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Klimaanlagen ersetzen Meldungen 01

-- Technik: Automatische sonnenabweisende Storen
-- grosse Zimmerpflanzen
-- Griechenland: Dicke Wände - weiss gestrichen - kleine Fenster
-- Marokko: Tunika tragen


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino


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ohne Jahr (2021ca.): Automatische sonnenabweisende Storen gegen zu viel Sonnenschein:
Besser als jede Klimaanlage: Nachhaltiger Sonnenschutz
https://www.gardenplaza.de/artikeldetail/besser-als-jede-klimaanlage
im Iternetarchiv 2021 erstmalig gespeichert: https://web.archive.org/web/20260000000000*/https://www.gardenplaza.de/artikeldetail/besser-als-jede-klimaanlage

Den Sommer und seine Wärme genießen wir gern in vollen Zügen. Manchmal kann es, gerade bei Temperaturspitzen, jedoch auch etwas zu viel des Guten sein: Was also können wir gegen die Hitze in Wohn- und Arbeitsräumen tun? Vielleicht hilft eine Klimaanlage? Natürlich lässt sich mit ihr die Raumtemperatur schnell senken, jedoch verbraucht eine Klimaanlage viel Energie: Einen Raum um 10° zu kühlen benötigt zum Beispiel dieselbe Energie wie ihn um 30° zu erwärmen. Zudem setzt eine Klimaanlage warme Abluft frei, die ihrerseits direkt zur Erwärmung der urbanen Umgebung beiträgt. Mit moderner Bau- und Wohntechnologie lässt sich dieser Energiebedarf jedoch stark reduzieren.

Zu heiß? Zu müde, zu unkonzentriert, zu energielos ...
Die nachhaltigste Lösung für ein angenehmes Raumklima und gegen drückende Hitze ist die automatisierte Außenbeschattung. Am Fenster angebrachte Außenjalousien, Raffstores oder Rollläden reflektieren die Sonne und sorgen dafür, dass die Hitze erst gar nicht in die Wohnung dringt. Das steigert auch die Lebensqualität nachweislich, denn immer mehr Menschen leiden unter den hohen Temperaturen im Sommer: Mehr als drei Viertel der Bevölkerung in der Stadt berichtet bei Hitze von Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen und erhöhter Müdigkeit.
So helfen Sonnenschutzsysteme

Sonnenschutzsysteme von HELLA können dem entgegenwirken. Automatisierte Raffstores oder Rollläden, die auf Wetterdaten wie Temperatur oder Sonnenstrahlung reagieren, bewirken bei Sommerhitze spürbare Verbesserung und reduzieren das Aufheizen von Innenräumen deutlich. Auch im Winter kann die Energieeinsparung mittels außenliegenden Sonnenschutzes optimiert werden. Durch die Vernetzung mit weiteren Steuerungen wie Heizung oder Lüftung im Gebäude kann ein Maximum an Komfort, Energieeinsparung und Nachhaltigkeit erreicht werden. Die intelligenten Systeme spielen elegant mit Licht und Schatten und erschaffen individuelle Raumerlebnisse.



Klimaanlage ersetzen am 28.8.2024: Grosse Zimmerpflanzen und die Topferde dämpfen die Hitze:
Kühlen sofort ab: Besser als jede Klimaanlage: Diese Pflanzen sollte jeder zuhause haben
https://www.oe24.at/liveandstyle/wohnen/besser-als-klimaanlage-diese-pflanzen-sollte-jeder-zuhause-haben/605154406

Der Sommer ist noch lange nicht vorbei! In den kommenden Tagen klettert das Thermostat wieder über die 30 Grad. Für ein angenehmes Raumklima sorgen nicht nur Klimaanlage und Ventilator. Auch Pflanzen kühlen die eigenen vier Wände, wenn es draußen unerträglich heiß ist.

Zimmerpflanzen bringen nicht nur Farbe in unser Zuhause, sondern helfen im Sommer auch dabei, die Räume angenehm kühl zu halten. Durch ihre Transpiration erhöhen sie die Luftfeuchtigkeit, was eine natürliche Kühlung zur Folge hat. Zudem können Pflanzen und die Erde in ihren Töpfen Wärme absorbieren und speichern, wodurch die Wärme langsamer an die Umgebung abgegeben wird. Das führt dazu, dass die Raumtemperatur weniger stark ansteigt. Größere Pflanzen bieten zusätzlich Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und spenden Schatten, wodurch die Erwärmung der Innenräume verringert wird. Darüber hinaus verbessern Zimmerpflanzen die Luftzirkulation, indem sie den Raum strukturieren und Luftströmungen lenken, was zu einer gleichmäßigeren Verteilung der kühlen Luft beiträgt.

Mit Zimmerpflanzen Wohnung kühlen: Das müssen Sie beachten

Durch die richtige Platzierung und Pflege Ihrer Zimmerpflanzen verbessern Sie nicht nur die Luftqualität, sondern tragen auch zur Kühlung Ihrer Wohnung bei:

Platzieren Sie die Pflanzen dafür in der Nähe von sonnigen Fenstern, um die direkte Sonneneinstrahlung zu reduzieren und Schatten zu spenden.

Erwägen Sie auch die Installation von vertikalen Gärten oder Pflanzenwänden. Diese bieten auf kleinem Raum Platz für viele Pflanzen und wirken wie eine natürliche Klimaanlage.

Achten Sie darauf, Ihre Pflanzen regelmäßig zu gießen, um die Transpiration zu fördern. Vermeiden Sie jedoch Staunässe, um Wurzelfäule vorzubeugen.





Klimaanlage ersetzen in Griechenland am 14.8.2026: Dicke Wände, weiss gestrichen, kleine Fenster:
Besser als jede Klimaanlage: Griechische Methode kühlt um bis zu 20 Grad ab
https://www.ruhr24.de/service/lifehacks/hitze-griechische-methode-kuehlt-temperatur-raum-grad-fenster-weiss-farbe-griechenland-94435165.html

Von: Karolin Stevelmans -- Weiß statt Klimaanlage: Diese jahrhundertealte Methode aus Griechenland kühlt Wände nachweislich um bis zu 20 Grad.

Dortmund – Du stehst mittags in deiner Wohnung, die Luft steht, die Wände strahlen Hitze ab und selbst die Jalousien helfen kaum noch. Auf Santorini oder Mykonos kennt man dieses Problem kaum. Dort leuchten die Häuser strahlend weiß, die Fensterläden sind blau – und drinnen bleibt es angenehm kühl. Kein Zufall, sondern jahrhundertealtes Wissen, das man nutzen kann.
Griechenland-Methode: Warum wird es hinter weißen Wänden kühler?

Weiße Farbe reflektiert Sonnenlicht, anstatt es zu absorbieren. Genau das macht den Unterschied. Der griechische Architekturprofessor Mat Santamouris von der University of New South Wales bestätigt: Weiß gestrichene Wände heizen sich tagsüber deutlich weniger auf. Auf der Wandoberfläche sinkt die Temperatur dadurch um 15 bis 20 Grad, wie das Belgisches Rundfunk- und Fernsehzentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft (BRF) berichtet.

Der Effekt entsteht durch das Zusammenspiel von Farbe und Wandaufbau. Staf Roels, Professor für Bauphysik an der KU Leuven, erklärt gegenüber BRF: Dicke, massive Wände wirken wie ein Puffer. Tagsüber nehmen sie Wärme auf – aber langsamer, wenn die Fassade weiß ist. Öffnest du kurz die Tür, saugen die kühlen Wände die einströmende warme Luft förmlich auf. Erst spätabends, wenn draußen längst wieder Abkühlung herrscht, sind die Wände selbst „gesättigt“ und geben Wärme ab.
Fassaden in Griechenland: Weiße Farbe und kleine Fenster gegen Hitze

Laut dem Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie (BVK) reflektierten die Bewohner der Kykladen-Inseln ursprünglich das Sonnenlicht der aus dunklem Stein gebauten Häuser mit weißer Kalkfarbe.

Die restliche traditionelle griechische Architektur setzt konsequent auf Hitzeschutz, wie der Architekt Christos Floros auf greekarchitects.gr beschreibt: kleine Fenster, verschließbare Läden und enge, verwinkelte Gassen, die Wind gezielt durch die Siedlungen leiten.




Klimaanlage ersetzen am 4.6.2026:
-- Irak mit Klimatürmen und unterirdischen Zuleitungen
-- Fantasie-Rom mit dicken Tuffmauern+Wasserbecken
-- die Amish in Pennsylvania mit dicken Steinmauern / Holzmauern kombiniert mit Oberlichtern für das Durchzugsystem:

Besser als jede Klimaanlage: Dieses jahrhundertealte Amish-Geheimnis kühlt komplett ohne Strom
https://www.youtube.com/watch?v=bZXjlCrAf2c -- YouTube-Kanal: Spar Hacks Pro -- hochgeladen am 4.6.2026

Irak mit Klimatürmen
-- im Irak wurden vor 2000 Jahren die Bagdire gebaut, Steintürme, um in der Höhe jeden Luftzug "einzufangen" und in die Wohnräume zu leiten (3'3'') -- die Zuleitungen wurden oft über lange Strecken unterirdisch geführt, die Qanate, und so konnte man die Raumtemperatur um bis zu 15 Grad senken (3'20'')

Fantasie-Rom mit dicken Tuffmauern und Wasserbecken
-- Patrizier im Fantasie-Rom bauten als natürlichen Klimaschutz dicke Tuffmauern - und sie hatten im Zentrum der Gebäude Wasserbecken, die durch Verdunstung des Wassers eine Kühlung erzeugten (3'38'')

Amish mit der Kombination: Dicke Steinmauern oder Holzmauern - kombiniert mit Oberlichtern für das Durchzugsystem
-- die Amish kombinierten diese Elemente zu einem perfekten Klimasystem, z.B. in Pennsylvania (3'52'') -- alles nur reine Physik und Thermodynamik (4'4'') -- die thermische Masse mit den dicken Steinmauern ist bei den Amish gigantisch, aus Backstein, Naturstein oder aus schwerem Holz (4'17'') -- innen und aussen dick verputzt (4'22'') -- Stein und Lehm sind traditionelle Wärmespeicher mit grosser Wärmekapazität (4'25'') -- nehmen viel Energie auf, ohne selbst warm zu werden (4'33'') -- am Abend sind die Steinwände warm - und in der Nacht kühlen sie sich ab - thermische Phasenverschiebung (5'4'') -- ausserdem gilt der Kamineffekt: Dachfenster oder Luken unter dem Dach lassen heisse Luft entweichen und unten zieht kühle Luft aus dem kühlen Steinkeller nach (5'41'') --

Die Fehlkonstruktion seit 1945: mit Strom-Klimaanlagen und totaler Abhängigkeit
-- die Wohnblocks seit 1945 haben dünne Wände ohne thermische Mass, heizen sich schnell auf, und dann kam die Industrie mit der "Klimaanlage" (6'26'') -- so sind heute Millionen Menschen abhängig von Klimaanlagen und Strom, "um die Fehlkonstruktion bewohnbar zu machen" (6'52'') --




Klimaanlage ersetzen am 19.7.2026: Dicke Steinmauern+kaum Fenster an der Westmauer - Gratis-Kühlschrank mit rohen Tontöpfen+Sand+Wasser - feuchte Tücher an offenen Fenstern:
1. Bauernhäuser aus Stein in Bayern: Geschlossene Fensterläden an der Südseite+fast keine Fenster an der Westseite
2. Afrika mit Klimaanlage: Der Gratis-Kühlschrank mit 2 rohen Töpfen, Sand, Tuch und Wasser -  für 7 Euro
3. Klimaanlage: Feuchte Tücher an den offenen Fenstern:

Video: Kühle jeden Raum für 7 ¤ - ohne Strom, ohne Klimaanlage
https://www.youtube.com/watch?v=ihp27-mYzvc -- YouTube-Kanal: Friedrich Bauer -- hochgeladen am 19.7.2026

Videoprotokoll:

1. Bauernhäuser aus Stein in Bayern: Geschlossene Fensterläden an der Südseite+fast keine Fenster an der Westseite
-- Steinhäuser mit dicken Wänden wirken im Sommer wie eine Klimaanlage - und Verdunstung im Raum zieht Wärme raus (6'6'') -- man kann ab 22 Uhr alle Fenster öffnen und dann am Morgen alle Fenster schliessen (7'54'') -- und so bleibt das Haus innen lange kühl (8'7'') -- der Vater sagte: "Wer morgens zu lange schläft, schläft abends nicht" (8'40'') -- wer mittags lüftet, lässt Heissluft rein und das ist falsch (8'49'') --

-- Vorhänge im Innenraum nützen nichts, aber Rolläden und Fensterläden aussen nützen viel - auch ein dickes Tuch mit 15cm Abstand vor dem Fenster wirkt, die Luftschicht zwischen Tuch und Glas wirkt - ein Tuch direkt am Glas wirkt nicht (10'17'')

-- die sonnigsten Seiten sind die Südmauer und die Westmauer -- alte Bauernhäuser in Bayern haben auf der Westseite keine grossen Fenster - neue Häuser mit Panoramafenstern müssen Klimaanlagen betreiben (10'51'') --


2. Afrika mit Klimaanlage: Der Gratis-Kühlschrank mit 2 rohen Töpfen, Sand, Tuch und Wasser -  für 7 Euro

Nigeria 1990er Jahre: Der Gratis-Kühlschrank mit 2 Töpfen, nassem Sand und einem feuchten Tuch
-- Nigeria 1990er Jahre: Lehrer Mohammed Ba'aba baute mit 2 verschieden grossen, UNglasierten Tontöpfen oder Tonschalen und sassem Sand dazwischen und einem feuchten Tuch oben drauf einen natürlichen Kühlschrank ohne Strom (11'32'') -- Wasser dringt durch den äusseren Topf an die Oberfläche und verdunstet "und zieht beim Verdunsten Wärme aus dem Sand" (11'39'') -- Gemüse und Fleisch blieb so in der Hitze der Savanne wochenlang frisch -- und er bekam dafür einen Preis, den "Rolex Award" (11'59'')

Bauanleitung+Position
-- 2 rohe Tontöpfe mit Mindestdurchmesser: 25cm + feiner Sand + ein Tuch + Wasser - und nach der Montage dort hinstellen, wo etwas Luft zieht, [dann verdunstet das Wasser schneller] (12'55''ca.)

Der Test, ob ein Tontopf roh ist oder glasiert
-- ein UNglasierter Tontopf ist benetzt auch noch nach einer Minute an der befeuchteten Stelle feucht ist, dann ist er "durchlässig und richtig" (13'53'') -- wenn er sofort trocknet und glatt bleibt, ist er glasiert und "für diese Anwendung unbrauchbar" (14'0'')

Der stromlose Kühlschrank funktioniert in tropisch-feuchter Luft nicht
-- in den Tropen bei hoher Luftfeuchtigkeit funktioniert der stromlose Kühlschrank NICHT, weil die tropische Luft keine weitere Feuchtigkeit aufnimmt (14'58'') -- Verdunstung und Kühlung finden also nicht statt (15'2'') --

Die Position, wo etwas Wind weht
-- die Position ist dort, wo ein Lüftchen weht, am Fenster an einer kühlen Hauswand, "im Zug der Nachtlüftung", oder am Morgen am schattigen Fenster, solange keine Sonne draufscheint (15'29'') -- in einer Ecke ohne Luftbewegung verdunstet weniger - und in die Sonne stellen funktioniert auch nicht [dann erwärmt sich alles] (15'34'')

1x am Morgen den Sand befeuchten ("nachfüllen") - der Kühlschrank kühlt auch den Raum
-- Faktoren für die Verdunstung sind die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit [plus ein ewiges Lüftchen] - und 1x am Morgen den Sand feucht halten ("nachfüllen") - das ist die gesamte Pflege (15'48'') -- dieser Topf kühlt auch den Raum spürbar ab (17'51'')


3. Klimaanlage: Feuchte Tücher an den offenen Fenstern

-- in Dörfern von Spanien, Nordafrika und in der Türkei hängen die Leute bis heute feuchte Tücher an offene Fenster - und ein Lüftchen provoziert Verdunstung und die Luft kommt dann kühler ins Haus (16'5''ca.)
-- das Tuch nur mit einem Wasserspray anfeuchten, es soll Verdunstung ermöglichen, nicht tropfen, alle paar Stunden das Tuch neu anfeuchten, an heissen Tagen 2x täglich -- so kühlt die hereinkommende Luft um 3 bis 5 Grad ab (16'38'') --

-- alle Massnahmen zusammen (geschlossene Aussenläden an der Südmauer, der Gratis-Kühlschrank, die feuchten Tücher an den offenen Fenstern) ergeben 8 bis 12 Grad Celsius Temperaturunterschied zur heissen Aussenluft (16'55'')

-- bei 75 bis 80% Luftfeuchtigkeit funktioniert die Verdunstungskühlung nicht, also bei schwülem Wetter in warmen Zonen in Europa, an der Küste (17'22'') -- der Kühlschranktopf und die feuchten Tücher an den offenen Fenstern bleiben nass (17'38'') -- allenfalls kommt eine Kühlung in der Nacht (18'13'')




Mutter Erde hat doch alles:

Klimaanlage ersetzen am 12.8.2026: Tricks aus den "USA" von Wüstenvölkern, Bauern+Amish:
-- Verdunstungstricks mit Bambusmatten am Fenster, Ventilator mit feuchtem Tuch in Wasser hinten dran
-- Kamineffekte
-- Fenster offen in der Nacht - Haus versiegelt am Tag
-- die "Farmers Bulletins"
-- Verdunstungstrick im Keller mit feuchten Steinen oder Tonblöcken+Kamineffekt
-- kaltes Wasser im rohen Tontopf - Butter im Doppel-Tontopf mit nassem Sand dazwischen lagern
-- der "Sumpfkühler" mit Ventilator:

Dieser 5-¤-Ventilator-Trick ersetzt eine 2.000-¤-Klimaanlage (Physik erklärt)
https://www.youtube.com/watch?v=NSlzDCLvuhI -- YouTube-Kanal: Verborgene Physik -- hochgeladen am 12.8.2026

-- ein normaler Ventilator richtig eingerichtet senkt die Temperatur um 15 Grad (37'') -- ein Fenster, ein Ventilator, und dazwischen etwas, beschrieben um 1910 in den "USA", und dann einfach "vergessen" (1'34'') -- in Ohio bei 91 Grad Fahrenheit, das Bauernhaus hat einen kühlen Luftzug: Bei Verdunstung von Wasser wird die Hitze reduziert: Wenn ca. 1 Pfund Wasser verdunstet, werden ca. 970 Hitzeeinheiten (BTU) aus seiner Umgebung absorbiert (4'9'') -- eine Gallone Wasser = 8,13 Pfund und entzieht bei der Verdunstung ca. 8000 BTUs an Hitze (4'34'') -- verdunstet also ein Eimer Wasser, ist das dieselbe Leistung wie von einer Klimaanlage mit 8000 BTU Leistung (4'49'') -- so kann jeder in der Wüste überleben (5'2'') --

Altes Ägypten
-- agierte mit nassen Schilfmatten vor den offenen Fenstern und der trockene Wüstenwind provoziert durch die nassen Bambusmatten einen eiskalten Raum (5'18'')

Altes Persien
-- im alten Persien wurden hohe Türme gebaut, die "Windfänger", die Luft wurde nach unten in unterirdische Wasserbecken geleitet, so gefror das Wasser und man konnte im Sommer in der Wüste Eis lagern (5'37'') -- ohne jeden Strom (5'48'')

ab 1902: "USA" mit Klimaanlagen - aber im Südwesten (Arizona etc.) und bei den Amish überlebt die Verdunstungskühlung
-- 1902 baute Ingenieur Willis Carrier die erste elektrische Klimaanlage für eine Druckerei in NYC in Brooklyn (6'11'') -- dabei ging es nicht um die Kühlung, sondern um die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit, damit die Tinte nie verschmierte (6'20'') -- somit war die Klimaanlage geboren und die Gratis-Verdunstungskühlung wurde von den Industriellen mit ihrer Elektrifizierung der "USA" unterdrückt -- das alte Wissen überlebte nur 1. in den Wüsten des Südwestens und 2. bei den Amish (7'0'') -- die Amish verweigern Strom (7'15'')

Verdunstungskühlung: funktioniert nur bei trockener Luft
-- die Bedingung zur Verdunstungskühlung ist eine relativ trockene Luft - also in der Wüste von Arizona funktioniert dieses Verdunstungs-Kühlsystem hervorragend mit Temperaturunterschieden von 20 bis 40 Grad Celsius (7'49'') -- bei nur 1/4 Stromverbrauch wie eine "normale Klimaanlage" (7'55'') -- bei total feuchter, gesättigter Luft verdunstet nichts mehr, also im subtropischen Louisiana funktioniert das nicht (8'16'')

Der Hof in Ohio: Ventilator mit feuchtem Tuch und Wasserkessel = "Sumpfkühler"
-- der Hof in Ohio kombiniert 3 alte Techniken: 1. Ein feuchtes Badetuch an die Rückseite eines Ventilators hängen (9'7'') -- dort wird die Luft angesaugt (9'15'') -- nun kann man die untere Kante des Badetuchs in eine Wanne mit Wasser hängen lassen, so dass das Tuch immer wieder neues Wasser aufsaugt und von selbst immer nass bleibt (9'27'') -- schon bei niedriger Geschwindigkeit zieht der Ventilator so viel Luft durch das feuchte Tuch, dass die Luft, die vorne rauskommt, 15 bis 20 Grad kühler ist (9'49'') -- das ist dann der "Sumpfkühler" (10'0'')

Der
                  Hof in Ohio: Ventilator mit feuchtem Tuch und
                  Wasserkessel = "Sumpfkühler"
Der Hof in Ohio: Ventilator mit feuchtem Tuch und Wasserkessel = "Sumpfkühler" [1]


Amish: Klimaanlage mit Kellerluft und Kamineffekt mit Ventilator am Dach

-- in 3m Tiefe herrscht eine Erdtemperatur von konstant 10 bis 13 Grad (50 bis 54 Grad Fahrenheit) (11'30'') -- in den 1980er Jahren wurde in den "USA" der Erdkeller ein grosses Thema, Ziel: im heissesten Sommer 0 bis 4 Grad halten - und ein Brunnenhaus, das etwa 10 Grad hielt (12'1'') -- das Ganze funktioniert mit Erde, Steinmauern und etwas fliessendem Wasser (12'5'') -- die Bauernhäuser haben einen Kamineffekt, indem man ein Kellerfenster oder die Kellertür öffnet und die Luft durch Luken und Dachfenster aufsteigen lässt, und oben am Dach ist ein Ventilator eingebaut, der die warme Luft nach aussen bläst und die kühle Kellerluft nachsaugt (13'32'') --


Lancaster County und Holmes County, und die haben noch ganz andere Sachen drauf wie Schädlingsbekämpfung ohne Chemikalien, Wasserversorgung ohne Strom, Licht ohne Strom - kann man alles nachlesen im Werk "The Complete Amish Home System" (14'45'') --


Amish bei hoher Luftfeuchtigkeit: Fenster in der Nacht offen mit Kamineffekt - am Tag alles zu [und dunkel]

-- wenn es so feucht ist, dass Verdunstung nicht mehr funktioniert, erfanden die Amish eine natürliche Kältebatterie, indem die Temperaturunterschiede von Tag und Nacht genutzt wurden (16'42'') -- alle Fenster werden in der Nacht geöffnet, alles durchgelüftet und auf die Nachttemperatur abgekühlt - das "Night Flushing" = die "Nachtlüftung" [Mücken kommen in der Wüste keine] -- und vor dem Sonnenaufgang werden alle Fenster und Türen verschlossen (17'42'') -- so bleibt das Haus kühl wie eine Thermoskanne [und alles bleibt dunkel - wie grausam] (18'12'') -- in der Nacht kann man den Kamineffekt mit dem Ventilator am Dach laufen lassen - so bleibt das [verdunkelte Thermos]-Haus auch am Nachmittag innen bei 22 Grad (19'0'') --


"USA" vor der Einführung von Strom: Die "Farmers Bulletins"

-- vor der Erfindung des Stroms druckte das "US"-Landwirtschaftsministerium in den "Farmers Bulletins" haufenweise Anleitungen, wie man ein Haus ohne Strom kühl halten kann, alle Bauern bekamen diese Hefte, mit Anleitungen, wie man "Eishäuser" baut (20'21'') -- wie man Erdkeller gräbt, wie man Haus und Bäume am besten positioniert (20'27'') -- damit man im August keine Probleme hatte - Millionen dieser Hefte wurden gedruckt (20'33'') -- und der Strom hat diese Hefte alle dominiert, teilweise wurden sie eingestampft (20'44'') -- Titel z.B.: "Field Repair & Fabrication" -- "Reconstruction Manuals" -- "Electrical Systems Guide" -- "Reconstruction Manuals" -- "Survival Mechanics" -- "Radio & Communications" etc. (20'44'') -- bei den Amish blieben die Hefte weiter aktuell, weil die Amish den Strom verweigerten [und mit Mutter Erde weiterleben wollten] (21'4'') --


Amish: Klimaanlage mit nassen Steinen im Keller - oder nassen Tonblöcken

Amos in Ohio: "Er kombinierte Verdunstung mit thermischer Masse und einem Luftpfad  und er richtete alles auf ein billiges, schweres, vergessenes Material: nassen Stein [nasses Geröll] oder in alten Häusern eine ganze Wand davon (21'21'') -- in seinem Haus baute er ein Gestell auf, wo unglasierter Ton aufgestellt war (Terracotta), derselbe rote Ton eines Blumentopfs (21'33'') -- die Tonblöcke waren in Wasser eingeweicht und ein Ventilator vorne drangestellt: Nun kam kühle Luft vom Keller in die Räume (21'45'') -- der unglasierte Ton hat viel Wasser aufgesogen, kann stundenlang Wasser verdunsten und so die Luft kühlen (22'15'') -- und wenn alles Wasser verdunstet ist, bleibt der Ton noch lange kalt und kühlt die Luft (22'23'') --

Amish: Kamineffekt mit Geröll im Keller und 2
                  Ausgängen, einer mit einem Ventilator mit Handbetrieb
Amish: Kamineffekt mit Geröll im Keller und 2 Ausgängen, einer mit einem Ventilator mit Handbetrieb [2]


Kaltes Wasser bei Hitze in rohen Tontöpfen - Butter im Topf-im-Topf-Kühlsystem

-- Altes Ägypten: Wasserkühlung erfolgte in rohen Tontöpfen mit Verdunstung durch die Wand - und Butter kalt halten im Pot-in-Pot-Kühler (22'42'') -- in trockenen Regionen funktioniert das mit Temperaturunterschieden von 20 bis 30 Grad zur Umgebungsluft (22'51'') -- 2 Tontöpfe, nasser Sand, [1 feuchtes Tuch] und eine Brise (22'58'') --

Kaltes Wasser
                  bei Hitze in rohen Tontöpfen - Butter im
                  Topf-im-Topf-Kühlsystem
Kaltes Wasser bei Hitze in rohen Tontöpfen - Butter im Topf-im-Topf-Kühlsystem [3]


-- das System mit den feuchten Steinen oder Tonelementen im Keller läuft auch bei hoher Luftfeuchtigkeit - damit ist nun auch diese Situation abgedeckt (24'5'')

Sumpfkühler Version 2: mit 2 rohen Tontöpfen, Ventilator, Wasser und Tuch
 -- man kann die Klimaanlage mit dem Ventilator auch mit 2 rohen Tontöpfen, Wasser und einem Tuch bauen (24'36'')

Sumpfkühler Version
                  2: mit 2 rohen Tontöpfen, Ventilator, Wasser und Tuch
Sumpfkühler Version 2: mit 2 rohen Tontöpfen, Ventilator, Wasser und Tuch [4]




-- Kühltopf mit 2 rohen Tontöpfen, nassem Sand und Wasserflaschen im Wasser drin (25'10'')

Kühltopf mit 2
                  rohen Tontöpfen, nassem Sand und Wasserflaschen im
                  Wasser drin
Kühltopf mit 2 rohen Tontöpfen, nassem Sand und Wasserflaschen im Wasser drin [5]


"USA": Kosten für Klimaanlagen, die es gar nicht braucht - Wüstenvölker, Bauern+Amish leben mit NATÜRLICHER KÜHLUNG GUT!

-- in den "USA" werden jährlich pro Person 100e Dollar für den Strom von Klimaanlagen ausgegeben, dabei können das Wasser, Ton, Erde und bewegte Luft genau gleich, das war 4000 Jahre lang der Fall, [bis der Strom erfunden wurde] (25'33'') -- die Wüstenvölker, die Bauernfamilien und die Amish haben bis heute NIE eine Klimaanlage benutzt und NIE dafür Strom ausgegeben (25'45'') -- die Propaganda hat das Wissen um die Gratis-Kühlung fst vollständig vernichtet, aber nicht ganz: Hier ist das Wissen, das jede/r nachbauen kann, "denn Einfachheit ist der springende Punkt" (26'17'')


Bauen 1: Der Boxventilator mit feuchtem Tuch in Wasserschale
-- einfach einen Boxventilator mit einem feuchten Tuch mit Wasserschale kombinieren (26'51'')

Bauen 1:
                  Klimaanlage mit Boxventilator mit feuchtem Tuch in
                  Wasserschale
Bauen 1: Klimaanlage mit Boxventilator mit feuchtem Tuch in Wasserschale [6]


Bauen 2: Keller mit Tonlager+Belüftungssystem für den Kamineffekt
-- den Keller kann man mit einem Tonlager und einer Belüftung ergänzen, so dass eine Kaltluftzirkulation wie bei einer Klimaanlage entsteht (26'53'')

Bauen 2: Klimaanlage mit mit Tonlager im
                  Keller+Belüftungssystem für den Kamineffekt
Bauen 2: Klimaanlage mit mit Tonlager im Keller+Belüftungssystem für den Kamineffekt [7]


-- [bei hoher Luftfeuchtigkeit] kann man die Nachtlüftung machen [Achtung Mücken] und am Morgen das Haus "versiegeln" [und alles bleibt dunkel, nicht so praktisch] (26'58'')

-- insgesamt kostet das Kamineffekt-System nur einige Cents pro Tag Strom (27'27'')

-- man muss das alte Wissen wieder vom Dachboden / vom Estrich holen (28'15'')






Klimaanlage ersetzen in Marokko am 14.8.2026: Tunika tragen:
Besser als jede Klimaanlage: Marokkanische Methode kühlt einen sofort ab
https://www.ruhr24.de/service/lifehacks/weit-hitze-kleidung-lang-marokko-kuehlt-kleidung-djellaba-hell-sonne-schutz-gewand-94437548.html

Von: Karolin Stevelmans -- Aus Marokko kommt ein cleverer Kleidungs-Trick, der Bürgern bei Hitze richtig helfen kann – ganz ohne teures Equipment.

Dortmund – Die Sonne brennt seit Stunden vom Himmel, das Thermometer zeigt Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke, und im Kleiderschrank hängen nur enge Shirts und kurze Hosen. Genau diese Klamotten lassen einen bei Hitze eher schwitzen, statt zu kühlen. Ein Blick nach Marokko liefert die Antwort – und ein Kleidungsstück, das seit Jahrhunderten bewährt ist: die Djellaba.

Kleidung bei Hitze: Was macht dieses Gewand so besonders?
Die Djellaba ist ein langes, weites Gewand, das Menschen in Marokko traditionell tragen. Wie das Instagram-Magazin „Cosmo“ des WDR in einem Beitrag zeigt, schützt die spitze Kapuze des Gewands vor Sonne, Wind und Regen. Frauen tragen die Djellaba oft in farbenfrohen Varianten, Männer meist in schlichteren Tönen – gefertigt aus Baumwolle.

Bürger müssen sich jetzt natürlich keine Djellaba bestellen, um von diesem Prinzip zu profitieren. Viel wichtiger ist das Konzept dahinter: Wer sich bei Hitze richtig kleidet, kann seinem Körper enorm helfen.

Warum lange, weite Kleidung bei Hitze oft besser hilft
Das klingt erst einmal widersprüchlich – bei Hitze mehr Stoff tragen? Genau das bestätigt aber auch das Modeunternehmen Trigema in einem Ratgeber: In heißen, aber trockenen Regionen wie Ägypten hüllen sich Menschen bewusst von oben bis unten ein. Der Grund: Bei niedriger Luftfeuchtigkeit erzielt bedeckte Haut einen stärkeren kühlenden Effekt. Zusätzlich schützt der Stoff vor UV-Strahlung und hält so auch den Kopf kühl.

Entscheidend ist dabei nicht die Länge allein, sondern der Schnitt. Locker geschnittene Kleidung lässt Luft zirkulieren, und der Schweiß auf der Haut kann verdunsten – genau das kühlt den Körper. Eng anliegende Mode verhindert diesen Effekt und staut die Hitze regelrecht ein.






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