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Der Plastikschaden der "Zivilisation" Meldungen 03 - ab 10.8.2018

10.3.2016: Bakterium frisst Plastik auf: Ideonella sakaiensis 201-F6
Forscher entdecken Plastik-fressendes Bakterium
http://www.watson.ch/Wissen/Umwelt/300443357-Forscher-entdecken-Plastik-fressendes-Bakterium

13.2.2018: Bacterium Azotobacter vinelandii stellt biologisch abbaubares Plastik her
http://www.cronicaviva.com.pe/mexico-identifican-sistema-con-que-bacteria-produce-plasticos-biodegradables/

Karte des Pazifiks mit den Müllzonen 2018
Karte des Pazifiks mit den Müllzonen 2018

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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10.8.2018:
Uruguay verbietet nicht biologisch abbaubare Plastiktüten – Neuseeland will Einweg-Tüten aus dem Handel nehmen
https://www.epochtimes.de/wirtschaft/wirtschaft-news/uruguay-verbietet-nicht-biologisch-abbaubare-plastiktueten-neuseeland-will-einweg-tueten-aus-dem-handel-nehmen-a2514030.html

<Zum Schutz der Weltmeere will Neuseeland künftig auf die Verwendung von Einweg-Plastiktüten verzichten. Auch Uruguay will die Verwendung von Plastiktüten stark einschränken.

Zum Schutz der Weltmeere will Neuseeland künftig auf die Verwendung von Einweg-Plastiktüten verzichten. Das Verbot soll nach einer sechsmonatigen Testphase im kommenden Jahr in Kraft treten.

Premierministerin Jacinda Ardern verwies in Wellington auf erfolgreiche Beispiele aus zahlreichen anderen Ländern. Die Details der Neuregelung sollen nun mit Supermärkten, Handelsverbänden und Verbrauchern ausgehandelt werden.

Trotz seines Images als „grünes Land“ gehört der Pazifikstaat zu den Ländern mit einem hohen Verbrauch an Plastiktüten. Im Durchschnitt verbraucht jeder Neuseeländer mehr als 150 Einweg-Tüten pro Jahr.

Auf die gesamte Nation gerechnet fallen insgesamt pro Jahr mehr als 750 Millionen Tüten an. Viele davon landen in Flüssen und im Meer.

Uruguay verbietet nicht biologisch abbaubare Plastiktüten

Auch Uruguay will die Verwendung von Plastiktüten stark einschränken. Ein vom Senat des südamerikanischen Landes verabschiedetes Gesetz verbietet Herstellung, Einfuhr, Vertrieb, Verkauf und die Lieferung von Plastiktüten, die nicht biologisch abbaubar oder kompostierbar sind.

Ausnahmen gibt es etwa für den Transport von Fleisch oder Fisch. Allerdings dürfen Tüten in Zukunft nicht mehr kostenfrei sein.

Nach in Kraft treten haben Läden ein Jahr Zeit für die Umstellung. Uruguay ist nach Chile das zweite Land Südamerikas, das die Verwendung von Plastiktüten beschränkt. Schätzungen zufolge nutzen die 3,4 Millionen Einwohner Uruguays jährlich etwa 1,2 Milliarden Plastiktüten. (dpa)>

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5.9.2018: Mikroplastik von Autoreifen - pro Jahr 446.000 Tonnen
Hauptsünder Autoreifen: 446.000 Tonnen Plastik landen jährlich in der Umwelt – Studie
https://de.sputniknews.com/wissen/20180905322223503-autoreifen-verschmutzen-umwelt/

<Kleine Plastikpartikel kommen nicht nur in den Weltmeeren vor, sondern überall. Die Hauptquelle in Sachen Mikroplastik sind Autoreifen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Fraunhofer-Studie. Ihr Autor fordert ein Umdenken beim Thema Kunststoffe und Maßnahmen aus der Politik.

Wenn es um Mikroplastik geht, denkt man derzeit vor allem an die Weltmeere und an Verpackungen, die sich darin langsam auflösen, bis kleinste Partikel daraus entstehen – Mikroplastik eben. In den Gewässern kommt in der Tat viel Mikroplastik vor, das nachgewiesenermaßen Vögel, Fische und Muscheln gefährdet, die es zu sich nehmen. Doch eine neue Studie des Fraunhofer Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik zeigt: Mikroplastik kommt geradezu überall vor. Die Studie benennt auch insgesamt 30 Hauptquellen für Mikroplastik.

Hauptsünder beim Mikroplastik sind Reifen

Ganz vorn mit dabei sind der Abrieb von Reifen mit 1228,5 Gramm pro Kopf pro Jahr, die Freisetzung bei der Abfallentsorgung mit 302,8 Gramm pro Kopf pro Jahr und der Abrieb des Bitumens im Asphalt mit 228 Gramm pro Kopf pro Jahr. Kosmetikartikel dagegen, die in den Medien in letzter Zeit stark präsent waren, landen mit 19 Gramm auf Platz 17 und sind damit wesentlich weniger bedenklich als gedacht.

Für Deutschland und seine Bürger gilt: Jeder Deutsche setzt 5,4 Kilogramm Mikro- und Makroplastik pro Jahr frei. Vier Kilogramm davon sind Mikroplastik und 1,4 Kilogramm Makroplastik. Insgesamt gelangen auf diese Weise 446.000 Tonnen Kunststoff jährlich in die Umwelt.

Keine große Gefahr für Menschen

Eine Entwarnung gibt Jürgen Bretling, Hauptautor der Studie, im Sputnik-Interview aber auch mit auf den Weg:

„Kunststoff selber ist ein Stoff, der weniger toxisch ist“, sagt er. „Gefahren für den Menschen sehe ich akut eher nicht.“

Trotzdem gilt: Einmal in der Umwelt, lange in der Umwelt. Denn Plastik ist sehr beständig und wird nur sehr langsam komplett abgebaut. Was derzeit nur ein Problem für Vögel, Fische und Muscheln ist, könnte sich in höheren Konzentrationen eventuell auch auf den Menschen auswirken, gibt der Forscher zu bedenken. Was an Plastikerzeugnissen problematischer ist, sind bestimmte hinzugesetzte Stoffe wie Weichmacher oder Stabilisatoren, die sich auch auf den Menschen negativ auswirken, betont Bretling.

Bewussterer Umgang in der Politik

„Das Verbot von Kunststoffen scheint mir generell keine Lösung zu sein“, betont Bretling.

„Wir müssen den Umgang mit Kunststoff verbessern. Wir müssen wieder lernen, dass der Kunststoff ein Wertstoff ist, den es sich lohnt, in die Wertstoffkreisläufe zurückzuführen und bei dem es sich auch lohnt, langlebige Produkte mit wenig Verschleiß, wenig Abrieb, wenig Neigung zu Verwitterung zu favorisieren.“

Also Mehrweg statt Einweg. Der Hauptautor der Studie wünscht sich auch „entsprechende Maßnahmen politischer Art“, damit die Kunststoff-Emissionen reduziert werden können.>

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18.9.2018: Jamaika ab 1.1.2019 ohne Plastik und Styropor, um die Insel zu schützen
Jamaika verbietet Plastiktüten und andere Kunststoffprodukte
https://www.epochtimes.de/genial/wissen-genial/jamaika-verbietet-plastiktueten-und-andere-kunststoffprodukte-a2643047.html?latest=1

<Nachdem Freiwillige im vergangenen Jahr 73 Tonnen Plastikmüll an Jamaikas Stränden sammelten, greift auch die Regierung ein. Ab Januar 2019 ist der "Gebrauch und die Verbreitung von Plastiktüten" und anderen Kunststoffprodukten verboten.

Jamaika hat ein Verbot von Plastikprodukten und Styropor-Verpackungen eingeführt. Ab Januar 2019 seien der Gebrauch und die Verbreitung von Plastiktüten, -strohhalmen und -flaschen sowie Styropor-Verpackungen für Essen verboten, teilte Minister Daryl Vaz am Montag bei einer Pressekonferenz mit. Gleichzeitig soll ein Aufklärungsprogramm die Menschen des Karibikstaats über den nachhaltigeren Umgang mit Plastik informieren, wie die Umweltbehörde der Insel auf Twitter mitteilte.

Ab 2021 dürften Tetrapacks zudem keine beigefügten Strohhalme mehr haben, teilte ein Regierungssprecher auf Twitter mit. Die Karibikinsel mit rund 2,9 Millionen Einwohnern kämpft gegen eine Vermüllung ihrer Strände. Im vergangenen Jahr hatten Freiwillige allein am nationalen Aktionstag gegen Müll an der Küste nach Angaben der Naturschutzorganisation Jamaica Environment Trust rund 73 Tonnen Plastikmüll gesammelt worden. (dpa/ts)>

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11.10.2018: EU-Umweltausschuss beschliesst Schluss mit Einwegplastik: Plastiksäckchen, Styroporbecher - Petition gegen Plastikflut zeigt Wirkung
„Krone“-Erfolg: EU-Ausschuss beschloss Verbot von Einwegplastik
https://www.krone.at/1786589

<Öko-Widerstand lohnt sich. Unter dem Druck Hunderttausender Bürger hat der EU-Umweltausschuss jetzt eine massive Verschärfung gegen das besonders schlimme Einwegplastik beschlossen. Bekanntlich hatten wir von der „Krone“ im Auftrag unserer Leser das Anliegen mit GLOBAL 2000 nach Brüssel getragen.

„Sehr leichte Plastiksackerln, wie sie in Supermärkten viel zu oft bei Gemüse und Obst zur freien Entnahme hängen, oder Becher aus Styropor werden verboten. Außerdem müssen Plastikflaschen künftig aus mindestens 35 Prozent recyceltem Kunststoff bestehen“, so GLOBAL-2000-Aktivistin Lisa Kernegger. Und auch EU-Mandatar Georg Mayer (FPÖ) sieht einen „wichtigen Etappensieg,“ die „unselige Verschmutzung der Natur“ zu stoppen.

Zum Meinungsumschwung bei der doch eher Konzern-freundlichen EU hat sicherlich die gewaltige Stimme gegen die Plastikflut auf unserem grünen Planeten beigetragen: 261.230 Menschen - mehr als 30.000 von ihnen innerhalb nur einer Woche in Österreich im Zuge der „Krone“-Öko-Kampagne - hatten die jüngste Petition der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 unterzeichnet.

„Es darf keine Schlupflöcher geben“
Die Unterschriftenliste war im Vorfeld der erfreulichen Abstimmung im Ausschuss in Brüssel an die Europa-Mandatarin Frédérique Ries, die Berichterstatterin der Richtlinie, übergeben worden. Dennoch mahnt GLOBAL 2000 zur Vorsicht: „Zwar wird die Zigarettenindustrie für Schäden durch Stummel zahlen müssen, doch auch Kunststoffkonzerne sollten zur Kassa gebeten werden. Es darf keine Schlupflöcher geben.“

Mark Perry und Christoph Budin, Kronen Zeitung>

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24.10.2018: EU macht Schluss mit Trinkhalm, Einweggeschirr, Wattestäbchen etc. gültig ab 2012 - und Plastikflaschenrecygling obligatorisch - ab 2025
EU-Parlament stimmt für Verbot von Wegwerfprodukten aus Plastik
https://www.epochtimes.de/politik/europa/eu-parlament-stimmt-fuer-verbot-von-wegwerfprodukten-aus-plastik-2-a2683380.html

<Mit einem Verbot von Trinkhalmen, Wattestäbchen und anderen Wegwerfprodukten will die EU der Verschmutzung der Ozeane durch Plastik den Kampf ansagen. Einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission stimmte das Europaparlament zu.

Mit einem Verbot von Trinkhalmen, Einweggeschirr, Wattestäbchen und anderen Wegwerfprodukten aus Plastik will die EU der Verschmutzung der Ozeane durch Kunststoffmüll den Kampf ansagen.

Einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission stimmte das Europaparlament am Mittwoch in erster Lesung zu.

Die geplante Neuregelung sieht vor, eine Reihe von Einwegprodukten, für die es bereits Alternativen gibt, ab 2021 ganz aus der EU zu verbannen.

Plastikflaschen sollen der Vorlage zufolge separat gesammelt werden. Außerdem sollen die Mitgliedsstaaten die Auflage bekommen, bis 2025 Einweg-Plastikflaschen zu 90 Prozent zu recyclen.

Die Umweltminister der EU-Staaten wollen sich nach Angaben eines Diplomaten in Brüssel noch vor Jahresende auf eine gemeinsame Position verständigen. Anschließend können die Verhandlungen zwischen Vertretern des Parlaments, der Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission beginnen. Über die neue Richtlinie entscheiden das Europaparlament und die EU-Staaten gemeinsam. (afp)>

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Sputnik Ticker online, Logo

25.10.2018: Studie in Österreich mit klarem Resultat: Mikroplastik ist im Essen, im Magen, im Darm, in der Schweisse, überall:
Mikroplastik im Stuhlgang: „In allen Proben Kunststoff nachgewiesen“ – Studienautorin

Valentin Raskatov
https://de.sputniknews.com/wissen/20181024322741509-mikroplastik-kunststoffe-forschung/

<Menschen scheiden Mikroplastik aus, zeigt eine Pilotstudie aus Österreich. Es ist aber weiterhin nicht bekannt, ob Mikroplastik für den Menschen auch schädlich ist. Gezeigt wurde auch nicht, wie die Stoffe in den menschlichen Körper gelangen. Die Studie ist also nur ein Anstoß für die Forschung und kein Grund zur Panik.

Mikroplastik ist überall auf der Welt zu finden, nicht nur im Meer, sondern auch am Straßenrand, im Waldboden, in Tieren und Fischen. Es ist sprichwörtlich allgegenwärtig. Aber es wimmelt nicht nur um uns herum vor Mikroplastik, sondern wir scheiden es auch aus. Das haben Forscher der Medizinischen Universität Wien und des österreichischen Umweltbundesamts in einer Pilotstudie gezeigt.

100 Prozent: Alle Probanden schieden Mikroplastik aus

„Wir waren die ersten, die sich Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben angesehen haben“, betont Bettina Liebmann im Sputnik-Interview. Liebmann ist Mikroplastik-Expertin am österreichischen Umweltbundesamt und Koautorin der Pilotstudie. Die Betonung liegt auf „die Ersten“ und „Pilotstudie“, denn eine umfangreiche Studie kann diese nicht ersetzen – dafür ist auch die Probandenzahl zu gering. Aber das erste Ergebnis ist dennoch beachtlich: „Das war für uns das überraschende Ergebnis, dass wir in allen acht Proben tatsächlich Kunststoffe nachweisen konnten“, so Liebmann.

Quellen für Mikroplastik nicht untersucht

Da es keine Vorgaben gab und die Teilnehmerzahl so niedrig war, zeigt die Pilotstudie nur eins: Mikroplastik wird vom Menschen ausgeschieden, und vermutlich geschieht das oft. Was die Quellen angeht, so gibt es diverse Möglichkeiten, teilt die Forscherin mit, etwa Plastikverunreinigungen von Meerestieren, Getränke in Plastikflaschen oder die Verwendung von Plastik in der Küche zum Beispiel in Form von Schneidbrettern oder Lebensmittelverpackungen. Doch das sind nur Möglichkeiten. Es wäre Aufgabe der weiteren Forschung, zu zeigen, welche dieser Möglichkeiten tatsächlich ihren Weg in den menschlichen Körper finden.

Bewussterer Umgang kann nicht schaden

Eins steht für Liebmann fest: „Konsumenten könnten einen bewussteren Umgang mit Plastik als Material pflegen.“ Beim Einkauf einfach mal Verpackungen aus Plastik umgehen, Plastiktaschen vermeiden, Wasser in Glasflaschen kaufen und alternative Kosmetika ohne Mikroplastik kaufen – so ihre Tipps an die Verbraucher

Aber auch hier gilt nur: Es kann nicht schaden, darauf zu verzichten. Denn ob Mikroplastik für den Menschen wirklich schädlich ist und was es konkret auf seinem Weg durch den Magen-Darm-Trakt macht, ist der Forschung noch nicht bekannt. Liebmann betont entsprechend, dass die Pilotstudie als ein „Anstoß für weitere Studien“ betrachtet werden sollte. „Unser Plan ist es, die kleine Probandenzahl zu vergrößern und im Rahmen einer größeren Untersuchung Folgeforschung zu betreiben“, sagt die Mikroplastik-Expertin.>

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20 minuten online, Logo

Haiti 23.11.2018: Kommt Regen - kommt Plastik:
Flut in Haiti: Hier fliesst tonnenweise Plastikmüll ins Meer

https://www.20min.ch/panorama/news/story/10705998

<Heftige Regenfälle haben auf Haiti zu Überschwemmungen geführt. Ein Video zeigt, wie mehrere Tonnen Plastikabfälle Richtung Meer geschwemmt werden.>

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Netzfrauen online, Logo

Plastikschaden 7.12.2018: Plastikring im Meer verschliesst dem Zahnwahl (Flussdelphin) die Schnauze - Hungertod:
Der arme vom Aussterben bedrohte Zahnwal – er verhungerte elendig durch einen Plastikring!
https://netzfrauen.org/2018/12/07/plastic-7/

Zahnwal (Flussdelphin) verhungert
                              durch Plastikring an der Schnauze -
                              Meldung von Netzfrauen 7.12.2018
Zahnwal (Flussdelphin) verhungert durch Plastikring an der Schnauze - Meldung von Netzfrauen 7.12.2018

<Mit jedem Tag wird der von Menschen verursachte Schaden an der Umwelt deutlicher. Dieses Jahr wurden bereits mehrere Wale tot aufgefunden,weil sie Plastikt gefressen hatten. Nachdem man erst kürzlich wieder einen Wal mit fast 6 kg Plastik im Bauch in Indonesien tot aufgefunden hat, starb jetzt ein vom Aussterben bedrohter Zahnwal. Er konnte nicht fressen, da sein Maul mit einem Plastikring von einer Wasserflasche verschlossen war. Nur durch Zufall wurde dieser kleine Wal entdeckt. Fischer hatten den Wal in ihren Netzen gefangen, doch da war er bereits tot und elendig verhungert. 

Der arme Zahnwal – er verhungerte elendig durch einen Plastikring!

Der La-Plata-Delfin kommt entlang der südamerikanischen Ostküste etwa vom Rio Doce in Brasilien bis zur Bahía Blanca in Argentinien vor. Er  ernährt sich von Fischen, Tintenfischen und Krebstieren. Weil er seine Beute aufstöbert, indem er mit seiner langen Schnauze den schlammigen Boden durchwühlt, gelangte der Plastikring vermutlich um seine Schnauze und ließ ihn verhungern.

Er wurde in der Nähe der Küste von Praia Grande, São Paulo gefunden. Laut dem Biopesca-Institut, war das Tier bereits tot, unterernährt und hatte Plastik im Verdauungstrakt.

Der Zahnwal (Pontoporia blainvillei), eine Art kleinerer Delphin, der vom Aussterben bedroht ist,  wurde am Wochenende von einem Fischer im Netz gefangen. Das Tier, das ein ausgewachsener männlicher Zahnwal war, muss sehr gelitten haben.

„Während der Nekropsie fanden wir keine Nahrung in seinem Verdauungssystem, nur einige Plastikstücke“, sagte der Tierarzt Pryscilla Maracini von Biopesca.

Das tote Tier wurde an das Personal des Biopesca-Instituts übergeben, das für die Küstenüberwachung dieser Region verantwortlich ist. Seit Juni wurden dem Institut bereits 64 Meerestiere gebracht.

Die ringförmige Plastikdichtung verhinderte, dass sich das Maul öffnen konnte.

Der Tierarzt des Instituts, Rodrigo Valle, teilte der G1 mit, dass diese Tierart  vom Aussterben bedroht sei. Wegen seiner verborgenen Lebensweise und Scheuheit wird er kaum von Menschen gesehen und sein Verhalten ist noch weitgehend unbekannt. Allerdings verfangen sich jährlich etwa 1500 La-Plata-Delfine in Fischernetzen.

Für den Experten zeigt der Tod des Delphins die Auswirkungen des Menschen auf das Ökosystem der Meere in der Region.

„Wir hatten bereits viele verschiedene Arten, die so gestorben sind. Der Müll besteht zum großen Teil aus Plastik und die Situation ist sehr besorgniserregend“, sagte er.

Nach Angaben des Instituts werden etwa 70 überwiegend leblose Tiere monatlich an den 80 Kilometern Stränden der Region gefunden.

Nicht nur der Plastikmüll macht den Meerestieren zu schaffen, die weltweit größten Fischereiunternehmen tragen ebenfalls zum Tod von mehr als 100.000 Walen, Delfinen, Seehunden, Schildkröten und Seevögeln bei, die jedes Jahr durch ausrangierte Fangnetze getötet werden, heißt es in einem aktuellen Bericht. Siehe auch: Das Massensterben geht weiter! Grausiger Fund in Hawaii 100 Babyhaie wurden tot am Strand entdeckt und hunderte Haie in ‚Geisternetz‘ verheddert, das in der Karibik treibt – 100 baby hammerhead sharks wash ashore in Hawaii – Hundreds of sharks discovered tangled in ‚ghost net‘ drifting through Caribbean Sea

Viele der Meeresbewohner erleiden einen langwierigen und schmerzhaften Tod durch Ersticken oder, weil sie verhungern, da sie Plastik gefressen haben.

In den letzten Jahren haben Wissenschaftler mehrfach darauf hingewiesen, dass Tiere von Plankton bis zum Walen regelmäßig Plastik konsumieren, da jährlich etwa 8 Millionen Tonnen im Meer landen. Große Wale sind bereits wegen Plastik gestorben, auch hier in Europa.

Netzfrau Doro Schreier>

Links

Studie! Es braucht nur 1 Stück Plastik, um eine Schildkröte zu töten – Just one piece of plastic enough to kill a turtle!

Dramatisches Massensterben im Meer weltweit! Wale, Robben, Pinguine, Schildkröten, Delfine, Fische … Dramatic mass extinction in the oceans worldwide! Whales, seals, penguins, turtles, dolphins, fish …

Die seltenste Meeresschildkröte der Welt tot, blutig und gefangen im Barhocker – Most endangered sea turtle in the world found dead and stuck inside bar stool

Alarmierend! Massensterben von Meeresschildkröten weltweit! – Alarming numbers of dead turtles washed up

Studien: Mikroplastik in Speisefischen und Pflanzenfressern – Austern: weniger Nachkommen!

Was Plastik anrichtet – toter Wal vor Spanischer Küste hatte fast 30 Kilogramm Müll in seinem Magen und Darm – Plastic pollution likely killed whale found with nearly 30kg of rubbish in its stomach>

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20 minuten online, Logo

Kapstadt 24.12.2018: Schildkröte verschluckte Plastiktüte - von Tierärzten gerettet:
Plastik verschluckt: Schildkröte vor dem Ersticken gerettet
https://www.20min.ch/panorama/news/story/Schildkroete-vor-dem-Ersticken-gerettet-24322922

<Eine Schildkröte wird mit Atemnot in ein Aquarium in Kapstadt eingeliefert. Bei der Röntgenaufnahme machen die Tierärzte eine grausige Entdeckung.>

Untertitel im Video:

Röntgenaufnahmen zeigten, dass das Tier einen Fremdkörper in der Speiseröhre hat. Der Fremdkörper entpuppte sich als Plastikstück [Plastiktüte].

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Epoch Times online, Logo

2.1.2019: Plastikmüllfänger ist nach 3 Monaten schon defekt:
Vorläufiges Aus für Plastikmüll-Fänger „Ocean-Cleanup“

Nach weniger als drei Monaten im Pazifik muss der Plastikmüll-Fänger „The Ocean Cleanup“ beschädigt wieder an Land geschleppt werden. Ein 18 Meter langes Endstück habe sich von der Anlage... Mehr»

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Schweinzer (schweizer)
                            Fernsehen online, Logo

4.2.2019: Walfische um die Britischen Inseln mit Plastik im Magen und sterben:

Wenn Meeresgiganten an winzigen Teilchen sterben
https://www.srf.ch/news/panorama/tueckisches-plastik-wenn-meeresgiganten-an-winzigen-teilchen-sterben

<Eine Studie zeigt: Rund um Grossbritannien gibt es kaum einen Meeressäuger ohne Mikroplastik im Bauch.

  • Forscher haben insgesamt 50 Delfine, Robben und Wale untersucht, die an der britischen Küste angespült wurden.
  • Sie haben bei allen Tieren mindestens ein Plastikteilchen gefunden, wie sie im Fachmagazin «Scientific Reports» schreiben.

«Es ist schockierend, aber nicht überraschend, dass jedes Tier Mikroplastik aufgenommen hat», erklärt Hauptautorin Sarah Nelms von der Universität Exeter laut einer Mitteilung. «Die Anzahl der Partikel war mit durchschnittlich 5,5 pro Tier relativ gering. Das legt nahe, dass die Teilchen letztendlich wieder ausgeschieden oder hochgewürgt werden», so Nelms. Um mögliche Auswirkungen der Teilchen oder der darin enthaltenen Chemikalien auf die Tiergesundheit zu verstehen, seien weitere Untersuchungen nötig.

Kleidung, Fischernetze oder Zahnbürsten

84 Prozent der gefundenen Plastikteilchen bestand den Forscher zufolge aus synthetischen Fasern, die von Kleidung, Fischernetzen oder Zahnbürsten stammen können. Die anderen Fragmente stammen wahrscheinlich von Gegenständen wie Lebensmittelverpackungen und Plastikflaschen.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass der Darm weniger Mikroplastik enthielt als der Magen der Tiere. Möglicherweise blieben dort die Teilchen vorerst liegen.

Allgegenwärtiger Schadstoff

Zudem entdeckte das Team einen möglichen Zusammenhang zwischen der Todesursache und der aufgenommenen Menge an Mikroplastik: So hatten die Tiere, die an einer Infektionskrankheit gestorben waren, etwas mehr Plastikpartikel in ihrem Verdauungstrakt.

«Wir können keine festen Schlüsse auf die mögliche biologische Bedeutung dieser Beobachtung ziehen», erklärt Mitautor Brendan Godley. «Wir stehen noch ganz am Anfang, diesen allgegenwärtigen Schadstoff zu verstehen. Wir haben jetzt aber einen Massstab, mit dem künftige Studien verglichen werden können.»>

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Schweizer Fernsehen online, Logo

4.2.2019: Auch KONTAKTLINSEN WERDEN zu Mikroplastik - es fehlt jeglicher Warnhinweis:
Mikroplastik im Meer Wie Kontaktlinsen die Ozeane vermüllen
https://www.srf.ch/news/panorama/mikroplastik-im-meer-wie-kontaktlinsen-die-ozeane-vermuellen

<Kontaktlinsen werden oft sorglos in Toiletten oder Waschbecken heruntergespült – die Folgen sind verheerend.
  • Kontaktlinsen landen häufig in der Toilette oder im Waschbecken. So kommen diese schliesslich als Mikroplastik ins Meer, warnen Forscher.
  • Alleine in den USA gelangen jährlich 20 Tonnen Kontaktlinsen ins Abwasser.

Einer Umfrage zufolge spülen 15 bis 20 Prozent aller Kontaktlinsen-Träger in den USA die kleinen Plastikteilchen ins Waschbecken oder die Toilette. Daraufhin gelangen sie in Kläranlagen, wo sie zwar auseinanderfallen, sich aber nicht völlig zersetzen. Später gelangen die Kontaktlinsen als Mikroplastikteilchen ins Meer.

Auch der Verpackungsmüll der Kontaktlinsen belastet die Umwelt mit weiteren 13'000 Tonnen. Dies erklärt Rolf Halden, Wissenschaftler der Arizona State University. Als Kontaktlinsen-Träger habe er sich irgendwann selber die Frage gestellt, was eigentlich mit den entsorgten Sehhilfen passiere.

Plastik mit Nahrung verwechselt

Kleine Fische und Plankton verwechseln Mikroplastik häufig mit Nahrung. Das ist nicht nur für die Tiere gefährlich, schliesslich gelangen dadurch die kleinen Plastikteilchen auch irgendwann in menschliches Essen.

Die Forscher wollen mit ihrer Studie nach eigenen Angaben auch die Hersteller von Kontaktlinsen ansprechen. Auf den Verpackungen werde nicht auf das Problem aufmerksam gemacht.

sda/zied; morr>

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Kronenzeitung online, Logo

5.2.2019: Plastikmüll im Meer: USB-Stick überlebt das Meer und den Seeleoparden-Magen:
Video und Bilder: Forscher finden USB-Stick in Seeleoparden-Kot
https://www.krone.at/1857905

<Der einzige Hinweis auf den möglichen Eigentümer sei ein blaues Kajak, das auf einem auf dem USB-Stick gespeicherten Video zu sehen sei, hieß es. Entstanden seien die Aufnahmen am Oreti Beach an der Südküste der Region Southland auf der Südinsel Neuseelands.

Über Twitter will das Forschungsinstitut nun den Eigentümer ausfindig machen. Sollte er sich finden, bekomme er den Stick aber nur im Tausch gegen weiteren Seeleoparden-Kot zurück, hieß es scherzhaft.

Die Ausscheidungen liefern Forschern wichtige Hinweise auf die Lebensweise der in südpolaren Gewässern verbreiteten Robbenart. Aus diesem Grund sammelt ein von der bei NIWA aktiven Meeresbiologin Krista Hupman ins Leben gerufenes Team von Freiwilligen die Ausscheidungen. Sie werden dann im Labor des National Institute of Water and Atmospheric Research (NIWA) untersucht.

Der Kot, in dem sich der USB-Stick fand, wurde schon im November 2017 bei NIWA eingeschickt, aber erst jetzt untersucht. Es sei sehr besorgniserregend, das sich solches Plastik in den Tieren fände, sagte eine der beiden Freiwilligen, die den USB-Stick beim Auftauen der Kotprobe entdeckt hatten.>

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Schweizer Fernsehen online, Logo

2.2.2019: Welthandel verseucht die Meere mit gefüllten Containern - nicht nur mit Plastik:
281 Container der MSC Zoe
Milliardenwerte an Frachtgut gehen jährlich über Bord
https://www.srf.ch/news/international/281-container-der-msc-zoe-milliardenwerte-an-frachtgut-gehen-jaehrlich-ueber-bord

<Der Hochseefrachter MSC Zoe hat im Sturm Container verloren. Dies ist kein Einzelfall.

Am 2. Januar hat der Frachter MSC Zoe einer Schweizer Reederei im niederländischen Wattenmeer nach einem Sturm 281 Container verloren. Dieser Unfall zeigt die andere Seite des globalen Handels. Und die MSC Zoe ist kein Einzelfall. In den vergangenen fünf Jahren wurde Frachtgut auf Containerschiffen im Wert von sieben Milliarden Franken vernichtet.

Ein Hochseefrachter wie die MSC Zoe kann mit seiner Länge von fast 400 Metern 19’200 Container laden. Anfang Jahr brachten fünf Meter hohe Wellen den Frachter in Schwierigkeiten. Während des Sturms fielen 281 Container ins Wattenmeer und wurden vor der Insel Terschelling angeschwemmt.

Immer wieder Verluste

Hochsee-Container werden auf den Frachtern aufeinandergesetzt und an den Ecken mit sogenannten «Twist Locks» verriegelt. Ab dem Hafen Rotterdam, für den Transport auf hoher See, werden die Container dann noch zusätzlich mit Querverstrebungen gesichert.

Heinz Amacker, Chef der Speditions-Firma Danser, bestätigt, dass das Beladen von Hochsee-Frachtern oft unter grossem Zeitdruck erfolgt. Bei der MSC Zoe könne es durchaus sein, dass vielleicht eine Sicherung nicht sauber gemacht worden sei. «Aber in der Regel fahren tausende Container-Schiffe auf den Weltmeeren und auch in schwerer See, wo eigentlich nie oder fast keine Container verloren gehen», sagt Amacker.

Sieben Milliarden Franken Frachtverlust

Andere Zahlen kennt die internationale Frachtschiffindustrie: Rund 6000 Schiffe fahren pro Jahr mit 130 Millionen Containern um die Welt. Davon stürzen rund 1600 Container ins Meer. Für verlorene und zerstörte Container und Fracht bezahlten Versicherungen in den vergangenen fünf Jahren sieben Milliarden Franken.

Die Gründe lägen zuerst bei der Grösse der Schiffe, die heute gebaut würden, sagt René Kobelt, Chef Schadenversicherung der Allianz Global: «Alle Konsumenten wollen so billig wie möglich einkaufen. Das heisst, auf so einem Container-Schiff will man so viel Container wie möglich laden, damit die Fracht pro Container billiger wird. Das bedeutet, diese Schiffe sind so gross wie technisch nur irgendwie möglich. Und deshalb kann auch ein entsprechend grosser Schaden passieren.»

Gravierende Umweltverschmutzungen

Kommt es zu Unfällen mit Frachtschiffen, sind die Auswirkungen auf die Umwelt massiv. 2011 fuhr der Frachter Rhina vor Neuseeland auf ein Riff und sank. Zwei Jahre später brach der Super-Frachter MLO Comfort im Indischen Ozean mit 4300 Containern entzwei.

Die Umweltorganisation Greenpeace fordert darum, dass die Weltöffentlichkeit auf das Problem aufmerksam wird. Denn jeden dritten Tag laufe irgendwo auf der Welt ein Frachtschiff auf Grund, sagt Yves Zenger, Umweltexperte bei Greenpeace: «Da fliessen riesige Mengen Öl ins Meer. Container gehen verloren, die zum Teil hochgiftige Chemikalien enthalten.»

Die Reedereien müssten viel mehr zur Verantwortung gezogen werden, etwa, indem sie Peilsender an ihre Container anbringen müssten, so Zenger.

Für Reedereien kommt eine Ausrüstung der rund 30 Millionen zirkulierenden Schiffscontainer mit GPS-Tracker nicht in Frage. Die betroffene Reederei MSC nahm zum Unglück nur schriftlich Stellung. Das Unternehmen beteuert, dass es die Strände der niederländischen und deutschen Inseln im Wattenmeer restlos vom Strandgut säubern wolle.




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