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Afrika. Meldungen 14 - ab 1.8.2025

FAKE-Weltkarte von
                  Mercator: Island soll fast so gross wie Afrika sein   Karte von
                  Afrika: so gross wie "USA"+Asien+Indien
                  zusammen    Afrikas Regierungen sind einfach
                  zu korrupt am 26.10.2025: 500 Milliarden Euro
                  Entwicklungshilfe nützen nichts
FAKE-Weltkarte von Mercator: Island soll fast so gross wie Afrika sein [1] -- Karte von Afrika: so gross wie "USA"+Asien+Indien zusammen [2]
Afrikas Regierungen sind einfach zu korrupt am 26.10.2025: 500 Milliarden Euro Entwicklungshilfe nützen nichts [3]

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Noch ein Krieg mehr in Afrika am 1.8.2025:
Was hat tödliche Zusammenstöße an Ugandas Grenze zu Südsudan ausgelöst?
What has triggered deadly clashes at Uganda’s border with South Sudan?

https://www.aljazeera.com/news/2025/8/1/what-has-triggered-deadly-clashes-at-ugandas-border-with-south-sudan


1.8.2025: Afrikas Milliardärsboom verdeckt eine Krise für viele
Africa’s billionaire boom masks a crisis for the many

https://www.aljazeera.com/opinions/2025/8/1/africas-billionaire-boom-masks-a-crisis-for-the-many



"USA" mit Ruanda in Afrika am 5.8.2025:
Ruanda stimmt der Akzeptanz von ‚Drittstaat‘-Abschiebungen aus den USA zu
Rwanda agrees to accept ‘third-country’ deportations from the US

https://www.aljazeera.com/news/2025/8/5/rwanda-agrees-to-accept-third-party-migrant-deportations-from-the-us



Angola am 5.8.2025: Angola ist ölreich. Warum also eine Erhöhung der Kraftstoffpreise, die zu tödlichen Protesten führte?
Angola is oil rich. So why a fuel price hike that led to deadly protests?

https://www.aljazeera.com/news/2025/8/5/in-oil-rich-angola-poverty-hunger-and-deadly-unrest-over-fuel-price-hikes






Ghana am 6.8.2025:
Ghanas Verteidigungs- und Umweltminister bei Hubschrauberabsturz getötet
Ghana’s defence, environment ministers killed in helicopter crash

https://www.aljazeera.com/news/2025/8/6/ghanian-defence-environment-ministers-killed-in-helicopter-crash




https://orf.at/stories/3402080/

Fast die Hälfte der afrikanischen Staaten kämpfen derzeit gegen Cholera-Ausbrüche. Wie die afrikanische Gesundheitsbehörde (Africa CDC) in ihrem jüngsten Briefing mitteilte, gab es in diesem Jahr bereits 205.000 Fälle auf dem Kontinent. Derzeit melden 23 Länder aktive Ausbrüche. Im Vorjahr dagegen gab es im ganzen Jahr 2024 in 20 Ländern rund 254.000 Fälle, sagte Ngashi Ngongo, der bei Africa CDC zuständig für Krankheitsausbrüche ist.

Sorge bereiten nicht nur die schon seit Jahren zunehmenden Fallzahlen in immer mehr Ländern. Auch die Sterblichkeitsrate steige, so Ngongo. Im vergangenen Jahr lag sie demnach bei 1,9 Prozent, derzeit beträgt sie 2,1 Prozent. Da in Westafrika und Zentralafrika die Regenzeit bevorsteht oder gerade beginnt, dürfte die Zahl der Erkrankungen in den kommenden Wochen und Monaten weiter steigen.

Verunreinigtes Wasser
Cholera wird durch Bakterien verursacht und verbreitet sich vor allem durch verunreinigtes Wasser. Die Betroffenen leiden unter wässrigen Durchfällen. Todesfälle gehen vor allem auf massive Dehydrierung zurück.

Die CDC kritisierte kürzlich, dass mangelnde Investitionen in sanitäre Infrastruktur zum Anstieg der Cholera-Ausbrüche beitragen. So haben im Südsudan, einem der besonders betroffenen Länder, nur 16 Prozent der Bevölkerung Zugang zu sanitären Anlagen. Im Sudan, wo mehr als zwölf Millionen Menschen vor dem seit mehr als zwei Jahren andauernden blutigen Machtkampf auf der Flucht sind, haben nur 35 Prozent der Einwohner und Einwohnerinnen Zugang zu sauberem Wasser.

red, ORF.at/Agenturen

Tschad am 9.8.2025: Oppositionsführer Masra zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt

https://www.nau.ch/news/ausland/oppositionsfuhrer-masra-im-tschad-zu-20-jahren-gefangnis-verurteilt-67028487




https://orf.at/stories/3402178/





Mali am 15.8.2025: 13:15h: Rebellen wollen auch gegen Russland gewinnen:
Mali: FLA veröffentlichte ein Video, in dem gewarnt wird, dass der Konflikt nun über Mali hinausgeht und ein direkter Krieg gegen russische Streitkräfte und Söldner erklärt wird.
(ENGL: Mali: FLA released a video warning that the conflict now extends beyond Mali and declaring direct war against Russian forces and mercenaries)

Video: https://t.me/RealWorldNewsChannel/38452



Mali am 20.8.2025: ist auch in Mailand:
Mann randalierte und legte Feuer in Mailänder Flughafen

Ein Mann ist heute auf dem Flughafen Mailand Malpensa festgenommen worden, nachdem er in Terminal eins randaliert, einen Mülleimer in Brand gesetzt und mit einem Hammer mehrere Check-in-Monitore zerstört hatte. Das Feuer nahe Gate 13 löste bei Reisenden Panik aus.
Sicherheitskräfte des Flughafenbetreibers SEA konnten den Mann überwältigen, bevor ihn die Polizei festnahm, wie Medien berichteten.
Die Feuerwehr evakuierte den Terminal vorsorglich und sicherte den Bereich. Der Flugbetrieb wurde anschließend wieder aufgenommen. Der Festgenommene ist laut der Polizei ein 28-Jähriger aus Mali, dem schwere Sachbeschädigung zur Last gelegt wird. Bisher war der Mann nicht polizeibekannt.
red, ORF.at/Agenturen


20.8.2025: Ein ugandischer Beamter weist Berichte zurück, dass es US-Abgeschobene aufnehmen wird
Ugandan official denies reports that it will take US deportees

https://www.aljazeera.com/news/2025/8/20/ugandan-official-denies-reports-that-it-will-take-us-deportees


Tunis am 20.8.2025: Die Konfrontation zwischen Tunesiens Allgemeiner Union und Präsident Saied eskaliert
Confrontation between Tunisia’s General Union, President Saied escalates

https://www.aljazeera.com/news/2025/8/20/confrontation-between-tunisias-general-union-president-saied-escalates



Diktatur Guinea am 23.8.2025: Guinea (Afrika): Guineische Militärmachthaber suspendieren drei Oppositionsparteien vor Referendum
Guinea military rulers suspend three opposition parties before referendum

https://www.aljazeera.com/news/2025/8/23/guinea-military-rulers-suspend-three-opposition-parties-before-referendum




29.8.2025: Ruanda bestätigt, dass es sieben Einwanderer aufgenommen hat, die unter Donald Trump abgeschoben wurden
Rwanda confirms it received seven immigrants deported under Donald Trump

https://www.aljazeera.com/news/2025/8/28/rwanda-confirms-it-received-seven-immigrants-deported-under-donald-trump



Afrika mit Botswana am 1.9.2025: Bevölkerung leiden lassen, aber die Regierung macht Diamanten-Deals:
Botswana: Gesundheitsnotstand und Diamanten-Deal mit Genfer Skandal-Bank

https://uncutnews.ch/botswana-gesundheitsnotstand-und-diamanten-deal-mit-genfer-skandal-bank/
https://rtde.org/schweiz/254488-ft-botswana-ruft-gesundheitsnotstand-aus/

Die Regierung Botswanas plant einen milliardenschweren Diamanten-Deal, während das Land im Gesundheitsnotstand steckt. Medikamente fehlen, Krankenhäuser sind überlastet. Laut Financial Times bereitet Präsident Duma Boko dennoch den Einstieg bei De Beers vor – unterstützt von der Genfer Bank CBH, die wegen Geldwäsche-Vorwürfen in Venezuela in der Kritik steht.

Botswana steht vor einer paradoxen Situation: Während Präsident Duma Boko den nationalen Gesundheitsnotstand ausruft, weil Medikamente fehlen und Krankenhäuser überlastet sind, bereitet seine Regierung parallel einen milliardenschweren Einstieg in den Diamantenkonzern De Beers vor.

Laut Recherchen der Financial Times hat das Land dafür die Genfer Privatbank CBH Compagnie Bancaire Helvétique mandatiert – ein Institut, das in der Vergangenheit durch Korruptionsaffären in Venezuela in die Schlagzeilen geraten war. Über die Skandale haben Bloomberg und führende Schweizer Leitmedien ausführlich berichtet.

Zusammenbruch des Gesundheitssystems

In den Kliniken des südafrikanischen Landes fehlen Insulin, Krebsmedikamente und Blutdrucksenker. Operationen werden verschoben, HIV-Patienten können nicht mehr flächendeckend versorgt werden.

Präsident Boko sprach im Staatsfernsehen von einer "nationalen Katastrophe". Ursache sind sowohl die drastischen Kürzungen der Entwicklungshilfe als auch der Preisverfall im globalen Diamantenhandel, von dem Botswana traditionell stark abhängig ist. UNICEF warnt bereits vor zunehmender Mangelernährung bei Kindern.

Gleichzeitig treibt die Regierung in Gaborone ihre Pläne voran, mehr Kontrolle über De Beers zu erlangen. Der Konzern gehört mehrheitlich dem Bergbauriesen Anglo American, Botswana hält bislang nur einen Minderheitsanteil. Ziel sei es, so Bergbauministerin Bogolo Kenewendo, die Abhängigkeit vom schwankenden Weltmarkt zu reduzieren. Ermöglichen soll den Einstieg ein 12-Milliarden-Dollar-Investment aus Katar.

Schweizer Bank mit belasteter Vergangenheit

Für Stirnrunzeln sorgt die Wahl der Berater. Während Lazard über jahrzehntelange Erfahrung in internationalen Minen- und Staatsgeschäften verfügt, gilt die Genfer CBH als Leichtgewicht – mit problematischer Vergangenheit.

2021 stellte die Finma schwerwiegende Versäumnisse bei der Geldwäscheprävention fest. Hintergrund waren Verbindungen zur venezolanischen Staatsölgesellschaft PDVSA, die von systematischer Korruption geprägt war. CBH musste damals sämtliche Geschäfte mit venezolanischen Kunden einstellen.

Hinzu kommt die Rolle des CBH-Direktors Sherzod Yusupov. Der Usbeke, der das Botswana-Dossier betreut, war zuvor in Moskau in einen jahrelangen Rechtsstreit um die Vostochny Bank verwickelt. Dieser Konflikt führte zeitweise sogar zur Inhaftierung westlicher Investoren. Zwar wurden alle Verfahren später eingestellt, doch Yusupovs Name bleibt mit dem Skandal verbunden. Dass er nun Botswanas wichtigste Industriepolitik mitgestaltet, sorgt bei Beobachtern für Verwunderung.

Während das Land Millionen in ein riskantes Rohstoffabenteuer steckt, bleibt das Gesundheitssystem unterfinanziert. Bürgerrechtler werfen der Regierung vor, falsche Prioritäten zu setzen. 

"Es ist ein bitterer Widerspruch: Auf der einen Seite fehlt das Geld für Medikamente, auf der anderen verhandelt Botswana über Milliarden im Diamantensektor", sagt eine Vertreterin einer Menschenrechtsorganisation.

Für die Regierung steht viel auf dem Spiel: Gelingt der Einstieg, könnte Botswana langfristig mehr Einfluss und höhere Einnahmen aus seinen Bodenschätzen sichern. Doch die Wahl der Partner weckt Zweifel. Dass ausgerechnet eine umstrittene Schweizer Bank mit usbekischen Verbindungen die Transaktion begleitet, verstärkt den Eindruck, dass Botswana inmitten einer humanitären Katastrophe auf eine glänzende Illusion setzt – und den Preis dafür am Ende die eigene Bevölkerung zahlt, so schätzt die Financial Times.






3.9.2025: Sudanesische Vergewaltigungsopfer sprechen aus den Flüchtlingslagern im Tschad
Sudanese rape victims speak from Chad’s refugee camps

https://www.aljazeera.com/features/longform/2025/9/3/sudanese-rape-victims-speak-from-chads-refugee-camps




Morde auf dem afrikanischen Flüchtlingsboot am 6.9.2025: Von 320 sind noch 248 da - im Wahn Hexerei erfunden:
Bestialische Morde auf Flüchtlingsbooten durch „Hexen- und Vampirjäger“ – aber Europa nimmt sie alle auf
https://journalistenwatch.com/2025/09/06/bestialische-morde-auf-fluechtlingsbooten-durch-hexen-und-vampirjaeger-aber-europa-nimmt-sie-alle-auf/
835f37505d2341e59d969cf279a00c01

Dass etliche der aus größtenteils rückständigen und unterentwickelten Ländern und Weltregionen nach Mitteleuropa gelangenden sogenannten “Flüchtlinge”, besser zumeist: Wirtschaftsmigranten, nicht nur ihre mit westlichen Werten und Freiheitsrechten gänzlich inkompatible Gewaltsozialisation mit sich schleppen, sondern auch einen mörderischen Aberglauben und archaische wahnhafte Denkmuster mitbringen, wird von Gutmenschen und Predigern der “Willkommenskultur” beharrlich verleugnet. Dabei ist dies bitterste Realität. Ein schockierender Fall aus Spanien zeigte gerade wieder einmal, welche Barbarei mit der Massenmigration zu uns geschwemmt wird, befördert durch die Schlepper-/Migrationsmafia und “Seenotrettungs”-Lobby, die von unseren Steuergelder millionenschwer gefördert wird.

Ein Boot mit 320 Personen war aus Westafrika in Richtung Kanarische Inseln gestartet, doch als es die spanische Küstenwache über 400 Kilometer von den Inseln entfernt aufgriff, waren nur noch 248 an Bord – denn unterwegs sollen 20 bis 30 der Passagiere 72 andere getötet haben – wegen angeblicher “Hexerei”. Zu dem ungeheuerlichen Vorfall soll es etwa 15 Tagen nach Aufbruch gekommen sein. Zunächst wurde sei den Opfern von der Gruppe Opfern Diebstahl vorgeworfen worden, dann Hexerei. Sie wurden erschossen oder auf andere, teils bestialische Weise ermordet und anschließend über Bord geworfen. Ob auch Frauen und Kinder darunter sind, ist derzeit noch nicht bekannt.

Menschen mit vorzivilisatorischer Prägung

Die Ermittlungen der spanischen Polizei haben den Tod der Migranten durch Zeugenaussagen bestätigt. Auch einige Tatverdächtige, die aus dem subsaharischen Afrika stammen sollen, konnten identifiziert werden, wurden aber bereits auf mehrere Flüchtlingszentren verteilt. Seit letztem Jahr sind die Kanaren zu einem Hauptziel der Massenmigration geworden und werden von Abertausenden afrikanischen Migranten regelrecht überrannt, wenn die Zahlen in den letzten Monaten auch etwas zurückgingen, weil sich die Hauptfluchtrouten neuerdings auf die Balearen verlagern . Die Behörden sprachen 2024 bereits von einem „Kriegszustand“. Auf den Migrantenbooten kommt es immer wieder zu solch grausigen Vorfällen: Ein Migrant wurde von anderen mit einer Machete angegriffen, weil sie ihn für einen Vampir hielten, Morde und Vergewaltigungen auf den Schiffen sind an der Tagesordnung.

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Menschen mit einer vorzivilisatorischen Prägung kommen massenhaft nach Europa, wo es dann fast unmöglich ist, sie wieder loszuwerden. Ihre oft zügellose Gewaltbereitschaft fordert dann auch Opfer unter den einheimischen Bevölkerungen, wie sich auch in Deutschland jeden Tag zeigt. Wie viele der afrikanischen Hexen- und Vampirjäger den Weg über Spanien nach Deutschland finden, weiß man nicht, dass Europa in einem neuen dunklen Zeitalter versinkt, wenn man dieser Zuwanderung nicht endlich ein Ende macht, ist jedoch sicher. (TPL)

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Afrikanischer Klimagipfel in Addis Abeba am 7.9.2025: Vorgehen gegen Dürren und Überschwemmungen:
"Klimafinanzierung, naturbasierte Lösungen, erneuerbare Energien, nachhaltige Ernährungssysteme, grüne Städte, E-Mobilität und indigenes Wissen"
Klimagipfel: Gastgeber Äthiopien will Zeichen setzen

https://orf.at/stories/3404299/

Erste Vorveranstaltungen sind am Freitag angelaufen, ab Montag beginnt in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba der offizielle Teil des zweiten Afrikanischen Klimagipfels (ACS2). Bei der gemeinsam mit der Afrikanischen Union veranstalteten und hochkarätig besetzten mehrtägigen Klimakonferenz will die äthiopische Regierung ein Zeichen setzen. Es handle sich um „kein symbolisches Treffen“, erklärtes Ziel sei es vielmehr, Afrika als Vorreiter im Kampf gegen die Klimakrise zu positionieren.

Unter dem Motto „Beschleunigung globaler Klimaschutzlösungen: Finanzierung für eine widerstandsfähige und grüne Entwicklung Afrikas“ werden bis Mittwoch im Addis International Convention Center etliche afrikanische Staats- und Regierungschefs, Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft sowie Vertreter und Vertreterinnen der Zivilgesellschaft erwartet.

Erklärtes Ziel sei es, „Afrikas Ambitionen und eigenständige Lösungen in den Mittelpunkt zu stellen und den Kontinent als treibende Kraft im globalen Klimaschutz zu positionieren“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung von Afrikanischer Union und Äthiopiens Regierung.

Unter afrikanischer Führung wolle man „faire, praktische und globale Klimaschutzmaßnahmen gestalten“, so Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed Ali: „Gemeinsam streben wir ein harmonisches, vernetztes, geeintes, klimaresistentes, prosperierendes und grüneres Afrika an.“

„Meilenstein“ auf Weg zur COP30

Konkrete Schwerpunkte seien laut ACS2-Veranstalter „Klimafinanzierung, naturbasierte Lösungen, erneuerbare Energien, nachhaltige Ernährungssysteme, grüne Städte, E-Mobilität und indigenes Wissen“.

Die Forderungen erinnern an den ersten afrikanischen Klimagipfel im September 2023 in Kenia. So wie in der „Nairobi-Erklärung“ fordert nun auch das Gipfelgastgeberland Äthiopien erneut eine Überarbeitung des globalen Finanzsystems, um mehr Investitionen in erneuerbare Energien und grüne Infrastruktur zu ermöglichen.

So wie vor zwei Jahren in Kenia gilt auch dieser Gipfel als Vorbereitungstreffen für eine UNO-Klimakonferenz. Die Rede ist von einem „wichtigen Meilenstein“ auf dem Weg zur im November in Brasilien anstehenden COP30, bei der Afrika dann seine in Addis Abeba ausgearbeiteten Prioritäten und Verpflichtungen formulieren wolle.

Millionen Vertriebene

Nach Einschätzung des Weltklimarates IPCC ist Afrika der durch die Klimakrise mit am meisten bedrohte Kontinent. Nach den Worten der ACS2-Veranstalter stehe Afrika „an vorderster Front einer sozial und wirtschaftlich zerstörerischen globalen Umweltkatastrophe“.

Dürren und Überschwemmungen beeinträchtigen demzufolge nicht nur die Landwirtschaft, sondern vertreiben Millionen von Menschen auf dem gesamten Kontinent. Dazu kommen Berechnungen der Afrikanischen Entwicklungsbank, wonach sich als Folge der Klimakrise Afrikas Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) jedes Jahr um fünf bis 15 Prozent verringere. „Verluste, die Millionen weniger Arbeitsplätze und weniger Investitionen in wichtige Infrastruktur bedeuten“, wie es den ACS2-Angaben zufolge weiter hieß.

„Paradebeispiel für Klimavulnerabilität“

Wie der IPCC dazu festhielt, trage Afrika zwar am wenigsten zu den weltweiten Treibhausgasemissionen bei, dennoch hätten wichtige Entwicklungssektoren bereits weitreichende Verluste und Schäden erlitten, die auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen sind. Beispiele dafür seien laut IPCC der Verlust der biologischen Vielfalt, Wasserknappheit, Rückgang der Nahrungsmittelproduktion, Verlust von Menschenleben und Rückgang des Wirtschaftswachstums.

Auf der ACS2-Website wird Afrika in diesem Zusammenhang als „Paradebeispiel für Klimavulnerabilität“ bezeichnet. Der Kontinent sei allerdings „auch ein Modell für Klimamöglichkeiten“ und verfüge neben einer reichen Artenvielfalt und einer jungen, innovativen Bevölkerung etwa auch über große, wenn auch vielfach noch ungenutzte erneuerbare Ressourcen.

Regierungschef: „Ideales Gastgeberland“

Geht es nach Regierungschef Abiy, sei Äthiopien allein aus diesem Grund der ideale Gastgeber für den als wegweisend angekündigten Afrikaklimagipfel. Das Land setze schon lange auf nachhaltigen Strom aus Energiequellen wie Wasserkraft, Windkraft und Geothermie und produziere mittlerweile nahezu 100 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen.

Einen Schwerpunkt legte Äthiopiens Regierung dabei auch auf E-Mobilität. Für Aufsehen sorgte in diesem Zusammenhang ein seit 30. Jänner 2024 in Kraft getretenes Importverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Dazu kommen etwa auch etliche Projekte zur Förderung von nachhaltiger Landwirtschaft. Erst im Mai gab die Europäische Entwicklungsbank (EIB) zudem den Startschuss für eine „strategische Initiative für ein grüneres Finanzsystem“ bekannt.


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Die Initiative soll, wie die EIB damals mitteilte, „Äthiopiens Finanzsektor besser gegen den Klimawandel wappnen, indem Klimarisiken in regulatorische Rahmenwerke aufgenommen, klimabezogene Offenlegungen vorangetrieben und die Finanzierung nachhaltiger Projekte im Land gefördert werden“.

Tiefgreifende Probleme

Auch wenn hier vielfach von einer Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeitsprojekten die Rede ist, kämpft Äthiopien gleichzeitig gegen anhaltend tiefgreifende Probleme. Diese reichen von Wasserknappheit und Bodendegradation, aber auch Ernährungsunsicherheit für die mittlerweile auf über 124 Millionen Menschen angewachsene Bevölkerung bis hin zu einer in weiten Landesteilen angespannten Sicherheitslage.

So gilt etwa für die Regionen Amhara, Tigray und das Grenzgebiet zu Eritrea eine partielle Reisewarnung der zweithöchsten Sicherheitsstufe fünf. Zudem verschärften sich zuletzt auch die Spannungen mit dem Sudan und Ägypten. Hintergrund ist ein erst heuer fertiggestellter und vor der offiziellen Eröffnung stehender Staudamm am Oberlauf des Nils (Grand Ethiopian Renaissance Dam, Anm.).

Anhaltende Probleme begleiten zudem etwa die nun auch beim ACS2 in die Auslage gestellte E-Mobilitätsoffensive. Beobachter verweisen etwa auf ein bisher unzureichendes, sich zudem vor allem auf urbane Gebiete konzentrierendes Netz an Ladesäulen sowie einen Mangel an Ersatzteilen und die damit einhergehenden Probleme bei der Wartung von Elektrofahrzeugen und der Ladeinfrastruktur. Wie das Nachrichtenportal The Africa Report berichtet, lebt rund die Hälfte der äthiopischen Bevölkerung weitgehend ohne Strom.




Afrikanische Union am 8.9.2025: will neue Weltkarte einführen und die falsche Mercator-Karte verbannen:
Falschinformation? Afrikanische Union fordert neue Weltkarte
https://exxpress.at/news/falschinformation-afrikanische-union-fordert-neue-weltkarte/

FAKE-Weltkarte von Mercator: Island soll
                        fast so gross wie Afrika sein   Karte von Afrika: so gross
                        wie "USA"+Asien+Indien zusammen -
                        YouTube/n-tv
FAKE-Weltkarte von Mercator: Island soll fast so gross wie Afrika sein [1] -- Karte von Afrika: so gross wie "USA"+Asien+Indien zusammen - YouTube/n-tv [2]

Wer dachte, Grönland sei etwa so groß wie Afrika, täuscht sich gewaltig: Man könnte Grönland ganze vierzehn Mal auf dem afrikanischen Kontinent unterbringen! Die „Correct The Map“ Kampagne will diese falsche Wahrnehmung jetzt korrigieren.

Die Afrikanische Union hat sich der Bewegung „Correct The Map“ angeschlossen. Die Initiative will die veraltete Mercator-Projektion, welche massive Verzerrungen verursacht, durch die Equal-Earth-Karte ersetzen. Das Ziel ist eine gerechtere und realistischere Darstellung Afrikas.

Verzerrte Realität: Mercator ist ein Fake-News-Klassiker

Die seit dem 16. Jahrhundert zur Orientierung auf hoher See genutzte klassische Mercator-Projektion verzerrt Regionen nahe dem Äquator, wie zum Beispiel Afrika, und stellt sie kleiner dar, als sie eigentlich sind. So wirkt Grönland auf Karten fast gleich groß wie Afrika, obwohl der Kontinent etwa vierzehn Mal größer ist.

„Die Korrektur der Karte ist nicht nur ein afrikanisches Anliegen. Es geht um Wahrheit und Genauigkeit, die die ganze Welt betreffen. Wenn ganze Generationen, in Afrika und anderswo, aus einer verzerrten Karte lernen, entwickeln sie eine voreingenommene Sicht auf Afrikas Rolle in der Welt,“ sagte Fara Ndiaye, Mitbegründerin von Speak Up Africa. Die verkleinerte Darstellung bedeutet für Nicht-Afrikaner zudem, dass sie die demografische, wirtschaftliche und strategische Bedeutung Afrikas unterschätzen.

Afrikanische Union macht ernst – Equal Earth statt Mercator

Im April starteten die Initiativen Africa No Filter und Speak Up Africa die Kampagne „Correct The Map“, um Schulen, Medien und Institutionen zur Umstellung auf die Equal-Earth-Projektion von 2018 zu bewegen, die die Größenrealität abbildet. Am 14. August 2025 stimmte die Afrikanische Union mit ihren 55 Mitgliedsstaaten als bislang größter Unterstützer offiziell zu – ein wichtiger Schritt in Richtung Kartengerechtigkeit.

Fachleute wie Professor Mark Monmonier von der Syracuse-Universität verurteilen den Kartentyp als überholt: Er diente einst der Navigation, ist für moderne Bildung jedoch eher hinderlich als nützlich.




Staudamm statt Sonnenenergie in Äthiopien am Nil-Oberlauf am 9.9.2025:
Grösster Staudamm Afrikas in Betrieb genommen
https://www.nau.ch/news/ausland/grosster-staudamm-afrikas-in-betrieb-genommen-67042037

Keystone-SDA - Äthiopien - Der Grand Ethiopian Renaissance Dam am Blauen Nil soll Millionen Menschen mit Strom versorgen und Äthiopien zum Energieexporteur machen.

Der «Grand Ethiopian Renaissance Dam» (GERD) am Blauen Nil ist als grösster Staudamm Afrikas offiziell in Betrieb gegangen. Beim offiziellen Start des ehrgeizigen Infrastrukturprojekts sprach der äthiopische Regierungschef Abiy Ahmed von «unserer grossen Errungenschaft, die der Welt zeigt, wozu wir in der Lage sind». Der 1800 Meter lange sowie 170 Meter hohe Damm ist ein Prestigeprojekt des Landes am Horn von Afrika und soll mit angeschlossenem Wasserkraftwerk Millionen Äthiopier mit Strom versorgen.

Angesichts der Kritik der Nil-Anrainerstaaten Ägypten und Sudan an dem Staudammbau betonte Abiy, Äthiopien habe nicht vor, den Nachbarn zu schaden, sondern «gemeinsam Wohlstand zu finden». Mit seinem grössten Infrastrukturprojekt will Äthiopien zum Netto-Energieexporteur werden. Das 4,6 Milliarden US-Dollar (4,3 Milliarden Euro) teure Bauprojekt war 2011 begonnen worden.

Erste Kooperationsprojekte mit anderen afrikanischen Staaten wurden bereits am Eröffnungstag des Staudamms bekannt. So kündigte der südsudanesische Präsident Salva Kiir Mayardit an, sein Land werde von Äthiopien Strom beziehen, der am Damm produziert werde. Der kenianische Präsident William Ruto sprach in einem Post auf der Plattform X von einem «grossen Versprechen» auch für sein Land. «Wir sind bereit, einen Stromabnahmevertrag mit Äthiopien zu unterzeichnen», betonte er.

Der GERD: Afrikas grösstes Wasserkraftprojekt
Der Damm ist auf eine Kapazität von 5000 Megawatt angelegt, das entspricht etwa vier modernen Atomkraftwerken. Sein Reservoir erstreckt sich über 172 Kilometer und kann bis zu 74 Milliarden Kubikmeter Wasser fassen. Damit ist der GERD das grösste Wasserkraftprojekt Afrikas.

Seit Februar 2022 wurde bereits im Teilbetrieb mit zwei Turbinen mit einer Leistung von 375 Megawatt Strom produziert. Im Vollbetrieb sind 13 Turbinen im Einsatz. Mehr als 25'000 Menschen arbeiteten nach Angaben der italienischen Baufirma Webuild, die das Projekt entwarf, am Bau von Staudamm und Kraftwerk.

Für das weiter nördlich gelegene Ägypten bedeutet die Einweihung des Staudamms den nächsten grossen Rückschlag in einem jahrelangen Konflikt. Das Wasser in Ägypten mit seinen 108 Millionen Einwohnern ist extrem knapp. Das Land kämpft um seinen überlebenswichtigen Anteil am Nilwasser und damit auch um den Erhalt der eigenen Landwirtschaft.




F gegen Mali am 19.9.2025: Frankreich weist malische Vertreter aus
https://www.nau.ch/news/europa/frankreich-weist-malische-vertreter-aus-67045901

Keystone-SDA - Frankreich - Frankreich erklärt zwei malische Diplomaten unerwünscht – die Spannungen wegen der Festnahme eines französischen Diplomaten in Mali steigen.



1 Afrikaner gegen alle Weissen der Welt am 24.9.2025: In Bayern hat ein Schwarzer was gesagt:
Warum darf Hamado Dipama als BR-Rundfunkrat Weiße als „Neandertaler“ beschimpfen?

https://journalistenwatch.com/2025/09/24/__trashed-4/

-- der Schwarze Hamado Dipama ist Jahrgang 1974 - er kam aus Burkina Faso 2002 nach Deutschland - Asylantrag wurde abgelehnt - 2014 bekam er die unbefristete Aufenthaltsgenehmigung
-- war ab 2007 als linker Auslänerbeirat der Stadt München tägig, war auch "Flüchtlingsrat"
-- er demonstrierte mit anderen Schwarzen vor Diskotheken und erwirkte bei verweigertem Einlass mit Rassismusklagen ein Schmerzensgeld
-- nun ist er sogar im Rundfrunkrat des BR und beschimpft Weisse als "Neandertaler" - wie nett von ihm

Der Artikel:

Hamado Dipama, uns aus Burkina Faso geschenkt, sitzt im BR Rundfunkrat. In Zusammenarbeit mit „Afrokratie“ hat er einen Instagram Beitrag veröffentlicht, in dem Weiße als „Neandertaler“ beschimpft werden. Das ist nicht nur anthropologisch völliger Quatsch, das ist purer Rassismus, was der hauptberufliche Antirassismus-Darsteller abliefert. Damit aber noch nicht genug.

Hamado Dipama kam 2002, noch vor Angela Merkels Generaleinladung an die muslimische und afrikanische Welt 2015, nach Deutschland von Burkina Faso hereingeflüchtet. Der in Burkina Faso Geborene überwand – wie Hunderttausende nach ihm – Dutzende sichere Länder und reiste schlussendlich von Mali ein Flugzeug besteigend nach Paris. In Frankreich wollte er jedoch nicht bleiben, weil ihn – so erzählte er es dem Deutschlandfunk – das Land einst als Kolonialmacht in seinem Heimatland präsent gewesen sei. Als ich in Paris angekommen war, habe ich ein Taxi genommen, habe den Taxifahrer einfach gefragt: Zu welchem Bahnhof können Sie mich bringen, dass ich außerhalb Frankreichs fahren kann?“, so Dipama im Interview.  Der erste Zug sei dann nach München gefahren und so sei er schließlich in Deutschland gelandet.

Schon zwei Jahre später hat der heute 51-Jährige sehr schnell kapiert, wie man maximal erfolgreich auf der deutschen „wirs-sind-schuld-an-allem-und-sind-zudem-verdammte-Rassisten“-Schiene erfolgreich surfen und seinen Lebensunterhalt bestreiten lassen kann, obwohl sein Asylantrag abgelehnt wurde. Seine Ausdauer wurde belohnt: 2014 erhielt er dann eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung. Gegenüber den Staatsfunker DLF Kultur jammerte er: „Er hätte nicht gedacht, dass Asylsuchende in Deutschland so viele Hürden zu nehmen haben“.

Hamado Dipama, 2007 beriets schon Mitglied des Ausländerbeirats der Stadt München und im ultra-linkender „Bayerischen Flüchtlingsrat“ und zeigte wie es funktioniert:  Mit einem inszenierten Test drapierte sich der Maximalpigmentierte Dipama und seine Spezis vom Flüchtlingsrat vor die Türsteher verschiedener Münchner Diskotheken und begehrte Einlass. Nachdem ihm dieser in der einen oder anderen Lokalität verwehrt wurde, trat er eine Rassismus-Kampagne los und klagte – na klar: erfolgreich- auf Unterlassung und Schmerzensgeld.

Mittlerweile hat sich Dipama breit aufgestellt. Die Liste seines Engagements ist lang und kann deshalb nur stichpunktartig aufgezählt werden. Er sitzt im Dachverband der Integrationsbeiräte im Freistaat Bayern, kurz, AGABY, ist Flüchtlingsratssprecher und hat es zudem auch in den Rundfunkrat des öffentlich-rechtlichen Bayerischen Rundfunks geschafft. Dort vertritt er unsere – also die „Interessen der Allgemeinheit“- und kontrolliert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Als hauptberuflicher Antirassismus-Kämpfer ist es somit auch gar kein Problem, wenn der BR-Rundfunkbeirat Dipama in einem Instagram-Beitrag Weiße als Neandertaler beschimpft.

Auch wenn das anthropologisch völliger Quatsch ist, stört es auch nicht weiter, wenn Herr BR-Rundfunkrat  – nur nochmal so zu Erinnerung – aus Burkina Faso von der Regierung von Burkina Faso nach Deutschland floh, von genau dieser sozialistischen Militärdiktatur in sein Heimatland eingeladen wurde und dieser Einladung dann auch gefolgt ist. ÖRR Blog hat auch das dokumentiert:

Wie blöde scheint sich der Migrantenfunktionär aber darüber zu freuen, dass Julia Ruhs beim NDR gecancelt wurde. Der Experte sieht eine „Unterwanderung des ÖRR durch Rechte und Neofaschisten“.

In den sozialen Medien fragt man sich: „Wie kommt ein solcher Typ in den Rundfunkrat?“. Eine Antwort des Bayerischen Rundfunkrates ist mehr als überfällig, oder?

(SB)



25.9.2025: "Am Verhandlungstisch": Daniel Chapos Plan zur Vereinigung Mosambiks
‘At the negotiating table’: Daniel Chapo’s plan to unite Mozambique

https://www.aljazeera.com/features/2025/9/25/mozambique-daniel-chapo-at-negotiating-table



Äthiopien am 26.9.2025: Staudamm und neuer Stausee - Sudan und Ägypten haben Angst um den Nil:
Kapazität von vier Kernkraftwerken - Afrikas grösster Staudamm sorgt für rote Köpfe
https://www.blick.ch/ausland/kapazitaet-von-vier-kernkraftwerken-afrikas-groesster-staudamm-sorgt-fuer-rote-koepfe-id21259105.html

Afrikas grösster Staudamm, der Grand Ethiopian Renaissance Dam, ist nach über einem Jahrzehnt Bauzeit offiziell in Betrieb gegangen. Er liefert Strom für Millionen Menschen, sorgt aber auch für Spannungen mit Ägypten und Sudan, die um ihre Wasserressourcen fürchten.




https://orf.at/stories/3406784/


Grüssel am 28.9.2025: will in Afrika u.a. Sonnenenergie und Wärmepumpen-Energie aufstellen:
Afrikas Potenzial für erneuerbare Energien ist enorm: Fast 600 Millionen Afrikaner ohne Strom – EU sagt Hilfe zu
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/fast-600-millionen-afrikaner-ohne-strom-eu-sagt-hilfe-zu

Von: APA/dpa

Die EU stellt mehr als eine halbe Milliarde Euro für den Aufbau einer klimafreundlichen Energieproduktion in Afrika zur Verfügung. Hintergrund ist nach Angaben der Europäischen Kommission auch die Tatsache, dass auf dem Kontinent noch immer fast 600 Millionen Menschen ohne Zugang zu Strom leben.

Afrikas Potenzial für erneuerbare Energien sei enorm, teilte die Behörde mit. Investitionen in Solar-, Wind-, Wasser- und Geothermieenergie seien nicht nur ein moralisches und entwicklungspolitisches Gebot, sondern auch eine strategische Entscheidung. So stärkten sie Lieferketten und schafften bis 2030 bis zu 38 Millionen “grüne” Arbeitsplätze.

Das Unterstützungspaket im Umfang von mehr als 545 Mio. Euro wurde von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Videobotschaft für das Global Citizen Festival in New York angekündigt. Mit dem Geld soll etwa in Lesotho die Erschließung von Wind- und Wasserkraft gefördert werden und in Elfenbeinküste der Bau einer Hochspannungsleitung zur Stärkung der regionalen Stromverteilung.



ORF online
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https://orf.at/stories/3406928/



Proteste gegen Armut und Korruption in Madagaskar am 6.10.2025: Oft Stromausfälle - Korruption - keine Kühlschränke - kein Wasser - korrupte Präsidenten werden nicht mehr akzeptiert:
Neuer Premierminister in Madagaskar nach fortgesetzten Protesten in der dritten Woche
New prime minister in Madagascar after protests continue for third week

https://www.aljazeera.com/news/2025/10/6/madagascar-anti-government-protesters-take-to-the-streets-for-third-week

"Sie wurden von Gen Z Madagascar organisiert, einer Social-Media-Jugendgruppe, die sich selbst als eine „friedliche, bürgerschaftliche Bewegung“ beschreibt. Die Organisatoren sagen, dass sie sich von jugendgeführten Bewegungen in Nepal und Marokko haben inspirieren lassen.
Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds hat etwa ein Drittel der 30 Millionen Menschen in Madagaskar Zugang zu Strom. Tägliche Stromausfälle dauern oft mehr als acht Stunden, und Jirama, das staatliche Energieunternehmen, wird Korruption und Misswirtschaft vorgeworfen, was die öffentliche Wut anheizt.
„Die Menschen haben keine Kühlung für Medikamente, kein Wasser für grundlegende Hygiene und dazu kommt noch massive Korruption“, sagte Ketakandriana Rafitoson, stellvertretende Vorsitzende von Transparency International, gegenüber Reuters.
„Diese Proteste wurden durch tief verwurzelte Missstände ausgelöst, die das tägliche Leben betreffen.“

ENGL orig.:

Madagascar President Andry Rajoelina appoints Ruphin Fortunat Zafisambo after weeks of anti-government protests.

Madagascar’s President Andry Rajoelina has appointed Ruphin Fortunat Zafisambo as prime minister, as anti-government protests once again eruped in the country.

The appointment of Zafisambo, a military general, on Monday comes a week after the government was dissolved in response to the protests.

However, protesters are now calling on Rajoelina himself to resign.

Police fired tear gas at demonstrators on the streets of the capital, Antananarivo, on Monday, the start of a third consecutive week of protests. The unrest began over water and electricity cuts, but has evolved into broader anti-government anger against Rajoelina’s administration.

Protesters have gathered in cities across the country, with local TV stations broadcasting footage of people at rallies being confronted by police in the cities of Toliara and Antsiranana, also known as Diego Suarez.

In Antananarivo, a Reuters reporter said police fired tear gas at the protesters, most of whom were university students.

The United Nations said on Monday that 22 people have been killed since the protests began, and more than 100 people have been injured, figures rejected by the government.

The protests against Rajoelina’s government began on September 25 in the capital, with thousands of demonstrators taking to the streets and erecting barricades with rocks and tyres.

They were organised by Gen Z Madagascar, a social media youth group describing itself as a “peaceful, civic movement”. Organisers say they have taken inspiration from youth-led movements in Nepal and Morocco.

About a third of Madagascar’s 30 million people have access to electricity, according to the International Monetary Fund. Daily power cuts often exceed eight hours, and Jirama, the state energy company, has been accused of corruption and mismanagement, fuelling public anger.

“People don’t have refrigeration for medication, don’t have water for basic hygiene, and then there’s massive corruption,” Ketakandriana Rafitoson, the global vice chair of Transparency International, told Reuters.

“These protests were triggered by visceral grievances that go to the heart of daily life.”

The protests turned chaotic as unrest spread through Antananarivo after police employed tear gas and rubber bullets. Shops were ransacked, and the homes of some lawmakers were damaged.

1:52

In response to the first night of protests, authorities instituted an overnight curfew to prevent people from gathering in the evenings.

Several demonstrations have taken place since and have grown into a movement more broadly channeling public discontent with the performance of Rajoelina’s government.

Rajoelina, 51, came to power in a 2009 military coup, having himself campaigned for reform. He briefly stepped down in 2014 but was elected in 2018.

A former DJ and media tycoon, he now faces the biggest challenge to his rule in years, experts say. Rajoelina had sacked his cabinet in an attempt to appease the protesters.

A government spokesperson told Reuters that attempts to engage demonstrators have been repeatedly rebuffed.

“Unfortunately, despite our efforts, no clear or structured leadership has emerged to engage in constructive talks,” the spokesperson said.

Rajoelina has previously rejected calls for his resignation and accused those calling for him to step down of wanting to “destroy our country”.



Zimbabwe am 8.10.2025:
Die Polizei ist nachsichtig“: In Zimbabwe sind Behinderte im Währungs-Schwarzmarkt aktiv
‘Police are lenient’: Zimbabwe’s disabled black market currency dealers

https://www.aljazeera.com/features/2025/10/8/the-work-we-do-is-illegal-zimbabwes-disabled-black-market-forex-dealers

By Calvin Manika - Economic uncertainty drives desperate people, including those with disabilities, into the illegal foreign currency trade.

Harare, Zimbabwe – Kenias Mutsenha had long ceased using his Zimbabwean local currency bank account, abandoning it for one trading in US dollars, as many in the economically volatile country prefer dealing with more stable foreign currencies.

But when he took on consultancy work in Harare this year and a client needed to pay him in Zimbabwe Gold, or ZiG, currency, he returned to the bank to reopen his account. There, the teller asked for a reactivation fee in ZiG notes. Again, Mutsenha only had US dollars, which the bank would not accept or exchange.

“I had to find cash somewhere,” Mutsenha, 46, said, realising there was only one place he could go: “The streets”.

While most Zimbabweans prefer trading in US dollars – to avoid the pitfalls of major currency fluctuations – government institutions use local currency. At the same time, banks don’t have enough ZiG notes, as the Central Bank – wanting Zimbabwe to move towards a cashless society – has not put enough cash in circulation, experts say.

As a result, people flock to Harare’s central business district (CBD), where there is a thriving black market foreign exchange trading operation.

Since the launch of the ZiG last year, the government has been clamping down on informal currency dealers. But this has only created a situation where the suppliers find new avenues to explore – as Mutsenha discovered that day.

Finding local currency on the street was a nightmare, he said. “I wandered in the CBD until one illegal forex dealer [who said he had no cash] directed me to a certain street. I was told the person [exchanging money] is disabled on a wheelchair.”
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On a bustling street corner, Mutsenha found Leonard Mumba*, who used to sell mobile phone airtime at a local bus terminus but now deals in something far more lucrative, secretive, and risky.

Every day except Sundays, 43-year-old Mumba is wheeled into town by a relative. He works from about 7am to 6pm from the same spot on the corner, and is paid a weekly commission by the black market dealer who hired him.

As Mutsenha handed over his US dollar note to Mumba, he observed the subtle operations of this trade. “A man came from across the road, walking, passing by the street corner. He just dropped a black satchel at this illegal forex dealer and hooked it on the wheelchair. They did not speak to each other,” Mutsenha recounted.
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All across the capital city, dealers like Mumba now sit in wheelchairs and on sidewalks with satchels of banknotes. Silent handoffs are not uncommon to witness: A plastic bag tossed casually at a trader’s feet as a supplier walks by, avoiding eye contact and accountability.

Police are more ‘lenient’

After the 2024 introduction of the ZiG and the associated government crackdown on illegal money traders, an increasing number of people with disabilities have taken up the trade in Harare, observers and disability rights groups say.

Although there are no clear estimates of how many people with disabilities work as black market dealers, Plaxedes Choto, a disability activist, told Al Jazeera that in the CBD alone, there are more than three dozen disabled people involved in the trade.

While some have approached the trade organically, others, like Mumba, were recruited to be proxies for someone else.

“I used to sell airtime at Copacabana bus terminus, but when police continued rounding up the money changers, one of the suppliers approached me to work for him,” Mumba told Al Jazeera from his street corner.

“Due to my condition [being in a wheelchair], police would not easily suspect me, especially in the beginning,” he said. “And they are lenient on arrest due to our circumstances.”

People with disabilities may be overlooked or viewed more sympathetically by the police, who are less likely to crack down on them, according to observers. Thabiso Moyo, a Harare-based social justice activist and human rights defender, told Al Jazeera this is because police stations are often not disability friendly, which creates hassles for the officers.

“Being generally spared from police raids then creates a situation which allows wheelchair users to be shields and proxies in a broader system of economic survival and corruption. Real culprits hide behind the disabled.”

Moyo notes that the shift to front-lining disabled money traders is a tactic that allows the real suppliers of illicit street currency to stay behind the scenes and be more protected.

Despite their work with sought-after US dollars, observers say there are seldom reports of disabled money traders being robbed by thieves. However, many traders say law enforcement agents approach them for bribes in exchange for allowing their operations to continue.

Despite any risks, for many, including Mumba, the benefits of the job outweigh previous economic ventures. “With airtime and fruits it was quite a hustle. And now everyone wants money – cash or online transfers, both in USD and ZiG. It’s a lucrative business and I could not deny such a [job] offer.”

Not too far away, Clever Gorejena*, another street currency dealer, has been in a wheelchair since an accident a decade ago left him disabled. He dabbles in the trade to make additional income.

Like Mumba, he works for someone else and is paid weekly on commission based on the profits from the transactions he makes.

“I took the offer as an opportunity to make money. I deal in both hard currency and online transactions using my phone. In addition to forex exchange, I also sell airtime. Those are my two major activities,” he told Al Jazeera.

Lack of opportunities

People with disabilities face many hurdles in Zimbabwe, including a high cost of living due to additional care and resources they may require. On the streets of Harare, several told Al Jazeera about the stressful cost of diapers, food for their specific diets, special transport services, and a support person or aids to help them get by.

Although Zimbabwe’s social welfare department gives monthly grants to people with disabilities, representatives of this community say it is a drop in the ocean. Employment prospects also remain a challenge. In 2021, Zimbabwe launched a national disability policy to close the gaps between disabled and able-bodied Zimbabweans. The policy stated the government’s intention for inclusion, including employment opportunities, but four years down the line, the community say they are still excluded and often exploited.

For many, this has led to begging or vending to earn money. According to a 2017 study by the National Association of Social Workers, 57 percent of people begging in Harare have a physical disability.

“Beggars with disabilities have a low level of education. Forty-seven percent have no formal education. This has made it difficult for them to get employed,” said the report.

As people attempt to leave begging, many are drawn to the informal sector because of the challenging economic situation, said Samantha Sibanda, the director of Signs of Hope Trust, an organisation for people with disabilities. Some fall into illegal currency dealing, while others sell what they can in the street.

“I think the national budget and other economic outlooks have shown that, generally, we have now moved to an informal economy,” said Sibanda. “But for persons with disabilities, the challenges are unique,” she added, including insufficient access to education, as few schools provide accessible infrastructure. This then affects their chances of getting a formal job. And even for the employed, workplace discrimination remains a challenge.

“This is a huge gap in inclusion. Our infrastructure was built without the disabled in mind,” Sibanda said. “The majority of the disabled find their way to city centres, in the streets or vending due to lack of opportunities.”

‘We meet in the streets’

In August, the Harare City Council conducted Operation Restore CBD Order, during which officials inspected shops and buildings to ensure their businesses were complying with the law.

The city council told Al Jazeera that although it was aware that disabled people are working in the illegal money trade in Harare, the current focus of its operation was on unlicensed shops and illegal infrastructure in the greater CBD.

“But anyone operating any business within the CBD without regulation through the City of Harare is illegal, including those in the streets,” added Stanley Gama, the city’s spokesperson.

Other concerned stakeholders say that despite government efforts to fight illegal forex trade, currency shortages and bureaucracy in the banking system drive the black market operation.

In Zimbabwe, changing foreign currency to local notes the official way is a long process, involving paperwork and banks asking for detailed information. Meanwhile, changing ZiG to foreign currency requires Central Bank approval and is near impossible, locals say. So many choose to go the black market route.

Ngonidzashe Mutsigo, a Harare resident, mentions other challenges for Zimbabweans.

“I don’t have a bank account; it costs to maintain a bank account in Zimbabwe. It costs to withdraw and transact using the bank account. So I think such things are the ones that make the business of informal money changing blossom,” he said.

“Unfortunately, even for those with bank accounts, when they want to buy the USD in the bank, they don’t get it, and we meet in the streets.”

A black-market money supplier who provides currency to disabled traders said that, these days, ZiG notes are scarce. As the ZiG is in demand, the supplier, who requested anonymity for security reasons, told Al Jazeera, black market suppliers often source it from big businesspeople.

“There are people in business and government getting tenders and paid in local currency – this is big money – millions. And the only way for them to get the USD is to come to the streets.”

Even though the government pays in local currency, the “big shots” want US dollars, he said.

“We help them by looking for the greenback … and we work with our guys on the ground, including those with disabilities. We believe in numbers – the more we get these people, the quicker our money is turned into the sought-after USD.”

‘Tough times’

In June, the Reserve Bank of Zimbabwe (RBZ) reported that it had achieved one year of ZiG stability.

“Zimbabwe’s exchange rate has become more stable, with the difference between the official and black market rates now below 20 percent. The country also received more foreign currency … [This has] made it easier for businesses and individuals to access foreign currency for genuine needs, and helped keep the financial sector stable and healthy,” said RBZ governor, John Mushayavanhu.
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Observers and financial experts, however, say the RBZ is not realistic about the situation on the ground, where US dollars are in demand and widely different exchange rates on the official and parallel markets have created opportunities for illegal dealers to thrive.

Meanwhile, on the streets, people with disabilities have been drawn in, too – many out of desperation or necessity.

“We are living in tough times,” Sign of Hope’s Sibanda said. “We do also have people who have been exploiting persons with disabilities since time immemorial, using them for begging, using them to run their stores while they keep their money for themselves.” Recruitment by money traders wanting to stay in the shadows is the newest iteration of that.

“Operating a parallel market of forex or currency exchange is illegal, and we do not condone such activities,” Sibanda said. “But we do look forward to other opportunities that can give people with disabilities better incomes and a better life.”

On his street corner, Mumba agrees. Despite some financial respite, he says currency trading does not provide real security – neither economic nor social. He hopes the government will roll out initiatives and invest in helping him and others get away from the criminal trade and unsafe streets of Harare.

“No one knows about tomorrow. Robbers can target me, here or at home, and it will affect my family,” Mumba said.  “My biggest fear is that the work we do is illegal and does not help in building my country’s economy.”

*Name changed for safety reasons


8.10.2025: Somalia übernimmt Swahili, um die Beziehungen in der Ostafrikanischen Gemeinschaft zu stärken.
Somalia embraces Swahili to strengthen East African Community ties

https://www.aljazeera.com/news/2025/10/8/somalia-embraces-swahili-to-strengthen-east-african-community-ties

By Faisal Ali - President Mohamud says adopting Swahili ‘important for our integration into the region’.

Somalia will begin preparations to boost teaching of the Swahili language in schools and universities, its president says.

President Hassan Sheikh Mohamud made the announcement on Tuesday at an East African Community (EAC) summit, saying Swahili would be taught alongside the country’s official languages, Somali and Arabic, as well as English.

The move reflects Somalia’s deeper integration with the eight-member regional bloc, which uses Swahili as an official language.

“Somalia wears many different hats,” Mohamud said at the summit in the Somali capital, Mogadishu. He explained that Somalia adopted Arabic when it joined the Arab League in 1974, teaches languages such as English and would now introduce Swahili after its membership in the East African Community (EAC).

“The country’s universities, especially the Somali National University, should focus more on developing the Swahili language, which is the language of East Africa,” Mohamud said. “Adopting Swahili is important for our integration into the region.”

Somalia joined the EAC in early 2024, entering a regional bloc of 300 million people that promotes trade and allows freedom of movement across member states stretching from the Democratic Republic of the Congo to Kenya.

Swahili is one of Africa’s most widely spoken languages, and it has 200 million speakers globally.

Somalia, once a British and Italian colony, retained traces of both languages in the 20th century although Italian later declined as Arabic gained ground through migration to Arab countries and Somalia’s membership in the Arab League.

English has long been taught at the higher levels of Somalia’s education system and is widely spoken by Somalis who pursue broader employment opportunities, both within the country and overseas.

While many Somalis in Kenya and Tanzania already speak Swahili, its recognition marks the language’s first official adoption within Somalia itself.
Want to come back to this article? Save it for later.

Daud Aweis, Somalia’s information minister, said in a post on X: “Swahili language & traditions are not new to Somalia; Radio Mogadishu previously featured a Swahili section, & many Somalis speak Swahili fluently.”

Somalia’s education minister, Farah Sheikh Abdulkadir, said: “We want to see Swahili become a language of communication, trade and learning – even replacing English during our next conference.”




Madagaskar am 9.10.2025:
Polizei setzt Tränengas und Gummigeschosse ein, als sich die Demonstranten auf Madagaskar versammeln
Police fire tear gas, rubber bullets as Madagascar protesters rally

https://www.aljazeera.com/news/2025/10/9/police-fire-tear-gas-rubber-bullets-as-madagascar-protesters-rally




Kamerun am 10.10.2025: geteilt in GB- und F-Teil:
Das anglophone Kamerun befürchtet vor der Wahl einen "Tag der Stimmzettel und Kugeln"
Anglophone Cameroon fears ‘a day of ballots and bullets’ ahead of election

https://www.aljazeera.com/features/2025/10/10/day-of-ballots-and-bullets-anglophone-fears-ahead-of-cameroons-election


Madagaskar am 10.10.2025: Korrupte Regierung verliert die Armee an die Demonstranten:
Madagaskarische Soldaten schließen sich den regierungskritischen Demonstranten an, die sich in der Hauptstadt versammelt haben
Madagascar soldiers join antigovernment protesters assembled in capital

https://www.aljazeera.com/news/2025/10/11/madagascar-soldiers-join-antigovernment-protesters-assembled-in-capital




https://orf.at/stories/3408147/

Mali gegen Killer-Trump am 12.10.2025:
Mali erhebt Vergeltungsgebühren für Visa-Bonds von US-Reisenden
Mali imposes retaliatory visa bond fees on US travellers

https://www.aljazeera.com/news/2025/10/12/mali-imposes-retaliatory-visa-bond-fees-on-us-travellers



Madagaskar 13.10.2025: sucht einen neuen Präsidenten:
Madagaskar: Präsident verlässt nach Aufständen das Land
https://www.nau.ch/news/ausland/madagaskar-prasident-verlasst-nach-aufstanden-das-land-67054196

Fototexte:
Andry Rajoelina kam 2009 erstmals durch einen Militärputsch an die Macht in Madagaskar. (Archivbild) - Keystone
Nach der blutigen Niederschlagung, schlossen sich auch Militärangehörige den Protesten auf Madagaskar an. - Keystone

Der Artikel:

Nikolaus Führmann - Madagaskar - Nach wochenlangen Protesten auf Madagaskar hat Präsident Rajoelina das Land verlassen. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt, ein Statement für heute angekündigt.

Vor dem Hintergrund heftiger Proteste auf Madagaskar soll Präsident Andry Rajoelina am Sonntag mit einer französischen Militärmaschine ausgeflogen worden sein. Laut dem französischen Medium «RFI» sei Rajoelina in Absprache mit Frankreichs Präsident Macron evakuiert worden.

Frankreich pflegte unter Präsident Macron zuletzt intensive Beziehungen zu Madagaskar. Im April 2025 wurden mehrere Vereinbarungen für grosse Projekte unterzeichnet, wie «Le Monde» berichtete.

Wo sich Rajoelina derzeit aufhält, ist nicht bekannt, für den Abend wurde über sein offizielles Facebook-Profil ein Statement angekündigt. Der madagassische Oppositionsführer Siteny Randrianasoloniaiko kündigte derweil ein Amtsenthebungsverfahren an.

Aufstände auf Madagaskar blutig niedergeschlagen

Madagaskar befindet sich seit Wochen in einer äusserst angespannten Lage. Seit Ende September protestieren Zehntausende, mehrheitlich junge Menschen gegen die Regierung.

Entzündet hatte sich der Protest an Strom- und Wasserausfällen in der Hauptstadt Antananarivo. Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Rajoelina, da sie ihm Versagen bei grundlegenden Aufgaben vorwerfen, so «Al Jazeera».

Die Menschen fordern vor allem Verbesserungen bei der Versorgung und gegen Armut. Die Die Sicherheitskräfte reagierten mit Härte, mindestens 22 Menschen starben laut UNO-Angaben, über 100 seien verletzt worden.

Militär aufseiten des Protests

Am Wochenende unterstützte die Eliteeinheit CAPSAT der Armee die Demonstranten und forderte Rajoelinas Rücktritt. Die Einheit übernahm die Kontrolle über Teile der Streitkräfte, so «Al Jazeera», während die Gendarmerie separat agiere.

Rajoelinas Büro warnte daraufhin vor einem drohenden Putsch und beschwor die Einigkeit der Bevölkerung. Der Verbleib des Präsidenten war bereits zu diesem Zeitpunkt unklar.

Das Militär hat mittlerweile General Demosthene Pikulas zum neuen Generalstabschef ernannt. Nach Bekanntwerden von Rajoelinas Abwesenheit kam es in der Hauptstadt zu Strassenfesten und weiteren Kundgebungen, wie «Al Jazeera» berichtet.

ebenda:

13.10.2025: Madagaskarischer Präsident wendet sich an die Nation, während Demonstranten zu neuen Kundgebungen aufrufen
Madagascan president to address nation as protesters call for new rallies

https://www.aljazeera.com/news/2025/10/13/madagascan-president-to-address-nation-as-protesters-call-for-new-rallies


13.10.2025: Dringender Schuldenerlass für Afrika inmitten der Krise des öffentlichen Sektors gefordert
Urgent debt relief demanded for Africa amid public sector crisis

https://www.aljazeera.com/news/2025/10/13/urgent-debt-relief-demanded-for-africa-amid-public-sector-crisis



14.10.2025: Militär übernimmt Macht in Madagaskar
https://www.nau.ch/news/ausland/militar-ubernimmt-macht-in-madagaskar-67054600

Keystone-SDA - Madagaskar - Seit Wochen kommt es in Madagaskar zu regierungskritischen Protesten. Nun hat das Militär die Macht übernommen.




Madagaskar mit Militärregierung am 15.10.2025: Ein "Verteidigungsrat" regiert:
Madagaskar erhält nach Machtübernahme vorrübergehend neue Regierung
https://www.nau.ch/news/ausland/madagaskar-erhalt-nach-machtubernahme-vorrubergehend-neue-regierung-67054905

Janine Karrasch - Madagaskar - Nach der Machtübernahme des Militärs in Madagaskar soll ein nationaler Verteidigungsrat für zwei Jahre regieren. Präsidenten Andry Rajoelina wurde abgesetzt.


Madagaskar am 15.10.2025: Millionen sind immer noch ohne Strom:
'Wir wollen keine Macht, wir wollen Licht‘: Madagaskar erwartet die Zeit nach Rajoelina
‘We don’t want power, we want light’: Madagascar awaits post-Rajoelina era

https://www.aljazeera.com/features/2025/10/15/we-dont-want-power-we-want-lights-madagascar-awaits-post-rajoelina-era




WHO+EU wollen Afrika reif fÜr die E-ID machen am 17.10.2025: Argument: "Digitalisierte Gesundheitssysteme":
WHO und EU starten Zusammenarbeit zur Förderung digitalisierter Gesundheitssysteme in Afrika

Das Kontrollsystem baut auf dem COVID-Zertifikat der EU auf und soll «die Pandemievorsorge verbessern und den Fortschritt hin zu besserer Gesundheit und Wohlbefinden für alle beschleunigen». Von Wiltrud Schwetje

https://transition-news.org/who-und-eu-starten-zusammenarbeit-zur-forderung-digitalisierter


17.10.2025: Militärführer als neuer Präsident Madagaskars vereidigt
Military leader sworn in as Madagascar’s new president

https://www.aljazeera.com/video/newsfeed/2025/10/17/military-leader-sworn-in-as-madagascars-new-president




Kr. WHO spielt Herrscher über Afrika am 19.10.2025: mit dem Impfzertifikat der EU - als "Pandemievorsorge"
https://tkp.at/2025/10/15/eu-und-who-etablieren-digitalen-impfreisepass-fuer-afrika
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/121615

Die WHO übernimmt das digitale Impfzertifikat der EU (den „Grünen Pass“) als weltweites Modell – und startet nun in Afrika mit der Einführung. 🤯 Offiziell heißt es, das System solle die „Pandemievorsorge“ stärken – also Daten zu Impfungen, Testergebnissen oder Gesundheitsstatus zentral erfassen, um bei künftigen Krisen „schneller reagieren“ zu können.

Am 14.10.25 gab man einen Pakt zur Einführung des „Global Digital Health Certification Network (GDHCN)“ in Subsahara-Afrika bekannt.
In der Praxis heißt das:‼️
Reisedaten, Impfstatus und Gesundheitsinfos werden digital miteinander verknüpft. Das System läuft über QR-Codes, Server und App-Zugänge, ähnlich wie beim Corona-Pass. Staaten können diese Daten – je nach Umsetzung – mit Gesundheitsbehörden, Airlines oder Grenzkontrollen teilen.

Wer finanziert das Ganze?
Die EU / Europäische Kommission arbeitet eng mit der WHO zusammen beim Aufbau des globalen Systems und bringt technisches Know-how und Struktur ein.
Die EU hat auch in Afrika Impfkampagnen finanziell unterstützt: z. B. 16 Mill Euro zur Unterstützung von Impfprogrammen in 15 afrikanischen Ländern.

Ein Beitrag von @tkp_news - Blog für Science & Politik

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Tunesien am 21.10.2025: Chemiefabrik "Gabes" provoziert heftige Lungenschäden:
Generalstreik legt Tunesiens Gabes wegen Umweltkrise lahm
General strike shuts down Tunisia’s Gabes over pollution crisis

https://www.aljazeera.com/news/2025/10/21/general-strike-shuts-down-tunisias-gabes-over-pollution-crisis

By News Agencies - More than 200 people have been hospitalised in recent weeks with respiratory issues blamed on a local chemical plant.
Crowds held up banners condemning the environmental pollution that has been caused by the CGT phosphate plant for years and that critics say now threatens the health of thousands of residents.
Protesters marched through the city chanting slogans such as “Gabes wants to live” and “dismantle the polluting units”.
“Everything is closed in Gabes,” said Saoussen Nouisser, the local representative of UGTT. “We’re all angry at the catastrophic environmental situation in our marginalised city.”
Gabes, home to nearly 400,000 people, has seen thousands take to the streets in recent weeks, demanding the immediate shutdown of the plant.
The unrest has grown into one of the biggest tests facing President Kais Saied since he seized extraordinary powers in 2021.
Saied has described the situation as an “environmental assassination” while blaming past administrations for widespread cancer and respiratory illness and the destruction of local ecosystems.
Sami Al-Tahiri, the UGTT secretary-general, told local media that the strike had “succeeded across all segments of the population”, adding that Tunisians were “prepared to struggle for their legitimate demands” and hold authorities accountable for failures across social, economic, and environmental fronts.
He said the union was ready to escalate with further protests and mass rallies.

Decades-old problem
Residents say the plant, opened in 1972 to produce fertilisers, is responsible for a surge in gas poisoning, cancer cases and collapsing marine life, as radioactive waste and phosphogypsum are released into the sea and open air.
More than 200 people have been admitted to hospital in recent weeks for respiratory distress and exposure to gas, according to medical sources and NGOs.
“The plant has poisoned everything – the trees, the sea, the people,” local environmental activist Safouan Kbibieh told Reuters. “Even Gabes’s pomegranates now taste like smoke.”
Despite a 2017 government pledge to phase out the plant, authorities this year instead moved to boost production, calling phosphate a “pillar of the national economy”.
Authorities have said “urgent measures” are under way and have brought in Chinese companies to help contain gas emissions and prevent further dumping into the Mediterranean.



Elfenbeinküsten am 24.10.2025: Korrupte Wahlen mit "manipuliertem System":
Die Ivorer protestieren gegen das "fehlerhafte und manipulierte" System, während die entscheidenden Wahlen bevorstehen
Ivorians protest ‘flawed and rigged’ system as pivotal election looms

https://www.aljazeera.com/news/2025/10/24/ivorians-protest-flawed-and-rigged-system-as-pivotal-election-looms




https://orf.at/stories/3409538/




Afrikas Regierungen sind einfach zu korrupt am 26.10.2025: 500 Milliarden Euro Entwicklungshilfe nützen nichts
https://www.facebook.com/stories/1256446637790331/UzpfSVNDOjEzNTg4MjQ5ODU3Nzc0NDA=/?bucket_count=9&source=story_tray

Afrikas
                        Regierungen sind einfach zu korrupt am
                        26.10.2025: 500 Milliarden Euro
                        Entwicklungshilfe nützen nichts
Afrikas Regierungen sind einfach zu korrupt am 26.10.2025: 500 Milliarden Euro Entwicklungshilfe nützen nichts [3]




28.10.2025: Tansanias digitaler Kampfplatz erhitzt sich vor den Wahlen
Tanzania’s digital battlefield heats up ahead of election

https://www.aljazeera.com/features/2025/10/28/tanzanias-digital-battlefield-heats-up-ahead-of-election-2



Tansania am 29.10.2025: KEINE Reformen, KEIN Wiederaufbau:
Wahl in Tansania: Die eiserne Präsidentin
https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/tansania-praesidentin-100.html

Tansanias Präsidentin Hassan versprach Reformen und Wiederaufbau. Doch inzwischen zeigt sie ein anderes Gesicht und geht hart gegen Kritiker und die Opposition vor. Bei der Präsidentenwahl gilt ihr Sieg als sicher.

Wir treffen einen jungen Aktivisten aus Tansania. Wir nennen ihn Shabani Omari. Seinen echten Namen möchte er nicht veröffentlicht wissen, denn er hat Angst: Vor Einschüchterung, Verhaftung oder Entführung. Das sei mittlerweile Alltag in Tansania, erzählt Shabani.

"Das Gefühl der Unsicherheit nimmt dramatisch zu. Menschen haben sehr große Angst, ihre Meinung zu sagen, auch in den sozialen Medien", so Shabani. "Die Menschen haben große Sorgen, auszusprechen, was sie über die Regierung und die Präsidentin denken."

Die Angst ist begründet: Allein im Oktober seien mehr als 50 Menschen in Tansania entführt worden - vor allem Oppositionspolitiker und Regierungskritiker. Wo sie derzeit sind, weiß niemand. Eines der prominentesten Entführungsopfer ist der ehemalige Botschafter und Abgeordnete Humphrey Polepole. Er kritisierte Tansanias Präsidentin Samia Suluhu Hassan offen. Seit Anfang des Monats ist er verschwunden.

Die Präsidentin zeigt ein anderes Gesicht

Dabei hatten viele Menschen in Tansania erst einmal große Hoffnungen als "Mama Samia", wie sie anfangs genannt wurde, 2021 Präsidentin wurde. Die erste Frau überhaupt an der politischen Spitze des ostafrikanischen Landes. Sie versprach Versöhnung, Reformen und Wiederaufbau. Doch mittlerweile zeigt die Präsidentin ein ganz anderes Gesicht. Sie hat Reformen zurückgezogen, lässt Kritiker verhaften, soziale Medien einschränken.

Ihre Macht zeigt sich auch bei der heutigen Präsidentschaftswahl. Zwar treten 17 Kandidatinnen und Kandidaten - doch ihnen werden kaum Chancen ausgerechnet. Die beiden aussichtsreichsten Oppositionsparteien sind von der Wahl ausgeschlossen.

Die Präsidentschaftswahl sei nicht demokratisch, sagt der politische Analyst Nicodemus Minde von Institute for Security Studies in Nairobi. Er geht davon aus, dass die alte Präsidentin auch die neue Präsidentin sein wird. "Sie wird die Wahl gewinnen, weil es keine Opposition gibt. Die Wahl wird nur ein Legitimationsfaktor für sie sein. Es geht nur darum, ein frisches Mandat zu bekommen. Denn das Amt hat sie von ihrem Vorgänger geerbt", sagt er.

Sorge um die Zukunft

Ihr Vorgänger war der autoritär regierende Präsident John Magufuli. Nach den Wahlen 2020 machte er Samia Suluhu Hassan zur Vizepräsidentin. Als er Anfang 2021 plötzlich starb, übernahm sie sein Amt. Und ist seitdem an der Macht in Tansania. Ein Land, in dem gut 37 Millionen Menschen wahlberechtigt sind.

Viele der Wählerinnen und Wähler sind jung - genau wie der Aktivist Shabani Omari. Er sorgt sich um die Zukunft seines Landes, träumt davon, anders leben zu können. Ohne Angst vor der Regierung, ohne Angst vor der Präsidentin. "Ich wünsche mir ein Tansania, das sicher ist. Ein Tansania, in dem die Menschenrechte geachtet werden. Ein Tansania, in dem die Menschen frei sprechen können. Das ist das Tansania, das ich mir wünsche."




Tansania nach den Wahlen am 31.10.2025:
Opposition spricht von "Hunderten" Toten bei Protesten in Tansania nach den Wahlen
Opposition says ‘hundreds’ killed in Tanzania post-election protests

https://www.aljazeera.com/news/2025/10/31/protests-over-disputed-tanzania-election-enter-3rd-day-military-deployed



ALLES GELOGEN in Tansania am 1.11.2025:
Tansanische Präsidentin Hassan mit 98 Prozent zum Sieger der umstrittenen Abstimmung erklärt
Tanzanian President Hassan declared winner of disputed vote with 98 percent

https://www.aljazeera.com/news/2025/11/1/tanzanian-president-samia-suluhu-hassan-declared-winner-of-election

Tanzanian President Samia Suluhu Hassan has been declared the winner of the country’s disputed presidential election with nearly 98 percent of the vote, after leading rivals were excluded from the race.

The final result announced by the electoral commission on Saturday showed Hassan had won 97.66 percent of Wednesday’s vote, dominating every constituency.

A spokesman for the main opposition party Chadema, which was barred from taking part in the election, slammed Hassan’s victory as a “mockery of the democratic process”,

“We are calling for the intervention by a credible body to oversee another fresh election,” John Kitoka told AFP news agency.

In a speech from the administrative capital Dodoma after being certified as the winner, Hassan said the actions of the protesters were “neither responsible nor patriotic”.

“When it comes to the security of Tanzania, there is no debate – we must use all available security avenues to ensure the country remains safe,” she said.




Karnoi (Sudan) am 3.11.2025:
Drohnenangriff auf Kinderklinik – sieben Tote im Sudan
https://www.nau.ch/news/ausland/drohnenangriff-auf-kinderklinik-sieben-tote-im-sudan-67061674

Keystone-SDA - Sudan - Bei einem Drohnenangriff auf ein Kinderkrankenhaus in Karnoi, Sudan, wurden sieben Menschen getötet, darunter Kinder und Frauen.

Bei einem Drohnenangriff auf ein Kinderkrankenhaus im Sudan sind nach Angaben sudanesischer Ärzte sieben Menschen getötet worden. Das sudanesische Ärztenetzwerk macht die RSF-Miliz für den Angriff in Karnoi nahe der Grenze zum Tschad verantwortlich. Unter den Toten sollen Frauen und Kinder sein, daneben seien fünf Menschen verletzt worden.

Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren. Karnoi liegt rund 270 Kilometer von der Stadt al-Faschir entfernt im Norden von Darfur. Die Miliz Rapid Support Forces (RSF) soll dort nach Eroberung der Stadt vergangene Woche neben zahlreichen anderen Zivilisten auch mehr als 460 Patientinnen und Angehörige in einer Geburtsklinik getötet haben.

Milizen-Terror: Massenmorde und ethnische Vertreibungen

Die RSF-Miliz hatte im April 2023 mit Angriffen gegen Militär und Zivilisten begonnen, weil sie sich dagegen sperrte, in die Armee eingegliedert zu werden. Seitdem hat sie die westliche Region Darfur fast vollständig erobert. Den Milizmitgliedern werden Massenmorde, Vergewaltigungen und ethnisch motivierte Vertreibungen vorgeworfen.

Auch die sudanesische Armee wird beschuldigt, Kriegsverbrechen begangen zu haben, etwa zivile Ziele bombardiert zu haben.




Kriminelle Präsidentin von Tansania am 4.11.2025: organisierte einen Stromausfall während der Wahl - und lässt sich seither mit 98% feiern:
Was ist da in Tansania los? Wahlbetrug, Ausschreitungen und Unruhen - das Land steht Kopf
https://t.me/FreieMedienTV/30502

Stromausfall während der Wahl und danach Sieg mit 98% 🤪

Im 70mio Einwohner Staat Tansania, kam es während der Präsidentschaftswahlen zu einem Eklat, der zu landesweiten Aufständen führte.

"Die Wahlkommission des 70-Millionen-Einwohner-Landes erklärte am Samstag Präsidentin Samia Suluhu Hassan zur Siegerin der Wahlen vom 29. Oktober mit 97,66 Prozent der Stimmen – bei einer unglaubwürdig hohen Wahlbeteiligung von fast 87 Prozent."
Zeitgleich zur Wahl: In Tansania herrscht digitale Stille.

Seit Tagen ist das Internet landesweit gestört – ein „Zufall“, der exakt mit der Präsidentschaftswahl zusammenfällt.

👉 Aber ist es Zufall?  Die amtierende Präsidentin Samia Suluhu Hassan, Mitglied des World Economic Forum (WEF), galt schon vor der Abstimmung als sichere Siegerin. Kein Wunder: Die beiden aussichtsreichsten Gegenkandidaten wurden kurzerhand von der Wahl ausgeschlossen. Schon während der Corona-Zeit sorgte Tansania international für Aufsehen:

❗️Der damalige Präsident John Magufuli – vielen noch bekannt durch seine Kritik an der WHO – schickte PCR-Tests von einer Papaya und einer Ziege, die beide positiv ausfielen.

👉 Kurz darauf erklärte er Tansania offiziell für „Corona-frei“ – und starb wenig später mit nur 61 Jahren an einem „plötzlichen Herzversagen“.

Heute, unter seiner Nachfolgerin Hassan, zeigt sich ein anderes Gesicht des Landes: Opposition blockiert. Internet abgeschaltet. Ausgangssperren verhängt. Selbst Touristen können derzeit kein Visum beantragen, weil die staatliche Website offline ist.

Wenn Regierungen beginnen, Kommunikation zu kappen, um Wahlen zu „stabilisieren“, ist das nicht mehr Demokratie, sondern ein Systemschutzprogramm. Und wer glaubt, solche Maßnahmen könnten in westlichen Ländern niemals vorkommen, sollte sich fragen: Was passiert, wenn auch in Tansania die Opposition zu unbequem wird?  Was geschah neulich Rumänien?

Seit dem Wahltag am 29. Oktober 2025 gibt es landesweite Proteste mit zahlreichen Toten und Verletzten, vor allem in der Millionenstadt Daressalam und anderen größeren Städten. Die Sicherheitskräfte reagieren mit Gewalt, darunter Schüsse auf Demonstrierende, Tränengas und Militäreinsätze. Landesweit wurden Ausgangssperren verhängt, das Internet mehrfach abgeschaltet und Kommunikationskanäle blockiert.

Quelle1 (https://x.com/RealSHIRA/status/1984469297846948224)
Quelle 2 (https://m.youtube.com/watch?v=D4jkvXDSGAg)


https://orf.at/stories/3410519/




Mali am 6.11.2025: Steht Mali kurz davor, an den Al-Qaida-Ableger JNIM zu fallen?
Is Mali about to fall to al-Qaeda affiliate JNIM?

https://www.aljazeera.com/news/2025/11/6/is-mali-about-to-fall-to-al-qaeda-affiliate-jnim



Mali am 7.11.2025. Irgendjemand hat dort Leute bewaffnet:
Frankreich fordert Bürger auf, Mali zu verlassen, da die Blockade durch bewaffnete Gruppen verschärft wird
France urges citizens to leave Mali as armed group blockade intensifies

https://www.aljazeera.com/news/2025/11/7/france-urges-citizens-to-leave-mali-as-armed-group-blockade-intensifies


Mauretanien am 7.11.2025: schickt "Migranten" zurück, die nach Europa wollten:
"Ich gehe zurück", sagen afrikanische Migranten, die im Rahmen der Kampagne Mauretaniens abgeschoben wurden
‘I’ll go back’, say African migrants deported in campaign by Mauritania

https://www.aljazeera.com/features/2025/11/7/inside-mauritania-mass-deportation-campaign-targeting-african-migrants


Tansania am 7.11.2025: Die Monster-Präsidentin mit Oppositionsverbot und Stromausfall während der Wahl lügt nun gegen Demonstranten:
Tansania klagt Dutzende wegen Verrats wegen Wahlprotesten an
Tanzania charges dozens with treason over election protests

https://www.aljazeera.com/news/2025/11/7/tanzania-charges-dozens-with-treason-over-election-protests



Benin am 7.12.2025:
Armee putscht sich im westafrikanischen Benin an die Macht
https://www.nau.ch/news/ausland/armee-putscht-sich-im-westafrikanischen-benin-an-die-macht-67074214

Redaktion, Keystone-SDA -- Benin -- Eine Gruppe Soldaten hat in Benin verkündet, den Präsidenten abgesetzt zu haben. Nun übernimmt die Armee.



Benin am 8.12.2025: Regierung: Putschversuch in Benin vereitelt

https://orf.at/stories/3413741/


Burkina Faso am 8.12.2025: Frankreich verliert die Tankstellenkette an einheimische Firma "Coris":
Ein Weiter Nagel in den Sarg. von Frankreich
https://t.me/uncut_news/85845

🔥 Burkina Faso bricht mit Frankreich und schafft wirtschaftliche Fakten.

In Burkina Faso ist etwas passiert, das noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre: Alle Tankstellen von TotalEnergies wurden übernommen und in „Barka Energies“ umbenannt.
Sie befinden sich nun nicht mehr in französischer Hand, sondern sind im Besitz der burkinischen Coris Invest Group.

Und klar ist: Ohne den Machtwechsel unter Präsident Ibrahim Traoré wäre dieser Schritt niemals möglich gewesen.
Die alte, frankreichabhängige Regierung hätte einen solchen Deal kaum zugelassen.

Jetzt verfolgt das Land eine konsequente Linie:
- Entfranzösisierung
- Stärkung lokaler Konzerne
- Wirtschaftliche Selbstbestimmung statt Kapitalabfluss

Die Coris Invest Group, geführt vom burkinischen Unternehmer Idrissa Nassa, übernimmt damit eine Schlüsselrolle in der neuen ökonomischen Ordnung. Die Gewinne bleiben erstmals im Land und nicht in ausländischen Hauptquartieren.

Während Frankreich seinen Einfluss in der Sahelzone verliert, baut Burkina Faso seine wirtschaftliche Souveränität aus.
Ein stiller, aber historischer Machtwechsel. Quelle (https://www.financialafrik.com/en/2025/12/05/burkina-faso-totalenergies-officially-becomes-barka-energies-after-its-acquisition-by-coris-invest-group/)








Islam-Terror gegen Bankomaten in ganz Europa am 11.12.2025: "Holländer mit nordafrikanischen Wurzeln (24,33+36)":
Bankomatsprenger zu Haftstrafen verurteilt

https://wien.orf.at/stories/3333537/

Am Donnerstag ist am Landesgericht der Prozess gegen drei mutmaßliche Mitglieder einer Bankomatsprengerbande mit mehrjährigen Haftstrafen zu Ende gegangen. Das Gericht verurteilte das Trio nicht rechtskräftig zu Haftstrafen in Höhe von neun, zwölf und acht Jahren.

Vier Fälle waren verfahrensgegenständlich. Bei den Angeklagten handelte es sich um Holländer mit nordafrikanischen Wurzeln (24, 33 und 36 Jahre). Das Trio war am Donnerstag wegen schwerem Einbruchsdiebstahl im Rahmen einer kriminellen Vereinigung, vorsätzliche Gefährdung durch Sprengmittel und schwerer Sachbeschädigung angeklagt. Die Männer zeigten sich bereits zu Beginn der Verhandlung alle vollinhaltlich geständig.

„Schnelles Geld“ als Motiv

„Ihm wurde schnelles Geld versprochen“, erzählte der Verteidiger des 24-Jährigen, wie alles seinen Lauf nahm. Er sprach von 80.000 Euro, die dem Vater einer kleinen Tochter damals in Aussicht gestellt worden seien. Das Geld hätte seiner Familie zukommen sollen.

Sein Mandant, der als Paketbote arbeite und im Rahmen einer früheren Verurteilung in den Niederlanden als nicht zurechnungsfähig eingestuft wurde, stamme aus sozial schwachen Verhältnissen. Er habe in der Folge schließlich dem Angebot eines Mittelsmanns zugestimmt, sich auf kriminelle Weise Geld zu beschaffen, sagte der Angeklagte, der sich selbst als „Mitläufer“ bezeichnete.

Erster Coup scheiterte

Er sei daher nach Österreich gereist. Am 12. Februar kam es schließlich zu seinem ersten Coup bei einer Bankfiliale in der Wienerbergstraße gemeinsam mit dem 33-Jährigen. Der Coup in Wien scheiterte, weil der Sprengstoff nicht explodierte.

Drei Tage später hatten sie laut Anklage in Salzburg mehr Glück. Nachdem sie einen Bankomaten mit einem Brecheisen aufgezwängt hatten, brachten sie ein Sprengstoffpaket an, das sie per Fernzündung zur Detonation brachten. Die Beute machte rund 108.000 Euro aus.

Polizei nach 80 Sekunden am Tatort

Schließlich kam es am 6. April zum letzten Coup, an dem alle drei Angeklagten beteiligt waren. Mit einem unbekannten Mittäter jagten die Männer drei Geldausgabeautomaten im Foyer einer Bankfiliale in der Vorgartenstraße in der Leopoldstadt per Kabelfernzündung von außerhalb in die Luft. „Die Polizei war jedoch bereits nach 80 Sekunden vor Ort, weil die Filiale als Risikofiliale ausgemacht wurde“, schilderte der Staatsanwalt.

Die Angeklagten haben drei Bankomaten im Foyer einer Bankfiliale in der Leopoldstadt gesprengt

Es kam zur Konfrontation mit der Exekutive. Während der 24-Jährige durch Schüsse im Gesäß verletzt wurde, schafften es die anderen Männer auf Motorrollern zu flüchten. Für den angeschossenen Holländer klickten hingegen die Handschellen.

Mit „gutem Job“ nach Wien gelockt

Auch der 36-Jährige stamme aus schwierigen Verhältnissen, schilderte sein Verteidiger Klaus Ainedter: „Sonderschule, falsche Umstände, falsche Freunde“. Er verwies zudem darauf, dass der IQ des Mannes laut einem Test nur bei 75 liege. Er sprach auch der ermittelnden SOKO Bankomat des Bundeskriminalamts ein Kompliment aus.

„Es wird hier nicht viel zu verteidigen geben“, sagte Ainedter. Er verwies zudem darauf, dass sein Mandant „immer schon dem Glücksspiel zugetan“ gewesen sei. Auch der zweifache Vater, dem die Staatsanwaltschaft neben den drei Coups zusammen mit dem 24-Jährigen auch einen Bankomateneinbruch in einer Bankfiliale in Liesing zur Last legt, sei mit schnellem Geld gelockt worden. „Der Organisator hat gesagt, es gibt einen guten Job in Wien“, erinnerte er sich.

Keine Aussagen zu Hintermännern

Der 33-Jährige, dem die Anklage lediglich die Bankomatensprengung in der Wiener Vorgartenstraße vorwirft, erklärte vor Gericht, dass er Geld für die Behandlung seines schwerstbehinderten Sohnes benötigt habe. Sein Verteidiger Michael Dohr plädierte in diesem Zusammenhang für ein mildes Urteil.

Zu ihren Kontaktmännern wollten sich die drei Angeklagten am Donnerstag nicht äußern. „Ich will nicht, dass meiner Familie etwas passiert“, schilderte Dohr die Motive dahinter. Wenn sie nach Österreich gekommen seien, sei jedenfalls bereits „alles vorbereitet“ gewesen – inklusive Fluchtfahrzeugen –, sagte der 33-Jährige.

Verteidiger meldeten Nichtigkeitsbeschwerde an

Die Staatsanwaltschaft sprach am Donnerstag von „professionell organisierten Strukturen“ und einer eigenen „Bankomatsprengerszene“. Die Männer sind wegen schweren Einbruchsdiebstahls, vorsätzlicher Gefährdung durch Sprengmittel und schwerer Sachbeschädigung im Rahmen einer kriminellen Vereinigung angeklagt.

Der Richter berücksichtigte am Donnerstag die Geständnisse für sein Urteil, hielt jedoch auch fest, dass es für Bankomatsprengungen stets ein „ausführendes Organ“ brauche. Er wolle darum nicht gelten lassen, dass die Angeklagten lediglich auf Anweisung von Hintermännern gehandelt hätten.

Er verurteilte den 24-Jährigen zu neun Jahren Haft, der 36-Jährige und der 33-Jährige fassten jeweils zwölf bzw. acht Jahre Haft aus. Die Männer müssen zudem die Schadenssummen bezahlen, die den geschädigten Banken bzw. Unternehmen entstanden. Die drei Verteidiger der Männer meldeten Nichtigkeitsbeschwerde an. Die Urteile sind damit nicht rechtskräftig.




DR Kongo am 11.12.2025:
Über 400 Zivilisten wurden im Osten der DR Kongo getötet, da das US-Friedensabkommen scheitert
Over 400 civilians killed in eastern DR Congo as US peace deal falters

https://www.aljazeera.com/news/2025/12/11/over-400-civilians-killed-in-eastern-dr-congo-as-us-peace-deal-falters

More than 400 civilians have been killed following the recent surge in fighting as the Rwanda-backed M23 armed group continues its offensive in South Kivu province in the eastern Democratic Republic of the Congo (DRC), according to regional officials.

The M23 consolidated control over the strategic town of Uvira in South Kivu on Thursday, residents said.

M23’s latest offensive, which has displaced some 200,000 civilians, comes despite a United States-mediated peace agreement signed last week by the Congolese and Rwandan presidents in Washington, DC, which is now under severe threat of unravelling.

The accord did not include M23, which is negotiating separately with the DRC after agreeing earlier this year to a ceasefire that both sides accuse the other of violating.

However, it obliges Rwanda to halt support for armed groups and work to end hostilities.

“More than 413 civilians [have been] killed by bullets, grenades, and bombs, including many women, children, and young people” in localities between Uvira and Bukavu, the regional capital, the South Kivu government spokesperson said in a statement late on Wednesday.

“According to the information gathered, the forces present in the city are composed of Rwandan special forces and some of their foreign mercenaries, operating in clear violation of the ceasefire as well as the Washington and Doha agreements, in total disregard of the commitments made,” the statement added.

M23 said it had taken control of the strategic city of Uvira on Wednesday afternoon, following a rapid offensive since the start of the month.

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Sporadic gunfire echoed on Uvira’s outskirts on Thursday morning, according to the Reuters news agency. For months, the town had served as the base of the Kinshasa-appointed provincial government after rebels captured Bukavu in February.

Despite the tension, residents ventured out in search of food after spending the previous day taking cover at home or fleeing to the countryside to avoid hostilities.

“The government told us that Uvira would never fall and that the situation was under their control,” Godefroid Shengezi, a local teacher, told Reuters. “The reality today is quite the opposite.”

Uvira is an important port city on the northern tip of Lake Tanganyika and is directly across from neighbouring Burundi’s largest city, Bujumbura.

US calls on Rwanda to withdraw

Not only the DRC, but the US and United Nations experts also accuse Rwanda of backing M23, which had hundreds of members in 2021.

Now, according to the UN, the group has about 6,500 fighters.

While Rwanda denies the allegation, it acknowledged last year that it has troops and missile systems in the eastern DRC, allegedly to safeguard its security.

UN experts estimate up to 4,000 Rwandan soldiers are present in the DRC.

Earlier in the week, the US Department of State said it was “deeply concerned by the ongoing violence” in the eastern DRC, with a spokesperson saying: “Rwanda, which continues to provide support to M23, must prevent further escalation.”

In a statement on Wednesday, the US Embassy in Kinshasa urged M23 and Rwandan troops to cease all offensive operations and for the Rwandan forces to withdraw.

On Wednesday morning, the Rwandan Ministry of Foreign Affairs blamed the Congolese forces for the recent ceasefire violations in a statement on X.

“The DRC has openly stated that it would not observe any ceasefire, and was fighting to recapture territories lost to AFC/M23, even as the peace process unfolded,” it said.

More than 100 armed groups are vying for a foothold in the mineral-rich east near the border with Rwanda, most prominently M23.

The conflict has created one of the world’s most significant humanitarian crises, with more than seven million people displaced, officials say.




Heilpflanze aus Madagaskar am 18.12.2025: Das "Madagaskar-Immergrün":
Seedeo® Madagaskar-Immergrün Catharanthus roseus (syn. Vinca rosea) 10
https://www.seedeo.de/products/seedeo%C2%AE-madagaskar-immergrun-catharanthus-roseus-syn-vinca-rosea-100-samen

Madagaskar-Immergrün  Catharanthus roseus, syn. Vinca rosea Beschreibung: Das Madagaskar-Immergrün, auch bekannt als Catharanthus




Algerien am 21.12.2025: Anti-Kolonialgesetz:
Das algerische Gesetz zielt darauf ab, die französische Kolonialherrschaft zu kriminalisieren: Was man wissen sollte
Algeria bill seeks to criminalise French colonial rule: What to know

https://www.aljazeera.com/news/2025/12/21/algeria-bill-seeks-to-criminalise-french-colonial-rule-what-to-know




https://orf.at/stories/3415277/



Algerien 24.12.2025: Algerien erklärt die französische Kolonialherrschaft in neuem Recht zu einem Verbrechen
Algeria declares France’s colonial rule a crime in new law

Algeriens neues Gesetz erklärt die französische Kolonialherrschaft zu einem Verbrechen und fordert Rechenschaftspflicht und Entschädigungen für die koloniale Vergangenheit.
Algeria’s new law declares French colonial rule a crime, seeking accountability and reparations for the colonial past.


24.12.2025: Sahel-Gipfel: Was ist die größte Herausforderung für die Region?
Sahel summit: What is the biggest challenge facing the region?

https://www.aljazeera.com/news/2025/12/24/sahel-summit-what-is-the-biggest-challenge-facing-the-region



https://orf.at/stories/3415362/

Bei einem Hubschrauberunfall auf dem Kilimandscharo im ostafrikanischen Tansania sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der tansanischen Zivilluftfahrtbehörde war bis heute noch nicht klar, wie es zu dem Unfall kam.

Das Team eines Rettungshubschraubers hatte gestern Nachmittag zwei Touristen mit medizinischen Problemen zwischen dem in 4.000 Meter Höhe gelegenen Barafu-Camp und der Kibo-Hütte an Bord genommen, hieß es.

Absturz über Gletschergebiet

Der Hubschrauber stürzte über einem Gletschergebiet ab. Die Kibo-Hütte ist das letzte Camp vor dem Gipfelaufstieg an der Marangu-Route auf 4.750 Metern.

Bei den Touristen soll es sich tansanischen Medienberichten zufolge um Tschechen gehandelt haben. An Bord waren zudem der Pilot, ein Arzt und ein Bergführer.

Der knapp 5.900 Meter hohe Kilimandscharo ist der höchste Berg Afrikas und zieht jedes Jahr Tausende Bergtouristen an. Er gilt als technisch eher einfach. Immer wieder müssen Gipfeltouren aber abgebrochen werden, weil Bergsteiger an der Höhenkrankheit erkranken.




25.12.2025: Somalia: Die somalische Hauptstadt hält erstmals seit über fünf Jahrzehnten eine direkte Wahl ab
Somali capital holds first direct election in over five decades

https://www.aljazeera.com/news/2025/12/25/somali-capital-holds-first-direct-election-in-five-decades




27.12.2025: Wahl in der Zentralafrikanischen Republik: Wer kandidiert und was steht auf dem Spiel?
Central African Republic election: Who’s running and what’s at stake?

https://www.aljazeera.com/news/2025/12/27/central-african-republic-election-whos-running-and-whats-at-stake





https://de.rt.com/meinung/265816-afrika-will-reparationen-von-frankreich-algerien-geht-beispiel-voran/


Tansania und Sambia am 28.12.2025:
Die TAZARA wird 50: Fahrt auf der Eisenbahn, die Tansania und Sambia verbindet
The TAZARA turns 50: Riding the railway that bridges Tanzania and Zambia

https://www.aljazeera.com/features/longform/2025/12/28/the-tazara-turns-50-riding-the-railway-that-bridges-tanzania-and-zambia




31.12.2025: Afrika: Eine Dreierpack: Wird der Block Mali, Niger und Burkina Faso die Sahelzone neu gestalten?
A marriage of three: Will Mali, Niger, Burkina Faso bloc reshape the Sahel?

https://www.aljazeera.com/features/2025/12/31/a-marriage-of-three-will-mali-niger-burkina-faso-bloc-reshape-the-sahel




Afrika am 1.1.2025: Die Antwort auf Killer-Trump:
Warum verbieten einige afrikanische Länder US-Bürgern die Einreise?
Why are some African countries banning US citizens from entry?

https://www.aljazeera.com/news/2026/1/1/why-are-some-african-countries-banning-us-citizens-from-entry




4.1.2026:
Vier Tote nach Nilpferd-Angriff in Kenia
https://www.nau.ch/news/ausland/vier-tote-nach-nilpferd-angriff-in-kenia-67081293

Keystone-SDA -- Kenia -- Bei einem Nilpferdangriff am kenianischen Naivasha-See sind vier junge Männer ums Leben gekommen. Kenianischen Medienberichten zufolge wollte eine Gruppe von 14 Männern Freitagnacht illegal am Ufer des Sees fischen. Mehrere Nilpferde hätten die Männer angegriffen, hiess es. Einige konnten sich schwimmend in Sicherheit bringen, andere wurden von den Tieren attackiert oder ertranken.

Nach Angaben der Angehörigen wollten die Männer mit der Fischerei das Familieneinkommen aufbessern.

Nilpferde können ausgesprochen aggressiv werden. Die Tiere, die nachts am Seeufer grasen, greifen an, wenn sie ihr Territorium verletzt fühlen.

An dem auch bei Touristen beliebten See, der etwa 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Nairobi im Rift Valley liegt, warnen Betreiber von Lodges und Camps vor nächtlichen Spaziergängen am See. Es sei lebensgefährlich, zwischen Nilpferde und den See zu geraten.




Westafrika am 8.1.2026: Zu viele Waffen provozieren neue Kriege:
Der schwarze Winter kommt – Traoré warnt vor einem «kalten und blutigen» Krieg in Westafrika

https://uncutnews.ch/der-schwarze-winter-kommt-traore-warnt-vor-einem-kalten-und-blutigen-krieg-in-westafrika/




https://orf.at/stories/3416773/

Ethiopian Airlines hat heute mit dem Bau des nach offiziellen Angaben größten Flughafens in Afrika begonnen. Das Projekt in der äthiopischen Stadt Bishoftu kostet 12,5 Milliarden Dollar (10,7 Mrd. Euro) und soll 2030 fertiggestellt sein. „Der internationale Flughafen Bishoftu wird das größte Infrastrukturprojekt der Luftfahrt in der Geschichte Afrikas sein“, sagte Ministerpräsident Abiy Ahmed.

Der Flughafen in der rund 45 Kilometer südöstlich von Addis Abeba gelegenen Stadt soll über vier Start- und Landebahnen verfügen und Platz für 270 Flugzeuge bieten. Er soll für 110 Millionen Passagiere und Passagierinnen pro Jahr ausgelegt sein und damit die Kapazität des derzeitigen Hauptflughafens um mehr als das Vierfache übertreffen.

Die staatliche Fluggesellschaft war mit der Planung des Flughafens beauftragt worden. Sie will 30 Prozent der Kosten selbst tragen, der Rest soll von Kreditgebern finanziert werden, wie der für Infrastruktur zuständige Direktor Abraham Tesfaye sagte. Zu den Geldgebern gehört die Afrikanische Entwicklungsbank. Tesfaye zufolge haben zudem Kreditgeber aus dem Nahen Osten, Europa, China und den USA großes Interesse gezeigt.




12.1.2026: Somalia kündigt alle Vereinbarungen mit den VAE wegen angeblicher Souveränitätsverletzungen auf
Somalia cancels all agreements with UAE over alleged sovereignty violations

https://www.aljazeera.com/news/2026/1/12/somalia-cancels-all-agreements-with-uae-over-alleged-sovereignty-violations




https://orf.at/stories/3417057/

13.1.2026: Uganda schaltet das Internet Tage vor der Präsidentschaftswahl ab
Uganda cuts internet days before presidential election

https://www.aljazeera.com/news/2026/1/13/uganda-cuts-internet-days-before-presidential-election




Uganda ohne Internet am 14.1.2026:
Uganda sieht sich zunehmenden Forderungen gegenüber, den Internet-Blackout vor den Wahlen zu beenden
Uganda faces mounting calls to end internet blackout before elections

https://www.aljazeera.com/news/2026/1/14/uganda-faces-mounting-calls-to-end-internet-blackout-before-elections




https://orf.at/stories/3417393/





https://de.rt.com/afrika/268440-bericht-vom-is-unterstuetzte-militante/




Es wird behauptet in Burkina Faso am 30.1.2026: Das Leben geht auch OHNE politische Parteien:
Warum hat Burkina Faso politische Parteien verboten und was kommt als Nächstes?
Why has Burkina Faso banned political parties, and what’s next?

https://www.aljazeera.com/news/2026/1/30/why-has-burkina-faso-banned-political-parties-and-whats

It’s the latest of several measures that rights groups say are shrinking the civic space in the Sahel nation.

After several years of suspension, political parties in Burkina Faso have been formally dissolved by the military government, which has also seized all their assets in a move analysts say is a major blow for democracy in the West African nation.

In a decree issued on Thursday, the government, led by Captain Ibrahim Traore, scrapped all laws which established and regulated political parties, accusing them of failing to comply with guidelines.

The troubled West African nation is struggling with violence from armed groups linked to ISIL (ISIS) and al-Qaeda. It is one of a growing number of West and Central African nations to have undergone coups in recent years.

Traore seized power in September 2022, eight months after an earlier military coup had already overthrown the democratically elected President Roch Marc Kabore.

Despite strong criticism by rights groups and opposition politicians of his authoritarian approach, 37-year-old Traore has successfully built up an online cult-like following among pan-Africanists, with many likening him to the late Burkinabe revolutionary leader, Thomas Sankara.

Traore’s anti-colonial and anti-imperial pronouncements are often shown in high-definition, AI-generated videos that have gained him widespread admiration across the internet.

But the decision to ban political parties does not sit well for democracy, Dakar-based analyst Beverly Ochieng of the Control Risks intelligence firm, told Al Jazeera.

“The military government will [remain] highly influential, especially after a recent decree appointing Traore in a supervisory capacity in the judiciary,” Ochieng said, referring to a December 2023 constitutional change which placed courts directly under government control.
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Going forward, “there will be very limited division of powers or autonomy across the civic and political space,” Ochieng said, adding that the military government will likely keep extending its stay in power.
Ouaga
People attend the beginning of two days of national talks to adopt a transitional charter and designate an interim president to lead the country after September’s coup in Ouagadougou, Burkina Faso, on October 14, 2022 [Vincent Bado/Reuters]
Why have political parties been banned?

The Burkinabe government claims the existing political parties were not following the codes which established them.

In a televised statement following a Council of Ministers meeting on Thursday, when the new decree was approved, Interior Minister Emile Zerbo said the decision was part of a broader effort to “rebuild the state” after alleged widespread abuses and dysfunction in the country’s multiparty system.

A government review, he said, had found that the multiplication of political parties had fuelled divisions and weakened social cohesion in the country.

“The government believes that the proliferation of political parties has led to excesses, fostering division among citizens and weakening the social fabric,” Zerbo said.

He did not give details of the political parties’ alleged excesses.
How did political parties operate in the past?

Before the 2022 coup, which brought the current military leadership to power, Burkina Faso had more than 100 registered political parties, with 15 represented in parliament after the 2020 general elections.

The largest was the ruling People’s Movement for Progress (MPP), which had 56 of 127 seats in parliament. It was followed by the Congress for Democracy and Progress, with 20 seats, and the New Era for Democracy with 13 seats.

But the civilian government faced months of protests as thousands took to the streets to demonstrate against growing insecurity from armed groups in large parts of the country.

In 2022, Traore took power, promising to put an end to violence by armed groups. He also promised the regional Economic Community of West African States (ECOWAS) bloc that his government would hold elections by 2024.

But political parties were banned from holding rallies after the 2022 coup and, a month before the 2024 deadline, Traore’s government postponed elections to 2029 after holding a national conference, which was boycotted by several political parties.

Burkina Faso, along with Mali and Niger, withdrew from ECOWAS to form the Alliance of Sahel States, a new economic and military alliance in January last year. They also withdrew from the International Criminal Court (ICC).
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In July 2025, Traore’s government dissolved the Independent National Electoral Commission, saying the agency was too expensive.
Traore
Burkina Faso’s President Captain Ibrahim Traore, second left, walks alongside Mali’s President General Assimi Goita during the Alliance of Sahel States (AES) second summit on security and development in Bamako, Mali, on December 23, 2025 [Mali Government Information Center via AP]
Has insecurity worsened under Traore?

Landlocked Burkina Faso is currently grappling with several armed groups which have seized control of land in the country’s north, south and west, amounting to about 60 percent of the country, according to the Africa Center for Strategic Studies (ACSS).

The most active groups are the al-Qaeda-backed Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) and Islamic State Sahel Province (ISSP), which also operate in neighbouring Mali and Niger.

The groups want to rule over territory according to strict Islamic laws and are opposed to secularism.
Supporters of Capt. Ibrahim Traore parade wave a Russian flag in the streets of Ouagadougou, Burkina Faso, Oct. 2, 2022.
Supporters of Captain Ibrahim Traore parade with a Russian flag in the streets of Ouagadougou, Burkina Faso, on October 2, 2022 [File: Sophie Garcia/AP]

By December 2024, all three Alliance of Sahel States countries had cut ties with former colonial power France and instead turned to Russian fighters for security support after accusing Paris of overly meddling in their countries.

Between them, they expelled more than 5,000 French soldiers who had previously provided support in the fight against armed groups. A smaller contingent of about 2,000 Russian security personnel is now stationed across the three countries.

But violence in Burkina Faso and the larger Sahel region has worsened.

Fatalities have tripled in the three years since Traore took power to reach 17,775 – mostly civilians – by last May, compared with the three years prior, when combined recorded deaths were 6,630, the ACSS recorded.

In September, Human Rights Watch accused JNIM and ISSP of massacring civilians in northern Djibo, Gorom Gorom and other towns, and of causing the displacement of tens of thousands since 2016.

HRW has also similarly accused the Burkinabe military and an allied militia group, Volunteers for the Defense of the Homeland, of atrocities against civilians suspected of cooperating with armed groups. In attacks on northern Nondin and Soro villages in early 2024, the military killed 223 civilians, including 56 babies and children, HRW said in an April 2024 report.

Mali and Niger have similarly recorded attacks by the armed groups. Malian capital Bamako has been sealed off from fuel supplies by JNIM fighters for months.

On Wednesday night, the Nigerien military held off heavy attacks on the airport in the capital city, Niamey. No armed group has yet claimed responsibility.

Is the civic space shrinking in Burkina Faso?

Since it took power, the government in Ouagadougou has been accused by rights groups of cracking down on dissent and restricting press and civic freedoms.

All political activities were first suspended immediately after the coup.
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In April 2024, the government also took aim at the media, ordering internet service providers to suspend access to the websites and other digital platforms of the BBC, Voice of America and HRW.

Meanwhile, authorities have forced dozens of government critics into military service and sent them to fight against armed groups. Several prominent journalists and judges have been arrested after speaking out against increasingly restrictive rules on press and judiciary freedom.

Abdoul Gafarou Nacro, a deputy prosecutor at the country’s High Court, was one of at least five senior members of the judiciary to be forcibly conscripted and sent to fight armed groups in August 2024 after speaking out against the military government. Nacro’s whereabouts are currently unknown.

In April 2025, three abducted journalists resurfaced in a social media video 10 days after they went missing, in one example. All three – Guezouma Sanogo, Boukari Ouoba, and Luc Pagbelguem – were wearing military fatigues in an apparent forced conscription. They have all since been released.

However, several others, including some opposition politicians, are still missing.




DR Kongo am 31.1.2026:
Goma: Mehr als 200 Tote nach Erdrutsch in Coltan-Mine im Ostkongo
https://www.nau.ch/news/ausland/mehr-als-200-tote-nach-erdrutsch-in-coltan-mine-im-ostkongo-67089619





https://de.rt.com/international/269098-annexion-westsahara-durch-marokko-eu/


https://orf.at/stories/3418965/



5.2.2026: 'Wir müssen wieder aufbauen': Opfer der Flut in Mosambik halten trotz des Verlusts durch
‘We have to rebuild’: Mozambique flood victims persevere in face of loss

https://www.aljazeera.com/features/2026/2/5/we-have-to-rebuild-mozambique-flood-victims-persevere-in-face-of-loss



Simbabwe am 10.2.2026:
Das Kabinett von Simbabwe genehmigt Plan zur Verlängerung von Mnangagwas Herrschaft bis 2030
Zimbabwe cabinet approves plan to extend Mnangagwa’s rule till 2030

https://www.aljazeera.com/news/2026/2/10/zimbabwe-cabinet-approves-plan-to-extend-mnangagwas-rule-till-2030




https://orf.at/stories/3419920/





Gambia am 20.2.2026: Es fehlt ein Richter:
Exil ist keine Straflosigkeit': Gambische Opfer von Yahya Jammeh suchen echte Gerechtigkeit
‘Exile is not impunity’: Gambian victims of Yahya Jammeh seek real justice

https://www.aljazeera.com/features/2026/2/20/gambian-jammeh-era-victims-seek-real-justice-beyond-reparations


20.2.2026: Die Notfallhilfe der UN in Somalia könnte im April angesichts schwerer Hunger eingestellt werden
UN emergency food aid in Somalia may halt by April amid severe hunger

https://www.aljazeera.com/news/2026/2/20/un-emergency-food-aid-in-somalia-may-halt-by-april-amid-severe-hunger





https://de.rt.com/afrika/270867-afrikanische-union-verabschiedet-resolution-zu-sklaverei/

Die Sklaverei und der Kolonialismus werden als Verbrechen gegen die Menschheit klassifiziert. Afrikas Forderung nach historischer Gerechtigkeit und Wiedergutmachung soll vorangetrieben werden. Dazu kommt es zur Vorlage eines Resolutionsentwurfs bei der UN-Generalversammlung im März.




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