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Roma, Meldungen

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino


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6.12.2012: <Völkerwanderung: Die europäischen Roma stammen aus Indien> - genetischer Beweis

aus: Welt online; 6.12.2012;
http://www.welt.de/wissenschaft/article111862184/Die-europaeischen-Roma-stammen-aus-Indien.html

<Forscher haben die Geschichte der größten ethnischen Minderheit in Europa aus deren Genen rekonstruiert – mit überraschendem Ergebnis: Die Vorfahren der Roma wanderten vor 1500 Jahren aus Indien aus.

Von

Alle heute in Europa lebenden Roma haben trotz ihrer teils sehr unterschiedlichen Sprachen und Lebensweisen gemeinsame Vorfahren: Sie stammen alle von einer kleinen Bevölkerungsgruppe ab, die vor etwa 1500 Jahren im Nordosten Indiens lebte. Das schließt ein internationales Forscherteam aus einer genetischen Analyse von insgesamt 152 Roma aus 13 Ländern.

Demnach wanderten die Urahnen der heute mehr als elf Millionen europäischen Roma relativ rasch von Indien bis zum Balkan, von wo aus sie sich vor etwa 900 Jahren über ganz Europa verteilten.

Seitdem haben die Gruppen zwar verschiedene Sprachen, Religionen und Lebensstile entwickelt, teilen aber nach wie vor ein soziales und genetisches Erbe, wie Isabel Mendizabal von der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona und ihre Kollegen im Fachblatt "Current Biology" schreiben.

Fehlende Aufzeichnungen erschweren Ahnenforschung

Obwohl die Roma in Europa die größte ethnische Minderheit darstellen, sei nur sehr wenig über ihre Geschichte und ihre Abstammung bekannt, vermerken die Wissenschaftler – unter anderem, weil die Roma selbst keine schriftlichen Aufzeichnungen über ihre Herkunft besitzen.

Analysen ihrer Sprachen und erste genetische Untersuchungen hatten bisher lediglich auf eine Abstammung vom indischen Subkontinent hingedeutet, genaueres ließ sich aber nicht aus den Daten herauslesen.

Um das zu ändern, führten Mendizabal und ihre Kollegen jetzt eine sehr ausführliche genetische Studie durch: Sie untersuchten Proben von insgesamt 152 Roma aus 13 verschiedenen Gruppen, die heute in Portugal, Spanien, Wales, Estland, Litauen, der Ukraine, der Slowakei, Kroatien, Rumänien, Serbien, Bulgarien, Griechenland und Ungarn leben.

"Proto-Roma" waren im Norden oder Nordosten Indiens beheimatet

Aus den Übereinstimmungen und vor allem den Unterschieden zu anderen heute in Europa lebenden Menschen konnten die Wissenschaftler die Geschichte der Roma relativ genau rekonstruieren. Demnach muss die Gründerpopulation – von den Forschern "Proto-Roma" genannt – vor ungefähr 1500 Jahren im Norden oder Nordosten Indiens beheimatet gewesen sein. Kurz vor oder während der Migration nach Europa wurde diese Bevölkerungsgruppe dann um etwa die Hälfte dezimiert.

Trotzdem gab es nur eine sehr eingeschränkte genetische Vermischung mit den Völkern, mit denen die frühen Roma auf ihrem Weg in Kontakt kamen, etwa im Kaukasus, dem Mittleren Osten oder Zentralasien. In der Sprache der Roma haben diese Kontakte dagegen sehr wohl ausgeprägte Spuren hinterlassen, das hatten bereits frühere Analysen gezeigt.

Bräuche hinterlassen Spuren im Erbgut

Vor etwa 900 Jahren begann dann vom Balkan aus die Migration ins restliche Europa. Dabei trennten sich dann die Linien der westlichen und der östlichen Roma, wobei die in den Westen wandernde Gruppe um etwa ein Drittel kleiner war als die östliche. Anschließend begannen sich die Roma an ihren aktuellen Wohnorten mehr oder weniger mit den dort ansässigen Europäern zu vermischen, das zeigten die genetischen Daten.

Dabei gab es allerdings große Unterschiede: In der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Kroatien scheinen die Gruppen sehr lange ausschließlich unter sich geblieben zu sein, Heiraten fanden vor allem innerhalb der Ethnie statt. Erst seit jüngster Zeit beginnt sich offenbar die soziale Akzeptanz von Roma-/Nicht-Roma-Paaren zu verändern, die genetische Vermischung nimmt zu.

In Spanien, Portugal und Litauen scheint die Situation dagegen umgekehrt zu sein: Früher gab es laut den genetischen Daten offenbar häufiger Kontakte zu den Einheimischen als heute. Das könne entweder auf eine zunehmende Isolation der Roma zurückzuführen sein oder aber darauf, dass gemischte Paare sich entscheiden, nicht bei den Roma-Gemeinschaften zu leben. In diesem Falle wären sie in der aktuellen Studie nicht erfasst worden.

"Die Roma teilen eine gemeinsame und einzigartige Geschichte", resümiert der bekannte Genspezialist Manfred Kayser von der Erasmus-Universität in Rotterdam, der ebenfalls an der Studie beteiligt war. "Sie besteht vor allem aus zwei Elementen: den Wurzeln im nordwestlichen Indien und dem genetischen Beitrag der Nicht-Roma-Europäer, der sich in unterschiedlichen Größenordnungen während der Out-of-India-Migration in ihrem Erbgut angesammelt hat."

dapd/oc>

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Der
                Standard online, Logo

29.11.2014: <Rom: Rechtsextreme hindern Roma-Kinder am Schulbesuch>

aus: Der Standard online; 29.11.2014;
http://derstandard.at/2000008787229/Rom-Rechtsextreme-hindern-Roma-Kinder-am-Schulbesuch

<Aufregung wegen Protests gegen Roma-Siedlung

Rom - Eine Protestaktion rechtsextremistischer Aktivisten gegen Roma in einem römischen Stadtrandviertel sorgt für Aufregung. Junge Demonstranten der rechtsextremistischen Organisation CasaPound werden beschuldigt, am Freitag Roma-Kinder daran gehindert zu haben, sich ihren Schulen im Norden Roms zu nähern.

Nachdem einige Roma-Kinder in den letzten Tagen Mitschüler mit Steinen beworfen haben sollen, reagierten die Aktivisten von CasaPound mit einer Demonstration vor den Schulen, in denen sich die Vorfälle abgespielt haben, berichteten italienische Medien. Unweit der Berufsschulen befindet sich eine Roma-Siedlung. Die Demonstranten sollen die Roma-Teenager am Betreten der Schule gehindert haben. "Schluss mit der Gewalt" war auf einem Spruchband der Demonstranten zu lesen.

"Barbarischen Aktion"

CasaPound bestätigte in einer Presseaussendung die Demonstration, dementiert jedoch, dass man Roma-Kindern den Zugang zu ihren Schulen verwehrt habe. Die Gemeinde Rom verurteilte den Vorfall. Es sei eine schwere Verletzung der Rechte von Minderjährigen, ihnen den Zugang zur Schule zu verweigern. Der Fraktionschef der Linkspartei SEL im Parlament, Arturo Scotto, sprach von einer "barbarischen Aktion" der rechtsextremistischen Organisation.

Rom war zuletzt mit ausländerfeindlichen Protesten konfrontiert. Ein sechsstöckiges Gebäude am Stadtrand Roms, in dem 72 afrikanische Flüchtlinge auf Kosten der Gemeinde untergebracht waren, wurde vor zwei Wochen unter dem Druck massiver Bürgerproteste geräumt. Tagelang hatten die Bewohner des römischen Viertels gegen die Flüchtlinge protestiert, die beschuldigt wurden, Diebstähle und Überfälle begangen zu haben. (APA, 29.11.2014)>

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Epoch Times online,
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19.3.2018: Roma-Clan mit Betrug, Luxus und Hartz IV - Razzien gegen "armen Sultan"
Betrug, Luxus und Hartz IV: Bundesweite Razzien gegen Roma-Clan – Enkeltrick und „armer Sultan“
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/betrug-luxus-und-hartz-iv-bundesweite-razzien-gegen-roma-clan-enkeltrick-und-armer-sultan-a2375747.html


Kriminelle Clan-Mitglieder genießen das schöne Leben in Deutschland, schwelgen im Luxus. Offiziell sind sie arm und benötigen Sozialhilfe. Vergangene Woche schlug die Polizei zu, durchsuchte 70 Objekte. Ihr Ziel: der Goman-Clan.

Wilde Champagner-Feten und schwere Goldketten, die Kinder trugen Rolex-Uhren, rasante Autos und Luxuslimousinen, Geld wie Heu – so lebten die einstigen Immigranten in Deutschland. Dabei bezogen sie offiziell Hartz IV.

70 Objekte bei Razzien durchsucht

Doch am vergangenen Mittwoch, 14. März, ging es einem Familien-Clan mit südeuropäischen Wurzeln an den Kragen.

Insgesamt 70 private und geschäftliche Objekte in ganz Deutschland, Bankschließfächer, Praxen, Büros und das „Café M.C. – Multikultureller Verein für Integration und Kommunikation“ an der Leverkusener Hauptstraße,  wurden durchsucht. Insbesondere konzentrierten sich die Razzien auf die Städte Neuss (18), Köln (11) und Leverkusen (4). In Mettmann und Wuppertal wurden jeweils acht Objekte durchsucht. Weitere Razzien fanden in Rheinland-Pfalz und sogar in Österreich statt. Vier Männer zwischen 42 und 54 Jahren wurden verhaftet, Luxusfahrzeuge, Schmuck und Bargeld sichergestellt. Seit einem Jahr ermittelten die Behörden gegen 43 Personen, darunter auch mehrere Steuerberater und ein Rechtsanwalt.

Leverkusen, 7 Uhr, Von-Ketteler-Straße

Einer der Verhafteten ist ein 42-jähriger Mann, Leverkusener Clan-Chef und einschlägig Vorbestrafter. Er wurde in seinem kostspielig ausgebauten Mehrfamilienhaus festgenommen. Gegen 7 Uhr kamen 15 Kripo-Beamte und sieben Busse der Einsatzhundertschaft mit Leitern am Grundstück an, überwanden die Mauern und öffneten die Türen.

Beim 42-jährigen Clan-Chef handelt es sich offiziell um einen armen Mann, der bereits in der Vergangenheit eine eidesstattliche Erklärung abgegeben hatte und versicherte, kein Vermögen zu besitzen. Nun staunten die Beamten aber nicht schlecht, wie der „Express“ schilderte: Hochwertiger Schmuck, Bargeld, drei Porsche und ein in der Schweiz zugelassener Rolls Royce „Phantom“ wurden allein an dieser Adresse sichergestellt.

Nicht verhaftete Familienmitglieder mussten das Haus verlassen und laut „KStA“ Unterschlupf bei „anderen Angehörigen ihrer weit verzweigten Sippe suchen“. Aufgrund der Polizeiaktion geriet eine Frau der Familie stark in Wut und schleuderte einen hölzernen Fleischklopfer nach den zahlreich anwesenden Medienvertretern.


Allerdings soll es der armen Familie trotz des Luxus so schlecht gegangen sein, dass ein Großteil derer Sozialleistungen bezog. Dennoch konnte der Sohn des 42-Jährigen zu seinem 18. Geburtstag einen Mercedes im Wert von rund 195.000 Euro bekommen.

Die Finanzierung des Luxuslebens vollzog die Familienbande durch Abzocken von Banken per Immobilien-Darlehen, Sozialleistungsträgern und vor allem Senioren in ganz Deutschland. Der Schaden beträgt offenbar mehrere Millionen Euro.

In der Vergangenheit wurden bereits viele der Clan-Mitglieder wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs zu hohen Haftstrafen verurteilt. Sie nutzten den Enkeltrick und Schockanrufe, um ans Geld ihrer Opfer zu gelangen.

Der „arme“ Sultan


Auch in der Vergangenheit schlug der heute 42-jährige älteste Sohn des Oberhaupts der Leverkusener Großfamilie geschäftstüchtig zu: Als dem Fantasienamen „Sultan Salomon Ismail Minu-Mohamed Sultany-Ialla aus Bahrain“ soll er vor zwölf Jahren bereits eine vermögende Witwe in Hamburg um 230.000 Euro erleichtert haben. Die Strafe des Amtsgerichts St. Georg war mild, ein Jahr und acht Monate Haft.

Der alten Dame (60) gaukelte der betrügerische „Sultan“ eine finanzielle Notlage vor, nachdem er sie zuvor „mit Liebesschwüren umgarnt“ hatte, so der „Kölner Stadtanzeiger“. In einem Luxushotel in Zürich, Schweiz, machte er ihr einen Heiratsantrag, bevor er sie erleichterte. Zu diesem Zeitpunkt warteten Frau und damals vier Kinder in Leverkusen auf ihn.

Der 42-Jährige  soll sich zuletzt das Vertrauen eines vermögenden und zudem betagten Ehepaares erschlichen und auch ihm eine Notlage vorgetäuscht haben. Er erbeutete rund eine Million Euro.

Weitere Verhaftungen

Und während die Frauen der Familie Hartz IV bezogen, kaufte die Chefetage des Familienunternehmens über Strohmänner Immobilien und Luxus-Autos, um das Geld zu waschen.

Neben dem 42-Jährigen Clan-Chef in Leverkusen wurden die drei anderen Bosse (51, 52, 54) in Bergisch Gladbach, Monheim am Rhein und Dortmund festgenommen. Neben den sieben Luxuswagen im Wert von rund 800.000 Euro wurden weitere 40.000 Euro in bar, wertvoller Schmuck und Immobilien sichergestellt.

Dabei wurden Haftbefehle gegen vier Tatverdächtige (42, 51, 52, 54) vollstreckt. Neben Martin T. in Leverkusen wurden die anderen drei Gesuchten in Bergisch Gladbach, Monheim im Kreis Mettmann und Dortmund festgenommen.

Insgesamt konnten an den 70 Privat- und Geschäftsadressen, die bei diesem Großeinsatz durchsucht wurden, sieben Luxuswagen im Wert von rund 800.000 Euro, 40.000 Euro in bar, hochwertiger Schmuck und Immobilien sichergestellt werden.

Der „Kölner Express“ und der „Kölner Stadtanzeiger“ berichteten.


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Wien Weghuberpark (Österreich) am 23.4.2026: Wien bekommt Gedenkstätte für ermordete Roma und Sinti

https://wien.orf.at/stories/3351304/

Die geplante Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus aus den Reihen der Roma und Sinti wird nun im Weghuberpark in Wien-Neubau vor dem Justizministerium errichtet. Der Volksgruppenbeirat und Vereine der Roma sprachen sich einstimmig für diesen Standort aus.

Die Entscheidung für den Standort teilte der Zweite Präsident des Nationalrates und Vorsitzender des Nationalfonds, Peter Haubner (ÖVP), am Donnerstag in einer Aussendung mit. Die Gedenkstätte sei „weit mehr als ein Bauprojekt“, betonte Haubner: „Sie ist Ausdruck unserer historischen Verantwortung und ein klares Bekenntnis der Republik dazu, einer Opfergruppe des Nationalsozialismus, die über Jahrzehnte im öffentlichen Bewusstsein zu wenig sichtbar war, den ihr gebührenden Platz in der österreichischen Erinnerungskultur zu geben.“

Für Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) markiert die einstimmige Entscheidung des Beirats einen „wichtigen Meilenstein“ in dem von der Stadt Wien unterstützten Prozess. Diesen habe man in einem aktiven Dialog mit dem Beirat und Vertretern der Community begleitet.

„Wichtiger Schritt“ für Volksgruppenbeirat
Der Vorsitzende des Volksgruppenbeirats der Roma, Emmerich Gärtner-Horvath, sieht in der Entscheidung einen „wichtigen Schritt“. Erinnerung müsse im öffentlichen Raum sichtbar sein und dürfe nicht anonym bleiben. „Sie muss die Verfolgung und Ermordung der Volksgruppe der Roma klar benennen und auch Österreichs Verantwortung offen ansprechen“, betonte er.

Die Gedenkstätte soll sich an die gesamte Gesellschaft richten, zum Innehalten anregen, historisches Wissen fördern und deutlich machen, „dass Antiziganismus bis heute fortbesteht und ihm entschieden entgegengetreten werden muss“, so Gärtner-Horvath.

Breit angelegter Abstimmungsprozess
Der Standort sei im Rahmen eines vom Nationalfonds koordinierten, breit angelegten Abstimmungsprozesses unter Einbindung der Vertreter der Volksgruppe festgelegt worden. Dabei seien auch die fachlichen Einschätzungen der zuständigen Stellen der Stadt Wien berücksichtigt worden. Mit der Errichtung der Gedenkstätte soll ein zentraler Ort des Erinnerns im öffentlichen Raum entstehen, der die Verfolgung und Ermordung von Roma und Sinti im Nationalsozialismus sichtbar macht.

Von den rund 11.000 Angehörigen der Volksgruppe in Österreich wurden etwa 90 Prozent Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Diese Zahl steht für ein beispielloses Ausmaß an Verlust. Zugleich komme dem Projekt angesichts des Fortbestehens von Antiziganismus auch eine besondere gesellschaftspolitische Relevanz zu, hieß es.

Ausschreibung startet im Herbst
Mit der Standortentscheidung werden die Vorbereitungen für den künstlerischen Wettbewerb zur Gestaltung der Gedenkstätte fortgeführt. Dieser ist als zweistufiges, europaweites Verfahren vorgesehen. Die Ausschreibung wird im Herbst 2026 starten. Die Ausarbeitung der inhaltlichen und künstlerischen Grundlagen erfolge weiterhin unter Einbindung der Volksgruppe, hieß es.

red, wien.ORF.at/Agenturen





18.6.2026: Griechenland gegen die Roma:
Griechenlands 'Krieg gegen die Roma' ist Europas neuer Plan für Diskriminierung
Greece’s ‘war on Roma’ is Europe’s new blueprint for discrimination

https://www.aljazeera.com/opinions/2026/6/18/greeces-war-on-roma-is-europes-new-blueprint-for-discrimination

By Jonathan Lee -- Mass raids on Roma communities show how Europe is recasting racial discrimination as crime prevention and public order.

For the Romani families living in Nea Zoi, an informal neighbourhood near Aspropyrgos, Greece, the pre-dawn hum of surveillance drones has become a regular soundtrack to their lives. By daybreak, K-9 units and tactical police have blocked narrow dirt roads, police in riot gear have formed a perimeter around the neighbourhood, and armed officers are breaking through doors to makeshift homes, all under the banner of “public order”.

Since late 2025, this routine has repeated with terrifying regularity: at least 76 raids in six months, involving 473 officers, targeting 152 Romani communities across Greece. That amounts to more than one raid a week throughout the country. Documented by the European Roma Rights Centre as the most extensive anti-Roma police operation in decades, these actions are presented by Greek politicians as a tactical response to organised crime. But the pattern of police violence represents something more sinister: a strategic convergence of migration control, border security and domestic policing that criminalises Romani life.

In examining the mechanics of the so-called “Operation ENTOS”, meaning “from within”, in the context of other anti-Roma actions in Europe, it becomes clear that Greece is only the sharp edge of a continent-wide shift in policy that treats racialised minorities not as citizens, but as internal threats to be managed, contained and erased. Greece has become the laboratory for this dangerous new experiment in European governance, and Athens is providing the blueprint for a preventive policing model that threatens the fundamental rights of marginalised communities across the entire European Union and beyond.

The ‘preventive policing’ blueprint
The language used by authorities is carefully chosen to bypass legal scrutiny. You will not find the word “Roma” in official Greek police briefings regarding Operation ENTOS. Instead, officials speak of “socially homogeneous groups”and “hotspots of illegality”. This bureaucratic euphemism allows the state to sidestep anti-discrimination laws while explicitly targeting specific neighbourhoods. This is not a Greek innovation; it is an increasingly common legislative sleight-of-hand. Just as Slovenia criminalised “illegal gatherings”, a provision wielded almost exclusively against Romani neighbourhoods, and Italy targeted homeless Romani women through its security decree, Greece has done the same on a mass scale. Such measures use neutral terminology to dress ethnic targeting in the vocabulary of public order, creating a legal architecture for collective punishment that is supposedly insulated from accusations of discrimination.

The merging of the frontier and the interior
Across Europe, the line between internal policing and border enforcement is becoming increasingly blurred, a trend accelerated by the EU’s Migration Pact, adopted in 2024 and implemented from June 2026. This EU legislation accelerates an already present trend by blurring the lines between border control and internal law enforcement to allow for a police model that closely resembles the activities of Immigration and Customs Enforcement, or ICE, in the United States. By mandating that member states integrate asylum procedures with domestic policing, the EU is effectively exporting “border logic” to the interior of its nations.

Roma and other racialised minorities are once again on the receiving end of this tactic, and the fringes of a Roma-majority neighbourhood are increasingly treated like an “internal border”, subjected to the same militarised surveillance, collective punishment and rapid displacement previously reserved mostly for migrants arriving at the borders of Europe.

Drones hovering over children playing in the street; dawn raids without individual warrants; dogs straining on leashes used to menace families. These are all tactics usually confined to the frontier, now standard procedure in the Roma-majority neighbourhoods of Greece. The operation even uses the recruitment of “special guards” from within the communities themselves to assist in information gathering, a strategy straight from the colonial playbook that fractures social cohesion and encourages vulnerable residents to inform on their own neighbours and relatives.
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Using ‘crime’ to justify racism
The stated justification for Operation ENTOS, according to the Minister of Citizen Protection, Michalis Chrysochoidis, is “to prevent and control criminality without tolerating ‘special zones’ that exist beyond the law”. The now familiar sentence used in every police press release after a raid on a Romani neighbourhood is: “Targeted police operations were carried out with the aim of reinforcing the sense of security of citizens, preventing and tackling crime.”

The rhetoric of “tackling crime” has served as a convenient and dangerous mask for anti-Roma actions in Europe for over a century. From France’s 1912-2017 mandate forcing travellers to carry special ID cards, to the Nazi-era fabrication of Roma as an “asocial criminal element” used to justify genocide, the pattern is consistent. Modern politicians continue this legacy: from Italy’s 2008 “Nomad Emergency”, which suspended legal protections for Roma in the name of security, to the far-right law-and-order rhetoric of Hungary’s Mi Hazánk party and France’s National Rally. These historical threads converge in Greece with mass police operations against alleged organised Romani crime. Athens’s framing of Romani communities as “hotspots of illegality” applies one of the oldest tropes in Europe’s racist playbook, updated with drones and data.

Conflating Romani identity with criminality creates a narrative that positions harsh policing, forced evictions and exclusionary policies as necessary for public safety rather than as illegal ethnic targeting. This crime rhetoric also serves as a tool for spatial cleansing. Framing Roma-majority living areas as lawless zones mirrors the justification used across Europe to clear land for investment and modernisation. The “security” narrative serves a dual purpose: it suspends due process to facilitate immediate eviction, and it erases marginalised populations from the urban landscape to pave the way for gentrification. Since the 1990s, Greek authorities have conducted repeated “clean-up” operations involving forced evictions under the guise of public order, many of which were carried out to make way for development projects, including commercial zones, infrastructure projects, sports facilities and even the 2004 Athens Olympic Games.

Before it becomes the standard

What makes Operation ENTOS particularly alarming, beyond its scale and cruelty, is the stark absence of international scrutiny. Until now, there has been no significant English-language coverage of this systematic campaign. The European Roma Rights Centre holds the only comprehensive dataset of the raids, gathered not from any government or international institution, but painstakingly from local activists and careful analysis of police press releases.

At the same time, the silence from Brussels is deeply troubling. As the EU pushes for stricter border controls, it appears to be turning a blind eye to these policies being weaponised against its own citizens. If this campaign proceeds without condemnation, as it looks set to do, it will set a dangerous blueprint for similar operations across the continent.

The word fascism is sometimes used too loosely these days. But when a state uses its monopoly on violence to treat its own citizens as invaders in their own homes based on ethnicity, it crosses a line. Whether we call this authoritarian drift or something darker, the result is the same: the normalisation of the idea that some lives are disposable and the acceptance of a troubling new norm on the road to anti-democratic politics. In such times, to be silent is not only to be complicit but to be negligent. The price of looking the other way now will be too high for our democracies later, when such tactics inevitably expand to affect more and more people in our society. For the Roma in Nea Zoi in Aspropyrgos, the drones and dogs will return. It is up to us to make sure that this time, someone is watching.

 



Gelsenkirchen (4R) am 26.6.2026: Roma sollen sesshaft werden - mit Gratis-Wohnungen in schlechtem Zustand:
Roma werden gezielt nach Gelsenkirchen gelockt, damit sie Schrottimmobilien auf Staatskosten mieten
https://apollo-news.net/roma-werden-gezielt-nach-gelsenkirchen-gelockt-damit-sie-schrottimmobilien-auf-staatskosten-mieten/

Roma werden in ihren Dörfern gezielt via Flugblätter oder Social-Media-Kampagnen aus Bulgarien und Rumänien nach Gelsenkirche




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