein“ in dem von der Stadt Wien
unterstützten Prozess. Diesen habe man in einem aktiven
Dialog mit dem Beirat und Vertretern der Community
begleitet.
„Wichtiger Schritt“ für Volksgruppenbeirat
Der Vorsitzende des Volksgruppenbeirats der Roma, Emmerich
Gärtner-Horvath, sieht in der Entscheidung einen
„wichtigen Schritt“. Erinnerung müsse im öffentlichen Raum
sichtbar sein und dürfe nicht anonym bleiben. „Sie muss
die Verfolgung und Ermordung der Volksgruppe der Roma klar
benennen und auch Österreichs Verantwortung offen
ansprechen“, betonte er.
Die Gedenkstätte soll sich an die gesamte Gesellschaft
richten, zum Innehalten anregen, historisches Wissen
fördern und deutlich machen, „dass Antiziganismus bis
heute fortbesteht und ihm entschieden entgegengetreten
werden muss“, so Gärtner-Horvath.
Breit angelegter Abstimmungsprozess
Der Standort sei im Rahmen eines vom Nationalfonds
koordinierten, breit angelegten Abstimmungsprozesses unter
Einbindung der Vertreter der Volksgruppe festgelegt
worden. Dabei seien auch die fachlichen Einschätzungen der
zuständigen Stellen der Stadt Wien berücksichtigt worden.
Mit der Errichtung der Gedenkstätte soll ein zentraler Ort
des Erinnerns im öffentlichen Raum entstehen, der die
Verfolgung und Ermordung von Roma und Sinti im
Nationalsozialismus sichtbar macht.
Von den rund 11.000 Angehörigen der Volksgruppe in
Österreich wurden etwa 90 Prozent Opfer des
nationalsozialistischen Terrors. Diese Zahl steht für ein
beispielloses Ausmaß an Verlust. Zugleich komme dem
Projekt angesichts des Fortbestehens von Antiziganismus
auch eine besondere gesellschaftspolitische Relevanz zu,
hieß es.
Ausschreibung startet im Herbst
Mit der Standortentscheidung werden die Vorbereitungen für
den künstlerischen Wettbewerb zur Gestaltung der
Gedenkstätte fortgeführt. Dieser ist als zweistufiges,
europaweites Verfahren vorgesehen. Die Ausschreibung wird
im Herbst 2026 starten. Die Ausarbeitung der inhaltlichen
und künstlerischen Grundlagen erfolge weiterhin unter
Einbindung der Volksgruppe, hieß es.
By Jonathan Lee -- Mass raids on Roma communities show
how Europe is recasting racial discrimination as crime
prevention and public order.
For the Romani families living in Nea Zoi, an informal
neighbourhood near Aspropyrgos, Greece, the pre-dawn hum of
surveillance drones has become a regular soundtrack to their
lives. By daybreak, K-9 units and tactical police have
blocked narrow dirt roads, police in riot gear have formed a
perimeter around the neighbourhood, and armed officers are
breaking through doors to makeshift homes, all under the
banner of “public order”.
Since late 2025, this routine has repeated with terrifying
regularity: at least 76 raids in six months, involving 473
officers, targeting 152 Romani communities across Greece.
That amounts to more than one raid a week throughout the
country. Documented by the European Roma Rights Centre as
the most extensive anti-Roma police operation in decades,
these actions are presented by Greek politicians as a
tactical response to organised crime. But the pattern of
police violence represents something more sinister: a
strategic convergence of migration control, border security
and domestic policing that criminalises Romani life.
In examining the mechanics of the so-called “Operation
ENTOS”, meaning “from within”, in the context of other
anti-Roma actions in Europe, it becomes clear that Greece is
only the sharp edge of a continent-wide shift in policy that
treats racialised minorities not as citizens, but as
internal threats to be managed, contained and erased. Greece
has become the laboratory for this dangerous new experiment
in European governance, and Athens is providing the
blueprint for a preventive policing model that threatens the
fundamental rights of marginalised communities across the
entire European Union and beyond.
The ‘preventive policing’ blueprint
The language used by authorities is carefully chosen to
bypass legal scrutiny. You will not find the word “Roma” in
official Greek police briefings regarding Operation ENTOS.
Instead, officials speak of “socially homogeneous groups”and
“hotspots of illegality”. This bureaucratic euphemism allows
the state to sidestep anti-discrimination laws while
explicitly targeting specific neighbourhoods. This is not a
Greek innovation; it is an increasingly common legislative
sleight-of-hand. Just as Slovenia criminalised “illegal
gatherings”, a provision wielded almost exclusively against
Romani neighbourhoods, and Italy targeted homeless Romani
women through its security decree, Greece has done the same
on a mass scale. Such measures use neutral terminology to
dress ethnic targeting in the vocabulary of public order,
creating a legal architecture for collective punishment that
is supposedly insulated from accusations of discrimination.
The merging of the frontier and the interior
Across Europe, the line between internal policing and border
enforcement is becoming increasingly blurred, a trend
accelerated by the EU’s Migration Pact, adopted in 2024 and
implemented from June 2026. This EU legislation accelerates
an already present trend by blurring the lines between
border control and internal law enforcement to allow for a
police model that closely resembles the activities of
Immigration and Customs Enforcement, or ICE, in the United
States. By mandating that member states integrate asylum
procedures with domestic policing, the EU is effectively
exporting “border logic” to the interior of its nations.
Roma and other racialised minorities are once again on the
receiving end of this tactic, and the fringes of a
Roma-majority neighbourhood are increasingly treated like an
“internal border”, subjected to the same militarised
surveillance, collective punishment and rapid displacement
previously reserved mostly for migrants arriving at the
borders of Europe.
Drones hovering over children playing in the street; dawn
raids without individual warrants; dogs straining on leashes
used to menace families. These are all tactics usually
confined to the frontier, now standard procedure in the
Roma-majority neighbourhoods of Greece. The operation even
uses the recruitment of “special guards” from within the
communities themselves to assist in information gathering, a
strategy straight from the colonial playbook that fractures
social cohesion and encourages vulnerable residents to
inform on their own neighbours and relatives.
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Using ‘crime’ to justify racism
The stated justification for Operation ENTOS, according to
the Minister of Citizen Protection, Michalis Chrysochoidis,
is “to prevent and control criminality without tolerating
‘special zones’ that exist beyond the law”. The now familiar
sentence used in every police press release after a raid on
a Romani neighbourhood is: “Targeted police operations were
carried out with the aim of reinforcing the sense of
security of citizens, preventing and tackling crime.”
The rhetoric of “tackling crime” has served as a convenient
and dangerous mask for anti-Roma actions in Europe for over
a century. From France’s 1912-2017 mandate forcing
travellers to carry special ID cards, to the Nazi-era
fabrication of Roma as an “asocial criminal element” used to
justify genocide, the pattern is consistent. Modern
politicians continue this legacy: from Italy’s 2008 “Nomad
Emergency”, which suspended legal protections for Roma in
the name of security, to the far-right law-and-order
rhetoric of Hungary’s Mi Hazánk party and France’s National
Rally. These historical threads converge in Greece with mass
police operations against alleged organised Romani crime.
Athens’s framing of Romani communities as “hotspots of
illegality” applies one of the oldest tropes in Europe’s
racist playbook, updated with drones and data.
Conflating Romani identity with criminality creates a
narrative that positions harsh policing, forced evictions
and exclusionary policies as necessary for public safety
rather than as illegal ethnic targeting. This crime rhetoric
also serves as a tool for spatial cleansing. Framing
Roma-majority living areas as lawless zones mirrors the
justification used across Europe to clear land for
investment and modernisation. The “security” narrative
serves a dual purpose: it suspends due process to facilitate
immediate eviction, and it erases marginalised populations
from the urban landscape to pave the way for gentrification.
Since the 1990s, Greek authorities have conducted repeated
“clean-up” operations involving forced evictions under the
guise of public order, many of which were carried out to
make way for development projects, including commercial
zones, infrastructure projects, sports facilities and even
the 2004 Athens Olympic Games.
Before it becomes the standard
What makes Operation ENTOS particularly alarming, beyond its
scale and cruelty, is the stark absence of international
scrutiny. Until now, there has been no significant
English-language coverage of this systematic campaign. The
European Roma Rights Centre holds the only comprehensive
dataset of the raids, gathered not from any government or
international institution, but painstakingly from local
activists and careful analysis of police press releases.
At the same time, the silence from Brussels is deeply
troubling. As the EU pushes for stricter border controls, it
appears to be turning a blind eye to these policies being
weaponised against its own citizens. If this campaign
proceeds without condemnation, as it looks set to do, it
will set a dangerous blueprint for similar operations across
the continent.
The word fascism is sometimes used too loosely these days.
But when a state uses its monopoly on violence to treat its
own citizens as invaders in their own homes based on
ethnicity, it crosses a line. Whether we call this
authoritarian drift or something darker, the result is the
same: the normalisation of the idea that some lives are
disposable and the acceptance of a troubling new norm on the
road to anti-democratic politics. In such times, to be
silent is not only to be complicit but to be negligent. The
price of looking the other way now will be too high for our
democracies later, when such tactics inevitably expand to
affect more and more people in our society. For the Roma in
Nea Zoi in Aspropyrgos, the drones and dogs will return. It
is up to us to make sure that this time, someone is
watching.
Gelsenkirchen (4R) am 26.6.2026: Roma sollen
sesshaft werden - mit Gratis-Wohnungen in schlechtem
Zustand: Roma werden gezielt nach Gelsenkirchen gelockt, damit sie
Schrottimmobilien auf Staatskosten mieten
https://apollo-news.net/roma-werden-gezielt-nach-gelsenkirchen-gelockt-damit-sie-schrottimmobilien-auf-staatskosten-mieten/
Roma werden in ihren Dörfern gezielt via Flugblätter oder
Social-Media-Kampagnen aus Bulgarien und Rumänien nach
Gelsenkirche