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Afghanistan-Krieg 05 - ab 2.10.2018

Die kriminellen "USA" in Afghanistan, und es nimmt kein Ende...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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2.10.2018:
Afghanistan: Jeden Monat bis zu 200 Opfer durch Minen
https://deutsch.rt.com/asien/76922-afghanstan-jeden-monat-bis-zu-200-opfer-durch-minen/

<In Afghanistan werden jeden Monat bis zu 200 Menschen durch Minen getötet oder verletzt. Die Opfer sind meist Zivilisten, 30 Prozent davon Kinder. Die Aufklärungsarbeit unter der Bevölkerung wird durch die unsichere politische Situation im Land erschwert.

In den letzten 30 Jahren wurden in Afghanistan 19 Millionen nicht detonierte Minen und sogenannte Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (IEDs) aufgespürt und unschädlich gemacht. Dennoch sterben oder verletzten sich im Jahr 2.000 Menschen durch Minen. Es könnte mehrere hundert Jahre dauern, bis das Land von den tödlichen Explosionsmitteln befreit wird. 

Die Opferzahlen stellte das "Mine Detection Center" (MDC) am Sonntag vor. Der Leiter des MDC, Mohammad Shahab Hakimi, kommentierte diese:

Jeden Monat werden 180 bis 200 Menschen (getötet oder verletzt), dies bedeutet, dass im Jahr (rund) 2.000 Menschen Opfer von Minen werden. Die Unglücksfälle haben zugenommen.

Rund 2.000 Quadratkilometer Land müssen in Afghanistan noch von Minen befreit werden. Wichtig ist auch die Aufklärung der Menschen über die Gefahren. Nafisa, eine Mitarbeiterin des MDC, sagt:

Es macht mich froh, wenn ein Mann, Frauen und Kinder sich der Minen bewusst werden – denn diese sind der gemeinsame Feind. 

Die Aufklärungsarbeit unter der Bevölkerung wird zu oft durch die unsichere politische Situation im Land erschwert. Dem Bericht des "Land Mine Monitor" nach liegt Afghanistan in der Zahl der Minenopfer weltweit an zweiter Stelle. Seit letztem Jahr belegt der Jemen den ersten Platz. Im Jahr 2016 wurden 8.605 Menschen durch Minen getötet oder verletzt. Rund 30 Prozent der Opfer in Afghanistan sind Kinder, und die Minen rauben den Afghanen das Land. Sie liegen oft in der Nähe von Schulen und auf Feldern. Die Zahl der Menschen mit Amputationen durch Minenverletzungen wird auf etwa 100.000 geschätzt.>

Link: UN schlägt Alarm: Über 20 tote Zivilisten innerhalb von zwei Tagen durch Luftschläge in Afghanistan

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6.11.2018: US-General – Krieg in Afghanistan kann nicht gewonnen werden

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16.12.2018: Regierung in Afghanistan bildet 1000e Safranbauern aus, um den Schlafmohn loszuwerden:
Rotes Gold: Afghanischer boomender Safran könnte Alternative zum Handel mit Schlafmohn werden
https://deutsch.rt.com/asien/81176-rotes-gold-afghanischer-boomender-safran/

<Die afghanischen Behörden wollen den Landwirten eine andere Einkommensquelle als den Opiumanbau bieten und setzen daher auf das teuerste Gewürz der Welt.

Die Safranproduktion hat in diesem Jahr im Land ein  Rekordniveau mit 13 Tonnen erreicht, erklärt das Landwirtschaftsministerium. Offizielle Zahlen zeigen, dass die Fläche für den Safrananbau im Jahr 2018 auf 6.200 Hektar gestiegen ist. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 22 Prozent.

In diesem Jahr wurden dazu nach Angaben der Regierung mehr als 6.600 Personen ausgebildet, die in der Herstellung, Verarbeitung und Verpackung des Gewürzes benötigt werden.

"Die Safranbauern erwirtschafteten rund 15 Millionen Euro an Einnahmen, indem sie Safrancrocin und Picrocrocin auf lokalen Märkten verkauften; wenn man bedenkt, dass etwa 90 Prozent des afghanischen Safrans ins Ausland exportiert werden", heißt es in der Erklärung.

Der zarte Stempel der Blume wird seit Jahrhunderten in verschiedenen Küchen der Welt und bei der Herstellung von Parfüms verwendet. Safran wird von denjenigen, die auf seinen Anbau angewiesen sind, als "Rotes Gold" bezeichnet. Er erzielt bis zu 1.350 Euro pro Kilogramm auf westlichen Märkten.

[Safranblüten einsammeln - die roten Stempel entfernen und trocknen]

"Wir beginnen unsere Feldarbeit noch vor Sonnenaufgang, und jeder von uns kann etwa vier bis fünf Kilogramm Safranblüten sammeln", erklärt die 16-jährige Joma Khan, eine der 156.000 Saisonarbeiterinnen, die bei der Ernte des Gewürzes helfen, der Nachrichtenagentur AFP. Die Arbeiter verdienen etwa einen Euro pro Stunde.

Die Ernte wird dann an Fabriken geschickt, wo Arbeiter mit Handschuhen den roten Stempel entfernen, der aus den drei Stigmata besteht, die nach dem Trocknen das Gewürz bilden.

Das Gewürz wird über neue Luftkorridore in 17 Länder exportiert (hauptsächlich nach China, Indien und in die Länder des Persischen Golfs) sowie nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums in die Europäische Union und nach Nordamerika.

Afghanische Beamte kämpfen darum, die einheimischen Bauern vom hochprofitablen Schlafmohnhandel zu entfernen. Der Mohnanbau in Afghanistan umfasst heute immer noch 263.000 Hektar. Fast 90 Prozent des auf dem Planeten geernteten Opiums stammen aus dem Land.>

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Epoch
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21.12.2018: USA ziehen die Hälfte ihrer 14.000 Soldaten aus Afghanistan ab

US-Präsident Donald Trump will auch tausende US-Soldaten aus Afghanistan abziehen. "Rund die Hälfte" der 14.000 US-Einsatzkräfte werde das Land am Hindukusch "in den nächsten Monaten" verlassen,... Mehr»

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8.1.2019: Afghanistan: Die Bevölkerung lebt zum grossen Teil in RUINEN:

Afghanistan: „So leben wir nun – nachdem die Armee, der IS und die Amerikaner hier waren“

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26.3.2019: NATO tötet - das Standardprogramm - z.B. in Afghanistan:
Afghanistan: Zehn Kinder bei jüngstem US-Luftangriff getötet – Uno


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15.4.2019: Den Haag-Gerichtshof hat Angst vor den kriminellen "USA": Keine Ermittlungen in Afghanistan gegen kriminelle "US"-NATO-Kriegsverbrechen:
Internationaler Gerichtshof knickt ein bei US-Kriegsverbrechen in Afghanistan


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15.4.2019: Kriegsverbrechen der "US"-NATTO in Afghanistan bleiben alle ungestraft - Trump jubelt:
Kriegsverbrechen in Afghanistan: Täter bleiben unbehelligt
https://www.infosperber.ch/Artikel/FreiheitRecht/Kriegsverbrechen-in-Afghanistan-Die-Tater-kommen-davon

<Andreas Zumach, Genf / 15. Apr 2019 - Der Internationale Strafgerichtshof ermittelt nicht gegen Amerikaner wegen Verbrechen in Afghanistan. Bürgerrechtler sind bestürzt.

«Es ist empörend, dass Opfer von gut dokumentierten Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen wahrscheinlich keine Gerechtigkeit erfahren werden in Folge der autoritären Bestrebungen der Trump-Administration, eine Untersuchung zu sabotieren, bevor sie überhaupt begonnen hat», erklärte die American Civil Liberties Union (ACLU).

Am Freitag hatte der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag bekanntgegeben, dass er keine Ermittlungen zu mutmasslichen Verbrechen in Afghanistan einleiten werde. Eine Vorprüfungskammer des Strafgerichtshofs hat den Antrag der Chefanklägerin Fatou Bensouda abgelehnt, Ermittlungen wegen mutmasslicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in Afghanistan einzuleiten. Laut Bensoudas Antrag ging es um Vorwürfe gegen die radikal-islamischen Taliban und afghanische Regierungstruppen, aber auch um mutmassliche Verbrechen durch Angehörige der US-Armee und des Geheimdienstes CIA in Afghanistan und in anderen Ländern, in denen die USA ab Mai 2003 Gefangene aus Afghanistan inhaftiert und verhört hatten. Die Vorermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs liefen bereits seit 2006. «Die mangelnde Kooperation, die die Chefanklägerin seitdem erfahren hat, würde im Fall einer vom IStGH autorisierten Ermittlung noch geringer werden und die Chancen auf ein erfolgreiches Verfahren beeinträchtigen», begründete die Vorprüfungskammer ihren ablehnenden Entscheid.

Massiver Druck der USA auf Strafgerichtshof

In den vergangenen Monaten hatte die Trump-Administration mit Drohungen massiven Druck auf den Internationalen Strafgerichtshof ausgeübt, keine Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen von US-Soldaten in Afghanistan zuzulassen. «Wir werden die Richter und Ankläger des Strafgerichtshofs an der Einreise in die USA hindern, wir werden Finanzsanktionen gegen sie verhängen, und wir werden sie vor US-Gerichten anklagen», erklärte Trumps nationaler Sicherheitsberater John Bolton im September 2018. Aussenminister Mike Pompeo kündigte Mitte März offiziell an, die Trump-Administration werde «allen Angehörigen des Internationalen Strafgerichtshofs das Visum verweigern oder sperren, die versuchen, angebliche Vergehen von US-Streitkräften und Personal in Afghanistan oder sonst wo zu untersuchen».

«Die Ankündigung Pompeos ähnelt den totalitären Praktiken der schlimmsten Menschenrechtsverletzer», kritisierte die ACLU. Die Organisation vertritt drei Afghanen, die in US-Geheimgefängnissen ausserhalb Afghanistans von der CIA gefoltert wurden. Acht Tage vor der Ablehnung des Ermittlungsantrages der Chefanklägerin sperrte die Trump-Administration Bensoudas Einreisevisum für die USA, das sie auch für ihre Auftritte vor dem UNO-Sicherheitsrat in New York benötigt.

US-Präsident Donald Trump feierte die Entscheidung der IStGH-Kammer als «grossen internationalen Sieg». Zugleich bezeichnete er den Internationalen Strafgerichtshof als «unrechtmässig». Trump warnte, die USA würden «schnell und energisch auf alle Versuche reagieren, Amerikaner, Israelis oder Verbündete zum Ziel strafrechtlicher Verfolgung zu machen».>

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Anonymous
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24.4.2019: Bundeswehr in Afghanistan - Kosten über 16,4 Milliarden Euro:

Seit der Bundestag im Jahre 2001 die Beteiligung Deutschlands am Afghanistan-Krieg beschloss, musste der Steuerzahler über 16,4 Milliarden Euro für den fragwürdigen Einsatz berappen. Dies entspricht fast 1 Milliarde pro ...

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Laut einem Bericht der Vereinten Nationen wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres in Afghanistan mehr Zivilisten durch die Regierungs- und US-Truppen getötet als durch die Taliban. Die überwiegende Anzahl der Toten geht offenbar auf Luftangriffe zurück.

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Volksbetrug.net
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13.6.2019: Afghanistan-"Einsatz" mit sexuellem Kindsmissbrauch von Buben:
MARINES packen aus: Obama-Administration beschützte pädophile Taliban & Polizisten!

<von https://www.legitim.ch

Amerikanische Soldaten wurden dafür bestraft, dass sie die systematische Vergewaltigung und Versklavung von Jungen durch brutale muslimische Militärbeamte entlarvten. Die Obama-Administration meinte sogar, dass diese kulturelle Tradition eine afghanische Angelegenheit sei und entsprechend toleriert werden müsse.

Der Dokumentarfilm des afghanischen Journalisten Najibullah Quraishi über „The Dancing Boys of Afghanistan“ wurde 2010 in London und den Vereinigten Staaten ausgestrahlt, doch die UNO schaute tatenlos zu, als Taliban-Kriegsherren und die afghanische Polizei wehrlose Kinder präparierten, sodomisierten und handelten.

(Die UNO gibt sich als treue Hüterin der Menschenrechte, doch in Tat und Wahrheit ist sie eine der kriminellsten Organisationen der Welt. Die London Times berichtete 2018, dass die UNO innerhalb eines Jahrzehnts für mindestens 60’000 Missbrauchsfälle verantwortlich sei und die Täter wurden bis heute nicht belangt. Dass diese entsetzlichen Verbrechen mit Steuergeldern finanziert werden, scheint den meisten nach wie vor egal zu sein.)

Bei seinem letzten Anruf zu Hause erzählte Lance Cpl. Gregory Buckley Jr. seinem Vater, was ihn beunruhigte: Von seinem Sützpunkt aus im Süden Afghanistans konnte er nachts afghanische Polizisten hören, die Jungen, die sie zur Basis gebracht hatten, sexuell missbrauchten.

„Nachts können wir sie schreien hören, aber wir dürfen nichts dagegen tun“, erinnerte sich Gregory Buckley Sr., der Vater des Marines, der ihm davon erzählte, bevor er 2012 im eigenen Stützpunkt hingerichtet wurde. „Mein Sohn sagte, dass seine Vorgesetzten ihm sagten, er solle wegschauen, weil es ihre Kultur ist“, erinnert sich Buckly.

Der zügellose sexuelle Missbrauch von Kindern ist in Afghanistan seit langem ein Problem, insbesondere unter bewaffneten Kommandeuren, die einen Grossteil des Landes beherrschen. Die Praxis heisst Bacha Bazi, wörtlich „Jungenspiel“ und amerikanische Soldaten wurden während der Obama-Administration angewiesen, nicht einzugreifen – in einigen Fällen auch dann nicht, wenn ihre afghanischen Verbündeten Jungen auf den eigenen Militärstützpunkten misshandelten, wie Interviews und Gerichtsakten belegen.

„Der Grund, warum wir hier waren, ist, dass wir die schrecklichen Dinge gehört haben, die die Taliban den Menschen angetan haben, wie sie ihnen die Menschenrechte genommen haben“, sagte Dan Quinn, ein ehemaliger Hauptmann der Special Forces, der einen von den USA unterstützten Milizkommandanten verprügelt hatte, weil er einen Jungen als Sexsklaven an sein Bett gekettet hatte.

Dan Quinn wurde nach einem Kampf mit einem von den USA unterstützten Milizenführer, der einen Jungen als Sexsklaven an sein Bett gefesselt hatte, seines Kommandos für Spezialeinheiten enthoben.

Fazit: Dieser schreckliche Bericht beweist einmal mehr, dass Pädophilie weltweit ein grosses Problem ist, das nicht nur Adelsgeschlechter, Katholiken, Promis und Politiker, sondern auch Muslime betrifft. Da der rituelle Kindesmissbrauch vor allem in „elitären“ Kreisen stattfindet, wird er systematisch unter den Teppich gekehrt. Besonders stossend ist, dass sich die Organisationen, die für das unfassbare Leid verantwortlich sind, meistens mit Steuergeldern finanzieren und viele ahnungslose Steuerzahler faktisch zu Mittätern machen.

Auch sehr bedenklich ist die aktuelle Entwicklung der LGBT-Bewegung, die sich immer deutlicher als Bestandteil der sozialistischen Agenda entlarvt.

Schwule, Lesben und Transen sind in abendländischen Kulturen rechtlich vor Diskriminierung geschützt. Es gibt keinen Grund für Aktivismus, es sei denn, man will eine Minderheit instrumentalisieren um Wahlkampf zu betreiben. Ironischerweise ist ausgerechnet das links-grüne Lager so tolerant, dass es im Zeichen der kulturellen Vielfalt sogar Kinderehen, weibliche Genitalverstümmelungen und das muslimische „Jungenspiel“ toleriert.>

https://www.legitim.ch/single-post/2019/06/12/MARINES-packen-aus-Obama-Administration-besch%C3%BCtzte-p%C3%A4dophile-Taliban-Polizisten

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Epoch
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9.7.2019: Taliban vereinbaren Frauenrechte mit "islamischen Werten" - das heisst doch: KEINE Rechte:
Afghanistan-Konferenz: Kleiner Schritt Richtung Frieden – Frauenrechte „im Rahmen islamischer Werte“ zugesichert

Gut gelaunt stieg eine afghanische Delegation in einen von Deutschland organisierten Charterflug von Doha zurück nach Kabul. Im Gepäck hatte sie ein mit den Taliban vereinbartes Papier. Viel Lob heimste der deutsche Afghanistan-Beauftragte Potzel ein. Mehr»

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7.8.2019: Es riecht nach Mossad, damit Afghanistan nicht zur Ruhe kommt:
Autobombe: 14 Tote und 145 Verletzte durch Anschlag in Kabul


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Epoch
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2.9.2019: Nach Deal mit den Taliban: USA kündigen Abzug von fünf Stützpunkten in Afghanistan an

Die USA haben den Abzug ihrer Soldaten von fünf afghanischen Militärstützpunkten im Rahmen eines möglichen Friedensabkommens mit den Taliban in Aussicht gestellt. Die US-Regierung habe sich in Verhandlungen mit der … Mehr»

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8.9.2019: Trump braucht keinen Frieden mit den Taliban:

Kurz vor Abkommen: Trump sagt Friedensgespräche mit Taliban ab

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In Afghanistans Hauptstadt Kabul sowie in elf weiteren Provinzen ist nach der Zerstörung von Hochspannungsmasten in der Provinz Baglan der Strom teils flächendeckend ausgefallen. Der einheimische Stromversorger sah hinter den Anschlägen "regierungsfeindliche Elemente".

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Afghanistan 20.9.2019: Kriminelle NATTO tötet 30 Erntehelfer:
Erntehelfer mit IS-Kämpfern verwechselt: US-Drohne tötet mindestens 30 Menschen in Afghanistan
https://deutsch.rt.com/asien/92518-erntehelfer-mit-is-kaempfern-verwechselt/

Es ist Erntezeit für Pinienkerne in Afghanistan, mit denen sich einige Landbesitzer neue Exportmöglichkeiten erschlossen haben. Im zwischen Taliban und dem IS umkämpften Gebiet von Wazir Tangi feuerte am Mittwochabend eine US-Drohne Raketen auf eine Gruppe Erntehelfer.

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10.12.2019: Der Afghanistankrieg der kriminellen NATTO dauert nun 19 Jahre lang - OHNE "Erfolge", aber mit 1000en Toten und Verstümmelten:
"Das Volk konstant belogen": US-Regierung fälscht seit Jahren Statistiken über Afghanistan-Krieg
https://deutsch.rt.com/international/95639-us-regierung-luegt-seit-jahren/

<Der Afghanistan-Krieg befindet sich bereits in seinem 19. Jahr, ohne dass die ursprünglichen Ziele erreicht wurden. Von den daran teilnehmenden Ländern hört man immer wieder, wie wichtig der Einsatz sei und welche Erfolge man vorzuweisen hätte – eine glatte Lüge.

Drei Wochen nachdem die Zwillingstürme in New York am 11. September 2001 von saudischen Terroristen mit Flugzeugen getroffen wurden, begann der US-Feldzug gegen die Taliban in Afghanistan. Das massive Bombardement der US Air Force sorgte für Panik bei den Partnern von gestern, die zuvor von der Regierung von Bill Clinton noch hofiert wurden. Doch der Einsatz von US- und NATO-Bodentruppen sorgte dafür, dass sich die während der sowjetischen Besatzungszeit als "Freiheitskämpfer" gefeierten Mudschaheddin neu formierten und gemeinsam gegen die neuen Besatzer kämpften.

Seitdem hört man aus Washington, Brüssel, London oder Berlin immer wieder, was für Fortschritte man in Afghanistan erzielt hat. Die Realität ist aber eine andere. Allein in diesem zentralasiatischen Land, starben seit dem Jahr 2001 mehr als 2.300 US-Soldaten und weitere 20.000 wurden verletzt. Die Zahl von getöteten Afghanen ist fünfzig Mal höher, aber das kümmert im Westen nur Wenige.

Immer wieder gab es Stimmen von aktiven US-Soldaten, Veteranen und Experten, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen ist. Doch statt der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, präsentierten ranghohe Militärs und Regierungsmitglieder Zahlen, die das Gegenteil beweisen sollten. So rechtfertigen sie die Ausgaben, die im Laufe der Jahre auf nahezu eine Billion US-Dollar anschwollen. Doch diese Statistiken wurden gefälscht, wie die Washington Post nach einer über dreijähriger Recherchearbeit belegt.

Die einflussreiche Zeitung gelangte in den Besitz von Dokumenten, die das Büro des Sonderbeauftragten für den Wiederaufbau in Afghanistan (SIGAR) im Rahmen des Projekts "Lessons Learned" zusammengetragen hatte. Dafür wurden Interviews mit über 400 Regierungsmitarbeiten und Militärs geführt, die eine schreckliche Wahrheit ans Tageslicht brachten: Man weiß seit Jahren, dass der Krieg in Afghanistan verloren ist. 

Wieso die Regierung es vorzog, jahrelang eine Lügenfassade aufrecht zu erhalten, lässt sich aus der Aussage von Douglas Lute erkennen. Er war von 2007 bis 2010 stellvertretender Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Obama und zuständig für Afghanistan:

Uns fehlte es an grundsätzlichem Verständnis für Afghanistan, wir wussten nicht, was wir (dort) taten. 

Was versuchen wir hier zu tun? Wir hatten nicht die geringste Ahnung, was wir vorhatten. 

Wenn das amerikanische Volk das Ausmaß dieser Ahnungslosigkeit wüsste... 2.400 gefallene Soldaten. Wer will da sagen: Es war umsonst?

Zu den gefälschten Statistiken sagte Bob Crowley, ein US-Offizier, der als ranghoher Berater für Aufstandsbekämpfung den US-Kommandeuren von 2013 bis 2014 diente:

Jeder Datenpunkt wurde geändert, um das bestmögliche Bild zu zeichnen.

Umfragen waren zum Beispiel völlig unzuverlässig, aber sie verstärkten (das Bild), dass alles, was wir taten, richtig war und wir zu einer sich selbstleckenden Eistüte [d.h. ein sich selbst erhaltendes System] wurden.  

John Sopko, Leiter von SIGAR, bestätigte nach Auswertung der Interviews und tausenden Dokumenten, dass "das amerikanische Volk konstant belogen wurde". Das gilt natürlich nicht nur für die US-Amerikaner, sondern auch für alle anderen Bevölkerungen, deren Regierungen sich an dem Krieg in Afghanistan beteiligen.

Den Grund für diese militärische Niederlage sehen die interviewten Personen in der unklaren Definition von Strategie und Zielen. Selbst der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld beklagte sich in einem Memo vom 8. September 2003, dass er keine Ahnung hat, "wer die bösen Jungs sind". Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die USA aber bereits seit fast zwei Jahren im Krieg gegen einen Gegner, den sie nicht einmal kannten. 

Man beschäftigte sich mit Fragen wie "war Al-Qaida der Feind oder die Taliban? War Pakistan ein Freund oder ein Gegner? Was ist mit dem Islamischen Staat und die verwirrende Vielzahl an ausländischen Dschihadisten, ganz zu schweigen von den Warlords auf der Lohnliste der CIA?" Diese Fragen wurden nie vollständig beantwortet, was oft für Frust bei den Spezialeinheiten sorgte, die im engen Kontakt mit verschiedenen Gruppierungen in Afghanistan standen.

Ein weiterer Aspekt des verloren gegangenen Krieges, ist die massive Korruption innerhalb der afghanischen Regierung, die nur durch westliche Hilfe am Leben gehalten werden kann. Ryan Crocker, US-Botschafter in Kabul im Jahr 2002 und erneut von 2011 bis 2012, meinte dazu:

Unser größtes Einzelprojekt, so traurig und unabsichtlich es natürlich ist, könnte die Entwicklung von Massenkorruption gewesen sein. Wenn es erst auf dem Niveau ist, das ich sah, als ich dort draußen war, dann ist es irgendwo zwischen unglaublich hart und geradezu unmöglich, um es zu beheben. 

Allein die USA haben seit 2001 mehr als 133 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau des zerstörten Landes ausgegeben, was inflationsbereinigt sogar mehr als der Marshall-Plan ist, mit dem ganz Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde. Solche immensen Summen, zumal in einem Land ohne starke Regierungsinstitutionen, fördern die Korruption im großen Stil, wie Crocker es zugegeben hat. 

Während US-Präsident Barack Obama mit seinem Vorhaben gescheitert ist, bemüht sich die Regierung von Donald Trump weiterhin, einen modus vivendi mit den Taliban zu finden. Ein Abkommen mit ihnen könnte nach fast zwei Jahrzehnten des Krieges den Weg für eine politische Lösung in Afghanistan ebnen.  

Mehr zum Thema - Korruption, Drogen, Verlust an Boden - Afghanistan ist "schwarzes Loch" für US-Steuermilliarden 


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Afthanistan 26.12.2019: Das Geschenk der kriminellen NATTO: Über 100.000 Ziviltote:
UN-Angaben: Mehr als 100.000 Zivilopfer seit zehn Jahren in Afghanistan


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27.1.2020: Kriminelle NATTO verliert in Afghanistan einen Kampfjet:
US-Kommando gibt Verlust eines Militärflugzeugs in Afghanistan zu – bestreitet aber Abschuss


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26.2.2020: Australische Soldaten mit Kriegsverbrechen in Afghanistan:
Afghanistan-Einsatz: Australien untersucht mehr als 50 mutmaßliche Kriegsverbrechen seiner Soldaten


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Epoch
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29.2.2020: Historisch: USA und Taliban unterzeichnen Friedensabkommen für Afghanistan

Nach anderthalb Jahren Verhandlungen ist es soweit: In Doha wurde ein Abkommen zwischen den USA und den Taliban unterzeichnet. Mehr»

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Den Haag 5.3.2020: Die kriminelle NATTO kommt wegen Kriegsverbrechen in Afghanistan dran:
Urteil des IStGH
:
Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen in Afghanistan
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/istgh-urteil-ueber-ermittlungen-zu-kriegsverbrechen-in-afghanistan-16664973.html

<Die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs darf Handlungen der Taliban, der afghanischen Regierungstruppen und ausländischer Soldaten untersuchen. Die amerikanische Regierung lehnt das ab.

Nach langem Ringen lässt der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) doch Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Afghanistan zu. Die Staatsanwältin Fatou Bensouda sei befugt, eine Ermittlung zu mutmaßlichen Verbrechen in Afghanistan ab Mai 2003 einzuleiten, teilte Richter Piotr Hofmanski am Donnerstag in Den Haag mit. Er kippte damit eine Entscheidung aus erster Instanz.

Die Richter des in Den Haag ansässigen IStGH hatten vor knapp einem Jahr Ermittlungen zu Afghanistan abgelehnt. Sie begründeten ihre Entscheidung damals damit, dass Ermittlungen „zu diesem Zeitpunkt den Interessen der Justiz nicht dienlich“ seien.

Die Chefanklägerin Bensouda hatte 2017 beim IStGH beantragt, Ermittlungen wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in Afghanistan einleiten zu können. Konkret ging es um Vorwürfe gegen die radikalislamischen Taliban und afghanische Regierungstruppen ab 2003, aber auch um mögliche Verbrechen ausländischer Militärs, insbesondere von amerikanischen Soldaten und Angehörigen des amerikanischen Geheimdienstes CIA. Seit 2006 liefen dazu Vorermittlungen. Auch zu vermeintlichen Kriegsverbrechen in mutmaßlich geheimen Gefangenenlagern der amerikanischen Streitkräfte außerhalb von Afghanistan darf die Anklage nun offiziell ermitteln.

Die Regierung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump lehnt Ermittlungen des IStGH zu Afghanistan ab; die Vereinigten Staaten gehören dem Gericht ohnehin nicht an. Kurz vor der Entscheidung in erster Instanz verhängte Washington deshalb Visasperren gegen Mitarbeiter des Gerichts. Der Chefanklägerin Bensouda wurde das Visum für die Vereinigten Staaten entzogen.

Bensouda legte im September Einspruch gegen die Entscheidung in erster Instanz ein. Bei einer Anhörung im Dezember sprachen sich auch Opfervertreter abermals für die Einleitung von Ermittlungen aus.

Die Vereinigten Staaten und die radikalislamischen Taliban hatten am Wochenende ein Abkommen unterzeichnet, das den Weg für einen dauerhaften Frieden in Afghanistan und für einen Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Land ebnen soll. Allerdings gab es seither bereits dutzende Taliban-Angriffe. Allein im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Vereinten Nationen in Afghanistan fast 3500 Zivilisten getötet und rund 7000 weitere verletzt.

Der Internationales Strafgerichtshof verfolgt Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord. 123 Staaten haben den Grundlagenvertrag des Gerichtes ratifiziert, die sogenannten römischen Statuten. Die Vereinigten Staaten, Israel und Russland sind nicht Mitglied. Ermittlungen beim Weltstrafgericht ziehen sich in der Regel über Jahre hinweg. Es ist nicht abzusehen, ob sie in diesem Fall auch zu Haftbefehlen oder einem Prozess führen werden.

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Doha (Katar) 14.4.2020: Vertreter der Taliban und der USA besprechen in Doha Umsetzung des Friedensabkommens


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Epoch
                        Times online, Logo

27.6.2020: Epoch Times meldet: Fake oder Wahrheit?
Bericht: Russische Agenten unterstützten Taliban-Attacken auf US-Soldaten

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28.6.2020: Trump korrigiert MoSSad-NYT: Putin finanziert niemals die Taliban:
„Verlogenes Fake“ – Trump stellt NYT-Artikel über Taliban an den Pranger


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11.9.2020: Merkels "Sprache": Kriminelle NATO tötet afghanische Kinder ohne Ende - mit Drohnen von Ramstein aus:
"Militärische Ziele" der USA in Afghanistan: Über 70 Kinder unter 117 Toten bei nur 11 Luftangriffen


https://deutsch.rt.com/international/106549-militaerische-ziele-der-usa-in-afghanistan/

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1 Minute Lesezeit

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17.7.2021: Nato hat Militäreinsatz in Afghanistan beendet

Dieser Inhalt wurde am 16. Juli 2021 publiziert Die Nato hat ihren Militäreinsatz in Afghanistan nach knapp zwei Jahrzehnten still und leise beendet. Das bestätigten mehrere Diplomaten und...

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Afghanistan 14.8.2021: Taliban sind vor Kabul:
Taliban lauern vor den Toren von Kabul - Kämpfe in mehreren Provinzen
https://www.focus.de/politik/ausland/zweitgroesste-stadt-afghanistans-taliban-lauern-vor-den-toren-von-kabul-kaempfe-in-mehreren-provinzen_id_13993397.html

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17.8.2021: Kabul ist von den Taliban übernommen - das englische Pokerspiel mit Afghanistan hat ein Ende:
Taliban-Führer posieren im Präsidentenpalast und verkünden ihren Sieg
https://www.focus.de/politik/ausland/zweitgroesste-stadt-afghanistans-taliban-fuehrer-posieren-im-praesidentenpalast-und-verkuenden-ihren-sieg_id_13993397.html
https://t.me/oliverjanich/69688

16.8.2021: „23.53 Uhr: Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung befinden sich nur sieben Menschen, die auf der offiziellen Evakuierungsliste standen, an Bord des Rettungsflugs.
Das berichtet die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise.

Von den 57 Mitarbeitern der Botschaft und 88 weiteren Deutschen, die aktuell ausgeflogen werde sollen, hätten sich nur diese sieben Personen am Flughafen befunden. Mehr hätte die Botschaft nicht rechtzeitig zur Evakuierung an den Flughafen gebracht.“


Afghanistan 17.8.2021: Kriminelle "USA" - nichts als Lügen:
Glenn Greenwald: Die US-Regierung hat zwei Jahrzehnte lang über Afghanistan gelogen
https://uncutnews.ch/glenn-greenwald-die-us-regierung-hat-zwei-jahrzehnte-lang-ueber-afghanistan-gelogen/

Quelle: The U.S. Government Lied For Two Decades About Afghanistan

<Von Glenn Greenwald: Greenwald begann 2007, für Salon zu schreiben, und 2012 für The Guardian. Im Juni 2013, während er bei The Guardian arbeitete, begann er mit der Veröffentlichung einer Reihe von Berichten, die bisher unbekannte Informationen über amerikanische und britische globale Überwachungsprogramme enthielten, basierend auf geheimen Dokumenten, die von Edward Snowden bereitgestellt wurden. Seine Arbeit trug dazu bei, dass The Guardian und The Washington Post einen Pulitzer-Preis gewannen, und er gewann den 2013 George Polk Award zusammen mit drei anderen Reportern, darunter Laura Poitras. Im Jahr 2014 gründeten Greenwald, Poitras und Jeremy Scahill The Intercept, für das er bis zu seinem Rücktritt im Oktober 2020 Mitbegründer und Redakteur war. Anschließend begann Greenwald, auf Substack zu veröffentlichen, einer Online-Newsletter-basierten Journalismus-Plattform. Quelle

Mit der gleichen betrügerischen Taktik, die sie in Vietnam angewandt haben, haben die politischen und militärischen Vertreter der USA das Land wiederholt über die Erfolgsaussichten in Afghanistan getäuscht.

„Das Taliban-Regime kommt zu einem Ende“, verkündete Präsident George W. Bush am 12. Dezember 2001 – heute vor fast zwanzig Jahren – im National Museum of Women in the Arts. Fünf Monate später schwor Bush: „Mit den Vereinigten Staaten von Amerika haben sich die Terroristen einen Feind ausgesucht, wie sie ihn noch nie zuvor hatten. . . Wir werden bleiben, bis die Mission erfüllt ist.“ Vier Jahre später, im August 2006, verkündete Bush: „Al-Qaida und die Taliban haben einen begehrten Stützpunkt in Afghanistan verloren, und sie wissen, dass sie ihn niemals zurückgewinnen werden, wenn die Demokratie Erfolg hat. . . . Die Tage der Taliban sind vorbei. Die Zukunft Afghanistans gehört dem afghanischen Volk.“

Zwei Jahrzehnte lang war die Botschaft, die die Amerikaner von ihren politischen und militärischen Führern über den längsten Krieg des Landes hörten, dieselbe. Amerika ist am Gewinnen. Die Taliban stehen kurz vor der endgültigen Auslöschung. Die USA stärken die afghanischen Sicherheitskräfte, die bald in der Lage sein werden, auf sich allein gestellt die Regierung und das Land zu verteidigen.

Vor gerade einmal fünf Wochen, am 8. Juli, stand Präsident Biden im East Room des Weißen Hauses und betonte, dass eine Übernahme Afghanistans durch die Taliban nicht unvermeidlich sei, da zwar ihre Bereitschaft dazu in Zweifel gezogen werden könne, „die afghanische Regierung und Führung aber eindeutig die Fähigkeit haben, die bestehende Regierung zu erhalten“. Biden bestritt dann vehement die Richtigkeit der Behauptung eines Reporters, dass „Ihre eigenen Geheimdienste zu der Einschätzung gekommen sind, dass die afghanische Regierung wahrscheinlich zusammenbrechen wird“. Biden schnappte zu: „Das ist nicht wahr. Sie sind nicht – sie sind nicht – nicht zu diesem Schluss gekommen“.

Biden fuhr mit seinen Beteuerungen fort, indem er darauf bestand, dass „die Wahrscheinlichkeit, dass es eine einheitliche Regierung in Afghanistan geben wird, die das ganze Land kontrolliert, höchst unwahrscheinlich ist.“ Er ging noch weiter: „Es ist höchst unwahrscheinlich, dass die Taliban alles kontrollieren und das ganze Land besitzen werden.“ Und dann, in einem Austausch, der aufgrund seiner schieren Falschheit von einem Präsidentenpodium aus wahrscheinlich historische Bedeutung erlangen wird, erließ Biden dieses Dekret:

Q. Herr Präsident, einige vietnamesische Veteranen sehen in diesem Rückzug in Afghanistan Anklänge an ihre Erfahrungen. Sehen Sie irgendwelche Parallelen zwischen diesem Rückzug und dem, was in Vietnam geschah, wobei einige Leute das Gefühl haben –

DER PRÄSIDENT: Überhaupt keine. Null. Sie hatten ganze Brigaden, die durch die Tore unserer Botschaft brachen – sechs, wenn ich mich nicht irre.

Die Taliban sind nicht der Süden – die nordvietnamesische Armee. Sie sind nicht – sie sind nicht im Entferntesten vergleichbar, was ihre Fähigkeiten angeht. Es wird nicht vorkommen, dass in Afghanistan Menschen vom Dach einer Botschaft in den Vereinigten Staaten gehoben werden. Das ist überhaupt nicht vergleichbar.

Auf die Frage, ob die Taliban nach zwanzig Jahren US-Kriegsführung in Afghanistan stärker denn je seien, erklärte Biden: „Im Vergleich zur Ausbildung und Kapazität der [afghanischen nationalen Sicherheitskräfte] und der Ausbildung der Bundespolizei sind sie nicht einmal annähernd so stark.“ Am 21. Juli – also vor gerade einmal drei Wochen – räumte General Mark Milley, Bidens Vorsitzender der Generalstabschefs, ein, dass „die Möglichkeit einer vollständigen Übernahme durch die Taliban oder die Möglichkeit einer Reihe anderer Szenarien“ bestehe, betonte aber: „Die afghanischen Sicherheitskräfte haben die Fähigkeit, ihr Land ausreichend zu bekämpfen und zu verteidigen.“

Ähnliche Zusicherungen haben die US-Regierung und die militärische Führung dem amerikanischen Volk seit Beginn des Krieges gegeben. „Verlieren wir diesen Krieg?“, fragte Armee-Generalmajor Jeffrey Schloesser, Kommandeur der 101. Luftlandedivision, rhetorisch in einer Pressekonferenz aus Afghanistan im Jahr 2008 und antwortete so: „Auf gar keinen Fall. Kann der Feind siegen? Auf gar keinen Fall.“ Am 4. September 2013 beschwerte sich der damalige Generalleutnant Milley – heute Bidens Vorsitzender der Generalstabschefs – darüber, dass die Medien die Fortschritte beim Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte nicht ausreichend würdigten: „Diese Armee und diese Polizeikräfte waren jeden Tag sehr, sehr effektiv im Kampf gegen die Aufständischen“, betonte General Milley.

Nichts davon war wahr. Es war immer eine Lüge, die zunächst dazu diente, die endlose Besetzung des Landes durch die USA zu rechtfertigen, und dann, als die USA kurz vor dem Abzug standen, ein schönes Märchen darüber auszuhecken, warum die vergangenen zwanzig Jahre nicht bestenfalls eine völlige Verschwendung waren. Dass diese Behauptungen falsch waren, kann nicht vernünftig bestritten werden, während die Welt zusieht, wie die Taliban ganz Afghanistan übernehmen, als ob die gepriesenen „afghanischen nationalen Sicherheitskräfte“ Porzellanpuppen mit Papierwaffen wären. Aber woher wissen wir, dass diese Aussagen, die im Laufe von zwei Jahrzehnten gemacht wurden, tatsächlich Lügen waren und nicht nur wild falsche Behauptungen, die mit Aufrichtigkeit vorgetragen wurden?

***

Zunächst einmal haben wir diese Taktik von US-Beamten – die amerikanische Öffentlichkeit über Kriege zu belügen, um sowohl ihre Einleitung als auch ihre Fortsetzung zu rechtfertigen – immer wieder erlebt. Der Vietnamkrieg wurde ebenso wie der Irakkrieg mit einer völligen Erfindung begonnen, die von den Geheimdiensten verbreitet und von den Konzernmedien unterstützt wurde: dass die Nordvietnamesen einen unprovozierten Angriff auf US-Schiffe im Golf von Tonkin gestartet hätten. Im Jahr 2011 rechtfertigte Präsident Obama, der letztlich eine Abstimmung des Kongresses gegen seine Beteiligung am Krieg in Libyen zum Sturz von Muammar Qaddafi ignorierte, den NATO-Krieg, indem er leugnete, dass ein Regimewechsel das Ziel war: „Unsere militärische Mission ist eng darauf ausgerichtet, Leben zu retten … eine Ausweitung unserer militärischen Mission auf einen Regimewechsel wäre ein Fehler.“ Noch während Obama diese falschen Beteuerungen abgab, berichtete die New York Times, dass „das amerikanische Militär eine ausgedehnte und zunehmend wirksame Luftkampagne durchführte, um die libysche Armee zu zwingen, sich gegen Oberst Muammar el-Qaddafi zu wenden“.

Genau wie beim Krieg in Afghanistan haben die politischen und militärischen Führer der USA die amerikanische Öffentlichkeit jahrelang über die Aussichten auf einen Sieg in Vietnam belogen. Am 13. Juni 1971 veröffentlichte die New York Times Berichte über Tausende von Seiten streng geheimer Dokumente von Militärplanern, die als „The Pentagon Papers“ bekannt wurden. Die Dokumente, die vom ehemaligen RAND-Beamten Daniel Ellsberg zur Verfügung gestellt wurden, der sagte, er könne nicht guten Gewissens zulassen, dass die offiziellen Lügen über den Vietnamkrieg fortgesetzt werden, enthüllten, dass die US-Beamten im Geheimen die Aussichten auf einen Sieg über die Nordvietnamesen weitaus pessimistischer einschätzten, als ihre prahlerischen öffentlichen Erklärungen vermuten ließen. Im Jahr 2021 erinnerte die New York Times anlässlich des 50. Jahrestages ihrer Veröffentlichung an einige der Lügen, die durch dieses Archiv belegt wurden:

Mit einem erbeuteten chinesischen Maschinengewehr in der Hand trat Verteidigungsminister Robert S. McNamara im Frühjahr 1965 auf einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz auf. Die Vereinigten Staaten hatten gerade ihre ersten Kampftruppen nach Südvietnam entsandt, und der neue Vorstoß, so prahlte er, zermürbte den angeschlagenen Vietcong weiter.

„In den letzten viereinhalb Jahren hat der Vietcong, die Kommunisten, 89.000 Mann verloren“, sagte er. „Sie können den starken Verlust sehen.“

Das war eine Lüge. Aus vertraulichen Berichten wusste McNamara, dass die Lage im Süden „schlecht war und sich verschlechterte“. „Der Vietcong hat die Initiative“, hieß es in den Informationen. „Unter der Landbevölkerung, in den Städten und sogar unter den Soldaten nimmt der Defeatismus zu“.

Lügen wie die von McNamara waren während des gesamten amerikanischen Engagements in Vietnam die Regel, nicht die Ausnahme. Die Lügen wurden gegenüber der Öffentlichkeit, dem Kongress, bei Anhörungen hinter verschlossenen Türen, in Reden und vor der Presse wiederholt.

Die wahre Geschichte wäre vielleicht unbekannt geblieben, hätte McNamara 1967 nicht eine geheime Geschichte auf der Grundlage von Geheimdokumenten in Auftrag gegeben, die als Pentagon Papers bekannt wurden. Zu diesem Zeitpunkt wusste er, dass sich der Krieg trotz der fast 500.000 US-Soldaten im Kriegsgebiet in einer Patt-Situation befand.

Das Muster der Lügen war über mehrere Regierungen hinweg praktisch identisch, wenn es um Afghanistan ging. 2019 veröffentlichte die Washington Post – offensichtlich in Anspielung auf die Pentagon Papers – einen Bericht über geheime Dokumente mit dem Titel „The Afghanistan Papers: A secret history of the war“. Unter der Überschrift „AT WAR WITH THE TRUTH“ fasste die Post ihre Erkenntnisse zusammen: „US-Beamte sagten ständig, sie würden Fortschritte machen. Das taten sie nicht, und sie wussten es, wie eine exklusive Untersuchung der Post ergab.“ Sie erklärten:

Jahr für Jahr haben die US-Generäle in der Öffentlichkeit erklärt, sie machten stetige Fortschritte bei dem zentralen Punkt ihrer Strategie: der Ausbildung einer robusten afghanischen Armee und nationalen Polizei, die das Land ohne ausländische Hilfe verteidigen kann

In den Lessons Learned-Interviews beschrieben die US-Militärausbilder die afghanischen Sicherheitskräfte jedoch als inkompetent, unmotiviert und voller Deserteure. Sie warfen den afghanischen Befehlshabern auch vor, dass sie die – von den US-Steuerzahlern bezahlten – Gehälter für Zehntausende von „Geistersoldaten“ in die eigene Tasche stecken.

Keiner zeigte sich zuversichtlich, dass die afghanische Armee und Polizei die Taliban jemals aus eigener Kraft abwehren, geschweige denn besiegen könnte. Mehr als 60.000 Angehörige der afghanischen Sicherheitskräfte wurden getötet, eine Opferzahl, die von den US-Befehlshabern als unhaltbar bezeichnet wurde.

Wie die Washington Post erklärte, „widersprechen die Dokumente einer langen Reihe von öffentlichen Erklärungen von US-Präsidenten, Militärkommandeuren und Diplomaten, die den Amerikanern Jahr für Jahr versicherten, dass sie in Afghanistan Fortschritte machten und der Krieg es wert sei, gekämpft zu werden“. Diese Dokumente zerstreuen jeden Zweifel daran, dass diese Unwahrheiten beabsichtigt waren:

Mehrere der Befragten beschrieben ausdrückliche und anhaltende Bemühungen der US-Regierung, die Öffentlichkeit absichtlich in die Irre zu führen. Sie sagten, dass es im militärischen Hauptquartier in Kabul – und im Weißen Haus – üblich war, Statistiken zu verzerren, um den Anschein zu erwecken, dass die Vereinigten Staaten den Krieg gewinnen, obwohl dies nicht der Fall war.

„Jeder Datenpunkt wurde verändert, um das bestmögliche Bild zu vermitteln“, sagte Bob Crowley, ein Oberst der Armee, der 2013 und 2014 als hochrangiger Berater der US-Militärbefehlshaber bei der Aufstandsbekämpfung tätig war, in einem Interview mit der Regierung. „Umfragen zum Beispiel waren völlig unzuverlässig, bestärkten uns aber darin, dass alles, was wir taten, richtig war, und wir wurden zu einer selbstleckenden Eistüte.“

John Sopko, der Leiter der Bundesbehörde, die die Befragungen durchführte, räumte gegenüber The Post ein, dass die Dokumente zeigen, „dass das amerikanische Volk ständig belogen wurde.“

Letzten Monat interviewte der unabhängige Journalist Michael Tracey, der für Substack schreibt, einen US-Veteranen des Krieges in Afghanistan. Der ehemalige Soldat, dessen Aufgabe es war, an Ausbildungsprogrammen für die afghanische Polizei mitzuwirken und der auch an Ausbildungsbesprechungen für das afghanische Militär teilnahm, beschrieb detailliert, warum das Programm zur Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte ein so offensichtlicher Misserfolg und sogar eine Farce war. „Ich glaube, man kann gar nicht genug betonen, dass es sich um ein System handelte, das im Grunde nur dazu diente, Geld zu verpulvern und Ausrüstung zu verschwenden oder zu verlieren“, sagte er. Was die US-Militärpräsenz dort betrifft, habe ich sie als eine große Geldtransferoperation betrachtet: eine endlose Geldgrube für US-Sicherheitsunternehmen und afghanische Kriegsherren, die alle wussten, dass keine wirklichen Fortschritte erzielt wurden, und die nur so viel Geld der US-Steuerzahler aufsaugen wollten, wie sie konnten, bevor der unvermeidliche Abzug und die Übernahme durch die Taliban erfolgen.

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In Anbetracht all dessen ist es einfach unvorstellbar, dass Bidens falsche Aussagen über die Einsatzbereitschaft des afghanischen Militärs und der Polizei im vergangenen Monat nicht vorsätzlich waren. Das gilt insbesondere, wenn man bedenkt, wie intensiv die USA Afghanistan mehr als ein Jahrzehnt lang auf jede erdenkliche Weise elektronisch überwacht haben. Ein bedeutender Teil des Archivs, das mir Edward Snowden zur Verfügung gestellt hat, beschreibt die umfassende Überwachung, die die NSA über ganz Afghanistan verhängt hatte. Im Einklang mit den von ihm geforderten Richtlinien haben wir die meisten dieser Dokumente über die US-Überwachung in Afghanistan nie veröffentlicht, weil sie Menschen gefährden könnten, ohne dem öffentlichen Interesse zu dienen. Aber einige der Berichte gaben einen Einblick, wie umfassend das Land von den US-Sicherheitsdiensten überwacht wurde.

Im Jahr 2014 berichtete ich zusammen mit Laura Poitras und einem anderen Journalisten, dass die NSA unter dem Codenamen SOMALGET Kapazitäten entwickelt hatte, die es ihr ermöglichten, in mindestens fünf Ländern „heimlich den Ton praktisch aller Handygespräche abzuhören, aufzuzeichnen und zu archivieren“. Sie konnten jederzeit die gespeicherten Gespräche aller per Mobiltelefon geführten Gespräche im ganzen Land abhören. Obwohl wir die Namen von vier Ländern veröffentlichten, in denen das Programm implementiert worden war, hielten wir nach ausführlichen internen Debatten bei The Intercept die Identität des fünften Landes – Afghanistan – zurück, weil die NSA einige Redakteure davon überzeugt hatte, dass die Veröffentlichung es den Taliban ermöglichen würde, zu erfahren, wo sich das Programm befand, und dass es das Leben der militärischen und privatwirtschaftlichen Mitarbeiter, die daran arbeiteten, gefährden könnte (im Allgemeinen hielten wir auf Snowdens Bitte hin die Veröffentlichung von Dokumenten über NSA-Aktivitäten in aktiven Kriegsgebieten zurück, es sei denn, sie enthüllten Illegalität oder andere Täuschungen). WikiLeaks enthüllte jedoch später genau, dass das einzige Land, dessen Identität wir zurückhielten, in dem dieses Programm durchgeführt wurde, Afghanistan war.

In Afghanistan konnte praktisch nichts ohne das Wissen der amerikanischen Geheimdienste geschehen. Es ist einfach unmöglich, dass sie sich so gründlich geirrt haben, während sie unschuldig und aufrichtig versuchten, den Amerikanern die Wahrheit darüber zu sagen, was dort vor sich ging.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die politische und militärische Führung der USA die amerikanische Öffentlichkeit zwei Jahrzehnte lang über die Erfolgsaussichten in Afghanistan im Allgemeinen und die Stärke und Kapazität der afghanischen Sicherheitskräfte im Besonderen belogen hat – bis vor fünf Wochen, als Biden wütend die Vorstellung zurückwies, dass ein US-Abzug zu einer schnellen und vollständigen Übernahme durch die Taliban führen würde. Zahlreiche Dokumente, die von der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert wurden, bewiesen, dass die US-Beamten wussten, dass ihre Aussagen falsch waren – wie so oft in früheren Kriegen – und sogar absichtlich Informationen verfälschten, um ihre Lügen zu ermöglichen.

Jeder Restzweifel an der Falschheit dieser zwei Jahrzehnte optimistischer Behauptungen wurde durch den einfachen und blitzschnellen Blitzkrieg ausgelöscht, mit dem die Taliban die Kontrolle über Afghanistan zurückeroberten, als ob das gepriesene afghanische Militär gar nicht existierte, als ob sich der August 2001 wiederholen würde. Es ist wichtig, nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, wie leicht und häufig die US-Führer die Öffentlichkeit über ihre Kriege belügen, wenn diese Lügen am Ende dieser Kriege aufgedeckt werden, sondern sich auch an diese wichtige Lektion zu erinnern, wenn die US-Führer das nächste Mal einen neuen Krieg vorschlagen und dabei dieselben Taktiken der Manipulation, der Lüge und des Betrugs anwenden.>


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17.8.2021: Die Taliban haben Frauen eingeladen, sich an der künftigen Regierung zu beteiligen - Al Hadath TV.
https://t.me/uncut_news/31654


Afghanistan 17.8.2021: Die kriminelle NATO entschuldigt sich nicht:
20 Jahre NATO-Massenmord: Deutschland hinterlässt in Afghanistan blutgetränkte Erde
https://uncutnews.ch/20-jahre-nato-massenmord-deutschland-hinterlaesst-in-afghanistan-blutgetraenkte-erde/

Die Gotteskrieger mit den wilden Vollbärten überrennen Afghanistan. Man schafft es gar nicht mehr mit dem Aufzählen der eingenommenen Provinzen und Großstädte Schritt zu halten. Wenn überhaupt, wird noch um die Hauptstadt Kabul gekämpft, der Rest des..



17.8.2021: Das islamische Emirat Afghanistan meldet sich mit einem Paukenschlag zurück | uncut-news.ch
https://uncutnews.ch/das-islamische-emirat-afghanistan-meldet-sich-mit-einem-paukenschlag-zurueck/

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Kabul-Tadschikistan 18.8.2021: Die Flucht des afghanischen Präsidenten: 169 Millionen Dollar mitgenommen!
https://t.me/oliverjanich/69903

Der afghanische Präsident Ghani ist nach Angaben der russischen Botschaft mit vier Autos und einem mit Geld verstauten Hubschrauber aus dem Land geflohen. Der afghanische Botschafter in Tadschikistan sagt, der ehemalige Präsident Ghani sei mit Taschen voller 169 Millionen US-Dollar geflohen, als #Kabul fiel. - DiscloseTV


Afghanistan 18.8.2021: Die Regierung unter den "USA" hat sich mit Entwicklungsgeldern Luxusbauten gebaut
https://t.me/oliverjanich/69896

Falls sich jemand fragt, wo die Deutschen Steuergelder für Entwicklungshilfe in Höhe von ca. 200 Mio/Jahr hingekommen sind, die seit 2012 nach Afghanistan transferiert wurden, der kann gerne diese zwei zusammengeschnittenen Videosequenzen der Häuser von Staatsbediensteten und Militärs in Afghanistan betrachten


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Afghanistan Innenministerium 19.8.2021: Was die Puppenregierung mitgenommen hat: Geld und Bier:
Was die Anhänger der westlichen Marionettenregierung bei ihrer Flucht aus Kabul mitgenommen haben
https://www.anti-spiegel.ru/2021/was-die-anhaenger-der-westlichen-marionettenregierung-bei-ihrer-flucht-aus-kabul-mitgenommen-haben/

<Die russische Botschaft ist derzeit fast die einzige, die in Kabul noch regulär arbeitet und der russische Botschafter berichtet im russischen Fernsehen täglich über die Lage in der Stadt. Hier will ich mal etwas Kurioses melden.

Die Meldungen aus Afghanistan sind derzeit eher traurig, weshalb ich finde, dass es an der Zeit ist, auch mal etwas zu melden, das nicht so Bier-ernst ist. Obwohl: Um Bier geht es dabei auch. Daher habe ich einen kurzen Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Als die afghanischen Soldaten Kabul verließen, wollten sie vor allem ihr Bier mitnehmen, sagte der russische Botschafter in Afghanistan, Dmitri Schirnow.

„Am Morgen des 15. August waren meine Jungs zufällig auf einer Mission in der Stadt. Sie sahen, wie die Ordnungskräfte das Wertvollste, was sie hatten – Bier – aus dem Innenministerium mitnahmen“, so der Diplomat gegenüber einem Fernsehsender.

Er bestätigte auch, dass der afghanische Präsident Aschraf Ghani versucht hatte, Geld mitzunehmen, als er aus dem Land floh.

„Er hatte einen Hubschrauber voller Geld. Nicht alles Geld passte hinein“, sagte Schirnow.

Am 15. August drangen Taliban-Kämpfer kampflos in Kabul ein und erklärten, Afghanistan sei nun unter ihrer Kontrolle. Die Taliban versprechen, dass sie in naher Zukunft bekannt geben werden, wer genau das Land regieren wird.

Ende der Übersetzung>

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Afghanistan unter den Taliban 19.8.2021: Frauen auf Plakaten darf es nicht mehr geben
Gestern sagte der Taliban-Sprecher den Medien: "Frauen werden glücklich sein", heute werden ihre Gesichter von öffentlichen Plätzen in Afghanistan getilgt.
https://t.me/uncut_news/31760

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Afghanistan 20.8.2021: Mit afghanischer Flagge darf man nicht mehr einfach so Mofa fahren - Beschlagnahmung und Ohrfeige:
Für die afghanische Flagge gibts ab jetzt Watschn.
https://t.me/oliverjanich/70152

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4R-Afghanistan 22.8.2021: Krimineller kommt mit Rettungsflug ins 4R zurück!
Abgeschobener Straftäter gelangt in Evakuierungsflug aus Kabul zurück nach Deutschland

RT Deutsch: https://de.rt.com/inland/122911-abgeschobener-straftater-gelangt-in-evakuierungsflug/

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Afghanistan 24.8.2021: Was die kr. NATO den Taliban geschenkt hat: Die Liste:
Vollständige Liste der von den USA zurückgelassenen Waffen in Afghanistan
https://t.me/uncut_news/32025

-- 2.000 gepanzerte Fahrzeuge, einschließlich Humvees und MRAPs
-- 75.989 Fahrzeuge insgesamt: FMTV, M35, Ford Rangers, Ford F350, Ford Vans, Toyota Pickups, gepanzerte Sicherheitsfahrzeuge usw.
45 UH-60 Blachhawk-Hubschrauber
50 MD530G Scout-Angriffshubschrauber
-- ScanEagle-Militärdrohnen
-- 30 Cessnas in Militärversion
-- 4 C-130's
-- 29 brasilianische A-29 Super Tocano Bodenangriffsflugzeuge

=208+ Flugzeuge insgesamt!!

-- Mindestens 600.000+ Handfeuerwaffen M16, M249 SAWs, M24 Sniper Systems, 50 Calibers, 1.394 M203 Grenade Launchers, M134 Mini Gun, 20mm Gatling Guns and Ammunition
61.000 M203-Kugeln
-- 20.040 Granaten
-- Panzerfäuste
-- Mörser +1.000 Schuss Munition
-- 162.000 Stück verschlüsselte militärische Kommunikationsausrüstung
-- 16.000+ Nachtsichtbrillen
-- Neueste Technologie Nachtsichtgeräte
-- Thermische Zielfernrohre und thermische Monobrillen
10.000 2,75-Zoll-Luft-Boden-Raketen
-- Aufklärungsausrüstung (ISR)
Laser-Zielgeräte
Sprengstoffe - C-4, Semtex, Zünder, Hohlladungen, Thermit, Brandbomben, AP/API/APIT
-- 2.520 Bomben
Verschlüsselte Mobiltelefone und Laptops der Verwaltung - ALLE einsatzbereit
Paletten mit Millionen von Dollars in US-Währung
-- Millionen von Munitionskugeln, darunter 20.150.600 Schuss 7,62 mm, 9.000.000 Schuss Kaliber 50, aber nicht nur.
-- Großer Vorrat an Plattenträgern und Körperpanzern
US-Militär HIIDE, für Handheld Interagency Identity Detection Equipment Biometrics
-- Jede Menge schweres Gerät, darunter Bulldozer, Bagger, Muldenkipper und Bagger

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Kabul 1.9.2021: NATO wird symbolisch beerdigt:
Taliban feiern Abzug der Koalitionstruppen mit Scheinbeerdigung der NATO-Staaten.
https://de.rt.com/asien/123393-nach-us-abzug-aus-afghanistan/
https://t.me/uncut_news/32487

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Afghanistan 16.12.2021: Taliban sind im Drogenschäft - nun mit Crystal Meth:
Afghanistan ist auf dem besten Weg, der größte Vertreiber von Crystal Meth zu werden
https://uncutnews.ch/afghanistan-ist-auf-dem-besten-weg-der-groesste-vertreiber-von-crystal-meth-zu-werden/

Die Taliban haben das boomende Drogengeschäft in Afghanistan leider wiederbelebt und stellen nun eine große Bedrohung für den Rest der Welt dar. Einem BBC-Bericht zufolge ist das Land von Opiaten auf die Herstellung von Crystal Methamphetamin umgesti..

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Kabul (Afghanistan) 16.12.2021: Demo für Frauenrechte - war genehmigt:
Dutzende Frauen demonstrieren in Kabul für ihre Rechte

In der afghanischen Hauptstadt Kabul haben heute Dutzende Frauen für ihre Rechte in den Bereichen Bildung, Arbeit und Politik demonstriert. Die Teilnehmerinnen riefen „Lebensmittel, Karrieren und Freiheit“, einige hielten Plakate, auf denen Forderungen nach dem Zugang zu politischen Ämtern standen. Normalerweise sind derartige Kundgebungen nicht mehr zulässig, seit die radikal-islamischen Taliban im August wieder die Macht in Afghanistan übernommen haben.

Protest war genehmigt worden

Dieser Protest der Frauen war aber von den Taliban genehmigt worden. Die Taliban haben zugesichert, dass ihre neue Herrschaft über das Land milder ausfallen wird als einst in den 90er Jahren. Frauen sind aber auch nun wieder von Regierungsämtern und Einrichtungen der höheren Bildung ausgeschlossen.

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Afghanistan 4.8.2022: Die Steinzeit ist wieder da - mit den Taliban wirds möglich:
Ein Jahr unter Taliban: Afghanistan „im freien Fall“

https://orf.at/stories/3279652/
https://orf.at/stories/3278060/
Ein Jahr ist vergangen, seitdem die radikalislamischen Taliban inmitten des chaotischen Abzuges der US- und NATO-Truppen in Afghanistan die Macht übernommen haben. Menschenrechtsverletzungen stehen seither an der Tagesordnung. Doch auch Hunger, Armut und Naturkatastrophen plagen das Land. Afghanistan befinde sich „im freien Fall“, sagt der Journalist Emran Feroz zu ORF.at. Die Journalistin Waslat Hasrat-Nazimi befürchtet eine weitere Eskalation.

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Ein Jahr ist vergangen, seitdem die radikalislamischen Taliban inmitten des chaotischen Abzugs der US- und NATO-Truppen in Afghanistan die Macht übernommen haben. Menschenrechtsverletzungen stehen seither an der Tagesordnung. Doch auch Hunger, Armut und Naturkatastrophen plagen das Land. Afghanistan befinde sich „im freien Fall“, sagt der Journalist Emran Feroz zu ORF.at. Die Journalistin Waslat Hasrat-Nazimi befürchtet eine weitere Eskalation.

Für den Westen und insbesondere die USA war der rasante Siegeszug der Taliban in den letzten Wochen des 20-jährigen Einsatzes im Land ein Fiasko. Am 6. August fiel die erste Provinzhauptstadt in die Hände der Taliban, am 15. August Kabul. Zahlreiche Menschen versuchten daraufhin zu fliehen: Bilder des überfüllten Flughafens der afghanischen Hauptstadt sowie jene verzweifelter Afghanen, die an einem abhebenden Flugzeug festhalten, brannten sich in das kollektive Gedächtnis.

Bis zur symbolträchtigen Tötung des Al-Kaida-Chefs Aiman al-Sawahiri durch die USA in Kabul war Afghanistan fast gänzlich aus dem Scheinwerferlicht gerückt. Und das, obwohl sich das Land, das fast 39 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner zählt, seit August 2021 „im Absturz befindet“, wie der austroafghanische Journalist Feroz („Der längste Krieg“) sagt. Man habe den Eindruck, als ob Afghanistan „in einer Zange gefangen gehalten“ werde.

Auf der einen Seite werde die afghanische Gesellschaft von der internationalen Staatengemeinschaft mittels Sanktionen „im Kollektiv für den Ausgang des Krieges bestraft“, auf der anderen Seite leide sie unter den „neuen Taliban-Machthabern, die offensichtlich überhaupt kein Interesse haben, sich zu öffnen.“ Diese halten nämlich nach wie vor an der Scharia, der strengen Auslegung des islamischen Rechts, fest.

Hardliner am Hebel der Macht

Hoffnungen, dass die Taliban gemäßigter regieren könnten als während ihrer Herrschaft von 1996 bis 2001, sind längst verflogen. „Wer sich durchgesetzt hat, das ist ganz klar, das sind die Hardliner“, sagt Feroz. Dabei handle es sich um „die alte Garde um den Taliban-Führer Mawlawi Hibatullah Achundsada“. In der Bewegung gebe es in vielen Fragen zwar unterschiedliche Ansichten, bewaffnete Machtkämpfe suche man bei den Taliban trotz anderslautender Falschmeldungen aber vergeblich, so der Experte.

Tatsache ist, dass sich die Menschenrechtslage seit der Machtergreifung der Taliban enorm verschlechtert hat. Außergerichtliche Tötungen, Folter und Zwangsenteignungen zählen zu den zahlreichen Menschenrechtsverletzungen, die einem aktuellen UNO-Bericht zufolge auf die Taliban zurückzuführen sind.

Journalisten und Menschenrechtsaktivisten sowie Mitarbeiter der ehemaligen Regierung und der Sicherheitskräfte wurden zur Zielscheibe der Taliban. Auch gegen Angehörige ethnischer Minderheiten wie etwa Hazara und Tadschiken wurde und wird gewaltsam vorgegangen.

Bildung, Beruf, Burka: Frauen verzweifelt

Vor allem aber sind es Frauen und Mädchen, die unter der Taliban-Herrschaft leiden. „Eine Frau in Afghanistan zu sein bedeutet systematisch unterdrückt zu werden“, hält die deutsch-afghanische „Deutsche Welle“-Journalistin Hasrat-Nazimi („Die Löwinnen von Afghanistan“) fest.

Ihre Rechte wurden in so gut wie allen Lebensbereichen beschnitten: Frauen dürfen dieser Tage nur noch mit männlicher Begleitung reisen. In der Öffentlichkeit ist das Tragen einer Burka Pflicht. Mädchenschulen ab der siebenten Klasse ließen die Taliban entgegen ihrer Versprechungen vielerorts schließen. Auch einige Berufe bleiben Frauen versperrt. Außerdem wurde die Flucht vor häuslicher Gewalt erschwert, während Zwangsehen zunahmen.


Frauenproteste und der Sicherheitsfaktor

Der Kampf für Frauenrechte scheint angesichts der vielen Rückschläge so notwendig wie aussichtslos. Zu Ende ist er jedenfalls nicht. Proteste würden nun „in geschlossenen Räumen“ stattfinden, „wo sich Frauen versammeln, Schilder in die Höhe halten und dann Fotos davon verbreiten“, sagt Hasrat-Nazimi. Auf der Straße sind diese unmöglich geworden.

All das hinterlässt Spuren: „Wir wissen, dass die Suizidrate gestiegen ist. Dass Depressionen extrem gestiegen sind und dass viele sagen: ‚Ich sehe keinen Grund und keine Hoffnung mehr, weiterzuleben‘“, sagt die Journalistin, die dem Kampf um Selbstbestimmung durch Afghaninnen ein Buch widmete. Nirgendwo auf der Welt seien die Menschen so unglücklich wie in Afghanistan, heißt es auch in einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Gallup.

Stimmung und Einstellung der Menschen sei aber stark von der jeweiligen Region abhängig, erklärt Hasrat-Nazimi weiter. „Es gibt Regionen – vor allem im früher stark umkämpften Süden und Südosten Afghanistans –, wo sich Frauen jetzt wohler fühlen.“ Vor allem der Faktor Sicherheit trage dazu bei – fielen doch zahlreiche Zivilisten in den Jahren des US- und NATO-Einsatzes (Drohnen-)Angriffen zum Opfer. Entschuldigt wurde das teils mit dem Kampf gegen den Terror. In der Bevölkerung machte sich darüber längst Unmut und Wut breit.

US-Schlag gegen al-Kaida wirbelt Staub auf

Unklar ist angesichts dessen auch, was die im August bekanntgewordene Tötung des Al-Kaida-Chefs al-Sawahiri durch einen US-Drohnenangriff in Kabul für Afghanistan bedeutet. Im Abkommen von Doha hatten die Taliban den USA im Gegenzug für den Truppenabzug zugesichert, Terrorgruppen keinen Rückzugsort zu bieten.

Nun werfen sich die USA und die Taliban, denen immer wieder enge Beziehungen zu al-Kaida nachgesagt werden, gegenseitig die Verletzung des Abkommens vor. Die USA beschuldigen die Taliban, Sawahiri Unterschlupf gewährt zu haben, die Taliban üben Kritik am Drohnenangriff. Ob die Tötung weitere Sanktionen zur Folge hat, wird sich erst zeigen. Aus den USA hieß es bereits, dass sich die Taliban für Sawahiris Anwesenheit verantworten müssten.

Jeder und jede Zweite von Hungersnot betroffen

Nicht nur deshalb ist die Stimmung im Land explosiv – Afghanistan befindet sich fortwährend im Krisenmodus. „Aufgrund einer Kombination von Faktoren, darunter eine zusammenbrechende Wirtschaft und anhaltende Dürre, besteht in ganz Afghanistan ein hohes Maß an akuter Ernährungsunsicherheit“, teilt die UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) auf ORF.at-Anfrage mit.

Rund 20 Mio. Menschen sind laut einer Analyse des UNO-Welternährungsprogramms (WFP) vom Mai von akutem Hunger betroffen. Das Kinderhilfswerk UNICEF erwartet, dass heuer rund 1,1 Mio. Kinder an schwerer Auszehrung – der bedrohlichsten Form der Mangelernährung – leiden werden. Und erst im Juni wurde der Osten Afghanistans von einem verheerenden Erdbeben erschüttert, das über 1.000 Menschenleben kostete und Tausende obdachlos machte.

„Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine verschärfen die Ernährungssicherheitssituation, treiben die Lebensmittelpreise auf neue Höchststände, erhöhen die Kosten für lebenswichtige landwirtschaftliche Betriebsmittel, insbesondere Düngemittel, und üben Druck auf die Länder in der Region aus, die Weizen nach Afghanistan liefern, sodass diese die Lebensmittelexporte einschränken und dem jeweiligen inländischen Bedarf Vorrang geben“, so die FAO zudem.

Taliban im Drogendilemma

Einnahmen bzw. lebensnotwendige Hilfsgelder aus dem Ausland fehlen unter der Taliban-Regierung, die von keinem Land der Welt anerkannt wird, am meisten. Die neun Milliarden US-Dollar der afghanischen Zentralbank, die großteils in den USA gelagert sind, sind immer noch eingefroren. Ein beträchtlicher Teil der überwiegend im Landwirtschaftssektor tätigen Bevölkerung gerät noch dazu in Bredouille, weil die Taliban-Regierung im Frühling per Dekret den Anbau von Mohn, aus dem Opium erzeugt wird, verboten hatte.

Der Anbau war zwar schon in der Vergangenheit illegal, das Drogengeschäft galt dennoch als wesentliche Einnahmequelle – auch die Taliban profitierten davon. Rund ein Zehntel der afghanischen Wirtschaftsleistung beruhte laut dem UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) auf Opium. Der Drogenhandel laufe nach wie vor, das Verbot haue nicht hin, „weil die Machthaber den Bauern keine anderen Alternativen anbieten können“, so Feroz.

IS bereitet Taliban „Kopfzerbrechen“

Widerstand gegen die Taliban gebe es trotz der Missstände kaum, so der Afghanistan-Experte. „Scharmützel“ mit Rebellengruppierungen gebe es hauptsächlich im Norden des Landes, in den Provinzen Pandschschir und Baglan, so der Journalist. Für nachhaltigen Erfolg fehle es verbleibenden Rebellengruppierungen wie den National Resistance Forces (NRF) unter Ahmad Massoud – er ist der Sohn des bekannten Mudschahedin-Führers Ahmad Schah Massoud – aber an internationaler Unterstützung.

„Es gibt einen Akteur, der sie (die Taliban, Anm.) ernsthafter bedroht und ihnen auch Kopfzerbrechen bereitet: Das ist die afghanische IS-Zelle“, sagt Feroz. Die Terrormiliz zeichnete in den vergangenen Monaten mehrfach für Anschläge auf die Taliban verantwortlich, immer wieder kamen bei IS-Anschlägen auch Zivilisten ums Leben. Die Miliz ist mit den Taliban verfeindet.

„Hier liegt die Vermutung nahe, dass ausländische Geheimdienste dem IS in irgendeiner Art und Weise unter die Arme greifen“, sagt der Journalist mit Verweis auf den pakistanischen Geheimdienst Inter-Services Intelligence (ISI), der die Taliban bisher eigentlich unterstützt hatte. Islamabad habe aufgrund von historischen Gegebenheiten seit jeher Probleme damit, dass „eine starke Zentralmacht in Kabul das Sagen“ habe.

Düsterer Ausblick

Dass sich am Machtgefüge in Afghanistan in naher Zukunft etwas ändern könnte, erwartet Feroz aber nicht. Das liege in der Natur der Machtpolitik, sagt er: „Sobald jemand die Macht hat, gibt er nur ungern ein Stück vom Kuchen ab, und das ist genau so bei den Taliban jetzt auch der Fall.“

Auch die Journalistin Hasrat-Nazimi glaubt nicht, dass sich für die Menschen im Land bald etwas zum Besseren wendet. Vielmehr fürchtet sie eine weitere Eskalation. Die Taliban hätten „untereinander Differenzen, die Bevölkerung hungert und natürlich steigt da auch der Frust“, sagt sie. Sie hält es für plausibel, dass Anschläge durch den IS und auch durch die NRF weiter zunehmen – und „dass es dann zu einem Bürgerkrieg kommt“.





Kabul im Bankrott 13.8.2022: 14:48 Taliban eröffnen Feuer, um Demonstrantinnen in Kabul zu vertreiben

https://de.news-front.info/2022/08/13/taliban-eroffnen-feuer-um-demonstrantinnen-in-kabul-zu-vertreiben/

13.8.2022: Taliban lösen in Afghanistan Frauenprotest mit Warnschüssen auf:

Die in Afghanistan seit fast einem Jahr herrschenden Taliban haben am Samstag einen friedlichen Protest von Dutzenden Frauen für Essen, Arbeit und...

https://www.swissinfo.ch/ger/taliban-loesen-in-afghanistan-frauenprotest-mit-warnschuessen-auf/47824860



Kabul 13.8.2022: Taliban schiessen wegen 40 Frauen in dieLuft und schlagen sie teilweise mit Gewehrkolben - auch Journalisten geschlagen:
Taliban lösten Frauenprotest in Kabul auf

Kurz vor dem Jahrestag der Machtübernahme der Taliban in Kabul haben Kämpfer der radikalislamistischen Organisation eine Demonstration von Frauen für mehr Rechte gewaltsam aufgelöst. Die Kämpfer schossen heute in die Luft, um die rund 40 Demonstrantinnen zu vertreiben, die vor dem Bildungsministerium in der afghanischen Hauptstadt „Brot, Arbeit und Freiheit“ skandierten, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Einige Frauen, die in nahe gelegene Geschäfte flüchteten, wurden von den Taliban gejagt und mit Gewehrkolben geschlagen. Auch Journalisten, die über die erste Frauendemonstration seit Monaten berichten wollten, wurden nach Angaben des AFP-Reporters geschlagen.

Frauenrechte stark beschnitten

Die Demonstrantinnen forderten das Recht auf Arbeit und politische Teilnahme. Sie trugen ein Transparent mit der Aufschrift „Der 15. August ist ein schwarzer Tag“ – am Montag jährt sich die Machtübernahme durch die Taliban zum ersten Mal.

Die Taliban hatten damals zwar eine gemäßigtere Form der islamistischen Herrschaft versprochen als jene, die sie zwischen 1996 und 2001 in Afghanistan praktiziert hatten. Doch wurden in den vergangenen zwölf Monaten unter anderem die Frauenrechte wieder stark beschnitten.

Zehntausende Mädchen wurden von weiterführenden Schulen ausgeschlossen. Frauen dürfen auch nicht mehr in Regierungsämtern arbeiten. In den Parks der Hauptstadt wurden getrennte Besuchstage für Männer und Frauen eingeführt. Im Mai ordnete Taliban-Chef Hibatullah Akhundzada zudem an, dass sich Frauen in der Öffentlichkeit vollständig verhüllen müssen.




Frauen demonstrieren erneut gegen Universitätsverbot

https://www.nau.ch/news/ausland/afghanistan-frauen-demonstrieren-erneut-gegen-universitatsverbot-66377687



Afghanistan 24.1.2023: Taliban verbieten Ärzten, Frauen zu heilen:
Afghanistan, ein Land, in dem es ein Verbrechen ist, eine Frau zu sein- Afghanische Frauen fürchten um ihr Leben, weil die Taliban männlichen Ärzten verbieten, sie zu behandeln

https://netzfrauen.org/2023/01/24/afghanistan-7/



Schuljahr beginnt ohne Mädchen an höheren Schulen

https://www.nau.ch/news/ausland/neues-schuljahr-in-afghanistan-ohne-madchen-an-hoheren-schulen-66455148




Taliban lösen Frauenprotest in Kabul auf

https://www.nau.ch/news/ausland/berichte-taliban-losen-frauenprotest-in-kabul-auf-66459640

In der afghanischen Hauptstadt Kabul haben etwa 20 Frauen protestiert. Sie forderten ihr Recht auf Bildung ein.



EU empört über Frauen-Arbeitsverbot

https://www.nau.ch/politik/international/eu-emport-uber-frauen-arbeitsverbot-bei-un-in-afghanistan-66468957




: Taliban halten an Schulverbot für Mädchen fest

https://www.nau.ch/news/ausland/taliban-halten-an-schulverbot-fur-madchen-fest-66492305





Afghanistan 13.6.2023: Taliban verbieten Musik bei Hochzeiten - Religionspolizei kontrolliert Säle
https://www.wochenblitz.com/news/ausland/steinzeit-taliban-verbieten-musik-bei-hochzeiten-religionspolizei-kontrolliert-saele
Kab­ul — Die religiöse Polizei der Tal­iban wird kün­ftig die Hochzeitssäle in Kab­ul überwachen, um das Ver­bot der Musik­wieder­gabe bei solchen Feiern durchzuset­zen, das ange­blich gegen die islamis­chen Vo ...




Afghanistan 26.6.2023: Frauen bekommen die Scharia-Rechte zurück:
Taliban-Anführer: "Frauen haben bei uns ein komfortables und Gottgefälliges Leben"
https://www.wochenblitz.com/news/ausland/taliban-anfuehrer-frauen-wird-bei-uns-ein-komfortables-und-gottgefaelliges-leben-geboten

Afghanistan  — Der ober­ste Führer des Islam-fun­da­men­tal­is­tis­chen Tal­iban-Régime hat eine Botschaft veröf­fentlicht, in der er behauptet, seine Regierung habe die notwendi­gen Schritte unter­nom­men, um das Leben der Frauen in Afghanistan zu verbessern.

In ein­er Erk­lärung zum Eid al-Adha-Fest in dieser Woche erk­lärte Haibat­ul­lah Akhun­za­da, der sich nur sel­ten in der Öffentlichkeit zeigt und per Dekret vom Geburt­sort der Tal­iban in Kan­da­har aus regiert, am Son­ntag, es seien Schritte unter­nom­men wor­den, um Frauen ein kom­fort­a­bles und wohlhaben­des Leben gemäß der islamis­chen Scharia” zu ermöglichen.

Er sagte, die Frauen des Lan­des wür­den durch die Ein­führung der islamis­chen Regierungs­form ange­blich vor tra­di­tioneller Unter­drück­ung” bewahrt.

Der Sta­tus der Frau als freies und würdi­ges men­schlich­es Wesen wurde wieder­hergestellt, und alle Insti­tu­tio­nen wur­den verpflichtet, Frauen bei der Sicherung von Heirat, Erb­schaft und anderen Recht­en zu helfen”, sagte er.

Akhun­za­da sagte, dass die neg­a­tiv­en Aspek­te der 20-jähri­gen Besatzung des Lan­des im Zusam­men­hang mit dem Tra­gen des Hid­sch­abs durch Frauen und der Irreführung” bald ein Ende haben werden.


Seit der Machter­grei­fung im August 2021 haben die Tal­iban-Behör­den Mäd­chen und Frauen den Besuch von Schulen und Uni­ver­sitäten unter­sagt, sie aus Parks, Turn­hallen und öffentlichen Bädern ver­ban­nt und ihnen befohlen, sich zu ver­hüllen, wenn sie das Haus verlassen.

Sie haben ihnen auch unter­sagt, für die Vere­in­ten Natio­nen oder NRO zu arbeit­en, während die meis­ten weib­lichen Regierungsangestell­ten ent­lassen wur­den oder dafür bezahlt wer­den, zu Hause zu bleiben.

Akhun­zadas Behaup­tung kommt wenige Tage, nach­dem die Vere­in­ten Natio­nen Kab­ul gewarnt haben, dass die Beschränkun­gen für Frauen und Mäd­chen die Anerken­nung der Tal­iban-Regierung nahezu unmöglich” machen.

In meinen regelmäßi­gen Gesprächen mit den De-fac­to-Behör­den weise ich unverblümt auf die Hin­dernisse hin, die sie sich durch die von ihnen erlasse­nen Dekrete und Beschränkun­gen, ins­beson­dere für Frauen und Mäd­chen, selb­st geschaf­fen haben”, erk­lärte Roza Otun­ba­je­wa, die UN-Gesandte in dem Land und Lei­t­erin der UN-Unter­stützungsmis­sion in Afghanistan (UNA­MA), am Mittwoch vor dem UN-Sicher­heit­srat.

Wir haben ihnen mit­geteilt, dass es fast unmöglich ist, dass ihre Regierung von Mit­gliedern der inter­na­tionalen Gemein­schaft anerkan­nt wird, solange diese Dekrete in Kraft sind”, sagte Otunbajewa.

In sein­er Botschaft wieder­holte Akhun­za­da seine Auf­forderung an andere Län­der, sich nicht in die inneren Angele­gen­heit­en Afghanistans einzumischen.

Er sagte, die Tal­iban-Regierung wolle gute poli­tis­che und wirtschaftliche Beziehun­gen zur Welt, ins­beson­dere zu den Län­dern mit mus­lim­is­ch­er Mehrheit, und sei ihrer Ver­ant­wor­tung in dieser Hin­sicht gerecht geworden.

Akhun­za­da verurteilte in sein­er Botschaft auch das Ver­hal­ten Israels gegenüber den Palästi­nensern und rief das Volk und die Regierung des Sudan auf, ihre Dif­feren­zen bei­seite zu leg­en und sich gemein­sam für Ein­heit und Brüder­lichkeit einzusetzen.

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Quelle: الجزيرة (aljazeera.com)





Afthanistan 25.7.2023: Taliban gegen Schönheit mit Lack, Lippenstift und Glitter:
Taliban-Schliessung von Schönheitssalons tritt in Kraft

In Afghanistan ist die von den militant-islamistischen Taliban angeordnete Schliessung von Schönheitssalons in Kraft getreten.

https://www.swissinfo.ch/ger/taliban-schliessung-von-schoenheitssalons-tritt-in-kraft/48687912





Afghanistan 2.8.2023: Frauen haben Parkbesuchverbot: Nächstes Verbot für Frauen in Afghanistan: Taliban verordnen Sightseeing-Stopp
https://exxpress.at/naechstes-verbot-fuer-frauen-in-afghanistan-taliban-verordnen-sightseeing-stopp/

Laut dem Tugend-Minister des afghanischen Taliban-Regimes ist Sightseeing für Frauen unnötig. Deshalb ist ihnen der Zutritt zu einem der bekanntesten Erholungsgebiete Afghanistans, dem Band-e-Amir Park, verboten.








Taliban-Terror in Afghanistan am 27.9.2023: Frauenrechtlerin Parsi eröffnete eine Frauenbibliothek - geschlossen und Parsi "verschwunden":
Afghanische Frauenrechtlerin Parsi wohl festgenommen

https://orf.at/stories/3332733/

In Afghanistan ist die bekannte Frauenrechtlerin Julia Parsi mutmaßlich festgenommen worden. Das teilte die ehemalige stellvertretende Parlamentspräsidentin in Kabul, Fausia Kufi, heute auf Twitter (X) mit. Sie sprach von schockierenden Neuigkeiten. „In den vergangenen zwei Jahren hat sie den Kampf für das Richtige nicht eine Sekunde lang aufgegeben. Mit ihrer Inhaftierung wird dieser Kampf nicht enden, sondern ein anderes Gesicht bekommen“, schrieb Kufi weiter. Auch die ehemalige Vorsitzende der unabhängigen afghanischen Menschenrechtskommission, Schaharsad Akbar, schrieb von einer Festnahme.

Parsi war im August vergangenen Jahres vor allem als Mitbegründerin der „San Library“, der „Frauenbibliothek“ in Kabul bekannt geworden. Dort konnten Frauen, die seit der erneuten Machtübernahme der Taliban im August 2021 von höherer Bildung ausgeschlossen sind, umsonst lesen und sich austauschen. Medienberichten zufolge wurde die Bibliothek im März geschlossen.

Die Taliban stehen international vor allem wegen ihrer Beschneidung von Frauenrechten in der Kritik. So dürfen Frauen weder studieren noch die höhere Schule besuchen. Auch der Zugang zu einem Großteil der Berufe ist inzwischen versperrt.




Australien in Afghanistan 17.11.2023: Der Whistleblower, der Kriegsverbrechen der australischen Armee in Afghanistan aufgedeckt hat, wird von der kriminellen australischen Justiz wegen Geheimnisverrats dermassen manipuliert, dass er sich schuldig bekennt:
David McBride: Australischer Kriegsverbrecher-Whistleblower bekennt sich schuldig
(orig. ENGL: BBC: David McBride: Australian war crimes whistleblower pleads guilty)
https://www.bbc.com/news/world-australia-67447254
https://t.me/UkraineHumanRightsAbuses/39894
A whistleblower who helped expose Australian war crimes in Afghanistan has pleaded guilty to leaking classified information.
- Dark days when so-called democracies punish people for telling the truth...




Afghanistan 30.12.2023: Frauen studieren im Untergrund:
Veiled re­bel­lion: Fe­male med­ical stu­dents go un­der­ground in Afghanistan

One year ago, the Tal­iban told women they couldn’t study med­i­cine. Now, some are do­ing it in se­cret.

https://www.aljazeera.com/features/2023/12/30/veiled-rebellion-female-medical-students-go-underground-in-afghanistan





Afghanistan mit Taliban-Terror am 8.3.2024: Frauen wandern in den Iran aus, um eine höhere Schule zu besuchen - oder wegen Zwangsheirat für Witwen - und um dem Taliban-Terror zu entkommen
https://www.aljazeera.com/opinions/2024/3/8/why-afghan-women-are-leaving-afghanistan

Übersetzung mit Deepl:

[Flucht wegen Bildungsverboten]
Während die Welt die Rechte der Frauen feiert, verlieren die afghanischen Frauen die Hoffnung, dass sie ihre Rechte wiedererlangen werden.
Es war 4:15 Uhr morgens, als ich am Tor des Passamtes ankam. Das Wetter war kalt und es war noch dunkel.
Es gab bereits eine Schlange von Frauen, die vor mir gekommen waren. Einige schliefen unter einer Decke, andere saßen oder standen einfach nur. Ich stellte mich in die Schlange und fragte eine Frau, wie lange sie schon gewartet hatte. Sie erzählte mir, dass sie und ihre Familienmitglieder um 1 Uhr morgens angekommen waren.
Ich konnte verstehen, warum sie so früh gekommen waren. Ich hatte gehört, dass es in der Passbehörde sehr voll werden würde und dass man am Ende der Schlange stehen würde, wenn man nicht rechtzeitig käme.
Bald gesellte sich eine weitere Familie hinter mir in die Schlange: eine Mutter mit drei Mädchen. Wir begannen zu plaudern. Die Mutter, Zarghona, erzählte mir, dass ihre drei Töchter nach dem Verbot der Taliban, eine weiterführende Schule für Mädchen zu besuchen, nicht mehr zur Schule gehen konnten. Die Älteste sollte in die 12. Klasse gehen, die Mittlere in die 10. und die Jüngste in die 7.
Die Mutter erzählte mir, dass sie versuchten, Afghanistan in ein anderes Land zu verlassen, wo ihre Töchter eine Ausbildung erhalten könnten. Sie erzählte mir, dass sie ursprünglich nach Pakistan gehen wollten, aber nachdem die pakistanischen Behörden begonnen hatten, afghanische Flüchtlinge auszuweisen, beschlossen sie, in den Iran zu gehen.
Sie war eine freundliche und aufgeschlossene Frau, die mich sogar einlud, mich zu ihr und ihren Töchtern unter die Decke zu legen, um warm zu bleiben.

Als es zu dämmern begann, sah ich die Gesichter der Frauen, die sich in der langen Schlange versammelt hatten. Ich konnte viele verschiedene Frauen sehen: Lehrerinnen und Universitätsprofessorinnen, reich und arm, jung und alt. Während wir warteten, begann es zu regnen.
Um 8:30 Uhr trafen die Angestellten des Passamtes ein und lösten sofort einen Tumult aus. Plötzlich löste sich die Schlange auf, als die Frauen zum Tor eilten, und die Menge rückte mich irgendwie weiter weg.
Ich beschwerte mich nicht und war nicht verärgert über diese Frauen. Ich wusste, dass sie verzweifelt waren und alles tun würden, um ihre Pässe zu bekommen.
Nach dem anfänglichen Chaos nahm die Schlange wieder Gestalt an, und ich stand wieder in der Warteschlange, wenn auch viel weiter vom Eingang entfernt als anfangs.

[Flucht wegen Zwangsheirat von Witwen]
Während ich wartete, kam ich mit Fahima, einer jungen Witwe, ins Gespräch. Sie hatte vor vielen Jahren ihren Mann verloren und war mit ihrer 14-jährigen Tochter zu ihrer Mutter gezogen. Letztes Jahr zog ihre Mutter dann mit ihrem Bruder in den Iran. Fahima und ihre Tochter konnten nicht nachkommen, da sie keine Pässe hatten und es lange dauert, diese Dokumente zu erhalten.
Da sie nirgendwo hin konnte, musste sie bei ihrer Schwester und deren Familie einziehen. Sie erzählte mir, dass sie befürchtete, als Witwe mit einer kleinen Tochter identifiziert zu werden und dass die beiden gezwungen würden, Taliban-Kämpfer zu heiraten. Außerdem hatte sie das Gefühl, dass sie ihrer Schwester zur Last fiel.
"Ich schäme mich jedes Mal zutiefst, wenn meine Schwester Essen kocht und meine Tochter und ich essen. Aber es gibt keine Arbeit, mit der ich ein Einkommen erzielen könnte", sagte Fahima.
Deshalb beschloss sie, das Land zu verlassen und einen sicheren Ort zu suchen, an dem sie und ihre Tochter frei arbeiten und studieren können. "Sobald wir unsere Pässe haben, werden wir in ein anderes Land gehen, in dem meine Tochter und ich leben können", sagte sie mir.

[Das Passbüro mit Gurkaterror]
Nachdem ich viele Stunden in der Schlange gestanden hatte, konnte ich endlich das Tor passieren. Ich sagte einem der Angestellten, der den Taliban angehörte, was ich in der Passbehörde zu tun hätte, und er antwortete, dass ich eine Burka bräuchte, um das Gebäude betreten und den Papierkram erledigen zu können.
Ich habe fast geweint. Ich trug einen Hidschab und eine Maske. Warum war das nicht "bescheiden genug", um meinen Papierkram zu erledigen? Ich eilte nach Hause, wo ich erfuhr, dass wir keine Burkas hatten, also ging mein Bruder zu einem Verwandten, um sich eine zu leihen.
Ich zog die geliehene Burka an und eilte zum Postamt, aber als ich dort ankam, schloss das Büro bereits und die Angestellten gingen.
Diese Erfahrung kam mir in den Sinn, als der diesjährige Internationale Frauentag näher rückte. Ich dachte an die verzweifelten Frauen, die ich im Passamt sah, und fragte mich: Was haben die afghanischen Frauen am 8. März zu feiern? Warum sollte man in Afghanistan bleiben?

[Kriminelle Taliban gegen Frauen: Diskriminierung, Demütigung, Kriminalisierung - Frauen werden isoliert und ziehen sich aus Angst zurück]
Seit der Wiedererlangung der Macht durch die Taliban im Jahr 2021 haben sie Frauen und Mädchen schrittweise und systematisch diskriminiert, gedemütigt, kriminalisiert und ihnen ihre Rechte verweigert. Die Hälfte der afghanischen Bevölkerung sind Frauen und Mädchen; das bedeutet, dass die Hälfte der Menschen im Land nicht die gleichen Rechte hat. UN-Experten bezeichnen dies als "Geschlechterapartheid".
Für jede afghanische Mutter und jeden afghanischen Vater ist es sehr schwer, das Leid ihrer Töchter mit anzusehen, denen Bildung, Einkommen und Zukunft vorenthalten werden. Es ist schmerzhaft zu sehen, wie ihre Traumata und psychischen Probleme zunehmen, da sie aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, keine sozialen Kontakte mehr knüpfen können und gezwungen sind, zu Hause zu bleiben, aus Angst vor einer Verhaftung wegen "unangemessenem Hidschab" oder einem anderen neuen Vergehen.
Das Leben unter diesem Regime ist nicht mehr erträglich. Frauen und Mädchen haben das Gefühl, dass sie in einem landesweiten Gefängnis leben. Es gibt keine Hoffnung, dass sich die Dinge zum Besseren wenden werden.
Deshalb war das Passamt überfüllt und ist es jetzt schon seit vielen Monaten überfüllt. Die Frauen in Afghanistan wollen weg, weil sie in diesem Land keine Zukunft für sich und ihre Töchter sehen.
Anlässlich des Internationalen Frauentags sollte man sich vielleicht die Frage stellen, was mit einem Land geschieht, wenn seine Frauen es verlassen.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten sind die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die redaktionelle Haltung von Al Jazeera wider.



ENGL. orig.:

As the world celebrates women’s rights, Afghan women are losing hope they will regain theirs.
It was 4:15am when I arrived at the gate of the passport office. The weather was cold and it was still dark.
There was already a line of women who had come before me. Some were sleeping under a blanket, others were just sitting or standing. I stood in the line and asked one woman how long she had been waiting for. She told me she and her family members had arrived at 1am.

I could understand why they had come that early. I had heard that it would get very crowded at the passport office and if you do not come early, you would be at the end of the line.
Soon another family joined the line behind me: a mother with three girls. We started chatting. The mother, Zarghona, told me her three daughters could not go to school any more after the Taliban ban on secondary education for girls. The eldest was supposed to be in grade 12, the middle one – in grade 10 and the youngest – in grade seven.
The mother told me that they were trying to leave Afghanistan for another country where her daughters could get an education. She told me that they had initially planned to go to Pakistan but after the Pakistani authorities started to expel Afghan refugees, they decided to go to Iran.
She was a kind and outgoing woman; she even invited me to join her and her daughters under their blanket to stay warm.
As dawn began to break, I started to see the faces of the women who were gathering in the long line. I could see many different women: school teachers and university professors, rich and poor, young and old.

As we waited, it started to rain.
At 8:30am, the passport office employees arrived which immediately triggered a commotion. All of a sudden, the line broke as the women rushed to the gate and the crowd somehow moved me farther away.
I had no word of complaint and did not feel upset with these women. I knew they were desperate and they would do anything to get their passports.
After the initial chaos, the line took shape again and I stood waiting again, although much further from the gate than I had initially been.

As I waited, I started chatting with Fahima, a young widow. She had lost her husband many years ago and had moved with her 14-year-old daughter to live with her mother. Then last year, her mother left with her brother to go live in Iran. Fahima and her daughter could not join them because they did not have any passports and it takes a long time to get these documents.

Having nowhere to go, she had to move in with her sister and her family. She told me she feared being identified as a widow with a young daughter and the two being forced to marry Taliban fighters. On top of that, she felt she was a burden to her sister.

“I feel deeply embarrassed every time my sister makes food and my daughter and I eat. But there is no job to do to have an income,” Fahima said
So she decided to leave and seek a safe haven where she and her daughter would be free to work and study. “As soon as we get our passports, we will leave for another country where my daughter and I can live and breathe,” she told me.
After standing in line for many hours, I finally was able to pass the gate. I told one of the employees who was a Taliban member what I needed to do at the passport office and he responded that I needed a burqa in order to enter the building and do the paperwork.
I almost cried. I was wearing a hijab and a mask. Why was that not “modest enough” to do my paperwork? I rushed home where I found out that we did not have any burqas, so my brother went to a relative’s house to borrow one.
I donned the borrowed burqa and rushed to the post office but by the time I arrived, the office was closing and the employees were leaving.
This experience came to my mind, as this year’s International Women’s Day approached. I thought about the desperate women I saw at the passport office and wondered, what do Afghan women have to celebrate on March 8? What is there to stay in Afghanistan for?

Since the Taliban regained power in 2021, they have gradually and systematically discriminated against, humiliated, criminalised and denied women and girls their rights. Half of the Afghan population are women and girls; this means half of the people in the country do not have equal rights. UN experts are calling it “gender apartheid”.
It is very difficult for every Afghan mother and father to watch the suffering of their daughters as they are being deprived of education, an income and a future. It is painful to see their growing trauma and mental health problems as they are removed from society, are no longer able to socialise and are forced be stay at home, out of fear of arrest for “improper hijab” or some other new offense.
The life under this regime is no longer bearable. Women and girls feel they live in a countrywide prison. There is no hope that things will change for the better.
That is why the passport office was crowded and has been crowded for many months now. The women of Afghanistan want to leave because they do not see any future for themselves or for their daughters in this country.
As we mark International Women’s Day, perhaps a pertinent question to ponder is, what happens to a country when its women leave?
The views expressed in this article are the author’s own and do not necessarily reflect Al Jazeera’s editorial stance.



Widerstand gegen Taliban-Terror in Afghanistan am 8.3.2024: Taliban isolieren alle Frauen und treiben sie in die Armut:
Afghanische Frauen veranstalten seltene Proteste und trotzen den Repressalien der Taliban
Afghan women stage rare protests, brav­ing Tal­iban reprisals

https://www.aljazeera.com/news/2024/3/8/afghan-women-stage-rare-protests-braving-taliban-reprisals

Dt. Übersetzung mit Deepl:

Kleine Gruppen afghanischer Frauen haben sich in privaten Räumen versammelt, um die Aufhebung der strengen Beschränkungen ihrer Freiheiten zu fordern, obwohl die Taliban in letzter Zeit hart gegen Proteste vorgegangen sind und Aktivistinnen inhaftiert haben. Die Demonstrationen fanden an verschiedenen Orten statt, unter anderem in den Provinzen Takhar und Balkh, während am Freitag weltweit der Internationale Frauentag gefeiert wurde, so die Aktivistinnen der Gruppe Purple Saturdays, einer Organisation, die sich für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und gegen die Einschränkung der Freiheiten von Frauen einsetzt.

In der nördlichen Provinz Takhar verdeckten sieben Frauen ihre Gesichter mit Papieren, auf denen "Rechte, Gerechtigkeit, Freiheit" stand. "Unser Schweigen und unsere Angst sind die größte Waffe der Taliban", sagte eine Demonstrantin, deren Gesicht verdeckt war, in einem Video. In der Provinz Balkh hielten mehrere Frauen ebenfalls Schilder mit der Aufschrift "Gebt den Taliban keine Chance" vor einem Transparent mit der Aufschrift "Rettet die Frauen Afghanistans" hoch.

Etwa 20 Frauen versammelten sich am Donnerstag bei einer vom Blindenverband Afghanistans organisierten Veranstaltung in der nördlichen Stadt Mazar-i-Sharif."Es ist sehr schmerzlich, dass eine Frau in unserer Gesellschaft heute keinen Wert hat.Sie kann keines ihrer Rechte in Anspruch nehmen", sagte eine Teilnehmerin. Am Freitag forderte Richard Bennett, der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Menschenrechte in Afghanistan, die Taliban-Regierung auf, "alle Personen, die willkürlich inhaftiert wurden, weil sie die Menschenrechte, insbesondere die Rechte von Frauen und Mädchen, verteidigt haben, unverzüglich und bedingungslos freizulassen".

    Am #InternationalWomensDay stehe ich an der Seite der Frauen in Afghanistan, fordere die #Taliban auf, die Menschenrechte von Frauen und Mädchen nach internationalem Recht zu respektieren, und dränge auf die sofortige und bedingungslose Freilassung der inhaftierten Menschenrechtsverteidigerinnen. 👇https://t.co/0g3kskNSBS    - UN-Sonderberichterstatter Richard Bennett (@SR_Afghanistan) March 8, 2024

Frauen haben sporadisch gegen die von den Taliban erlassenen Vorschriften protestiert, aber oft in kleinen Gruppen und in geschlossenen Räumen aus Angst vor Repressalien, nachdem mehrere Aktivistinnen monatelang inhaftiert worden waren.

Armut und Isolation
Seit ihrer Rückkehr an die Macht im August 2021 haben die Taliban-Behörden Frauen und Mädchen zahlreiche Beschränkungen auferlegt. Sie befahlen Frauen, sich zu verschleiern, wenn sie das Haus verlassen, hinderten Mädchen und Frauen daran, eine Schule oder Universität zu besuchen, und verbannten sie mit Gesetzen, die die Vereinten Nationen als "geschlechtsspezifische Apartheid" bezeichnet haben, aus dem öffentlichen Raum. Außerdem durften sie nicht für die UN oder NRO arbeiten, und die meisten weiblichen Regierungsangestellten wurden entlassen oder dafür bezahlt, zu Hause zu bleiben.

Die Taliban-Behörden haben die internationale Kritik wiederholt als Propaganda abgetan. Am Freitag sagte Sprecher Zabihullah Mujahid in einem Interview mit Tolo News, die Taliban-Regierung setze sich für die Rechte der Frauen im Rahmen des Islam ein. Anlässlich des Internationalen Frauentags forderte die UN-Unterstützungsmission in Afghanistan (UNAMA) die Taliban-Regierung auf, die Beschränkungen für Frauen und Mädchen aufzuheben, da andernfalls die Gefahr bestehe, dass das Land noch tiefer in die Armut und Isolation getrieben werde.

Nach Angaben der UNAMA sind mehr als 12 Millionen afghanische Frauen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Mission äußerte sich besorgt über das jüngste harte Vorgehen gegen die Nichteinhaltung der islamischen Kleiderordnung, das die Frauen aus Angst vor willkürlicher Verhaftung in eine noch größere Isolation drängt". Alison Davidian, Sonderbeauftragte für UN Women in Afghanistan, sagte, die Notlage der afghanischen Frauen und Mädchen sei "ein globaler Kampf und ein Kampf für die Rechte der Frauen überall".


ENGL orig.:

Small groups of Afghan women have gathered in private spaces to demand that harsh restrictions on their freedoms be lifted, despite recent Taliban crackdowns on protests that have seen activists detained. The demonstrations were staged in different locations, including the provinces of Takhar and Balkh, as the world celebrated International Women’s Day on Friday, according to the activists from the Purple Saturdays group – an organisation formed to raise awareness and oppose restrictions on women’s freedoms.

In northern Takhar province, seven women held papers obscuring their faces, reading “Rights, Justice, Freedom”. “Our silence and fear is the biggest weapon of the Taliban,” a demonstrator whose face was covered said in a video. In Balkh province, several women also held up signs saying “Don’t give the Taliban a chance” in front of a banner reading “Save Afghanistan Women”.

About 20 women gathered at an event organised by the Afghanistan Association of the Blind in northern Mazar-i-Sharif city on Thursday. “It is very painful that a woman has no value in our society today. She cannot use any of her rights,” said one attendee. On Friday, Richard Bennett, the United Nations special rapporteur for human rights in Afghanistan, called on the Taliban government “to immediately and unconditionally release all those who have been arbitrarily detained for defending human rights, especially the rights of women and girls”.

    On #InternationalWomensDay I stand with the women of Afghanistan, call on the #Taliban to respect the human rights of women & girls under international law, and urge the immediate and unconditional release of detained women human rights defenders. 👇https://t.co/0g3kskNSBS

    — UN Special Rapporteur Richard Bennett (@SR_Afghanistan) March 8, 2024

Women have protested sporadically against rules handed down by the Taliban authorities, but often in small groups and indoors out of fear of reprisals, after several activists were detained for months.

‘Poverty and isolation’
Since surging back to power in August 2021, Taliban authorities have imposed numerous restrictions on women and girls, ordering women to cover up when leaving home, stopping girls and women from attending high school or university, and banning them from public spaces with laws the UN has labelled “gender apartheid”. They also barred them from working for the UN or NGOs, and most female government employees were dismissed from their jobs or paid to stay at home.

Taliban authorities have repeatedly dismissed international criticism as propaganda. On Friday, spokesperson Zabihullah Mujahid said the Taliban government was committed to women’s rights within the framework of Islam, according to an interview with Tolo News. Marking International Women’s Day, the UN Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA), urged the Taliban government to lift restrictions on women and girls, saying not doing so risked “further pushing the country into deeper poverty and isolation”.

According to UNAMA, more than 12 million Afghan women are in need of humanitarian assistance. The mission raised fears over recent crackdown on non-compliance with the Islamic dress code, which was “pushing women into even greater isolation due to fear of arbitrary arrest”. Alison Davidian, special representative for UN Women in Afghanistan, said the plight of Afghan women and girls was “a global fight and a battle for women’s rights everywhere”.





Afghanistan am 30.4.2024: Wie war der Abzug der "USA" unter Trump? Viel mehr Explosionen und Tote als zugegeben:
Was wirklich geschah beim Abzug der USA aus Afghanistan. CNN-Bilder, die dem Pentagon-Bericht widersprechen

https://uncutnews.ch/was-wirklich-geschah-beim-abzug-der-usa-aus-afghanistan-cnn-bilder-die-dem-pentagon-bericht-widersprechen/

Quelle: Ce s-a întâmplat, de fapt, în timpul retragerii trupelor americane din Afganistan. Filmarea CNN ce contrazice raportul Pentagonului (VIDEO)

CNN hat neue Beweise vorgelegt, die dem Pentagon-Bericht über den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan im August 2021 grundlegend widersprechen.

In der Nähe des Flughafens von Kabul soll es einen Selbstmordanschlag der ISIS-K gegeben haben.

Dabei seien 13 US-Soldaten und 170 Afghanen ums Leben gekommen.

Die Amerikaner haben einen “blutigen” Rückzug aus Afghanistan hinter sich. Dabei starben 13 amerikanische Soldaten und weitere 170 Afghanen.

Zweieinhalb Jahre lang behauptete das Pentagon, der Vorfall sei durch eine einzige Explosion verursacht worden, und die Truppen, die angaben, beschossen worden zu sein und zurückgeschossen zu haben, seien höchstwahrscheinlich durch das von der Explosion verursachte Chaos verwirrt worden.

Ein Video, das mit der GoPro-Kamera eines der Soldaten in Übersee aufgenommen wurde, zeigt jedoch, dass viel mehr Schüsse abgegeben wurden, als das Pentagon zugibt.

Video: Watch US Marine’s GoPro footage that challenges Pentagon’s account of attack at Kabul airport (12'0'')
https://www.youtube.com/watch?v=SkM-Eyw4o-w - YouTube-Kanal: CNN - hochgeladen am 24.4.2024

Unter der Bedingung der Anonymität berichteten die amerikanischen Soldaten, wie der Truppenabzug ablief: “Es waren nicht nur ein oder zwei Schüsse. Es waren viele Schüsse”.

Ein afghanischer Arzt sagte, er habe persönlich die Kugeln aus den Verwundeten entfernt und zusammen mit seinen Kollegen im Krankenhaus Dutzende erschossene Afghanen gezählt.

Chaos nach Bombenexplosion

Das Chaos brach aus, als ein Selbstmordattentäter der ISIS-K eine in seinem Rucksack versteckte Bombe über einem mit Menschen gefüllten Betonkanal zündete. Die Evakuierung wurde daraufhin abrupt gestoppt.

Das Pentagon beharrte darauf, dass alle Opfer durch die Explosion und die in alle Richtungen durch die Menge fliegenden Granatsplitter getötet oder verletzt worden seien.

Doch obwohl die Aufnahmen, die CNN erhalten hat, keine schießenden Soldaten zeigen, sind die Explosionsgeräusche in elf verschiedenen Episoden nach der Explosion zu hören – weit mehr als die drei Explosionen, die in der Pentagon-Untersuchung auftauchen.

CNN-Quellen behaupten, dass die Marines einen Tränengaskanister aus dem Inneren des Flughafens in Richtung des Explosionsgebietes abfeuerten. Der Kanister könnte den Bereich erreicht haben, in dem die verletzten oder toten afghanischen Zivilisten in dem Abwasserkanal lagen, der durch die Explosionszone führte.

Manipulierte amerikanische Soldaten?

“Ich habe gesehen, wie Menschen, die bei der Explosion verletzt wurden, versuchten aufzustehen, aber sie wurden erschossen”, sagte Shogofa Hamidi, dessen Schwester ins Gesicht geschossen wurde, in einem CNN-Interview, das in einem im Februar 2022 veröffentlichten Bericht enthalten ist.

Ein anderer Soldat beschrieb, wie ein Sergeant den US-Truppen befahl, nach der Explosion das Feuer zu eröffnen. Ein amerikanischer Soldat berichtete, wie ihm nach der Evakuierung aus Afghanistan vermittelt wurde, dass “das, was wir gesehen haben, nicht real war”.











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