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Kath. 1a. Der kriminell-pädophile Priester John Geoghan (Massachusets)

Katholische Kirche=organisiertes Verbrechen

-- Die Kirche mit Sexverboten, Zölibat und Vatikanbank ist eine kriminelle Organisation, eine Gefahr für die Welt - VERBIETEN!
-- Opfer sind Kinder (v.a. Messdiener), Jugendliche (in Gemeinden), Nonnen+Mönche (in Klöstern, Seminaren), und Seminaristen.
-- Tatorte sind v.a. der Beichtstuhl, die "Einladung" ins Haus des Bischofs/Priesters, kath. Kinderheime, kath.-religiöse Schulen, Klöster, kath. Seminarhäuser, satanistische Rituale im Keller von Kathedralen+Schlössern etc.

Der Täter und kr.päd. Priester
                  John Geoghan in den 1970er Jahren   Täter und
                  Kindsmissbrauchs-Priester Geoghan, Portrait 1999 ca.   Der kriminell-pädophile
                  Ex-Priester Geoghan in Boston meint 1999 im
                  Gerichtssaal, er sei "nicht schuldig"   Der kriminelle
                  Mitwisser und Mittäter Erzbischof Kardinal Law 2001
Täter und Kindsmissbrauchs-Priester Geoghan, Portrait 1970er Jahre [9], Portrait 1999ca. [1] vor Gericht 1999 meint er, er sei "nicht schuldig" [14] - Der kriminelle Mitwisser und Mittäter Erzbischof Kardinal Law 2001 [5]
Geoghan-Opfer
                  Paul Mendez   Geoghan-Opfer
                  Anthony Muzzi   Geoghan-Opfer
                  Joe Dulong   Geoghan-Opfer Ralph Delvecchio   Geoghan-Opfer
                  John Sacco   Opferanwalt Phil
                  Saviano
Missbrauchsopfer von Geoghan, z.B. Paul Mendez [16], Anthony Muzzi [17], Joe Duldong [21], Ralph Delvecchio [26], John Sacco [42], Phil Saviano [6] etc.

Der Kindsmissbrauch-Priester Geoghan auf Wikipedia Deutsch  -  Wikipedia ENGL

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Webseite mit Literatur über den kriminellen Vatikan - Link



Datensammlungen
-- Dokumente des Boston Globe über den Fall Geoghan ("Geoghan Papers"): Link

Unterschrift von kr.päd. John Geoghan   Boston am späten Nachmittag mit Bucht
                  und Brücken
Unterschrift von kr.päd. John Geoghan [72] - Boston am späten Nachmittag mit Bucht und Brücken [80]

Selbsthilfegruppen für Missbrauchsopfer durch die kriminelle, katholische Kirche
-- Link Up: Selbsthilfegruppe für Opfer von Missbrauch durch Geistliche, Chicago, Leitung Tom Economus (23.3.2001)
-- David Clohessy, national director of the Survivors Network of those Abused by Priests (24.2.2004)
-- John Harris, a co-leader of the Norwood chapter of the Survivors Network (24.2.2004)
-- Phil Saviano mit Netzwerk für überlebende in Jamaica Plain (23.3.2001), Phil Saviano, der Gründer des Neu-England-Büros für Überlebende (New England chapter of the Survivors Network - 24.2.2004)
Deoghan-Opfer und Opferanwalt Phil Saviano, er baute
              ein Kontaktnetz für Überlebende auf
Deoghan-Opfer und Opferanwalt Phil Saviano, er baute ein Kontaktnetz für Überlebende auf [6]

-- Bericht von Geoghan-Opfer Phil Saviano: Phil Saviano akzeptiert kein Schweigegeld sondern will diese wichtige Sache an die Öffentlichkeit bringen und schreibt dem Boston Globe einen 4-seitigen Brief (3'35''), der Boston Globe meint aber, alles nur "alter Kaffee" (3'55'') (8.3.2018)

-- Zeitung "Boston Globe" (Globus von Boston) mit dem Artikel vom 6.1.2002, der Geoghan UND den Kardinal Law auffliegen liess:
Der Eingang zur Tageszeitung
                  "Boston Globe"   Zeitungsstapel mit Zeitungen des
                "Boston Globe"   Boston
                  Globe mit Spotlight-Investigativjournalisten, Logo
Der Eingang zur Tageszeitung "Boston Globe" [67] - Zeitungsstapel mit Zeitungen des "Boston Globe" [64] - Boston Globe mit Spotlight-Investigativjournalisten, Logo [66]

-- Zeitung "Pilot", eine Zeitung der Erzdiözese Boston (23.3.2001) [50]
Zeitung "Pilot" der Erzdiözese Boston

-- Bericht von Kaplan Doyle u.a. an alle Bischöfe der "USA": "Probleme der sexuellen Dysfunktion auf verantwortliche Weise lösen" (original Englisch: "Meeting the Problem of Sexual Dysfunction in a Responsible Way") - 1986 - 126 Seiten (23.3.2001) - und ALLE waren INFORMIERT

-- Buch von Doyle / Sipe / Wall: "Sex, Priests, and Secret Codes: The Catholic Church's 2,000 Year Paper Trail of Sexual Abuse"
Hardcover – March 29, 2006 - by Thomas P. Doyle (Author), A.W. Richard Sipe (Author), Patrick J. Wall (Author)
Buch Sex Priests and Secret Codes:
                    https://www.amazon.com/Sex-Priests-Secret-Codes-Catholic/dp/1566252652
[49] Buch Sex Priests and Secret Codes - Amazon-Link

-- Buch von Eugene Kennedy, Ex-Priester und Autor: "Die nicht geheilte Wunde: Kirche und menschliche Sexualität" (original Englisch: "The Unhealed Wound: The Church and Human Sexuality") - Amazon-Link
Eugene Kennedy, Ex-Priester udn
              Autor: Die nicht geheilte Welt: Kirche und menschliche
              Sexualität (original Englisch: "The Unhealed Wound:
              The Church and Human Sexuality") [53]

-- Buch von Jason Berry: "Führe uns nicht in Versuchung. Katholische Priester und sexueller Kindsmissbrauch" (original Englisch: "Lead Us Not Into Temptation: Catholic Priests and the Sexual Abuse of Children"): - Amazon-Link
Buch von Jason Berry: "Führe
              uns nicht in Versuchung. Katholische Priester und
              sexueller Kindsmissbrauch" (original Englisch:
              "Lead Us Not Into Temptation: Catholic Priests and
              the Sexual Abuse of Children")



Kriminell-pädophile Priester in der katholischen Kirche (organisiertes Verbrechen) - die Liste (unvollständig)

Erzdiözese Boston
-- Wikipedia über den Kindersex-Skandal in der Erzdiözese Boston - Wikipedia-Link (englisch)

-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Boston James Porter: verurteilt 1993, fliegt 1992 auf mit einem aufgenommenem Geständnis (Boston, Massachusets) [web08,web15] Wikipedia-Link (englisch) - Wikipedia-Link (deutsch)   
-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Boston John Hanlon: verurteilt 1994 - Wikipedia-Link (englisch)
-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Boston: Ronald Paquin (web21 - 8'40''): verurteilt 2003 - Wikipedia-Link (englisch)

-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Boston John Geoghan: verurteilt 2002: (Boston 1962-1993, Massachusets, aktiv als krimineller Priester bis 1998) [web15] - Wikipedia-Link (englisch) - Wikipedia-Link (deutsch)
-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Boston: James Talbot: verurteilt 2005 UND 2018 - Wikipedia-Link (englisch)
-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Boston: Paul Desilets: verurteilt 2005 - Wikipedia-Link (englisch)
-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Boston: Robert V. Gale: verurteilt 2004 - Wikipedia-Link (englisch)
-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Boston: Paul Shanley (web21 - 5'32''): verurteilt 2005 - Wikipedia-Link
(englisch)
-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Boston: Robert A. Ward, auch mit Drogenmissbrauch+Kinderporno - Wikipedia-Link (englisch)

Erzdiözese Lafayette
-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Lafayette Gilbert Gauthe: fliegt 1984 auf (in Lafayette, Louisiana) [web15]
Wikipedia-Link (englisch) - Wikipedia-Link (deutsch)

Erzdiözese Los Angeles
-- kriminell-pädophiler Priester in der Erzdiözese Los Angeles Ted Llanos: fliegt 1996 auf, mitangeklagt Kardinal Roger Mahony, Llanos macht 1997 Selbstmord (Los Angeles) [web15] - Meldung von Spokesman (englisch)

Priester als Alkoholiker
-- Priester Nicholas Driscoll mit Alkoholproblemen, Pfarrgemeinde St. Julia [web08] - Meldung von Boston Globe (englisch)

etc. etc. etc.

Und diese Liste geht endlos weiter. Die Bischöfe, Priester und Kardinäle in der Kirche sind wegen des Zölibats (mit Sexverbot und Liebesverbot zu Frauen) total geistesgestört, werden gay, kriminell-pädophil, und der Vatikan betreibt auch einen Kinderpornoring, um sich die Kinder für seine Missbräuche und für seine satanistischen Rituale zu organisieren, der Vatikan betreibt auch Drogenhandel in Zusammenarbeit mit der Ndrangheta-Mafia, und auch Geldwäsche in der Vatikanbank etc. - alles ist ORGANISIERTES VERBRECHEN und ist bewiesen, siehe die  Videos über die katholische Kirche - Link
Michael Palomino, 16.3.2019



"EUA"
            banderaKarte der "USA" mit
            dem Bundesstaat Massachusets mit Boston

Die Tatorte des kr.päd. Priesters John Geoghan

Kr.päd. Priester John Geoghan, Portrait der
            1970er Jahre ca.  Täter und
              Kindsmissbrauchs-Priester Geoghan, Portrait 1999 ca.   Karte von Massachusets ("USA")   Die Adresse des kr.päd. Dauertäters John Geoghan in
              37 Pelton Street, West Roxbury, Boston, Massachusets
Kr.päd. Priester John Geoghan, Portrait der 1970er Jahre ca. [10] - Kindsmissbrauchs-Priester Geoghan, Portrait [1] - Karte von Massachusets ("USA") [2] - Die Adresse des kr.päd. Dauertäters John Geoghan in 37 Pelton Street, West Roxbury, [Boston], Massachusets [70]

Das Haus von Geoghan in Boston
West Roxbury ist ein Wohnquartier in Boston-Süd [web20]. Dort wohnte dann seine Schwester: Catherine Geoghan - 37 Pelton Street West Roxbury Massachusetts USA - tel. 6173233393 - 2132-2045 https://www.locatefamily.com/Street-Lists/USA/MA/2132-/index.html [web19] -
Die
              Adresse von Catherine Geoghan ab 2002 an der Pelton Street
              37, West Roxbury, Massachusets
Die Adresse von Catherine Geoghan ab 2002 an der Pelton Street 37, West Roxbury, [Boston], Massachusets [71]

2014 starb die Schwester Catherine Geoghan an einer längeren Krankheit und das Haus wurde dann 2015 an einen Polizisten verkauft [web19].


Chronologie über den Kindsmissbrauchs-Priester John Geoghan: Die Tatorte in Massachusetts ("USA")
Die Tatorte von Geoghan [web01]:

Logo Wikipedia  Boston Phoenix Logo

-- 1962: Priesterweihe in Brighton [web15]
-- 13.2.1962: Gemeinde "Blessed Sacrament" in Saugus (Essex County, Massachusetts) [web01]
-- 22.9.1966: Gemeinde St. Bernard in Concord (Middlesex County, Massachusetts) [web01]
-- 20.4.1967: Gemeinde St. Paul's in Hingham (Greater Boston, Massachusetts) [web01]
-- 1968: Seton Institute in Baltimore, Behandlung wegen Pädophilie [web01]
-- 4.6.1974: Gemeinde St. Andrew in der "Jamaica-Ebene" ("Jamaica Plain") (ein Quartier in Boston)  [web01], Forest Hills [web15]
-- 1980: Klinikaufenthalt [web15]: Psychoanalyse und Psychotherapie bei Arzt Robert Mullins und Arzt John H. Brennan [web01]
-- 25.2.1981: Gemeinde St. Brendan's in Dorchester (Quartier in Boston) [web01]
-- 13.11.1984-1993: Gemeinde St. Julia's in Weston (Middlesex County, Massachusetts) [web01]
-- 3-12.4.1989: Behandlung im Saint Luke Institute in Silver Spring (Maryland), Diagnose homosexuelle Pädophilie [web01]
-- 24.5. und 10.8.-4.11.1989: Behandlung am Institute of Living in Hartford (Connecticut) [web01]
-- ab 1991: Untersuchungen der Staatsanwaltschaft von Cambridge (Massachusetts) [web01]
-- 1993: Rücktritt im Alter von 58 Jahren [web01], Rücktritt vom aktiven Priesterdienst [web15]
-- 1995: Klinikaufenthalt [web15]
-- 1996: Therapie im Southdown Institute in Ontario (Kanada) [web01]
-- 1996: Erste von 134 Klagen wegen sexuellem Missbrauch [web15]
-- 1998: Windelpapst Johannes-Paul II. aberkennt Geoghan den Priestertitel [web01]: Geoghan wird aus dem Priestergrad verstossen und darf nur noch Laienprediger sein, keine Messen mehr halten etc. [web15]
-- Urteil im Januar 2002 und Haft im Souza-Baranowski Correctional Center in Lancaster (Massachusetts) [web01]
-- 23.8.2003: Geoghan wird von seinem Mörder-Mithäftling Joseph Druce in der Zelle [angeblich] erdrosselt und zu Tode getreten [web01]
-- 25.1.2006: Der Mörder Joseph Druce bekommt ein zweites Mal lebenslänglich ohne Appellationsmöglichkeit und ist nun ein Doppelmörder [web01]

========

Eine kleine Datensammlung:

87 kr.päd. Priester in der Erzdiözese von Boston - die Vertuschung bis zum Auffliegen am 6.1.2002

Bei der Vertuschung der 87 kriminellen Pädo-Priester der katholischen Kirche in der Erzdiözese von Boston waren haufenweise staatliche Stellen, Reporter und der Erzbischof Law beteiligt. Das sind alles MITTÄTER.

Erzdiözese
                Boston, Gebäude   Das Polizeidepartement von
                Boston (Massachusets), der Eingangsbereich   Der Täter und kr.päd. Priester
                John Geoghan in den 1970er Jahren   Der Vertuscher-Erzbischof
              Kardinal Law (1984-2002), Portrait der 1980er Jahre     
Erzdiözese Boston, Gebäude [63] - Das Polizeidepartement von Boston (Massachusets), der Eingangsbereich [3]  - Der Täter und kr.päd. Priester John Geoghan in den 1970er Jahren [9] - Der Vertuscher-Erzbischof Kardinal Law (1984-2002), Portrait der 1980er Jahre [4]

1970er bis 1990er Jahre: Vertuschung durch Polizei, Anwälte, Staatsanwälte, Reporter, und durch Erzbischof Law - der kr.päd. John Geoghan ist nur einer von 20 auf der Liste, am Ende einer von 87 (!)

John J. Geoghan (4.6.1935-23.8.2003) war ein römisch-katholischer Priester in der Erzdiözese in Boston (Massachusets - "USA") [web01] tätig von 1963 bis 1992 [web05]. Dabei war er ein Serien-Kindervergewaltiger und wurde, als er in einer Gemeinde aufflog, jeweils einfach in eine andere Gemeinde versetzt, auch noch nach einer Behandlung wegen Pädophilie [web01].

Die Strategien von Geoghan, um an Kinder "ranzukommen" und sie für sexuellen Missbrauch gefügig zu machen:
-- Kisten im Pfarrhaus tragen lassen [web13 - 1'30'']
-- den Buben Kartentricks zeigen [web13 - 1'55'']
-- den Buben erotische Kartenspiele zeigen [web13 - 1'57'']
-- Missbrauch sogar während der Karwoche in der Kirche, und er wurde ertappt [web13 - 3'0'']

-- Familien mit vielen Kindern besuchen, Kinder zu Bett bringen, Gutenachtgebet sagen [web14]
-- Familien ohne Vater besuchen, Kinder zum Eis essen mitnehmen [web14]
-- mit Buben ringen, sie in Priesterkleidung stecken [web14]
-- Jugendliche ins Sommerhaus in Scituate mitnehmen, wo Jugendliche sexuell missbraucht werden [web14]
-- zum Eis essen ausführen* [web14]
-- beim Baden helfen* [web14]
-- Gutenachtgeschichten lesen* [web14]
-- die Situation als Beichtstuhl bezeichnen* [web14]
-- er streichelt die Genitalien der Kinder oder führt Oralsex mit ihnen durch, oder Kinder müssen seine Genitalien streicheln, gelegentlich sogar während des Gebets - bleibt bei den Kindern über Nacht und weckt sie, indem er mit ihren Penissen spielt** [web14]

* z.B. bei der Fam. v. Joanne Mueller in Melrose mit 4 Buben ohne Vater [web14]
** z.B. bei der Familie von Maryetta Dussourd in Jamaica Plain mit 8 Kindern ohne Vater [web14]

-- Abendbesuche (Kinder "ins Bett bringen", Kinder körperlich "auf ihre Reife kontrollieren") [web15]
-- Kinderausflüge (befummeln auf den Fahrten: Strandausflug, Campingausflug, Eis essen) [web15]
-- Jugendclub (nackt im Korridor rumlaufen, Swimming Pool) [web15]

Die Erzbischöfe in Boston: Medeiros und Law
Zuerst war es Kardinal Humberto Medeiros (1970-1983), der zuerst Bischof in Brownsville (Texas) war (1966-1970): aus einer portugiesischen Einwandererfamilie, unterstützt Lohnforderungen der Feldarbeiter, hält Feldmessen im Sommer, macht Gefangenenbesuche im Winter [web12], dann wird er Erzbischof in Boston 1970-1983, wird von irisch-rassistischen Katholiken angefeindet, die ihn als "drittklassig" ansehen, erarbeittet sich wieder einen grossen Ruf bei Einwanderer-Arbeitern, bei den Armen und bei den Minderheiten, macht Appelle gegen das Abtreibungsgesetz [web12])
Kardinal Medeiros in Boston 1970
            (1970-1983), Mitwisser und Mittäter, indem er
            pädophil-kriminelle Priester schützte  Kardinal Medeiros in Boston 1970 (1970-1983), Mitwisser und Mittäter, indem er pädophil-kriminelle Priester schützte [51]

Der Erzbischof Kardinal Bernard Law (1984-2002) kam aus "US"-Militärkreisen, wuchs an verschiedenen Luftwaffenbasen in verschiedenen Ländern auf, hatte nach seiner Priesterausbildung viel mit Zivilrechtsaktivisten zu tun, war dann Priester in Missouri (1973-1983) und dann Erzbischof in Boston (1984-2002) [web06].
Der kriminelle Mitwisser und
              Mittäter Erzbischof Kardinal Law 2001 (1984-2002), der
              pädophil-kriminelle Priester schützte Der kriminelle Mitwisser und Mittäter Erzbischof Kardinal Law 2001 (1984-2002), der pädophil-kriminelle Priester schützte [5]

1976: Erste Anzeige wegen Kindsmissbrauch - Geoghan festgenommen - wird von einem Staatsanwalt befreit - Geoghan wird immer wieder versetzt
Die erste Meldung wegen dem kr.päd. Priester John Geoghan kam schon 1976 rein. Geoghan wurde festgenommen, auf Weisung eines Staatsanwalts aber wieder freigelassen. Der Staatsanwalt gab Weisung, keine öffentliche Meldung zu machen und die Öffentlichkeit im Unwissen zu halten [web02]. Der Erzbischof Kardinal Bernard Law weiss von den Kindsmissbräuchen durch Geoghan, stoppt ihn aber nicht sondern versetzt ihn in immer andere Gemeinden [web02].

Weitere Protestbriefe gegen den pädophil-kriminellen Priester Geoghan
-- 1982 ein Protestbrief von Margaret Gallant - eine Tante von missbrauchten Neffen - an den Kardinal Medeiros [web08]

-- 1984 ein Protestbrief von Margaret Gallant -
eine Tante von missbrauchten Neffen - an den Kardinal Medeiros [web08]
-- am 7.12.1984 ein Protestbrief von Bischof John M. D'Arcy an Kardinal Law mit scharfem Protest gegen die Weiterbeschäftigung von Geoghan mit Kindern [web08] (und als Bestrafung für seinen Protestbrief wird D'Arcy (von Papst Johannes-Paul II.) von Boston nach Indiana in die Wüste nach Tucson verestzt [web11])
Bischof
                  D'Arcy 2010 nach seiner Pensionierung
Bischof D'Arcy 2010 nach seiner Pensionierung  [77]


Ein Reporter des Boston Globe, Walter Robinson, bekommt 1993 von Anwalt Eric MacLeish eine Liste von 20 kr.päd. Priestern zugespielt. Robinson behält diese Liste aber für sich [web02].
Boston
              Globe Gebäude Luftaufnahme   Walter Robinson, editor en
                  jefe del Globo de Boston (Boston Globe)   Anwalt Eric Mac Leish
                (links) als Opferanwalt an einer Pressekonferenz 2003
Boston Globe Gebäude Luftaufnahme [83] - Walter Robinson, Chefredakteur des Boston Globe [61] - Anwalt Eric Mac Leish (links) als Opferanwalt an einer Pressekonferenz 2003 [74]

Untersuchungen in den 1990er und 2000er Jahren durch Spotlight+SNAP: Geoghan ist Thema, aber da sind noch viel mehr
Die Untersuchungen in den 1990er und 2000er Jahren erschütterten die Erzdiözese Boston [web01]. Der Boston Globe berichtete ab 1996 regelmässig über die Kindsmissbräuche des kr.päd. Priesters John Geoghan [web05]. Dabei war Geoghan nur einer von vielen pädophil-kriminellen Priestern, die immer von einer in die nächste Gemeinde versetzt wurden, so dass der Kindsmissbrauch jeweils systematisch weiterging. Für all diese Versetzungen, Vertuschungen und Kindsmissbräuche durch kr.päd. Priester ist der Erzbischof Kardinal Bernard Law verantwortlich [web01].

Der Eingang zur Tageszeitung
                  "Boston Globe"   Boston
                  Globe mit Spotlight-Investigativjournalisten, Logo
Der Eingang zur Tageszeitung "Boston Globe" [67] - Boston Globe mit Spotlight-Investigativjournalisten, Logo [66]

Details:

Boston Phoenix Logo
23.3.2001: Artikel Cardinal Sin in der Untergrundpresse von Boston Phoenix
In der alternativen Untergrundpresse war der kriminell-pädophile Ex-Priester Geoghan bereits ein Thema, z.B. im Boston Phoenix mit dem Artikel Cardinal Sin [web09].

Das Prinzip von Erzbischof Bernard Law: Der kriminelle Priester wird nie entfernt, sondern immer "weitergeben"
Am 23.3.2001 flogen im Artikel "Hauptsünde" ("Cardinal sin") von Journalistin Kristen Lombardi in der Zeitung Boston Phoenix die Machenschaften des kriminellen Kardinals Law auf, der die kr.päd. Priester laufend an andere Orte versetzte und dort weiter ihren Kindsmissbrauch begehen liess [web09].
Investigativ-Journalistin Kristen Lombardi, Portrait Investigativ-Journalistin Kristen Lombardi [59]

Ab September 2001: Spotlight wird auf die Diözese angesetzt - zuerst sind es 13 kr.päd. Priester, dann 87 (!)

Im September 2001 setzte Martin Baron [web 05], Chefredakteur beim Boston Globe 2001-2012 [web07], zusätzlich die Journalistengruppe "Spotlight" auf die Diözese an [web05].
Martin Baren, Chefredakteur des Boston Globe Martin Baren, Chefredakteur des Boston Globe [58]

Die Recherche der Journalistengruppe "Spotlight" in Boston brachte ein Muster des Kindsmissbrauchs durch kr.päd. Priester zum Vorschein, das vom Erzbischof Kardinal Law gedeckt wird. Die Recherchen gehen aus von:
-- von der Selbsthilfegruppe "Survivors Network of those Abused by Priests" (SNAP) unter der Leitung von Phil Saviano, und
-- von der Journalistengruppe von "Spotlight" [web02].
Opferanwalt Phil
                Saviano   
Opferanwalt Phil Saviano [6]

Spotlight und SNAP weiten ihre Untersuchung auf 13 Priester aus. Ein Ex-Priester, der mit der Heilung von pädophilen Priestern beschäftigt war, gibt an, gemäss seinen Erfahrungen
-- leben 50% der Priester nicht nach dem Zölibat, sondern die meisten davon leben in Beziehungen zu anderen Erwachsenen
-- ca. 90 Priester der Erzdiözese in Boston (6% der Priester) sind kriminell-pädophil. Es werden 87 Namen aufgelistet und die Opfer aufgesucht [web02].


2001: Der Kampf um Dokumente bei der kriminellen Erzdiözese Boston: Gerichtsverfahren, damit die kr. Kirche Dokumente freigibt

Ende 2001 gab Anwalt Mitchell Garabedian den Hinweis, dass dokumentarisch belegt sei, dass der Erzbischof Kardinal Law von den Kindsmissbräuchen durch kr.päd. Priester Kenntnis hatte, dass Law diese Meldungen aber einfach ignorierte. Um Zugang zu den Dokumenten zu erhalten, muss der Boston Globe ein Gerichtsverfahren gewinnen, damit die Dokumente eingesehen und öffentlich gemacht werden können (!) [web02]. Hauptkraft in diesem Verfahren um die Veröffentlichung von Dokumenten ist Opferanwalt Eric MacLeish [web03].
Opferanwalt Mitchell Garabedian
                während einer Präsentation 2013   Anwalt Eric Mac Leish
              (links) als Opferanwalt an einer Pressekonferenz 2003
Opferanwalt Mitchell Garabedian während einer Präsentation 2013 [78] - Anwalt Eric Mac Leish (links) als Opferanwalt an einer Pressekonferenz 2003 [74]

Anfang 2002 kurz vor der Veröffentlichung des Artikels im Boston Globe gesteht Reporter Walter Robinson, er habe schon 1993 von Anwalt Eric MacLeish eine Liste von 20 kr.päd. Priestern empfangen, aber nichts gesagt [web02].

Boston Globe online,
            Logo
6.1.2002: Der Artikel des Boston Globe - das Thema des serienmässigen Kindsmissbrauch durch kr.päd. Priester kommt in den Mainstream
Erst der Artikel des Boston Globe vom 6. Januar 2002 liess die pädo-kriminellen Priester in Massachusets auffliegen [web02]. Der Artikel präsentierte den kr.päd. Priester Geoghan und die Verwicklung von Erzbischof Kardinal Law, mit Links zu den Dokumenten und einer Telefonnummer für weitere Opfer von kr.pädophilen Priestern. Am nächsten Tag werden die Journalisten von Spotlight mit Telefonanrufen weiterer Opfer geradezu überflutet, die die Missbräuche durch kr.päd. Priester schildern [web03].
Der Artikel des Boston Globe vom 6.1.2002: Die Kirche
              erlaubte jahrelang Kindsmissbrauch durch Priester
Der Artikel des Boston Globe vom 6.1.2002: Die Kirche erlaubte jahrelang Kindsmissbrauch durch Priester [79]


Die Zusammenarbeit zwischen Geoghan und Erzbischof Kardinal Law
Am 6.1.2002 flog in einem Artikel des Boston Globe die Zusammenarbeit zwischen dem kr.päd. Priester Geoghan und Erzbischof Kardinal Law auf [web08].

Der Opferanwalt Eric MacLeish war nun dauernd in den Zeitungen und im Fernsehen zu sehen. Das Nationale Gerichtsjournal (National Law Journal) nannte ihn den Top-Prozessanwalt [web03].
Anwalt Eric Mac Leish
              (links) als Opferanwalt an einer Pressekonferenz 2003
Anwalt Eric Mac Leish (links) als Opferanwalt an einer Pressekonferenz 2003 [74]

21.2.2002: Verurteilung von Geoghan zu 9 bis 10 Jahren Hochsicherheitsgefängnis
Die Verurteilung von Geoghan von 2002 lautete auf 9 bis 10 Jahre im Hochsicherheitsgefängnis Souza-Baranowski [web01] in Lancaster in Massachusets [web22].
Täter und
              Kindsmissbrauchs-Priester Geoghan, Portrait 1999 ca.   Hochsicherheitsgefängnis Souza-Baranowski in
              Lancaster (Massachusets); Luftaufnahme  Hochsicherheitsgefängis Souza-Baranowski in
                Lancaster (Massachusets), Zaun   Hochsicherheitsgefängis Souza-Baranowski in Lancaster
              (Massachusets), Begegnungszone
Kriminell-pädophiler Geoghan, Portrait von 1999ca. [1] Hochsicherheitsgefängis Souza-Baranowski in Lancaster (Massachusets), Luftaufnahme [86], Zaun [85] - Begegnungszone [84]

Die Missbrauchsopfer von Geoghan bekommen ihre Genugtuung, unter anderem diese Personen hier:
Geoghan-Opfer Paul
              Mendez   Geoghan-Opfer
              Anthony Muzzi   Geoghan-Opfer Joe
              Dulong   Geoghan-Opfer
              Ralph Delvecchio   Geoghan-Opfer John
              Sacco   Opferanwalt Phil
              Saviano
Missbrauchsopfer von Geoghan, z.B. Paul Mendez [16], Anthony Muzzi [17], Joe Duldong [21], Ralph Delvecchio [26], John Sacco [42], Phil Saviano [6] etc.

2002: Die Daten gegen Erzbischof Kardinal Law
Der Opferanwalt Eric MacLeish konnte im Jahre 2002 seine Details gegen den Vertuscher-Erzbischof Kardinal Law 9 Tage lang präsentieren [web03].
Anwalt Eric Mac Leish
              (links) als Opferanwalt an einer Pressekonferenz 2003
Anwalt Eric Mac Leish (links) als Opferanwalt an einer Pressekonferenz 2003 [74]

13.12.2002: Kardinal Law tritt zurück
13
                  de diciembre 2002: cardenal Law se retira, artículo en
                  el Globo de Boston (Boston Globe)    Artikel
                    des Boston Globe: Kardinal Law tritt zurück,
                    Nachfolger ist Kardinal Lennon
Der Boston Globe meldete am 13. Dezember 2002, Kardinal Law sei zurückgetreten [60] - Artikel des Boston Globe: Kardinal Law tritt zurück, Nachfolger ist Kardinal Lennon [81]

Der Oberchef der päd.kr. Verschwörung in Boston, Erzbischof Kardinal Law, wurde am 13.12.2002 als zurückgetreten gemeldet [web01].

2003: Geoghan wird im "Hochsicherheitsgefängnis" ermordet
Die Sicherheit war aber scheinbar nicht so wichtig, denn 2003 wurde Geoghan von einem Mithäftling Joseph Druce umgebracht [web01].

2003: Pulitzer-Preis für Spotlight
Das Team "Spotlight" des Boston Globe erhält den Pulitzer-Preis "für die mutige, umfassende Berichterstattung über die Offenlegung von sexuellem Missbrauch durch Priester in der römisch-katholischen Kirche" [web21 - 11'37'']
(original Englisch: for "courageous, comprehensive coverage in its disclosures of sexual abuse by priests in the Roman Catholic Church [web21 - 11'37''])

2003ca. Dokumente und Schmerzensgeld für 550 Missbrauchsopfer
Opferanwalt Eric MacLeish und andere Opferanwälte verfolgten dann noch die Erzdiözese, endlich 1000e Seiten geheime Dokumente über die kr.päd. Missbrauchs-Priester freizugeben. Erst jetzt wurde die Dimension des gesamten Kindsmissbrauchs in der Erzdiözese Boston ersichtlich [web03].

Ab Herbst 2003 vertrat MacLeish 100e Missbrauchsopfer, deren Geschichten die hohe Kriminalität der kr.päd. Priester aufzeigten. Da war z.B. ein Bub 9 Jahre alt, der seine blutige Unteerwäsche im Hof vergrub, damit die Mutter "es" nie herausfinden würde [web03].
Anwalt Eric Mac Leish
              (links) als Opferanwalt an einer Pressekonferenz 2003
Anwalt Eric Mac Leish (links) als Opferanwalt an einer Pressekonferenz 2003 [74]

Schliesslich einigten sich die Opferanwälte mit der kriminellen Erzdiözese Boston auf eine Zahlung von 85 Millionen Dollar Schmerzensgeld für 550 missbrauchte Opfer, wobei die Opferanwälte davon auch reich wurden [web03].

Opferanwalt MacLeish verarbeitet seinen eigenen Missbrauch seiner eigenen Internatszeit
Ab 2003 stellte Opferanwalt Jeffrey Newman bei MacLeish Veränderungen fest [web04]. Opferanwalt MacLeish konnte sich nicht von den Schicksalen distanzieren, wurde mit einer posttraumatischen Belastungsstörung schwerkrank, entdeckte durch das Schicksal eines Kindes bei einem kr.päd. Priester Lane seinen eiegenen Missbrauch [web03] mit Erinnerungen an seine Internatszeit mit Missbrauch aller Art [web04], wechselte von Boston nach New Hampshire und arbeitet dort seither als Rechtsprofessor an einer Universität [web03].
Eric MacLeish
              wechselt den Beruf zum Rechtsprofessor in New Hampshire   Eric MacLeish,
                      Rechtsprofessor in New Hampshire in der TV-Show
                      "Greater Boston" 2013
Eric MacLeish wechselt den Beruf zum Rechtsprofessor in New Hampshire [75] - Eric MacLeish, Rechtsprofessor in New Hampshire in der TV-Show "Greater Boston" 2013 [76]


2004: Ex-Erzbischof Law wird neuer Erzbischof einer Vatikan-Basilika in Rom (!)
Als "Belohnung" für seinen Rücktritt von 2002 ernannte Papst Johannes-Paul II den Bernard Francis Law zum neuen Erzbischof einer Vatikan-Kirche in Rom (Basilica di Santa Maria Maggiore) [web04], eine der fünf Papstkirchen in Rom, die den Rang einer "Basilica Maiore" haben [web05].


Boston 2004: Geoghan-Opfer McSorley begeht mit einer Überdosis Drogen Selbstmord
[web17]

Rom November 2011: Rücktritt von Law
Rücktritt von Erzbischof Law in Rom vom Amt eines Erzbischofs der Basilica di Santa Maria Maggiore, er ist 80 Jahren alt [web04].

2015: Film "Spotlight" über die kr.päd. Priester und die Vertuschung durch die kr. Kirche in Massachusets
Über die kriminellen Priester in Massachusets wurde der Film "Spotlight" gedreht, der 2015 herauskam. Der Film beschreibt die Polizeiarbeit in Boston gegen die kriminellen Priester, die erst 2002 mit dem Artikel des Boston Globe zum Durchbruch kam [web02]. Einige Szenen im Film sind gemäss Opferanwalt Eric MacLeish falsch bzw. sind Dichtung [web03].

20.12.2017: Tod von Erzbischof Bernard Law
mit 86 Jahren [web05].

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YouTube online, Logo

Dezember 1999: Erste Anhörung von Geoghan vor Gericht in Boston und Cambridge: Der kr.päd. Priester Geoghan behauptet vor Gericht, er sei "nicht schuldig" - Opfer im Korridor

Video: Dec. 1999 | Fr. Geoghan Is Arraigned On Criminal Charges - Boston Catholic Child Sex Abuse (6'49'')
Kr.päd. Priester John Geoghan, Portrait
              der 1970er Jahre ca.  
Video: Dec. 1999 | Fr. Geoghan Is Arraigned On Criminal Charges - Boston Catholic Child Sex Abuse (6'49'')
https://www.youtube.com/watch?v=22kMZP7RQq8

TV-Sprecherin [11]
TV-Studio: Dezember 1999: Bei einer vorgängigen Befragung im Dezember 1999 zum sexuellen Missbrauch von zwei Buben in den 1980er und 1990er Jahren meint der kr.päd. Priester Geoghan, er sei "nicht schuldig", und wird ohne Kaution auf freiem Fuss belassen (14'').

Reporterin Janet Wu [12]
Reporterin Janet Wu: Heute [1999] ist Geoghan 65 Jahre alt und wird mit Klagen wegen Vergewaltigung und unsittlichem Angriff an drei Buben, die noch nicht mal 10 Jahre alt waren (22''), wobei die Vorwürfe bis 1996 reichen, und da sind die Fälle noch nicht verjährt (29''). Insgesamt wird Geoghan vorgeworfen, während seiner 30jährigen Laufbahn als Priester über 100 Kinder sexuell belästigt zu haben (34''). Einige der Opfer waren im Gerichtsgebäude anwesend, um den Mann zu sehen, der ihnen über Jahrzehnte Alpträume beschert hat (39'').
Der kriminell-pädophile Ex-Priester
                  Geoghan in Boston   Der kriminell-pädophile
                  Ex-Priester Geoghan in Boston meint 1999 im
                  Gerichtssaal, er sei "nicht schuldig"   Geoghan-Opfer im Gerichtssaal
Der kriminell-pädophile Ex-Priester Geoghan in Boston [13]  - er meint im Gerichtssaal 1999, er sei "nicht schuldig" [14] - Geoghan-Opfer im Gerichtssaal [15]
Nach dem Auftreten vor Gerichten in Suffolk in Middlesex folgten die Ankläger von Geoghan heimlich dem Täter (48''). Gleichzeitig versteckte sich Geoghan mit seinen Freunden und Verwandten hinter einer Wand (50''). Ausserhalb des Gerichtssaals einige Minuten danach gingen aber die Emotionen hoch (56''). Geoghan passiert die Journalisten mit keinem Wort (57''), Opfer beschimpfen ihn als "schmutziges Schwein" ("filthy pig") (1'4'').

Geoghan-Opfer Paul
              Mendez [16]
Opfer Paul Mendez: "Heute sah ich sein Grinsen auf seinem Gesicht, das ich als kleiner Bub gesehen habe (1'9''), und so kommen schlechte Erinnerungen wieder hoch (1'11''). Ich wurde bei ihm zum Opfer, von ihm missbraucht." (1'15'')

Geoghan-Opfer
              Anthony Muzzi [17]
Opfer Anthony Muzzi: "Ich musste mich beherrschen, als ich ihn sah, weil wirklich alles wieder hochkam, ich wurde sehr wütend, und seine Stimme zu hören, das ergab wieder ein Frösteln, das entlang des Rückgrats runterging." (1'24'')

Geoghan-Opfer ohne
              Name [18]
Opfer Mark Keane: "Ich war enttäuscht, als ich ihn hörte, wie er behauptete "nicht schuldig" zu sein (1'27''). Ich vermute, der hat das gut geübt." (1'30'')

Reporterin: "Die Opfer geben zu verstehen, dass sie noch wütender auf die katholische Kirche sind." (1'33'')

Geoghan-Opfer Joe
              Sacco [19]
Opfer Joe Sacco: "Also die katholische Kirche hat davon ja schon lange gewusst, und sie hätte in vielen Familien der Kirchengemeinde viel Leid und Schmerz vermeiden können." (1'40'')

Reporterin Janet Wu [12]
Reporterin Wu: "Der Anwalt von Geoghan gibt eine kurze Stellungnahme ab":

Der
              Verteidigungsanwalt des kriminell-pädophilen Ex-Priesters
              Geoghan, Geoffrey Packard [20]
Anwalt von Geoghan: "Keine dieser Anschuldigungen sind bis heute gerichtlich überprüft worden." (1'47'')

Reporterin Janet Wu [12]
Reporterin Wu: "Die Staatsanwälte von der Distrikte Suffolk und Middlesex meinen klar, gegen die katholische Kirche werde es keine Klagen geben, und die Erzdiözese arbeitet mit ihren Untersuchungen zusammen (1'56''). Wenn da kein Abkommen stattfindet, kann der Prozess gegen Geoghan nächstes Jahr stattfinden." (2'1'')

Geoghan-Opfer Joe
              Dulong [21]
Opfer Joe Dulong: "Er meinte, er sei "nicht schuldig", aber er ist es, er ist schuldig (2'9''). Er ist der sexuellen Belästigung bei vielen jungen Kindern schuldig, und so weit ich darin verwickelt bin, hat er das Leben eines jungen Kindes zerstört, das ihm vertraut hat und ihn auch gemocht hat (2'20''). Jemand wie der ist vom Teufel und falsch, und das kann man so nicht machen (2'22''). So darf man Kinder nicht betrügen, und er sollte dafür bezahlen." (2'25'')


TV-Studio WB56

TV-Studio
              Sprecherin von WB56 [22]
TV-Studio WB56: Geoghan wurde ohne Kaution wieder entlassen, dabei sind es heute insgesamt 77 Gerichtsverfahren von Leuten, die behaupten, von ihm sexuell belästigt worden zu sein (2'34''). Die Fälle gehen bis in die 1960er-Jahre zurück (2'36'').

TV-Studio WB56: "Im Gerichtssaal herrschte Stille, aber ausserhalb [in den Gängen] machten die Ankläger einigen Lärm. Lara Claire berichtet" (2'43'') - Nun zeigt das TV eine Filmaufnahme, wie der kriminelle Priester Geoghan durch einen Korridor spaziert. Da kommt ein Ruf von hinten: "Hau ab du Schwein!" ("get out of here pig!") (2'45'') - "Mach ihn nieder!" ("Turn him down!") (2'48'')

Reporterin Laura Clarizio von WB56news [23]
Reporterin Laura Clarizio (The Ten O'Clock News): "Das waren die Rufe eines Opfers, als Geoghan zum Gerichtssaal die Treppe hochlief (2'54''). Diesen Morgen war der verstossene Priester mit zwei Berichten über Kindervergewaltigungen belastet (2'58''), und unsittlicher Angriff und Körperverletzung (3'0'').

Zwei
                Geoghan-Opfer Devecchio und Muzzi   Der
                krimnell-pädophile Ex-Priester Geoghan vor Gericht mit
                schwarzer Krawatte  
Zwei Geoghan-Opfer Devecchio und Muzzi [24] - Der krimnell-pädophile Ex-Priester Geoghan vor Gericht mit schwarzer Krawatte [25]

Die Opfer Ralph Delvecchio und sein Cousin Anthony Muzzi sagen aus, Priester Geoghan habe sie sexuell missbraucht, als sie kleine Buben waren (3'8''). Beide haben gegen ihn eine Zivilklage eingereicht (3'10''). Vor Gericht sahen sie ihn nun mit den kriminellen Anschuldigungen von drei anderen Fällen." (3'14'')

Geoghan-Opfer
              Ralph Delvecchio [26]
Opfer Ralph Delvecchio: "Ich sah ihn erstmals, als er zum Gerichtssaal ging, wir hatten uns Jahre nicht gesehen und er starrte mich an wie mit einem Dolch." (3'24'')

Geoghan-Opfer
              Anthony Muzzi [27]
Opfer Anthony Muzzi: "Er machte mit jungen Buben alles mögliche, sie lachten, schrien, er schüttelte sie." (3'28'')

Reporterin Laura Clarizio von WB56news [23]
Reporterin Laura Clarizio (The Ten O'Clock News): "Die Opfer in diesem Fall wollten nicht vor die Kamera treten, aber die Staatsanwälte meinen, in einem Fall habe Priester Geoghan immer Abendbesuche gemacht und die Buben zu Bett gebracht." (3'36'')

Staatsanwalt David
              Deakin [28]
Staatsanwalt David Deakin: "Ich würde sagen, der Priester würde, der Angeschuldigte würde das Abendgebet sprechen, hat aber dann seinen Penis gestreichelt." (3'42'')

Der kriminell-pädophile Priester Geoghan meint, er
              sei "nicht schuldig" ("not guilty")   Gerichtssaal, Jury und Angestellte [29,30]
Geoghan im Gerichtssaal: "Nicht schuldig" (3'44'')

Reporterin Laura Clarizio von WB56news [23]
Reporterin Laura Clarizio (The Ten O'Clock News): "Am Nachmittag wurde Geoghan vom Obergericht in Middlesex wegen unsittlichem Angriff und Körperverletzung an einem Kind beschuldigt (3'50''). Er plädierte auf "nicht schuldig" (3'51''). Beim Verlassen des Gerichts schwieg Geoghan (3'53''). Das provozierte eine grosse Wut." (3'55'')

Opfer Paul Mendez ruft dem
              kr.päd. Geoghan nach: "Du bist ein dreckiges
              Schwein!" ("you are a filghy pig") [31]
Opfer Paul Mendez ruft dem kr.päd. Geoghan nach: "Du bist ein dreckiges Schwein!" ("you are a filghy pig") (3'57'')

Der Verteidigungsanwalt
              des kriminell-pädophilen Geoghan, Geoffrey Packard [32]
Verteidigungsanwalt Geoffrey Packard: "So weit ich weiss, müssen diese Anschuldigungen noch juristisch überprüft werden (4'4''), also ich denke, mit der Zeit, wenn die Untersuchungen weitergehen, kommt dann schon die Wahrheit raus." (4'10'')

Geoghan-Opfer Paul
              Mendez [33]
Opfer Paul Mendez: "Da kamen einfach Erinnerungen wieder hoch, wissen Sie, das macht einem wirklich krank, ihn grinsen und lachen zu sehen (4'17''). Er zeigt keine Reue (4'19'').

Reporterin Laura Clarizio von WB56news [23]
Reporterin Laura Clarizio: Beide Richter liessen Geoghan nach der Anerkennung seiner Unschuld wieder frei, er muss aber nächsten Monat wieder vor Gericht erscheinen (4'27'').


FOX News

TV-Studio von FOX News, der Reporter [34]
FOX News TV-Studio: "Er ist nicht schuldig. John Geoghan musste heute vor Gericht erscheinen, wo er seinen wütenden Anklägern gegenüberstand. Mike Beaudet von Fox 25 war vor Ort und erzählt uns nun die Geschichte." (4'35'')

TV-Studio von FOX News vor Ort im Gerichtsgebäude   Geoghan-Opfer Paul
              Mendez [35,36]
"Dies ist das erste Mal, dass der Ex-Priester krimineller Handlungen beschuldigt wird (4'39''). Und da sind noch viel mehr Leute, die angeben, Opfer zu sein (4'42''). Da ist ein Mann, der meint, er sei gejagt von dem, was ihm passierte." (4'47'')

Kommt der Geoghan durch den Korridor und läuft zum Gerichtssaal hinauf, ruft ein Opfer: "Du dreckiges Schwein!" ("You filthy pig!") (4'52'').

Der kriminell-pädophile Priester
                John Geoghan in den 1970er Jahren  
Der kriminell-pädophile Priester John Geoghan in den 1970er Jahren [37]

Reporter: "Der Ex-Priester John Geoghan ist heute vor Gericht geladen. Paul Mendez ist einer der Leute, die ihn nachrufen (4'59''). Er gibt an, von Geoghan in den 1970er Jahren sexuell belästigt worden zu sein." (5'2'')

Geoghan-Opfer Paul
              Mendez [38]
Opfer Paul Mendez: "Er brachte mich zum Schwimmbecken, er wusste, dass das Schwimmbad geschlossen war, und dann brachte er mich zu seinem Haus [Pfarrhaus!] (5'7''), um mich sexuell zu missbrauchen, immer wieder, immer wieder, immer wieder." (5'10'')

Zwei Gerichtstermine: Boston und Cambridge

Reporter: "Eine Gruppe Leute, die angeben, von dem Ex-Priester sexuell missbraucht worden zu sein, kamen zweimal zum Gericht: Zuerst in Boston, dann in Cambridge (5'19''). Der 64-Jährige ist wegen Missbrauchs und Vergewaltigung an drei Buben angeklagt (5'23''). Die Vorfälle ereigneten sich in den 1980er und 1990er Jahren." (5'25'')
Der kriminell-pädophile Ex-Priester
                Geoghan im Gerichtssaal   Die
                  Jury und die Angstellten im Gerichtssaal   Der kriminell-pädophile
                  Ex-Priester Geoghan meint, er sei "nicht
                  schuldig" ("not guilty")
Der kriminell-pädophile Ex-Priester Geoghan im Gerichtssaal [39] - Die Jury und die Angstellten im Gerichtssaal [40] - Geoghan meint, er sei "nicht schuldig" [41]
Gerichtsangestellte: "Nun, wie lautet Ihre Bewertung?" - Geoghan: "Nicht schuldig" ("not guilty"). (5'27'')

Geoghan-Opfer John
              Sacco[42]
Opfer John Sacco: "Als ich seine Stimme hörte, war sie noch genau dieselbe Stimme, als ich noch ein Kind war (5'33''). Er kennt keine Reue, es war keine Traurigkeit in seiner Stimme oder sonst was, ich weiss nicht, ob er das jemals haben wird." (5'38'')

TV-Studio von FOX News vor Ort im Gerichtsgebäude [35]
Reporter: "Dutzende und aber Dutzende Leute haben sich gemeldet mit der Angabe, durch den Ex-Priester missbraucht worden zu sein, während er im Raume Boston in Kirchengemeinden seinen Dienst versah (5'47''). Seitdem wurde Geoghan aus dem Priesteramt verstossen, als Priester entfernt, und die Erzdiözese Boston hat Millionen an Schweigegeldern bezahlt, um Klagen durch die Ankläger abzuwenden (5'56''). Nun kommen aber die ersten Strafklagen gegen Geoghan." (5'59'')

Der
                kriminell-pädophile Priester Geoghan lacht, Foto aus den
                1980er Jahren ca.
Der kriminell-pädophile Priester Geoghan lacht, Foto aus den 1980er Jahren ca. [43]

Geoghan-Opfer Paul
              Mendez [38]
Opfer Paul Mendez: "Als der so in den Gerichtssaal kam, schaute ich ihm ins Gesicht und sagte: 'Vielen, vielen Dank', und er schaute mich einige Minuten lang an, er wusste genau, wer ich war." (6'8'')

Der kriminell-pädophile Ex-Priester
                Geoghan im Gerichtssaal   Angestellte
                des Gerichtssaals
Der kriminell-pädophile Ex-Priester Geoghan im Gerichtssaal [39] - Angestellte des Gerichtssaals [40]

TV-Studio von FOX News vor Ort im Gerichtsgebäude [35]
Reporter: "Geoghan wurde mit Bedingungen wieder laufengelassen, u.a. mit der Bedingungen, sich von Kindern fernzuhalten." (6'12'')

Der
              kriminell-pädophile Ex-Priester Geoghan spaziert
              schweigend an den Reportern vorbei [46]
Reporter fragt Geoghan im Gang: "Die Leute sagen, sie seien ihre Opfer geworden." (6'14'') - Geoghan läuft einfach schweigend weiter. Ein Opfer ruft: "Dreckiges Schwein! Du bist ein dreckiges Schwein!" ("Filthy pig! You are a filthy pig!") (6'17'')

Verteidigungsanwalt Geoffrey Packard [47]
Verteidigunsanwalt Geoffrey Packard: "Keine der Anschludigungen wurden bisher juristisch überprüft (6'22''). Ich denke, das sollte nun sauber durchgeführt werden, und wir werden die Klagen im Verlaufe des Verfahrens auch beantworten." (6'33'')

Geoghan-Opfer
              Paul Mendez will den kr.päd. Ex-Priester Geoghan im
              Gefängnis sehen [48]
Opfer Mendez: "Also ich bin sehr enttäuscht und verletzt, dass die den heute nicht ins Gefängnis gesteckt haben (6'37''). Denn das ist genau das, wo er hingehört." (6'40'')

TV-Studio von FOX News, der Reporter [34]
FOX News TV-Studio Reporter: Mendez gibt an, er habe immer noch Selbstmordgedanken und sei immer noch in Therapie, während Geoghan einfach so nach Scituate nach Hause gehen konnte, ohne ein einziges Wort zu sagen. Der Fall geht im Januar weiter (6'49'').

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Boston Phoenix
                      Logo (eingestellt 2013 [web10])
Boston Phoenix March 23, 2001: Criminal pedophile system in Catholic Church: criminals are Geoghan, Gauthe, Porter, Llanos etc. - behavior disorder with victims - Church giving millions for keeping victims quiet etc.
Cardinal sin
Boston Phoenix 23.3.2001: Die kath. Kirche ist ein kriminell-pädophiles System: Täter Geoghan, Gauthe, Porter, Llanos etc. - verhaltensgestörte Opfer - die Kirche gibt Millionen aus, um die Opfer zum Schweigen zu bringen etc.
Die Hauptsünde
aus: http://www.bishop-accountability.org/news/2001_03_23_Lombardi_CardinalSin.htm
http://www.bostonphoenix.com/boston/news_features/top/features/documents/00882888.htm (seized publication in 2013 [web10])

Erwähnte kriminell-pädophile Priester in den "USA":
-- kr.päd. Priester John Geoghan (Boston 1962-1993, Massachusets, aktiv als krimineller Priester bis 1998)
-- kr.päd. Priester Gilbert Gauthe: fliegt 1984 auf (in Lafayette, Louisiana)
-- kr.päd. Priester James Porter: fliegt 1992 auf mit einem aufgenommenem Geständnis (Boston, Massachusets)
-- kr.päd. Priester Ted Llanos: fliegt 1996 auf, mitangeklagt Kardinal Roger Mahony, Llanos macht 1997 Selbstmord (Los Angeles)

Geoghan Missbrauchsprozess,
                      Ankündigung im Fernsehen
Geoghan Missbrauchsprozess, Ankündigung im Fernsehen [7]

Strategien von Priester Geoghan für seinen systematischen Kindsmissbrauch:
-- Abendbesuche (Kinder "ins Bett bringen", Kinder körperlich "auf ihre Reife kontrollieren")
-- Kinderausflüge (befummeln auf den Fahrten: Strandausflug, Campingausflug, Eis essen)
-- Jugendclub (nackt im Korridor rumlaufen, Swimming Pool)

Eltern, die vorsprechen:
-- Familie aus Melrose 1973
-- Familie aus Forest Hills 1980

Weitere Mitwisser und Mittäter in der Erzdiözese Boston:

Mitwisser und Mittäter Kardinal Law ab 1972 (organisiertes Verbrechen)
Der
                        kriminelle Mitwisser und Mittäter Erzbischof
                        Kardinal Law 2001
Der kriminelle Mitwisser und Mittäter Erzbischof Kardinal Law 2001 [5]

Kardinal Law ist ab 1972 bewiesenermassen über Geoghans Kriminalität gegen Kinder informiert:
-- Der kriminelle Priester Geoghan wurde von der Erzdiözese Boston schon ab 1972 in Kliniken eingewiesen
-- Da ist ein Bericht von Priester Doyle von 1985, der u.a. an alle Bischöfe der "USA" und auch an Kardinal Law ging mit dem Titel:
"Probleme der sexuellen Dysfunktion auf verantwortliche Weise lösen" (original Englisch: "Meeting the Problem of Sexual Dysfunction in a Responsible Way"), 126 Seiten

Mitwisser sind ausserdem:
-- Priester Miceli
-- Sprecher John Walsh

Kriminelle Schweigegelder der kr. katholischen Kirche (organisiertes Verbrechen):
-- bis 2001 hat die ErzdiözeseBoston 2,5 bis 10 Mio. Dollar für Schweigeabkommen ausgezahlt, um 50 Zivilklagen gegen Geoghan+andere Kirchenbeamte abzuwenden
-- bis 2001 hat die kr. kath. Kirche laut Anwalts- und Opferhilfegruppen zwischen 850 Millionen USD und mehr als 1 Milliarde USD an Rechtskosten, Abkommen  und Behandlungskosten für pädophile Priester ausgegeben

Erwähnte Richter: James McHugh

Erwähnte Opferanwälte:
-- Anwalt Lyons
-- Anwalt Mitchell Garabedian
-- kanonischer Anwalt Thomas Doyle
-- Anwalt der Erzdiözese Boston gegen die Opfer: Carmen Durso

Erwähnte Opfer:
-- Opfer Mark Keane: reagiert auf den Missbrauch in seinem Leben als Waffennarr
-- Opfer Frank Fitzpatrick Jr.: lässt den kr.päd. Priester James Porter per Mitschnitt des Geständnisses auffliegen
-- Tony Muzzi Jr.
-- Opfer Patrick McSorley: reagiert auf den Missbrauch in seinem Leben mit Zurückgezogenheit, verliert Selbstwertgefühl
-- Opfer Sacco: reagiert auf den Missbrauch in seinem Leben mit Unsicherheit bei den eigenen Kindern
-- Opfer Phil Saviano reagiert auf den Missbrauch, indem er in Jamaica Plain ein Netzwerk für Leute betreibt, die den Missbrauch durch Kirchenpersonal überlebt haben.
Opferanwalt Phil Saviano  Opferanwalt Phil Saviano [6]

-- Tom Gutheil, Psychiater in Boston

Erwähnte Medien:
-- Zeitung der Erzdiözese Boston "Pilot"
Original:

<Sex-abuse victims of former priest John Geoghan charge that Cardinal Bernard Law was told of Geoghan’s criminal activity as early as 1984 but did nothing to stop it. Now they want to know why.

By Kristen Lombardi
klombardi@phx.com [this e-mail is not valid any more]
kml2170@columbia.edu [valid in 2019]
Boston Phoenix
March 23, 2001

Victim Mark Keane in the youth club - first complaints against Geoghan in 1973 already - hush money: millions for victims so they keep quiet - priest Llanos in LA with suicide 1997 - Cardinal Law could have protected many children

ASK MARK KEANE who orally raped him when he was a teenage boy, and he’ll answer: Father John Geoghan. Ask him who should bear the cross for this heinous act, and he’ll answer: Cardinal Bernard Law.

Law, Keane believes, had direct knowledge that Geoghan, who worked in the Archdiocese of Boston from 1962 to 1993, was molesting children. And Law, Keane alleges, didn’t just let the priest keep working; he allowed Geoghan to stay at parishes where he enjoyed daily contact with children — one of whom was Keane.

[Boston: Child abuse by Geoghan with Keane in the back room of the locker room in the youth club]

Keane’s encounter with Geoghan took place at the Waltham Boys and Girls Club some 16 years ago, not long after Law, newly appointed the archbishop and cardinal of the Boston archdiocese, had arrived in town. Keane was about 15 years old. He was a quiet, introverted kid who must have come across as the perfect victim. In a back hallway of the club, behind the boys’ locker room, Geoghan told him to strip off his clothes, Keane says. Then he ordered him to perform oral sex. For the former Waltham resident, who was raised Catholic, the one-time encounter was doubly devastating. He had been molested by a priest — a man who speaks for God. It was a violation of the soul as well as the body.

[Boston: The leaders of the Church knew about the child abuses - first complaints against Geoghan in 1973 already]

Today, the question that haunts Keane isn’t why Father John Geoghan — the now-defrocked priest suspected of fondling, assaulting, and raping hundreds of children over three decades — did what he did. It’s how he managed to get away with it. Keane, 31, cannot believe that Church superiors were unaware of the abuse. After all, others who were allegedly assaulted by Geoghan claim in court documents that their parents had complained to Geoghan’s superiors about his behavior with children as far back as 1973 — that’s 12 years before the then-priest allegedly molested Keane. And court records in Keane’s case against Law charge that the cardinal was warned about Geoghan’s sexual improprieties in September 1984 — just months before the alleged abuse took place. Law (who, through archdiocese spokesperson John Walsh, declined to be interviewed) has denied in court motions that he knew that Geoghan was sexually abusing children and failed to take appropriate action.

[Cardinal Law knew about and did not take measures - judge James McHugh - attorney Mitchell Garabedian]

It’s not known what, if any, facts support the charge that Cardinal Law knew about Geoghan’s criminal activities — the pertinent documents have been ordered sealed until trial. On January 5 [2002], after reviewing a motion and evidence brought by Keane and 24 other plaintiffs allegedly molested by Geoghan after September 1984, Suffolk Superior Court judge James McHugh ruled that Law could be named a defendant in these civil lawsuits currently pending against Geoghan. The Phoenix spoke with two of the 25 plaintiffs after contacting Boston attorney Mitchell Garabedian, who represents all 25 people. Only two plaintiffs, one of whom was Keane, were willing to speak publicly about their experiences.

[Victim Keane]

“I blame the Church for what happened to me,” the gaunt, edgy Keane explains, “and I hold Cardinal Law responsible for my negative experience.”

[84 lawsuits pending against Geoghan]

All told, 84 lawsuits are currently pending against Geoghan. Five bishops — all of whom, as auxiliary Boston bishops, had supervisory authority over Geoghan at some point in his 31-year career— have also been named in many of these civil suits: Robert Banks, currently bishop of Green Bay, Wisconsin; Thomas Daily, bishop of Brooklyn; Alfred Hughes, bishop of Baton Rouge; John McCormack, bishop of Manchester, New Hampshire; and William Murphy, auxiliary bishop of Boston. To some extent, these cases represent a second wave of accusations against Geoghan, who is believed to be one of the most insatiable child molesters uncovered in the ongoing investigations into sexual abuse by Catholic priests.

[Boston: Criminal Church is bribing the victims with hush money of millions of dollars - Church is organized crime]

To date, the archdiocese has reportedly paid between $2.5 million and $10 million to settle 50 civil suits filed against Geoghan, as well as against Church officials. The Phoenix spoke with three of the victims from the first wave of lawsuits, two of whom have settled with the archdiocese for undisclosed sums of money.

[Boston: 3 criminal charges against Geoghan because of violation and bodily harm]

In addition to the 84 civil lawsuits now pending, Geoghan also faces criminal charges: two counts each of child rape and child assault in Suffolk County, and one count of child assault in Middlesex County. Those abuses took place within the last 20 years, which means that they fall within the statute of limitations for prosecuting criminal charges of rape and assault. The names of these victims are withheld in court documents. The oldest case dates back to December 1980 — well before Law was allegedly told of Geoghan’s activities. In that case, a Jamaica Plain man charges that Geoghan assaulted him in the early 1980s, when he was about seven years old. The second case charges one instance of abuse of an 11-year-old Waltham boy in 1992; he would be about 20 years old today [2002]. The last criminal case charges two counts of sexual assault on a 10-year-old Weymouth boy in 1995 and 1996; that boy is about 16 today. It’s not known whether the alleged victims in the two criminal cases from the 1990s plan to sue Law after the criminal trials take place. The first criminal trial is slated to begin September 4 at Suffolk Superior Court. Law is the first Church official to be accused of such negligence while serving as a cardinal.

[LA: 1996: Lawsuit against cr.ped. priest Ted Llanos in Los Angeles - suicide 1997]

In 1996, Cardinal Roger Mahony of the Archdiocese of Los Angeles was sued for negligence after one of his priests, Father Ted Llanos, was accused of sexually assaulting nine children. At the time of Llanos’s alleged abuse, Mahoney was the bishop of Stockton, California, where Llanos worked. That suit fell apart in 1997 after Llanos killed himself.

[Boston: Cardinal Law is high up in the hierarchy - he could have saved many children with clear decisions]

Law, a high-ranking official within the Catholic Church, is one of just eight cardinals in the United States. His boss is Pope John Paul II. [2002]. As head of the fourth-largest diocese in the country, Law wields substantial power. He is a senior member of the National Conference of Catholic Bishops (NCCB), a canonical body that makes high-level recommendations for the American Catholic hierarchy on pastoral practices, interreligious affairs, and government policy. One Boston attorney who handles clergy sexual-abuse cases says that “suing Law is almost like suing the pope.”

[Lawyer Lyons: Church wanted to "keep quiet" the problem - cases in the whole "USA"]

Still, those familiar with the scope of Geoghan’s behavior are surprised it’s taken so long for Law to face legal action. “This has been a dirty little secret the Church has desperately tried to keep quiet,” charges Stephen Lyons, a Boston attorney. Lyons is best known for defending David and Ginger Twitchell, the Christian Science couple whose child died after receiving inadequate medical care. But he has earned national recognition for his legal work involving clergy sexual abuse. He has successfully litigated more than six lawsuits against the Boston archdiocese and other dioceses nationwide, and says he’s “well aware” of evidence implicating the cardinal — evidence that he cannot reveal because of confidentiality orders. (Lyons has never handled a Geoghan case, nor has he handled a lawsuit against the cardinal.) “As far as I’m concerned,” Lyons says, “it’s extraordinary Law hasn't been named a defendant [in the Geoghan cases] before.”

Übersetzung:

<Die Opfer von Priester John Geoghan, die sexuell missbraucht wurden, belasten den Kardinal Bernard Law, er sei über die kriminellen Aktivitäten von Geoghan ab 1984 informiert gewesen und habe sie aber nicht gestoppt. Nun wollen sie wissen, warum.

Von Kristen Lombardi
klombardi@phx.com [dieses E-Mail ist nicht mehr gültig]
kml2170@columbia.edu [2019 gültig]
Boston Phoenix
23. März 2001

Opfer Mark Keane im Jugendclub - erste Beschwerden gegen Geoghan 1973 schon - Schweigegelder mit Millionen für die Opfer, damit sie schweigen - Priester Llanos in LA mit Selbstmord 1997 - Kardinal Law hätte viele Kinder schützen können

FRAG MAL den Mark Keane, der von ihm oral vergewaltigt wurde, als er noch ein Jugendlicher war, und dann wird von ihm eine Antwort kommen: Priester John Geoghan. Frage ihn, wer das Kreuz für diese abscheuliche Tat tragen soll, und er wird dir die Antwort geben: Kardinal Bernard Law.

Keane glaubt, dass Law direkt darüber informiert worden war, dass Geoghan (Erzdiözese Boston 1962-1993) Kindsmissbrauch beging. Und Keane beschuldigt Law, hat die Priester nicht einfach nur weiterarbeiten lassen; sondern er erlaubte Geoghan, weiter Gemeinden zu führen, wo er täglichen Kontakt mit Kindern hatte - eines davon war Keane.

[Boston: Kindsmissbrauch durch Geoghan an Keane im Hinterzimmer des Umkleideraums des Jugendclubs]

Die Begegnung zwischen Keane und Geoghan begann beim Waltham Club für Jugendliche, vor ca. 16 Jahren, nur kurz nach der Amtseinführung von Law als Erzbischof und Kardinal der Erzdiözese von Boston. Keane war ca. 15 Jahre alt, ein stiller, introvertierter Jugendlicher, der als perfektes Opfer dahergelaufen kam. In einem Hinterzimmer des Clubs, hinter dem Umkleideraum der Buben, befahl Geoghan ihm, seine Kleider auszuziehen, so Keane. Dann befahl er ihm, oralen Sex auszuführen. Keane kam aus Waltham und war katholisch aufgewachsen. Diese Begegnung war doppelt verheerend für ihn. Das war ein Missbrauch durch einen Priester - ein Mann, der anstelle Gottes spricht. Das war die Vergewaltigung der Seele UND des Körpers.

[Boston: Die Führungskräfte der Kirche wussten von den Kindsmissbräuchen - erste Beschwerden gegen Geoghan schon 1973]

Heute plagt Keane nicht die Frage, warum Vater John Geoghan das gemacht hat - der ertappte Priester mit 100en Kindsmissbräuchen mit Anmache, Angriffen und Vergewaltigungen in 3 Jahrzehnten. Sondern die Frage ist, wie es arrangiert wurde. Keane, nun 31 Jahre alt, kann nicht glauben, dass die Führungskräfte der Kirche sich der Missbräuche nicht bewusst waren. Denn andere Opfer, die angeblich ebenfalls Angriffe von Geoghan erlitten haben, geben in Gerichtsdokumenten an, dass deren Eltern sich bei der Kirchenführung schon ab 1973 beschwert haben - das ist 12 Jahre VOR dem Kindsmissbrauch des Priesters an Keane. Und die Gerichtsaufzeichnungen im Falle von Keane gegen Herrn Law belasten den Kardinal, dass er über das sexuelle Fehlverhalten von Geoghan im September gewarnt worden war - einige Monate VOR dem angeblichen Kindsmissbrauch an ihm. Law selber lehnt gemäss seinem Erzdiözesen-Sprecher John Walsh jedes Interview ab. Law bestritt bei Gerichtsanträgen mehrfach, vom Kindsmissbrauch von Geoghan etwas gewusst zu haben, so dass er nie angemessene Massnahmen ergriff.

[Kardinal Law wusste davon und handelte nicht - Richter James McHugh - Staatsanwalt Mitchell Garabedian]

Es ist nicht bekannt, welche - wenn überhaupt - Fakten die Klage unterstützen, dass Kardinal Law von den kriminellen Machenschaften Geoghans wusste. Die einschlägigen Dokumente bleiben auf Befehl bis zum Prozess versiegelt. Am 5. Januar [2002] - nach der Durchsicht einer Motion und Beweisen, die von Keane und 24 anderen Mitklägern vorgebracht worden waren mit Angaben über Missbräuche durch Geoghan ab 1984 - entschied der Richter James McHugh vom Obergericht Suffolk, dass Kardinal Law in diesen hängigen Verfahren gegen Geoghan zum Beklagten werden könnte. Der "Phoenix" kontaktierte in Boston den Staatsanwalt Mitchell Garabedian, der 25 Opfer vertritt und sprach mit zwei der 25 Kläger. Nur zwei der 25 waren bereit, öffentlich über ihre Erlebnisse zu berichten, einer davon ist Keane.

[Opfer Keane]

"Ich beschuldige die Kirche für das, was mir passiert ist", erklärt der strebsame Keane, "und ich mache Kardinal Law für meine negativen Erfahrungen verantwortlich."

[84 Verfahren gegen Geoghan hängig]

Alle gaben an, es seien derzeit 84 Verfahren gegen Geoghan hängig. 5 Bischöfe - alles Hilfsbischöfe von Boston - hatten über Geoghan während seiner 31-jährigen Karriere bis zu einem gewissen Grad eine Überwachungsbefugnis. Alle 5 Hilfsbischöfe (Weihbischöfe) werden in vielen der Zivilklagen beim Namen genannt: Robert Banks, derzeit Bischof von Green Bay in Wisconsin; Thomas Daily, Bischof von Brooklyn; Alfred Hughes, Bischof von Baton Rouge; John McCormack, Bischof von Manchester in New Hampshire, und William Murphy, Hilfsbischof von Boston. Bis zu einem gewissen Grade stellen diese Fälle eine zweite Welle von Anschuldigungen gegen Geoghan dar, der im Laufe der Ermittlungen gegen Priester als einer der unersättlichsten Kinderschänder gilt.

[Boston: Kriminelle Kirche bringt die Opfer mit Schweigegeldern zum Schweigen: Millionen Dollars - organisiertes Verbrechen]

Bis zu diesem Zeitpunkt hat die Erzdiözese Berichten gemäss zwischen 2,5 und 10 Millionen Dollar ausgezahlt, um die Beilegung von 50 Zivilklagen gegen Geoghan und gegen Kirchenbeamte zu erreichen. Phoenix sprach mit drei der Opfer der ersten Klagewelle, wobei zwei von ihnen ihre Klage gegen ein Abkommen mit der Erzdiözese und mit der Bezahlung nicht genannter Geldsummen zurückgezogen haben.

[Boston: 3 Strafklagen gegen Geoghan wegen Vergewaltigung und Körperverletzung]

Zusätzlich zu den 84 zivilrechtlichen Klagen, die derzeit anhängig sind, wird Geoghan auch strafrechtlich verfolgt: zwei Fälle von Vergewaltigung und Kindesmissbrauch in Suffolk County, ein weiterer Fall von Kindesmissbrauch in Middlesex County. Diese Verstöße fanden in den letzten 20 Jahren statt, was bedeutet, dass die Verfolgung von Vergewaltigung und Körperverletzung der Verjährungsfrist unterliegt. Die Namen dieser Opfer werden in Gerichtsdokumenten zurückgehalten. Der älteste Fall stammt aus dem Dezember 1980 - lange bevor Law angeblich über Geoghans Aktivitäten unterrichtet worden war. In diesem Fall klagt ein Mann aus Jamaica Plain gegen Geoghan, in den frühen 1980er Jahren als ca. 7 Jahre alter Bub angegriffen worden zu sein. Beim zweiten Fall geht es um einen elfjährigen Bub aus Waltham, der im Jahre 1992 misshandelt wurde; er wäre heute [2002] ungefähr 20 Jahre alt. Im letzten Strafverfahren geht es um zwei Schilderungen von sexuellem Missbrauch gegen einen Buben aus Weymouth von 1995 und 1996; dieser Bub ist heute ca. 16 Jahre alt. Dabei ist nicht bekannt, ob die angeblichen Opfer der beiden Kriminalfälle der 1990er Jahre nun auch planen, nach dem Abschluss der Verfahren auch Erzbischof Law zu verfolgen. Der erste Strafprozess soll am 4. September [2002] beim Obergericht Suffolk beginnen. Law ist der erste Kirchenbeamte, der als diensthabender Kardinal wegen einer solchen Nachlässigkeit angeschuldigt wird.

[LA: 1996: Klage gegen kr.päd. Priester Ted Llanos in Los Angeles - Selbstmord 1997]

1996 wurde Kardinal Roger Mahony von der Erzdiözese von Los Angeles der Prozess gemacht wegen der Nachlässigkeit, nachdem einer seiner Priester - Ted Llanos - wegen sexuellem Angriff an 9 Kindern beschuldigt worden war. Zur Zeit des angeblichen Missbrauchs von Llanos war Mahoney der Bischof von Stockton in Kalifornien, wo Llanos arbeitete. Diese Klage löste sich 1997 in Luft auf, als Llanos Selbstmord beging.

[Boston: Kardinal Law steht in der Hierarchie hoch oben - er hätte mit klaren Entscheiden viele Kinder schützen können]

Law, ein hochrangiger Beamter in der katholischen Kirche, ist einer von nur acht Kardinälen in den Vereinigten Staaten. Sein Chef ist Papst Johannes Paul II [2002]. Als Oberhaupt der viertgrößten Diözese des Landes verfügt Law über beträchtliche Macht. Er ist ein hochrangiges Mitglied der Nationalen Konferenz der katholischen Bischöfe (NCCB), einem kanonischen Gremium, das hochrangige Empfehlungen für die amerikanische katholische Hierarchie in Bezug auf pastorale Praktiken, interreligiöse Angelegenheiten und Regierungspolitik abgibt. Ein Anwalt aus Boston, der sich mit Fällen von sexuellem Missbrauch von Geistlichen befasst, meint, dass "eine Klage gegen den Kardinal Law fast wie eine Klage gegen den Papst ist."

[Anwalt Lyons: Die Kirche wollte dieses Problem "ruhigstellen" - Fälle in den ganzen "USA"]

Diejenigen, die mit dem Verhalten von Geoghan vertraut sind, sind jedoch überrascht, dass Law so lange gebraucht hat, um rechtliche Schritte zu unternehmen. "Dies ist ein schmutziges kleines Geheimnis, das die Kirche verzweifelt versucht hat, ruhigzustellen", klagt Stephen Lyons, ein Anwalt aus Boston. Lyons ist am besten für die Verteidigung von David und Ginger Twitchell bekannt, einem Paar, das sich mit Christlichen Wissenschaften beschäftigt, dessen Kind nach unzureichender medizinischer Versorgung starb. Für seine gesetzliche  Arbeit im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch von Geistlichen ist er sogar national anerkannt. Er hat im ganzen Land mehr als sechs Klagen gegen die Erzdiözese Boston und andere Diözesen geführt und sagt, er sei sich der Beweise, die den Kardinal mit in den Zusammenhang bringen, "sehr gut bewusst" - diese Beweise können wegen des Befehls auf Vertraulichkeit nicht offengelegt werden. (Lyons hat den Fall Geoghan noch nie bearbeitet, und auch keine Klage gegen Kardinal erhoben). Lyons: "So weit ich damit zu tun habe, wurde die Hoheit Law zuvor [im Fall Geoghan] nicht als Beschuldigter genannt."

Louisiana 1984: the case of Gilbert Gauthe

[Louisiana 1984: cr.ped. priest Gilbert Gauthe in Louisiana - information about the dimension of cr.ped. child abuse by priests in the "USA" reach Law by NCCB since 1985]

THE PROBLEM of pedophilic priests first seeped into public consciousness in 1984, when a Catholic priest named Gilbert Gauthe was accused of fondling, assaulting, and sodomizing dozens of boys in Lafayette, Louisiana. Soon after the Gauthe affair made headlines, other lawsuits alleging child molestation by priests were filed across the country. In 1985, according to Father Thomas Doyle, a canonical lawyer who at the time worked for the Vatican Embassy in Washington, DC, the NCCB — of which Cardinal Law was already a member — was quietly briefed on the extent of pedophilia among the clergy.

Boston 1992: the case of James Porter - confession in TV

[1992: archdiozese of Boston is hit with cr.ped. priests James Porter - victim Fitzpatrick tapes the confession for TV]

Eight years later, in 1992, the issue hit home in Boston when Massachusetts priest James Porter was charged with sexually abusing 28 children — both boys and girls — in three Bristol County parishes. He was found guilty and sentenced to 18 to 20 years in prison; this year [2002], he will come up for parole for the third time. (Many of Porter’s victims appeared at the State House on March 15 [2002] to testify in favor of a bill that would give victims more influence at parole hearings.) The Porter story blew wide open after one of his victims, Frank Fitzpatrick Jr., called the former priest, who had since married and fathered four children, to confront him with memories of the assault. Fitzpatrick then taped Porter’s confession — the broadcast of which convinced many skeptics that the allegations were true.

[Boston: diozese Fall River knew about cr.ped. priest Porter and did NOT warn]

During the investigation and trial, Fitzpatrick, among other victims, charged that top Church authorities at the Diocese of Fall River had known about Porter’s behavior all along. None of the accusations was ever proven true. But scrutiny of the Church grew so intense during this period that Cardinal Law infamously blasted reporters for focusing on what he termed “the faults of a few”: “We deplore that.... By all means we call down God’s power on the media, particularly the Globe.” He also aggressively asserted that there were no additional cases of sexual misconduct by priests, other than those brought to authorities, at the Boston archdiocese. At the time Law made these remarks, Geoghan had already been placed on temporary “sick leave” at least once, according to the Official Catholic Directory. This leave of absence, as alleged in court records, followed a complaint of abuse against Geoghan by one mother of an alleged victim from Jamaica Plain.

[Boston: kr.päd. Priester James Porter confessing in TV becomes a national matter - then Geoghan - Law knew about it for sure]

Porter’s prison sentence — and the tape of his shocking confession — turned his case into a national scandal. And Tom Economus, who directs Link Up, a Chicago-based advocacy group for victims of clergy sexual abuse, ranks the Geoghan scandal as one of the country’s “top 10 most notorious” cases of child molestation by priests. Says Economus, “There have been so many victims, over so many years, and so many lawsuits.” All of which makes it hard for Economus — and many observers — to believe that Law could have remained in the dark about what Geoghan was doing to the children of Boston’s Catholic parishioners.

Science, figures, clinic visits: 2%+4%=6% and dark figure - Geoghan in clinics since 1972, payed by Boston diozese - Geoghan with relapses without end

[Healing treatments for cr.ped. priests - Geoghan is one of the patients - is known in the whole "USA"]

Years before the allegations about Geoghan became public in 1996, his name was familiar within the community of caregivers who treat pedophilic priests. A.W. Richard Sipe, a psychotherapist and former monk who counseled sexually disordered priests in the 1970s and 1980s at the Seton Psychiatric Institute and the Johns Hopkins University Sexual Disorders Clinic, recalls: “Oh, Father Geoghan. He is well known in the circles of those who treat priest pedophiles. He is notorious because he has been treated by so many people, at nearly every psychiatric hospital in the country.”

[Richard Sipe: 2% cr.ped. priests with children, 4% with youths]

[Richard] Sipe, who wrote A Secret World: Sexuality and the Search for Celibacy (Brunner/Mazel, 1990), an analysis of celibacy and the priesthood based on 1500 of his cases, estimates that two percent of American Catholic priests are pedophiles (adults who sexually abuse children), while another four percent are drawn to adolescents. (According to Georgetown University’s Center for Applied Research in the Apostolate, there are 45,699 Catholic priests in the US today [2002]. If Sipe’s estimates are correct, then 914 clergymen are pedophiles. Another 1828 are sexually attracted to teenagers — and act on it.)

[Dard figure up to 40%
In the case of abuse, one must expect a high number of unreported cases, 80 to 90% of unreported cases. So it may be that the abuse staff at the Catholic Church is not 6% but 40%].

[Geoghan in clinics since 1972 already]

Geoghan easily fits the pedophile profile, Sipe says; he maintains that Church superiors had checked the former priest into at least three sexual-abuse-treatment facilities:
-- the Hartford, Connecticut–based Institute of Living;
-- the Silver Springs, Maryland–based Saint Luke Institute; and
-- the now-defunct Baltimore, Maryland–based Seton Institute.

One such check-in, says Sipe, occurred as early as 1972. Men like Geoghan, who are attracted to young boys, “can be difficult to treat,” Sipe explains. “Their brand of pedophilia is well embedded.” For these pedophiles, their sexual compulsion is fundamental to their personalities, much as the need for alcohol is to an alcoholic. Sipe adds, “Anyone who practices his compulsion for a long period of time, as Geoghan is alleged to have done, is certainly harder to deal with.”

[Boston: The diozese sent Geoghan to a treatment]

If Geoghan did, in fact, undergo treatment (his personnel records are sealed pending trial, and no one connected with the lawsuits against him would confirm his treatment history independent of Sipe’s assertions), it would indeed have been likely that the Catholic Church sent him to Saint Luke, which is the foremost treatment facility in the US for priests with sexual problems. Other centers used by the Church today include the Johns Hopkins clinic, the Institute of Living, and the Menninger Foundation in Topeka, Kansas, according to those who treat pedophilic priests.

[Treatment of cr.ped. priests working with a step program]

For the most part, the regimen for treating pedophilia involves individual and group therapy to break down denial and a 12-step program, similar to the Alcoholics Anonymous model, to help control sexual addictions. With particularly tough cases, treatment may include such drugs as Depo-Provera, a synthetic compound akin to the female hormone progesterone, which lowers the sex drive. Aversive techniques, including shock therapy, have also been used.

[Archdiozese of Boston has payed the treatement of Geoghan! - And the leaders of this archdiozese don't want have known anything of pedophilia of Geogham - and no change of work]

If Geoghan was, in fact, a patient at any of these treatment facilities, his stay would most likely have been paid for by the Boston archdiocese. Three sources familiar with the treatment of pedophilic priests say that the priests’ bishops, who have direct authority over them, check them in and that the diocese pays for treatment expenses. This, naturally, raises the question of how Church superiors, including Law, could have failed to know about Geoghan’s pedophilia. It also raises the question of why the former priest was not reassigned to a ministry that would have minimized his contact with children.

[Fred Berlin: strategies for pedophile patients after their treatment with monitoring up to 5 years]

Fred Berlin, the founder of the Johns Hopkins Sexual Disorders Clinic, explains that pedophilic patients are closely monitored after being discharged from a program. Often they’re asked to return for weekly visits for as little as six months or as long as five years after completing treatment. Meetings are set up with the local bishops who supervise problem priests, and relapse-prevention strategies are ironed out. Berlin, who has advised the NCCB on treating pedophilia, says that a clergyman with strong pedophilic tendencies “is advised not to go near kids.” Pedophile priests, he adds, “should be reassigned to a prison ministry, for instance.... Any unnecessary exposure to children should be avoided at all costs.” Though pedophilia cannot be cured, he says, it can be successfully treated if such after-care procedures are followed.

[Father Doyle: cr.ped. Deoghan is a relapse without end]

Father Doyle, now an Air Force chaplain, has testified for plaintiffs in clergy sexual-abuse lawsuits. He claims that Geoghan “flunked out” of at least “two or three” pedophile-treatment programs in which he had been enrolled. Although Doyle is careful to say that he has not seen Geoghan’s treatment history, he says he’s spoken with “knowledgeable people” who confirm that it has been long — and ultimately unsuccessful. Flunking out, Doyle explains, means that Geoghan had relapsed after completing an inpatient stint of therapy.

[Sipe: somebody must have ordered Geoghan for treatment]

Sipe also says Geoghan had been through several treatment programs. “Somebody must have thought that he needed treatment again,” he adds. In a separate interview, he says, “Geoghan is what you’d call a predator. He scouts for his victims.... This guy is dedicated to finding young sexual partners.” Yet again, this raises the question: why, if this did happen, was this priest repeatedly assigned to parishes populated with children?"

Louisiana 1984: Der Fall Gilbert Gauthe

[Louisiana 1984: Kr.päd. Priester Gilbert Gauthe in Louisiana - Informationen über das Ausmass der kr.päd. Priester in den "USA" erreichen Law über den NCCB ab 1985]

DAS PROBLEM von pädophilen Priestern trat 1984 erstmals in das öffentliche Bewusstsein, als ein katholischer Priester namens Gilbert Gauthe beschuldigt wurde, Dutzende von Jungen in Lafayette, Louisiana, gestreichelt, angegriffen und vergewaltigt zu haben. Bald nachdem die Gauthe-Affäre Schlagzeilen gemacht hatte, wurden im ganzen Land weitere Klagen wegen Kindesmissbrauchs durch Priester eingereicht. Laut Pater Thomas Doyle, einem kanonischen Anwalt, der zu dieser Zeit für die vatikanische Botschaft in Washington, DC, tätig war, wurde der NCCB, dem Kardinal Law bereits angehört hatte, 1985 über das Ausmaß der Pädophilie unter den Geistlichen informiert.

Boston 1992: Der Fall James Porter - Geständnis kommt im TV

[1992: Erzdiözese Boston fliegt auf mit kr.päd. Priester James Porter - Opfer Fitzpatrick nimmt das Geständnis auf Band auf - kommt im TV]

Acht Jahre später, im Jahr 1992, traf es Boston (Massachusets), als der Priester James Porter wegen Kindsmissbrauch an 28 Kindern angeklagt wurde - Buben und Mädchen - in 3 Gemeinden von Bristol County. Er wurde für schuldig befunden und zu 18 bis 20 Jahren Gefängnis verurteilt; dieses Jahr [2002] wird er zum dritten Mal Bewährung beantragen. (Viele der Opfer von Porter traten am 15. März [2002] am Amtssitz (State House) auf, um für eine Gesetzesvorlage ihre Zeugenaussage zu machen. Das Gesetz soll Opfern bei Bewährungsanhörungen mehr Einfluss verschaffen). Die Geschichte um Porter zog weitere Kreise, als eines der Opfer, Frank Fitzpatrick Jr., den Ex-Priester, der nun Familie und 4 Kinder hatte, dazu aufrief, ihn mit Erinnerungen an den Sexangriff zu konfrontieren. Fitzpatrick hat dann Porters Geständnis aufgenommen - dessen Ausstrahlung viele Skeptiker überzeugte, dass die Anschludigungen wahr waren.

[Boston: Diözese Fall River wusste über den kr.päd. Priester Porter Bescheid und warnte NICHT]

Während der Ermittlungen und des Gerichtsverfahrens kamen  Fitzpatrick und andere Opfer mit Vorwürfen, dass oberste Kirchenbeamte der Diözese von Herbstfluss (Fall River) über Porters Verhalten Bescheid wussten. Keine der Anschuldigungen wurde jemals als wahr bewiesen. Aber in dieser Zeit wurde die Kontrolle in der Kirche derart intensiviert, dass Kardinal Law den Reportern unverhohlen vorwarf, immer nur "die Fehler von ein paar Leuten" im Blickpunkt zu haben, wie er es formulierte. "Wir beklagen, dass... Mit allen Mitteln rufen wir Gottes Macht in den Medien an, insbesondere beim Boston Globe." Er behauptete auch in aggressiver Weise, dass es keine weiteren Fälle sexuellen Fehlverhaltens bei Prieatern gebe, ausser die, die bei den Behörden der Bostoner Diözese zur Anzeige gebracht wurden. Zu dem Zeitpunkt, als Law diese Äusserungen machte, war Geoghan nach dem offiziellen katholischen Verzeichnis bereits mindestens einmal vorübergehend „krankgeschrieben“. Diese Beurlaubung, wie in Gerichtsakten behauptet, folgte auf eine Missbrauchsklage gegen Geoghan durch eine Mutter eines mutmaßlichen Opfers von Jamaica Plain.

[Boston: kr.päd. Priester James Porter mit Geständnis im TV wird zur nationalen Angelegenheit - dann Geoghan - Law hat davon sicher gewusst]

Die Gefängnisstrafe von Porter - und die Aufnahme seines schockierenden Geständnisses - machte aus seinem Fall einen nationalen Skandal. Und Tom Economus, Regisseur von Link Up, einer in Chicago ansässigen Interessenvertretung für Opfer von sexuellem Missbrauch von Geistlichen, stuft den Geoghan-Skandal als einen der „Top 10 notorischsten“ Fälle von Kindesmissbrauch durch Priester des Landes ein. Economus sagt: „Es gab so viele Opfer über so viele Jahre und so viele Klagen.“ All diese Ereignisse machen es gemäss Economus und vielen Beobachtern kaum glaubhaft, dass Kardinal Law davon in Unkenntnis blieb, was Geoghan den Kindern von katholischen gläubigen in Boston angetan hat.

Wissenschaft, Zahlen, Klinikbesuche: 2%+4%=6%+Dunkelziffer - Geoghan in Kliniken ab 1972, bezahlt von der Diözese Boston - Geoghan mit Rückfällen ohne Ende

[Heilversuche für kr.päd. Priester - Geoghan ist einer der Patienten - ist landesweit in den "USA" bekannt]

Jahre, bevor die Anschuldigungen bezüglich Geoghan 1996 bekannt wurden, ist sein Name bereits bei den Pflegern bekannt, die pädophile Priester behandeln. A.W. Richard Sipe erinnert sich, ein Psychotherapeut und Ex-Mönch, der in den 1970er und 1980er Jahren in der Klinik für sexuelle Störungen der John Hopkins Universität Priester mit sexuellen Störungen beraten hatte. "Oh, der Pater Geoghan. Er ist in diesen Kreisen, die pädophile Priester behandeln, sehr wohl bekannt. Er ist berüchtigt, weil er von sehr vielen Leuten behandelt wurde, fast in jeder psychiatrischen Klinik im Land."

[Richard Sipe: 2% kr.päd. Priester mit Kindern, 4% mit Jugendlichen]


[Richard] Sipe, hat einmal ein Buch geschrieben (Geheime Welten: Sexualität und die Suche nach dem Zölibat - original Englisch: A Secret World: Sexuality and the Search for Celibacy - Brunner / Mazel, 1990), eine Analyse des Zölibats und der Priesterschaft aufgrund von 1500 seiner Fälle. Er schätzt, dass 2% der "amerikanisch"-katholischen Priester Pädophile sind (Erwachsene, die Kinder missbrauchen), während weitere 4% sich von Jugendlichen angezogen fühlen. (Gemäss dem Zentrum für angewandte Forschung der Georgetown University im Apostolat gibt es heute [2002] 45.699 katholische Priester in den USA. Wenn Sipes Schätzungen richtig sind, sind 914 Geistliche Pädophile. Weitere 1828 fühlen sich sexuell von Teenagern angezogen - und handeln danach).

[Dunkelziffer bis 40%
Bei Missbrauch muss man mit einer hohen Dunkelziffer rechnen, 80 bis 90% Dunkelziffer. Es kann also sein, dass das Missbrauchs-Personal bei der katholischen Kirche nicht 6% ausmacht, sondern 40%].

[Die Klinikbesuche von Geoghan bereits ab 1972]

Geoghan passt leicht zum pädophilen Profil, sagt Sipe; er behauptet, die Oberen der Kirche hätten den ehemaligen Priester in mindestens drei Einrichtungen zur Behandlung von sexuellem Missbrauch eingewiesen:
-- das Hartford, Institute of Living in Connecticut;
-- das Silver Springs, Saint Luke Institute, mit Sitz in Maryland; und
-- das inzwischen in Baltimore, Maryland ansässige Seton Institute.

Eine solche Einlieferung, sagt Sipe, sei bereits 1972 vorgekommen. Männer wie Geoghan, die sich zu kleinen Jungen hingezogen fühlen, "können schwere Fälle werden, die kaum behandelbar sind", erklärt Sipe. "Ihre Verhaltensweise von Pädophilie ist sehr tiefgreifend." Für diese Pädophilen ist ihr sexueller Zwang für ihre Persönlichkeit von grundlegender Bedeutung, so wie Alkohol für Alkoholiker erforderlich ist. Sipe fügt hinzu: "Jeder, der über einen längeren Zeitraum seinen Zwang ausgeübt hat, wie Geoghan es angeblich getan hat, ist sicherlich schwerer zu behandeln."

[Boston: Die Diözese hat Geoghan zur Behandlung geschickt]

Wenn Geoghan tatsächlich eine Behandlung erhalten hat (seine Personendaten werden bis zum Prozess versiegelt gehalten, und niemand der Prozessleute würde seine Behandlungsgeschichte unabhängig von Sipes Behauptungen bestätigen), dann würde das für die Katholische Kirche wirklich bedeuten, dass sie ihn nach Saint Luke geschickt haben, die in den "USA" wichtigste Behandlungsstätte für Priester mit sexuellen Problemen. Andere Behandlungszentren, die von der Kirche heutezutage [2002] genutzt werden, sind gemäss dem Personal, die pädophile Priester behandeln, u.a. die John Hopkins-Klinik, das Lebensinstitut (Institute of Living), und die Menninger-Stiftung in Topeka in Kansas.

[Behandlung von kr.päd. Priestern nach Stufenplan]

Die Behandlung von Pädophilie umfasst meistens eine Einzel- und Gruppentherapie, um die Leugnung abzubauen, und ein 12-Stufen-Programm, ähnlich dem Modell der Anonymen Alkoholiker, um die Kontrolle sexueller Abhängigkeiten zu unterstützen. In besonders schwierigen Fällen kann die Behandlung Medikamente wie Depo-Provera einschließen, eine synthetische Verbindung, die dem weiblichen Hormon Progesteron ähnelt und den Sexualtrieb senkt. Aversive Techniken, einschließlich der Schocktherapie, wurden ebenfalls eingesetzt.

[Erzdiözese Boston hat die Behandlung von Geoghan bezahlt! - Und die Obersten der Ezdiözese wollen von der Pädophilie von Geogham nichts gewusst haben - und kein Arbeitswechsel]

Wenn Geoghan tatsächlich ein Patient in einer dieser Behandlungseinrichtungen gewesen wäre, wäre sein Aufenthalt höchstwahrscheinlich von der Erzdiözese in Boston bezahlt worden. Drei Quellen, die mit der Behandlung von pädophilen Priestern vertraut sind, sagen, dass die Hilfsbischöfe, die direkten Einfluss auf sie haben, sie einweisen und dass die Diözese die Behandlungskosten übernimmt. Somit kommt klar die Frage auf, inwiefern die Kirchenführer, darunter der Kardinal Law, keine Kenntnis über die Pädophilie von Geoghan hatten. Es kommt auch die Frage auf, warum dem Ex-Priester dann nicht eine Arbeit gegeben wurde, wo Kontakte mit Kindern minimiert wurden.

[Fred Berlin: Strategien für pädophile Patienten nach der Behandlung mit Überwachung bis 5 Jahre]

Fred Berlin, der Gründer der Klinik für sexuelle Störungen John Hopkins, erklärt, dass pädophile Patienten nach der Entlassung aus dem Programm scharf beobachtet werden. Oft werden sie während mindestens 6 Monaten zu wöchentlichen Konsultationen aufgeboten, das kann nach der abgeschlossenen Behandlung bis 5 Jahre lang so gehen. Da werden auch Treffen mit den lokalen Bischöfen organisiert, die die Problem-Priester beobachten, und da sind Strategien gegen Rückfälle. Herr Berlin ist auch Berater des NCCB für die Behanldung von Pädophilie, und meint, dass ein Kleriker mit starken, pädophilen Tendenzen "klar die Anweisung hat, Kinder zu meiden." Pädophile Priester, fügt er hinzu, "sollten zum Beispiel einem Gefängnisministerium zugewiesen werden ... Jede unnötige Exposition gegenüber Kindern sollte um jeden Preis vermieden werden." Obwohl Pädophilie nicht geheilt werden kann, könne sie erfolgreich behandelt werden, wenn solche Nachsorgeverfahren befolgt würden.

[Pater Doyle: Der kr.päd. Deoghan sei immer wieder ein Rückfall]

Pater Doyle, der nun ein Kaplan bei der Luftwaffe ist, hat innerhalb von Klagen wegen sexuellen Missbrauchs vor Klägern ausgesagt. Er meint, Geoghan habe mindestens "zwei oder drei" pädophile Behandlungsprogramme "nicht bestanden", wo er eingeschrieben war. Obwohl Doyle auch betont, die Behandlungsgeschichte von Geoghan nicht eingesehen zu haben, meint er, sich mit "sachkundigen Leuten" unterhalten zu haben, die bestätigen, dass die Behandlung lange dauerte - und am Ende erfolglos war. Doyle erklärt, Geoghan habe nach der Therapie immer wieder Rückfälle erlitten und sei somit nach der Beendigung einer stationären Therapie immer wieder durchgefallen.

[Sipe: Jemand muss Geoghan in Behandlung geschickt haben]

Sipe sagt auch, Geoghan habe mehrere Behandlungsprogramme durchlaufen. "Jemand muss gedacht haben, dass er wieder behandelt werden muss", fügt er hinzu. In einem anderen Interview sagt er: „Geoghan ist das, was man als Raubtier bezeichnet. Er sucht nach seinen Opfern ... Dieser Kerl hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Sexualpartner zu finden. “Dies wiederum wirft die Frage auf: Warum wurde dieser Priester, falls dies der Fall war, wiederholt in Pfarreien mit Kindern eingesetzt?"

Geoghan in the church: well manipulating the people - his strategies: visits in the evening - excursions with children - youth club

[Geoghan: Charisma and kindness, children love him]

JOHN “JACK” Geoghan (who declined through his sister Catherine to be interviewed for this article) first swept into the lives of the Catholic faithful in 1962. Then a newly minted priest in his early 20s, Geoghan delighted parishioners at Blessed Sacrament Church in Saugus, where he served as a priest until 1966. Adults were impressed by this charismatic curate, who packed the church during Mass. He especially exhibited an interest in the kids, supervising the altar boys and launching a youth sporting league.

“Everyone at the church was thrilled by him,” recalls one former Saugus resident who claims to have been fondled by Geoghan from ages eight to 12. “People would say they were jealous that my family got so much attention from this nice, youthful priest.”

[Crime scenes of Geoghan]

Geoghan enjoyed enthusiastic receptions throughout his 31-year career at the Boston archdiocese. From one parish community to another — Saugus, Concord, Hingham, Forest Hills, Dorchester, and Weston (see “Change of Address,” left) — parents opened up their homes and hearts to the likable priest. Children admired and even idolized this larger-than-life figure. Short, trim, brimming with energy, Geoghan could light up a room full of kids with little more than his unmistakably high-pitched voice.

[Victim Tony Muzzi Jr.]

“He was a happy-go-lucky guy,” remembers Tony Muzzi Jr., who has charged Geoghan with molesting him in Hingham in the late 1960s and early 1970s. “He was always smiling, laughing. I thought he was funny in the beginning.”

[Victim McSorley]

“My family just loved Father Geoghan,” says Patrick McSorley, a Hyde Park telecommunications specialist who says Geoghan molested him in 1986, and who is one of the 25 plaintiffs suing Cardinal Law. McSorley’s older siblings met the former clergyman while attending St. Andrew’s School in Forest Hills, where he worked from 1974 to 1980. “He’d go out in the schoolyard and visit all the kids. Everyone adored him,” he says.

[Geoghan's strategy: Family visits during evening times, body "inspections"]

But it wasn’t long before an odd side to Geoghan’s personality emerged. He developed a habit of stopping by parishioners’ homes in the late-evening hours — just in time to tuck the children into bed as the parents tidied the kitchen after dinner. He liked to wrestle the boys, or rub their backs, or settle them down in his lap. Sometimes, he offered to check the boys’ bodies for proper development.

[Geoghan's strategy: caressing children's bum - caressing genitals - rapes]

Reviews of the 84 civil-suit records and lengthy interviews with five of Geoghan’s alleged victims show that Geoghan began sexually abusing parishioners’ sons — and, in some cases, their daughters — almost as soon as he would arrive at a newly assigned parish. The assaults ranged from caressing a child’s behind to fondling the genitalia to more aggressive behavior — such as orally raping boys as young as seven. For some victims, like Keane, the encounters with Geoghan were one-time ordeals. Others, though, were attacked repeatedly for as long as Geoghan remained assigned to a parish.

[Geoghan's strategy: elect families without father - make excursions with children: beach, camping, icecream - victim Jim Sacco]

The victims’ stories sound eerily similar. Many cases involved prepubescent boys who lacked strong father figures — their fathers had died, for instance, or frequently traveled on business trips. Often the alleged abuse took place in their own homes, in their own beds. Other times, Geoghan took children out for a day of fun — driving them to the beach, to campgrounds, and to the local ice-cream shop — only to pull over on a dimly lit street once he had them alone and fondle them in the car. “He had different patterns with different kids,” recalls Jim Sacco, now 46. Sacco is one of six siblings — five brothers and a sister — all of whom have publicly charged Geoghan with repeatedly molesting them during his ministry at Blessed Sacrament in the early 1960s. The family settled its lawsuit against the archdiocese in April 1998; a confidentiality agreement prohibits them from revealing the amount. “With us, [the abuse] started in the bedroom,” Sacco adds. “With other victims, it was on car rides. His big thing was taking kids for ice cream.”

[1980s: Geoghan's strategy in the Waltham Boys and Girls Club: strut aroung without clothes - youths find it "funny"]

As Geoghan grew older, it seems, he also grew more brazen in his sexual advances. While assigned to St. Julia’s Church in Weston in the mid 1980s, he made a name for himself at the nearby Waltham Boys and Girls Club because of his penchant for strutting around without clothes.

“He was referred to as ‘the Naked Guy,’ ” Keane explains. “He would walk down a hallway from the boys’ locker room to the weight room — in plain sight — in the nude. Once, he came out naked, carrying a white towel. We thought it was hilarious.”

[Geoghan 1980s: swim with children in a pool]

Those who met the priest at the Waltham club say that he used to swim up to children in the pool and fondle them.

Geoghan in St. Anne's Church

[1996: abuse in the vestry of St. Anne's Church]

At least one victim has accused Geoghan of molesting him in 1996 in the vestry of St. Anne’s Church in Readville — before Geoghan, then retired, was scheduled to perform a baptism ceremony.

Victims keep quiet - cannot put this into words - or they are not believed

[Victims mean they would be "the only victim" and don't tell anything]

Most victims never mentioned their ordeals to anyone — not to older brothers who shared the same bedroom, not to younger cousins who went on weekly outings with the priest. Instead, they lived with the haunting conviction that they were the only ones. Some couldn’t have articulated their experiences even if they’d wanted to.

“I cannot explain how or why or what I was thinking as a child,” says Sacco, who kept his experience hidden from his family for more than 20 years. “I look back and ask myself, ‘How could I let this happen?’ The only thing I can think of is fear.”

[The authorithy for a fantasy "god" is abusing children - children cannot tell this]

Geoghan, after all, was a priest; and, as McSorley puts it, “priests were supposed to be good, holy men.” As Catholics, victims like McSorley had been taught that priests speak for God. As children, they often thought that priests possessed godlike powers. Who would believe that a priest — a priest — could do something so vile?

[Parents don't believe their children counting from the sexual attacks]

Those who hinted at the assaults tended to be dismissed. Muzzi still remembers the day his cousin, another alleged victim from Hingham, half-jokingly told his mother that Father Geoghan liked to touch the boys. “She got all bent out of shape,” Muzzi recounts. “She was upset. She was screaming, ‘How could you talk about a priest like that?’ ” After witnessing his aunt’s reaction, Muzzi figured there was no point in telling his own parents. “In their eyes,” he explains, “Geoghan was like a movie star.... They would never have believed me.”

Parents presenting the cases: family from Melrose in 1973, family from Forest Hills in 1980

[1973: The family from Melrose reports child abuse with boys by Geoghan]

But not every parent reacted to such news with disbelief. According to court records, at least two mothers took their concerns about Geoghan’s activities to Church officials at various points during his decades-long tenure. One mother, formerly of Melrose, says that she approached Father Paul Miceli at St. Mary’s Parish back in 1973 and voiced her suspicions that Geoghan was molesting all four of her sons. According to the family’s pending civil suit, Miceli, who now heads the ministerial-personnel department at the Boston archdiocese, reassured the mother that Geoghan (a friend of the mother’s family who was stationed at St. Paul’s in Hingham at the time) would undergo treatment, and that he would never be a clergyman again.

[Family of Melrose: even priest Miceli means the only way would be to be quiet - he means that praying would help]

In a court deposition, the mother testified that Father Miceli brought her and her four sons into a private room at St. Mary’s, where they proceeded to tell him about Geoghan’s alleged assaults.

“Father Miceli was very, very compassionate,” the mother said. “He understood our hurt, our confusion.... But the resolution was ... to tell the boys to try not to think about this. ‘Bad as it was,’ he said, ‘just try. Don’t think about it. It will never happen again.’ ”

The woman continued: “He prayed with all of us that, you know, God will watch over us.... He said, ‘This is a horrible, terrible thing.... It’s a disgrace,’ he said. ‘Let me take care of this. Will you trust me and let me handle this?’ ” (Through archdiocese spokesperson John Walsh, Miceli declined to be interviewed. He has been named as a defendant in 57 of the 84 pending lawsuits.)

[1980: family in Forest Hills with abused boys by Geoghan]

But seven years after Miceli’s promise that Geoghan would never get away with molesting children again, and after the archdiocese had reassigned Geoghan from Hingham to St. Andrew’s Church in Forest Hills, another mother made the same complaint. According to court records, the Jamaica Plain mother allegedly confided in the Reverend John Thomas, then the pastor at her neighborhood parish. She told Thomas, now [2002] retired and living in Framingham, that Geoghan was sexually abusing her sons and nephews, who ranged in age from six to 11. (Thomas did not return two phone calls seeking comment.)

Geogham may "continue" from 1980 to 1998

[until 1980: Geoghan 4 times kicked out - treatment - and new Church service - child abuse until 1998 - lawsuit against Geoghan in Suffolk in 1996 - kicked out from priesthood in 1998]

By 1980 — after transferring Geoghan to four parishes in nearly 20 years — Church authorities had evidently grown concerned enough about the priest’s behavior to alter their standard course of action. That year [1980], in fact, Geoghan was removed from St. Andrew’s Church and placed on temporary “sick leave” for the first time. In 1981, he returned to the Boston archdiocese and resumed his priestly duties — first at St. Brendan’s Church in Dorchester, and then at St. Julia’s Church in Weston, where he stayed until retiring from active priestly duty in 1993.

Geoghan continued to sexually assault children for two more years until 1995, when his superiors put him on sick leave yet again. Three more years would pass before Cardinal Law finally defrocked Geoghan — or “laicized” him, meaning that Geoghan was returned to layman’s status — thereby stripping him not only of the right to celebrate Mass, but also of the collar that he’d long used to get close to children. The laicization occurred two years after a civil lawsuit — the first, as it turned out, of many — was filed in 1996 in Suffolk Superior Court by a Waltham mother whose three sons number among Geoghan’s alleged victims.

For those awaiting their day in court, the extent of Geoghan’s crimes — which spanned his lengthy career — boggles the mind. Says Keane, “Geoghan went from parish to parish to parish, leaving behind, at every step, a trail of damaged and molested kids.”

Geoghan in der Kirche: Er konnte die Leute perfekt manipulieren - seine Strategien: Abendbesuche - Kinderausflüge - Jugendclub

[Geoghan: Ausstrahlung und Liebenswürdigkeit, beliebt bei Kindern]

JOHN “JACK” Geoghan (der durch seine Schwester Catherine mitteilen liess, dass er für diesen Artikel nicht interviewt werden wolle) arbeitete ab 1962 mit katholischen Gläubigen. Er war ein Priester mit frischer Ausstrahlung, noch in seinen ersten 20er Jahren, er entzückte die Gemeindemitglieder in der Kirche in Saugus bis 1966 mit Segnungen und Sakramenten. Erwachsene waren von seinem Charisma beeindruckt, das die Kirche für die Messe füllte. Er zeigte speziell Interesse für Kinder, hatte die Aufsicht über die Ministranten und gründete eine Jugendsportliga.

"Alle in der Kirche waren von ihm begeistert", erinnert sich ein ehemaliger Einwohner von Saugus, der angibt, von Geoghan zwischen 8 und 12 gestreichelt worden zu sein. "Die Leute sagten, sie seien eifersüchtig, dass meine Famlie von diesem netten, jugendlichen Priester so viel Aufmerksamkeit erhielt."

[Die Tatorte von Geoghan]

Geoghan genoss während seiner 31-jährigen Laufbahn an der Erzdiözese Boston enthusiastische Empfänge. Es ging von einer Kirchengemeinde zur nächsten - Saugus, Concord, Hingham, Forest Hills, Dorchester und Weston (siehe den Kasten "Adressänderung", links) - die Eltern öffneten einem solch liebenswürdigen Priester Türen und Herzen. Die Kinder bewunderten ihn und machten diese überlebensgrosse Figur sogar zu ihrem Idol. Geoghan war kurz, straff und voller Energie. Er konnte mit seiner unverkennbar hohen Stimme in einen Raum mit Kindern ein neues Licht reinbringen.

[Opfer Tony Muzzi Jr.]

"Er war ein glücklicher Kerl", erinnert sich Tony Muzzi Jr., der Geoghan beschuldigt hat, ihn in Hingham in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren missbraucht zu haben. „Er lächelte immer und lachte. Ich dachte, dass er am Anfang lustig war. “

[Opfer McSorley]

"Meine Familie hat Pater Geoghan einfach geliebt", sagt Patrick McSorley, ein Telekommunikationsspezialist aus Hyde Park, der sagt, Geoghan habe ihn 1986 missbraucht und einer der 25 Kläger, die gegen Kardinal Law klagen. McSorleys ältere Geschwister lernten den ehemaligen Pfarrer kennen, als er die St. Andrew's School in Forest Hills besuchte, wo er von 1974 bis 1980 arbeitete. „Er ging auf den Schulhof und besuchte alle Kinder. Jeder hat ihn geliebt “, sagt er.

[Strategie von Geoghan: Familienbesuche in den Abendstunden, körperliche "Untersuchungen"]

Es dauerte jedoch nicht lange, bis eine ungewöhnliche Seite von Geoghans Persönlichkeit auftauchte. Es entwickelte sich zur Gewohnheit, in den späten Abendstunden bei den Heimen der Pfarrkinder vorbeizukommen - gerade rechtzeitig, um die Kinder ins Bett zu stecken, als die Eltern nach dem Abendessen die Küche aufräumten. Er rang gerne mit Buben, oder rieb ihren Rücken, oder nahm sie auf seinen Schoss. Manchmal bot er körperliche Untersuchungen an, um die Entwicklung zu überprüfen.

[Strategie von Geoghan: Streicheln des Kinderpopo - Streicheln der Genitalien - Vergewaltigungen]

Die Durchsicht der 84 Zivilverfahren und der langen Interviews mit fünf der angeblichen Geoghan-Opfer zeigen auf, dass Geoghan begann, Söhne der Gläubigen sexuell zu missbrauchen - und in einigen Fällen auch deren Töchter - das geschah bereits kurze Zeit nach dem Beginn seiner Arbeit in einer Pfarrgemeinde. Die Sexangriffe fingen beim Streicheln eines Kinderpopos an und gingen zum Streichen der Genitalien und dann auch aggressiveres Verhalten - die orale Vergewaltigung der Buben, auch wenn sie erst 7 Jahre alt waren. Bei einigen Opfern wie bei Keane handelte es sich um einmalige Begegnungen mit Geoghan. Andere Opfer aber wurden wiederholt so lange von Geoghan missbraucht, wie er in der Gemeinde blieb.

[Strategie von Geoghan: Familien ohne Vater aussuchen - mit den Kindern was unternehmen: Strand, Camping, Eis essen - Opfer Jim Sacco]

Die Geschichten der Opfer klingen unheimlich ähnlich. In vielen Fällen handelte es sich um präpubertäre Jungen, denen es an starken Vaterfiguren fehlte - ihre Väter waren beispielsweise gestorben oder waren häufig auf Geschäftsreisen. Oft fand der mutmaßliche Missbrauch in den eigenen vier Wänden statt, in den eigenen Betten. Zu anderen Zeiten brachte Geoghan Kinder für einen Tag mit viel Spaß - zum Strand, zu den Campingplätzen und zur örtlichen Eisdiele - und dann wurde ein Aufenthalt in einer schwach beleuchetten Strasse orgnanisiert und die Streichelei an den Kindern begann im Auto. "Er hatte verschiedene Verhaltensmuster mit verschiedenen Kindern", erinnert sich Jim Sacco, nun 46 Jahre alt. Er ist einer von 6 Geschwistern - sie sind 5 Brüder und eine Schwester - und alle haben Geoghan nun öffentlich wegen wiederholter sexueller Belästigung während seiner Amtszeit im Allerheiligsten (Blessed Sacrament) angeklagt. Die Familie hat ihre Anzeige gegen die Erzdiözese im April 1998 aufgegeben; ein vertrauliches Abkommen verbietet es ihnen, das Schmerzensgeld zu verraten. "Bei uns begann [der Missbrauch] im Bett", fügt Sacco hinzu. "Mit anderen Opfern lief es auf Autofahrten ab. Sein grosser Trick war es, Kinder zum Eisessen mitzunehmen."

[1980er Jahre: Strategie von Geoghan im Waltham Boys and Girls Club: ohne Kleider herumstolzieren - die Jugendlichen finden es "lustig"]

Je älter Geoghan wurde, desto dreister wurden seine Sexangriffe. Mitte der 1980er Jahre wurde er der Kirche Heilige Julia (St. Julia's Church) in Weston zugeteilt. Dort machte er sich beim nahegelegenen Jugendclub von Waltham (Waltham Boys and Girls Club) einen Namen wegen seiner Neigung, ohne Kleider herumzustolzieren.

Keane erklärt: "Er wurde als 'der nackte Kerl' bezeichnet. Da war er im Korridor von der Umkleidekabine zum Kraftraum unterwegs - einsehbar - und er war nackt. Einmal kam er nackt heraus, hatte nur ein weisses Tuch. Wir dachten, das sei lustig."

[Geoghan 1980er Jahre: Mit Kindern im Pool "schwimmen"]

Diejenigen, die den Priester am Waltham Club getroffen hatten, sagen aus, dass er gerne mit Kindern im Pool geschwommen sei und sie dort gestreichelt habe.

Geoghan in der Annakirche

[1996: Missbrauch in der Sakristei]

Mindestens ein Opfer hat Geoghan vorgeworfen, ihn 1996 in der Sakristei der St. Anne's Church in Readville missbraucht zu haben - bevor Geoghan, der damals im Ruhestand war, eine Taufzeremonie durchführen sollte.

Opfer schweigen - können das nicht formulieren - oder es wird ihnen nicht geglaubt

[Opfer meinen, sie seien die "einzigen" und schweigen]

Die meisten Opfer haben nie jemandem von ihren Qualen erzählt - nicht älteren Brüdern, die das gleiche Schlafzimmer teilen, nicht jüngeren Cousins, die wöchentlich mit dem Priester unterwegs waren. Stattdessen lebten sie mit der eindringlichen Überzeugung, dass sie die einzigen waren. Einige hätten ihre Erfahrungen nicht artikulieren können, selbst wenn sie es gewollt hätten.

"Ich kann nicht erklären, warum oder wieso oder was ich als Kind dachte", sagt Sacco, der seine Erfahrung über 20 Jahre vor seiner Familie verborgen hielt. "Ich schaue zurück und frage mich: Wie kann ich das zulassen?"

[Die Autorität für einen Fantasie-"Gott" missbraucht Kinder - Kinder können das nicht formulieren]

Geoghan war schließlich ein Priester; und, wie McSorley sagt, "Priester sollten gute, heilige Männer sein." Als Katholiken hatten Opfer wie McSorley gelernt, dass Priester für Gott sprechen. Als Kinder glaubten sie oft, dass Priester gottähnliche Kräfte besaßen. Wer würde glauben, dass ein Priester - ein Priester - so etwas Schlechtes tun könnte?

[Eltern glauben den Kindern die Übergriffe nicht]

Diejenigen, die auf die Übergriffe hingewiesen hatten, wurden abgewiesen. Muzzi erinnert sich immer noch an den Tag, als sein Cousin, ein anderes mutmaßliches Opfer aus Hingham, seiner Mutter halb scherzhaft erzählte, dass Pater Geoghan die Jungs gerne anfasst. „Sie hat sich völlig verkrümmt“, erzählt Muzzi. „Sie war verärgert. Sie schrie: "Wie können die  über einen Priester so sprechen?" Als Muzzi die Reaktion seiner Tante miterlebt hatte, kam er zu dem Schluss, dass es keinen Sinn hatte, es seinen Eltern mitzuteilen. "In ihren Augen", erklärt er, "war Geoghan wie ein Filmstar ... Sie hätten mir nie geglaubt."

Eltern, die vorsprechen: Familie aus Melrose 1973, Familie aus Forest Hills 1980

[1973: Die Familie aus Melrose meldet Missbrauch an Buben durch Geoghan]

Aber nicht alle Eltern reagierten auf diese Nachricht ungläubig. Laut Gerichtsunterlagen äußerten mindestens zwei Mütter während ihrer jahrzehntelangen Amtszeit ihre Besorgnis über die Aktivitäten von Geoghan an verschiedenen Stellen der Kirche. Eine Mutter, ehemals von Melrose, sagt, sie habe sich 1973 an Pater Paul Miceli von der Pfarrgemeinde St. Mary's Parish gewandt und ihren Verdacht geäußert, Geoghan habe alle vier ihrer Söhne belästigt. Laut der anhängigen Zivilklage der Familie versicherte Miceli, der jetzt die Ministerialabteilung der Erzdiözese in Boston leitet, der Mutter, dass Geoghan (ein Freund der Familie der Mutter, die zu dieser zeit in der Pfarrgemeinde Sankt Paul in Hingham stationiert war) in Behandlung gehen werde, und dass er nie mehr ein Geistlicher sein würde.

[Familie aus Melrose: Sogar Priester Miceli meint, man solle schweigen - er meint, beten würde helfen]

In einer gerichtlichen, eidesstattlichen Aussage sagte die Mutter aus, dass Pater Miceli sie und ihre vier Söhne in ein privates Zimmer in St. Mary's gebracht hatte, wo sie ihm von Geoghans mutmaßlichen Übergriffen erzählten.

"Pater Miceli war sehr, sehr barmherzig", sagte die Mutter. „Er verstand unsere Verletzung, unsere Verwirrung ... Aber der Entschluss bestand darin ... den Jungen zu sagen, sie sollen nicht darüber nachdenken. "So schlecht es war", sagte er, 'versuchen Sie es einfach. Denken Sie nicht darüber nach. Kommt nicht wieder vor.' "

Die Frau fuhr fort: "Er betete mit uns allen, dass Gott über uns wachen wird ... Er sagte: "Dies ist eine schreckliche, schreckliche Sache ... Es ist eine Schande", sagte er. "Lassen sie mich darum kümmern. Werdet ihr mir vertrauen und mich das regeln lassen?" (Miceli liess durch den Sprecher der Erzdiözese John Walsh ausrichten, dass er jedes Interview ablehnt. Er wird in 57 von 84 hängenden Klagen als Beklagter genannt).

[1980: Familie in Forest Hills mit missbrauchten Buben durch Geoghan]

Sieben Jahre nach dem Versprechen von Miceli, dass Geoghan nie wieder Kinder belästigen würde, hatte die Erzdiözese Geoghan einfach von der Pfarrgemeinde von Hingham zur Pfarrgemeinde Sankt Andreas in Forest Hills versetzt. Und nun machte eine andere Mutter dieselbe Klage. Gemäss den Gerichtsaufzeichnungen, hat sich die Mutter aus Jamaica Plain angeblich dem Geistlichen John Thomas anvertraut, der damals der Pfarrer der Nachbars-Pfarrgemeinde war. Sie erzählte Thomas, der inzwischen [2002] in Pension ist und in Framingham lebt, dass Geoghan ihre Söhne und Neffen sexuell missbrauchte, die zwischen 6 und 11 Jahre alt waren. (Thomas hat auf zwei Telefonanrufe für Nachfragen nicht zurückgerufen).

Geogham darf ab 1980 immer noch bis 1998 "weitermachen"

[bis 1980: Geoghan 4mal rausgeschmissen - Behandlung - und erneut Kirchendienst - Kindsmissbrauch bis 1998 - Klage gegen Geoghan 1996 in Suffolk - aus dem Priesteramt verstossen 1998]

Bis 1980 hatte Geoghan in fast 20 Jahren bereits 4 Gemeinden verschlissen. Die Kirchenführer waren sich doch offensichtlich genügend über das Verhalten des Priesters bewusst geworden, um ihre Standard-Vorgehensweise zu ändern. Dieses Jahr [1980] wurde Geoghan tatsächlich von der Pfarrgemeinde St. Andrew's Church entfernt und erstmals vorübergehend "krankgeschrieben". Im Jahre 1981 kehrte er an die Erzdiözese Boston zurück und nahm seine priesterlichen Pflichten wieder auf - zuerst an der St. Brendan-Kirche in Dorchester, dann an der St. Julia-Kirche in Weston, wo er bis zu seiner Pensionierung vom aktiven Priesterdienst 1993 blieb.

Auch danach beging er noch 2 Jahre lang Kindsmissbrauch, bis er 1995 von seinen Vorgesetzten erneut krankgeschrieben wurde. Es sollten nochmals 3 Jahre vergehen, bis Kardinal Law den Geoghan endgültig aus dem Priesteramt verstiess - oder "ihn weltlich" machte, was heisst: Geoghan wurde in den Laienstatus zurückversetzt - es wurde ihm das Recht aberkannt, Messen zu feiern, und er durfte sich das Halsband nicht mehr umlegen, das sein Mittel war, sich Kindern zu nähern. Die Laizisierung wurde 2 Jahre nach einer Zivilklage umgesetzt - die erste von vielen, wie sich herausstellte - wurde 1996 am Obergericht Suffolk von einer Mutter aus Waltham eingereicht, deren 3 Söhne unter den Opfern von Geoghan figurieren.

Für diejenigen, die auf den Tag vor Gericht warten, ist die Unmenge an Verbrechen durch Geoghan - die seine lange Karriere bekleckern - wie eine geistige Belastung. Keane meint: "Geoghan ging von Pfarrgemeinde zu Pfarrgemeinde zu Pfarrgemeinde, und hinterliess immer eine Reihe geschädigter und missbrauchter Kinder."


The wounds by sexual abuse

[Victim Phil Saviano with a network for survivors in Jamaica Plain (a district in Boston)]

TO THIS day [2002], people whom Geoghan allegedly victimized are still stepping out of the shadows, identifying themselves to relatives, lawyers, and fellow victims. [Victim] Phil Saviano, who heads the Jamaica Plain–based chapter of Survivors Network of Those Abused by Priests, continues to receive calls. “Just in these past few months I heard from another Geoghan victim who hasn’t been [reported on] in the news media yet,” he says. “I’m sure there are more people like that out there.”

[Victim Sacco: blocked rememberence]

Some victims — like Sacco, who has never forgotten the abuse (“It’s been in my head every single day,” he says) — were drawn forward soon after the first allegations surfaced in the press. But for others, it took years of seeing Geoghan’s face and name plastered across newspapers and TV screens before they could accept their childhood traumas. Even then, many, like McSorley, kept their newfound memories to themselves. “I had a hard time putting what happened into words,” he explains. “It’s like bringing skeletons out of the closet.”

Reactions by sexual abuse with the victims: behavior disorder

[Reactions from depression to suicide]

For victims of sexual abuse, their wounds, like scar tissue, never completely disappear. Typically, they experience what Tom Gutheil, a Boston-based forensic psychiatrist, calls “the full spectrum of reaction.” Following an abusive encounter — and, in some cases, for years afterward — victims can become depressed, withdrawn, anxious, insecure, angry, guilt-ridden, and paranoid. “It varies for each victim,” Gutheil says. “It’s possible to walk away relatively unscathed, but that’s one end of the spectrum. The other can be suicide.”

Perhaps even more poignantly, victims of clergy sexual abuse suffer from a distinct sense of betrayal, one that can linger with them for decades. Being sexually abused by a priest, as Gutheil notes, “shakes your faith in your faith, and that’s quite damaging to victims — emotionally and spiritually.”

[Victim Keane and his reaction to abuse: violence]

Many of Geoghan’s adult accusers have displayed a textbook reaction to sexual abuse. Right after what he calls “the incident,” Keane, for example, became a violent teenager. He hung with the wrong crowd. He bought a gun. He made bombs. His schoolwork suffered so much that he had to repeat a grade.

“I didn’t realize the connection then,” says Keane, who blocked his memory of Geoghan for 15 years until 1999, when he and his wife, Ann, were taking a class about child abuse in preparation for becoming foster parents. During the class, Keane studied cases of children who had been sexually abused — cases that ended up triggering his memory. “Now,” he adds, “my behavior [as a teen], it all makes sense.”

[Victim McSorley and his reaction: withdrawn, no self-esteem, no confidence in nobody]

There are those, like McSorley, 26 [in 2001], whose battles have been waged internally — quietly but wrenchingly. For years now, he has suffered from low self-esteem. He’s become a shy, anxious person who cannot sit for more than 10 minutes without pulling at his pant legs, wringing his hands, and running his fingers through his cropped black hair. Unable to trust, McSorley has almost no close friends. “Sometimes,” he explains, “I break out in a sweat meeting people. I feel all nervous. I feel very out of place.”

[Victim Sacco and his reaction: unsafety with his own children]

Then there are those, like Sacco, for whom the Geoghan legacy resonates in more subtle yet equally insidious ways. In the two years since his settlement, Sacco has led an outwardly healthy life: he works as a banker in Amherst, New Hampshire; he lives in a spacious house; he has a loving family. But he is afraid to be overly affectionate with his three daughters — for fear that he may harm them. He is afraid to let his children be near adults — for fear that others may hurt them. And, as a survivor of abuse, he is afraid he may never fully recover. “I feel I’m not right,” Sacco says. “Something was taken from me — my innocence, my childhood — and it will never be fixed.”

The impotent Cath. Church not solving the problem

[Bitterness and rage against Cath. Church which has not kicked out Geoghan at once]

These Geoghan victims have more in common than the effects of trauma. Today, they share a profound sense of bitterness and rage against the Catholic Church for what one of them calls “a huge web of deceitful priests” who placed the welfare of a clergyman above that of their parishioners’ children. How else, they ask, can they interpret the fact that Geoghan, with his six transfers, received so many second chances? Or that at least two mothers complained of his behavior early on — before victims like McSorley were even born — to no avail? “The more I find out, the angrier I get,” Muzzi says. “His superiors let [Geoghan] roam free with flocks of kids for years. That’s like handing a murderer a gun and saying, ‘Here, go have fun.’ ”

[Helpless "excuse" of Cardinal Law in 1998 in the newspaper "pilot"]

Victims are equally embittered over the way the Boston archdiocese has handled the scandal. On the one hand, they say, Church authorities have made an outward show of repentance. In June 1998, for example, the archdiocese offered a ceremonial apology to all of Geoghan’s victims, in which Cardinal Law recognized the shortcomings of such a statement: “Unfortunately, an apology does not have the capacity to erase the painful memory,” Law wrote in the Pilot, a newspaper published by the Boston archdiocese, “nor does it heal and restore, nor does it overcome anger and resentment.” The archdiocese then held a series of “healing Masses,” at which priests led parishioners in a collective Act of Contrition for Geoghan’s misdeeds. Most important, it announced Geoghan’s laicization, a rare punitive measure that was reported in press coverage at that time as a first for the 126-year-old archdiocese. (It is unclear whether the archdiocese has laicized other priests; spokesperson Walsh says the archdiocese does not make public its records of priest laicizations.)

[Victim Muzzi gets no answers from the archdiozese]

Victims, though, say that when the Church has dealt with them privately, officials have been anything but contrite. Once the pain of his repressed memories came flooding back in 1997, Muzzi called the Boston archdiocese seeking relief. He wanted answers: why had Geoghan traveled from parish to parish for so long? Why was he still employed? But instead of giving him what he wanted, Muzzi remembers, “the Church suggested I seek legal counsel. It was like hitting a stone wall.”

[Victim Saco claims: the excuse of 1998 contains only 2 phrases about the victims]

His frustration is echoed by Sacco, who, despite receiving his own settlement, remains critical of the archdiocese. “The focus of the Church’s response is never the victims,” he says. For all the public apologies and ceremonial acts, Sacco notes, the Catholic Church still manages to fight the victims — both inside and outside the courtroom. In 1998, Cardinal Law formed an advisory committee made up of victims to address clergy sexual abuse. Yet the committee — whose formation was required by Sacco’s own settlement — met just five times in 1999. Today, that group no longer exists.

Even the Church’s positive steps, such as defrocking Geoghan, can come across as little more than public relations. Take the 1998 apology, which was issued the day after Geoghan’s laicization. In the nine-paragraph statement, Cardinal Law devoted just two sentences to “those who have been so victimized, as well as their families.” Compare that to the three he spent praising good priests, of whom he wrote: “[They] inspire me by their integrity, their zeal, and their fidelity. So easily can they be taken for granted, for they are always there for us. The misconduct of a few in their ranks is a burden for them all.”

As Sacco himself describes it: “It’s a pile of crap.”

Hush money and costs of billions

[Hush money is organized crime]

TO SAY that sexual-abuse scandals like the one involving Geoghan have affected the Roman Catholic Church seems an understatement. The Church has spent anywhere from $850 million to more than $1 billion in legal fees, settlements, and treatment expenses for pedophilic priests, according to attorneys and victim-support groups. But the price the Church has paid in broken trust is incalculable. Church superiors, once pillars of morality whose judgment was never second-guessed, have had to defend their practices, and even to defend themselves.

[Cardinal Law was INFORMED in detail since 1985]

In 1999, Law said that 'were we able to put ourselves back 10, 20, 30 years ... with the knowledge we have now,' the Church would have handled the Geoghan cases differently. But evidence that Law had been given a detailed report about clergy sexual abuse in 1985 raises questions about his credibility.

[Caplan Doyle criticizing Cath. Church because of concealing tactics]

The issue has also alienated many within the ranks of the Catholic clergy. Father Doyle, the Air Force chaplain, has become one of the few clergymen nationwide to speak out publicly against current Church policy. He criticizes the hierarchy for what he calls “the knee-jerk reaction of bishops to try to cover up priests with sexual disorders.”

[Caplan Doyle 1986: report 126 pages with warnings from lawsuits because of sexual abuse]

Back in 1985, in fact, Doyle co-authored and then presented a 126-page report, “Meeting the Problem of Sexual Dysfunction in a Responsible Way,” to all American bishops, including Cardinal Law. The document outlined the growing sexual-abuse lawsuits and warned that the problem would escalate if the Church failed to take certain steps, such as tracking reports of abuse and establishing mandatory, uniform policies for all 188 US dioceses. But the report, Doyle explains, “was summarily shelved.”

[Cardinal Law was informed clearly in 1985 - and lied in 1999]

Interestingly, Law was quoted in the Boston Herald on December 3, 1999, as saying that “were we able to put ourselves back 10, 20, 30 years ... with the knowledge we have now,” the Church would have handled the Geoghan cases differently. But evidence that Law had been given a detailed report about clergy sexual abuse and how to manage it more than 15 years ago — in 1985 — raises questions about his credibility. Or, as Keane puts it: “We come to find out that the cardinal had lied.”

[Cardinal Doyle: Church is like a big company: it's only a matter of reputation and money - the victims are not important - the priest's reputation has gone]

Doyle maintains that the Catholic Church has long managed itself much as a large corporation would. Clergy sexual-abuse scandals, he says, are perceived as bad for the Church’s image, internal morale, and fiscal stability. “My naive and silly way of thinking,” Doyle adds, “is that we are not a normal corporation. We are a spiritual institution, and our first priority should be the victims.”

Of course, he recognizes that clergy sexual abuse has severely damaged the priesthood — so much so that many parishioners despise the clergy. “I cannot tell you how many people have said they still believe in God, but won’t go near a Catholic church,” he explains. As a priest, he adds, “I feel profoundly ashamed and embarrassed.... I can no longer believe in the sanctity of the institutional Church.”

[Speaker John Walsh: sexual abuse wounds the Church]

At the chancery of the Boston archdiocese, not many are likely to share such sentiments — publicly, anyway. Still, the weight of this issue — and the toll of cases like Geoghan’s — can be heard in the sobering voice of archdiocese spokesperson John Walsh, who, while not a priest, admits: “The problem [of clergy sexual abuse] has wounded the Church.”

Walsh refuses to comment on the Geoghan cases, including those that involve Cardinal Law. “It’s our policy not to discuss any pending litigation,” he explains.

Mixed review board since 1993

[Changed praxis since 1993: each complaint is investigated by a mixed review board - priests are kicked]

Speaking generally, however, he says that the Catholic Church, particularly the Boston archdiocese, has changed “dramatically” as a result of clergy sexual-abuse scandals. Whereas once the Church had failed to recognize the “damage wrought” by sexual abuse, Walsh explains, there are now procedures in place to review every complaint. In Boston, the archdiocese instituted its policies in 1993, not long after the Porter cases made headlines. A key policy element mandates an established review board, made up of priests, lawyers, psychiatrists, and social workers, to evaluate allegations. The nine-member board investigates every charge by interviewing the victims and the priests; it also offers treatment to victims. If a charge of sexual misconduct is found to be true, the archdiocese vows to permanently remove that priest from active service. “These things mark a greater openness on the part of the Church,” Walsh says. “Our experience has been hard won, our learning curve steep.” (Just how many priests the archdiocese has discharged under this procedure is unknown because, Walsh says, “we do not comment on the dispositions of cases.”)

[And with this behavior the Church is continuint in the dark like before!]

Walsh insists that, although it’s not above criticism, the Boston archdiocese under Law’s tenure has made a “good-faith effort” to confront clergy sexual abuse, rather than deny and cover up its existence. “Our whole posture should not be cavalier, and I don’t think we have been,” he says. “Our focus needs to be and has been on the victims.”

But then, Walsh knows that in the eyes of the victims, the Catholic Church may never be able to atone for what he describes as the “terrible tragedy” they’ve endured. He also knows the Church may never be able to convince them that it has tried. As Walsh puts it, “Could we ever look someone who has endured this tragedy in the eye and say, ‘We’ve done enough?’ I don’t think so.”

2001: Geoghan AND Law are suited

[The victims are waiting for the truth with cardinal Law in the witness stand]

Indeed, perhaps the only way the Church can make amends for this issue is through the courts. Among Geoghan’s accusers, there is now an overwhelming sense of elation that Law, too, is being sued. For them, the 25 lawsuits against the cardinal represent a chance to learn the truth. How else, they ask, will they discover the facts, if not by listening to Law on the witness stand? Only trial will reveal who, if anyone, within the archdiocese knew about the former priest’s sexual improprieties. Only trial will confirm what many suspect: that Geoghan’s superiors turned a blind eye to his behavior while shuffling him among six parishes. “How will we ever know for sure what went on with Geoghan unless [the cases] go to trial?” asks Saviano of Survivors Network. “Thank God someone is trying to hold the Church accountable.”

[The tactic of the archdiozese of Boston against the victims is rejected by judge McHug]

Trial, however, could prove to be a dangerous thing for the archdiocese, especially if there is evidence that links Law to the Geoghan cases. So far, the archdiocese’s attorneys have taken an aggressive approach. They have filed three motions to dismiss these cases, arguing that determining whether Church superiors properly supervised Geoghan would force the court to examine canon law, which is shielded by the First Amendment. They have also tried to seal from the public all documents and court motions related to the Law allegations. Both moves were shot down by Judge McHugh. (Wilson Rogers Jr., who represents the archdiocese, did not return repeated phone calls seeking comment.)

[Lawyer Carmen Durso: Criminal Catholic Church will spend any bribe for protecting criminal Cardinal Law]

Given the Catholic Church’s reputation for fighting such lawsuits as if pursuing “trench warfare, all hammer and tongs” (as one lawyer puts it), some observers predict that the Law allegations will never be put to a jury — thereby leaving unanswered the question of whether the archdiocese has protected sexually abusive priests. Explains Boston attorney Carmen Durso, who handles clergy sexual-abuse claims, “The archdiocese is going to do all it can to beat down these cases.”

Economus, of Link Up, concurs. “It’d be so damaging to the Catholic Church to allow a cardinal to go on trial,” he says. “The Boston archdiocese will do and pay whatever it takes to make sure Law isn’t affected by all this.”

How the legal drama will unfold remains to be seen, of course. But for the 25 Law accusers, whatever the future brings cannot compare to what the past has dealt. The Geoghan legacy, after all, has consumed much of their lives. So no matter what these civil lawsuits yield — be it money, be it Law’s retirement — nothing can erase the pain of believing that Geoghan’s superiors might have chosen to protect a man of the cloth rather than defenseless children.

In the words of Keane himself, “Geoghan may be a sick, twisted person, but he is sick. In my mind, the fact that his superiors, people as powerful as Cardinal Law, could take steps to hide and protect a pedophile is a much worse crime.”>


Die Wunden durch sexuellen Missbrauch

[Opfer Phil Saviano mit einem Netzwerk für Überlebende in Jamaica Plain (ein Bezirk in Boston)]

BIS ZUM HEUTIGEN Tag [2002] outen sich immer noch Leute, die angeblich Opfer von Geoghan wurden, sie erzählen es den Verwandten, Anwälten, oder anderen Opfern. [Opfer] Phil Saviano hat ein Netzwerk für Überlebende in Jamaica Plain organisiert für Leute, die von Priestern missbraucht wurden. Er bekommt immer noch Anrufe: "In den letzten paar Monaten hörte ich von einem anderen Geoghan-Opfer, von dem in den den Medien noch nichts berichtet wurde", sagt er. "Ich bin sicher, da sind noch mehr solche Leute da draussen."

[Opfer Sacco: Blockierte Erinnerung]

Einige Opfer - wie Sacco, der den Missbrauch nie vergessen hat ("Das ist jeden Tag in meinem Kopf", sagt er) - wurden nach den ersten Anschuldigungen in der Presse wie nach vorne gezogen. Aber andere haben Jahre gebraucht, währenddessen das Gesicht und der Name von Geoghan in Zeitungen und TV-Bildschirmen präsentiert wurde, bevor sie ihr eigenes Kindheitstrauma akzeptierten. Sogar dann noch behielten viele wie McSorley ihre wiedergefundene Erinnerung für sich. "Ich hatte eine harte Zeit, das, was ich erlebt hatte, in Worte zu fassen", erklärt er. "Das ist, wie wenn man ein Skelett aus dem Schrank holt."

Die Reaktionen auf sexuellen Missbrauch bei den Opfern: Verhaltensstörungen

[Reaktionen von Depression bis Selbstmord]

Die Wunden durch einen sexuellen Missbrauch sind wie Narbengewebe, das nie ganz verschwindet. Tom Gutheil ist ein Psychiater in Boston und nennt es "das ganze Spektrum einer Reaktion". Nach dem Missbrauchserlebnis - und in einigen Fällen auch für Jahre danach - können die Opfer depressiv werden, ziehen sich zurück, sind ängstlich, unsicher, ärgerlich, fühlen sich schuldig, und paranoid. "Das ist bei jedem Opfer verschieden", meint Gutheil. "Man kann da relativ unbeschadet rauskommen, aber das ist nur ein Ende des Spektrums. Am Anderen Ende kann der Selbstmord stehen."

Vielleicht leiden die Opfer von sexuellem Missbrauch von Geistlichen sogar unter einem ausgeprägten Gefühl des Verrats, das jahrzehntelang bei ihnen bleiben kann. Von einem Priester sexuell missbraucht zu werden, erschüttert, wie Gutheil feststellt, "ihren Glauben an den Glauben, und das ist für die Opfer ziemlich schädlich - emotional und spirituell."

[Opfer Keane und seine Reaktion: Gewalttätigkeit]

Viele der erwachsenen Ankläger von Geoghan haben eine Reaktion auf sexuellen Missbrauch gezeigt. Gleich nach dem, was er "den Vorfall" nennt, wurde Keane zum Beispiel ein gewalttätiger Teenager. Er hing mit den falschen Leuten herum. Er kaufte sich eine Waffe. Er basteltet Bomben. Seine Hausaufgaben wurden so schludrig, so dass er eine Klasse wiederholen musste.

"Ich habe die Verbindung damals nicht erkannt", sagt Keane, der seine Erinnerung an Geoghan für 15 Jahre blockiert hatte, bis 1999, als er und seine Frau Ann einen Kurs über Kindesmissbrauch besuchten, um sich auf die Pflegeelternschaft vorzubereiten. Während des Unterrichts untersuchte Keane Fälle von Kindern, die sexuell missbraucht worden waren - Fälle, die sein Gedächtnis lösten. "Nun", fügt er hinzu, "mein Verhalten [als Teenager] das macht nun alles Sinn."

[Opfer McSorley und seine Reaktion: Zurückgezogenheit, kein Selbstwertgefühl, kein Vertrauen in niemanden mehr]

Da sind auch solche wie McSorley, 26 Jahre alt [2002], deren Kämpfe innerlich ausgetragen wurden - ruhig aber mühselig. Jahrelang geht das nun so, litt er unter schwachem Selbstwertgefühl. Er ist eine scheue, ängstliche Person geworden, die nicht 10 Minuten stillsitzen kann, ohne an den Hosenbeinen zu ziehen, seine Hände zu ringen, seine Finger durch sein schwarzes Haar zu streichen. McSorley kann niemandem vertrauen, hat kaum Freunde. "Manchmal", so erklärt er, "breche ich aus und verbringe Zeit mit schweissigen Leuten. Ich bin nur nervös. Ich fühle mich fehl am Platz."

[Opfer Sacco und seine Reaktion: Unsicherheit bei seinen Kindern]

Und da sind solche wie Sacco, wo das Erbe von Geoghan aus subtilere Weise wirkt, aber um so heimtückischer. In den 2 Jahren nach der "Einigung" hat er nach aussen hin ein gesundes Leben entwickelt: Er arbeitet als Bankier in Amherst (New Hampshire); er lebt in einem geräumigen Haus; er hat eine liebenswerte Familie. Aber er hat Angst, seine Kinder in der Nähe von Erwachsenen zu lassen - aus Angst vor Missbrauch. Als ein Überlebender von Kindsmissbrauch, hat er Angst, nie ganz gesund werden zu können. "Ich fühle mich nicht gut," sagt Sacco. "Da wurde mir was geraubt - meine Unschuld, meine Kindheit - und das kann nicht mehr repariert werden."

Die impotente kath. Kirche löst ihre Probleme nicht

[Verbitterung und Wut gegen die kath. Kirche, die Geoghan nicht sofort rausgeschmissen hat]

Diese Geoghan-Opfer haben mehr Gemeinsamkeiten als die Auswirkungen von Traumata. Heute teilen sie ein tiefes Gefühl der Verbitterung und Wut gegen die katholische Kirche. Sie nennen ein "riesiges Netz von betrügerischen Priestern", die das Wohlergehen eines Geistlichen über das der Kinder ihrer Gemeindekinder stellen. Wie können sie sonst die Tatsache interpretieren, dass Geoghan mit seinen sechs Transfers so viele zweite Chancen hatte? Oder dass sich mindestens zwei Mütter frühzeitig über sein Verhalten beschwert haben - noch bevor Opfer wie McSorley geboren wurden - ohne Erfolg? "Je mehr ich herausfinde, desto wütender werde ich", sagt Muzzi. „Seine Vorgesetzten ließen [Geoghan] jahrelang mit Kinderherden frei herumlaufen. Das ist, als würde man einem Mörder eine Waffe geben und sagen: 'Hier, viel Spaß.' ''

[Hilflose "Entschuldigung" von Kardinal Law 1998 in der Zeitung "Pilot"]

Die Opfer sind ebenso erbittert darüber, wie die Erzdiözese in Boston mit dem Skandal umgegangen ist. Einerseits, so sagen sie, haben die kirchlichen Behörden nach außen hin Reue gezeigt. So bot die Erzdiözese im Juni 1998 allen Opfern von Geoghan eine zeremonielle Entschuldigung an, in der Kardinal Law die Mängel einer solchen Aussage erkannte: „Leider kann eine Entschuldigung das schmerzhafte Gedächtnis nicht auslöschen“, schrieb Law in der Zeitung "Pilot", einer Zeitung der Erzdiözese Boston, "es kommt damit auch keine Heilung zustande, auch Wut und Rachegefühle werden damit nicht überwunden." Die Erzdiözese hielt dann eine Serie "Heilmessen" ab, wo Priester in einer kollektiven Reue-Aktion die Überlebenden der Geoghan-Verbrechen feierten. Am wichtigsten war, dass Geoghans Laizisierung angekündigt wurde, eine seltene Strafmaßnahme, die in der 126-jährigen Geschichte der Erzdiözese zum ersten Mal angewandt wurde. (Es ist unklar, ob die Erzdiözese auch andere Priester laizisiert hat; der Sprecher Walsh sagt, die Erzdiözese veröffentlicht keine Aufzeichnungen über laizisierte Priester).

[Opfer Muzzi bekommt von der Erzdiözese keine Antworten]

Die Opfer sagen jedoch, dass die Beamten alles andere als zerknirscht waren, wenn sich die Kirche privat mit ihnen auseinandergesetzt hat. Als das Opfer Muzzi im Jahre 1997 von seiner verdrängten Erinnerung eingeholt wurde, rief Muzzi der Erzdiözese in Boston an, um Hilfe zu suchen. Er wollte Antworten auf seine Fragen: Warum wurde Geoghan so lange von Gemeinde zu Gemeinde weitergereicht? Warum war er noch angestellt? Aber es kamen keine Antworten, sondern, so erinnert sich Muzzi: "Die Kirche schlug vor, einen Rechtsbeistand zu suchen. Also das war, wie wenn man an eine Steinwand klopft."

[Opfer Sacco beschwert sich: Die Entschuldigung von 1998 enthält über die Opfer nur 2 Sätze]

Auch Opfer Sacco hat ähnliche Erfahrungen gemacht, der trotz seines Abkommens mit Schmerzensgeld der Erzdiözese kritisch gegenübersteht. "Der Schwerpunkt der Antwort der Kirche betrifft nie die Opfer", sagt er. Durch alle öffentlichen Anschuldigungen und zeremoniellen Aktionen bekämpft die katholische Kirche weiterhin die Opfer, so Sacco - und zwar im Gerichtssaal und auch ausserhalb. Im Jahre 1998 bildete Kardinal Law einen beratendes Komitee aus Opfern, um gegen den sexuellen Missbrauch von Geistlichen vorzugehen. Das Komitee, dessen Bildung von Saccos im Abkommen verlangt wurde, tagte 1999 nur fünfmal. Heute existiert diese Gruppe nicht mehr.

Sogar die positiven Schritte der Kirche, wie Geoghan auszuschliessen, sind nur etwas mehr als PR-Aktionen. Wenn man die Entschuldigung von 1998 ansieht, die einen Tag nach der Laizisierung von Geoghan herausgegeben wurde. In dieser Stellungnahme mit neun Absätzen widmete Kardinal Law genau zwei Sätze "denjenigen, die zu Opfern geworden sind, und deren Familien". Im Gegensatz dazu lobte er gute Priester, über die er schrieb: "[Sie] inspirieren mich durch ihre Integrität, ihren Eifer, und ihre Treue. So leicht können sie als selbstverständlich betrachtet werden, denn sie sind immer für uns da. Das Fehlverhalten einiger weniger in ihren Reihen ist für alle eine Belastung. “

Wie Sacco es selbst beschreibt: "Es ist ein Haufen Mist."

Schweigegelder und Kosten in Milliardenhöhe

[Schweigegeld ist organisiertes Verbrechen]

ZU SAGEN, dass Skandale wie Sexualmissbrauch wie Geoghan die römisch-katholische Kirche beeinflusst haben, scheint eine Untertreibung zu sein. Die Kirche hat laut Anwalts- und Opferhilfegruppen zwischen 850 Millionen USD und mehr als 1 Milliarde USD an Rechtskosten, Abkommen  und Behandlungskosten für pädophile Priester ausgegeben. Aber der Preis, den die Kirche für das gebrochene Vertrauen gezahlt hat, ist unberechenbar. Kirchenoberen, einst Säulen der Moral, deren Urteil niemals in Zweifel gezogen wurde, mussten ihre Praktiken verteidigen und sich sogar selbst verteidigen.

[Kardinal Law war ab 1985 im Detail INFORMIERT]

Im Jahr 1999 sagte Kardinal Law, dass "wenn wir uns 10, 20, 30 Jahre zurücklegen könnten ... mit dem Wissen, das wir jetzt haben", die Kirche die Geoghan-Fälle anders behandelt hätte. Beweise dafür, dass derselbe Kardinal Law 1985 einen detaillierten Bericht über sexuellen Missbrauch von Geistlichen erhalten hatte, werfen Fragen nach seiner Glaubwürdigkeit auf.

[Kaplan Doyle kritisiert die kath. Kirche wegen der Verschleierungstaktik]

Die Frage hat auch viele in den Reihen der katholischen Geistlichen entfremdet. Pater Doyle, der Kaplan der Luftwaffe, ist einer der wenigen Geistlichen, die sich bundesweit gegen die gegenwärtige Politik der Kirche ausgesprochen haben. Er kritisiert die Hierarchie für das, was er als "die knifflige Reaktion von Bischöfen bezeichnet, um zu versuchen, Priester mit sexuellen Störungen zu verschleiern".

[Kaplan Doyle 1985: Bericht 126 Seiten mit Warnung vor Klagen wegen sexuellem Missbrauch]

1985 hatte Doyle tatsächlich als Co-Autor allen Bischöfen der "USA" einen 126 Seiten starken Bericht vorgelegt mit dem Titel: "Probleme der sexuellen Dysfunktion auf verantwortliche Weise lösen" ("original Englisch: Meeting the Problem of Sexual Dysfunction in a Responsible Way"), und auch der Kardinal Law hat diesen Bericht erhalten. Das Dokument beschrieb die wachsende Anzahl Klagen wegen sexuellem Missbrauch und warnte, dass das Problem eskalieren würde, wenn die Kirche nicht gewisse Schritte unternehmen würde, wie etwa das Aufspüren von Missbrauchsfällen und die Festlegung verbindlicher, einheitlicher Richtlinien für alle 188 "US"-Diözesen. Aber der Bericht, erklärt Doyle, "wurde nach kurzer Zeit archiviert."

[Kardinal Law war ab 1985 klar informiert - und hat 1999 gelogen]

Interessanterweise wurde Kardinal Law am 3. Dezember 1999 im Boston Herald zitiert: "Können wir uns nochmals 10, 20, 30 Jahre zurückversetzen... mit dem Wissen, das wir heute haben", hätte die Kirche die Fälle um Geoghan anders gehandhabt. Beweise, dass Law vor mehr als 15 Jahren - 1985 - ausführlich über sexuellen Missbrauch von Geistlichen und seinen Umgang damit unterrichtet worden ist, werfen Fragen nach seiner Glaubwürdigkeit auf. Oder, wie Keane es ausdrückt: "Wir kommen zum Resultat, dass der Kardinal gelogen hat."

[Kardinal Doyle: Die Kirche ist wie ein Grosskonzern: Es geht es nur um den Ruf und ums Geld - die Opfer sind nicht wichtig - der Ruf der Priester ist dahin]

Doyle behauptet, die katholische Kirche habe sich schon lange so wie ein Großkonzern verhalten. Sexuelle Missbrauchsskandale werden als schlecht für das Image der Kirche, für die innere Moral und die finanzielle Stabilität des Haushalts angesehen. „Meine naive und dumme Denkweise“, fügt Doyle hinzu, „ist, dass wir kein normales Unternehmen sind. Wir sind eine spirituelle Einrichtung und unsere oberste Priorität sollten die Opfer sein. “

Natürlich erkennt er an, dass sexueller Missbrauch von Geistlichen das Priestertum schwer beschädigt hat - so sehr, dass viele Gemeindemitglieder den Geistlichen verachten. „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie viele Menschen gesagt haben, sie glauben immer noch an Gott, gehen aber nicht in die Nähe einer katholischen Kirche“, erklärt er. Als Priester fügt er hinzu: "Ich schäme mich zutiefst und schäme mich ... Ich kann nicht mehr an die Heiligkeit der institutionellen Kirche glauben."

[Sprecher John Walsh: Sexueller Missbrauch verletzt die Kirche]

In der Kanzlei der Erzdiözese in Boston dürften nicht viele solche Gefühle teilen - sowieso öffentlich. Das Gewicht dieses Problems - und der Tribut von Fällen wie Geoghan - ist jedoch in der ernüchternden Stimme des Sprecher der Erzdiözese John Walsh zu hören, der, obwohl er kein Priester ist, zugibt: "Das Problem [des sexuellen Missbrauchs durch den Klerus] hat die Kirche verletzt."

Walsh lehnt es ab, sich zu den Geoghan-Fällen zu äußern, einschließlich solcher, die das Kardinalgesetz betreffen. "Es ist unsere Politik, keine anhängigen Rechtsstreitigkeiten zu diskutieren", erklärt er.

Gemischte Untersuchungskommission seit 1993

[Veränderte Praxis seit 1993: Jede Beschwerde wird nun von einem gemischten Gremium geprüft - Priester fliegen raus]

Im Allgemeinen sagt er jedoch, dass sich die katholische Kirche, insbesondere die Erzdiözese in Boston, aufgrund von sexuellen Missbrauchsskandalen der Geistlichen "dramatisch" verändert hat. Während die Kirche den "durch sexuellen Missbrauch verursachten Schaden" nicht erkannt hatte, gibt es nun Verfahren, um jede Beschwerde zu überprüfen. In Boston führte die Erzdiözese 1993 ihre Politik ein, nicht lange nachdem die Porter-Fälle Schlagzeilen machten. Ein wichtiges politisches Element verpflichtet ein etabliertes Überprüfungsgremium, das sich aus Priestern, Rechtsanwälten, Psychiatern und Sozialarbeitern zusammensetzt, um die Anschuldigungen zu bewerten. Der neunköpfige Vorstand untersucht jede Anklage, indem er die Opfer und die Priester interviewt; es bietet auch Behandlung für die Opfer an. Wenn eine Anklage wegen sexuellen Fehlverhaltens wahr ist, verspricht die Erzdiözese, diesen Priester dauerhaft aus dem aktiven Dienst zu nehmen. "Diese Dinge kennzeichnen eine größere Offenheit der Kirche", sagt Walsh. "Unsere Erfahrung ist hart, unsere Lernkurve steil." (Wie viele Priester die Erzdiözese unter diesem Verfahren entlassen hat, ist unbekannt, weil Walsh sagt: "Wir äußern uns nicht zu den Dispositionen von Fällen.")

[Und mit diesem Verhalten agiert die Kirche weiterhin in der Finsternis wie zuvor!]

Walsh besteht darauf, dass die Erzdiözese in Boston, obwohl sie nicht über Kritik steht, "gutgläubig" ist, um den sexuellen Missbrauch von Geistlichen zu bekämpfen, anstatt dessen Existenz zu bestreiten und zu verbergen. "Unsere gesamte Haltung sollte nicht unbekümmert sein, und ich glaube nicht, dass wir das getan haben", sagt er. "Unser Fokus muss auf den Opfern liegen."

Walsh weiß jedoch, dass die katholische Kirche in den Augen der Opfer niemals in der Lage sein wird, für das, was er als „schreckliche Tragödie“ bezeichnet, zu sühnen, die sie erdulden mussten. Er weiß auch, dass die Kirche sie möglicherweise niemals davon überzeugen kann, dass sie es versucht hat. Walsh drückt es so aus: "Können wir jemals jemandem, der diese Tragödie erlebt hat, in die Augen sehen und sagen: 'Wir haben genug getan?' Ich glaube nicht."

2001: Geoghan UND Law werden verklagt

[Die Opfer hoffen auf die Wahrheit mit Kardinal Law im Zeugenstand]

In der Tat ist die einzige Möglichkeit, wie die Kirche dieses Problem wiedergutmachen kann, über die Gerichte. Unter den Anklägern von Geoghan besteht jetzt ein überwältigendes Gefühl der Erleichterung, dass auch Law verklagt wird. Für sie stellen die 25 Klagen gegen den Kardinal eine Chance dar, die Wahrheit zu erfahren. Wie sonst fragen sie sich, werden sie die Fakten erfahren, wenn nicht durch die Aussage von Kardinal Law im Zeugenstand? Nur der Prozess wird zeigen, wer, wenn überhaupt,  jemand in der Erzdiözese über die sexuellen Unzulänglichkeiten des ehemaligen Priesters wusste. Nur der Prozess bestätigt, was viele vermuten: dass Geoghans Vorgesetzte sein Verhalten ignoriert haben, während sie ihn zwischen sechs Pfarreien hin und her schoben. "Wie werden wir jemals sicher wissen, was mit Geoghan los ist, wenn nicht [die Fälle] vor Gericht gestellt werden?", fragt Saviano vom Netzwerk der Überlebenden (Survivors Network). „Gott sei Dank versucht jemand, die Kirche zur Rechenschaft zu ziehen.“

[Die Taktik der Erzdiözese Boston gegen die Opfer wird von Richter McHugh abgewiesen]

Der Prozess könnte für die Erzdiözese aber noch gefährlich werden, speziell wenn BEweise aufkommen, die den Kardinal Law mit dem Fall Geoghan in Verbindung bringen. Deswegen haben die Anwälte der Erzdiözese eine aggressive Taktik eingeschlagen. Sie haben drei Anträge auf Abweisung dieser Fälle eingereicht mit dem Argument, dass das Erste Gebot das Kirchenrecht schützen würde, und das Kirchenrecht habe ja Geoghan geschützt. Zuerst müsse also das Kirchenrecht untersucht werden. Sie versuchten auch, alle Dokumente und Gerichtsanträge im Zusammenhang mit den Anschuldigungen gegen Kardinal Law verschlossen zu halten. Beide Schritte wurden von Richter McHugh aber abgewiesen. (Wilson Rogers Jr., der die Erzdiözese vertritt, wurde um einen Kommentar gebeten, hat nach mehreren Telefonanrufen aber nie zurückgerufen).

[Anwalt Carmen Durso: Der kriminellen, katholischen Kirche ist jedes Schmiergeld recht, um den kriminellen Kardinal Law zu schützen]

Da nun der Ruf der katholischen Kirche auf dem Spiel steht und solche Klagen bekämpft werden, als ob es sich um "Grabenkämpfe handeln würde, mit Hammer und Zangen" (wie ein Anwalt es ausdrückt), sagen einige Beobachter voraus, dass die Vorwürfe gegen Kardinal Law niemals vor einer Jury verhandelt werden, ob die Erzdiözese sexuell missbräuchliche Priester geschützt hat. Der Bostoner Anwalt Carmen Durso, der die Klagen gegen den Klerus wegen sexuellen Missbrauch unter sich hat, erklärt: "Die Erzdiözese wird alles tun, um diese Fälle zu zu unterdrücken."

Economus von Link Up stimmt dem zu. "Es wäre für die katholische Kirche so schädlich, wenn ein Kardinal vor Gericht gestellt werden könnte", sagt er. "Die Erzdiözese in Boston wird alles dafür tun und bezahlen, um sicherzustellen, dass Law nicht davon betroffen wird."

Wie sich das legale Drama entwickeln wird, bleibt natürlich abzuwarten. Aber für die 25 Ankläger gegen den Kardinal Law kann das, was die Zukunft bringt, nicht mit dem vergleichen, was die Vergangenheit angerichtet hat. Das Geoghan-Erbe hat schließlich einen großen Teil ihres Lebens verbraucht. Egal, was diese zivilrechtlichen Klagen nach sich ziehen - sei es Geld, sei es Laws Pensionierung -, nichts kann den Schmerz des Glaubens beseitigen, dass Geoghans Vorgesetzte sich entschieden hätten, einen Mann vor dem Gesetz zu schützen, anstatt wehrlose Kinder.

Mit den Worten von Keane selbst: "Geoghan mag eine kranke, verdrehte Person sein, aber er ist krank. In meinen Augen ist die Tatsache, dass seine Vorgesetzten, die so mächtig wie Kardinal Law sind, Maßnahmen ergreifen könnten, um einen Pädophilen zu verstecken und zu schützen, ein viel schlimmeres Verbrechen.">



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Hier ist der Bericht des Boston Globe vom 6.1.2002 über den Missbrauchspriester Geoghan, der alles ins Rollen brachte:

Boston
                      Globe online, Logo
Boston Globe Jan.6, 2002: Criminal Catholic Church with child abuse by gay pedophile priests without end - example Geoghan:
Church allowed abuse by priest for years

Boston Globe 6.1.2002: Kriminelle katholische Kirche mit Kindsmissbrauch durch schwule-pädophile Priester ohne Ende - Priester Geoghan ist nur ein Beispiel:
Kirche erlaubte jahrelang Missbrauch durch Priester
https://www.bostonglobe.com/news/special-reports/2002/01/06/church-allowed-abuse-priest-for-years/cSHfGkTIrAT25qKGvBuDNM/story.html

Die Recherche des Boston Globes mit der Investigativgruppe "Spotlight" dauerte 5 Monate im Jahre 2001. Der Artikel vom 6. Januar 2002 präsentiert das konspirative Netz zwischen Priestern und Kardinälen. Zuerst war es nur EIN pädophil-krimineller Priester, John Geoghan. Während der Recherche kamen immer mehr, 20, 100e kriminell-pädophile Priester zum Vorschein. Die Dimension des Verbrechens in der katholischen Kirche gegen die eigenen Leute mit dem Kindsmissbrauch an Kindern der Familien war gigantisch und perfekt organisiert [web18] - deswegen ist die katholische Kirche ein ORGANISIERTES VERBRECHEN.

-- Täter: Kr.päd. John Geoghan
Der Täter und
                        kr.päd. Priester John Geoghan in den 1970er
                        Jahren
Der Täter und kr.päd. Priester John Geoghan in den 1970er Jahren [9]

Taktiken des kr.päd. Geoghan, um Situationen zu provozieren, bei denen man Kinder sexuell missbrauchen kann
-- Familien mit vielen Kindern besuchen, Kinder zu Bett bringen, Gutenachtgebet sagen
-- Familien ohne Vater besuchen, Kinder zum Eis essen mitnehmen
-- mit Buben ringen, sie in Priesterkleidung stecken
-- Jugendliche ins Sommerhaus in Scituate mitnehmen, wo Jugendliche sexuell missbraucht werden
-- zum Eis essen ausführen*
-- beim Baden helfen*
-- Gutenachtgeschichten lesen*
-- er behauptet, die Missbrauchssituation sei wie die Situation in einem Beichtstuhl und man dürfe nichts davon erzählen*
-- er streichelt die Genitalien der Kinder oder führt Oralsex mit ihnen durch, oder Kinder müssen seine Genitalien streicheln, gelegentlich sogar während des Gebets - bleibt bei den Kindern über Nacht und weckt sie, indem er mit ihren Penissen spielt**
-- Geoghan hat Zwangsferien, z.B. 1989: Geoghan ist 6 Monate im Krankenstand

* z.B. bei der Fam. v. Joanne Mueller in Melrose mit 4 Buben ohne Vater
** z.B. bei der Familie von Maryetta Dussourd in Jamaica Plain mit 8 Kindern ohne Vater

Erwähnte Personen im Artikel

-- Geoffrey Packard, Strafverteidiger von Geoghan
-- die Familie von Geoghan lebt in West Roxbury, Geoghan selbst verfügt in Scituate über ein "Sommerhaus".

Erzbischof und Kardinal Medeiros
-- Kardinal Humberto Medeiros, Vorgänger von Kardinal Law in Boston, bekam im August 1982 einen Protestbrief einer Tante (Margaret Gallant) von 7 durch Geoghan missbrauchten Kindern
(Er war Bischof in Brownsville (Texas) 1966-1970: stammt aus einer portugiesischen Einwandererfamilie, unterstützt Lohnforderungen der Feldarbeiter, hält Feldmessen im Sommer, macht Gefangenenbesuche im Winter [web12], dann Erzbischof in Boston 1970-1983 gegen irisch-rassistische Katholiken, die ihn als "drittklassig" ansehen, wieder grosser Ruf bei Einwanderer-Arbeitern, bei den Armen und bei den Minderheiten, Appelle gegen das Abtreibungsgesetz [web12])

Personen um den Erzbischof und Kardinal Law
-- Wilson D. Rogers Jr., Anwalt von Kardinal Law
-- Wilson Rogers 3d, der Sohn des Rechtsanwalts von Kardinal Law
-- Donna Morrissey, eine Sprecherin von Kardinal Law

5 Bischöfe als Mitwisser von Geoghan:
-- Thomas V. Daily of Brooklyn, N.Y.
-- Robert J. Banks of Green Bay, Wis.
-- William F. Murphy of Rockville Center, N.Y.
-- John B. McCormack of Manchester, N.H.
-- und Erzbischof Alfred C. Hughes of New Orleans.

Institute, wo Geoghan sich "behandeln" liess
-- Sipe, Psychotherapeut am Seton Institut in Baltimore
-- Seton-Institut in Baltimore

Pfarrer von Geoghan
-- Pfarrer John E. Thomas, die Anlaufstelle von Mutter Maryetta Dussourd in Jamaica Plain
-- Herr Daily vertreibt Geoghan aus Jamaika Plain
-- Pfarrer Lane, Pfarrgemeinde St. Brendan, wird nicht informiert
-- Francis S. Rossiter, der Pfarrer von Geoghan in St. Julia, weiss von Geoghans Sexproblemen

Proteste gegen das Raubtier Geoghan
-- Protestbrief: Margaret Gallant, Tante von 7 durch Geoghan missbrauchten Kindern, die im August 1982 dem Kardinal von Boston - Humberto Medeiros - einen Protestbrief gegen die Wiederanstellung von Geoghan schreibt
-- Protestbrief: Bischof John M. D'Arcy scheibt einen Warnbrief an Kardinal Law gegen Geoghan, 7.12.1984 (und wird von der kriminellen Kirche (Papst Johannes-Paul II !) als Strafe für seine Warnung von Boston nach Indiana in die Wüste versetzt [web11])
-- Ex-Priester A.W. Richard Sipe, nun Psychotherapeut
-- Ex-Priester Anthony Benzevich (Aussage: Geoghan nahm häufig kleine Jungen in sein Schlafzimmer)
-- Opferanwalt Mitchell Garabedian (der fast alle Kläger in den Zivilklagen gegen Geoghan und Kirchenbeamte vertritt)
-- Joanne Mueller, alleinerziehende Mutter von 4 Buben (5 bis 12) in Melrose, mit eidesstattlicher Zeugenaussage über Missbrauch durch Geoghan
-- Pfarrer Paul E. Miceli der Gemeinde St. Mary in Melrose, Anlaufstelle von Joanne Mueller

Angestellte beim Boston Globe
-- Jonathan M. Albano, Anwalt des Boston Globe
-- Matt Carroll
-- Sacha Pfeiffer
-- Michael Rezendes
-- Walter V. Robinson


Kr.päd. Priester Porter
-- Täter: Kr.päd. Priester James Porter
-- Opferanwalt Roderick MacLeish Jr. vertritt die Porter-Opfer

Alk-Priester Driscoll
-- Priester Nicholas Driscoll mit Alkoholproblemen, Pfarrgemeinde St. Julia

   Sacha Pfeiffer,
                              Investigativjournalistin der Gruppe
                              "Spotlight" beim "Boston
                              Globe"   Michael Rezendes,
                            Investigativjournalist des Boston Globe   Walter
                            Robinson, editor en jefe del Globo de Boston
                            (Boston Globe)  
Investigativjournalisten der Gruppe Spotlight beim Boston Globe: Sacha Pfeiffer [65], Michael Rezendes [62], Walter Robinson [61]
Original:

<Aware of Geoghan record, archdiocese still shuttled him from parish to parish.

This article was prepared by the Globe Spotlight Team: reporters Matt Carroll, Sacha Pfeiffer, and Michael Rezendes; and editor Walter V. Robinson. It was written by Rezendes.

[Boston: priest Geoghan busted with over 130 abuse cases]

Since the mid-1990s, more than 130 people have come forward with horrific childhood tales about how former priest John J. Geoghan allegedly fondled or raped them during a three-decade spree through a half-dozen Greater Boston parishes.

Almost always, his victims were grammar school boys. One was just 4 years old.

Then came last July’s disclosure that Cardinal Bernard F. Law knew about Geoghan’s problems in 1984, Law’s first year in Boston, yet approved his transfer to St. Julia’s parish in Weston. Wilson D. Rogers Jr., the cardinal’s attorney, defended the move last summer, saying the archdiocese had medical assurances that each Geoghan reassignment was “appropriate and safe.”

But one of Law’s bishops thought that the 1984 assignment of Geoghan to St. Julia’s was so risky, he wrote the cardinal a letter in protest. And for good reason, the Spotlight Team found: The archdiocese already had substantial evidence of Geoghan’s predatory sexual habits. That included his assertion in 1980 that his repeated abuse of seven boys in one extended family was not a “serious” problem, according to an archdiocesan record.

The St. Julia’s assignment proved disastrous. Geoghan was put in charge of three youth groups, including altar boys. In 1989, he was forced to go on sick leave after more complaints of sexual abuse, and spent months in two institutions that treat sexually abusive priests. Even so, the archdiocese returned him to St. Julia’s, where Geoghan continued to abuse children for another three years.

[Catholic Church was not capable to protect children from Geoghan]

Now, as Geoghan faces the first of two criminal trials next week, details about his sexual compulsion are likely to be overshadowed by a question that many Catholics find even more troubling: Why did it take a succession of three cardinals and many bishops 34 years to place children out of Geoghan’s reach?

Donna Morrissey, a spokeswoman for Law, said the cardinal and other church officials would not respond to questions about Geoghan. Morrissey said the church had no interest in knowing what the Globe’s questions would be.

Before Geoghan ever got to Weston in 1984, he had already been treated several times and hospitalized at least once for molesting boys. And he had been removed from at least two parishes for sexual abuse. In 1980, for instance, he was ordered out of St. Andrew’s in Jamaica Plain after casually admitting he had molested the seven boys.

In 1981, after a year’s sick leave, Geoghan was dispatched to St. Brendan’s in Dorchester, with little chance he would be placed under scrutiny: His pastor for most of his 3 1/2 years there, the Rev. James H. Lane, has told friends he was never warned that Geoghan had a history of sex abuse.

In September 1984, complaints that Geoghan had abused children at the Dorchester parish prompted Law to remove him. Two months later, the cardinal gave Geoghan a fresh start at St. Julia’s.

Law allowed Geoghan to stay in Weston for more than eight years before removing him from parish duty in 1993. But even that decision to recast Geoghan as a functionary at a home for retired priests did not prevent him from seeking out and molesting children, according to the multiple civil suits and criminal charges filed against the 66-year-old Geoghan.

Finally, in 1998, the church “defrocked” Geoghan, removing him from the priesthood.

[Case Jan. 14 in Middlesex - case end of Feb. in Suffolk]

Geoghan’s criminal defense attorney, Geoffrey Packard, said his client would have no comment on any of the allegations against him. Geoghan’s first trial on sexual molestation charges is scheduled for Jan. 14 [2002] in Middlesex Superior Court. The second, more serious set of charges are due to be tried in Suffolk Superior Court in late February. In the civil lawsuits, Geoghan has no attorney, and is not contesting the charges.

The church’s likely legal defense, as Rogers (Wilson D. Rogers Jr., lawyer of Kardinal Law) hinted in July, will be that doctors deemed Geoghan rehabilitated. Church records obtained by the Globe note that Geoghan was indeed medically cleared for the St. Julia’s assignment - but not until he had been at the parish for a month.

In 1984, there were still some clinicians who believed child molesters could be cured. But other specialists had long since warned Catholic bishops of the high risk that priests who had abused children would become repeat offenders.

What’s more, specialists in child sexual abuse and attorneys who have represented victims said, it ought to have been apparent to the archdiocese by 1984 that someone with Geoghan’s record of habitual sexual abuse should not have been returned to a parish.

“In Geoghan’s case, the church defied its own most basic values of protecting the young and fostering celibacy,” said A.W. Richard Sipe, a former priest. Sipe, a psychotherapist and expert in clergy sexual abuse, said he has long believed that the Catholic Church has been too slow to deal with priests who molest children.

[Others don't want scandals with Geoghan any more - warning letter of bishop John M. D'Arcy to Cardinal Law of Dec. 14, 1984]

The Spotlight Team [group of journalists of Boston Globe] found evidence that one of Law’s top subordinates worried that Geoghan would cause further scandal at St. Julia’s in Weston, where he began work on Nov. 13, 1984. On Dec. 7 [1984], Bishop John M. D’Arcy wrote to Law, challenging the wisdom of the assignment in light of Geoghan’s “history of homosexual involvement with young boys.”

(Michael D'arcy is punished by criminal Church for his warning letter against cr.ped. Geoghan being shifted from Boston to Indiana [web11]).

Within the next week, two doctors cleared Geoghan for parish duty, according to an archdiocesan chronology that is in court files. It reads: “12/11/84 Dr. [Robert] Mullins - Father Geoghan `fully recovered.’ . . . 12/14/84 Dr. [John H.] Brennan: “no psychiatric contraindications or restrictions to his work as a parish priest.”

Address of the
                                clinic in Brighton with Dr. Brennan
Address of the clinic in Brighton with Dr. Brennan [73]

[Protest letter against Geoghan to Cardinal Humberto Medeiros in 1982]

The files also contain a poignant - and prophetic - August 1982 letter to Law’s predecessor, the late Cardinal Humberto Medeiros, from the aunt of Geoghan’s seven Jamaica Plain victims, expressing incredulity that the church to which she was devoted would give Geoghan another chance at St. Brendan’s after what he had done to her family.

“Regardless of what he says, or the doctor who treated him, I do not believe he is cured; his actions strongly suggest that he is not, and there is no guarantee that persons with these obsessions are ever cured,” Margaret Gallant said in her plea to Medeiros.

“It embarrasses me that the church is so negligent,” Gallant wrote. Archdiocesan records obtained by the Globe make it clear why Gallant wrote her irate letter two years after the abuse: Geoghan had reappeared in Jamaica Plain, and been seen with a young boy. The records note that the next month, “Another letter from Mrs. Gallant. Why is nothing being done?”

[The tactics of the criminal pedophile priest Geoghan]

From the Jamaica Plain case alone, the archdiocese’s top officials were aware of Geoghan’s attraction to young boys, and how he picked his victims: The affable Geoghan usually befriended Catholic mothers struggling to raise large families, often alone. His offers to help, often by taking the children for ice cream or praying with them at bedtime, were accepted without suspicion.

[Victimas de Geoghan: McSorley]

That is how 12-year-old Patrick McSorley, who lived in a Hyde Park [Boston] housing project, allegedly became a Geoghan victim in 1986 - two years after Geoghan’s assignment to Weston.

[There are many Hyde Parks in the world].

According to McSorley, Geoghan, who knew the family from St. Andrew’s, learned of his father’s suicide and dropped by to offer condolences to his mother, who is schizophrenic. The priest offered to buy Patrick ice cream.

“I felt a little funny about it,” McSorley recalled in an interview. “I was 12 years old and he was an old man.”

Riding home after getting ice cream, McSorley says, Geoghan consoled him. But then he patted his upper leg and slid his hand up toward his crotch. “I froze up,” McSorley said. “I didn’t know what to think. Then he put his hand on my genitals and started masturbating me. I was petrified.” McSorely added that Geoghan then began masturbating himself.

When Geoghan dropped a shaken McSorley off at his mother’s house, he suggested they keep secret what had taken place. “He said, `We’re very good at keeping secrets,’ “ McSorley said.

For years, McSorley has battled alcoholism and depression. And now, as the plaintiff in one of the lawsuits against Geoghan, McSorley is bitter. “To find out later that the Catholic Church knew he was a child molester - every day it bothers me more and more,” McSorley says.

Many documents yet to be unsealed

The letters from Bishop D’Arcy and Margaret Gallant were among documents found by the Globe during a review of the public files of 84 civil lawsuits still pending against Geoghan. But for all Geoghan’s notoriety, the public record is remarkably skeletal. That is because almost all the evidence in the lawsuits about the church’s supervision of Geoghan has been under a court-ordered confidentiality seal granted to church lawyers.

[Documents about criminals in the Church: no manipulation of justice possible any more]

In November, acting on a motion by the Globe, Superior Court Judge Constance M. Sweeney ordered those documents made public. The archdiocese appealed to the state Appeals Court, arguing that the Globe - and the public - should not have access to documents about the church’s inner workings. But the appeal was denied last month. The records, including depositions of bishops and personnel files, are scheduled to become public on Jan. 26, [2002].

[Confidants of cr.ped. Geoghan: cardinal Law and 5 bishops]

The cardinal and five other bishops who supervised Geoghan over the years have been accused of negligence in many of the civil suits for allegedly knowing of Geoghan’s abuse and doing nothing to stop it. Never before have so many bishops had to defend their roles in a case involving sexual molestation charges against a single priest. The five, all since promoted to head their own dioceses, are Bishops Thomas V. Daily of Brooklyn, N.Y.; Robert J. Banks of Green Bay, Wis.; William F. Murphy of Rockville Center, N.Y.; John B. McCormack of Manchester, N.H., and Archbishop Alfred C. Hughes of New Orleans. Law and the five bishops have all denied the accusations in legal filings. No American diocese has faced a scandal of similar dimensions since 1992.

[Also cr.ped. priest James Porter was "shifted" from one parish to the next - also unter cardinal Medeiros]

That year, in the Fall River Diocese, more than 100 of former priest James Porter’s victims surfaced publicly with evidence that Porter’s superiors - including, in the 1960s, then Monsignor Medeiros - shifted him from one parish to another as parents learned of his compulsive abuse.

[1997-2002: Criminal Cath. Church distributing 10 million dollars bribe for Geoghan cases so victims will keep quiet]

Since 1997, the archdiocese has settled about 50 lawsuits against Geoghan, for more than $10 million - but with no confidential documents ever made public.

Plaintiffs in the 84 pending lawsuits are refusing to settle their claims as easily, and the church’s internal documents are subject to being revealed in the litigation. So the archdiocese has moved aggressively to keep information about its supervision of Geoghan out of public view. One example: When Law was named a defendant in 25 of the lawsuits, Rogers (Wilson D. Rogers Jr., lawyer of cardinal Law) asked a judge to impound any reference to the cardinal, arguing that his reputation might be harmed. The judge refused.

[Threats against Boston Globe]

On Dec. 17, [the lawyer of cardinal Law] Rogers sent the Globe’s attorney, Jonathan M. Albano, a letter threatening to seek legal sanctions against the newspaper and its law firm if the Globe published anything gleaned from confidential records in the suits. He warned that he would seek court-imposed sanctions even if Globe reporters asked questions of clergy involved in the case.

[The mechanism of child abuse in mentally ill criminal pedophie Catholic Church: priests order to say nothing - victims don't tell anything - or parents don't tell anything - or the Church orders: don't tell anything]

For decades, within the US Catholic Church, sexual misbehavior by priests was shrouded in secrecy - at every level. Abusive priests - Geoghan among them - often instructed traumatized youngsters to say nothing about what had been done to them. Parents who learned of the abuse, often wracked by shame, guilt, and denial, tried to forget what the church had done. The few who complained were invariably urged to keep silent. And pastors and bishops, meanwhile, viewed the abuse as a sin for which priests could repent rather than as a compulsion they might be unable to control.

Even Massachusetts law assured secrecy - and still does. For all the years that Geoghan was molesting children, clergymen were exempt from laws requiring most other caregivers to report incidents of sex abuse to police for possible prosecution. It was only after last summer’s revelations that the archdiocese dropped its long-standing opposition to legislation adding clergy to the list of “mandated reporters.” But the legislation died in committee.

Until recent years, the church also had little to fear from the courts. But that has changed, as predicted in a 1985 confidential report on priest abuse prepared at the urging of some of the nation’s top bishops, Law among them. “Our dependence in the past on Roman Catholic judges and attorneys protecting the Diocese and clerics is GONE,” the report said.

[Complete arrogance of the archdiocese protecting criminal pedopile priests: rejecting any interview - woman speaker Morrissey]

Since mid-December, the Globe has been requesting interviews with Law and other Church officials. But the answer was delayed until Morrissey’s [Donna Morrissey, a speaker of cardinal Law] call late Friday, in which she said she would not even accept questions in writing. Asked if that meant the Archdiocese had no interest in knowing what the questions were, Morrissey replied: “That’s correct.”

In preparing this article, the Globe also sought interviews with many of the priests and bishops who had supervised Geoghan or worked with him. None of the bishops would comment. Of the priests, few would speak publicly. And one pastor hung up the phone and another slammed a door shut at the first mention of Geoghan’s name.

After ordination, a record of abuse

There is no dispute that Geoghan abused children while he was at Blessed Sacrament in Saugus after his 1962 ordination. The archdiocese has recently settled claims on accusations that he did, and the church records obtained by the Globe note that Geoghan in 1995 admitted molesting four boys from the same family then. The unresolved issue in the remaining suits is whether church officials knew of the abuse at the time.

[A former priest Benzevich: Geoghan brought boys to his pastor's house to his sleeping room - threats of the Church's leadership against Benzevich]

A former priest, Anthony Benzevich, has said he alerted church higher-ups that Geoghan frequently took young boys to his rectory bedroom. In news reports after accusations against Geoghan surfaced publicly, Benzevich was also quoted as saying church officials threatened to reassign him as a missionary in South America for telling them about Geoghan. Benzevich told his story to Mitchell Garabedian, who represents nearly all of the plaintiffs in the civil suits against Geoghan and church officials, according to an affidavit Garabedian filed.

But court records reviewed by the Globe show that when Benzevich appeared in Garabedian’s office for a pre-trial deposition in October 2000, he was represented by Wilson Rogers 3d - the son of Law’s principal attorney. Then, under oath, Benzevich changed his story. He said he was not certain that Geoghan had had boys in his room. And he said he could not recall notifying superiors about Geoghan’s behavior with children.

[Benzevich: Geoghan wrestling with boys, putting them in a priest's dress]

In a recent interview with the Globe, Benzevich said he does indeed remember Geoghan taking boys to his room. He said Geoghan often sought to wrestle with young boys - and liked to dress them in priest’s attire. But he repeated his sworn assertion that he does not recall notifying his superiors.

Before his deposition, Benzevich said, Wilson Rogers 3d approached him, told him the church was trying to protect him from being named as a defendant, and offered to represent him. His earlier statements to reporters, Benzevich said, had been misconstrued.

[Victim attorney Mitchell] Garabedian, citing the confidentiality order, refused to discuss the Benzevich issue with the Globe.

[Catholic Church will pay without end for it's negligence]

The church’s financial liability in the pending suits could increase dramatically if there is evidence Geoghan’s superiors knew of his abuse.

[Geoghan in Concord - finish after 7 months]

Geoghan’s second assignment - in 1966 to St. Bernard’s in Concord - ended after seven months, according to a detailed chronology of Geoghan’s service prepared by the church which does not explain why the assignment was so abbreviated.

[Victim Mr. Anthony Muzzi Jr. - from Hingham]

The pending lawsuits include accusations that Geoghan again abused young boys from several families in his next parish, St. Paul’s in Hingham, between 1967 and 1974. One of his alleged victims, Anthony Muzzi Jr., said in an interview last week that in addition to his own abuse, his uncle caught Geoghan abusing his son. The uncle ordered Geoghan to leave his house, and complained to the priest’s superiors at St. Paul’s.

That complaint to church officials coincides with the time frame when Geoghan received in-patient treatment for sex abuse at the Seton Institute in Baltimore, according to Sipe, the psychotherapist who was on Seton’s staff at the time. Sipe did not treat Geoghan.

[Victims in the family of Joanne Mueller: 4 boys with Geoghan]

During his assignment in Hingham, Geoghan found victims far afield, befriending Joanne Mueller, a single mother of four boys who lived in Melrose. There too, according to depositions, the priest became a regular visitor, a spiritual counselor to Mueller and a helpmate to her boys, who were between 5 and 12.

One night, she testified, her second youngest son came to her, insisting that she keep Geoghan away from him. “I don’t want him doing that to my wee-wee, touching my wee-wee . . .” Mueller recalled the boy saying.

[Strategies: ice cream, bathing, bedtime stories, confessional]

Mueller, according to her deposition, summoned her three other sons and learned that Geoghan, while purporting to be taking them out for ice cream, helping them with their baths, and reading them bedtime stories, had been raping them orally and anally. Also, Mueller said, Geoghan was insisting they tell no one. “We couldn’t tell you because Father said it was a confessional,” she said one of her sons told her.

Mueller testified that she immediately took the boys to see Rev. Paul E. Miceli, a parish priest at St. Mary’s in Melrose who knew both Geoghan and her family.

She testified that Miceli assured her that Geoghan would be handled by appropriate church authorities and would “never be a priest again.” Mueller also said that Miceli asked her to keep the matter to herself: “Bad as it was, he said, `Just try - don’t think about it. It will never happen again.’ “

[Lies of pastor Miceli]

Miceli, until recently a member of Law’s cabinet, contradicted Mueller in his own deposition. He said he did not recall her name, and never received a visit of the sort she described. But Miceli acknowledged receiving a call from a woman saying Geoghan was spending too much time with her children.

Miceli testified that the caller said nothing about sexual abuse. Nonetheless, Miceli said he drove to Geoghan’s new parish in Jamaica Plain to relay the woman’s concerns to Geoghan face-to-face.

Family in need was vulnerable

[Geoghan with child abuse in the family of Maryetta Dussourd]

If Mueller had unwittingly facilitated Geoghan’s access to the children in her home in Melrose, the same role was played by Maryetta Dussourd at the priest’s next stop: St. Andrew’s, in the Forest Hills section of Jamaica Plain, where he served from 1974 to 1980.

Dussourd was rearing her own four children - three boys and a girl - as well as her niece’s four boys. In her hardscrabble neighborhood, she said in an interview, she hoped there was a priest the children could look up to. Then she met Geoghan, who oversaw altar boys and Boy Scouts at the parish.

Geoghan, she recalled bitterly, was eager to help. Before long, he was visiting her apartment almost every evening - for nearly two years. He routinely took the seven boys out for ice cream and put them to sleep at night.

But all that time, Geoghan regularly molested the seven boys in their bedrooms, Dussourd said. In some cases, he performed oral sex on them, according to court documents. Other times, he fondled their genitals or forced them to fondle his - occasionally as he prayed.

A 1994 Archdiocesan memorandum, labeled “personal and confidential,” said Geoghan would stay in the Dussourd home “even when he was on retreat because he missed the children so much. He `would touch them while they were sleeping and waken them by playing with their penises.’ “

Dussourd discovered what was happening after the children finally told her sister, Margaret Gallant. Horrified, Dussourd complained to the Rev. John E. Thomas, the pastor of St. Thomas Aquinas, a nearby parish, according to court documents and accounts by Dussourd and a church official who asked that he not be identified.

[Pastor John E. Thomas receives the admition by Geoghan]

Thomas confronted Geoghan with the allegations, and was taken aback when Geoghan casually admitted they were accurate. “He said, `Yes, that’s all true,’ “ the official recalled. It was as if Geoghan had been asked “if he preferred chocolate or vanilla ice cream.”

[Pastor John E. Thomas reports the abuse of Geoghan to the Brighton archdiocese in Brighton - Mr. Daily instructs Geoghan to "go home"]

Thomas immediately drove to archdiocesan offices in Brighton to notify Daily. In Thomas’s presence that Saturday afternoon, Feb. 9, 1980, Daily telephoned Geoghan at St. Andrew’s and, in a brief conversation, delivered a curt directive: “Go home,” the official said.

Geoghan protested, saying there was no one else to celebrate the 4 p.m. Mass. “I’ll say the Mass myself,” Daily insisted. “Go home.” The official said Daily drove to Jamaica Plain and said Mass.

[Pastor Delaney, the pastor of Geoghan: all is kept in the dark]

The Rev. Francis H. Delaney, who was Geoghan’s pastor at St. Andrew’s, said in an interview that church officials never told him why Geoghan disappeared from the parish.

[Pastor Thomas wants to keep all secret]

Several weeks later, Dussourd said, a contrite Thomas came to her apartment and told her that Geoghan had admitted to abusing the boys, but had excused his behavior by telling the pastor, “It was only two families.”

Thomas, echoing a tack common among clerics at the time, later pleaded with Dussourd not to follow through on her threat to go public, she said. He cited the years Geoghan had spent studying for the priesthood, and the consequences for Geoghan if the accusations against him were publicized. “Do you realize what you’re taking from him?” Thomas asked, according to Dussourd.

Thomas, who is now retired, declined to be interviewed.

A 1994 archdiocesan document summarizing Geoghan’s recurrent problems says of the seven children: “Fr. Geoghan `admits the activity but does not feel it serious or a pastoral problem.’ “

[Geoghan's fifth parish St. Brendan's - more child abuse]

Geoghan spent the following year on sick leave, under treatment for his compulsion, but living with family in West Roxbury. In February 1981, he was sent to his fifth parish, St. Brendan’s.

Almost immediately, Geoghan was working with First Communicants, befriending young children and their parents, even taking some boys to his family’s summer home in Scituate, where - parents say they later discovered - he sexually abused the youths.

Geoghan’s free rein was made possible because the archdiocese said nothing to Lane, St. Brendan’s pastor, about Geoghan’s history, according to a teacher in the parish whom Lane has confided in.

The St. Brendan’s teacher, who declined to be named, said that at first, Geoghan’s willingness to spend inordinate amounts of time with children was admired. But over time, some parishioners became suspicious. “We knew something wasn’t right,” the teacher said. “He just zeroed in on some kids.”

After two more years and more allegations of sexual abuse, Geoghan’s tenure at St. Brendan’s came to an abrupt end in 1984, when [pastor] Lane heard complaints that Geoghan had molested children in the parish.

Lane, the teacher said, was so devastated that he broke down when he told her the news. And, she said, he was incensed that he had not been warned. “Father Lane was almost destroyed by this,” the teacher said.

Lane is now retired. When a Globe reporter went to see him recently, he slammed the door shut as soon as Geoghan’s name was mentioned.

Law denies he tried ‘to shift a problem’

[Cardinal Law and his defense]

In his own defense last summer [2000], Law wrote in the Pilot, the archdiocesan newspaper, “Never was there an effort on my part to shift a problem from one place to the next.”

The cardinal’s assertion followed his disclosure, in court documents, that he was informed in September 1984 of the four-year-old allegations that Geoghan had molested the seven Jamaica Plain boys. In the court filing, Law went on to say he then notified Geoghan that he was being removed from St. Brendan’s and was “in between assignments.”

The legal response by the cardinal, narrowly drawn in response to the lawsuit against him, omits any reference to Geoghan’s molestation of children at St. Brendan’s in Dorchester.

[Geoghan in St. Julia with altar boys, with religious education and with a youth group - protest by bishop D'Arcy]

Despite his record, Geoghan was assigned to St. Julia’s. And in his first two years, he was in charge of altar boys, religious education for public school youngsters and a youth group, according to the church’s annual directories.

Three weeks after Geoghan arrived in Weston, Bishop D’Arcy protested the assignment to Law, citing Geoghan’s problems and adding: “I understand his recent abrupt departure from St. Brendan’s, Dorchester may be related to this problem.”

[Cath. Priests with problems - one goes - another comes: Driscoll goes with alcohol problems - Geoghan comes with sex problems]

A copy of the letter contains a redacted paragraph, an apparent reference to the Rev. Nicholas Driscoll, who confirmed last week that he had been removed from St. Julia’s before Geoghan’s arrival - but for alcohol and depression problems, not sexual abuse. So D’Arcy expressed concern about “further scandal in this parish.” If “something happens,” parishioners will feel that the archdiocese “simply sends them priests with problems.”

D’Arcy urged Law to consider restricting Geoghan to weekend duty “while receiving some kind of therapy.” The Globe could find no evidence that Law accepted that advice.

[Geoghan's Pastor in St. Julia knew about Geoghan]

Retired Monsignor Francis S. Rossiter, Geoghan’s pastor at St. Julia’s, refused to be interviewed last week. But Church records note that Rossiter was aware of Geoghan’s history.

The civil and criminal allegations Geoghan faces in Middlesex and Suffolk counties suggest that he allegedly abused at least 30 more boys after Law sent him to Weston in 1984 - both before and after the half year’s sick leave in 1989.

After Geoghan’s 1989 return to St. Julia’s, it was another 38 months before Law took him out of the parish. Three years later, Geoghan was still seeking out victims, allegedly including an altar boy donning vestments for a christening ceremony, according to the criminal charges.

[The carnivore animal Geoghan was given from one parish to another one]

The shuttling of Geoghan from one parish to another created a devastating coincidence for one family. One boy he allegedly molested is the son of a man who had been among the many sexually abused by [priest James] Porter during the 1960s in the Fall River Diocese, according to Roderick MacLeish Jr., the attorney who represented the man and 100 other Porter victims.

MacLeish declined to provide any information about the family, and said a legal claim has yet to be filed over the son’s treatment by Geoghan.

MacLeish, who has had substantial dealings with the Boston Archdiocese, said he remains astonished at Rogers’s assertion that Geoghan’s assignments were deemed safe by doctors. “No responsible clinician would have said it was safe to transfer him to another parish in light of what the church knew about his pattern of deviant behavior,” MacLeish said.>

Übersetzung:

<Der Fall Geoghan war ihnen noch in Erinnerung. Die Diözese fuhr ihn immer noch von Gemeinde zu Gemeinde.

Dieser Artikel wurde vom Team "Globe Spotlight" vorbereitet: mit den Reportern Matt Carroll, Sacha Pfeiffer und Michael Rezendes; und Herausgeber Walter V. Robinson. Rezendes schrieb ihn.

[Boston: Priester Geoghan mit über 130 Missbräuchen aufgeflogen]

Seit Mitte der 90er Jahre haben mehr als 130 Menschen schreckliche Kindheitsgeschichten darüber erzählt, wie der frühere Priester John J. Geoghan sie angeblich während einer drei Jahrzehnte dauernden Tour durch ein halbes Dutzend Gemeinden im Großraum Boston gestreichelt oder vergewaltigt hat.

Fast immer waren seine Opfer Buben. Einer war gerade mal 4 Jahre alt.

Dann kam im Juli letzten Jahres die Enthüllung, dass Kardinal Bernard F. Law von den Problemen Geoghans im Jahr 1984, dem ersten Jahr des Gesetzes in Boston, wusste, aber seine Versetzung in die Pfarrei St. Julia in Weston genehmigte. Wilson D. Rogers Jr., der Anwalt des Kardinals, verteidigte den Umzug letzten Sommer und sagte, dass die Erzdiözese medizinische Zusicherungen hatte, dass jede Versetzung für Geoghan "angemessen und sicher" sei.

Aber einer der Bischöfe von Kardinal Law dachte, dass die Zuordnung von Geoghan zu St. Julia 1984 so riskant war, dass er dem Kardinal aus Protest einen Brief schrieb. Und aus gutem Grund, fand das Spotlight-Team: Die Erzdiözese hatte bereits umfangreiche Beweise für Geoghans räuberische Sexualgewohnheiten. Dazu gehörte 1980 auch die Behauptung, dass sein wiederholter Missbrauch von sieben Jungen in einer Großfamilie kein "ernstes" Problem sei, so eine Erzdiözese.

Der Auftrag von St. Julia erwies sich als katastrophal. Geoghan wurde mit der Leitung von drei Jugendgruppen betraut, darunter Ministranten. Im Jahr 1989 wurde er nach weiteren Beschwerden über sexuellen Missbrauch in den Krankenstand gedrängt und verbrachte Monate in zwei Institutionen, die sexuell missbrauchende Priester behandeln. Trotzdem brachte ihn die Erzdiözese nach St. Julia zurück, wo Geoghan weitere drei Jahre lang Kinder missbrauchte.

[Katholische Kirche war nicht fähig, Kinder vor Geoghan zu schützen]

Nun, da Geoghan nächste Woche vor dem ersten von zwei Strafverfahren steht, werden Details über seinen sexuellen Zwang wahrscheinlich von einer Frage überschattet, die viele Katholiken noch beunruhigender finden: Warum haben drei Kardinäle und viele Bischöfe 34 Jahre gebraucht, um Kinder außerhalb der Reichweite von Geoghan zu platzieren?

Donna Morrissey, eine Sprecherin von Kardinal Law, sagte, dass der Kardinal und andere Kirchenvertreter nicht auf Fragen über Geoghan antworten würden. Morrissey sagte, die Kirche habe kein Interesse daran zu wissen, was die Fragen des Globus von Boston (Boston Globe) sein würden.

Bevor Geoghan 1984 nach Weston kam, war er bereits mehrmals behandelt und mindestens einmal wegen Belästigung von Jungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Und er war aus mindestens zwei Pfarreien wegen sexuellen Missbrauchs entfernt worden. So wurde er 1980 aus dem St. Andrew's in Jamaika Plain entlassen, nachdem er zugegeben hatte, die sieben Jungen belästigt zu haben.

1981, nach einem Jahr krankheitsbedingter Abwesenheit, wurde Geoghan nach St. Brendan's in Dorchester geschickt, mit wenig Aussicht, dass er unter die Lupe genommen wird: Sein Pastor, der Pfarrer James H. Lane, hat seinen Freunden erzählt, dass er nie gewarnt wurde, dass Geoghan eine Geschichte mit sexuellem Missbrauch hatte.

Im September 1984 brachten Beschwerden, dass Geoghan Kinder in der Gemeinde Dorchester missbraucht hatte, den Kardinal Law dazu, ihn zu entfernen. Zwei Monate später gab der Kardinal dem Täter aber Geoghan einen Neuanfang bei der Gemeinde St. Julia.

Kardinal Law erlaubte Geoghan, mehr als acht Jahre in Weston zu bleiben, bevor er 1993 aus dem Pfarrdienst entlassen wurde. Aber selbst diese Entscheidung, Geoghan als Funktionär in einem Heim für pensionierte Priester umzufunktionieren, hinderte ihn nicht daran, Kinder zu suchen und zu belästigen, so die zahlreichen Zivilklagen und Strafanzeigen gegen den 66-jährigen Geoghan.

Schließlich wurde Geoghan 1998 von der Kirche "aus dem Priesteramt verstoßen".

[Verhandlung am 14.1. in Middlesex - Verhandlung Ende Feb. in Suffolk]

Geoghans Strafverteidiger, Geoffrey Packard, sagte, dass sein Klient keinen Kommentar zu den Anschuldigungen gegen ihn haben würde. Geoghans erster Prozess wegen sexueller Belästigung ist für den 14. Januar [2002] am Obergericht (Superior Court) in Middlesex angesetzt. Die zweite, schwerwiegendere Anklage wird Ende Februar vor dem Obergericht (Superior Court) von Suffolk verhandelt. In den Zivilprozessen hat Geoghan keinen Anwalt und bestreitet die Anklage nicht.

Die wahrscheinliche Rechtsverteidigung der Kirche, wie Rogers (Wilson D. Rogers Jr., Anwalt von Kardinal Law) im Juli andeutete, wird sein, dass Ärzte Geoghan als rehabilitiert betrachteten. Kirchliche Aufzeichnungen, die vom Globe erhalten wurden, weisen darauf hin, dass Geoghan tatsächlich medizinisch für den Einsatz in der Gemeinde Sankt Julia freigegeben wurde - aber erst, als er einen Monat lang in der Pfarrei war.

1984 gab es noch einige Klinikärzte, die glaubten, dass Kinderschänder geheilt werden könnten. Aber andere Fachleute hatten die katholischen Bischöfe längst vor dem hohen Risiko gewarnt, dass Priester, die Kinder misshandelt hatten, zu Wiederholungstätern werden würden.

Darüberhinaus sagten Spezialisten für sexuellen Kindesmissbrauch und Anwälte, die die Opfer vertreten haben, dass es der Erzdiözese bis 1984 hätte klar sein müssen, dass jemand mit Geoghans Aufzeichnungen über gewohnheitsmäßigen sexuellen Missbrauch nicht in eine Pfarrei hätte zurückgebracht werden dürfen.

"In Geoghans Fall hat die Kirche ihre eigenen Grundwerte des Jugendschutzes und der Förderung des Zölibats missachtet", sagte A.W. Richard Sipe, ein ehemaliger Priester. Sipe, ein Psychotherapeut und Experte für kirchlichen sexuellen Missbrauch, sagte, er habe lange geglaubt, dass die katholische Kirche zu langsam sei, um mit Priestern umzugehen, die Kinder belästigen.

[Andere wollen keine Skandale mehr mit Geoghan - der Warnbrief von Bischof John M. D'Arcy an Kardinal Law vom 14.12.1984]

Das Spotlight-Team [Journalistengruppe des Boston Globe] fand Beweise dafür, dass einer der obersten Untergebenen von Kardinal Law besorgt war, dass Geoghan einen weiteren Skandal in der Gemeinde St. Julia's in Weston verursachen würde, wo er am 13. November 1984 seine Arbeit aufnahm. Am 7. Dezember [1984] schrieb Bischof John M. D'Arcy an Kardinal Law, in dem er das Wissen um den Auftrag im Lichte von Geoghans "Geschichte der homosexuellen Verstrickung mit kleinen Jungen" in Frage stellte.

(Michael D'Arcy wird von der kriminellen Kirche als Strafe für seine Warnung gegen den kr.päd. Geoghan von Boston nach Indiana versetzt [web11]).

Innerhalb der nächsten Woche haben zwei Ärzte Geoghan für den Pfarrdienst freigegeben, so eine erzbischöfliche Chronologie, die in den Gerichtsakten steht. Da steht es: "11. Dez. 84 Dr. [Robert] Mullins - Pater Geoghan hat sich vollständig erholt. . . 14. Dez. 84 Dr. [John H.] Brennan: "Keine psychiatrischen Kontraindikationen oder Einschränkungen seiner Arbeit als Priester."

Adresse der
                                  Klinik in Brighton mit Dr. Brennan
Adresse der Klinik in Brighton mit Dr. Brennan [73]

[Protestbrief gegen Geoghan an Kardinal Humberto Medeiros 1982]

Die Akten enthalten auch einen ergreifenden - und prophetischen - Brief vom August 1982 an den Vorgänger von Kardinal Law, den verstorbenen Kardinal Humberto Medeiros, von der Tante von Geoghans sieben Opfern der Jamaika-Ebene, in dem sie ihre Ungläubigkeit darüber zum Ausdruck brachte, dass die Kirche, der sie angehörte, Geoghan eine weitere Chance bei der Gemeinde St. Brendan's geben würde, nach dem, was er ihrer Familie angetan hatte.

"Unabhängig davon, was er sagt, oder der Arzt, der ihn behandelt hat, glaube ich nicht, dass er geheilt ist; seine Taten legen nahe, dass er es nicht ist, und es gibt keine Garantie, dass Menschen mit diesen Obsessionen jemals geheilt werden", sagte Margaret Gallant in ihrem Appell an Medeiros.

"Es ist mir peinlich, dass die Kirche so fahrlässig ist", schrieb Gallant. Aufzeichnungen der Erzdiözese, die vom Globe weitergegeben wurden, machen deutlich, warum Gallant zwei Jahre nach dem Missbrauch ihren wütenden Brief schrieb: Geoghan war in der Jamaika-Ebene wieder aufgetaucht und wurde mit einem kleinen Jungen gesehen. Die Aufzeichnungen zeigen für den nächsten Monat den Eintrag: "Ein weiterer Brief von Frau Gallant. Warum wird nichts getan?"

[Die Taktiken des pädophil-kriminellen Priesters Geoghan: Mütter mit vielen Kindern auswählen]

Allein aus dem Fall Jamaika Plain wussten die obersten Beamten der Erzdiözese von Geoghans Anziehungskraft auf kleine Jungen und wie er seine Opfer auswählte: Die freundlichen, mit Geoghan befreundeten, katholischen Mütter, die oft allein mit großen Familien zu kämpfen hatten. Seine Hilfsangebote, oft mit Eiscreme oder Gebet vor dem Schlafengehen, wurden ohne Verdacht angenommen.

[Opfer von Geoghan: McSorley]

So wurde der 12-jährige Patrick McSorley, der in einem Wohnprojekt im Hyde Park [in Boston] lebte, angeblich 1986 - zwei Jahre nach Geoghans Einsatz in Weston - zum Geoghan-Opfer.

[Hyde Parks gibt es viele auf der Welt].

Laut McSorley erfuhr Geoghan, der die Familie von St. Andrew's kannte, vom Selbstmord seines Vaters und kam vorbei, um seiner schizophrenen Mutter Beileid zu spenden. Der Priester bot an, Patrick Eis zu kaufen.

"Ich fühlte mich ein wenig komisch", erinnerte sich McSorley in einem Interview. "Ich war 12 Jahre alt und er war ein alter Mann."

McSorley sagt, dass Geoghan ihn getröstet hat, als er nach Hause fuhr, nachdem er Eis geholt hatte. Aber dann streichelte er seinen Oberschenkel und schob seine Hand in Richtung seines Schrittes. "Ich bin eingefroren", sagte McSorley. "Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Dann legte er seine Hand auf meine Genitalien und fing an, mich zu masturbieren. Ich war wie versteinert." McSorely fügte hinzu, dass Geoghan dann begann, sich selbst zu masturbieren.

Als Geoghan einen geschüttelten McSorley beim Haus seiner Mutter absetzte, schlug er vor, dass sie geheimhalten, was geschehen war. "Er sagte: "Wir tun gut daran, Geheimnisse zu bewahren", sagte McSorley.

Seit Jahren kämpft McSorley gegen Alkoholismus und Depressionen. Und jetzt, als Kläger in einer der Klagen gegen Geoghan, ist McSorley bitter. "Später herauszufinden, dass die katholische Kirche wusste, dass er ein Kinderschänder war - jeden Tag stört es mich mehr und mehr", sagt McSorley.


Viele noch zu entsiegelnde Dokumente

Die Briefe von Bischof D'Arcy und Margaret Gallant gehörten zu den Dokumenten, die der Globe bei einer Überprüfung der öffentlichen Akten von 84 noch anhängigen Zivilprozessen gegen Geoghan fand. Aber bei aller Bekanntheit von Geoghan ist das öffentliche Register bemerkenswert skelettartig. Das liegt daran, dass fast alle Beweise in den Klagen über die Aufsicht der Kirche über Geoghan unter einem gerichtlich angeordneten Geheimhaltungssiegel für Kirchenanwälte stehen.

[Dokumente über die kriminelle kath. Kirche: Keine Justizmanipulation durch die Kirche mehr möglich]

Im November ordnete Richterin Constance M. Sweeney auf Antrag des Boston Globe die Veröffentlichung dieser Dokumente an. Die Erzdiözese appellierte an das staatliche Berufungsgericht mit der Begründung, dass der Globus - und die Öffentlichkeit - keinen Zugang zu Dokumenten über das Innenleben der Kirche haben sollten. Aber die Berufung wurde letzten Monat abgelehnt. Die Aufzeichnungen, einschließlich eidesstattliche Aussagen von Bischöfen und Personalakten, sollen am 26. Januar [2002] veröffentlicht werden.

[Die Mitwisser beim kr.päd. Geoghan: Kardinal Law und 5 Bischöfe]

Der Kardinal und fünf weitere Bischöfe, die Geoghan im Laufe der Jahre beaufsichtigt haben, wurden in vielen Zivilklagen wegen angeblicher Kenntnis von Geoghans Missbrauch beschuldigt und haben nichts dagegen unternommen. Noch nie zuvor mussten so viele Bischöfe ihre Rolle in einem Fall von sexueller Belästigung gegen einen einzigen Priester verteidigen. Die fünf, die seitdem alle zum Leiter ihrer eigenen Diözesen befördert wurden, sind die Bischöfe Thomas V. Daily of Brooklyn, N.Y.; Robert J. Banks of Green Bay, Wis.; William F. Murphy of Rockville Center, N.Y.; John B. McCormack of Manchester, N.H., und Erzbischof Alfred C. Hughes of New Orleans. Kardinal Law und die fünf Bischöfe haben alle die Vorwürfe in den Rechtsakten zurückgewiesen. Keine amerikanische Diözese hat seit 1992 einen Skandal ähnlichen Ausmaßes erlebt.

[Auch der kr.päd. Priester James Porter wurde von einer Gemeinde in die nächste "verlegt" - auch unter Kardinal Medeiros]

In diesem Jahr tauchten in der Diözese Fall River mehr als 100 der Opfer des ehemaligen Priesters James Porter öffentlich auf, mit Beweisen, dass die Vorgesetzten von Porter - darunter in den 1960er Jahren auch [der Kardinal] Monsignore Medeiros - ihn von einer Pfarrei in eine andere verlegten, als die Eltern von seinem zwanghaften Missbrauch erfuhren.

[1997-2002: Die kriminelle kath. Kirche verteilt 10 Millionen Dollar Schweigegeld für die Fälle von Geoghan, damit die Opfer stumm bleiben]

Seit 1997 hat die Erzdiözese etwa 50 Klagen gegen Geoghan für mehr als 10 Millionen Dollar beigelegt - davon wurden die vertraulichen Dokumente bisher nicht veröffentlicht.

Die Kläger in den 84 anhängigen Klagen weigern sich, ihre Ansprüche so einfach zu regeln, und die kircheninternen Dokumente werden in dem Rechtsstreit offengelegt. Die Erzdiözese ist also aggressiv vorgegangen, um Informationen über ihre Aufsicht über Geoghan aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu halten. Ein Beispiel: Als Kardinal Law in 25 der Prozesse als Angeschuldigter genannt wurde, bat Rogers (Wilson D. Rogers Jr., Anwalt von Kardinal Law) einen Richter, jeden möglichen Bezug auf dem Kardinal zu beschlagnahmen und argumentierte, dass sein Renommee geschädigt werden konnte. Der Richter lehnte ab.

[Drohungen gegen den Boston Globe]

Am 17. Dezember schickte [der Anwalt von Kardinal Law] Rogers dem Anwalt des Boston Globe, Jonathan M. Albano, einen Brief, in dem er drohte, rechtliche Sanktionen gegen die Zeitung und ihre Anwaltskanzlei anzustreben, falls der Globus irgendetwas aus vertraulichen Aufzeichnungen in den Klagen veröffentlichte. Er warnte, dass er sich um gerichtliche Sanktionen bemühen würde, selbst wenn Globe-Reporter Fragen an die in den Fall verwickelten Geistlichen stellten.

[Der Mechanismus mit Kindsmissbrauch in der geisteskrank-kr-päd. Katholischen Kirche: Priester befehlen, nichts zu sagen - Opfer sagen nichts - oder Eltern sagen nichts - oder die Kirche befielt, nichts zu sagen]

In der katholischen Kirche der "USA" wurde das sexuelle Fehlverhalten von Priestern jahrzehntelang geheimgehalten - auf allen Ebenen. Misshandelnde Priester - darunter auch Geoghan - haben oft traumatisierte Jugendliche angewiesen, nichts über das zu sagen, was ihnen angetan wurde. Eltern, die von dem Missbrauch erfuhren, der oft von Scham, Schuld und Verleugnung geprägt war, versuchten zu vergessen, was die Kirche getan hatte. Die wenigen, die sich beschwerten, wurden stets aufgefordert, zu schweigen. Und Pastoren und Bischöfe betrachteten den Missbrauch als eine Sünde, für die die Priester Buße tun konnten und nicht als einen Zwang, den sie nicht kontrollieren konnten.

Sogar Kardinal Law von Massachusetts garantierte Geheimhaltung - und tut er immer noch. Während all der Jahre, in denen Geoghan Kinder belästigte, waren Geistliche von den Gesetzen ausgenommen, die die meisten anderen Betreuer verpflichteten, Vorfälle von sexuellem Missbrauch der Polizei zur möglichen Strafverfolgung zu melden. Erst nach den Enthüllungen des letzten Sommers ließ die Erzdiözese ihren langjährigen Widerstand gegen die Aufnahme von Geistlichen in die Liste der "mandatierten Reporter" fallen. Aber die Gesetzgebung ist im Ausschuss gestorben.

[Totale Arroganz der Erzdiözese mit dem Schutz kriminell-pädophiler Priester: Sie lehnen jedes Interview ab - Sprecherin Morrissey]

Bis vor kurzem hatte die Kirche auch vor den Gerichten wenig zu befürchten. Aber das hat sich geändert, wie es schon 1985 in einem vertraulichen Bericht vorhergesagt worden war, mit der Schilderung von Missbrauch durch Priester. Dieser Bericht wurde auf Drängen einiger der besten Bischöfe der Nation, darunter Kardinal Law, vorbereitet. "Unsere Abhängigkeit in der Vehrgangenheit von römisch-katholischen Richtern und Anwälten, die die Diözese und die Kleriker schützen, ist weg", so der Bericht.

Seit Mitte Dezember bittet der Globus von Boston (Boston Globe) um Interviews mit Kardinal Law und anderen kirchlichen Amtsträgern. Aber die Antwort wurde bis zu Morrisseys [Donna Morrissey, eine Sprecherin von Kardinal Law] Anruf am späten Freitag verschoben, in dem sie sagte, dass sie nicht einmal schriftliche Fragen annehmen würde. Auf die Frage, ob das bedeute, dass die Erzdiözese kein Interesse daran habe, die Fragen zu kennen, antwortete Morrissey: "Das ist richtig."

Bei der Vorbereitung dieses Artikels wollte der Boston Globe auch Interviews mit vielen der Priester und Bischöfe, die Geoghan beaufsichtigt oder mit ihm gearbeitet hatten. Keiner der Bischöfe wollte etwas dazu sagen. Von den Priestern würden nur wenige öffentlich sprechen. Und ein Pastor legte das Telefon auf, und ein anderer schlug bei der ersten Erwähnung von Geoghans Namen eine Tür zu.


Nach der Ordination, eine Aufzeichnung des Missbrauchs.

Es ist unbestritten, dass Geoghan Kinder missbraucht hat, als er nach seiner Weihe 1962 im Allerheiligsten Sakrament in Saugus war. Die Erzdiözese hat vor kurzem Ansprüche auf Anklagen geregelt, wo es um Kindsmissbräuche geht, die in den Kircheaufzeichnungen festgehalten sind, die der Boston Globe erhalten hat. Es steht darin klar und deutlich, dass Geoghan 1995 zugegeben hat, vier Buben einer Familie belästigt zu haben. Die ungelöste Frage in den verbleibenden Klagen ist, ob die kirchlichen Amtsträger von dem damaligen Missbrauch wussten.

[Ein Ex-Priester Benzevich: Geoghan nahm Buben mit in sein Pfarrhaus ins Schlafzimmer - Drohungen der Kirchenleitung gegen Benzevich]

Ein ehemaliger Priester, Anthony Benzevich, sagte aus, dass er die Kirchenoberhäupter darauf aufmerksam gemacht habe, dass Geoghan häufig kleine Jungen in sein Schlafzimmer in seinem Pfarrhaus mitnahm. In Nachrichtenberichten, nachdem Anschuldigungen gegen Geoghan öffentlich aufgetaucht waren, wurde Benzevich auch zitiert, als er sagte, Kirchenbeamte drohten, ihn als Missionar nach Südamerika zu versetzen, weil er ihnen von Geoghan erzählt habe. Benzevich erzählte seine Geschichte Mitchell Garabedian, der fast alle Kläger in den Zivilklagen gegen Geoghan und Kirchenbeamte vertritt. Diese Geschichte steht in einer eidesstattlichen Erklärung, die von Garabedian eingereicht wurde.

Aber Gerichtsakten, die vom Boston Globe überprüft wurden, zeigen, dass Benzevich, als er im Oktober 2000 in Garabedians Büro zu einer vorgerichtlichen, eidesstattlichen Aussage erschien, von Wilson Rogers 3d - dem Sohn des Rechtsanwalts von Kardinal Law - vertreten wurde. Dann, unter Eid, änderte Benzevich seine Geschichte. Er sagte, er sei sich nicht sicher, ob Geoghan Jungen in seinem Zimmer hatte. Und er sagte, er könne sich nicht erinnern, Vorgesetzte über Geoghans Verhalten mit Kindern informiert zu haben.

[Benzevich: Geoghan ringt mit Buben, steckt sie in Priesterkleidung]

In einem kürzlichen Interview mit dem Boston Globe sagte Benzevich, dass er sich tatsächlich daran erinnert, dass Geoghan Jungen auf sein Zimmer gebracht hat. Er sagte, dass Geoghan oft versuchte, mit kleinen Jungen zu ringen - und sie gerne in Priesterkleidung kleidete. Aber er wiederholte seine geschworene Behauptung, dass er sich nicht daran erinnert, seine Vorgesetzten informiert zu haben.

Vor seiner eidesstattlicen Aussage, so Benzevich, habe Wilson Rogers 3d sich ihm anvertraut und sagte ihm, dass die Kirche versuchte, ihn davor zu schützen, als Angeklagten genannt zu werden, und bot an, ihn zu vertreten. Seine früheren Aussagen gegenüber Reportern, so Benzewitsch, seien missverstanden worden.

[Opferanwalt Mitchell] Garabedian weigerte sich unter Berufung auf die Geheimhaltungsanordnung, das Benzevich-Problem mit dem Boston Globe zu diskutieren.

[Die katholische Kirche wird endlos bezahlen für ihre Nachlässigkeit]

Die finanzielle Haftung der Kirche in den anhängigen Verfahren könnte sich dramatisch erhöhen, wenn es Beweise dafür gibt, dass Geoghans Vorgesetzte von seinem Missbrauch wussten.

[Geoghan in Concord - Schluss nach 7 Monaten]

Geoghans zweiter Auftrag - 1966 an St. Bernard's in Concord - endete nach sieben Monaten, nach einer detaillierten Chronologie von Geoghans Gottesdienst, die nicht erklärt, warum der Auftrag so abgekürzt wurde.

[Das Missbrauchsopfer Anthony Muzzi Jr. - aus Hingham]

Zu den anhängigen Klagen gehören Vorwürfe, dass Geoghan zwischen 1967 und 1974 erneut Jungen aus mehreren Familien in seiner nächsten Pfarrei, St. Paul's in Hingham, missbraucht hat. Eines seiner mutmaßlichen Opfer, Anthony Muzzi Jr., sagte letzte Woche in einem Interview, dass sein Onkel Geoghan zusätzlich zu seinem eigenen Missbrauch bei der Misshandlung seines Sohnes erwischt habe. Der Onkel befahl Geoghan, sein Haus zu verlassen, und beschwerte sich bei den Vorgesetzten des Priesters in St. Paul.

Diese Beanstandung zu den Kirchefunktionären stimmt mit dem Zeitrahmen überein, als Geoghan eine stationäre Behandlung für sexuellen Missbrauch am Seton Institut in Baltimore erhielt, so Sipe, Psychotherapeut des Personals in Seton. Sipe war aber nicht der Psychotherapeut von Geoghan.

[Die Opfer der Familie von Joanne Mueller: 4 Buben mit Geoghan]

Während seines Einsatzes in Hingham fand Geoghan weit entfernte Opfer, befreundet mit Joanne Mueller, einer alleinerziehenden Mutter von vier Jungen, die in Melrose lebte. Auch dort wurde der Priester laut eidesstattlichen Aussagen regelmäßiger Besucher, geistlicher Berater von Müller und Helfer ihrer Jungen, die zwischen 5 und 12 Jahre alt waren.

Eines Nachts, sagte sie aus, kam ihr zweitjüngster Sohn zu ihr und bestand darauf, Geoghan von ihm fernzuhalten. "Ich will nicht, dass er das mit meinem Pipi macht, mein Pipi anfasst." . .” Mueller erinnerte sich an den Jungen, wie er das sagte.

[Strategien: Eiscreme, baden, Gutenachtgeschichten, Beichtstuhl]

Mueller, entsprechend ihrer eidesstattlichen Zeugenaussage, rief ihre drei anderen Söhne zusammen und erfuhr, dass Geoghan, während er vorgab, sie für Eiscreme auszuführen, oder ihnen beim Baden zu helfen, oder ihnen Gutenachtgeschichten zu lesen, sie mündlich und anal vergewaltigt hatte. Auch Mueller sagte, Geoghan bestand darauf, dass sie es niemandem erzählen. "Wir konnten es dir nicht sagen, weil der Pater sagte, dass es ein Beichtstuhl war", sagte sie aus. So habe einer ihrer Sohne ihr das erzählt.

Mueller bezeugte, dass sie die Jungen sofort zu Pfarrer Paul E. Miceli brachte, einem Pfarrer in St. Mary's in Melrose, der sowohl Geoghan als auch ihre Familie kannte.

Sie bezeugte, dass Miceli ihr versicherte, dass Geoghan von den zuständigen kirchlichen Behörden behandelt würde und "nie wieder ein Priester sein würde". Mueller sagte auch, dass Miceli sie bat, die Sache für sich zu behalten: <So schlimm es auch war, er sagte: "Versuch es einfach - denk nicht daran." Es wird nie wieder vorkommen.">

[Die Lügen von Pfarrer Miceli]

Miceli, bis vor kurzem Kabinettsmitglied von Kardinal Law, widersprach Mueller in seiner eigenen eidesstattlichen Aussage. Er sagte, er erinnere sich nicht an ihren Namen und habe nie einen Besuch in der von ihr beschriebenen Art erhalten. Aber Miceli bestätigte, einen Anruf von einer Frau erhalten zu haben, die sagte, dass Geoghan zu viel Zeit mit ihren Kindern verbrachte.

Miceli sagte aus, dass der Anrufer nichts über sexuellen Missbrauch sagte. Nichtsdestotrotz sagte Miceli, dass er zu Geoghans neuer Gemeinde in Jamaika Plain fuhr, um die Bedenken der Frau an Geoghan persönlich weiterzugeben.


Familie in Not war verwundbar

[Geoghan mit Kindsmissbrauch in grossen, vaterlosen Familien: Die Familie von Maryetta Dussourd]

Frau Mueller hatte unbeabsichtigt Geoghans Zugang zu den Kindern in ihrem Haus in Melrose erleichtert, und so war es auch bei Maryetta Dussourd bei der nächsten Station des Priesters: Pfarrgemeinde St. Andrew's, in der Forest Hills Sektion der Jamaica Plain, wo er von 1974 bis 1980 diente.

Dussourd zog ihre eigenen vier Kinder gross - drei Jungen und ein Mädchen - sowie die vier Jungen ihrer Nichte. In ihrer mühseligen Nachbarschaft sagte sie in einem Interview, sie hoffe, es gäbe einen Priester, zu dem die Kinder aufschauen könnten. Dann traf sie Geoghan, der Ministranten und Pfadfinder in der Gemeinde betreute.

Geoghan, erinnerte sie sich bitterlich, war begierig zu helfen. Bald darauf besuchte er fast jeden Abend ihre Wohnung - fast zwei Jahre lang. Er nahm die sieben Jungs routinemäßig mit zum Eis essen und legte sie nachts schlafen.

Aber die ganze Zeit über belästigte Geoghan regelmäßig die sieben Jungen in ihren Schlafzimmern, sagte Dussourd. In einigen Fällen führte er Oralsex an ihnen durch, laut Gerichtsdokumenten. Andere Male streichelte er ihre Genitalien oder zwang sie, seine zu streicheln - gelegentlich, während er betete.

Ein Erzdiözesan-Memorandum von 1994, das als "persönlich und vertraulich" bezeichnet wurde, besagt, dass Geoghan im Heim in Dussourd bleiben würde, "auch wenn er auf dem Rückzug war, weil er die Kinder so sehr vermisst hatte. Er berührte sie im Schlaf und weckte sie, indem er mit ihren Penissen spielte."

Dussourd entdeckte, was passierte, nachdem die Kinder endlich ihrer Schwester Margaret Gallant erzählt hatten. Entsetzt beschwerte sich Dussourd beim Pfarrer John E. Thomas, dem Pfarrer von St. Thomas Aquinas, einer nahegelegenen Gemeinde, gemäss Gerichtsdokumenten und Berichten von Dussourd und einem Kirchenbeamten, der ihn bat, nicht identifiziert zu werden.

[Pfarrer John E. Thomas bekommt das Geständnis von Geoghan]

Thomas konfrontierte Geoghan mit den Anschuldigungen und war erstaunt, als Geoghan beiläufig zugab, dass sie korrekt waren. "Er sagte: "Ja, das ist alles wahr", erinnerte sich der Beamte. Es war, als ob Geoghan gefragt worden wäre, ob er Schokolade oder Vanilleeis bevorzugen würde.

[Pfarrer John E. Thomas berichtet der Diözese in Brighton von Geoghans Kindsmissbrauch - Herr Daily befielt Geoghan: "Hau ab nach Hause"]

Thomas fuhr sofort zu den Erzdiözesanbüros in Brighton, um Herrn Daily zu benachrichtigen. In Thomas' Anwesenheit an diesem Samstagnachmittag, dem 9. Februar 1980, rief Daily Geoghan im St. Andrew's an und gab in einem kurzen Gespräch eine kurze Anweisung: "Geh nach Hause", sagte der Beamte.

Geoghan protestierte und meinte, es gäbe sonst niemanden, der die Messe um 16.00 Uhr feiern würde. "Ich gebe die Messe selbst", bestand Daily. "Hau ab nach Hause." Der Beamte sagte, dass Herr Daily danach zur Jamaika-Ebene (Jamaika Plain) fuhr und die Messe hielt.

[Pfarrer Delaney, der Pfarrer von Geoghan: Alles bleibt im Dunkeln]

Der Pfarrer Francis H. Delaney, der Geoghans Pastor in St. Andrew's war, sagte in einem Interview, dass die Kirchenvertreter ihm nie gesagt hätten, warum Geoghan aus der Gemeinde verschwunden sei.

[Pfarrer Thomas will alles geheimhalten]

Einige Wochen später, sagte Dussourd, kam ein reuiger Thomas in ihre Wohnung und sagte ihr, dass Geoghan zugegeben hatte, die Jungen missbraucht zu haben, aber sein Verhalten entschuldigt hatte, indem er dem Pastor sagte: "Es waren nur zwei Familien".

Thomas, der zu dieser Zeit mit dem klerischen Strom ging, plädierte später mit Dussourd, nicht der Drohung zu folgen, an die Öffentlichkeit zu gehen, sagte sie. Er zitierte aus den Jahren, als Geoghan die Priesterei studierte, und die Folgen für Geoghan, wenn die Anklagen gegen ihn publik würden. "Realisieren Sie, was Sie ihm wegnehmen?" So fragte Thomas gemäss den Aussagen von Dussourd.

Thomas, der jetzt im Ruhestand ist, lehnte es ab, interviewt zu werden.

Ein Erzdiözesan-Dokument aus dem Jahr 1994, das Geoghans wiederkehrende Probleme zusammenfasst, sagt über die sieben Kinder: "Pater Geoghan lässt die Aktivität zu, fühlt sie aber nicht als ernstes oder pastorales Problem."

[Die fünfte Gemeinde für Geoghan: St. Brendan's - noch mehr Kindsmissbrauch]

Geoghan verbrachte das folgende Jahr als Krankheitsfall, in Behandlung wegen seines Zwangs, lebte aber bei seiner Familie in West Roxbury. Im Februar 1981 wurde er in seine fünfte Gemeinde, St. Brendan's, geschickt.

Fast sofort arbeitete Geoghan mit Kindern, die die Erste Kommunion erhielten, freundete sich mit kleinen Kindern und ihren Eltern an und brachte sogar einige Jungen in das Sommerhaus seiner Familie in Scituate, wo er - wie die Eltern später sagten - die Jugendlichen sexuell missbrauchte.

Geoghans freier Lauf wurde ermöglicht, weil die Erzdiözese nichts zu Lane, dem Pfarrer von St. Brendan, über die Geschichte Geoghans sagte, so ein Lehrer in der Pfarrei, dem Lane vertraut hat.

Die Lehrerin von St. Brendan, die es ablehnte, genannt zu werden, sagte, dass zunächst Geoghans Bereitschaft, übermäßig viel Zeit mit Kindern zu verbringen, bewundert wurde. Aber mit der Zeit wurden einige Gemeindemitglieder misstrauisch. "Wir wussten, dass etwas nicht stimmt", sagte der Lehrer. "Er hat sich gerade auf ein paar Kinder konzentriert."

Nach zwei weiteren Jahren und weiteren Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs kam Geoghans Amtszeit in St. Brendan's 1984 zu einem abrupten Ende, als [Pfarrer] Lane Beschwerden hörte, dass Geoghan Kinder in der Gemeinde belästigt hatte.

Lane, sagte die Lehrerin, war so am Boden zerstört, dass er zusammenbrach, als er ihr die Nachricht überbrachte. Und sie sagte, er sei erzürnt, dass er nicht gewarnt worden sei. "Pater Lane wurde dadurch fast zerstört", sagte die Lehrerin.

Lane ist jetzt im Ruhestand. Als ein Globe-Reporter ihn kürzlich besuchte, schlug er die Tür zu, sobald Geoghans Name erwähnt wurde.

Kardinal Law leugnet, dass er versucht hat, ein Problem zu vertuschen

[Die Verteidigung des Kardinals Law]

Zu seiner eigenen Verteidigung schrieb Kardinal Law im vergangenen Sommer [2000] in der Erzdiözesanzeitung Pilot: "Es war nie meine Absicht, ein Problem von einem Ort zum anderen zu verlagern."

Diese Behauptung des Kardinals folgte, nachdem er durch Gerichtsakten aufgeflogen war, dass er im September 1984 über die vier Jahre alten Anschuldigungen gegen Geoghan informiert worden war, Geoghan habe die sieben Jungen der Jamaika-Ebene belästigt. In der Gerichtsakte sagte Kardinal Law weiter, dass er dann Geoghan benachrichtigte, dass er von St. Brendan's entfernt wurde und "eine Zwischenzeit" absolvieren würde.

Die juristische Antwort des Kardinals, nicht gerade ausführlich als Antwort auf die Klage gegen ihn, lässt jeden Hinweis auf Geoghans Belästigung von Kindern in der Pfarrgemeinde St. Brendan's in Dorchester aus.

[Geoghan in St. Julia mit Ministranten, mit Religionsunterricht und mit einer Jugendgruppe - Protest von Bischof D'Arcy]

Trotz seiner Aufzeichnungen wurde Geoghan der Pfarrgemeinde St. Julia zugeteilt. Und in seinen ersten beiden Jahren war er verantwortlich für die Ministranten, den Religionsunterricht für öffentliche Schulkinder und eine Jugendgruppe, so die jährlichen Verzeichnisse der Kirche.

Drei Wochen nach der Ankunft von Geoghan in Weston protestierte Bischof D'Arcy gegen die Zuordnung von Kardinal Law, indem er Geoghans Probleme zitierte und hinzufügte: "Ich verstehe, dass seine kürzliche Abreise aus St. Brendan's, Dorchester, mit diesem Problem zusammenhängt."

[Katholische Priester mit Problemen - geht einer - kommt der nächste - Driskoll geht mit Alk-Problemen - Geoghan kommt mit Sexproblemen]

Eine Kopie des Briefes enthält einen redigierten Absatz, einen offensichtlichen Hinweis auf den Priester Nicholas Driscoll, der letzte Woche bestätigte, dass er vor Geoghans Ankunft aus St. Julia's entfernt worden war - aber wegen Alkohol- und Depressionsproblemen, nicht wegen sexuellen Missbrauchs. Also äußerte D'Arcy seine Besorgnis über "weitere Skandale in dieser Gemeinde". Wenn "etwas passiert", werden die Gemeindemitglieder das Gefühl haben, dass die Erzdiözese "ihnen einfach Priester mit Problemen schickt".

D'Arcy forderte Kardinal Law auf, Geoghan auf den Wochenenddienst zu beschränken, "während er eine Art Therapie erhält". Der Globus von Boston konnte keine Beweise dafür finden, dass Kardinal Law diesen Rat befolgt hätte.

[Der Pfarrer von Geoghan in St. Julia wusste über Geoghan Bescheid]

Der pensionierte Monsignore Francis S. Rossiter, Geoghans Pastor in St. Julia's, weigerte sich letzte Woche, interviewt zu werden. Aber in den Kirchenbüchern steht, dass Rossiter sich der Geschichte Geoghans bewusst war.

Die zivil- und strafrechtlichen Vorwürfe, mit denen Geoghan in Middlesex und Suffolk County konfrontiert ist, deuten darauf hin, dass er angeblich mindestens 30 weitere Jungen missbraucht hat, nachdem ihn Kardinal Law 1984 nach Weston geschickt hatte - sowohl vor als auch nach dem halbjährigen Krankenstand im Jahre 1989.

Nach Geoghans Rückkehr 1989 in die Gemeinde St. Julia dauerte es weitere 38 Monate, bis ihn Kardinal Law aus der Pfarrei holte. Drei Jahre später suchte Geoghan noch immer nach Opfern, angeblich einschließlich eines Ministranten, der für eine Taufzeremonie half, Gewänder an- und auszuziehen, so die Anklage.

[Das Raubtier Geoghan wurde von einer Gemeinde zur nächsten weitergereicht]

Das Pendeln von Geoghan von einer Gemeinde zur anderen führte zu einem verheerenden Zufall für eine Familie. Ein Junge, den er angeblich belästigt hat, ist der Sohn eines Mannes, der in den 60er Jahren in der Diözese von Fall River von [Priester James] Porter sexuell missbraucht wurde, so Roderick MacLeish Jr., der den Mann und 100 andere Porter-Opfer vertrat.

MacLeish lehnte es ab, irgendwelche Informationen über die Familie zur Verfügung zu stellen, und sagte, dass ein Rechtsanspruch über die Behandlung des Sohnes durch Geoghan noch eingereicht werden muss.

MacLeish, der mit der Erzdiözese von Boston viel zu tun hatte, sagte, er sei nach wie vor erstaunt über Rogers' Behauptung, dass Geoghans Aufträge von Ärzten als sicher angesehen wurden. "Kein verantwortlicher Kliniker hätte gesagt, dass es sicher wäre, ihn in eine andere Pfarrei zu versetzen, angesichts dessen, was die Kirche über sein Verhaltensmuster wusste", sagte MacLeish.

Spotlight-Bericht 2002: Klerus Sexmissbrauchskrise

    Zeitleiste der Spotlight-Bericht Untersuchungen
    1/6/2002: Kirche erlaubt Missbrauch durch Priester seit Jahren (Teil 1 von 2)
    1/6/2002: Ein verehrter Gast; eine Familie, die in Stücke gerissen wurde.
    1/7/2002: Geoghan bevorzugte die Beute ärmerer Kinder (Teil 2 von 2)
    1/31/2002: Zahlreiche Priester, die in Fälle von sexuellem Missbrauch verwickelt sind
    2/24/2002: Kirche getarnt in Kultur des Schweigens
    2/24/2002: Hunderte behaupten jetzt, dass Priester missbraucht werden.
    3/14/2002: Ex-Massenbischof beschuldigt, Missbrauch in NYC zu ignorieren
    5/12/2002: Skandal untergräbt die traditionelle Achtung vor der Kirche
    8/20/2002: Ariz. Missbrauch Fall Namen Bischof, 2 Priester
    12/1/2002: Erzdiözese wiegt Konkursanmeldung
    12/1/2002: Kampf um Dateien intensiviert sich
    12/4/2002: Mehr Klerusmissbrauch, Geheimhaltungsfälle
    12/14/2002: Papst akzeptiert Rücktritt des Kardinals in Rom



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Da kam nun eine ganze Serie von Artikeln:

Artikel des Boston Globe am 7.1.2002:

Artikel des Boston Globe
              am 7.1.2002: Geoghan betete gern mit armen Buben
Artikel des Boston Globe am 7.1.2002: Geoghan betete gern mit armen Buben (Geoghan preferred preying on poorer children) [68]

Artikel des Boston Globe am 24.1.2002:

Artikel des
              Boston Globe vom 24.1.2002: Geoghan wurde von der Kirche
              lange Zeit gestützt
Artikel des Boston Globe vom 24.1.2002: Geoghan wurde von der Kirche lange Zeit gestützt [69]


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Artikel von Newsweek am 6.3.2002:

Dann kam das Thema mit dem Priester Geoghan und Kardinal Law auch bei Newsweek und so wurde der systematische Kindsmissbrauch in der kriminellen, katholischen Kirche ein nationales Thema in den ganzen "USA", wie man kriminell-pädophile Täter einfach von einer Gemeinde in die andere "weiterreicht", statt sie zum Berufswechsel zu veranlassen:

Newsweek
                      online, Logo  Newsweek Titelgeschichte
                        "Sex, Schande+kath. Kirche" gegen
                        Kardinal Law, 4. März 2002
Newsweek Titelgeschichte "Sex, Schande+kath. Kirche" gegen Kardinal Law, 4. März 2002 [52]
Newsweek March 6, 2002: Geoghan victims McSorley, Mark Keane, Muzzi - victims also in Maryland, NY, California, Iowa, Arizona, Illinois - strategies of cr.Cath. Church like Enron: keep quiet up to the doom - hush money with millions+prohibition of speaking - cr.ped. priests Gauthe+Porter etc.
Sins of the Father
Newsweek 6.3.2002: Geoghan-Opfer McSorley, Mark Keane, Muzzi - Opfer auch in Maryland, NY, Kalifornien, Iowa, Arizona, Illinois - die Strategien der kr. kath. Kirche wie bei Enron: Schweigen bis zum Untergang - Schweigegelder in Millionenhöhe+Redeverbote - kr.päd. Priester Gauthe+Porter etc.
Sünden des Priesters

https://www.newsweek.com/sins-father-141539
pdf-Version mit Fotos: http://www.philsaviano.com/wp-content/uploads/2015/10/Newsweek-2002-100dpi.pdf

Portrait des kr.päd. Priester
                        Geoghan 1999ca.   Kr.päd. Priester Gilbert Gauthe,
                        Portrait   Kr.päd. Priester James Porter, Portrait   Geoghan-Opfer ohne Name   Geoghan-Opfer Anthony Muzzi   Geoghan-Opfer Patrick McSorley, Portrait,
                        Selbstmord durch Überdosis 2004
Portrait des kr.päd. Priester Geoghan 1999ca. [1] - Kr.päd. Priester Gilbert Gauthe, Portrait [55] - Kr.päd. Priester James Porter, Portrait [56] - Geoghan-Opfer Mark Keane [18] - Geoghan-Opfer Anthony Muzzi [27] - Geoghan-Opfer Patrick McSorley, Portrait, Selbstmord durch Überdosis 2004 [57]

Original:

<By

[Victim McSorley: eat an ice cream and then sexual abuse in the car - the order for keeping all secret]

Patrick McSorley, an intense and troubled 27-year-old, remembers vividly the beautiful July afternoon in 1986 that "totally changed my life." He was 12. He was out playing ball in his Boston neighborhood when he heard his mother call for him out the window of their apartment. When he went inside, she introduced him to the Rev. John J. Geoghan, a priest and an old family friend who had just learned of McSorley's father's suicide, some years earlier. The priest offered to take him out for ice cream. Driving slowly home from Brigham's, [then stopped the car and] Father Geoghan patted the youngster's leg. "I'm sorry to hear about your father's death," he said consolingly. "For a young boy like you, that's an awful loss." By the time he uttered that last word, the priest's hands were inside the child's shorts, McSorley says. Terrified, the boy said nothing. Out of the corner of his eye, he saw the priest fondling himself, he says. He remembers staring out the windshield for a very long time, as ice cream melted down his elbow till nothing at all was left.

McSorley--who says he began suffering anxiety attacks and depression shortly after Geoghan's visit--is suing Geoghan and his superior Cardinal Bernard Law. Sitting last week in a Boston lawyer's drab office, McSorley remembered what he says were Geoghan's last words to him: "We keep secrets. We're good at keeping secrets. Would you like me to make a return visit?"

[Cardinal Law comes with "forgiveness" - he cannot handle the truth - Geoghan sentenced end of february 2002]
On the first Sunday of Lent, the season of repentance, Cardinal Law, the senior member of the U.S. Roman Catholic hierarchy, celebrated mass at the Cathedral of the Holy Cross in Boston and in his homily gave what seemed like his umpteenth apology for the scandal surrounding Geoghan (pronounced Gai-gan). "We do not always make holy decisions," he said, "and we turn to God for the forgiveness he is always ready to give."

At 70, Cardinal Law is in the midst of a massive, tragic, expensive and potentially career-ending controversy, and he looks it. When he shakes hands after the service, his grip is firm, his blue eyes piercing, but his face looks exhausted and scared. The crisis has been brewing for decades--long before Law arrived in Boston--but the floodgates opened on Jan. 6, when The Boston Globe published a page-one story alleging that the Archdiocese of Boston moved Geoghan, whom it knew to be a child molester, from parish to parish over 30 years. (Geoghan, 66, was sentenced last week to nine to 10 years in prison after being convicted of indecent assault on a 10-year-old boy, but lawyers say he may have had as many as 130 victims.) The cardinal, who had previously defended the archdiocese's handling of the case, recanted and apologized.

[Secret hush money: 10 million dollars for 50 cases - 60 to 70 cr.ped. priests on Law's list - 86 civil lawsuits pendent against Geoghan - Law has failed completely]

The Globe also reported that the archdiocese had quietly paid $10 million to settle some 50 cases against Geoghan. Again, the cardinal apologized and, according to people familiar with the situation, turned over to state authorities the names of between 60 and 70 priests who had been accused of abusing children over the past 40 years--reversing his own longstanding policy of handling such allegations quietly, within the church. Other Catholic leaders in Boston handed over about a dozen more, according to sources. The total number may top 80. The archdiocese won't talk specifically about lawsuits, but 86 civil suits are known to be still pending against Geoghan, and at least six claims have been brought against other priests in the archdiocese. Many of these also name the cardinal himself for failing to protect the children in his care. Law declined to be interviewed for this article.

[Population wants cardinal Law to resign - ex-priest Eugene Kennedy: Church is acting like Enron: ignore problems until the whole thing is drowning]

Nothing like this has ever happened before in Boston, one of the country's most influential Catholic communities. Many priests are infuriated with Law's handling of the case; a few are said to be so humiliated that they've stopped wearing their collars in public. Half of Boston's Catholics, according to one poll, would like the cardinal to resign--a course that he rejected in a passionate homily at the Boston cathedral recently. "Our faith doesn't rest on the shifting winds of popular opinion," he declared. But the opinion of Rome matters, and Law's fate has almost certainly been the subject of anxious whispers along the marble corridors of the Vatican. Knowledgeable observers think it unlikely that Law, an influential member of the Vatican's Congregation for Bishops, will be forced to resign. But scandals that involve an alleged cover-up have a way of mushrooming out of control, and the Geoghan case is already evoking comparisons not just to Watergate but a more contemporary debacle. "The church reacted as institutions often do--as Enron did--and that is to deny, to delay, to dissemble, to fool themselves into thinking that all was well," says Eugene Kennedy, a former priest and author of "The Unhealed Wound: The Church and Human Sexuality."

[Catholic epidemia: The list of the cr.ped. priests goes to the juridical authorities - abuse in Philadelphia, Arizona, Maryland, New York, California, Iowa, Illinois, etc.]

The soul-searching goes well beyond Boston, to an American Catholic hierarchy suddenly facing the same kind of recriminations over long-buried episodes of sexual abuse that in recent years have shaken other American institutions--including schools, sports teams, Boy Scouts and, most commonly, families. Following Law's lead, bishops in Manchester, N.H., and Portland, Maine, have agreed to turn over the names of alleged offenders to the authorities. On Friday the Archdiocese of Philadelphia said it had found "credible evidence" that 35 priests sexually abused children over five decades and that it had relieved several of them of their duties. Last week the Arizona Daily Star called for the resignation of Bishop Manuel D. Moreno of Tucson [capital of Arizona], after the disclosure that church officials had quietly paid millions of dollars in restitution to nine former altar boys. Plaintiffs' attorneys say they're receiving calls daily from victims in Maryland, New York, California, Iowa, Arizona and Illinois. To some civil libertarians, the avalanche of allegations calls to mind the day-care witch hunts of the 1980s. "We're in an atmosphere now where there's a substantial chance of accusations against, even conviction of, an innocent priest," says Harvey Silverglate, a board member of the American Civil Liberties Union of Massachusetts. "The problem with witch hunts is that everybody accused is suddenly found guilty."

[The mechanism: Cath. Church with sex prohibitions has criminal pedofilia as a system]

How many other Father Geoghans are still serving in parishes, instructing altar boys and making pastoral visits to families? That's a question for which statistics simply don't exist. "We don't really know that much about the sexuality of priests, period," says Dr. John Bradford, head of the Sexual Behaviors Clinic at the Royal Ottawa Hospital. The cases the church is grappling with now involve two phenomena that are psychologically distinct but often are lumped together for legal and moral consideration: pedophilia, defined as intense and recurrent sexual desire for prepubescent children; and sexual advances on sexually mature, but underage, boys and girls. The latter, troubling as it is, is part of the human condition; priests have always been in a struggle to keep their vows. Pedophilia, which researchers admit they know little about, is believed to afflict 5 to 6 percent of all men (and hardly any women). Of these, most never act on these impulses. After a sex scandal in the early 1990s, the Chicago archdiocese opened up records for all 2,252 priests who served there over a period of 40 years. Only one of the priests had allegedly assaulted a preteen. The most common complaints involved boys who were 15 or 16.

[Strategy: Pedophiles become a priest by their intention for getting access to children, or they mean being a priest would heal them]

But some researchers think the priesthood may hold a dangerous attraction for pedophiles--not because of the opportunities it presents to indulge their fantasies, but for the opposite reason, that they hope it can help control them. "A very small percentage of pedophiles may go into the priesthood thinking that celibacy will solve the problem they're dealing with," says Dr. Frederick Berlin, a psychiatrist at Johns Hopkins who deals with sexual disorders.

[Or: "unmature" men enjoy the structures of the Church doing what they want - Geoghan was described as "unmature" in the seminary by the rector]

Kennedy, the former priest, has another theory: the church offers a comforting home to young men who are psychologically and sexually immature. Priests "gravitate toward male children because they're male children themselves," he says. "These men were promoted in the seminary because they were good boys... There was an inevitability for their erotic targets to become children." Geoghan fits that profile exactly. When he was a young seminarian in Boston, the rector wrote that despite a "very fervent spiritual life," the 18-year-old Geoghan had a "very pronounced immaturity."

[Feb. 20, 2002: Jewish cantor imprisoned because of child abuse of 3 years old nephew]

Of course, priests have no monopoly on child abuse; by coincidence, just a day [Feb.20, 2002] before Geoghan's sentencing [Feb.21, 2002], police in New York arrested the cantor of the country's most prominent Reform synagogue, Temple Emanu-El, charging him with abusing his own 3-year-old nephew. He maintains his innocence.

[Victim Muzzi 1960s: Geoghan with blessing children in their beds fondling their genitals]

But clergymen have unique access to young people. Anthony Muzzi Jr., a 47-year-old construction worker with a broad South Boston accent, remembers Geoghan as the beloved family priest and a frequent guest for dinner at his home. He was among Geoghan's first victims, beginning in the 1960s, when Muzzi was "13 or 14," he says. "He would make friends like you can't believe. People loved this guy," Muzzi recalls. At night, he says, Geoghan would bless the children in their beds, sometimes whispering strange things as he fondled them. "He made it from me to my brother to my cousin next door to another cousin," Muzzi charges. None of the boys said a word. "Knowing what I know now, you feel embarrassed and stupid," he says. "How did I let this happen? I wouldn't let a bus driver do this to me, so how did I let this priest do it?"

[Victim Keane: rape by Geoghan in a changing rooom in a youth club]

And to be attacked by a priest is a double betrayal; the victims harbor the outrage and shattered innocence of a child abused by a parent. Mark Keane, 32, says he was raped by Geoghan when he was 14 in the changing room of a Boston-area boys-and-girls club. He didn't know the identity of his attacker, who was naked. But several weeks later he saw the man again, this time in priest's robes. That's when he cried. "It really is a rape of your soul," he says. "It is not just physical abuse, it's a betrayal of your faith. It's the most damaging thing imaginable. I can't have faith now, and if I wanted to, I have no place to turn."       

Übersetzung:

<Von Lisa Miller

[Opfer McSorley: Eis essen und dann der sexuelle Missbrauch im Auto - der Befehl, Geheimnisse zu bewahren]

Patrick McSorley, ein intensiver und unruhiger 27-jähriger, erinnert sich lebhaft an den schönen Juli-Nachmittag im Jahr 1986, der "mein Leben völlig verändert hat". Er war 12 Jahre alt. Er spielte gerade in Boston, als er hörte, wie seine Mutter aus dem Fenster ihrer Wohnung nach ihm rief. Als er hineinging, stellte sie ihm den Priester (Rev.) John J. Geoghan vor, einen Priester und einen alten Freund der Familie, der vor einigen Jahren vom Selbstmord des Vaters McSorley erfahren hatte. Der Priester bot an, ihn zum Eis essen mitzunehmen. Pater Geoghan fuhr langsam von Brigham nach Hause [stoppte dann das Auto] und betatschte das Bein des Jungen. "Es tut mir leid, von dem Tod deines Vaters zu hören", sagte er tröstend. "Für einen Jungen wie dich ist das ein schrecklicher Verlust." Zu der Zeit, als er dieses letzte Wort aussprach, befanden sich die Hände des Priesters in den Shorts des Kindes, sagt McSorley. Verängstigt sagte der Junge nichts. Aus dem Augenwinkel habe er gesehen, wie der Priester sich gestreichelt hat, sagt er. Er erinnert sich, wie er die Windschutzscheibe sehr lange angestarrt hatte, so wie wenn Eiscreme den Ellbogen runterschmelzen würde, bis nichts mehr übrigblieb.

McSorley - der sagt, er habe kurz nach dem Geoghan-Besuch unter Angstattacken und Depressionen gelitten - verklagt Geoghan und seinen Kardinal Bernard Law. Letzte Woche saß McSorley in einem schäbigen Büro eines Anwalts in Boston und erinnerte sich an die letzten Worte, die Geoghan ihm gesagt hatte: "Wir bewahren Geheimnisse. Wir tun gut daran, Geheimnisse zu bewahren. Willst du, dass ich wieder einen Besuch mache?"

[Opfer McSorley: Eis essen und dann der sexuelle Missbrauch im Auto - der Befehl, Geheimnisse zu bewahren -- Kardinal Law kommt mit "Vergebung" - er kann mit der Wahrheit nicht umgehen - Geoghan Ende Februar 2002 verurteilt]
Am ersten Sonntag der Fastenzeit, der Zeit der Reue, feierte Kardinal Law, das leitende Mitglied der römisch-katholischen "US"-Hierarchie, die Messe in der Kathedrale des Heiligen Kreuzes in Boston, und Geoghan (ausgesprochen Gai-gan) war Thema. "Wir treffen nicht immer heilige Entscheidungen", sagte er, "und wir wenden uns an Gott für die Vergebung, die er immer bereit ist zu geben."

Mit 70 Jahren befindet sich Kardinal Law inmitten einer massiven, tragischen, kostspieligen und möglicherweise karriereendenden Kontroverse, und er beobachtet das auch. Wenn er nach dem Gottesdienst die Hand schüttelt, ist sein Griff fest, seine blauen Augen durchdringend, aber sein Gesicht wirkt erschöpft und verängstigt. Die Krise hat jahrzehntelang gebrüht - lange bevor Law in Boston ankam -, aber die Schleusen öffneten sich am 6. Januar [2002], als die Zeitung Boston Globe eine Seite-1-Geschichte veröffentlichte, in der behauptet wurde, die Erzdiözese Boston habe Geoghan, von dem sie wusste, dass er ein Kinderschänder war, über 30 Jahre lang von Gemeinde zu Gemeinde transferiert. (Der 66-jährige Geoghan wurde letzte Woche zu neun bis zehn Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er wegen eines unmoralischen Übergriffs auf einen 10-jährigen Jungen verurteilt worden war, aber Anwälte sagen, es seien bis zu 130 Opfer betroffen). Der Kardinal, der zuvor das Handeln der Erzdiözese verteidigt hatte, widerrief seine Stellungnahmen und entschuldigte sich.

[Heimliches Schweigegeld: 10 Millionen Dollar für 50 Fälle - 60 bis 70 kr.päd. Priester auf der Liste von Law - 86 Zivilklagen gegen Geoghan anhängig - Law hat total versagt]

Die Zeitung Boston Globe berichtete auch, dass die Erzdiözese heimlich 10 Millionen Dollar bezahlt habe, um etwa 50 Fälle gegen Geoghan zu erledigen. Wieder entschuldigte sich der Kardinal und übergab nach Angaben der mit der Situation vertrauten Personen die Namen von 60 bis 70 Priestern, die angeklagt wurden, Kinder in den letzten 40 Jahren missbraucht zu haben, an die staatlichen Behörden - und kehrte zu seiner eigenen langjährigen Politik zurück Behauptungen ruhig, innerhalb der Kirche. Andere katholische Führer in Boston übergaben laut Quellen etwa ein Dutzend mehr. Die Gesamtzahl kann 80 übersteigen. Die Erzdiözese spricht nicht speziell über Klagen, aber es ist  bekannt, dass noch 86 Zivilklagen gegen Geoghan anhängig sind, und mindestens sechs Klagen gegen andere Priester der Erzdiözese erhoben wurden. Viele von ihnen erwähnen auch den Kardinal selbst, der darin versagt hat, die in seiner Obhut befindlichen Kinder zu schützen. Kardinal Law lehnte es ab, für diesen Artikel interviewt zu werden.

[Bevölkerung fordert den Rücktritt von Kardinal Law - Ex-Priester Eugene Kennedy: Die Kirche handelt wie Enron: Probleme ignorieren bis zum Untergang]

In Boston, einer der einflussreichsten katholischen Gemeinden des Landes, ist so etwas noch nie passiert. Viele Priester sind wütend darüber, wie Law den Fall behandelt. Man sagt, dass einige so gedemütigt sind, dass sie aufgehört haben, ihre Halskragen in der Öffentlichkeit zu tragen. Die Hälfte der Katholiken in Boston möchte laut einer Umfrage den Rücktritt des Kardinals - ein Kurs, den er kürzlich in einer leidenschaftlichen Predigt an der Bostoner Kathedrale abgelehnt hat. "Unser Glaube beruht nicht auf den wechselnden Winden der öffentlichen Meinung", erklärte er. Sondern die Meinung von Rom ist von Belang, und Laws Schicksal war fast sicher Gegenstand ängstlichen Flüsterns entlang der Marmorkorridore des Vatikans. Erfahrene Beobachter halten es für unwahrscheinlich, dass Law, ein einflussreiches Mitglied der Kongregation des Vatikans für Bischöfe, zum Rücktritt gezwungen wird. Aber Skandale, die eine vermeintliche Vertuschung mit sich bringen, geraten außer Kontrolle, und der Fall Geoghan ruft bereits Vergleiche hervor, nicht nur mit Watergate, sondern mit einem zeitgemäßeren Debakel. "Die Kirche reagierte als Institutionen oft - wie Enron es tat - und das heißt, sie zu leugnen, zu verzögern, sich zu verstellen, sich zu täuschen, dass alles in Ordnung sei", sagt Eugene Kennedy, ein ehemaliger Priester und Autor von "Die nicht geheilte Wunde: Die Kirche und die menschliche Sexualität."

[Die katholische Epidemie: Die Liste der kr.päd. Priester geht an die Justizbehörden - Missbrauch in Philadelphia, Arizona, Maryland, New York, Kalifornien, Iowa, Illinois etc.]

Die Seelensuche geht weit über Boston hinaus, zu einer katholischen Hierarchie der Amerikaner, die plötzlich mit denselben Arten von Anklagen wegen lang verschütteter Episoden sexuellen Missbrauchs konfrontiert ist, die in den letzten Jahren andere amerikanische Institutionen erschüttert haben - darunter Schulen, Sportmannschaften, Pfadfinder, und am häufigsten Familien. Der Führung von Law folgend, haben die Bischöfe in Manchester, New Hampshire und Portland (Maine), zugestimmt, die Namen der mutmaßlichen Straftäter den Behörden zu übergeben. Am Freitag erklärte die Erzdiözese Philadelphia, sie habe "glaubwürdige Beweise" gefunden, wonach 35 Priester Kinder fünf Jahrzehnte lang sexuell missbraucht hätten und einige von ihnen von ihren Pflichten entbunden hätten. Letzte Woche forderte der Arizona Daily Star den Rücktritt von Bischof Manuel D. Moreno von Tucson [Hauptstadt von Arizona], nachdem bekannt wurde, dass Kirchenvertreter in Ruhe Millionen von Dollars als Kompensation an neun ehemalige Ministranten gezahlt hatten. Die Anwälte der Kläger geben an, dass sie täglich Anrufe von Opfern in Maryland, New York, Kalifornien, Iowa, Arizona und Illinois erhalten. Für einige zivile Liberalisten erinnert die Lawine der Vorwürfe an die Tagesbetreuung, sie seit den 1980er Jahren Thema ist. "Wir befinden uns jetzt in einer Atmosphäre, in der eine erhebliche Chance besteht, gegen einen unschuldigen Priester Anklage zu erheben oder sogar zu verurteilen", sagt Harvey Silverglate, Vorstandsmitglied der American Civil Liberties Union of Massachusetts. "Das Problem bei der Hexenjagd ist, dass jeder Angeklagte plötzlich schuldig gesprochen wird."

[Der Mechanismus: Die kath. Kirche hat durch Sexverbote die kriminelle Pädohilie als System]

Wie viele andere Pater Geoghans dienen noch in Pfarreien, unterrichten Ministranten und besuchen Familien mit kirchlichen Besuchen? Das ist eine Frage, für die Statistiken einfach nicht existieren. "Wir wissen nicht wirklich viel über die Sexualität von Priestern, basta", sagt Dr. John Bradford, Leiter der Sexual Behaviors Clinic im Royal Ottawa Hospital. In den Fällen, mit denen sich die Kirche auseinandersetzt, handelt es sich um zwei Phänomene, die psychologisch verschieden sind, aber oft aus rechtlichen und moralischen Gründen zusammengepfercht werden: Pädophilie, definiert als intensives und wiederkehrendes sexuelles Verlangen nach präpubeszenten Kindern; und sexuelle Fortschritte bei sexuell reifen, aber minderjährigen Jungen und Mädchen. Letzteres, so beunruhigend es ist, ist Teil des menschlichen Zustands; Priester waren immer im Kampf um das Gelübde. Es wird angenommen, dass die Pädophilie, von der die Forscher wenig wissen, 5 bis 6 Prozent aller Männer (und kaum Frauen) befällt. Davon wirken die meisten niemals auf diese Impulse. Nach einem Sex-Skandal Anfang der 1990er Jahre hat die Erzdiözese in Chicago allen 2252 Priestern, die dort 40 Jahre lang gedient haben, Akten angelegt. Nur einer der Priester hatte angeblich einen Buben im vorpubertären Alter angegriffen. Die häufigsten Beschwerden betrafen Jungen im Alter von 15 oder 16 Jahren.

[Strategie: Pädophile werden absichtlich Priester, um an Kinder ranzukommen, oder sie meinen, ein Priester zu sein würde sie "heilen"]

Einige Forscher glauben jedoch, dass das Priestertum für Pädophile eine gefährliche Anziehungskraft haben könnte - nicht aufgrund der Möglichkeiten, die es ihnen bietet, ihren Fantasien nachzugehen, sondern aus dem entgegengesetzten Grund mit der Hoffnung, dass Priester zu sein eine Hilfe sein, sie [die Fantasien] zu kontrollieren. "Ein sehr kleiner Prozentsatz von Pädophilen kann in das Priestertum gehen und denken, dass das Zölibat das Problem lösen wird, mit dem sie sich befassen", sagt Dr. Frederick Berlin, ein Psychiater bei Johns Hopkins, der sich mit sexuellen Störungen befasst.

[Oder: "Unreife" Männer geniessen die Strukturen der Kirche und machen, was sie wollen - Geoghan wurde schon im Seminar vom Rektor als "unreif" beschrieben]

Kennedy, der frühere Priester, hat eine andere Theorie: Die Kirche bietet jungen Männern, die psychisch und sexuell noch unreif sind, ein komfortables Zuhause. Priester "ziehen männliche Kinder an, weil sie selbst männliche Kinder sind", sagt er. "Diese Männer wurden im Seminar befördert, weil sie gute Jungen waren ... Es war unvermeidlich, dass ihre erotischen Ziele Kinder wurden." Geoghan passt genau zu diesem Profil. Als er ein junger Seminarist in Boston war, schrieb der Rektor, dass der 18-jährige Geoghan trotz eines "sehr leidenschaftlichen spirituellen Lebens" eine "sehr ausgeprägte Unreife" hatte.

[20.2.2002: Jüdischer Kantor wegen Kindsmissbrauch am 3 Jahre alten Neffen verhaftet]

Natürlich haben Priester kein Monopol auf Kindesmissbrauch; Nur einen Tag [20.2.2002] vor der Verurteilung von Geoghan [21.2.2002] verhaftete die Polizei in New York den Kantor der berühmtesten Reformsynagoge des Landes, Temple Emanu-El, mit der Beschuldigung des Kindsmissbrauchs an seinem 3-jährigen Neffen. Bis zum Urteil besteht die Unschuldsvermutung.

[Opfer Muzzi 1960er Jahre: Geoghan segnet die Kinder im Bett und streichelt Genitalien von Kindern]

Geistliche haben jedoch einen einzigartigen Zugang zu jungen Menschen. Anthony Muzzi Jr., ein 47-jähriger Bauarbeiter mit einem breiten Akzent aus South Boston, erinnert sich an Geoghan als geliebten Familienpriester und einen häufigen Gast beim Abendessen in seiner Wohnung. Er gehörte zu den ersten Opfern Geoghanes, als Muzzi in den 1960er Jahren "13 oder 14" war. "Er würde Freunde finden, wie man es nicht glauben kann. Die Leute liebten diesen Kerl", erinnert sich Muzzi. Nachts, sagt er, würde Geoghan die Kinder in ihren Betten segnen und manchmal seltsame Dinge flüstern, während er sie streichelte. "Er hat es von mir zu meinem Bruder, zu meinem Cousin nebenan zu einem anderen Cousin geschafft", klagt Muzzi an. Keiner der Jungen sagte ein Wort. "Mit meinem heutigen Wissen, da fühlt man sich nur peinlich und dumm", sagt er. "Wie konnte ich das zulassen? Ich würde es nicht zulassen, dass ein Busfahrer mir etwas antut, wie also habe ich diesen Priester es tun lassen?"

[Opfer Keane: Vergewaltigung durch Geoghan in einem Umkleideraum eines Jugendclubs]

Und von einem Priester angegriffen zu werden, ist ein doppelter Verrat. Die Opfer behalten die Empörung für sich, behalten die zerstörte Unschuld eines Kindes für sich, die von einem Nahestehenden missbraucht wird. Mark Keane, 32, sagt, er sei von Geoghan vergewaltigt worden, als er 14 Jahre alt war und sich in einem Umkleideraum eines Jungen- und Mädchenclubs in Boston befand. Er kannte die Identität seines Angreifers nicht, der nackt war. Aber einige Wochen später sah er den Mann wieder, diesmal in Priestergewändern. Da hat er geweint. "Es ist wirklich eine Vergewaltigung der Seele", sagt er. "Es ist nicht nur körperlicher Missbrauch, es ist ein Verrat an deinem Glauben. Es ist das Schädlichste, was man sich vorstellen kann. Ich kann jetzt keinen Glauben haben, und wenn ich wollte, gibt es keinen Ort, um sich umzudrehen."

[Church documents on court - rage against criminal Cath. Church is rising against blind gay Vatican autorities]

The anger among Boston's 2 million Catholics was stoked by the reams of documentation unsealed by the courts--after journalists fought to see it. To a woman who said her nephew was molested by Geoghan, Law wrote in September 1984: "The matter of your concern is being investigated and appropriate pastoral decisions will be made." But to Geoghan, he wrote in 1989: "I am confident that you will again render fine priestly service to the people of God in Saint Julia Parish." To Geoghan again, in 1996, after approving his retirement status: "Yours has been an effective life of ministry, sadly impaired by illness... God bless you, Jack." These polite missives seem to confirm people's worst fears: that the see-no-evil culture of the church is so entrenched, and the unwillingness of some priests to look honestly at themselves and their colleagues is so pervasive, that even the most compassionate people can fail to protect those they've vowed to serve.

[Crim Cath. Church is only praying instead of taking measures - threatening letters to honest priests who are reporting cr. people - prohibition of speaking]

Is the failure of the church to confront the problem of sex abuse bred in its bones--an inclination to see neglect or violence as "sin" instead of "crime" and therefore respond with prayer instead of punishment? Perhaps.

But secrecy and silence have always characterized the Catholic Church, and in many of these cases the church does all it can to prevent the charges from coming to light--sometimes to the point of writing threatening letters to outspoken priests, or advocating that incriminating documents be shipped out of U.S. jurisdiction. The vast majority of these cases are settled outside court, and most settlements come with gag orders [prohibition of speaking]. In court cases, the church often moves to seal all the files--even though in cases against secular child molesters, usually only the victim's name and identity are concealed. A spokesman for the Archdiocese of Boston says victims' families often preferred discretion because "they were loyal Catholics, and because they loved the church."

[Tesis of Berry: Criminal Cath. Church wants only polish it's reputation]

But Jason Berry, author of "Lead Us Not Into Temptation," and an authority on priests and sexual abuse, has another theory, rooted in the bureaucratic self-interest of the hierarchy. "By Vatican lights," he says, "the worst thing a bishop can do is become publicly associated with a scandal."

[1980: Cardenal Madeiros not stopping Geoghan - 1984: priest Gauthe busted in Louisiana - Law not stopping Geoghan]

Cardinal Bernard Law arrived in Boston in 1984, an ambitious bishop fresh from a post in Washington. Geoghan had already been allegedly molesting children in the diocese for years. Court documents show that Cardinal Humberto Madeiros, Law's predecessor, ordered counseling for Geoghan in 1980, but shortly afterward named him associate pastor of St. Brendan's, in Dorchester, where he allegedly continued preying on young men. In 1984, the story of Father Gilbert Gauthe, a child-abusing priest in Louisiana, exploded into the national press. The same year Cardinal Law moved Geoghan from St. Brendan's to St. Julia's.

[1986: Bishop Conference about sexual abuse of minors - Doyle with prophecy of 1 billion Dollars costs of hush money - hush money 1980-2002: 250 to 800 million $ - Geoghan abusing McSorley - organized crime]

Two years later, in response to the Gauthe debacle, the National Conference of Catholic Bishops, a loosely organized group that recommends policy for the American church, held a conference on the sex abuse of minors. Father Thomas Doyle, then a canon lawyer in Washington, had been investigating the problem [presenting his report to the conference]. What he concluded was staggering: at the present rate, he estimated, child-sexual-abuse settlements would cost the church $1 billion over the following 10 years. The Linkup, a Chicago-based organization for victims of clerical sexual abuse, claims the church has, in fact, paid out at least $800 million since the 1980s [until March 2002]--a figure hotly disputed by Mark Chopko, general counsel for the U.S. Conference of Catholic Bishops, who puts the real number at "somewhere closer to $250 [million] to $300 million... it's still a whole lot of money," he adds. "We advised, urged, banged our heads against the wall," recalls Doyle, now an Air Force chaplain based in Germany. "We advised that the public be dealt with honestly and openly. The bishops conference rejected the whole report [of Doyle] and everything that was in it." Months later Patrick McSorley went for ice cream with Father Geoghan.

[1993: cr.ped. priest James Porter busted - 18-20 years of prison - Cardinal Law installing formal policy]

In 1993, another molesting priest made national headlines--this time a lot closer to home [closer to Boston]. "Father" James Porter was convicted of sexually abusing 28 children in the Diocese of Fall River, just 50 miles from Boston, and was sentenced to 18 to 20 years in prison. This time Law jumped into action. He put together a panel of experts to establish a formal policy, and invited all the parish priests for their input. He published the policy, which was basically procedural guidelines, and gave a copy to each priest. Allegations were still handled in- house; nowhere did the policy advise turning abusers over to civil authorities. The local press's obsession with the Porter case sent the cardinal around the bend, and he went after the Globe with a holy wrath. "By all means, we call down God's power on the media, particularly the Globe," he said.

[1995: Geoghan is a vagabond between reha homes and retirement homes - 10 million dollars of hush money - Cardinal Law in Rome wants to get rid of Geoghan]

By 1995, a treatment center had advised that Geoghan "should have no interpersonal contact with male minors that is unsupervised." For the next several years, barred from parish work, he moved among rehabilitation centers and retirement homes as the charges mounted against him. And he kept racking up victims, charges Mitchell Garabedian, who represents 118 people suing Geoghan, including McSorley. Finally, around the time the diocese paid $10 million to Geoghan's accusers, Law took extraordinary action. He flew to Rome and asked that the priest be relieved of his collar. Defrocking is usually a long judicial process, with room for appeal, but Law made sure in this case it was irrevocable. He told the press in the summer of 1998 that "as long as I am archbishop, I will be haunted by those persons who have been victimized."

[2001: unsealing documents against Geoghan AND against Law]

Early last year [January 2001], as criminal cases against Geoghan moved through the courts, reporters in Boston began sniffing around the story in earnest, publishing reports that the cardinal knew of Geoghan's behavior. In the diocesan newspaper ["Pilot"] last summer [July 2001 appr.], the cardinal denied it: "Never was there an effort on my part to shift a problem from one place to the next," he wrote. In the fall [of 2001] the Globe filed a motion to unseal the documents in the case and the archdiocese appealed. The Globe prevailed, and the apologizing began.

[Cardinal Law believed in a healing of Geoghan]

Law's own culpability lies in what "knew" means. He has said publicly that although he was aware of Geoghan's behavior, he genuinely believed in those days that such a priest could be helped with therapy and rehabilitation. His belief was reinforced by the doctors assigned to examine Geoghan--although they were not experts in the field, critics say. The cardinal's allies support this view. "He made his decision in a place and at a time when he thought it was the very best thing to do," says "Father" Patrick Farrell, pastor at St. Peter's Cathedral in Jackson, Miss., and one of the cardinal's oldest friends. "I could never imagine that man doing anything other than have the deepest interest of the child at heart." Donna Morrissey, spokesperson for the Boston archdiocese, agrees, characterizing the cardinal as "generous" and "kind."

[Where does the money for millions of hush money come from? - Claim of an "insurance" - hush money=organized crime (!!!)]

Disaffected Catholics usually are reluctant to air their grievances in public, but this case [with Geoghan] is different because parishioners can vote their unhappiness with their pocketbooks. Law's advisers say pending claims may run to more than $30 million, but plaintiffs' lawyers put the number much higher. The archdiocese made the extraordinary announcement that payments to sex-abuse victims would not come out of the collection plate or previously existing diocesan fund-raising drives. So where will they come from? The church says it has insurance, but sources say coverage has been spotty over the past several decades and the archdiocese is in litigation with one of its former insurers and is in disputes with several others. Former Clinton appointee Mary Jo Bane, a longtime member of St. William's Parish in Dorchester, is circulating a petition urging local Catholics to withhold contributions to the archdiocese until the church gives a full accounting of its financial plan. So far 175 people have signed. Concerned that his contributions to archdiocesan funds might end up in plaintiffs' attorneys' pockets, one prominent local businessman said he had decided to direct all his current and projected donations, about $20,000 in 2002, to his local parish.

[Cardinal Law is searching money for hush money settlements - selling lots etc.]

Still, Law has hardly run out of resources. On Valentine's Day, he held a meeting of his finance committee, a blue-chip group that includes famed money manager Peter Lynch. He asked for their help raising money to pay for the litigation--and went over a list of assets that could be liquidated or mortgaged, including a choice multiacre plot behind the cardinal's fortresslike residence in Brighton. "He's not going to walk away from this problem," says Robert Popeo, the high-powered Boston litigator who was called in as a pro bono consultant to the archdiocese, and may represent Law in cases where he's named as a defendant. "He regards this as his problem to solve."

[Bishops want to "reinstall the belief" - parents of families reject the priests]

Elsewhere across the country, the church also seems to be starting to learn its lesson. Last week the bishop of Manchester [in Massachusets] called a meeting of the diocese's priests to discuss restoring parishioners' faith in the wake of sexual scandals there and in Boston. And the Catholic bishops issued a public apology: "on behalf of all of the bishops, [we express] our profound sorrow that some of our priests were responsible for this abuse under our watch. We understand that your children are your most precious gift. They are our children as well, and we continue to apologize to the victims and to their parents and their loved ones for this failure in our pastoral responsibilities." To his constituency, the bishop of Tucson [Arizona - maybe it was bishop John Michael D'Arcy in Arizona which after his protest letter of 1984 against Geoghan was punished by Cardinal Law being transferred to Arizona] issued an extraordinary statement admitting to "failings in the past" and acknowledging that parishioners have "suffered greatly." Catholic leaders worry that recent events may damage their future ability to recruit priests. "A scandal like this makes parents very weary of promoting their sons into the priesthood," says Sister Mary Ann Walsh, spokesperson for the Catholic Bishops Conference.

In Boston, Law's belated efforts to deal with the problem have impressed at least some of his associates, such as John McNeice, a major Catholic donor who was at the cardinal's Valentine's Day crisis meeting. "I believe in the church," he says. "We're going through a difficult period, but the church has gone through them before, and we'll face them again." Unfortunately, it is all coming too late for McSorley, who saw Geoghan again last week at the priest's appearance in a Boston courtroom. At the sight of the now elderly, slightly befuddled-looking ex-priest, McSorley broke into a sweat, and within minutes had fled outside. While the church hierarchy deals with the public-relations and financial implications of decades of neglect, McSorley has to put together the rest of his life.

CORRECTION

In our March 4 cover story [2002], we said that Cardinal Law's 1984 arrival in Boston immediately followed a posting as bishop in Washington, D.C. In fact, Law had most recently been posted in the Springfield-Cape Girardeau, Mo [Montana]., diocese.>

[Kirchendokumente vor Gericht - die Wut gegen die kriminelle kath. Kirche steigt gegen die blind-schwulen Vatikan-Autoritäten]

Die Wut unter den 2 Millionen Katholiken in Boston wurde durch die unzähligen Dokumente erschüttert, die von den Gerichten entsiegelt wurden - nachdem die Journalisten darum gekämpft hatten. Einer Frau, die sagte, ihr Neffe sei von Geoghan missbraucht worden, schrieb Kardinal Law im September 1984: "Die Angelegenheit Ihres Anliegens wird untersucht, und es werden geeignete pastorale Entscheidungen getroffen." Derselbe Kardinal Law schrieb an Geoghan 1989: "Ich bin zuversichtlich, dass Sie den Menschen Gottes in der Pfarrgemeinde Saint-Julia wieder einen guten priesterlichen Dienst erweisen werden." An Geoghan 1996, nachdem er seinen Ruhestand genehmigt hatte: "Ihr Leben war ein effektives Leben, das traurig durch Krankheit beeinträchtigt wurde ... Gott segne Sie, Jack." Diese höflichen Versprechungen scheinen die schlimmsten Befürchtungen der Menschen zu bestätigen: dass diese Kultur, den Teufel bei sich selber nie zu sehen, dermassen verwurzelt ist, und der Unwille einiger Priester, sich selbst und die Kollegen ehrlich im Spiegel zu betrachten, dermassen allgegenwärtig ist, so dass auch die leidenschaftlichsten Leute beim Schutz derjenigen, denen sie geschworen haben zu dienen, einfach versagen.

[Kriminelle kath. Kirche betet nur, statt Massnahmen zu ergreifen - Drohbriefe an ehrliche Priester, die kr. Leute melden - Redeverbote]

Ist das Versagen der Kirche, sich mit dem Problem des sexuellen Missbrauchs zu konfrontieren, in den Knochen angeboren? Ist es eine Neigung, Nachlässigkeit oder Gewalt nur als "Sünde" zu betrachten und nicht als "Verbrechen" anzusehen, so dass als Antwort einfach nur gebetet wird und keine Strafe erfolgt? Vielleicht.

Geheimhaltung und Schweigen kennzeichnen die katholische Kirche seit jeher. In vielen dieser Fälle tut die Kirche alles, um zu verhindern, dass die Anklagen auftauchen - manchmal so, dass sie Drohbriefe an freimütig ehrliche Priester schreiben, oder die belastenden Dokumente werden ausserhalb des "US"-Justizsystems irgendwo schubladisiert. Die überwiegende Mehrheit dieser Fälle wird außerhalb von Gerichtsverfahren beigelegt, und die meisten Einigungen beinhalten auch ein Redeverbot. In Gerichtsverfahren versucht die Kirche häufig, alle Akten zu versiegeln - obwohl in Fällen gegen weltliche Kinderschänder nur der Name und die Identität des Opfers verborgen bleiben. Ein Sprecher der Erzdiözese Boston sagt, die Familien der Opfer hätten Diskretion bevorzugt, weil "sie treue Katholiken waren und die Kirche liebten".

[These von Berry: Kriminelle kath. Kirche will nur ihren Ruf polieren]

Jason Berry, Autor von "Führen Sie uns nicht in Versuchung" und eine Autorität für Priester und sexuellen Missbrauch, hat eine andere Theorie, die im bürokratischen Eigeninteresse der Hierarchie verwurzelt ist. "Durch die Lichter des Vatikans", sagt er, "ist das Schlimmste, was ein Bischof tun kann, öffentlich mit einem Skandal in Verbindung gebracht zu werden."

[1980: Kardinal Madeiros stoppt Geoghan nicht - 1984: Priester Gauthe in Louisiana fliegt auf - Law stoppt Geoghan nicht]

Kardinal Bernard Law kam 1984 nach Boston, ein ehrgeiziger Bischof, der gerade aus einem Posten in Washington kam. Geoghan hatte angeblich schon seit Jahren Kinder in der Diözese belästigt. Aus den Gerichtsdokumenten geht hervor, dass Kardinal Humberto Madeiros, Laws Vorgänger, 1980 eine Beratung für Geoghan angeordnet hatte, ihn aber kurz darauf zum assoziierten Pastor von St. Brendan's in Dorchester ernannt hatte, wo er angeblich weiterhin junge Männer gejagt hatte. Im Jahr 1984 flog die Geschichte von Pater Gilbert Gauthe auf, einem Priester, der in Louisiana ein Kind missbrauchte, die nationale Presse war voll davon. Im selben Jahr verlegte Kardinal Law Geoghan von St. Brendan's nach St. Julia.

[1986: Bischofskonferenz zu sexuellem Missbrauch von Minderjährigen - Doyle prophezeit 1 Milliarde Dollar Kosten Schweigegeld - Schweigegeld 1980-2002: 250 bis 800 Millionen $ - Geoghan missbraucht McSorley - organisiertes Verbrechen]

Als Reaktion auf das Desaster von Gauthe organisierte die Nationale Katholische Bischofskonferenz  - eine locker organisierte Gruppe, die Politik für die amerikanische Kirche empfiehlt - zwei Jahre später eine Konferenz zum sexuellen Missbrauch von Minderjährigen. Pater Thomas Doyle, damals ein kanonischer Anwalt in Washington, hatte das Problem untersucht [und präsentierte der Konferenz seinen Bericht]. Seine Schlussfolgerungen waren umwerfend: Bei der derzeitigen Rate schätzte er, dass die Einigungen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern die Kirche in den folgenden zehn Jahren 1 Milliarde Dollar kosten würden. Die Organisation Linkup mit Sitz in Chicago, die Opfer von sexuellem Missbrauch von Klerikern vertritt, behauptet, die Kirche habe seit den achtziger Jahren [bis März 2002] mindestens 800 Millionen Dollar ausgezahlt - eine Zahl, die von Mark Chopko, dem General Counsel der US-amerikanischen Katholischen Konferenz, heftig bestritten wird. Er meint, die reale Summe sei "eher bei 250 bis 300 Millionen Dollar ... das ist immer noch eine ganze Menge Geld", fügte er hinzu. "Wir haben geraten, gedrängt, unsere Köpfe gegen die Wand geschlagen", erinnert sich Doyle, nun ein Luftwaffen-Kaplan in Deutschland [in Ramstein bei der kriminellen NATO?]. "Wir haben empfohlen, der Öffentlichkeit ehrlich und offen gegenüberzutreten. Die Bischofskonferenz lehnte den gesamten Bericht [von Doyle] und alles, was darin enthalten war, ab." Monate später ging Patrick McSorley mit Pater Geoghan ein Eis essen.

[1993: kr.päd. Priester James Porter fliegt auf - 18-20 Jahre Gefängnis - Kardinal Law legt Verfahrensrichtlinien fest]

1993 machte ein anderer Missbrauchs-Priester nationale Schlagzeilen - diesmal viel näher an der Heimat [nahe Boston]. "Pater" James Porter wurde des sexuellen Missbrauchs von 28 Kindern in der Diözese Fall River, nur 80 km von Boston entfernt, zu 18 bis 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Diesmal wurde Law aktiv. Er stellte ein Expertengremium zusammen, um eine formale Politik festzulegen, und lud alle Pfarrer zu ihren Beiträgen ein. Er veröffentlichte die Richtlinie, die im Wesentlichen Verfahrensrichtlinien waren, und gab jedem Priester eine Kopie. Vorwürfe wurden immer noch in eigener Sache behandelt; nirgends hat die Kirchenpolitik empfohlen, die Misshandlungen an die Zivilbehörden zu übergeben. Die Obsession der Lokalpresse in Bezug auf den Porter-Fall brach dem Kardinal das Genick und er schimpfte mit heiligem Zorn gegen den Boston Globe. "Auf jeden Fall rufen wir Gottes Macht in den Medien aban, insbesondere im Boston Globe (Zeitung Globus von Boston)", sagte er.

[1995: Geoghan als Vagabund zwischen Reha-Heimen und Altersheimen - 10 Millionen Dollar Schweigegeld - Kardinal Law in Rom will Geoghan loswerden]

Bis 1995 hatte ein Behandlungszentrum empfohlen, dass Geoghan "ohne Beaufsichtigung keinen zwischenmenschlichen Kontakt mit männlichen Minderjährigen haben sollte". In den darauffolgenden Jahren, als ihm die Gemeindearbeit blockiert war und sich die Klagen häuften, zog er  zwischen Rehabilitationszentren und Altersheimen hin und her. Und er gabelte immer wieder Opfer auf, so die Angabe von Mitchell Garabedian, der 118 Geoghan-Opfer vertritt, darunter McSorley, die Geoghan verklagt haben. Zu der Zeit, als die Diözese den Anklägern von Geoghan 10 Millionen Dollar bezahlte, unternahm Kardinal Law außergewöhnliche Maßnahmen. Er flog nach Rom und bat darum, den Priester aus seinem Umkreis zu entfernen. Das Verstossen ist in der Regel ein langwieriger gerichtlicher Prozess, in dem Rechtsmittel eingelegt werden können. In diesem Fall stellte das Gesetz sicher, dass es unwiderruflich war. Er sagte der Presse im Sommer 1998, "solange ich Erzbischof bin, werde ich von den Opfern verfolgt, die Opfer geworden sind".

[2001: Dokumente freigeben: gegen Geoghan UND gegen Law]

Anfang des vergangenen Jahres [Januar 2001], als Strafverfahren gegen Geoghan die Gerichte durchbrachen, begannen die Reporter in Boston ernsthaft an der Geschichte zu schnüffeln und veröffentlichten Berichte, dass der Kardinal von Geoghs Verhalten wusste. In der Diözesanzeitung ["Pilot"] im vergangenen Sommer [Juli 2001 ca.] bestritt der Kardinal dies: "Ich habe nie versucht, ein Problem von einem Ort zum anderen zu verschieben", schrieb er. Im Herbst [2001] reichte der Boston Globe (Zeitung Globus von Boston) einen Antrag ein, die Dokumente im Fall zu entsiegeln, und die Erzdiözese legte Berufung ein. Der Globus setzte sich durch und die Entschuldigungen begannen.

[Kardinal Law glaubte an eine Heilung von Geoghan]

Laws eigenes Verschulden liegt in dem, was "Wissen" bedeutet. Er hat öffentlich gesagt, obwohl er sich des Verhaltens von Geoghan bewusst war, glaubte er damals wirklich, dass einem solchen Priester bei Therapie und Rehabilitation geholfen werden könne. Sein Glaube wurde durch die Ärzte verstärkt, die mit der Untersuchung von Geoghan beauftragt waren - obwohl sie keine Experten auf diesem Gebiet waren, sagen Kritiker. Die Verbündeten des Kardinals unterstützen diese Ansicht. "Er hat seine Entscheidung an einem Ort und zu einer Zeit getroffen, zu der er der Meinung war, es sei das Beste, was zu tun ist", sagt "Pater" Patrick Farrell, Pastor an der St. Peter's Cathedral in Jackson, Mississippi, und einer der ältesten Freunde des Kardinals. "Ich könnte mir nie vorstellen, dass dieser Mann etwas anderes tut, als das tiefste Interesse des Kindes am Herzen zu haben." Donna Morrissey, Sprecherin der Bostoner Erzdiözese, stimmt zu und bezeichnet den Kardinal als "großzügig" und "gütig".

[Woher kommt das Schweigegeld? - Die Behauptung einer "Versicherung" - Schweigegeld=organisiertes Verbrechen (!!!)]

Unzufriedene Katholiken zögern normalerweise, ihre Beschwerden öffentlich auszusprechen. Dieser Fall hier [mit Geoghan] ist jedoch ein anderer Fall, da Gemeindemitglieder mit ihren Taschenbüchern ihr Unglück stimmen können. Die Berater des Gesetzes sagen, dass ausstehende Forderungen sich auf über 30 Millionen US-Dollar belaufen könnten, aber die Anwälte der Kläger haben die Zahl deutlich erhöht. Die Erzdiözese gab die außergewöhnliche Ankündigung bekannt, dass Zahlungen an Opfer von Sexualmissbrauch weder aus der Geldsammlung noch aus früheren Spendenaktionen der Diözese kommen würden. Also wo kommt das Geld denn her? Die Kirche gibt an, dass sie über eine Versicherung verfügt, aber die Quellen sagen, dass die Berichterstattung in den letzten Jahrzehnten lückenhaft gewesen ist, und die Erzdiözese ist mit einem ihrer früheren Versicherer in einem Rechtsstreit und mit mehreren anderen in Streit. Mary Jo Bane, ehemaliger Clinton-Beauftragter, ein langjähriges Mitglied der St. William's Parish in Dorchester, verteilt eine Petition, in der die örtlichen Katholiken aufgefordert werden, Beiträge an die Erzdiözese zurückzuhalten, bis die Kirche ihren Finanzplan vollständig dokumentiert hat. Bisher haben 175 Personen unterschrieben. Besorgt darüber, dass seine Beiträge zu den Geldern der Erzdiözesen in die Tasche der Anwälte der Klägerinnen gelangen könnten, sagte ein bekannter Geschäftsmann, er habe beschlossen, alle seine aktuellen und geplanten Spenden (etwa 20.000 US-Dollar im Jahr 2002) an seine örtliche Gemeinde zu leiten.

[Kardinal Law muss Geld für die "Einigungen" mit Schweigegeldern auftreiben - Grundstücke verkaufen etc.]

Trotzdem hat Law kaum Ressourcen. Am Valentinstag hielt er eine Sitzung seines Finanzausschusses ab, einer Blue-Chip-Gruppe, zu der auch der berühmte Geldmanager Peter Lynch gehört. Er bat um ihre Hilfe, um Geld für den Rechtsstreit zu zahlen - und ging eine Liste von Vermögenswerten durch, die liquidiert oder verpfändet werden konnten, einschließlich eines Grundstücks, das mehrere Acres gross war, hinter dem festungsartigen Wohnsitz des Kardinals in Brighton. "Er wird sich diesem Problem nicht entziehen können", sagt Robert Popeo, der hochkarätige Bostoner Prozessanwalt, der als Pro-Bono-Berater der Erzdiözese hinzugezogen wurde, und könnte Laws Verteidigungsanwalt werden, wenn Law als Beklagter genannt wird. "Er betrachtet dies als sein zu lösendes Problem."

[Bischöfe wollen den "Glauben wiederherstellen" - Eltern wenden sich von Priestern ab]

In anderen Teilen des Landes scheint auch die Kirche ihre Lektion zu lernen. Letzte Woche berief der Bischof von Manchester [Massachusets] ein Treffen der Priester der Diözese ein, um unter den Gemeindemitgliedern in Manchester und Boston nach den dortigen Sexskandalen über die Wiederherstellung des Glaubens zu  diskutieren. Und die katholischen Bischöfe gaben eine öffentliche Entschuldigung heraus: "Im Namen aller Bischöfe drücken wir unsere tiefe Trauer aus, dass einige unserer Priester unter unserer Aufsicht für diesen Missbrauch verantwortlich waren. Wir verstehen, dass Ihre Kinder Ihr wertvolles Geschenk sind. Sie sind auch unsere Kinder, und wir entschuldigen uns weiterhin bei den Opfern, ihren Eltern und ihren Angehörigen für diesen Misserfolg unserer pastoralen Verantwortung." In seinem Wahlkreis gab der Bischof von Tucson [Arizona - vielleicht war das der Bischof John Michael D'Arcy in Arizona, der nach seinem Protestbrief gegen Geoghan von 1984 von Law nach Arisona strafversetzt worden war] eine außerordentliche Erklärung ab, in der er "Misserfolge in der Vergangenheit" einräumte und anerkannte, dass die Gemeindemitglieder "sehr gelitten" haben. Katholische Führer befürchten, dass die jüngsten Ereignisse ihre zukünftige Rekrutierungsfähigkeit für Priester beeinträchtigen könnten. "Ein Skandal wie dieser lässt Eltern sehr zögern, ihren Söhnen das Priestertum schmackhaft zu machen", sagt Schwester Mary Ann Walsh, Sprecherin der katholischen Bischofskonferenz.

In Boston haben Laws verspätete Bemühungen, mit dem Problem umzugehen, zumindest einige seiner Mitarbeiter beeindruckt, wie etwa John McNeice, einen großen katholischen Geldgeber, der sich an der Valentinstag-Krisensitzung des Kardinals befand. "Ich glaube an die Kirche", sagt er. "Wir durchlaufen eine schwierige Zeit, aber die Kirche hat sie schon früher durchlaufen und wir werden uns ihnen erneut stellen." Leider kommt alles zu spät für McSorley, der Geoghan letzte Woche beim Auftritt des Priesters in einem Gerichtssaal in Boston gesehen hat. Bei dem Anblick des jetzt älteren, leicht verwirrten Ex-Priesters brach McSorley in Schweiß aus und war innerhalb weniger Minuten nach draußen geflüchtet. Während sich die kirchliche Hierarchie mit der Öffentlichkeitsarbeit und den finanziellen Auswirkungen jahrzehntelanger Vernachlässigung befasst, muss McSorley den Rest seines Lebens flickschustern.

KORREKTUR

In unserer Titelgeschichte vom 4. März [2002] sagten wir, dass Kardinal Laws Ankunft 1984 in Boston unmittelbar auf eine Entsendung als Bischof in Washington, DC, folgte. Tatsächlich war Law davor aber in der Diözese Springfield-Cape Girardeau, Mo [Montana].>




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Aug.16, 1982: protest letter of Margaret Gallant to Cardinal Medeiros: Geoghan has molested 7 boys - she will not keep quiet
Clear details are missing, which abuse where when how
16.8.1982: Protestbrief von Margaret Gallant an Kardinal Medeiros: Geoghan hat 7 Buben missbraucht - sie wird nicht stillhalten
Es fehlen klare Details, welcher Missbrauch wo wann wie
http://archive.boston.com/globe/spotlight/abuse/documents/geoghan_0882_typed.htm
http://www.bishop-accountability.org/ma-boston/archives/PatternAndPractice/0325-1982-08-16-To-Medeiros.pdf

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August 16, 1982

Mrs. Margaret Gallant complains after a conference with bishop Daly that no measure was taken against cr.ped. priest Geoghan and that all children with him would be in danger.



[Measures are missing against priest Geoghan]

August 16, 1982

Dear Eminence,

As you know, our family had a conference with Bishop Daly over two weeks ago. Since that priest [Geoghan] is still in his parish, it appears that no action has been taken. Am I to assume now that we were patronized?

Our family is deeply rooted in the Catholic Church, our great-grandparents and parents suffered hardship and persecution for love of the Church. Our desire is to protect the dignity of the Holy Orders, even in the midst of our tears and agony over the seven boys in our family who have been violated. We cannot undo that, but we are obligated to protect others from this abuse to the Mystical Body of Jesus Christ.

[Minors are protected by law - keep quiet would insult intelligence]

It was suggested that we keep silent to protect the boys -- that is absurd since minors are protected under law, and I do not wish to hear that remark again, since it is insulting to our intelligence.

I have a tremendous love and respect for you Cardinal, and regret now for not writing to [p.1] humility and holiness, but I am very angry with you now, and do not understand this.

[There is no warning from Geoghan - parents don't know]

While it is true that a layman in the same situation would only be confined for observation for a limited time -- he would also be exposed (word "exposed" is underlined twice). Parents would know then not to allow children near this type person. In this case [with cr.ped. priest Geoghan], not only do they not know, but by virtue of his office he gains access quite easily, which compounds our responsibility! His actions are not only destructive to the emotional well-being of the children, but hits the very core of our being in our love for the church -- he would not gain access to homes of fallen away Catholics.

[Protect the world from Geoghan - Geoghan has the wrong profession]

Regardless of what he says, or the doctor who treated him, I do not believe he is cured; his actions strongly suggest that he is not, and there is no guarantee that persons with these obsessions are ever cured.

Truly, my heart aches for him and I pray for him, because I know this must tear him apart too; but I cannot allow my compassion for him to cloud my judgment on acting for the people of God, and the children in the church.

[Threat to present the Geoghan case to the Pope]

My own children were not directly [p.2] sensitive to my nephews and grandnephews who were involved; I am far enough removed to be slightly more objective. I have not told my sister or my niece that that priest is still functioning -- I fear the consequences of telling them. I have told my brother, and he and I will take this case to the Holy Father if need be.

[The right of warning always exists]

We did not question the Authority of the Church two years ago, but left it entirely in your hands. Now, we will not settle for this, but must insist on knowing what action is taken -- where he is sent, etc. I will not allow this Temple of God to be overshadowed by a sin of omission. We, our family and all of us who look to the Authority of the Church -- (word illegible) the Church -- and have the right to expect service from the Ordained.

My two sisters and my niece never as much as received an apology from the church, much less any offer for [p.3] counseling for the boys. It embarrasses me that the Church is so negligent.

[Priest Damien has beaten a child molester up]

Father Damien the leper went after a child molester once and beat him up. His cause was held up because of it. Now the curse of Damien is in the Vatican. I am praying to him now to bring this cause to Jesus Christ. Father Damien would not sit on his fanny -- he would act.

My heart is broken over this whole mess -- and to address my Cardinal in this manner has taken its toll on me too. May Almighty God, Father, Son and Holy Spirit have mercy on all of us.

Margaret Gallant [p.4]

16. August 1982

Frau Margaret Gallant beklagt nach einer Konferenz mit Bischof Daly, dass noch nichts gegen Priester Geoghan unternommen wurde und dass alle Kinder um Geoghan in Gefahr seien.



[Es fehlen Massnahmen gegen Priester Geoghan]

16. August 1982

Liebe Eminenz,

Wie Sie wissen, hatte unsere Familie vor über zwei Wochen eine Konferenz mit Bischof Daly. Da dieser Priester [Geoghan] immer noch in seiner Pfarrgemeinde ist, scheint es, als sei nichts unternommen worden. Soll ich jetzt davon ausgehen, dass wir bevormundet wurden?

Unsere Familie ist tief in der katholischen Kirche verwurzelt, unsere Urgroßeltern und Eltern haben aus Liebe zur Kirche Not und Verfolgung erlebt. Unser Wunsch ist es, die Würde der Priesterweihen zu schützen, selbst inmitten unserer Tränen und Qualen, was die sieben Jungen betrifft, die verletzt wurden. Wir können das nicht ungeschehen machen, aber wir sind verpflichtet, andere vor diesem Missbrauch am mystischen Körper Jesu Christi zu schützen.

[Minderjährige sind gesetzlich geschützt - schweigen würde die Intelligenz beleidigen]

Es wurde vorgeschlagen, dass wir schweigen, um die Jungen zu schützen - das ist absurd, da Minderjährige gesetzlich geschützt sind, und ich möchte diese Bemerkung nicht noch einmal hören, da dies unsere Intelligenz beleidigt.

Ich habe eine enorme Liebe und Respekt für Sie, Kardinal, und bedauere jetzt, dass ich nicht in [p.1] Demut und mit heiligen Formulierungen schreibe, aber ich bin jetzt sehr wütend auf Sie und verstehe das nicht.

[Vor Geoghan wird nicht gewarnt - Eltern bleiben ahnungslos]

Es ist zwar richtig, dass ein Laie in derselben Situation nur für eine begrenzte Zeit zu Beobachtungszwecken eingesperrt ist - er würde auch in der Öffentlichkeit präsentiert werden (das Wort "präsentiert" ist zweimal unterstrichen). Eltern würden dann wissen, dass sich Kinder nicht in der Nähe dieser Person aufhalten sollten. In diesem Fall [beim kr.päd. Priester Geoghan] wissen sie es nicht nur nicht, sondern er erlangt durch sein Amt leicht Zugang, was unsere Verantwortung verstärkt! Seine Handlungen sind nicht nur zerstörerisch für das emotionale Wohlergehen der Kinder, sondern treffen den Kern unseres Wesens in unserer Liebe zur Kirche - er würde keinen Zugang zu Häusern von Katholiken bekommen, die in einer Notlage sind.

[Die Welt vor Geoghan schützen - Geoghan hat den falschen Beruf gewählt]

Unabhängig davon, was er sagt, oder was der behandelnde Arzt meint, glaube ich nicht, dass  er geheilt ist; seine Handlungen deuten stark darauf hin, dass dies nicht der Fall ist, und es gibt keine Garantie dafür, dass Personen mit diesen Obsessionen jemals geheilt werden.

Wahrlich, mein Herz schmerzt für ihn und ich bete für ihn, weil ich weiß, dass das auch ihn zerreißen muss; aber ich kann meine Leidenschaft für ihn nicht zulassen, kann es nicht zulassen, dass sich mein Urteil trüben würde, betreffs der Handlungen für das Volk Gottes und die Kinder in der Kirche.

[Die Drohung, den Fall Geoghan dem Papst zu unterbreiten]

Meine eigenen Kinder waren nicht direkt [S.2] auf meine Neffen und Grossneffen sensibel, die da involviert waren; ich habe genug Distanz, um etwas objektiver zu sein. Ich habe meiner Schwester oder meiner Nichte nicht mitgeteilt, dass dieser Priester immer noch arbeitet -- Ich fürchte um die Folgen, wenn ich das ihnen sage. Ich erzählte es meinem Bruder, und er und ich werden diesen Fall beim Heiligen Vater vorbringen, wenn das notwendig ist.

[Das Recht zu warnen ist immer da]

Wir haben die Autorität der Kirche vor zwei Jahren nicht in Frage gestellt, sondern haben sie vollständig in Ihren Händen gelassen. Nun, wir werden uns damit nicht zufrieden geben, sondern müssen darauf bestehen zu wissen, was getan wird - wohin er geschickt wird usw. Ich werde nicht zulassen, dass dieser Tempel Gottes von einer Unterlassungssünde überschattet wird. Wir, unsere Familie und wir alle, die auf die Autorität der Kirche (unleserliches Wort) die Kirche achten, haben das Recht, von den Ordinierten ihren Dienst zu erwarten.

[Die kr.kath. Kirchenleitung schweigt]

Meine beiden Schwestern und meine Nichte erhielten nie eine Entschuldigung von der Kirche, geschweige denn [S.3] ein Angebot für die Söhne der Söhne. Es ist mir peinlich, dass die Kirche so nachlässig ist.

[Priester Damien schlug einen Kinderschänder zusammen]

Pater Damien der Aussätzige ging einmal einem Kinderschänder nach und schlug ihn zusammen. Seine Sache wurde deswegen aufgehalten. Jetzt ist der Fluch von Damien im Vatikan. Ich bete jetzt zu ihm, dass er diese Sache zu Jesus Christus bringt. Pater Damien würde nicht auf seinem Hinterteil sitzen bleiben - sondern er würde handeln.

Mein Herz ist über dieses ganze Chaos gebrochen - und auf diese Weise meinen Kardinal anzusprechen, hat auch seinen Tribut an mich gefordert. Möge der allmächtige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist uns alle erbarmen.

Margaret Gallant [S.4]



Aug. 20, 1982: Archbishop Medeiros assures measures against Geogham for child protection
20.8.2018: Brief von Erzbischof Medeiros: Er sichert gegen Geogham Massnahmen zu zum Kinderschutz
http://www.bishop-accountability.org/ma-boston/archives/PatternAndPractice/0326-Plaintiffs-Exhibit-17.pdf  
Original:

August 20, 1982

Dear Mrs. Gallant,

Thank you for your letter of August 10, 1982 and your candid expression of opinion concerning the priest of the Archdiocese of Boston who has caused hardship to your family and most especially to several of the boys.

While I am and must be very sensitive to a very delicate situation and one that has caused great scandal, I muast at the same time invoke the mercy of God and share in that mercy in the knowledge that God forgives sins and that sinners indeed can be forgiven. To be sure, we cannot accept sin, but we know well that we must love the sinner and pray for him. I take great comfort in noting these thoughts in your letter to me and at your compassion for Father. Please be assured that I am speaking to the priest in order to find the most Christian way to deal with the problem with him and at the same time remove any source of scandal for the sake of the faithful.

With every good wish, I am

Devotedly yours in Our Lord,

Humberto Cardinal Medeiros,

Archbishop of Boston
Übersetzung:

20. August 1982

Sehr geehrte Frau Gallant,

Vielen Dank für Ihr Schreiben vom 10. August 1982 und Ihre aufrichtige Meinungsäusserung bezüglich des Priesters der Erzdiözese Boston, der Ihrer Familie und besonders einigen der Jungen Schwierigkeiten bereitet hat.

Ich bin und muss sehr sensibel auf eine sehr heikle Situation sein, die einen grossen Skandal verursacht hat, aber ich muss gleichzeitig die Barmherzigkeit Gottes anrufen und an dieser Barmherzigkeit teilhaben an der Erkenntnis, dass Gott Sünden vergibt und dass Sündern tatsächlich vergeben werden kann. Natürlich können wir Sünde nicht akzeptieren, aber wir wissen gut, dass wir den Sünder lieben und für ihn beten müssen. Ich tröste mich sehr, wenn ich diese Gedanken in Ihrem Brief an mich und in Ihr Mitgefühl für den Vater vermerke. Seien Sie versichert, dass ich mit dem Priester spreche, um den christlichsten Weg zu finden, um mit dem Problem und mit ihm umzugehen und gleichzeitig jede Skandalquelle für die Gläubigen zu beseitigen.

Mit jedem guten Wunsch schicke ich

Ergebenste Grüsse im Namen Unseres Herrn,

Humberto Cardinal Medeiros

Erzbischof von Boston


Geogham ist weiterhin am "Arbeiten". Hier ist der Protestbrief von Margaret Gallant von 1984 an Kardinal Law:

Sep. 6, 1984: protest letter of Margaret Gallant to Cardinal Law: Geoghan has molested 7 boys - shame for the Church will be giant

6.9.1984: Protestbrief von Margaret Gallant an Kardinal Law: Geoghan hat 7 Buben belästigt - die Schande für die Kirche wird gigantisch sein

aus: http://archive.boston.com/globe/spotlight/abuse/documents/geoghan_090684.htm   
Original:

Sept. 6, 1984

Dear Excellency,

It is with deep regret that I impart the following information.

There is a priest at St. Brendan’s in Dorchester who has been known in the past to molest boys.

The Cardinal [Medeiros] had sent Father for treatments and after returning to Parish duties, he maintained a low profile for quite a while. Lately, however, he has been seen in the company of many boys, to the extent of dropping them off at their homes as late as 9:30 p.m.

Our family is very deeply rooted in the Church with a firm love for Holy Orders. We do not accuse this priest of sin, since we are all sinners, but rather we speak here of crime.

Since 3 of my nephews and 4 grandnephews had dealings with the priest, I am certain of these facts. My heart is broken over the whole situation and it is a burden to my conscience since I am trying to keep a lid on the anger of family members; a very real fear of the disgrace this would bring to the church, to all good priests and families, and finally, but most importantly, my fellow members in this Body of Christ who are left in the dark as to the danger their children are in, while I have knowledge of the truth.

My heart also breaks, that my first offering to you is this cup of bitter wine with no taste of joy. And so, it is to you my dearly loved Archbishop, that I pass this burden with hope and trust.

Respectfully,
Marge Gallant

Übersetzung:

6. September 1984

Sehr geehrte Exzellenz,

Mit großem Bedauern gebe ich die folgenden Informationen.

Es gibt einen Priester in St. Brendan in Dorchester, der dafür bekannt ist, Buben zu belästigen.

Der Kardinal [Medeiros] hatte den Priester-Pater zu Behandlungen geschickt, und nach der Rückkehr zu seinen Pflichten in der Pfarrei verhielt er sich eine gewisse Zeit lang unauffällig. Danach jedoch wurde er in Begleitung vieler Buben gesehen, das ging so weit, dass er sie erst um 21:30 Uhr zu Hause ablieferte.

Unsere Familie ist in der Kirche tief verwurzelt mit einer tiefen Liebe für die Priesterweihen. Wir klagen die Priester nicht der Sünde an, denn wir sind alle Sünder, sondern hier sprechen wir von Verbrechen.

Seit 3 meiner Neffen und 4 meiner Grossneffen mit dem Priester zu tun hatten, bin ich mir dieser Fakten sicher. Mein Herz ist wegen dieser ganzen Situation gebrochen, und es ist eine Bürde für mein Gewissen, seit ich versuche, den Ärger bei den Familienmitgliedern unter Kontrolle zu halten; Da ist die grosse Gefahr vor der Schande für die Kirche, für alle guten Priester, Familien und schlussendlich für meine Mitgläubigen in diesem Leib Christi. Die bleiben alle im Dunkeln darüber, wie ihre Kinder in Gefahr sind, während ich die Wahrheit weiss.

Mein Herz bricht auch deswegen, weil mein erstes Angebot an Sie nur ein Glas bitterer Wein ohne Geschmack von Freude ist. Und deswegen übergebe ich nun an Sie, mein geliebter Erzbischof, diese Bürde, mit Hoffnung und Vertrauen.

Respektvoll,
Marge Gallant


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24.2.2004: Selbstmord von Geoghan-Opfer Patrick McSorley durch Drogenmissbrauch - fast 200.000 Dollar Schmerzensgeld - Behandlung scheitert wegen fehlender Krankenversicherung (!):
Angebliches Missbrauchsopfer des Kirchenpersonals tot aufgefunden
(original Englisch: Brian MacQuarrie: Vocal critic of abuse by clergy found dead)
http://archive.boston.com/globe/spotlight/abuse/stories5/022404_mcsorley.htm

Patrick McSorley, Portrait, eines der Geoghan-Opfer
Patrick McSorley, Portrait, eines der Geoghan-Opfer, Drogen-Selbstmord 2004 wegen fehlender Krankenversicherung [57]

Zusammenfassung

Der Anwalt von Patrick McSorley (Mitchell Garabedian) gab an, am 23.2.2004 sei das Missbrauchsopfer des kr.päd. Priesters John J. Geoghan in einer Wohnung in Nord-Boston tot aufgefunden worden. McSorley war in einer Wohnung eines Freundes, und ein naher Freund entdeckte den 29 Jahre alten McSorley tot, als er ihn wegen Drogen besuchen wollte, da war ein jahrelanges, chronisches Drogenproblem.

Die Polizei wurde gerufen, die um 1 Uhr nachts den Tod von McSorley feststellte. Eine befreundete Person, Alexa MacPherson (29), ebenfalls Opfer von sexuellem Missbrauch durch Kirchenbeamte, meinte, McSorley habe durch Alkohol und Drogen seinen Seelenschmerz und die Erinnerung an den Missbrauch betäuben wollen. Drogenkliniken und Spitalbesuche haben gegen den Drogenmissbrauch nichts genützt, und auch der Drogenmissbrauch nützte nichts, um sich von der Erinnerung zu lösen. Der kr.päd. Priester Geoghan hatte nach dem Selbstmord von McSorleys Vater die Familie besucht und dann den 12-jährigen McSorley missbraucht.

Im Jahre 2002 hatten McSorley und 85 andere Kläger in einem Übereinkommen mit der Erzdiözese Boston insgesamt 10 Millionen Dollar erhalten, McSorley erhielt fast 200.000 Dollar. McSorley war eine wichtige Stimme gegen die Vertuschung in der katholischen Kirche durch Kardinal Law, der kriminell-pädophile Priester nicht aus den Ämtern vertrieb, sondern den Kindsmissbrauch immer weiterlaufen liess. Durch McSorley bekamen andere Mut, ihren Missbrauch zu melden - und McSorley wollte noch weitere Opfer von Kirchenbeamten unterstützen. Den Handschlag mit Kardinal Law hatte er verweigert. McSorley meinte zum Geld: "Geld wird mein Leben nicht ändern. Mein Herz wird immer egen dem immer gebrochen sein. Ich meine, das sind Leute, die meine Familie einmal geliebt hat." ( "The money is not going to change my life. My heart is always going to be broken because of this. I mean, these are people my family once loved.").

Im Juli 2003 wurde McSorley wegen Drogendelikten vorübergehend festgenommen, im August 2003 wurde er bewusstlos und in kritischem Zustand in Neponset-Fluss treibend in Dorchester gefunden. McSorley meinte später, Selbstmord habe er nicht im Sinn gehabt, das ist nicht die Lösung ("Suicide is not the way out."). Ausserdem wollte er ein guter Vater für den Sohn sein. McSorley war arbeitslos und auf Heroin, Fentanyl, Alkohol und Marihuana. Alexa MacPherson wollte einen Entzug in einem Spital erreichen, McSorley wurde aber von den Spitälern immer wegen des Fehlens einer Krankenversicherung abgelehnt.

Alexa MacPherson meinte, mit Geld sei der Schmerz nicht vorbei. Die Kirche benutze Geld wie eine Waffe, und McSorley habe das Geld für Drogen ausgegeben ("The money seems to have been a weapon. . . . It definitely gave him the means to buy drugs"). Schliesslich kam eine Behandlung in Brookline, aber sein Geist blieb durcheinander ("very troubled"). Insgesamt hinterlässt McSorley mit seinem Mut, öffentlich über Kindsmissbrauch durch Kirchenbeamte zu reden, ein grosses Erbe für Missbrauchsopfer und ihre Anwälte. McSorley hinterlässt einen kleinen Sohn.

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Video 8.3.2018: Der Bericht von Opfer Phil Saviano über Priester Geoghan: Kisten tragen, Kartentricks, erotische Kartenspiele, Missbrauch sogar während der Messe (!) - AIDS-Patient hat nichts zu verlieren - Prozess, Einsicht in Akten, Mitwisser fliegen auf, Boston Globe war zuerst "nicht interessiert" - Spotlight

Opfer Phil Saviano im Interview von 2018 mit
              Daily Mail
Opfer Phil Saviano im Interview von 2018 mit Daily Mail [8]

Video: Phil Saviano on the story that inspired the movie Spotlight - Daily Mail (6'39'')

Video: Phil Saviano on the story that inspired the movie Spotlight - Daily Mail (6'39'')
https://www.youtube.com/watch?v=IkDJILy6ij8 

Das Videoprotokoll:

Strategien des kr.päd. Priesters John Geoghan
-- die Buben Kisten im Pfarrhaus tragen lassen (1'30'')
-- den Buben Kartentricks zeigen (1'55'')
-- den Buben erotische Kartenspiele zeigen (1'57'')
-- Missbrauch sogar während der Karwoche in der Kirche, und er wurde ertappt (3'0'').

Geoghan liess Opfer Phil Saviano im Pfarrhaus Kisten von oben nach unten tragen (1'30''), konnte die Kinder mit Kartentricks begeistern (1'55''), und eines Tages waren es ein erotisches Kartenspiel (1'57''), und die 11- und 12-jährigen Buben fanden es eigenartig, wollten aber wissen, was auf diesen Karten war (2'7''). Priester Geoghan war triebhaft, hatte aber kein Verlangen noch irgendeine Fähigkeit, sein sexuelles Verlangen zu kontrollieren, und er war ziemlich rücksichtslos (2'25''). Ein Ereignis während einer Karwoche war z.B., dass er sogar Kinder während Prozessionen belästigte, wenn es hinter einer Tür war, da war ich und noch ein Kind, und da wurde er ertappt (3'0'').

Das Verfahren gegen Geoghan - KEIN Stillhalteabkommen - Dokumente beweisen: 7 Priester wissen von Geoghans Verbrechen und sagen nichts - Boston Globe schweigt zuerst
-- Zugang zu Dokumenten beweist: 7 Priester in 4 Staaten wissen von Geoghan mit systematischem Kindsmissbrauch (3'14'')
-- Phil Saviano akzeptiert kein Schweigegeld sondern will diese wichtige Sache an die Öffentlichkeit bringen und schreibt einen 4-seitigen Brief (3'35'')
-- Phil Saviano meldet sein Wissen beim Boston Globe, die meinen "Kein Interesse", alles "Alter Kaffee" (3'55'')
Gerard-O'Neill, der Herausgeber von Spotlight
                1972-1979+1986-2001, der die Anfrage von Phil Saviano
                verweigerte: alles "alter Kaffee"   Walter Robinson, Chefredakteur des
                  Boston Globe ab 2001
Gerard-O'Neill, der Herausgeber von Spotlight 1972-1979+1986-2001, der die Anfrage von Phil Saviano verweigerte: alles "alter Kaffee" [82] - Walter Robinson, Chefredakteur des Boston Globe ab 2001 [61]

-- Redakteurswechsel beim Boston Globe: Spotlight-Team, Phil Saviano wird angefragt (4'24'')

Phil Saviano hat eine Zivilklage eingereicht und bekam Zugang zu Dokumenten, und da waren 7 Priester in 4 Staaten, die wussten, dass der Priester Geoghan ein kriminell-pädophiler Kindsmissbräuchler war (3'14''). So wusste Phil Saviano, dass die Priester ebenfalls an der Vertuschung der Verbrechen beteiligt waren (3'17'').

Phil Saviano:

"Bei mir gab es kein Stillhalteabkommen, so hatte ich die Gelegenheit, darüber zu reden, ich dachte, das sei wirklich eine sehr wichtige Angelegenheit, ich wollte mit den Dokumenten an die Öffentlichkeit, ich sandte ihnen [dem Boston Globe] einen 4-seitigen Brief (3'35''). Ich gab ihnen haufenweise Informationen, wie die Kirche ihre Behandlungszentren handhabt usw. (3'42''). Zu meiner grossen Überraschung und Bestürzung antworteten sie einfach: Das sei alles alter Kaffee, und sie seien nicht daran interessiert, diese Sache weiterzuverfolgen (3'55''). Einige Jahre später wechselte der Chefredakteur in Boston, und diese neue Person war am Thema sehr interessiert, sich darin zu vertiefen (4'2''), und gibt dem Spotlight-Team den Auftrag für die Recherche, und da wurde ich angefragt (4'10''). Dabei habe ich dem Boston Globe schon vor einigen Jahren alle Infos gegeben, und die Antwort war gewesen: 'Wir sind nicht interessiert' (4'24'').

Der Gang von Phil Saviano an die Öffentlichkeit 1992 - als schwuler AIDS-Patient hat er nichts zu verlieren - Karriere ist ihm egal
"Im Dezember 1992 ging ich an die Öffentlichkeit, das war damals noch sehr peinlich, im Fernsehen vor Journalisten über sexuellen Missbrauch mit einem Priester zu reden (4'43''), zu dieser Zeit war ich sogar noch ein AIDS-Patient und ziemlich schwach drauf (4'53''). Zu diesem Zeitpunkt kam mir nichts mehr drauf an, ich dachte, ich bin kurz vor dem Tod, und da konnte ich das alles sagen (5'10''), einige Leute meinten, meine Karriere sei zerstört, also schwul sein, AIDS haben (5'19''). Ich hatte also nichts zu verlieren, und wenn ich zurückdenke, meine ich, wenn ich nicht krank gewesen wäre, dann wäre ich vor allem an meiner Karriere interessiert gewesen, dann wäre es wohl sehr schwierig gewesen, mit all dem an die Öffentlichkeit zu gehen (5'39''). Also ich hätte wohl gedacht, der Gang an die Öffentlichkeit sei ein Risiko für die Karriere, und ich hätte wohl den Mut dann nicht dazu gehabt (5'48'')."

Der Film Spotlight - Schaupsieler Neil Huff spielt Saviano - die Liste mit 13 kr.päd. Priestern
"Der Schauspieler Neil spielt mich da, da bin ich sehr glücklich darüber (5'56''), hat das toll gespielt, trifft die Emotionen, die grosse Szene kommt, als ich mich mit dem Spotlight-Team treffe (6'6''), also mein Job war dort vor allem, sie von den Sachen zu unterrichten und eine Liste mit 13 Priestern abzugeben, die mir damals als Kindsmissbräuchler bekannt waren (6'17''). Neil Huff ist ein Schauspieler mit Herz, die Angelegenheit geht im nahe, er hat begriffen, um was es geht (6'29''), er begreift dieWichtigkeit, und es macht ihm grosse Freude, Teil dieses Films zu sein (6'38'')."


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Katholische Kirche=organisiertes Verbrechen -- Daten über Geoghan: Die Tatorte des kr.päd. Priesters John Geoghan -- 87 kr.päd. Priester in der Erzdiözese von Boston - die Vertuschung bis zum Auffliegen am 6.1.2002 -- 1970er bis 1990er Jahre: Vertuschung durch Polizei, Anwälte, Staatsanwälte, Reporter, und durch Erzbischof Law - der kr.päd. John Geoghan ist nur einer von 20 auf der Liste, am Ende einer von 87 (!) -- Die Erzbischöfe in Boston: Medeiros und Law -- Untersuchungen in den 1990er und 2000er Jahren durch Spotlight+SNAP: Geoghan ist Thema, aber da sind noch viel mehr  -- Die Zusammenarbeit zwischen Geoghan und Erzbischof Kardinal Law -- Das Prinzip von Erzbischof Bernard Law: Der kriminelle Priester wird nie entfernt, sondern immer "weitergeben" -- Ab September 2001: Spotlight wird auf die Diözese angesetzt - zuerst sind es 13 kr.päd. Priester, dann 87 (!) --

23.3.2001: Artikel Cardinal Sin in der Untergrundpresse von Boston Phoenix -- 2001: Der Kampf um Dokumente bei der kriminellen Erzdiözese Boston: Gerichtsverfahren, damit die kr. Kirche Dokumente freigibt --

6.1.2002: Der Artikel des Boston Globe - das Thema des serienmässigen Kindsmissbrauch durch kr.päd. Priester kommt in den Mainstream -- 2002: Die Daten gegen Erzbischof Kardinal Law - er wird zuerst entlassen und dann befördert (!) -- 2002: Verurteilung von Geoghan zu 9 bis 10 Jahren Hochsicherheitsgefängnis -- 2003: Geoghan wird im "Hochsicherheitsgefängnis" ermordet -- 2003ca. Dokumente und Schmerzensgeld für 550 Missbrauchsopfer -- Opferanwalt MacLean verarbeitet seinen eigenen Missbrauch seiner eigenen Internatszeit  -- 2004: Ex-Erzbischof Law wird neuer Erzbischof einer Vatikan-Basilika in Rom (!) -- Rom November 2011: Rücktritt von Law -- 2015: Film "Spotlight" über die kr.päd. Priester und die Vertuschung durch die kr. Kirche in Massachusets -- 20.12.2017: Tod von Erzbischof Bernard Law -- Boston Globe 6.1.2002: Kriminelle katholische Kirche mit Kindsmissbrauch durch schwule-pädophile Priester ohne Ende - Priester Geoghan ist nur ein Beispiel: Kirche erlaubte jahrelang Missbrauch durch Priester --

Boston Phoenix 23.3.2001: Die kath. Kirche ist ein kriminell-pädophiles System: Täter Geoghan, Gauthe, Porter, Llanos etc. - verhaltensgestörte Opfer - die Kirche gibt Millionen aus, um die Opfer zum Schweigen zu bringen etc. Die Hauptsünde --

16.8.1982: Protestbrief von Margaret Gallant an Kardinal Medeiros: Geoghan hat 7 Buben missbraucht - sie wird nicht stillhalten Es fehlen klare Details, welcher Missbrauch wo wann wie -- Es fehlen Massnahmen gegen Priester Geoghan -- Minderjährige sind gesetzlich geschützt - schweigen würde die Intelligenz beleidigen -- Vor Geoghan wird nicht gewarnt - Eltern bleiben ahnungslos -- Die Welt vor Geoghan schützen - Geoghan hat den falschen Beruf gewählt -- Die Drohung, den Fall Geoghan dem Papst zu unterbreiten -- Das Recht zu warnen ist immer da -- Die kr.kath. Kirchenleitung schweigt -- Priester Damien schlug einen Kinderschänder zusammen --

20.8.2018: Brief von Erzbischof Medeiros: Er sichert gegen Geogham Massnahmen zu zum Kinderschutz --

6.9.1984: Protestbrief von Margaret Gallant an Kardinal Law: Geoghan hat 7 Buben belästigt - die Schande für die Kirche wird gigantisch sein -- Dezember 1999: Erste Anhörung von Geoghan vor Gericht in Boston und Cambridge: Der kr.päd. Priester Geoghan behauptet vor Gericht, er sei "nicht schuldig" - Opfer im Korridor --

Video 8.3.2018: Der Bericht von Opfer Phil Saviano über Priester Geoghan: Kisten tragen, Kartentricks, erotische Kartenspiele, Missbrauch sogar während der Messe (!) - AIDS-Patient hat nichts zu verlieren - Prozess, Einsicht in Akten, Mitwisser fliegen auf, Boston Globe war zuerst "nicht interessiert" - Spotlight: Strategien des kr.päd. Priesters John Geoghan -- Das Verfahren gegen Geoghan - KEIN Stillhalteabkommen - Dokumente beweisen: 7 Priester wissen von Geoghans Verbrechen und sagen nichts - Boston Globe schweigt zuerst --

Der Gang von Phil Saviano an die Öffentlichkeit 1992 - als schwuler AIDS-Patient hat er nichts zu verlieren - Karriere ist ihm egal -- Der Film Spotlight - Schaupsieler Neil Huff spielt Saviano - die Liste mit 13 kr.päd. Priestern --

Newsweek 6.3.2002: Geoghan-Opfer McSorley, Mark Keane, Muzzi - Opfer auch in Maryland, NY, Kalifornien, Iowa, Arizona, Illinois - die Strategien der kr. kath. Kirche wie bei Enron: Schweigen bis zum Untergang - Schweigegelder in Millionenhöhe+Redeverbote - kr.päd. Priester Gauthe+Porter etc. Sünden des Priesters -- Opfer McSorley: Eis essen und dann der sexuelle Missbrauch im Auto - der Befehl, Geheimnisse zu bewahren -- Kardinal Law kommt mit "Vergebung" - er kann mit der Wahrheit nicht umgehen - Geoghan Ende Februar 2002 verurteilt -- Heimliches Schweigegeld: 10 Millionen Dollar für 50 Fälle - 60 bis 70 kr.päd. Priester auf der Liste von Law - 86 Zivilklagen gegen Geoghan anhängig - Law hat total versagt -- Bevölkerung fordert den Rücktritt von Kardinal Law - Ex-Priester Eugene Kennedy: Die Kirche handelt wie Enron: Probleme ignorieren bis zum Untergang -- Die katholische Epidemie: Die Liste der kr.päd. Priester geht an die Justizbehörden - Missbrauch in Philadelphia, Arizona, Maryland, New York, Kalifornien, Iowa, Illinois etc. -- Der Mechanismus: Die kath. Kirche hat durch Sexverbote die kriminelle Pädohilie als System -- Strategie: Pädophile werden absichtlich Priester, um an Kinder ranzukommen, oder sie meinen, Priester sein würde sie "heilen" -- Oder: "Unreife" Männer geniessen die Strukturen der Kirche und machen, was sie wollen - Geoghan wurde schon im Seminar vom Rektor als "unreif" beschrieben -- 20.2.2002: Jüdischer Kantor wegen Kindsmissbrauch am 3 Jahre alten Neffen verhaftet -- Opfer Muzzi 1960er Jahre: Geoghan segnet die Kinder im Bett und streichelt Genitalien von Kindern -- Opfer Keane: Vergewaltigung durch Geoghan in einem Umkleideraum eines Jugendclubs -- Kirchendokumente vor Gericht - die Wut gegen die kriminelle kath. Kirche steigt gegen die blinden Vatikan-Autoritäten -- Kriminelle kath. Kirche betet nur, statt Massnahmen zu ergreifen - Drohbriefe an ehrliche Priester, die kr. Leute melden - Redeverbote -- These von Berry: Kriminelle kath. Kirche will nur ihren Ruf polieren -- 1980: Madeiros stoppt Geoghan nicht - 1984: Priester Gauthe in Louisiana fliegt auf - Law stoppt Geoghan nicht -- 1986: Bischofskonferenz zu sexuellem Missbrauch von Minderjährigen - Doyle prophezeit 1 Milliarde Dollar Kosten Schweigegeld - Schweigegeld 1980-2002: 250 bis 800 Millionen $ - Geoghan missbraucht McSorley -- 1993: kr.päd. Priester James Porter fliegt auf - 18-20 Jahre Gefängnis - Kardinal Law legt Verfahrensrichtlinien fest -- 1995: Geoghan als Vagabund zwischen Reha-Heimen und Altersheimen - 10 Millionen Dollar Schweigegeld - Kardinal Law in Rom will Geoghan loswerden -- 2001: Strafprozess gegen Geoghan -- Kardinal Law glaubte an eine Heilung von Geoghan -- Woher kommt das Schweigegeld? - Die Behauptung einer "Versicherung" -- Kardinal Law muss Geld für die "Einigungen" mit Schweigegeldern auftreiben - Grundstücke verkaufen etc. -- Bischöfe wollen den "Glauben wiederherstellen" - Eltern wenden sich von Priestern ab

Quellen
[web01] Wikipedia: John Geoghan: https://en.wikipedia.org/wiki/John_Geoghan  
[web02] Wikipedia: Die Gruppe Spotlight des Boston Globe: https://en.wikipedia.org/wiki/Spotlight_(film)
[web03] http://archive.boston.com/news/local/massachusetts/articles/2010/04/18/the_hole_in_the_heart_of_a_star/
[web04] http://archive.boston.com/news/local/massachusetts/articles/2010/04/18/the_hole_in_the_heart_of_a_star/?page=2
[web05] Wikipedia: Kirche Santa Maria Maggiore in Rom: https://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Maria_Maggiore
[web06] Wikipedia: Krimineller Kardinal Bernard Francis Law: https://en.wikipedia.org/wiki/Bernard_Francis_Law
[web07] Wikipedia: Martin Baron: https://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Baron
[web08] Boston Globe 6.1.2002:
https://www.bostonglobe.com/news/special-reports/2002/01/06/church-allowed-abuse-priest-for-years/cSHfGkTIrAT25qKGvBuDNM/story.html
[web09] http://www.bishop-accountability.org/news/2001_03_23_Lombardi_CardinalSin.htm
http://www.bostonphoenix.com/boston/news_features/top/features/documents/00882888.htm
[web10] https://en.wikipedia.org/wiki/The_Phoenix_(newspaper)

[web11] Michael D'Arcy wird von der kriminellen Kirche als Strafe für seine Warnung gegen den kr.päd. Geoghan von Boston nach Indiana versetzt:
https://en.wikipedia.org/wiki/John_Michael_D'Arcy
[web12] Der portugiesisch-stämmige Bischof Medeiros in Texas mit Feldarbeitern und Gefangenen und als Erzbischof in Boston gegen irisch-rassistische Katholiken und gegen das Abtreibungsgesetz: https://en.wikipedia.org/wiki/Humberto_Sousa_Medeiros  
[web13] Video: Phil Saviano on the story that inspired the movie Spotlight - Daily Mail (6'39''): https://www.youtube.com/watch?v=IkDJILy6ij8 
[web14] Artikel des Boston Globe über den kr.päd. Priester (6.1.2002):
https://www.bostonglobe.com/news/special-reports/2002/01/06/church-allowed-abuse-priest-for-years/cSHfGkTIrAT25qKGvBuDNM/story.html
[web15] 23.3.2001: Artikel von Journalistin Lombardi vom Boston Phoenix über den kr.päd. Priester Geoghan: Cardinal Sin (23.3.2001):
http://www.bishop-accountability.org/news/2001_03_23_Lombardi_CardinalSin.htm
original: http://www.bostonphoenix.com/boston/news_features/top/features/documents/00882888.htm (der Boston Phoenix ist seit 2013 eingestellt [web10])
[web16] Video: Dec. 1999 | Fr. Geoghan Is Arraigned On Criminal Charges - Boston Catholic Child Sex Abuse (6'49'')
https://www.youtube.com/watch?v=22kMZP7RQq8
[web17] Selbstmord von Geoghan-Opfer McSorley: http://archive.boston.com/globe/spotlight/abuse/stories5/022404_mcsorley.htm
[web18] http://abcnews.go.com/Entertainment/real-spotlight-meet-team-inspired-oscar-nominated-film/story?id=37139332
Vídeo: Spotlight: Inside the Investigation That Shook the Catholic Church (1'' bis 1'6'')
[web19] https://www.boston.com/news/untagged/2015/11/02/the-true-story-behind-that-catholic-priest-rehab-house-in-spotlight
[web20] https://en.wikipedia.org/wiki/West_Roxbury

[web21] Vídeo: The Boston Globe Spotlight Team: https://www.youtube.com/watch?v=kJfyjq80Ths
[web22] Hochsicherheitsgefängnis Souza-Baranowski in Lancaster in Massachusets: https://en.wikipedia.org/wiki/Souza-Baranowski_Correctional_Center



Fotoquellen

[1] Kindsmissbrauchs-Priester Geoghan: http://www.bishop-accountability.org/news/2002_01_06_Rezendes_ChurchAllowed.htm
[2] Karte von Massachusets ("USA"): https://www.pinterest.de/pin/531565562243399122/ - https://www.enchantedlearning.com/usa/states/massachusetts/
[3] Das Polizeidepartement von Boston (Police Department): https://rizzoliandisles.fandom.com/wiki/Boston_Police_Department
[4] Der Vertuscher-Erzbischof Kardinal Law, Portrait der 1980er Jahre: https://en.wikipedia.org/wiki/Bernard_Francis_Law
[5] Der kriminelle Mitwisser und Mittäter Erzbischof Kardinal Law 2001: Video: Jan. 13, 2002 - David Muir Boston TV News Overview of Fr. John Geoghan Child Sex Abuse Case: https://www.youtube.com/watch?v=b5Gg0YShZdI (1'10'')
[6] Opferanwalt Phil Saviano: Video: Jan. 13, 2002 - David Muir Boston TV News Overview of Fr. John Geoghan Child Sex Abuse Case: https://www.youtube.com/watch?v=b5Gg0YShZdI (1'33'')
[7] Geoghan Missbrauchsprozess, Ankündigung im Fernsehen: Video: Jan. 13, 2002 - David Muir Boston TV News Overview of Fr. John Geoghan Child Sex Abuse Case: https://www.youtube.com/watch?v=b5Gg0YShZdI (2'10'')
[8] Video: Phil Saviano on the story that inspired the movie Spotlight - Daily Mail (6'39''): https://www.youtube.com/watch?v=IkDJILy6ij8  (32'')
[9] Der kr.päd. Priester John Geoghan in den 1970er Jahren [9] : Video: Dec. 1999 | Fr. Geoghan Is Arraigned On Criminal Charges - Boston Catholic Child Sex Abuse (6'49''): https://www.youtube.com/watch?v=22kMZP7RQq8  (5'2'')
[10] Video: Dec. 1999 | Fr. Geoghan Is Arraigned On Criminal Charges - Boston Catholic Child Sex Abuse (6'49'')
https://www.youtube.com/watch?v=22kMZP7RQq8 (2'37'')

[11-48]: Video: Dec. 1999 | Fr. Geoghan Is Arraigned On Criminal Charges - Boston Catholic Child Sex Abuse (6'49'')
https://www.youtube.com/watch?v=22kMZP7RQq8
[49] Buch Sex Priests and Secret Codes: https://www.amazon.com/Sex-Priests-Secret-Codes-Catholic/dp/1566252652
[50] Zeitung "Pilot" der Erzdiözese Boston: https://newspaperarchive.com/boston-pilot-dec-06-1873-p-1/

[51] Video: Cardinal Medeiros - Boston Busing: https://www.youtube.com/watch?v=6-ypl73XDJY (3'4'')
[52] Newsweek Titelgeschichte "Sex, Schande+kath. Kirche" gegen Kardinal Law, 4. März 2002:
http://www.philsaviano.com/index.php/2002/03/04/sex-shame-and-the-catholic-church/
pdf: http://www.philsaviano.com/wp-content/uploads/2015/10/Newsweek-2002-100dpi.pdf
[53] Buch von Eugene Kennedy, Ex-Priester und Autor: Die nicht geheilte Wunde: Kirche und menschliche Sexualität (original Englisch: "The Unhealed Wound: The Church and Human Sexuality"): https://www.amazon.de/Unhealed-Wound-Sexuality-Kennedy-2002-03-11/dp/B01N3ME9MR/ref=sr_1_fkmrnull_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=The+Unhealed+Wound%3A+The+Church+and+Human+Sexuality&qid=1552400838&s=gateway&sr=8-2-fkmrnull
[54] Jason Berry: "Führe uns nicht in Versuchung. Katholische Priester und sexueller Kindsmissbrauch" (original Englisch: "Lead Us Not Into Temptation: Catholic Priests and the Sexual Abuse of Children"):
https://www.amazon.com/Lead-Us-Not-Into-Temptation-ebook/dp/B018YBH068/ref=sr_1_1?keywords=%22Lead+Us+Not+Into+Temptation%22&qid=1552405841&s=gateway&sr=8-1
[55] Kr.päd. Priester Gilbert Gauthe, Portrait: https://richardwsymonds.wordpress.com/2017/01/23/1983-child-sexual-abuse-by-the-roman-catholic-priest-gilbert-gauthe-in-the-diocese-of-lafayette-louisiana/comment-page-1/
[56] Kr.päd. Priester James Porter, Portrait:
https://www.patheos.com/blogs/danthropology/2014/10/17-priests-identified-as-child-rapists-catholic-community-remains-silent/
[57] Geoghan-Opfer Patrick McSorley, Portrait: http://archive.boston.com/globe/spotlight/abuse/stories5/022404_mcsorley.htm
[58] Martin Baren, Chefredakteur des Boston Globe: http://selintasfilm.blogspot.com/2016/09/fakta-film-pemenang-oscar-2016-spotlight.html
[59] Investigativ-Journalistin Kristen Lombardi, Portrait: http://www.bu.edu/bostonia/winter-spring10/assault/
[60] 13.12.2002: Kardenal Law tritt zurück:
https://www.tvn24.pl/kultura-styl,8/matt-damon-opowie-o-ksiezach-pedofilach-to-byl-najwiekszy-skandal-w-dziejach-kosciola-w-usa,333427.html

[61] Walter Robinson, Chefredakteur des Boston Globe:
http://abcnews.go.com/Entertainment/real-spotlight-meet-team-inspired-oscar-nominated-film/story?id=37139332
Vídeo: Spotlight: Inside the Investigation That Shook the Catholic Church (12'')
[62] Michael Rezendes, Investigativjournalist des Boston Globe:
http://abcnews.go.com/Entertainment/real-spotlight-meet-team-inspired-oscar-nominated-film/story?id=37139332
Vídeo: Spotlight: Inside the Investigation That Shook the Catholic Church (16'')
[63] Erzdiözese Boston, Gebäude: http://abcnews.go.com/Entertainment/real-spotlight-meet-team-inspired-oscar-nominated-film/story?id=37139332
Vídeo: Spotlight: Inside the Investigation That Shook the Catholic Church (3'6'')
[64]
Zeitungsstapel mit Zeitungen des "Boston Globe":
http://abcnews.go.com/Entertainment/real-spotlight-meet-team-inspired-oscar-nominated-film/story?id=37139332
Vídeo: Spotlight: Inside the Investigation That Shook the Catholic Church (22'')
[65] Sacha Pfeiffer, Investigativjournalistin des "Boston Globe":
http://abcnews.go.com/Entertainment/real-spotlight-meet-team-inspired-oscar-nominated-film/story?id=37139332
Vídeo: Spotlight: Inside the Investigation That Shook the Catholic Church (35'')
[66] Logo von Spotlight:
http://abcnews.go.com/Entertainment/real-spotlight-meet-team-inspired-oscar-nominated-film/story?id=37139332
Vídeo: Spotlight: Inside the Investigation That Shook the Catholic Church (7'')

[67] Der Eingang zur Tageszeitung "Boston Globe":

http://abcnews.go.com/Entertainment/real-spotlight-meet-team-inspired-oscar-nominated-film/story?id=37139332
Vídeo: Spotlight: Inside the Investigation That Shook the Catholic Church (3'11'')

[68] Artikel des Boston Globe am 7.1.2002: Geoghan betete gern mit armen Buben (Geoghan preferred preying on poorer children):
Video: Attorney Who Represented Sexually Abused Children Talks About Own Abuse: https://www.youtube.com/watch?v=GMxo0X5NSsQ (30'')
[69] Artikel des Boston Globe vom 24.1.2002: Geoghan wurde von der Kirche lange Zeit gestützt:
Video: Attorney Who Represented Sexually Abused Children Talks About Own Abuse: https://www.youtube.com/watch?v=GMxo0X5NSsQ (33'')
[70] Die Adresse des pädophil-kriminellen Priesters John Geoghan: Vídeo: Attorney Who Represented Sexually Abused Children Talks About Own Abuse:
https://www.youtube.com/watch?v=GMxo0X5NSsQ (35'')



[71] Die Adresse von Catherine Geoghan ab 2002 an der Pelton Street 37, West Roxbury, [Boston], Massachusets:
https://www.boston.com/news/untagged/2015/11/02/the-true-story-behind-that-catholic-priest-rehab-house-in-spotlight
[72] Die Unterschrift des pädophil-kriminellen John Geoghan: Vídeo: Attorney Who Represented Sexually Abused Children Talks About Own Abuse:
https://www.youtube.com/watch?v=GMxo0X5NSsQ (42'')
[73] Adresse der Klinik in Brighton mit Dr. Brennan:
Vídeo: Attorney Who Represented Sexually Abused Children Talks About Own Abuse:
https://www.youtube.com/watch?v=GMxo0X5NSsQ (36'')
[74]
Anwalt Eric Mac Leish (links) an einer Pressekonferenz 2003: Vídeo: Attorney Who Represented Sexually Abused Children Talks About Own Abuse:
https://www.youtube.com/watch?v=GMxo0X5NSsQ (56'')

[75] Eric MacLeish wechselt den Beruf zum Rechtsprofessor in New Hampshire: Vídeo: Attorney Who Represented Sexually Abused Children Talks About Own Abuse: https://www.youtube.com/watch?v=GMxo0X5NSsQ (1'31'')
[76]
Eric MacLeish, Rechtsprofessor in New Hampshire in der TV-Show "Greater Boston" 2013: Vídeo: Attorney Who Represented Sexually Abused Children Talks About Own Abuse: https://www.youtube.com/watch?v=GMxo0X5NSsQ (5'58'')
[77] Bischof D'Arcy 2010 nach seiner Pensionierung: Video: CatholicTV Live TV show This Is The Day Guest Bishop John D'Arcy:
https://www.youtube.com/watch?v=GMxo0X5NSsQ   (1'15'')
[78] Der Opferanwalt Mitchell Garabedian während einer Präsentation 2013: Video: Settlements Reached in Clergy Sexual Abuse Cases - Mitchell Garabedian: https://www.youtube.com/watch?v=I0_PivSaeF4 (41'')
[79]
Der Artikel des Boston Globe vom 6.1.2002: Die Kirche erlaubte jahrelang Kindsmissbrauch durch Priester:
Video: The Boston Globe Spotlight Team: https://www.youtube.com/watch?v=kJfyjq80Ths (5'4'')
[80] Boston am späten Nachmittag mit Bucht und Brücken: Video: The Boston Globe Spotlight Team: https://www.youtube.com/watch?v=kJfyjq80Ths (6'57'')

[81] Artikel des Boston Globe: Kardinal Law tritt zurück, Nachfolger ist Kardinal Lennon: Video: The Boston Globe Spotlight Team:
https://www.youtube.com/watch?v=kJfyjq80Ths (9'5'')

[82] Gerard-O'Neill, der Herausgeber von Spotlight 1972-1979+1986-2001, der die Anfrage von Phil Saviano verweigerte: alles "alter Kaffee":
Video: The Boston Globe Spotlight Team: https://www.youtube.com/watch?v=kJfyjq80Ths (10'38'')
[83] Boston Globe Gebäude Luftaufnahme: Video: The Boston Globe Spotlight Team: https://www.youtube.com/watch?v=kJfyjq80Ths (10'43'')
[84]: Hochsicherheitsgefängis Souza-Baranowski in Lancaster (Massachusets), Begegnungszone:
Video: Murder At Souza: https://www.youtube.com/watch?v=O28zCtGMLDE (15'')
[85] Hochsicherheitsgefängnis Souza-Baranowski in Lancaster (Massachusets), Zaun:
Video: Behind the Uniforms - Mary-Ann Lewis at Souza-Baranowski Correctional Center: https://www.youtube.com/watch?v=q3uenOf5gkg (14'')
[86] Hochsicherheitsgefängnis Souza-Baranowski in Lancaster (Massachusets); Luftaufnahme:
https://www.dailymail.co.uk/news/article-4426554/The-bloody-history-Souza-Baranowski-Correctional-Center.html


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