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Der Atombombenschaden der "Zivilisation" - Meldungen 01

Die
alten Seilschaften der zerstörerischen "USA" und der Sowjetunion und ihrer Verbündeten haben kolossalen Schaden angerichtet...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Tahiti 25.11.2014: Paris soll Französisch-Polynesien wegen der Atombombentests eine Milliarde "US"-Dollar Entschädigung bezahlen - das Mururoa-Atoll - Frankreich leugnet jegliche Strahlenopfer

aus: Tagesanzeiger online: Mururoa strahlt bis nach Paris; 25.11.2014;
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Mururoa-strahlt-bis-nach-Paris-/story/23720397
<Dutzende Atombomben testete Frankreich in Französisch-Polynesien. Nun soll Paris dem Überseegebiet eine Milliarde US-Dollar als Entschädigung zahlen. Immer wieder holt das Erbe der Bombe die Grande Nation ein.

2. Juli 1966, Mururoa, Südpazifik: Grelles Licht füllt plötzlich den Horizont aus; verdichtet sich zu einer orangen Kugel, wölbt sich langsam in den Himmel und wächst zum charakteristischen Pilz einer Atomexplosion. Frankreich hat eben seine erste Atombombe in Französisch-Polynesien gezündet.

21. November 2014, Papeete, Tahiti: Parlamentarier der konservativen Partei Tahoera’a Huiraatira treffen sich in der polynesischen Hauptstadt zu einer Sitzung. Sie wollen Frankreich verklagen. Für die Schäden, die die französischen Atomtests auf der Inselgruppe anrichteten, soll Paris seinem Überseegebiet rund eine Milliarde US-Dollar bezahlen. Dies berichtet der britische «Independent» unter Berufung auf die polynesische Zeitung «La Dépeche de Tahiti».

Noch ist die Forderung nicht offiziell. Die Schirmherrschaft über die Klage hat der umstrittene polynesische Ex-Präsident Gaston Flosse. Der amtierende Staatschef Edouard Fritch ist nicht in die Klage involviert. So oder so, die Vergangenheit der französischen Atomtests hat die Grande Nation eingeholt. Einmal mehr.

Kampf um Entschädigungszahlungen

So tut sich Frankreich etwa mit der Anerkennung von Strahlenopfern der Tests noch immer schwer. Laut offiziellen Angaben waren rund 150'000 Zivilisten und Militärs an den französischen Atomtests beteiligt; teils waren sie schutzlos der Strahlung ausgesetzt. Bis 2001 leugnete Paris aber, dass es bei den Tests in Polynesien und Algerien überhaupt Opfer gegeben habe.

2010 verabschiedete das Parlament dann zwar ein Gesetz, welches die Anerkennung von Entschädigungsansprüchen vereinfachen sollte. Zusätzlich stellte man jährlich 10 Millionen Euro für Zahlungen bereit. Doch Opferorganisationen prangern seither die Wirkungslosigkeit des Gesetzes an. Der Weg zu einer Entschädigung führt über ein mühsames Gerichtsverfahren.

Laut Arte gingen bis Anfang Jahr 880 Anträge beim französischen Verteidigungsministerium ein. 17,5 Prozent davon blieben unbearbeitet, weil unvollständig. 81 Prozent wurden abgelehnt und gerade einmal 1,5 Prozent hiess man gut. Jean-Luc Sans, Präsident der Vereinigung der Veteranen der Nukleartests: «Man muss schon auf einem Plutoniumfass gesessen haben, damit man als Strahlenopfer anerkannt wird.»

Über 200 Tests in 30 Jahren

In Französisch-Polynesien gibt es gemäss medizinischen Berichten eine Häufung von Schilddrüsenkrebs und Leukämie. 210 Atombomben zündete Frankreich zwischen 1966 und 1996 in seinem Überseegebiet – oberirdisch und unterirdisch. Die Tests fanden auf den zwei Atollen Fangataufa und Mururoa statt. Letzteres ist auch heute noch Sperrgebiet. Wissenschaftlern wurde der Zutritt zum Atoll jahrelang verwehrt, weshalb kaum verlässliche Daten über die Verseuchung oder die Mengen von radioaktivem Müll vorhanden sind. 1998 schätzte eine NGO, dass die französische Armee bis zu 3200 Tonnen radioaktiven Müll vor Mururoa ins Meer gekippt hatte.

Erst letztes Jahr gelangte ein Bericht des französischen Verteidigungsministeriums an die Öffentlichkeit, der erstmals die tatsächlichen Auswirkungen der oberirdischen Atomtests auf Französisch-Polynesien zeigte. Demnach wurde ein weit grösserer Teil der Inselgruppe von radioaktivem Niederschlag bedeckt, als Frankreich angegeben hatte. Auch über Tahiti, der am dichtesten besiedelten Insel, ging im Juli 1974 während zwei Tagen Fallout nieder: Das Plutonium-Level war 500-mal höher als zulässig. (kpn)>

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7.8.2015: NATO-Übung "Able-Archer" 1983 provozierte fast Atomkrieg "aus Versehen"

Hinweis von Kommunikationspartner J.:

<Im Nachhinein hab ich ja auch (erst hier!)  erfahren, dass es per der NATO-Uebung Able-Archer 1983 fast zum Atomkrieg 'aus Versehen' gekommen wäre. >

NATO-Übung Able-Archer: https://de.wikipedia.org/wiki/Able_Archer_83

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Sputnik-Ticker online, Logo

Reggane (Algerien) 14.2.2018: Atombombenschaden durch 17 französische Nukleartests und 35 "radioaktive Erprobungen" - Genmutationen in der radioaktiv verseuchten Wüste
Algerien: Menschen sterben weiter an Spätfolgen französischer Atomtests - VIDEO
https://de.sputniknews.com/politik/20180214319548755-algerien-frankreich-atomtests-spaetfolgen-todesfaelle/

<Frankreich hat am 13. Februar 1960 im Kreis Reggane im Süden seiner Kolonie Algerien einen ersten Atomtest durchgeführt. In den nächsten sechs Jahren wurden im Land offiziellen Statistiken zufolge insgesamt 17 nukleare Sprengladungen gezündet.

Reggane bleibt immer noch radioaktiv verseucht. Ein normales Leben in der Region ist kaum möglich. Örtliche Wissenschaftler sprechen von genetischen Mutationen und unumkehrbaren Veränderungen unter allen Lebewesen in dieser Region.

​Offizielle Statistiken nennen keine Zahl der Betroffenen. Ein Vertreter der französischen Kirche dokumentierte, dass rund 42.000 Menschen den nuklearen Experimenten von Paris zum Opfer gefallen waren. Vor drei Jahren bezifferte das französische Verteidigungsministerium die Zahl der Todesopfer mit 27.000. Dabei handelt es sich sowohl um französische Soldaten als auch um Ortsbewohner.

Allerdings sind von der Zahl zu früh gestorbene Nachkommen dieser Menschen nicht erfasst, die an Krebs und sonstige durch die Strahlung verursachte Krankheiten gelitten haben oder leiden. Die kontaminierten Gebiete bleiben für Leben und Gesundheit immer noch gefährlich.

Atomexperte Ammar Mansuri teilte dem Blatt „Al-Arabi al-Jadeed“ mit, dass die Zahl der französischen Atomtests in Algerien deutlich höher ist. „Frankreich hatte 13 unterirdische und vier überirdische Kernladungen gezündet, vier Experimente mit Plutonium und 35 sonstige atomare Erprobungen angestellt.“ Dem Experten zufolge wurden mit den Atomtests zusammenhängende Dokumente erst vor zehn Jahren der algerischen Regierung übergeben. Ein Teil davon bleibt weiterhin geheim.

​Aus diesem Grund wurden in der betroffenen Region im vergangenen Jahrhundert keine systematischen Beobachtungen und keine Forschungsarbeiten durchgeführt. Dementsprechend wurden auch keine rechtzeitigen Schritte zur Senkung des negativen Einflusses der Experimente auf die Umwelt getan. Es ist schwer abzuschätzen, wie sich der Grad der Verschmutzung in den zurückliegenden Jahrzehnten geändert hat und womit man künftig rechnen kann.

[Radioaktiv verseuchte Wüste]

Die algerische Regierung spricht von etwa 100 Quadratkilometern radioaktiv verseuchter Fläche, schreibt die „Al-Arabi al-Jadeed“ weiter. Aber Probleme gebe es auch über die Grenzen dieser Zone hinaus. Die Region werde von der Wüste dominiert, die Winde transportierten verseuchte Partikel auf formal reine Territorien. Jetzt komme es darauf an, den Grad der radioaktiven Verseuchung der Wüste zu messen, um die Grenzen der Kontamination präzise zu bestimmen, hieß es.>

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24.8.2018: "USA" zerstörten die Pazifikinsel - das Atoll Eniwetok - mit Atomtests 1946 bis 1962 - ein Grab für radioaktiv verseuchten Boden mit einer Kupel von 30.000m2
Atomhölle im Pazifischen Paradies – Amerikanisches Atommülllager in FOTOs
https://de.sputniknews.com/panorama/20180824322075727-runit-eniwetok-kaktus/

<
Das kleine Inselchen Runit im Atoll Eniwetok im Pazifischen Ozean könnte wohl ein perfekter Urlaubsort werden, wenn es einen Faktor nicht geben würde. Das Problem ist, dass die USA auf dem Atoll, das zu den Marshallinseln gehört, von 1946 bis 1962 Atomtests durchgeführt haben.

1977 beschlossen die US-Behörden, gefährliche Abfälle auf Inseln zu entsorgen, und sammelten im Laufe von drei Jahren mehr als 100.000 Kubikmeter verseuchten Bodens an. Dann wurde er mit Zement gemischt und in einem 106 Meter breiten und neun Meter tiefen Krater an der nördlichen Spitze von Runit vergraben. Dieser Riesenkrater, in dem die Atomabfälle vergraben wurden, war nach der Explosion der Testbombe „Kaktus“ im Jahre 1958 entstanden.

Es wurde entschieden, den Krater mit der Gesamtfläche von 30.000 Quadratkilometern mit einer Kuppel aus 358 Betonplatten abzudecken.

Das gesamte Projekt der Entsorgung von radioaktiven Stoffen sollte die US-Behörden 239 Milliarden Dollar kosten.

Nach dem Abschluss der Bauarbeiten für die „Kaktus“-Kuppel 1980 erklärte die US-Regierung die südlichen und westlichen Inseln des Atolls für das Leben sicher und die Bewohner von Eniwetok kehrte in ihre Häuser zurück. Heute wird die Kuppel von Touristen besucht, Wissenschaftler warnen jedoch, dass dieser Ort nicht der sicherste auf der Erde sei.>


Berichte auf Instagram über die Atominsel Eniwetok

  • nebural
    https://www.instagram.com/p/Bb04He1FIFP/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=embed_loading_state_control

    Entre el 28 de abril y el 18 de agosto de 1958, Estados Unidos detonó 35 bombas nucleares en los atolones Bikini, Jonhson y Enewetak, como parte de su programa de pruebas en el Pacífico. El ejército tuvo que evacuar a toda persona y población situada a menos de 800 kilómetros de la detonación, ya que solo la luz del accionar podía quemar la retina de los espectadores. La bomba más potente de todas, Cactus, de 3’8 megatones, se lanzó a 77 kilómetros de altitud sobre el extremo norte de la isla Runit, en el atolón de Enewetak. Su impacto, provocó una aurora de luz tan potente que pudo observarse desde Hawaii, a 1300 kilómetros de distancia. Además de un inmenso socavón, la explosión apagó los sistemas de comunicación en todo el Océano Pacífico. Tras las pruebas, Estados Unidos empleó 3 años y más de 100 millones de dólares en descontaminar los atolones y se recogieron 85.000 metros cúbicos de residuos y tierra contaminada.
    Los restos fueron mezclados con cemento de Portland y vertidos en el mismo cráter que la bomba Cactus había creado en extremo norte de la isla Runit y luego, se cubrió el lugar con una gigantesca cúpula de cemento. El cráter tiene 9 metros de profundidad y 110 de anchura, y sobre él se construyó una cúpula con 358 paneles de hormigón de 45 centímetros de espesor. En el año 2000, Estados Unidos tuvo que destinar 200 millones de dólares a restaurar la cúpula, descubriendo diversos problemas. Al parecer, se han producido numerosas filtraciones en esta y, para 2025, se espera que el suelo que la rodea esté más contaminado que los residuos que contiene.
    Asociaciones ecologistas temen que la cúpula pueda ser destruida por un tifón, o cualquier otro desastre natural, que libere los restos al mar. Por ello, solicitan que el contenido de la cúpula sea removido y llevado a un lugar seguro. #nature #picoftheday #enewetak #nuclear #nuclearbomb #nuclearwaste #waste #sustainability #pacificwasteland #unsustainable #sustainablefuture #eco #enewetakatoll #marinewaste #toxic #radioactive #radioactivity #radioactividad #toxico

  • gcnpix
    https://www.instagram.com/p/Bb04He1FIFP/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=embed_loading_state_control

    The Dome, Runit Island, site of the ‘Cactus’ US nuclear test in the 50’s.
    Now a crumbling radioactive waste storage facility in the middle of the Pacific.
    Foreign Correspondent returns next Monday. @abctv 8:30pm
    #enewetak #thedome

    theiwmf
    https://www.instagram.com/p/BfqQ0JsAH0m/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=embed_loading_state_control

    Locals call it the Tomb. Runit Dome in Enewetak Atoll is a nuclear waste site holding irradiated debris. This relic of the U.S. nuclear testing era is now vulnerable to storms, rising seas, and intensifying high tides. The sediment in the surrounding lagoon is more contaminated than what lays inside the cracking concrete dome, according to a recent study by the Woods Hole Cceanographic Institution.

    This is documentary photographer Coleen Jose (@coleenjose). I’m posting for IWMF this week to share stories from our work in the Marshall Islands and its diaspora community in Arkansas. Kim Wall (@kimw4ll), Hendrik Hinzel (@jh_hinzel), and I report on survivors of a nuclear legacy, lasting radioactive contamination, and the emerging consequences of climate change. See our three-part series on Mashable (link in bio): http://on.mash.to/2BOEjNT
    #noonesdrowningbaby #IWMF #marshallislands #nucleartesting #everydayclimatechange #womenjournos #reportage #journalism #nuclearjustice #reportagespotlight








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