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Islamischer Staat (IS) - Terror ohne Ende - Meldungen 01

Die Scharia kommt NICHT von Muhammad - denn Muhammad ist ERFUNDEN.

"Muslime betrachten Kinder von „Ungläubigen“ (Kuffar) als Kriegsbeute."
aus: Das Schicksal christlicher Kinder im islamischen Pakistan (11. Mai 2018)
Friede und Heilung ist bei Mutter Erde. www.med-etc.com

Zerstörter Irak 30.6.2014: Terrorgruppe "Isis": <ISIS wird von der US-Botschaft in Ankara gesteuert>  -- 6.7.2014: "US"-Waffen helfen der Terrorgruppe ISIS, Teile des Iraks zu beherrschen -- 28.8.2014: <ISIS ist zu 100% eine CIA-Operation> - Obama liess 2013 Islam-Extremisten frei - der CIA bildete eine "Gruppe" mit ihnen - McCain mit Baghdadi -- 29.8.2014: <Ehemaliger CIA-Auftragnehmer über ISIS: "Komplett erfundener Feind der USA"> -- 4.9.2014: McCain: Alle Obama-Berater forderten einhellig die Bewaffung von ISIS -- 7.9.2014: <Warum die USA schuld am ISIS-Terror sind> - die Eskalation der "USA" ohne Ende provoziert eine Antwort für "mehr Ordnung": Der IS ist "wie ein Magnet" -- 26.9.2014: <Das Grauen in Mossul: IS hält wohl Tausende Sexsklavinnen> -- 26.9.2014: Gefälschte Köpfungs-Videos wurden wahrscheinlich von kriminelle Zionisten aus Israel gefälscht: IDF ("Israeli Defense Forces") -- 28.9.2014 ca.: "Versehentlich" wurden vom Nazi-Pentagon Panzerabwehrlenkwaffen an den IS geliefert -- 3.10.2014: Die zionistisch-faschistischen "USA" haben den IS ausgerüstet, um noch mehr Chaos in der Welt zu schaffen -- 3.10.2014: Die "US"-Manipulationen seit 2010 provozierten die Gegenbewegung, und Katar finanziert IS mit: «Millionen fliessen von Katar zu islamischen Extremisten»  -- 7.10.2014: Die kriminell-zionistischen "USA" töten Zivilisten und verschonen die IS-Stellungen -- 7.10.2014: Wegen Kobani: Verzweifelte Kurden demonstrieren und blockieren Institutionen in Europa -- 7.10.2014: Erdogan lässt IS in Kobani zu, um Kurden zu unterwerfen - Gefahr eines Bürgerkriegs in der Türkei -- 12.10.2014: IS mit Verschleppungen und Zwangsheiraten mit jungen Jesidinnen - <Verschleppt und zwangsverheiratet> -- 14.10.2014: <IS entführt, vergewaltigt, versklavt und zwangsverheiratet Mädchen und Frauen> -- 14.10.2014: <Ali Chamenei: USA und Großbritannien an IS-Bildung beteiligt> -- 17.10.2014: Der IS hat Schulbücher gestohlen und: <IS fordert 100.000 Dollar für Schulbücher> -- 3.11.2014: Frauenmarkt beim IS - die Sexprobleme unter Islamisten und ihre Frauen-Sklavenhaltung -- 3.11.2014: Wie der IS entstand: Guerilla-Gruppe gegen die kriminelle "USA" im Irak -- Mossul 3.11.2014: Lügen von Jesidenfrauen, um vom IS nicht vergewaltigt zu werden - haufenweise Gruppenvergewaltigungen durch IS-"Kämpfer" -- Mossul 3.11.2014: Frauenmarkt beim IS: "Christin" 1000 Dollar, Jesidin 500 Dollar -- 6.11.2014: <«Terroristen-Uni»: Terrormiliz IS stammt aus diesem US-Lager> - Camp Bucca bei Umm Qasr


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Alles Schall und Rauch,
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Zerstörter Irak 30.6.2014: Terrorgruppe "Isis": <ISIS wird von der US-Botschaft in Ankara gesteuert>

aus: Alles Schall und Rauch; 30.6.2014;
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/06/isis-wird-von-der-us-botschaft-in.html

<US-Senator Rand Paul hat gegenüber CNN zugegeben, dass die USA die Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (ISIS) unterstützt haben als Teil von Washingtons Krieg gegen die syrische Regierung. In der Sendung "State of the Union" vom 22. Juni sagte er, "Wir haben uns mit ISIS in Syrien verbündet. Einer der Gründe, warum ISIS ermutigt wurde, ist, dass wir die Verbündeten dieser Gruppe in Syrien bewaffnet haben. ISIS konnte ihre Machtposition ausbauen, weil wir die Rebellen gegen Assad unterstützt und aufgerüstet haben. Jetzt haben wir eine chaotische Situation. Die ISIS-Kämpfer wechseln zwischen Syrien und dem Irak hin und her." Was Paul vergessen hat zu sagen, die US-Botschaft in Ankara fungiert als Hauptquartier der ISIS-Operationen und hinter dem Krieg zur Balkanisierung von Syrien und Irak steckt die Atlantic Council, dessen prominentes Mitglied die ehemalige Aussenministerin der USA Madleign Albright ist, die "Mutter" der Zerstückelung von Jugoslawien und anderen Ländern in Europa.>

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Kopp-Verlag online, Logo

6.7.2014: "US"-Waffen helfen der Terrorgruppe ISIS, Teile des Iraks zu beherrschen

aus: Kopp-Verlag online: US-Waffen helfen ISIS, den Irak zu erobern; 6.7.2014;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/michael-snyder/us-waffen-helfen-isis-den-irak-zu-erobern.html

Literaturempfehlung
-- Hamed Abdel-Samad: Der islamische Faschismus. Eine Analyse
-- F. William Engdahl: Amerikas heiliger Krieg. Was die USA mit dem "Krieg gegen den Terror" wirklich bezwecken; Kopp-Verlag

Der Artikel:

<Michael Snyder

ISIS reißt sich im Irak Stadt um Stadt unter den Nagel und das dank amerikanischer Waffen. Der Organisation ist in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe erstaunlicher militärischer Siege gelungen, dabei fiel ISIS eine große Menge an Militärgerät aus den USA in die Hände, darunter Humvees, Raketengranaten, Artillerie und Stinger-Raketen.

Als sich die USA aus dem Irak zurückzogen, legten sie gegenüber der neuen irakischen Armee sehr viel Großzügigkeit an den Tag: Die Armee wurde praktisch bis an die Zähne mit Waffen ausgestattet, die der amerikanische Steuerzahler bezahlt hatte. Aber angesichts der ISIS-Dschihadisten klappt die neue irakische Armee nun wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

So gelangen einige der radikalsten Dschihadisten, die die Welt je gesehen hat, an gewaltige Mengen Militärgerät. Und sollte etwas fehlen, kein Problem: In Mosul fielen ISIS in einer Bank umgerechnet nahezu 500 Mio. Dollar in bar in die Hände. Was fehlt, kann die ISIS-Führung also problemlos nachkaufen.

Mit jedem Tag wird ISIS stärker und die Organisation wird erst ruhen, wenn die irakische Regierung gestürzt ist. Geopolitisch ist das ein Schlamassel epischer Größe, einfache Lösungen bieten sich nicht an.

Der irakischen Armee Inkompetenz vorzuwerfen, wäre noch viel, viel zu milde. Sie hat vor diesen Dschihadisten nicht nur das Hasenpanier ergriffen, sondern ihnen gleich auch noch schön viele Waffen dagelassen. Wie die Los Angeles Times schreibt, hat ISIS »in Mosul die Waffenlager der 2. und der 3. Division erobert, das der 4. Division in Salahaddin, das der 12. Division in den Gebieten um Kirkuk und das einer weiteren Division in Diyala«. Und wir reden hier nicht nur über einen Schrank voller Gewehre und Munition, nein, da ist einige recht beeindruckende Hardware dabei...

»Scharenweise zogen sich die Regierungstruppen vor dem Ansturm zurück und ließen dabei eine wahre Fundgrube an militärischem Gerät zurück – darunter gepanzerte Humvees aus amerikanischer Herstellung, Laster, Raketen, Artillerie, Gewehre, Munition, sogar einen Hubschrauber. Zum Teil war das zurückgelassene Material alt oder nicht funktionsbereit, aber jede Menge kam sofort auf dem Schlachtfeld zum Einsatz.

Im Internet kursierten zahlreiche Bilder grinsender Islamisten-Milizionäre in amerikanischen Humvees mit den schwarz-weißen ISIS-Flaggen. Derartige Bilder wurden zum Sinnbild für das Wüten von ISIS.

ISIS-Anhänger machten sich in den sozialen Medien sogar einen Spaß und verfremdeten eine Twitter-Kampagne, bei der es um die Entführung nigerianischer Schulmädchen durch einen Al-Qaida-Ableger ging. Statt #BringBackOurGirls twitterten die ISIS-Sympathisanten nun unter dem Hashtag #BringBackOurHumvee.«

Für ISIS sind die USA zur Lachnummer geworden. Die Islamisten wissen sehr wohl, dass Amerika nicht wieder in den Irak einmarschieren wird. Also lachen sie sich kaputt über Amerika, während sie sich gleichzeitig mithilfe amerikanischen Geräts das Land unter den Nagel reißen.

Schätzungen zufolge reicht das Militärgerät, das ISIS bislang erobert hat, für eine Armee von 200 000 Soldaten. Kein Wunder, dass ISIS mit solcher Vehemenz neue Kämpfer anwirbt. Aber damit nicht genug. WND hat aufgedeckt, dass ISIS-Mitglieder 2012 auf einem Geheimstützpunkt in Jordanien von US-Personal ausgebildet wurden...

»Mitglieder der Organisation Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIS) wurden 2012 auf einem geheimen Stützpunkt in Jordanien von amerikanischen Ausbildern trainiert. Das sagen gut informierte jordanische Quellen.

Diesen Quellen zufolge wurden damals Dutzende ISIS-Mitglieder ausgebildet. Es war Teil einer verdeckten Hilfe für die Aufständischen im Kampf gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Die Ausbildung war keinesfalls für künftige Aktionen im Irak gedacht gewesen, so die Quellen.

Alle ISIS-Mitglieder, die für die Kämpfe in Syrien von US-Ausbildern geschult wurden, seien zuvor auf Verbindungen zu extremistischen Gruppen wie al-Qaida überprüft worden.«

Fassen wir zusammen: Der amerikanische Steuerzahler hat nicht nur die Waffen bezahlt, mit denen ISIS kämpft… er hat auch für ihre Ausbildung bezahlt. Und jetzt hat ISIS auch noch die Chemiewaffenfabrik al-Muthanna erobert. WND schreibt, es gebe auf offizieller Seite einige Stimmen, die sich sorgen, dass ISIS die für die Produktion von Sarin gedachte Anlage dazu nutzen könnte, die Herstellung von Giftgas anzukurbeln!

Möglicherweise arbeiten sie mit einem Mann zusammen, der als Experte für die Herstellung von Sarin gilt. Sarin ist ein künstlicher Giftstoff, der in Deutschland entwickelt wurde. Laut Centers for Disease Control kann Sarin Ohnmachten, Krämpfe und Lähmungen auslösen und sogar zum Tod führen.

Das Außenministerium hat bereits eingeräumt, dass ISIS in der Chemiewaffenfabrik al-Muthanna einen Bestand alter C-Waffen erobert hat. Gleichzeitig erobern die Kämpfer der Organisation im Eiltempo die sunnitisch kontrollierten Regionen des Iraks.

Dass ISIS nun Zugang zu einer Anlage zur Sarinherstellung hat und den Mann mit der zum Betrieb nötigen Erfahrung dazu, ist das Ergebnis eines neuen Bündnisses: Auf der einen Seite die brutalen Dschihadisten-Kämpfer, auf der anderen Issat Ibrahim al-Duri, unter Saddam Hussein einer der höchsten Generäle und Vizepräsident des Diktators.

Verrückt genug für alles Mögliche wäre die ISIS-Führung ja. Es handelt sich um eiskalte Killer, die keine Grenzen kennen, wenn es darum geht, ihre Sache voranzutreiben. Falls Sie noch nicht näher mit ISIS vertraut sind, sollten Sie sich in der nachfolgenden Youtube-Dokumentation Aufnahmen einiger seiner aktuellen Triumphe ansehen...

Der Irak wird durch diesen Konflikt auf die Zerreißprobe gestellt und selbst kleine Jungs nehmen inzwischen an den Kämpfen teil. Hier ein Auszug aus einem aktuellen Artikel von The Daily Beast...

»Es war ein überraschender Anblick für die Kunden in Hadsch Hamduns Laden in Mosul: Da spaziert ein maskiertes Kind durch die Tür, kauft wortlos ein und geht dann wieder – in der einen Hand eine Tüte mit Süßigkeiten und Milch, in der anderen Hand ein schweres Maschinengewehr, gut und gerne so groß wie es selbst.

Das war Abdullah, offenbar Mosuls jüngster Freiwilliger, der sich den sunnitischen Extremisten von ISIS (Islamischer Staat im Irak und in der Levante) angeschlossen hat, die vor mehr als zwei Wochen die Kontrolle über Mosul übernahmen.

Abdullah ist noch keine elf Jahre alt, aber sein älterer Bruder und sein Vater, ein ranghohes ISIS-Mitglied, starben 2013 bei Kämpfen zwischen der Gruppe und irakischen Sicherheitskräften. Deshalb hat sich auch Abdullah ISIS angeschlossen – und ist beileibe nicht das einzige Kind in den Reihen der Organisation.«

Wo soll das alles bloß enden?

Für ISIS wäre die Eroberung des Iraks und Syriens erst der Anfang. Letztlich will ISIS ein Kalifat errichten, das den gesamten Nahen Osten beherrscht (und irgendwann einmal die ganze Welt). Wer soll ihn hindern, den Irak zu übernehmen? Diese Radikalen sind nur zu gerne bereit, für ihren Glauben zu sterben, und die Reaktion der irakischen Armee war bislang eher jämmerlich.

Die USA scheinen wenig Interesse an einem erneuten Irakkrieg zu haben und auch andere Länder würden es sich wohl sehr, sehr gründlich überlegen, bevor sie intervenieren. Also, wer wird ISIS aufhalten?>


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Alles Schall und Rauch, Logo

28.8.2014: <ISIS ist zu 100% eine CIA-Operation> - Obama liess 2013 Islam-Extremisten frei - der CIA bildete eine "Gruppe" mit ihnen - McCain mit Baghdadi
aus: Schallundrauch online; 28.8.2014;
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/08/isis-ist-zu-100-eine-cia-operation.html

<Donnerstag, 28. August 2014 , von Freeman um 12:05

Die Medien labern uns seit neuesten voll über den Terror der ISIS im Irak, wie gefährlich diese Mörderbande ist und warum deshalb Berlin Waffen und Bundeswehrsoldaten in den Irak schicken muss. Merkel hat den Terror der ISIS im Irak als Völkermord bezeichnet. "Es ist ein schreckliches Gräuel. Man kann von einem Völkermord und Barbarei sprechen”, sagte sie in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview von CDU.TV. Als die ISIS in Syrien gewütet hat und Zivilisten dort abschlachtete, sagte sie aber nichts dazu, da war es kein Völkermord, sondern es waren Freiheitskämpfer die Syrien von einem bösen Diktator befreien. Genau wie Obama nichts über die Gräueltaten sagte, denn es ging um den Sturz von Baschar al-Assad in Damaskus. Jetzt plötzlich will Washington sogar mit Assad kooperieren und die ISIS gemeinsam bekämpfen. Die Blöd-Zeitung brachte am Mittwoch die Schlagzeile "Wagt Obama den Pakt mit dem Teufel Assad?" Was die Medien nicht erzählen, wer hat die ISIS überhaupt erschaffen? Es war die CIA!!! Das war der wirkliche Pakt mit dem Teufel. Einer der Beweise dafür, der Oberkriegshetzer US-Senator John McCain traf sich mit den Anführer der ISIS in Syrien im Mai, wie das folgende Foto zeigt.

McCain mit
                        IS-Führer Baghdadi
Treffen zwischen John McCain und ISIS-Anführer Baghdadi [1]

Es ist sogar so, der Anführer der ISIS wurde aus amerikanischer Gefangenschaft durch Obama freigelassen, im Zusammenhang mit dem Truppenrückzug aus dem Irak vergangenes Jahr. Weitere Terroristen kamen frei und die CIA stellte eine Truppe aus ihnen zusammen, bewaffnete sie und schickte sie nach Syrien, um gegen die syrische Armee zu kämpfen. Die Waffen kamen aus der Türkei und das Geld aus Saudi Arabien, Hauptquartier ist die US-Botschaft in Ankara. Die radikalen Islamisten bedankten sich dafür, eroberten eine Stadt nach der anderen im Norden Syriens, errichteten ihre Terrorherrschaft und haben das Kalifat ausgerufen, dass sich von Syrien bis in den Irak erstreckt. Jetzt wo sie die Ölfelder rund um Mosul im Nordirak erobert haben, ist die ISIS von einem Freund zu einem Feind geworden und sie werden aus der Luft vom US-Militär mit Bomben bekämpft.

Wieder haben die Amerikaner das Problem zuerst erschaffen, um es jetzt bekämpfen zu müssen. Genau wie in Afghanistan. Sie gründeten in den 80-Jahren die Al-Kaida und machten Osama Bin Laden zum Anführer, damit diese Terrortruppe die Sowjetbesatzer als ihre Stellvertreter bekämpft. Die Mujaheddin waren damals Helden im glorreichen Krieg gegen die Kommunisten, Hollywood machte Filme über sie wie "Rambo III", die Anführer wurden sogar von Präsident Reagan im Weissen Haus empfangen und man widmete den Start der Raumfähre Columbia zu ihren Ehren. Dann wurden die Amerikaner selber Besatzer in Afghanistan und führen schon seit 13 Jahren einen Krieg gegen genau die, die sie vorher überhaupt erst ermöglicht haben. Das gleiche Spiel läuft jetzt mit der ISIS ab.

Es ist nicht zu fassen. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat die ISIS sogar als extreme Bedrohung für die Vereinigten Staaten bezeichnet. "Es ist weit mehr als eine Terrorgruppe", sagte Hagel am vergangenen Donnerstag im Pentagon. ISIS verbinde seine Ideologie mit einer hoch entwickelten militärischen Schlagkraft und verfüge zudem über riesige Finanzmittel, sagte er. Ach ja? Woher hat die ISIS diese Schlagkraft und die finanziellen Mittel? Doch von den Amerikanern selber und von Washingtons Alliierten Saudi Arabien. Erst durch die Enthauptung des amerikanischen Journalisten James Foley und weil das Video dieser Szene um die Welt ging, plötzlich ist die ISIS der Feind. Als diese Mörder aber in Syrien die Köpfe von Christen und Alawiten abgeschlagen oder sie mit Kopfschuss und Kreuzigung hingerichtet haben, da war das in Ordnung.

Der Pentagon-Chef Hagel antwortete sogar auf die Frage, ob der "Islamische Staat" so gefährlich sei wie das Terrornetzwerk Al-Kaida: "Das ist jenseits von allem, was wir kennen." Der Kriegsminister schloss nicht aus, auch Luftangriffe gegen ISIS-Stellungen in Syrien in Betracht zu ziehen. "Wir denken über alle Optionen nach", sagte er. Dabei sind die Al-Kaida und die ISIS ihre Kinder. US-Generalstabschef Martin Dempsey erklärte, die Organisation könne nicht besiegt werden, ohne ihren Arm in Syrien ins Kalkül zu ziehen. Das heisst wie bereits gesagt, sie müssen mit dem "bösen Diktator" Assad zusammenarbeiten, den sie eigentlich mit der ISIS entfernen wollten. Wieder hat Washington ein Monster als Werkzeug für einen "Regimewechsel" erschaffen, dass sie nun bekämpfen müssen, weil diese tollwütigen Hunde nicht nur in Syrien wüten, sondern auch im Nachbarland Irak.

Aber es geht weiter. Wie wenn ich ein Déjàvu erlebe, wiederholt sich die Geschichte. Die ISIS hat die Vereinigten Staaten direkt bedroht und gesagt, "wir werden euch alle in eurem Blut ertränken". Das heisst, es sind Anschläge in den USA selber angekündigt worden. Für mich bedeutet das, wird können mit einem weiteren 9/11 rechnen, mit noch einem inszenierten Angriff auf sich selber. Washington benötigt wieder die Ausrede, "wir sind von radikal islamischen Terroristen attackiert worden", um seine Kriegslust weltweit ausleben und die eigene Bevölkerung mit Angst unterdrücken zu können. Die Schockwirkung von 9/11 hat mittlerweile nachgelassen oder viele Amerikaner wissen eh, die ganze offizielle 9/11-Story ist eine Lüge. Also muss ein neues Schockereignis her, diesmal mit der ISIS als Sündenbock, ihre Schöpfung genau wie die Al-Kaida.

Rick Brennan, führendes Mitglied und Berater der Denkfabrik RAND Corporation, geht mit der Angstmacherei noch weiter und sagte: "ISIS stellt nicht nur eine Bedrohung für den Irak und Syrien, sondern auch für Jordanien, Israel, Palästina, Libanon, Ägypten und im grossen Masse auch der ganzen internationalen Gemeinschaft dar. Sie ist ein viel grössere Gefahr wie es die Al-Kaida jemals darstellte. Wenn wir dieses Krebsgeschwür nicht bekämpfen, wird es sich ausbreiten und in eine ernsthafte Bedrohung in den kommenden Jahren sich entwickeln". Wir sehen wieder einen klaren Fall von "Problem, Reaktion und Lösung". Man erschafft ein Problem, um die gewünschte Lösung umsetzen zu können.

Warum musste die ISIS als neue Terrororganisation gezeugt und in die Welt gesetzt werden? Weil die Al-Kaida mit der angeblichen Ermordung von Osama Bin Laden durch die Navy SEALS in Pakistan ausgedient hatte. Dabei ist er im Dezember 2001 eines natürlichen Todes gestorben und sie hielten das Phantom eines Oberbösewicht 10 Jahre lang aufrecht. Diese ganze Lügengeschichte wurde 2011 beendet, denn Obama musste als "Bin Laden Töter" und Held für seine Wiederwahl dastehen. Jetzt muss ein neuer Feind her, um die ganze Kriegs-, Waffen und Sicherheitsmaschinerie am Laufen zu halten. Amerika ohne einen bedrohlichen Feind geht gar nicht, also muss er künstlich geschaffen werden, noch bösartiger und grausamer als der vorherige. Es wird sogar behauptet, El Baghdadi war ein Mossad-Agent mit Namen Elliot Shimon.

Das schlimme daran ist, die voll verblödeten Europäer glauben wieder die Lüge der Amerikaner und meinen, die ISIS ist echt. Ich meine echt insofern, sie ist mit Kämpfern, Waffen und Geld einfach so vom Himmel gefallen und operiert eigenständig in Syrien und Irak. Unglaublich wie wieder die Verarsche abläuft, dabei ist die ISIS die neue Al-Kaida und zu 100% eine CIA-Operation!>

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Epoch Times online, Logo

29.8.2014: <Ehemaliger CIA-Auftragnehmer über ISIS: "Komplett erfundener Feind der USA">

aus: Epochtimes online; 29.8.2014;
http://www.epochtimes.de/Ehemaliger-CIA-Auftragnehmer-ueber-ISIS-Komplett-erfundener-Feind-der-USA-a1178073.html

<Der frühere CIA-Auftragnehmer Steven Kelley sagte in einem Interview mit Press TV, dass die Terrorgruppe Islamischer Staat, ISIS, ein zur Gänze von den Vereinigten Staaten erschaffenes Feindbild sei.

"Das sind völlig kreierte Feinde", sagte Kelley zu Press TV, am Donnerstag. 

"Die Finanzierung kommt völlig aus den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten. Die Behauptung, dass dieser Feind in Syrien oder dem Irak angegriffen werden muss, ist eine Farce. Es ist offensichtlich, dass wir diese Feinde erschaffen haben und kontrollieren. Und jetzt ist es bequem für uns, diese Gruppe als legitimen Gegner anzugreifen", so Kelley. 

Der amerikanische Präsident Barack Obama würde eigentlich die Zustimmung vom Kongress benötigen um seine militärischen Luftangriffe gegenüber ISIS im Irak und dem benachbartem Syrien auszubauen.

Das Pentagon hat schon mindestens 100 Luftangriffe auf ISIS-Stützpunkte im Nordirak durchgeführt. Obama wurde zu Beginn des Monats dazu autorisiert Gewalt gegen die Terrorgruppe einzusetzen. 

Das Weiße Haus besteht jedoch darauf, dass es in diesem Fall keine ausdrückliche Zustimmung vom Kongress benötigen würde. Weil, wie es heißt, es darum ginge, amerikanisches Personal und die amerikanischen Interessen in den arabischen Ländern zu schützen. 

Der Sprecher vom Weiße Haus, Josh Earnest, sagte am Montag, dass Obama "nicht zögern würde seine Autorität einzusetzen", um die amerikanischen Staatsbürger zu schützen, so Press TV. Er fügte hinzu, dass der Präsident dazu "entschlossen" wäre, mit dem Kongress über eine Lösung bezüglich ISIS im Irak und Syrien zu sprechen und zu koordinieren. 

"Wenn man zur Wurzel des [ISIS] Problems kommen und die Organisation entfernen möchte, dann ist das erste was man tun muss, die Finanzierung [der Gruppe] zu stoppen und sich um diejenigen kümmern, die diese Gruppe ins Leben gerufen haben", fügte Kelley hinzu. (so)>

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Kopp-Verlag online, Logo

4.9.2014: McCain: Alle Obama-Berater forderten einhellig die Bewaffung von ISIS

aus: Kopp-Verlag online: Nur ein Freudscher Versprecher? – McCain: »Beratergruppe zur nationalen Sicherheit empfahl Bewaffnung von ISIS«; 4.9.2014;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/mikael-thalen/nur-ein-freudscher-versprecher-mccain-beratergruppe-zur-nationalen-sicherheit-empfahl-bewaffnun.html

<Mikael Thalen

Senator John McCain aus Arizona entschlüpfte am Mittwochabend im amerikanischen Nachrichtensender Fox News eine interessante Äußerung zur Politik der Regierung gegenüber der Terrormiliz ISIS. Vielleicht fiel es ihm aber auch einfach nur schwer, noch zwischen den Terroristengruppen, deren Bewaffnung er fordert, zu unterscheiden.

In diesem kurzen Ausschnitt (etwa ab 1:10 Minute) erwähnt McCain im Gespräch mit Greta Van Susteran ein Treffen des Präsidenten mit seiner Beratergruppe zur nationalen Sicherheit, in dem alle seine Berater Berichten zufolge »die Bewaffnung von ISIS« forderten. »Hillary Clinton hat dieses Treffen im Weißen Haus bereits vor zwei Jahren erwähnt… Alle seine Berater zu Fragen der nationalen Sicherheit empfahlen Waffenlieferungen an ISIS, und der Präsident hat dies abgelehnt«, sagte er.

Video: McCain Makes Revealing Slip on Fox: Obama Didn’t Want to ‘Arm ISIS’ (4min.53sek.)

Video: McCain Makes Revealing Slip on Fox: Obama Didn’t Want to ‘Arm ISIS’ (4min.53sek.)
https://www.youtube.com/watch?v=_Rm509CQyi0


Vor dieser Äußerung hatte Susteran ihm eine Frage zur Bewaffnung der so genannten »Freien Syrischen Armee« gestellt, sodass man vermuten könnte, McCains Äußerung sei einfach ein Freudscher Versprecher gewesen. Das mag ja auch sein, dennoch entspricht der Inhalt der Äußerung, auch wenn sie vielleicht unabsichtlich erfolgte, in Bezug auf ISIS völlig den Tatsachen. McCains Behauptung, der Präsident habe eine Bewaffnung der Gruppe abgelehnt, ist falsch.

Beide Personen – Obama und McCain – waren unbestreitbar direkt an der Unterstützung der Gruppe, die sich bis vor Kurzem »Islamischer Staat im Irak und der Levante« (ISIS) nannte und heute »Islamischer Staat« (IS) nennt, beteiligt und haben so dazu beigetragen, dass der IS seine heutige Machtposition erreichen konnte.

Seit einigen Jahren hat McCain fieberhaft mit der Regierung Obama zusammengearbeitet, wenn es um die Bewaffnung radikaler Dschihadisten in der Region ging. Damit wollte man einen keineswegs geheimen, schon seit Jahrzehnten ausgeheckten und verfolgten Plan zum Sturz der Regierung verschiedener Länder, zu denen der Irak, Libyen und Syrien gehören, in die Tat umsetzen.

Bereits im März 2011 unterstützte McCain vehement die Pläne der CIA, die »libyschen Rebellen« zu unterstützen, obwohl einer der libyschen Rebellenführer, Abdel-Hakim al Hasidi, eingeräumt hatte, mit al-Qaida zusammenzuarbeiten. Nur wenige Monate später hissten die gleichen »Rebellen« eine Al-Qaida-Fahne auf dem Verwaltungsgebäude in Bengasi.

Im vergangenen Jahr reiste McCain nach Syrien, um sich dort mit hochrangigen Vertretern der Asifat-al-Schamal-Brigade und der Freien Syrischen Armee zu treffen. Beide Gruppen haben eingeräumt, »al-Qaida Loyalität versprochen« zu haben. 

Es kam zu offenem Streit, als sich herausstellte, dass es sich bei verschiedenen Teilnehmern dieses Geheimtreffens um Radikale handelte, die beschuldigt werden, elf libanesische schiitische Pilger entführt zu haben.

McCain und Obama behaupten zwar immer wieder einhellig, nur »gemäßigte Aufständische« zu unterstützen, aber selbst der Anführer der Freien Syrischen Armee Dschamal Maaruf erklärte 2014, seine Männer kämpften regelmäßig an der Seite von al-Qaida, der gleichen al-Qaida, die nun ihre Absicht erklärt hat, mit ISIS im syrisch-irakischen Grenzgebiet zusammenzuarbeiten.

Tausende Dschihadisten wurden sogar von amerikanischen Ausbildern auf einem geheimen Militärstützpunkt im benachbarten Jordanien ausgebildet, bevor sie sich dann in den Irak absetzten, um sich dort ISIS anzuschließen, wie ein jordanischer Regierungsvertreter berichtet. Darüber hinaus erklärten vor Kurzem Dschihadisten in einem PBS-News-Bericht, sie seien in Katar von Amerikanern ausgebildet worden. Während einer Bürgerversammlung in Arizona griff der ehemalige Marineinfanterist Blaine Cooper 2013 McCain persönlich wegen seiner Unterstützung radikaler, dschihadistischer Terroristen scharf an und warf dem Senator sogar Verrat vor.

Nur wenige Stunden vor McCains Äußerung auf Fox News erklärte der Generalleutnant der US-Luftwaffen (a.D.) Thomas McInerney ebenfalls in einem Interview mit dem Sender: »Wir haben dazu beigetragen, ISIS aufzubauen… In einigen Fällen haben wir meiner Meinung nach die falschen und nicht die richtigen Leute der Freien Syrischen Armee unterstützt, und das verwirrt die Menschen. Ich habe daher immer darauf hingewiesen,… dass wir die falschen Typen unterstützen.«

Gegenwärtig gewinnt ISIS täglich immer mehr an Boden und ständig neue Rekruten dazu.

McCain und Präsident Obama sind immer noch fixiert darauf, Syrien zu bombardieren, um dort der Bedrohung durch ISIS entgegenzutreten, die sie doch selbst mitgeschaffen haben, anstatt sich mit der mutmaßlichen Bedrohung durch ISIS an der amerikanisch-mexikanischen Grenze auseinanderzusetzen.>

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Die "USA" haben auf indirekte Weise die islamistische Terrororganisation IS installiert:

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7.9.2014: <Warum die USA schuld am ISIS-Terror sind> - die Eskalation der "USA" ohne Ende provoziert eine Antwort für "mehr Ordnung": Der IS ist "wie ein Magnet"

aus: Kopten ohne Grenzen online; 7.9.2014;
http://koptisch.wordpress.com/2014/09/07/warum-die-usa-schuld-am-isis-terror-sind/

Es ist noch gar nicht lange her, da hat die Welt vorsichtig damit angefangen, das vermeintliche Ende von Diktatur und Unterdrückung zu feiern. Zunächst beendeten die USA die jahrzehntelange Schreckensherrschaft von Saddam Hussein im Irak. Dann setzte in mehreren Ländern des Mittleren Ostens – mit etwas zeitlichem Abstand – der Arabische Frühling ein. Ägypten hat ihn 2011 erlebt. Libyen ebenfalls. Eine politische Revolution, angezettelt von der Bevölkerung, die nur ein Ziel hatte: Blutige Machthaber wie Hosni Mubarak oder Gaddafi, die ihr Volk über Generationen hinweg gewaltsam unterjocht haben, zu stürzen.


Ruf nach Freiheit in der arabischen Welt


Es war der Ruf nach Freiheit, der damals durch die arabische Welt hallte – und Gehör fand. Der Westen, so schien es, hatte endlich das, was er sich für diese Region immer erhofft hatte: die Aussicht auf demokratische Verhältnisse. Eine fatale Fehleinschätzung. Denn es ist so gut wie nichts übrig geblieben von diesem Ideal. Ägypten ist instabiler denn je, seitdem die Muslimbrüderschaft aus der Regierung geputscht worden ist und sich radikalislamistische Terrorzellen gebildet haben. Und im Irak hat in erschreckender Geschwindigkeit ein Killerkommando die Oberhand gewonnen, das weltweit seinesgleichen sucht.

„Ordnung ist Unordnung vorzuziehen, was bedeutet, dass Diktaturen Chaos vorzuziehen sind”.

Die Gräueltaten von ISIS verbreiten in der Welt mittlerweile so viel Angst und Schrecken, dass sich sogar renommierte westliche Sicherheitsexperten die stabilen Verhältnisse unter den Diktatoren zurückwünschen. Als einer der ersten hat eine solche Debatte der amerikanische Außenpolitik-Experte Robert D. Kaplan angestoßen. In einem Beitrag für das „Global Intelligence-Institute“ Stratfor schrieb er in der vergangenen Woche: „Ordnung ist Unordnung vorzuziehen, was bedeutet, dass Diktaturen Chaos vorzuziehen sind”. Angesichts des Flächenbrands, den die IS-Terroristen bei ihrem Eroberungszug über den Irak und Syrien entfacht haben, mag der Wunsch nach früherer Stabilität berechtigt sein.

Deutsche Experten einig: Die USA sind schuld an der Eskalation im Irak

Kaplans Ansatz lässt jedoch einen entscheidenden Punkt außer Acht. Es waren die USA selbst, die die Eskalation der Lage im Mittleren Osten herbeigeführt haben. Darüber sind sich zumindest deutsche Experten einig. Thomas Jäger, Professor für internationale Politik und Außenpolitik an der Uni Köln, etwa kritisiert die Irak-Invasion der USA unter Präsident Georg W. Bush: „Dabei wurden gigantische Fehler gemacht. Die Auflösung der irakischen Streitkräfte, die anti-sunnitische Politik – das wird heute selbst in Amerika als desaströse Strategie angesehen“, sagte er der Huffington Post. Auch Terrorismus-Experte Hajo Funke sieht einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Militäreinsatz der USA und dem Aufkommen der IS-Kämpfer Jahre später. Der HuffPost sagte er: „Die USA haben den Irak in einen prekäreren Zustand gebombt, als er zuvor war. Ohne dieses Fehlverhalten wäre es zu einem Durchmarsch der IS nicht gekommen”.

„Das ist der außenpolitischen Schwäche von Barack Obama zuzuschreiben”

Rolf Tophoven, Leiter des Essener Instituts für Krisenprävention und international anerkannter Kenner der Terrorismus-Szene, geht sogar noch einen Schritt weiter. Er macht auch die aktuelle US-Regierung für das Desaster im Irak verantwortlich: “Das ist der außenpolitischen Schwäche von Barack Obama zuzuschreiben. Unter ihm haben die USA ihr Abschreckungspotential schlechthin verloren – den Nimbus der stärksten Militärmacht der Welt”. Durch politische Fehler in der Vergangenheit sehen sich die USA plötzlich einem Szenario ausgesetzt, das vor Jahren noch undenkbar erschien: Terror bekämpfen – und dabei Bündnisse mit Diktatoren schmieden. Nach übereinstimmender Einschätzung von Experten können die USA IS nur dann beikommen, wenn sie einen Pakt mit Syriens Machthaber Baschir al Assad schließen.

Nur ein toter Terrorist ist ein guter Terrorist

Der frühere britische Außenminister Malcom Rifkind etwa sagte vor kurzem gegenüber der „Financial Times“: Manchmal muss man Beziehungen zu extrem garstigen Leuten aufbauen, um Leute loszuwerden, die noch viel ekelhafter sind”. Es gab Zeiten, in denen wäre ein solches Eingeständnis eine Blamage für führende westliche Nationen gewesen. Heute, da IS-Kämpfer wahllos tausende Menschen abschlachten, erscheint jedoch nichts mehr unmöglich. Politik-Experte Jäger warnt jedoch davor, IS so zu begegnen wie anderen Terrorgruppen. Bislang galt in US-Militärkreisen mehrheitlich die Devise: Nur ein toter Terrorist ist ein guter Terrorist – weil er dann keine Anschläge mehr verüben kann. Jäger aber hält es für möglich, dass hinter den als Terrorismus deklarierten Gewalttaten der IS-Kämpfer mehr steckt: ein flächendeckender, religiöser Aufstand von Sunniten.


„IS ist wie ein Magnet“


Bezogen auf den Irak wäre es eine Art Konter-Revolution – mehr als zehn Jahre nach dem Sturz des Saddam-Regimes. In diesem Fall käme ein Szenario zur Geltung, das sowohl in der Politik als auch in Militärkreisen gefürchtet ist. Der ehemalige US-General im Irak, Pat McCrystal, hat es einst skizziert. Die Formel dafür: 10–2=20. Jäger erläutert: “Wenn von zehn Terroristen zwei getötet werden, hat man am Ende zwanzig neue. Weil von jedem Getöteten Familienangehörige mobilisiert werden, in den Kampf zu ziehen”. Eine leidvolle Erfahrung, die die USA in ihrer Geschichte schon mehrmals hat machen müssen: in Vietnam, in Afghanistan, im Kampf gegen Al-Quaida. Jetzt heißt der Gegner IS – und es könnte noch alles viel schlimmer kommen, nicht nur für die USA. “IS ist wie ein Magnet“, erklärt Rolf Tophoven. „Sie zieht radikalisierte, zum Teil konvertierte Islamisten aus westlichen Ländern an, die ideologisiert zurückkommen. Das ist eine Masse an jederzeit abrufbaren Terroristen, die uns bedroht“.


{Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2014/09/06/irak-isis-terror-usa-schuld_n_5776408.html}

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n-tv
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26.9.2014: <Das Grauen in Mossul: IS hält wohl Tausende Sexsklavinnen>

aus: n-tv online; 26.9.2014;
http://www.n-tv.de/politik/IS-haelt-wohl-Tausende-Sexsklavinnen-article13680836.html

<Im August erobern die IS-Terroristen das Sindschar-Gebirge im Nordirak. Die Männer werden getötet, die Frauen zu Tausenden als Sexsklavinnen verschachert, berichtet die Hilfsorganisation Wadi. Die IS-Kämpfer verhöhnen die Familien der Opfer per Telefon.

Der Einflussbereich der Dschihadisten-Miliz in Syrien und dem Irak erstreckt sich über weite Gebiete – und damit ist auch die dortige Bevölkerung der Willkür der Islamisten ausgeliefert. Besonders leiden offenbar die Jesiden unter der Herrschaft des IS. Über den Terror der Organisation berichten auch Frauen, die etwa in Flüchtlingslager im kurdischen Dohuk entkommen konnten. Und wenn der IS ein Dorf überfällt, in dem Jesiden leben, werden die Männer ermordet und die Frauen verschleppt.

Alles deute darauf hin, dass Frauen zwischen zwölf und 50 Jahre "mehr oder weniger in die Sexsklaverei entführt werden" wird Thomas von der Osten-Sacken vom Deutschlandradio Kultur zitiert.

Dem Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi zufolge gebe es einige Belege, dass der Islamische Staat ganz systematisch während dieser Kampagne im Sindschar-Gebirge im Nordirak im August Mädchen und Frauen verschleppt habe - "nach Mossul, nach Rakka, also in die Städte, die er kontrolliert, und sie dort sowohl verkauft als auch zum Vergnügen, in Anführungszeichen, seiner Anhänger benutzt." Aus Mossul etwa gebe es Berichte über Sklavenmärkte für die verschleppten Frauen. Aus Rakka gibt es inzwischen auch verdeckt gemachte Videoaufnahmen.

Die Jesiden sind eine Minderheitsreligion im Irak, deren Mitglieder von streng gläubigen Muslimen als Ungläubige oder gar als Teufelsanbeter angesehen werden. Die Folge sei, dass die Mädchen und Frauen als Beute gelten.

Kaum Hoffnung auf Freilassung

Die Hilfsorganisation Wadi geht davon aus, dass mehrere Tausend Mädchen und Frauen in die Zwangsprostitution, also die Sexsklaverei, entführt worden sind. Aus dem Sindschar-Gebirge flohen im August 400.000 Menschen auf einen Schlag, so von der Osten-Sacken. "Wir kennen inzwischen relativ viele Familien, wo die weiblichen Familienmitglieder fehlen (…)" Über die funktionierenden Handys der Verschleppten hätten viele Verwandte direkt von den IS-Kämpfern erfahren, was mit den Mädchen und Frauen geschieht.

Geflohene Frauen erzählten "grauenvolle Geschichten von systematischer Vergewaltigung, systematischem Missbrauch in entsprechenden Einrichtungen, in den Orten, die vom Islamischen Staat kontrolliert werden". Falls die Terrormiliz zurückgedrängt werde, sei es demnach vorstellbar, dass die Sexsklavinnen einfach getötet werden.>

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Kopp-Verlag online, Logo

26.9.2014: Gefälschte Köpfungs-Videos wurden wahrscheinlich von kriminelle Zionisten aus Israel gefälscht: IDF ("Israeli Defense Forces")

aus: Kopp-Verlag online: Steckt eine ehemalige Angehörige der IDF hinter den gefälschten Videos über Foley und andere Enthauptungen?
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/steckt-eine-ehemalige-angehoerige-der-idf-hinter-den-gefaelschten-videos-ueber-foley-und-andere-enth.html

<F. William Engdahl

Forensische Medizin ist nicht mein Fachgebiet, aber einige Dinge sind so offensichtlich, dass sie Journalisten zu Fragen bewegen sollten, die einem schon der gesunde Menschenverstand diktiert. Den berüchtigten YouTube-Videos von den »Enthauptungen« zweier US-Journalisten durch die ISIS in Syrien/Irak – alias IS, Daash oder al-Qaida im Irak, je nachdem, welchen Namen Sie bevorzugen – sollte man etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Jetzt auftauchende Details zeigen, dass beide Videos gefälschte Events sind, offenbar aufgeführt von professionellen Schauspielern, um die Öffentlichkeit zur Unterstützung für die Bombardierung Syriens durch die USA und den Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Bashar al Assad zu gewinnen.

Wenn man sie anschaut, wirken beide Videos seltsam ähnlich. Auf beiden hält ein mit einer schwarzen Maske verhüllter Henker, dem die britische Presse wegen seines deutlichen Londoner Akzents (!) den Spitznamen »Dschihad-John« verliehen hat, James Foley und Steve Sotloff, beide in orange gekleidet, ein scharfes Messer an die Kehle. Merkwürdigerweise durchschneidet Dschihad-John deren Kehlen dann nicht einmal, sondern gleich sechsmal … kein Tropfen Blut. Foley und Sotloff knien tapfer, mit erhobenem Kopf und zeigen keinerlei reflexhafte Abwehrreaktion, die man doch erwarten würde. Genau in dem Moment, wo die Köpfe abgetrennt werden sollten, bricht der Film jedes Mal ab. Nächste Szene: ein Körper auf dem Boden, der Kopf oben drauf. Professionell in Szene gesetzt, Sie können es selbst anschauen.

Eine genauere Untersuchung enthüllt, dass beide Enthauptungs-Videos von einer »antiterroristischen« Denkfabrik mit Verbindungen zum Heimatschutzministerium der USA veröffentlicht wurden. Die Denkfabrik heißt SITE oder Search for International Terrorist Entities. Chef ist eine israelische Staatsbürgerin, die in den Israelischen Streitkräften (IDF, Israeli Defense Forces) Dienst tat und deren Vater 1968 im Irak als israelischer Spion umgebracht wurde. Ihr Name ist Rita Katz.

Am 2. September veröffentlichte Katz‘ SITE das Video von Sotloffs Ermordung. Ein gefälschtes Video. Hmm. Sie behaupten, das Video von Sodloffs Hinrichtung in einer »Internet-Datentauschbörse« gefunden und veröffentlicht zu haben. Interessanterweise veröffentlichte SITE aus Washington auch ein gefälschtes Video von Osama bin Laden.

Jeff Smith, Co-Direktor des National Center for Media Forensics an der Universität Denver, Colorado, erklärte in einem Interview des Fernsehsenders CBS: »Am interessantesten ist, dass die Enthauptung, die auf den Videos zu sehen ist, in beiden Fällen inszeniert ist.« Laut Smith handelt es sich um eine Produktion von hoher Qualität. Es habe wahrscheinlich einen Regisseur gegeben, es seien offenbar mehrere Kameras und ein Bearbeitungsgerät verwendet worden. »Ich habe noch nie ein von Terroristen produziertes Video dieser Qualität gesehen … das ist nicht die typische Handycam-Aufnahme aus einer Höhle«, sagte Smith.

James Foleys Schwester?

Noch wilder wird es, als CNN ein Interview mit einer jungen Frau führt, die sich als James Foleys Schwester ausgibt. Damit soll offenbar Betroffenheit darüber geweckt werden, wie entsetzlich das Foley-Video ist. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der »Schwester« um eine Krisen-Schauspielerin handelt, die bei einem früheren Fernsehinterview Alex Israel genannt wurde, und angeblich eine »Grundschul-Klassenkameradin« des Amokläufers Adam Lanza aus Sandy Hook war.

Alex Israel, die davon redete, ihr »Klassenkamerad« sei ein Einzelgänger gewesen (in der Grundschule!) ist in Wirklichkeit dieselbe Frau wie die »Schwester« von James Foley aus dem ISIS-Video. Ein weiterer Schwindel, um Amerikaner durch Angst in einen neuen ungewollten Krieg zu treiben?

Es zeigt sich immer deutlicher: Ein Nest von Neokonservativen und Kriegsfalken in Washington und Tel Aviv – Leute, die schon in der Glanzzeit der Neokonservativen unter Dick Cheney in die Obama-Regierung eingebettet wurden – versuchen verzweifelt, Barack Obama als obersten Kommandierenden der amerikanischen Streitkräfte erneut zu einem Krieg gegen Assad in Syrien anzustacheln.

Es ist Teil eines größeren Kriegsplans, zu dem auch die Ukraine und antichinesische Provokationen in Asien gehören. Der wichtigste Verbündete, der die mit Schauspielern inszenierten Videos zur Anheizung des Kriegsfiebers in der amerikanischen Öffentlichkeit nutzt, sind die durch und durch korrupten Mainstream-Medien in den USA, aber auch in Deutschland.


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28.9.2014 ca.: "Versehentlich" wurden vom Nazi-Pentagon Panzerabwehrlenkwaffen an den IS geliefert

aus: Der Abendkurier online: Peinlicher Fehler - USA liefert Waffen an Terrorgruppe IS;
http://der-abendkurier.de/news/Peinlicher-Fehler-USA-liefert-Waffen-an-Terrorgruppe-IS

<Wie heute bekannt wurde, haben die USA letzte Woche versehentlich Panzerabwehrlenkwaffen an die Terrormiliz Islamischer Staat geliefert. Schuld an dem Missverständnis ist ein Entscheidungsträger im Pentagon, der schlichtweg den Überblick darüber verloren hat, wer jetzt nun gerade Freund und wer Feind der USA ist

“Ich arbeite seit 25 Jahren hier. So ein Fehler ist mir noch nie passiert. Ich habe einfach nicht mehr durchgeblickt, wer jetzt gut und wer böse ist,” sucht der Mann nach einer Erklärung für die peinliche Panne. “Noch am Anfang des Jahres haben wird doch die IS-Kämpfer beliefert und ich kenne einige persönlich. Da hatte ich wohl eine alte Lieferliste erwischt.” Verteidigungsminister Hagel hat dafür wenig Verständnis. “Nur wenn wir alle Parteien dieses Bürgerkrieges in der richtigen Reihenfolge beliefern bleibt die Dynamik des Konflikts erhalten und es kann sich ein demokratischer Wandel vollziehen.”>

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Ein paar Links mit Informationen:

3.10.2014: Die zionistisch-faschistischen "USA" haben den IS ausgerüstet, um noch mehr Chaos in der Welt zu schaffen

Eine Zuschrift:

Verehrte Zeitzeugen,
wer sich inzwischen informierte, weiß, daß die  ISIS, jetzt IS, welche inzwischen selbst die US-gemachte Ukrainekrise in den Medienschatten stellt, auch ein Geschöpf USRaels ist. Warum wurde diese hochgerüstete Mörderbande geschaffen ? Darum:


Der Yinon-Plan:

(Nota bene: Bitte am Artikelende auf "weiterlesen" klicken: Es geht noch weiter !) 

Der Plan hinter dem Plan:

Die italienische Flüchtlingshilfe nach dem St.Florians-Prinzip:

Die Realität für die einheimischen Deutschen:
http://www.pi-news.net/2013/11/wohin-mit-der-fluchtlingsflut/ >

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Basler
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3.10.2014: Die "US"-Manipulationen seit 2010 provozierten die Gegenbewegung, und Katar finanziert IS mit: «Millionen fliessen von Katar zu islamischen Extremisten»

aus: Schweizer Fernsehen online; 3.10.2014;
http://www.srf.ch/news/international/millionen-fliessen-von-katar-zu-islamischen-extremisten

Zuer Person:

<Elizabeth Dickinson ist Journalistin für verschiedene englischsprachige Medien wie «Foreign Policy» oder «The Economist» in den Golfstaaten.>

Der Artikel:

<Katar ist weltweit der grösse Unterstützer von muslimischen Extremisten, Salafisten und auch Terroristen. Das schreibt die Journalistin Elizabeth Dickinson im renommierten Magazin «Foreign Policy». Sie gibt gegenüber SRF Auskunft, wie dieses Geldgebersystem funktioniert.

RF: Katar ist also die Hausbank muslimischer Terroristen: Wieviel Geld fliesst denn aus Katar – von der Regierung und Privaten – an islamische Extremisten?

Elizabeth Dickinson: Es ist schwierig, genaue Zahlen zu schätzen. Aber seit dem Beginn des Arabischen Frühlings (im Dezember 2010) waren es sicher dutzende bis hunderte Millionen Dollar.

Floss auch Geld an die Terrorgruppe Islamischer Staat IS?

Nein. Aber gewisse Personen, die Katar unterstützt hat, kämpfen inzwischen für den IS. Das sind Personen, die früher im Dienste anderer Rebellengruppen in Syrien standen, jetzt aber zum IS gewechselt haben.

Wie funktioniert denn diese Unterstützung extremistischer Gruppen durch Katar?

Um Katars Aussenpolitik zu verstehen, muss man sehen, dass das Land extrem klein ist, aber grosse Ambitionen als Regionalmacht hat. Nach dem Arabischen Frühling reichten die bestehenden Netzwerke Katars nicht mehr aus, um diese Ambitionen zu befriedigen. Und so suchte sich die Regieung Mittelsmänner, von denen sie wusste, dass sie Islamisten in der Region unterstützen. Über diese Mittelsmänner halfen die Katari, Rebellentruppen in Syrien aufzustellen oder Milizen in Libyen zu finanzieren. Wichtig dabei ist: Katar arbeitet nicht direkt mit Islamisten, sondern durch sein Netzwerk.

Wer sind denn diese Mittelsmänner?

Viele von ihnen sind Ausländer, die seit Jahrzehnten in Doha leben. Katar hat lange Dissidenten und Kleriker aufgenommen, die in anderen Ländern des Nahen Ostens verfolgt wurden. Über diese Leute konnte Katar seine neuen Netzwerke aufbauen.

Und wie lief das im Fall von Syrien?

Zu Beginn der syrischen Revolution war Katar überzeugt, dass die Syrer, wie sie es ausdrückten, «eine Gelegenheit haben sollen, sich gegen die Übergriffe des Assad-Regimes zu verteidigen». Also wandte sich Katar an sein existierendes Netzwerk und half so, Rebellengruppen in Syrien zu finanzieren und zu bewaffnen. Doha sagte: ‹Wir wollen die syrische Opposition unterstützen und warten auf Vorschläge von allen, die Geld und Kämpfer dafür zusammentrommeln können›.

Da floss also auch Geld von der katarischen Regierung nach Syrien?

Ja – und Katar steht im Fall von Syrien und Libyen auch dazu. Lange war aber nicht klar, welche Rebellen Katar unterstützt. Diese Mittelsmänner sind oft wenig transparent und oft war wohl auch viel Korruption im Spiel. Stellen Sie sich vor: Sie gründen eine Rebellengruppe in Syrien und bekommen eine Million Dollar. Dann haben sie die Möglichkeit ein paar hunderttausend abzuzwacken und nur den Rest an die Kämpfer weiter zu geben. Für die Regierung von Katar wiederum haben die Mittelsmänner den Vorteil, dass sie – sollte etwas schief gehen – jede Beteiligung abstreiten kann.

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Ein reicher Wüstenstaat

Katar ist Gastgeber der Fussballweltmeisterschaft 2022, und war bereits negativ aufgefallen durch die miserablen Arbeitsbedingungen für Gastarbeiter, die die Stadien bauen. Das Emirat ist die Heimat von Al Jazeera, und es ist das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt.

Wieso reduziert Katar in letzter Zeit offenbar seine Unterstützung?

Ich glaube – nach vielen Gesprächen mit Privaten aber auch mit Regierungsvertretern in Doha – dass die Katari in Syrien tatsächlich stoppen wollten, was sie als Massaker durch das Assad-Regime sahen. Weil sie aber durch dieses Netz von Mittelsmännern arbeiteten, endeten ihre Aktionen immer wieder im Chaos. Ein Grund, dass sie in letzter Zeit ihre Unterstützung zurückfahren, ist wohl der Druck von Nachbarstaaten, die dem Trend hin zum politischen Islam in der Region skeptischer gegenüber stehen.

Sie schreiben in Ihrem Artikel, katarische Netzwerke destabilisierten jeden problematischen Ort in der Region. Sie unterstützen offenbar die Hamas, die Rebellengruppen in Syrien, die Muslimbrüder, die al-Nusra-Front und al-Kaida. Ist Katar ein aussenpolitischer Amateur?

Vieles davon hängt an der Umsetzung. Ich glaube, viele dieser Gruppen wollte Katar gar nicht unterstützen, sondern das katarische Geld floss durch diese komplizierten Netzwerke eben auch zu diesen extremen Gruppen.

Katar unterstützt solche Gruppen nicht nur finanziell. Das Land dient auch vielen als sicherer Hafen. Ist das nicht doppelt gefährlich?

Ja schon, aber als der Arabische Frühling begann, gab es in der Region zwei Perspektiven zum politischen Islam. Eine – und das war die von Katar – glaubte, das sei die Zukunft. Man glaubte, Gruppen wie die Muslimbrüder würden den Spagat zwischen Demokratie und Islam schaffen.

Die andere Perspektive – und das war die von Katars Nachbarn – ist, der politische Islam sei nicht nur unvereinbar mit wirkungsvollem Regieren, sondern werde auch expansionistische Züge annehmen. Es gab zum Beispiel die Angst, dass die Muslimbrüder in Ägypten ihre Ideologie auch auf andere Länder ausdehnen wollen. Diese verschiedenen Sichtweisen haben zu einem tiefen Graben in der Region geführt, was die Antwort auf den politischen Islam angeht.

Sie haben eingangs gesagt, indirekt sei auch Geld von Katar an den IS geflossen. Auf welchen Wegen?

Ich glaube es ist zunächst wichtig zu sagen, dass ich auf keine Beweise gestossen bin, dass irgendeiner der Golfstaaten den IS unterstützt. Der IS braucht das auch gar nicht: Die Dschihadisten verdienen genug mit Öl und organisierter Kriminalität. Was es gab, sind Einzelpersonen, die früher von Katar in Syrien unterstützt wurden und jetzt zum IS übergelaufen sind.

Das Gespräch führte Peter Voegeli.

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Welt
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7.10.2014: Wegen Kobani: Verzweifelte Kurden demonstrieren und blockieren Institutionen in Europa

aus: Die Welt online: IS in Kobani: Kurden besetzen Europaparlament in Brüssel; 7.10.2014; 
http://www.welt.de/politik/deutschland/article132994527/Kurden-besetzen-Europaparlament-in-Bruessel.html

<Während der IS Kobani erobert, machen Tausende Kurden in Deutschland und Europa auf ihr Schicksal aufmerksam. In Hamburg wurden Randalierer festgenommen. In Brüssel besetzten Kurden das EU-Parlament.

Die Terrormiliz IS versucht, die syrisch-türkische Grenzstadt Kobani gegen den erbitterten Widerstand kurdischer Kämpfer unter ihre Kontrolle zu bringen. In Deutschland und Europa protestierten Tausende spontan gegen die Gewalt.

Brüssel: Um auf die verzweifelte Lage ihrer Landsleute im syrischen Kobani aufmerksam zu machen, haben einige Dutzend Kurden das Europaparlament in Brüssel besetzt. Ungefähr 50 bis 60 Demonstranten drangen am Dienstagmorgen für ungefähr eine Dreiviertelstunde in das Gebäude ein, wie Augenzeugen berichteten. Mehrere Politiker sprachen dort nach Angaben ihrer Fraktionen mit den Demonstranten, unter ihnen die Vorsitzende der Linksfraktion Gabi Zimmer, der Fraktionschef der Sozialdemokraten Gianni Pittella sowie Abgeordnete der Grünen. Zwei bis dreihundert Kurden demonstrierten vor dem Parlament mit Sprechchören, Fahnen und Plakaten. Nach Angaben eines Teilnehmers aus Deutschland waren etwa vierhundert Demonstranten aus ganz Europa angereist. "Wir bleiben hier, bis endlich etwas gemacht wird", sagte er. "Sie bringen alle um. Wir müssen unser Volk schützen." In der Nacht hatten bereits etwa 200 Kurden den Flughafen der belgischen Hauptstadt besetzt. Die in der Abflughalle des Flughafens versammelten Demonstranten forderten ein entschlossenes Vorgehen der internationalen Gemeinschaft gegen die islamistischen Terroristen.

Den Haag: Im niederländischen Den Haag ist am Montagabend eine große Gruppe kurdischer Demonstranten ebenfalls in das Parlament eingedrungen. Nach einem Gespräch mit der Vorsitzenden der Zweiten Kammer des Parlamentes, Anouchka van Miltenburg, verließen die Demonstranten am frühen Morgen das Gebäude wieder. Vor dem Parlament demonstrierten Hunderte Aktivisten, berichteten niederländische Medien.

Frankfurt: Bei zwei Demonstrationen in Frankfurt haben Hunderte Menschen gegen den IS protestiert. In der Nacht zum Dienstag kamen 500 bis 600 pro-kurdischen Demonstranten zusammen und zogen vom türkischen zum US-amerikanische Generalkonsulat. Dort forderten sie lautstark ein härteres Vorgehen gegen die IS-Terrormiliz. Einige Dutzend Demonstranten harrten vor dem US-Generalkonsulat aus und hielten dort bis zum Morgen eine Mahnwache. Am Dienstagvormittag protestierten laut Polizei weitere rund 50 Menschen friedlich vor dem Konsulat.

Bonn: In Bonn stürmten kurdische Demonstranten am Montagabend das Gebäude des deutschen Auslandssenders "Deutsche Welle". Die rund 60 Aktivisten übergaben den Verantwortlichen eine Resolution, berichtete der Sender. Darin forderten sie Solidarität mit den Kurden in der umkämpften syrisch-türkischen Grenzstadt Kobane. Die Polizei sprach von 100 Demonstranten vor dem Gebäude.

Berlin: In Berlin haben Kurden mit Protesten auf die verzweifelte Lage der seit Wochen umkämpften syrisch-türkischen Grenzstadt Kobani reagiert. Etwa 600 Kurden hätten sich am Montagabend in der Hauptstadt versammelt, teilte die Berliner Polizei mit. Für den Vormittag sei eine weitere Demonstration von Kurden am Pariser Platz angemeldet.

Düsseldorf: Etwa 600 Demonstranten versammelten sich am Montagabend spontan vor dem Gebäude des WDR am Burgplatz in Düsseldorf. Später gelang es Versammlungsteilnehmern die Schleuse zum Vorraum des Senders zu betreten. Dabei kam es jedoch zu keiner Gewalt oder Sachbeschädigungen. Die Demonstranten übergaben dem Verantwortlichen des WDR ein entsprechendes Dossier. Gegen 23 Uhr zogen die etwa 600 Teilnehmer nach einem kurzen Zwischenstopp am Landtag am Rheinufer vorbei zum Burgplatz.

Münster: 200 Menschen, vor allem kurdische Familien aus dem Umland, gingen in Münster gegen die Gräueltaten des IS auf die Straße. Sie zogen unter anderem vor das Türkische Generalkonsulat. Die Demonstranten kritisierten, dass die betroffenen Kurden zu wenig Hilfe aus der Türkei und dem Ausland bekämen. Die Demonstration in Münster war Teil einer landesweiten Protestaktion der Kurden. Sie haben für heute weitere Aktionen in Münster angekündigt. Ein Polizist wurde leicht verletzt, als ein Demonstrant dem Beamten mehrere Tritte verpasste.

Hamburg: 200 Menschen demonstrierten in Hamburg für Solidarität mit den Kurden in Kobane. Dem unangemeldeten Protestzug vom Hauptbahnhof zum Rathausplatz folgten am Montagabend überwiegend Kurden und vereinzelt auch Teilnehmer linker Gruppierungen. Auf einigten Fahnen war Abdullah Öcalan abgebildet, der Chef der in der Türkei verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die Polizei teilte mit, dass während des Umzugs mehrere Autos und ein türkischer Imbiss demoliert wurden. Insgesamt 14 Menschen wurden in Gewahrsam genommen.

Dortmund: In Dortmund demonstrierten etwa 150 Personen gegen die Einnahme Kobanis durch IS-Milizen. Sie zogen vom Hauptbahnhof bis zur Reinoldikirche. Dabei zeigten sie Flaggen etwa mit der Aufschrift "ISIS massakriert in Kurdistan – EU schaut zu" und skandierten Parolen wie "Raus aus Kurdistan". Die nicht angemeldete Versammlung verlief ohne Zwischenfälle. Am Montagnachmittag hatten bereits 14 Aktivisten ohne Vorankündigung die CDU-Geschäftsstelle aufgesucht, weshalb zunächst von einer "Besetzung" der Geschäftsstelle gesprochen wurde. Die 14 Aktivisten äußerten den Wunsch, einen Verantwortlichen der CDU sprechen zu dürfen. Nachdem die CDU diesem Wunsch nachkam, verließen die Kurden friedlich die Geschäftsstelle. Die CDU verzichtete auf einen Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs.

Herford: Mit einer unangemeldeten Kundgebung zeigten ungefähr 250 Personen ihre Solidarität mit Kobani. Aufgrund der aktuellen Meldungen aus dem Kriegsgebiet versammelten sich Mitglieder der kurdischen Gemeinden in der Herforder Innenstadt und formierten sich zu einem Protestzug am Bahnhof. Mit Fahnen zogen die Kurden durch die Straßen. Im August war es in der westfälischen Stadt zu einer Massenschlägerei zwischen Jesiden und Muslimen gekommen. Bis zu 300 Jesiden kämpften gegen Muslime, darunter Salafisten und Anhänger der Terrororganisation IS.

Hannover: Hier versammelten sich am Montagabend rund 450 Menschen mit Bannern und Plakaten am Ernst-August-Platz. Rund 150 von ihnen zogen im Anschluss weiter zum Flughafen Hannover-Langenhagen und demonstrierten vor dem Terminal einer türkischen Fluggesellschaft. Betroffen war auch das Landesfunkhaus Niedersachsen des NDR. In der Nacht auf Dienstag versammelten sich hier rund 20 Menschen. Die Kundgebung fand vor dem Gebäude statt und war bereits nach wenigen Minuten vorüber. In das Funkhaus kamen die Demonstranten nicht.

Göttingen: 350 Demonstranten versammelten sich "am Gänseliesel" und zogen mit ihren Plakaten durch die Stadt. Rund 50 Menschen zelteten bis in den Morgen hinein auf dem Marktplatz.

Bremen: Bis in die Morgenstunden versammelten sich rund 300 Menschen im öffentlichen Bereich des Flughafens. Einschränkungen im Flughafenbetrieb habe es bis zum Morgen nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher.

Stuttgart: Hier versammelten sich rund 150 Kurden in der Innenstadt. Am Landesflughafen ließen sich rund 60 Menschen im Terminal nieder und hielten eine Nachtwache bis zum Dienstagmorgen.

Freiburg: In der Innenstadt versammelten sich rund 70 Personen zu einer Demonstration, die am frühen Dienstagmorgen mit einer Mahnwache endete. Für Dienstag sind weitere Demonstrationen in Stuttgart und Freiburg geplant.

London: In London haben kurdische Demonstranten die U-Bahn-Station Oxford Circus in der Stadtmitte besetzt, um gegen Untätigkeit der britischen Regierung in der Verteidigung Kobanis zu demonstrieren. Die Verkehrsgesellschaft teilte mit, die Station sei wegen "Zwischenfällen" geschlossen. Oxford Circus ist die belebteste Station des Londoner Stadtzentrums, hier kreuzen sich viele Bahnlinien.

dpa/AFP/Leu>

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Welt online, Logo

7.10.2014: Erdogan lässt IS in Kobani zu, um Kurden zu unterwerfen - Gefahr eines Bürgerkriegs in der Türkei

aus: Welt online: Erdogans teuflisches Spiel mit den Kurden; 7.10.2014;
http://www.welt.de/politik/ausland/article133020368/Erdogans-teuflisches-Spiel-mit-den-Kurden.html

<Mit Nichtstun im Kampf um Kobani könnte die türkische Regierung ihrem taktischen Ziel näherkommen: die syrischen Kurden loszuwerden oder sie zu unterwerfen. Doch Ankaras Strategie ist riskant.

"Wir werden alles tun, um den Menschen von Kobani zu helfen. Sie sind unsere Brüder", sagte der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu vor wenigen Tagen. Und der aufstrebende junge Kurdenführer Selahattin Demirtas, Chef der linken HDP-Partei, war nach einem Gespräch mit Davutoglu geradezu erleichtert: Er sei nun überzeugt, dass die Türkei nicht zulassen werde, dass die seit Mitte September von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) belagerte syrische Kurdenstadt Kobani fallen werde.

Doch bislang passierte nicht viel. Starke Verbände türkischer Truppen zogen auf. Doch dann sahen sie aus wenigen Hundert Metern Entfernung zu, wie die Verteidiger von Kobani Tag für Tag in einen immer engeren Kessel zurückgedrängt wurden. Sie schlossen die Grenze, um zu verhindern, dass Tausende kurdische Freiwillige aus der Türkei, die Kobanis Verteidigern helfen wollten, über die Grenze gelangten. Sie verhinderten Nachschub an Waffen oder Munition. Ganz in Gegensatz dazu waren die Grenzen zu Syrien für islamische Kämpfer lange Zeit offen geblieben, bis vor etwa einem halben Jahr die Klagen der Staatengemeinschaft darüber zu laut wurden.

Da facto wurde die Türkei zum Riegel am Schloss des eisernen Belagerungsringes um Kobani. Und hinter den Kulissen nahm Ankara die Führer der Belagerten in den Würgegriff. Die Türkei fordere die totale Unterwerfung der Kurden als Bedingung für jegliche Waffenhilfe, hieß es vonseiten der syrischen Kurdenführung. Die Kurden mögen auch künftig jegliche Forderungen nach Autonomie aufgeben und sie sollten sich gegen das Regime des syrischen Diktators Baschar al-Assad wenden.

Am Dienstag schien eine Meldung der regierungsnahen türkischen Zeitung "Sabah" diesen Kurs zu bestätigen. Der syrische Kurdenführer Salih Muslim habe all die Erfüllung der Bedingungen zugesichert, schrieb Sabah. Geradezu kunstvoll und raffiniert verfolgt die Türkei damit eine vielschichtige Strategie gegenüber den Kurden im eigenen Land, im Irak und in Syrien, um eine vermeintliche separatistische Gefahr zu bannen und den eigenen Einfluss in der Region auf Jahre hinaus zu stärken.

Diese Strategie umfasst drei Elemente. Unproblematisch ist die autonome Kurdenregion im Nordirak. Längst ist dies de facto ein türkisches Protektorat geworden, dessen Führer sich mit Ankara arrangiert haben und dazu beitragen, den Irak zugunsten der Türkei zu schwächen.

Die Kurden in Syrien sind dagegen das größte Problem: Sie hatten ein autonomes Gebiet ausgerufen, welches an das bereits existierende Kurdengebiet im Nordirak grenzt, und sie gehören zur PKK, die in der Türkei selbst schlagkräftigste und radikalste Kurdenorganisation ist. Die Vergrößerung von autonomen Kurdenregionen bei gleichzeitiger Stärkung der PKK ist ein Albtraum für Ankara. Denn dies würde in Richtung eines nicht nur unabhängigen, sondern auch von der Türkei unabhängig denkenden Kurdistan führen.

Direkte und indirekte Unterstützung für IS

Insofern könnte man in Ankara jetzt zufrieden sein, dass der Islamische Staat die Kurden aufreibt und ihr Gebiet reduziert. Die Kurden der Region glauben, dass Ankara genau deswegen die Islamisten lange unterstützte. Kobani hätte eine Art geografische Brücke zwischen den Kurdengebieten im Nordosten und Nordwesten Syriens werden können. Die ethnische Säuberung dieses Gebiets reduziert die Kurden auf zwei getrennte Zipfel an den Grenzen zum Irak und zur Türkei. Was bleibt, stört dann nicht, wenn es sich der Türkei unterwirft.

Das dritte Element der türkischen Kurdenstrategie betrifft die PKK selbst und die türkischen Kurden. Seit einiger Zeit findet ein prekärer Friedensprozess zwischen der Regierung und der PKK statt, Waffenstillstand gegen politische Dezentralisierung und mehr kulturelle Rechte. Das ist ein schwieriger Spagat, denn die PKK versteht genau, wie sehr die türkische Politik den eigenen Interessen widerspricht, indem sie gegen Syriens PKK-treue Kurden vorgeht. Hier geht es darum, genau die Schmerzgrenze auszuloten: Ein Massaker in Kobani kann die PKK nicht hinnehmen. Deshalb wäre es auch möglich, dass die Türkei in letzter Minute etwas unternimmt, um zumindest die Stadt selbst zu retten, nicht aber das bereits vom IS eroberte Gebiet darum herum.

Wenn Ankara dennoch dem taktischen Ziel, die syrischen Kurden zu schwächen, Vorrang gibt vor dem strategisch wichtigeren Ziel einer Lösung des PKK-Konflikts, dann könnte das leicht schiefgehen. Bereits am Montag und Dienstag kam es zu gewalttätigen Kurden-Demonstrationen in mindestens sechs türkischen Städten. Fällt Kobani, so sieht es für eine künftige Aussöhnung mit den Kurden schlecht aus. Die Schlacht wird von vielen Kurden als Schlüsselmoment ihrer Geschichte empfunden. Wie sie ausgeht, wird die kurdische Identität und ihre Haltung gegenüber der Türkei langfristig beeinflussen.

Ankara versucht sich an der Quadratur des Kreises: Die Türkei will die diversen kurdischen Gruppen schwächen, sie gegeneinander ausspielen und sie dabei an sich binden. Ob das gelingt, hängt nicht zuletzt von den Kurden selbst ab.


20
                    minuten online, Logo

6.11.2014: <«Terroristen-Uni»: Terrormiliz IS stammt aus diesem US-Lager> - Camp Bucca bei Umm Qasr

aus: 20 minuten online; 6.11.2014;
http://www.20min.ch/ausland/news/story/23633361

<Islamisten und Saddam-Hussein-Anhänger lernten sich im Camp Bucca im Irak kennen. Hier legten Abu Bakr al-Baghdadi und seine Topleute den Grundstein für den IS.

Das amerikanische Gefängnis im Irak wird als «Lager des explosiven Extremismus» bezeichnet: Camp Bucca. Neuen Erkenntnissen zufolge sassen mehrere spätere Topkommandeure der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hier ein. Unter ihnen: der IS-Gründer und selbsternannte Kalif, Abu Bakr al-Baghdadi, berichtet «CBS News».

Das Gefängnis galt als das grösste und brutalste im Irak. Viele führenden Personen des IS sollen sich im Camp Bucca (siehe Karte unten) kennengelernt und weiter radikalisiert haben. Unter ihnen auch die Nummer zwei nach Baghdadi, Abu Muslim al-Turkmani, der oberste Militärführer Haji Bakr und der Führer der ausländischen Kämpfer, Abu Qasim.

Viel Zeit, um eine Terrormiliz zu planen

«Camp Bucca war quasi eine Terroristen-Universität», schreibt die «Washington Post». «Die abgehärteten Radikalen waren die Professoren, andere Gefangene die Studenten und Gefängniswächter die Aufpasser.» Schon vor ihrer Verhaftung feilten Terroristen wie al-Baghdadi, der fünf Jahre in Camp Bucca sass, an Anschlagsplänen auf die USA. Im Gefängnis hätten sie Zeit gehabt, ihren Extremismus auszubauen, sagt der Veteran Andrew Thompson der «New York Times».

«Ich denke, es ist unumstritten, dass Camp Bucca einer der Hauptgründe für das explosive Wachstum des IS nach 2010 ist. Dort trafen sie sich und planten», sagt auch Patrick Skinner, vormals CIA-Offizier im Irak. «Viele von uns im Camp Bucca waren besorgt, dass wir, anstatt Gefangene festzuhalten, einen ‹Hochdruckkocher für Extremisten› geschaffen hatten», sagt James Skylar Gerrond, früherer Gefängnis-Kommandeur im Camp Bucca.

Islamisten und Baathisten mit gemeinsamem Feind

Beunruhigend war vor allem die Verbindung zwischen Saddam Husseins Baathisten und islamischen Fundamentalisten, die sich im Camp Bucca etablierte. «Man fügt diese zusammen und erhält eine Mischung aus organisierter militärischer Disziplin auf der einen Seite und hochmotiviertem, äusserst aktivem und ideologischem Eifer auf der anderen. Das Resultat sehen wir heute. Und es ist die giftige Brühe aus Bucca, die uns die heutige Situation beschert hat», sagt Skinner.

Um der fortschreitenden Radikalisierung der Insassen entgegenzuwirken, lancierten die USA im Camp Bucca ein Rehabilitationsprogramm für Extremisten – mit geringem Erfolg. Laut Militärs, die im Camp mitgearbeitet hatten, waren die Programme nicht effektiv umgesetzt worden. Zudem versank der Irak während dieser Jahre in absolutem Chaos. Die Amerikaner dachten nicht an die Zukunft – ein Fehler, den sie jetzt bereuen könnten.

Hunderte Extremisten auf freien Fuss gesetzt

2009 wurden Hunderte Gefangene aus Camp Bucca freigelassen. 90 Prozent von ihnen würden bald wieder kämpfen, prophezeite damals Saad Abbas Mahmoud, der Polizeichef des Gefängnisses, gegenüber der «Washington Post». «Das Problem ist gross und gefährlich.» Denn viele der Freigelassenen sprachen nur von einem: Rache.

(cfr)>


Die Scharia kommt NICHT von Muhammad - denn Muhammad ist ERFUNDEN.

"Muslime betrachten Kinder von „Ungläubigen“ (Kuffar) als Kriegsbeute."
aus: Das Schicksal christlicher Kinder im islamischen Pakistan (11. Mai 2018)
Friede und Heilung ist bei Mutter Erde. www.med-etc.com


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Fotoquellen
[1] McCain mit IS-Führer Baghdadi: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/08/isis-ist-zu-100-eine-cia-operation.html

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