Meldungen über das Dritte Reich
4.8.2026: Nazi-Schiffe in Serbien in der Donau gefunden -- 7.8.2026: Nazi-Soldaten in der Donau gefunden --
Immer bei Donau-Niedrigwasser in der Region Prahovo (Serbien) am 1.8.2026: Versenkte Nazi-Schiffe zeigen sich - und blockieren bis heute erheblich den Schiffsverkehr:
Kriegsflotte bremst Schifffahrt: Niedrigwasser legt Nazi-Wracks in serbischer Donau frei
https://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Donau-auf-Rekordtief-Versenkte-deutsche-Kriegsflotte-kommt-in-Serbien-zum-Vorschein-id31150136.html
Am Ende des Zweiten Weltkriegs rücken sowjetische Truppen in Südosteuropa vor. Um ihren Vormarsch zu bremsen, gibt ein deutscher Admiral den Befehl, in der Donau mehrere Kriegsschiffe zu versenken. Der Plan geht auf - bis heute. Der niedrige Wasserstand legt die Wracks frei.
Die anhaltende Trockenheit und Hitze fördert in Südosteuropa historisches zutage: In der Nähe der serbischen Stadt Prahovo ist der Pegel der Donau so stark gesunken, dass die Überreste einer deutschen Kriegsflotte aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt wurden.
Die Schiffe wurden im Herbst 1944 zum Ende des Zweiten Weltkriegs absichtlich in der Donau versenkt. Die deutsche Wehrmacht zog sich vor der vorrückenden Roten Armee zurück. Hitlers Soldaten hatten den Befehl, keine brauchbare militärische Ausrüstung in feindliche Hände fallen zu lassen.
Das galt auch für die Kriegsschiffe auf der Donau: Ein Admiral gab den Befehl, sie zu versenken. Er wollte die Route flussaufwärts mit ihnen blockieren, um den Vormarsch der sowjetischen Truppen zu bremsen.
Dieser Plan geht gewissermaßen bis heute auf. Die Wracks behindern schon bei normalen Wasserständen des Öfteren die örtliche Schifffahrt: Nach Angaben der Europäischen Investitionsbank (EIB) verursachen die Überreste regelmäßig erhebliche Verzögerungen im Güterverkehr. Schätzungen zufolge verbucht die serbische Wirtschaft jährlich Verluste in Höhe von rund fünf Millionen Euro.
Den Angaben zufolge wurden im Zweiten Weltkrieg in der Nähe des Hafens von Prahovo insgesamt rund 200 Schiffe versenkt. Darunter befinden sich bewaffnete und mit Munition beladene Boote, Landungs- und Transportschiffe und Schlepper. Ihre Überreste machen diesen Abschnitt für Lastkähne und andere Schiffe zu einem Flaschenhals, denn die Wracks verengen die Fahrrinne der Donau an dieser Stelle von 180 auf knapp 90 Meter.
[EU will die Nazi-Schiffe bergen]
Um die Engstelle aufzulösen, unterstützt die EU ein Projekt, das die Bergung von 21 besonders hinderlichen Wracks vorsieht. Strategischer Partner und Geldgeber des Projekts ist die EIB. Die Investitionsbank stellt einen EU-Zuschuss in Höhe von 16 Millionen Euro für die Bergung bereit.
Zwei der Schiffswracks wurden den Angaben zufolge bereits im Sommer 2024 mit Seilen angehoben und geborgen. Die EIB hofft, dass die Arbeiten bis 2028 abgeschlossen sind. Die Investitionsbank warnt jedoch, dass einige dieser Wracks noch Munition enthalten könnten. "Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse im Fluss müssen Taucher die Schiffe von Hand untersuchen", heißt es auf einer Webseite zu dem Projekt. "Je nach Größe und Zustand können manche Schiffe möglicherweise nicht mehr geborgen werden."
Um diese Wracks zu entfernen, gibt es demzufolge drei Optionen: Sie können unter Wasser zerschnitten werden, sie können ausgegraben werden oder - umgekehrt - im Flussgrund vergraben werden. Dies soll mit zwei Wracks bereits geschehen.
(Dieser Artikel wurde am Sonntag, 02. August 2026 erstmals veröffentlicht.)
Quelle: ntv.de, chr
Serbien am 4.8.2026: Nazi-Marineschiffe in Serbien in der Donau gefunden - sie wurden 1944 selbst versenkt, um die Donau für die Sowjets "unpassierbar zu machen":
Donau-Niedrigwasser legt in Serbien Nazi-Schiffswracks frei
https://www.nau.ch/news/europa/donau-niedrigwasser-legt-in-serbien-nazi-schiffswracks-frei-67155061
Fototext: dpatopbilder - Das Wrack eines deutschen Kriegsschiffs taucht vor dem Djerdap-II-Staudamm an der Donau zwischen Rumänien und Serbien auf. Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa - Keystone/AP/Darko Vojinovic
Der extrem niedrige Wasserstand der Donau hat in Serbien mehrere Schiffswracks der deutschen Marine aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt.
Schaulustige kletterten in der Nähe des Flusshafens Prahovo auf den verwitterten Relikten der einstigen Nazi-Flotte herum, wie serbische Medien berichteten. Auch in den vergangenen Jahren waren die Schiffswracks dort in besonders heissen Sommern immer wieder sichtbar geworden.
Die Häufung der Wracks in dem Donauabschnitt unmittelbar vor dem sogenannten Eisernen Tor – einem Durchbruchstal der Donau an der Grenze zwischen Serbien und Rumänien – erklärt sich mit den Geschehnissen am Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die Nazi-Marine hatte dort Teile ihrer Schwarzmeerflotte selbst versenkt. Der deutsche Flottenverband hatte sich auf dem Rückzug befunden und war von der sowjetischen Donaumilitärflottille verfolgt worden. Die rund 200 versenkten Wasserfahrzeuge sollten die Donau für die Verfolger unpassierbar machen.
Die Wracks bei Prahovo bilden für die Donauschifffahrt bei niedrigen Wasserständen ein nicht unerhebliches und gefährliches Hindernis. Die Europäische Union (EU) fördert deshalb ein Programm, um die besonders ungünstig platzierten alten Nazi-Schiffe nach und nach aus dem Wasser zu ziehen. Von 21 dazu ausersehenen Wracks seien bis April dieses Jahres 7 geborgen worden, berichtete die Website des staatlichen Fernsehens RTS.
Budapest am 7.8.2026: 2 Nazi-Soldaten in der Donau gefunden:
https://orf.at/stories/3438491/
Donau: Niedrigwasser gibt tote Wehrmachtssoldaten frei
Fototext: am Donauufer in Budapest gefundenes Motorrad eines Wehrmachtssoldaten
Das Niedrigwasser der Donau hat in Budapest die Überreste von zwei Wehrmachtssoldaten, ein Motorrad und Tellerminen freigegeben. Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hätten die Gebeine der Soldaten exhumiert, teilte der Volksbund heute mit. Wegen der entdeckten Tellermine 35 zur Panzerabwehr sei auch der Kampfmittelräumdienst im Einsatz gewesen.
„Der Volksbund rechnet damit, dass auch aus Schiffswracks, die derzeit aus Flüssen auftauchen, Kriegstote zu bergen sein könnten“, heißt es in einer Mitteilung. Das Motorrad und zwei entdeckte Erkennungsmarken seien gut erhalten, weil der Hafenschlamm mit Gasöl vermischt sei.
Hitze und Trockenheit führten zu einem Rekordtiefstand der Donau. Dieser hat auch den Verkehr der Flusskreuzfahrtschiffe auf dem Budapester Abschnitt des Stromes zum Erliegen gebracht. Zugleich kamen durch das Niedrigwasser aber auch alte Schiffwracks sowie Mammutknochen zum Vorschein.
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red, ORF.at/Agenturen
Niedrige Donau in Österreich am 8.8.2026: Alte Schiffe bei Ardagger gefunden:
https://noe.orf.at/stories/3366083/
NÖ: Zwei Kriegsschiffe in Donau aufgetaucht
Die niedrigen Pegelstände der Donau haben zuletzt für Probleme in der Schifffahrt gesorgt. Nun ist der Wasserstand der Donau bei Ardagger (Bezirk Amstetten) so niedrig, dass das Wasser eine Attraktion freilegt: zwei Kriegsschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg.
Alle paar Jahre sorgt das Niedrigwasser dafür, dass mehr Schiffe als sonst zu sehen sind – nämlich Kriegsschiffe, die dort bereits seit über 80 Jahren auf Grund liegen. Bei Ardagger ragen nun zwei Kriegsschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg plötzlich ein Stück weit über die Wasseroberfläche und locken Schaulustige an, wie auch die „NÖN“ berichteten.
Michael Scharfmüller ist etwa extra aus Ybbs an der Donau (Bezirk Melk) zu den Wrackteilen gekommen: „Ich habe unlängst auf Facebook davon gelesen und so etwas interessiert mich einfach total. Da habe ich mir gedacht, ich muss die Chance nutzen, weil so oft ist das Wasser nicht so niedrig wie jetzt.“
Alle paar Jahre kommen die Wrackteile der beiden Kriegsschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg zum Vorschein, wenn die Donaupegel niedrig sind
Seit den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs liegen die Schiffe in der Nähe von Ardagger auf Grund, wie Hobby-Historiker Rudolf Enengel vom Geschichtskreis Ardagger erzählt: „Man ist auf amerikanische Panzer getroffen, die am anderen Ufer waren. Dabei ist ein Gefecht entstanden. Das Schiff war durch den Beschuss nicht mehr fahrtauglich und wurde am Ende wohl von den Deutschen versenkt, um es nicht mehr benutzbar zu machen.“
Bergungsversuche vor einigen Jahren gescheitert
Versuche, die beiden Wracks zu bergen, gab es bereits – diese sind aber gescheitert. „Man hat das mal probiert, weil es ja doch ein kleines Restrisiko für die Schifffahrt ist. Aber das hat sich im Laufe der Jahrzehnte so in das Schotterbett abgesenkt, dass es fast unmöglich ist, die Wracks zu bergen. Man müsste das richtig ausgraben und das wäre ein massiver Aufwand“, erklärt Enengel.
Grund zur Sorge über etwaige verbliebene Munitionsteile besteht laut Bürgermeister Johannes Pressl (ÖVP) übrigens nicht. Die Schiffe seien schon vor langer Zeit entschärft worden.
red, noe.ORF.at
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Fotoquellen
[1] NS-Propagandababy Hessy Taft in der Zeitschrift "Sonne ins Haus": http://www.20min.ch/panorama/news/story/28082809