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Pleite-Griechenland, Meldungen 05 - ab 15.9.2025

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Dörfer in Griechenland ohne Kinder am 15.9.2025: Zu viel Landflucht - zu wenig Colectivo-ÖV für die Dörfer:
Leeres Klassenzimmer – leeres Land

Griechenland schließt hunderte Schulen – nicht aus Spargründen, sondern weil schlicht die Kinder fehlen. Die demografische Krise wird zum stillen Todesurteil für ganze Regionen.

https://transition-news.org/leeres-klassenzimmer-leeres-land

Griechenland erlebt, was mit nüchternen Statistiken unterlegt als demografischer Wandel beschrieben wird – in Wirklichkeit jedoch ist es ein dramatischer Bevölkerungsschwund mit sichtbaren Spuren: Diese Woche öffnen die Schulen und beginnt das neue Schuljahr. Immer mehr Schulen bleiben allerdings geschlossen, weil es schlicht keine Kinder mehr gibt, die sie besuchen könnten.

Besonders betroffen sind Grundschulen und Kindergärten. Im neuen Schuljahr öffnen 766 Bildungseinrichtungen gar nicht erst ihre Türen – nicht einmal der Großraum Athen bleibt verschont (siehe hier und hier).

Der Rückgang der Schülerzahlen ist kein plötzlicher Schock, sondern die Folge eines langjährigen Trends: Seit 2018 ist die Zahl der Schulkinder um über 150.000 gesunken. Die Geburtenzahlen erreichen historische Tiefstände – 2024 wurden nur noch rund 70.000 Kinder geboren, während fast doppelt so viele Menschen starben.

Ganze Landstriche, insbesondere auf Inseln und in Bergregionen, werden entvölkert. Familien ziehen weg, weil ihre Kinder teils Dutzende Kilometer zur nächsten Schule zurücklegen müssten – oder weil es schlicht keine Lehrer mehr gibt (wir haben schon hier, hier, hier und hier darüber berichtet).

Denn die Regel ist klar: Unter 15 Schülern wird eine Klasse nicht geführt, unter dieser Schwelle bleibt auch die Schule zu. Wird diese Zahl über drei Jahre hinweg nicht erreicht, wird der Standort ganz gestrichen. Was bleibt, sind verlassene Gebäude und Dörfer ohne Zukunft.

Die griechische Regierung versucht gegenzusteuern – mit Geburtenprämien, Steuererleichterungen für Familien und anderen Anreizen. Doch bisher verpuffen die Maßnahmen weitgehend wirkungslos. Die Ursachen liegen tiefer: schlechte wirtschaftliche Aussichten, hohe Lebenshaltungskosten, unzureichende Kinderbetreuung, mangelnde Perspektiven. Dazu kommt die Auswanderung junger Menschen ins Ausland – ein Trend, der sich seit der Schuldenkrise der 2010er Jahre verstärkt hat.

Was in Griechenland geschieht, ist kein Einzelfall: Auch Länder wie Italien, Frankreich, Finnland oder Österreich melden historische Tiefstände bei den Geburten. Doch Griechenland steht exemplarisch für eine Entwicklung, die an den Grundfesten Europas rüttelt. Denn wo keine Kinder mehr geboren werden, stirbt mehr als nur das Schulsystem – es verschwinden Sprache, Kultur, Identität.

Der Schulbeginn 2025 markiert damit nicht nur einen organisatorischen Einschnitt, sondern ein stilles Alarmzeichen für ganz Europa: Ohne Kinder keine Zukunft. Und ohne Zukunft? Keine Nation.

Quelle:

Report 24: Griechenland ohne Kinder: Hunderte Schulen schließen – ganze Regionen sterben aus - 6. September 2025

Kurier: Zu wenige Kinder: Griechenland muss 700 Schulen schließen - jedes Jahr - 11. September 2025




https://orf.at/stories/3406924/




Kriminelle jüdische Spionage - alles für den kr. Zionismus:

https://orf.at/stories/3421408/

Fast vier Jahre nach Bekanntwerden eines Skandals um das Abhören von Oppositionspolitikern und Journalisten in Griechenland sind vier Angeklagte zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Athen sprach die vier, darunter ein früherer israelischer Geheimdienstmitarbeiter, heute wegen Verletzung des Fernmeldegeheimnisses für schuldig. Die Anwälte der Angeklagten kündigten umgehend Berufung an.

Das Urteil erging gegen den Gründer des auf Spähsoftware spezialisierten israelischen Unternehmens Intellexa, Tal Dilian, und dessen Lebensgefährtin sowie gegen zwei griechische Mitarbeiter des Unternehmens. Die Angeklagten hätten sich „wiederholter Eingriffe in ein System zur Speicherung personenbezogener Daten“ sowie des „illegalen Zugriffs auf ein Informationssystem oder Daten“ schuldig gemacht, hieß es in der Urteilsbegründung.

Das von Intellexa entwickelte Programm Predator war nach Erkenntnissen der griechischen Datenschutzbehörde genutzt worden, um Telefone von rund 90 Politikern, Journalisten, Unternehmern und hochrangigen Militärangehörigen in Griechenland illegal auszuspähen.




https://orf.at/stories/3421672/




Ropoto (Griechenland) am 29.3.2026: Einsame Kirche steht schief mit 17 Grad - schiefer als der Turm von Pisa:
Griechenland:
Schiefer als der Turm von Pisa: Kirche wird zum Touristen-Hotspot

https://www.20min.ch/video/griechenland-schiefe-kirche-ropoto-neigung-pisa-touristenmagnet-103534710

Ropoto
                        (Griechenland) am 29.3.2026: Einsame Kirche
                        steht schief mit 17 Grad - schiefer als der Turm
                        von Pisa
Ropoto (Griechenland) am 29.3.2026: Einsame Kirche steht schief mit 17 Grad - schiefer als der Turm von Pisa [1]

Die Mariä-Entschlafens-Kirche im griechischen Dorf Ropoto lockt Dutzende Touristinnen und Touristen an. Nach einem schweren Erdrutsch 2012 wurden die meisten Gebäude des Dorfes zerstört. Die Kirche überstand den Einsturz und blieb grösstenteils unbeschädigt. Doch sie neigt sich jetzt um 17 Grad. Damit übertrifft ihre Neigung den Schiefen Turm von Pisa. Viele Einheimische und Gläubige sind überzeugt, dass dies kein Zufall, sondern ein wahres Wunder ist.




https://orf.at/stories/3427669/

Das griechische Parlament in Athen hat die Immunität von 13 Abgeordneten der regierenden konservativen Partei Nea Dimokratia (ND) aufgehoben. Zuvor hatte die Europäische Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Antrag gestellt, wie das Parlamentspräsidium mitteilte.

Den Betroffenen wird vorgeworfen, ihre Wählerschaft begünstigt und ihnen illegale Subventionen verschafft zu haben. Die Vorwürfe reichen von Untreue über Computerbetrug bis hin zu falscher Beurkundung mit dem Ziel, EU-Agrarsubventionen zu erhalten. Im Zuge der Affäre waren bereits die Minister für Zivilschutz und Landwirtschaft sowie ein Staatssekretär im Gesundheitsministerium zurückgetreten.

Ob und gegen wen nach der Aufhebung der Immunität tatsächlich Anklage erhoben wird, ist noch unklar. Es wird erwartet, dass sich das Verfahren über mehrere Monate hinziehen wird, bevor endgültige Entscheidungen über mögliche Anklagen getroffen werden. Die konservative Partei Nea Dimokratia regiert Griechenland seit 2019 und verfügt im 300 Sitze umfassenden Parlament über eine klare Mehrheit von 156 Abgeordneten.




1.5.2026: Trotz Wachstum und Lohnerhöhungen gehören griechische Arbeiter zu den ärmsten Europas
Despite growth and pay rises, Greek workers are among the poorest in Europe

https://www.aljazeera.com/news/2026/5/1/despite-growth-and-pay-rises-greek-workers-are-among-the-poorest-in-europe




Griechenland am 3.5.2026: Neuer Terror gegen TouristInnen: Anzahl "geschützter Strände" erhöht sich von 238 auf 251 - um mit Drohnen-Spionage Kohle zu machen:
Neue Strandregeln: Bis 60'000 Euro Busse: Das ist an Griechenlands Stränden tabu
https://www.20min.ch/story/neue-strandregeln-bis-60-000-euro-busse-das-ist-an-griechenlands-straenden-tabu-103556559

Fototext: Verstösse können mit Bußgeldern von bis zu 60'000 Euro geahndet werden, die Einhaltung wird teils per Drohne kontrolliert.

Karin Leuthold -- Griechenland verschärft den Küstenschutz massiv. An vielen Stränden sind Liegen, Musik und Verkauf in diesem Sommer verboten.

Griechenland verschärft die Strandregeln: Die Zahl der besonders geschützten «unberührten Strände» steigt auf 251.
An diesen Stränden sind motorisierte Fahrzeuge, Liegestühle, Sonnenschirme, laute Musik und kommerzielle Aktivitäten verboten.
Verstösse können Bussen von 2000 bis 60'000 Euro nach sich ziehen – die Einhaltung wird teils per Drohne überwacht.

Griechenland zieht die Zügel an: In diesem Sommer müssen sich Urlauber an deutlich strengere Strandregeln halten. Mit verschärften Vorschriften will die Regierung ihre Küsten konsequent schützen. Ende April wurde das Netz der sogenannten unberührten Strände erneut ausgeweitet – die Zahl der besonders geschützten Abschnitte steigt von 238 auf 251.

Welche Strände sind betroffen?
Die neuen Schutzgebiete verteilen sich über mehrere Regionen des Landes. Auf Lefkada wurde der Kastro-Strand am Stadtrand in ein Natura-2000-Gebiet mit Lagunen und Salinen integriert. Auch auf Limnos kam ein Abschnitt am Chortarolimni-See hinzu, weitere Gebiete liegen am Acheloos-Delta sowie an der Lagune von Mesolongi. Auf Ano Koufonisi wurden die Strände Pori und Italida unter Schutz gestellt, nachdem geplante Nutzungen nach Protesten gestoppt worden waren.
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Ein Schwerpunkt liegt auf Kreta: Besonders im Westen wurden zusätzliche Küstenabschnitte aufgenommen, etwa rund um Falassarna, Elafonisi und entlang der Küste bis Kap Krios.

Was gilt an diesen Stränden?
Für alle 251 geschützten Strände gelten strenge Auflagen. Motorisierte Fahrzeuge sind ebenso verboten wie Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen. Auch laute Musik über Lautsprecher oder andere Geräte ist untersagt. Zudem dürfen keine Tische, Stühle, Sonnenschirme oder Liegen aufgestellt werden. Kommerzielle Aktivitäten sind komplett ausgeschlossen: Weder Wassersportverleih noch mobile Imbiss- oder Verkaufsstände sind erlaubt. Neue Genehmigungen für gewerbliche Nutzung werden in diesen Zonen grundsätzlich nicht mehr erteilt.

Welche Strafen drohen?
Verstösse können teuer werden: Laut «Bild» reichen die Bussgelder – je nach Schwere des Vergehens – von etwa 2000 bis zu 60'000 Euro. Die Einhaltung der Vorschriften wird teilweise sogar aus der Luft überwacht, etwa mithilfe von Drohnen.

Warum wurden die Massnahmen verschärft?
Hintergrund ist der enorme Druck durch den Tourismus: Mit rund 38 Millionen Besuchern hat Griechenland zuletzt einen neuen Rekord erreicht.



Griechenland am 12.5.2026: Neue Bauauflagen gegen Over-Tourism:
Griechenland - Neue Regeln gegen Massentourismus und für Umweltschutz
https://www.deutschlandfunk.de/neue-regeln-gegen-massentourismus-und-fuer-umweltschutz-104.html

Tourismusministerin Kefalogianni erklärte in Athen, Ziel sei ein nachhaltigeres Modell mit weniger negativen Auswirkungen auf Umwelt, Strände und Infrastruktur. Kern der Neuregelung sei eine Einteilung der Regionen nach ihrer touristischen Belastung. Bekannte Ferieninseln wie Rhodos, Kos, Santorini oder Mykonos sollen strengere Bauauflagen erhalten. In besonders betroffenen Inselregionen dürften neue Hotels künftig höchstens 100 Betten haben. Auch die Vorgaben für Neubauten - insbesondere an den Küsten - würden verschärft.
Nach Angaben der griechischen Zentralbank kamen im Jahr 2025 fast 38 Millionen Touristen nach Griechenland – so viele wie noch nie zuvor. Die neuen Regeln sollen Ende Juni in Kraft treten. Umweltminister Papastavrou sprach von einer historischen Reform.
Diese Nachricht wurde am 12.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





https://orf.at/stories/3431344/

In Griechenland zieht der Skandal um den Betrug mit EU-Agrarsubventionen weitere Kreise. Auf Kreta nahm die Polizei 20 Verdächtige fest, teilten die Behörden heute mit. Damit sei ein krimineller Ring zerschlagen worden, der die Fördermittel erschlichen haben soll.

Zu den mutmaßlichen Anführern der Bande gehörten zwei Buchhalter sowie Staatsbedienstete. Sie sollen Landwirte dabei unterstützt haben, auf Basis falscher Flächenangaben EU-Fördermittel zu beantragen. Seit Beginn der Aktivitäten im Jahr 2019 beliefen sich die illegalen Einnahmen des Netzwerks auf mehr als drei Millionen Euro, hieß es in einer Erklärung der Polizei.

Die Festnahmen sind der jüngste Fall in einem wachsenden Skandal, der die Regierung in Athen erschüttert. Erst im vergangenen Monat war die Immunität von 13 Abgeordneten der regierenden Partei Nea Dimokratia im Parlament aufgehoben worden, damit gegen sie wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs ermittelt werden kann.

Mittlerweile mehrere Rücktritte

Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) ermittelt seit Längerem zu mutmaßlichen Straftaten gegen die finanziellen Interessen der Europäischen Union in Griechenland.

Die Affäre hat in Griechenland hohe Wellen geschlagen und neben ergebnislosen parlamentarischen Untersuchungen auch Rücktritte von Ministern sowie Forderungen der Opposition nach einer vorgezogenen Neuwahl ausgelöst. Die nächste Parlamentswahl steht im Frühjahr 2027 an.




Kalergiplan mit Islam-Terror am 29.5.2026:
Griechenland und Zypern: an der Spitze der europäischen Migrationskrise


https://de.news-front.su/2026/05/29/griechenland-und-zypern-an-der-spitze-der-europaischen-migrationskrise/





1.6.2026: Rückführungen aus Griechenland:
Griechenland öffnet Asylverfahren für Syrien und Afghanistan wieder in der Hoffnung auf Rückkehr
Greece reopens Syrian and Afghan asylum cases, hoping for returns

https://www.aljazeera.com/news/2026/6/1/greece-reopens-syrian-and-afghan-asylum-cases-hoping-for-returns




https://orf.at/stories/3432299/




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