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Der Plastikschaden der "Zivilisation" Meldungen 05 - ab 31.8.2019

10.3.2016: Bakterium frisst Plastik auf: Ideonella sakaiensis 201-F6
Forscher entdecken Plastik-fressendes Bakterium
http://www.watson.ch/Wissen/Umwelt/300443357-Forscher-entdecken-Plastik-fressendes-Bakterium

Meldungen zum PET-Fresser-Bakterium Ideonella sakaiensis - Link

13.2.2018: Bacterium Azotobacter vinelandii stellt biologisch abbaubares Plastik her
http://www.cronicaviva.com.pe/mexico-identifican-sistema-con-que-bacteria-produce-plasticos-biodegradables/

Karte des Pazifiks mit den Müllzonen 2018
Karte des Pazifiks mit den Müllzonen 2018

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Webseite für recyclebare Objekte: https://sfenvironment.org/reduceplastic

Plastikfreie Gemeinschaften: www.plasticfree.org




Netzfrauen
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31.8.2019: Indien ohne Plastik ab 2. Oktober 2019:
Zu Ehren von Mahatma Gandhi – Indien wird plastikfrei! October 2, the birth anniversary of Mahatma Gandhi-India bans plastic!

Für das Verbot von Plastik in Indien wurde das Datum 02. Oktober 2019  gewählt. Es ist der 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi, der fest an die Bedeutung der Sauberkeit für Indien und seine Bürger glaubte. Als Premierminister Modi die Ankündigung während seiner monatlichen Radiosendung machte, sagte er: „Wenn wir Mahatma Gandhis 150-jähriges Bestehen feiern, werden wir ihm nicht nur ein offenes, kotfreies Indien widmen, sondern auch eine Massenbewegung in Gang setzen und Indien plastikfrei machen“. Mahatma Gandhi kämpfte ohne Waffen und Gewalt für den Frieden seiner Landsleute. Er veränderte die Welt, indem er die Inder in seinem Land sowie in Südafrika in die Unabhängigkeit leitete. Die Welt bräuchte heute, im 21. Jahrhundert dringend wieder einen Mahatma Gandhi. Dass die Inder den Aufruf Modis folgen werden, das Land zu ehren Gandhis plastikfrei zu machen, dürfte durchaus gelingen. Die Welt feiert „Mahatma“ was „große Seele“ bedeutet noch heute als Vorbild und Nationalhelden. Weiterlesen →


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Volksbetrug.net
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6.9.2019: Da behauptet jemand, Mikroplastik könne man rausfiltern:
Nie wieder Mikroplaste im Wasser? Neues Startup „Wasser 3.0“ mit erfolgreichen Pilotanlagen

<Von Lisa Meyer

Ein Karlsruher Startup hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Mikroplaste aus dem Wasser gefischt werden kann. Bisher haben Kläranlagen diese Schadstoffe nicht filtern können. Katrin Schuhen, Geschäftsführerin von „Wasser 3.0“, gab Sputnik einen exklusiven Einblick in die Funktionsweise und Nachhaltigkeit des Produkts.

Aus einer Forschungsgruppe der Universität Koblenz-Landau heraus entstand ein Projekt, das sich die Sauberkeit des Wassers zum Ziel nahm. „Wasser 3.0“ ist ein Startup aus Karlsruhe, geführt von Katrin Schuhen. In einer speziellen Versuchsreihe haben sie ihr neuestes Produkt getestet: Wasser 3.0 PE-X. Dieses ist ein sogenanntes Hybridkieselgel, welches dafür sorgen kann, Mikroplaste aus den unterschiedlichsten Gewässern zu filtern.

Das Kieselgel bringe laut Schuhen viele Vorteile mit sich: „Wir haben ein Material, das immer das Gleiche hervorbringt. Das macht es natürlich sehr einfach für den Anwender.“ Im Gegensatz zu anderen Stoffen, wie beispielsweise Kohle, die je nach Lieferung unterschiedlich beschaffen sind, sei das Hybridkieselgel außerordentlich anpassungsfähig. Das liegt an der speziellen Komposition von organischen und anorganischen Stoffen. Ihre verschiedenen Wechselwirkungen sorgen für eine Verformbarkeit des Materials gegenüber Schadstoffen. Aus dieser Reaktion vom Gel mit den Mikroschadstoffen finden chemische Prozesse im Wasser statt, die dann dazu führen, dass Moleküle Verbindungen eingehen. Somit werden ganz viele kleine Plastepartikel zu größeren, leichter filterbaren Plastemengen.

Was ist Mikroplaste und was passiert damit?

Grundsätzlich ist es so, dass „alle Partikel, die kleiner als 5 Millimeter sind, als Mikroplastik definiert werden“. Das heißt, in dieses Spektrum fällt nicht nur eine Stoffklasse, sondern alle existierenden Kunststoffarten in allen Verarbeitungszyklen und Herstellungsprozessen. Das sei auch ein Punkt, der die Arbeit mit Mikroplaste so kompliziert mache. „Wenn man das hochrechnet, über alle potentiellen Polymere und Polymer-Typen, dann sind es unendlich viele, verschiedene Verbindungen, die unter Mikroplastik zusammengefasst werden“, so Schuhen.

 

Bis jetzt ist Wasser 3.0 PE-X für die Eliminierung von Mikroplaste ausgelegt. Einen festgelegten Plan, wie „Wasser 3.0“ mit dem gefilterten Mikrokunststoff vorgeht, hätten sie noch nicht entwickelt. „Das sind die Anschlussprozesse, wo auch noch mal sehr viel Gehirnjogging notwendig ist, um die richtige Anwendung zu finden“, erzählt Schuhen. Die Möglichkeit, Mikroplaste zu verbrennen, sei wohl die schnellste und einfachste, um es vollständig zu eliminieren. Die Geschäftsleiterin sieht jedoch Potenzial für mehr: Sie will versuchen, den „Kreislauf der Wiederverwertung“ sinnvoll zu schließen und einen Nutzen für die gefilterte Plaste zu finden.

Wasser 3.0 PE-X in der Praxis

Im Juli und August dieses Jahres fanden die ersten Durchflussversuche mit dem Wasser 3.0 PE-X bei einer Kläranlage statt. Umso genaue Werte wie möglich zu erhalten, hat das Startup in der Pilotanlage Wasser gehabt, das mit Mikroplaste „aufgespikt“ wurde (spiken ist ein Fachbegriff in der analytischen Chemie – d.Red.). Katrin Schuhen zufolge: „Das heißt, wir haben zusätzlich nochmal Mikroplastik hinzugegeben, um auch Referenzwerte und Eliminationseffizienz sehr genau bestimmen zu können.“ Die Resultate waren erfreulich. Bei kontinuierlichen 95 Prozent Eliminationseffizienz konnten die Mikroschadstoffe aus dem Wasser geholt werden. Auch der Kläranlagenbetreiber sei mit der Leistung zufrieden gewesen.

Es sei schwierig zu sagen, welchen finanziellen Mehraufwand diese Methode bei großflächiger Umsetzung hätte. Wasser 3.0 will sich nämlich für jeden Betreiber – ob nun von Kläranlage, Industrie oder Entsalzungsanlage am Meer – die nötige Vorbereitung nehmen. „Wir analysieren das Wasser vorher ganz gründlich, um dann eine passend genaue Lösung dafür zu entwickeln, die für den Betreiber die bestmöglich verfügbare Lösung darstellt“, versichert Schuhen.

Überdies sei die Produktion des Gels bei weitem umweltfreundlicher als herkömmliche Methoden. Es seien sehr reine Produkte, die in wenigen Reaktionen produziert werden können. Außerdem hätten sie die kürzeren Wege: Sie müssen es nicht aus einer entfernten Region abbauen, das Material nach Deutschland verfrachten oder es anschließend weiterbearbeiten. „Wir haben einen Standort, an diesem wird produziert und von dort aus werden dann auch operativ die Wasserversorger beliefert.“>

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20 minuten
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Plastikschaden durch Luftballons 12.9.2019: Luftballons fliegen unkontrolliert auch in Landwirtschaftsgebiete - Vögel fressen das Plastik und verhungern:
Grüne wollen wegen Tieren Luftballons verbieten
https://www.20min.ch/ausland/news/story/Gruene-wollen-Luftballons-verbieten-16989154

Fototexte:
1) Luftballons steigen in die Luft, kurz danach landen sie in der Natur.
2) Auch wenn die Ballone Klein und Gross Freude bereiten, fordert eine Politikerin der Grünen in Niedersachsen, dass diese verboten werden.
3) «Vögel und andere Tiere fressen die weichen Ballonreste und verhungern dann mit vollem Magen», sagt Anne Kura.
4) Die Stadtverwaltung von Gütersloh im benachbarten Nordrhein-Westfalen hat am 9. September 2019 beschlossen, bei allen städtischen Veranstaltungen auf fliegende Gasluftballons zu verzichten.
5) Das niedersächsische Umweltministerium ist wenig begeistert von der Forderung der Grünen. «Ein Ballonverbot rettet die Welt ganz bestimmt nicht», sagte ein Sprecher.

Der Artikel:

<Luftballons landen oft in der Natur und schaden Vögeln und anderen Tieren. Eine Politikerin der Grünen in Niedersachsen will dem Plastikwahnsinn ein Ende setzen.

Kindergeburtstage, Hochzeiten, sogar Wahlveranstaltungen und Proteste – Luftballons sind bei Partys und Events kaum wegzudenken. Die Grünen in Niedersachsen wollen dem aber ein Ende setzen: Luftballons seien schlecht für die Umwelt, sie gehörten komplett verboten, sagte die Grünen-Landeschefin Anne Kura im Interview mit der «
«Neuen Osnabrücker Zeitung».

Einmal in die Luft gelassen, landeten Luftballons oft in der Natur. «Vögel und andere Tiere fressen die weichen Ballonreste und verhungern dann mit vollem Magen», so die Politikerin. Auch Ballons aus Naturlatex seien daher keine echte Alternative.

Rettet ein Luftballonverbot die Welt?

Auf die Idee gebracht, hat sie wohl der Entscheid der Stadt Gütersloh im benachbarten Nordrhein-Westfalen. Am Montag hatte die Gemeinde beschlossen, bei allen städtischen Veranstaltungen auf fliegende Gasluftballons zu verzichten. In zahlreichen niederländischen Städten wurden Luftballons bereits verboten, wie «Die Welt» berichtet.

Das niedersächsische Umweltministerium ist wenig begeistert von der Forderung der Grünen. «In den Himmel steigende Luftballons haben die Menschen schon immer mit Träumen und Hoffnungen verbunden», sagte ein Mediensprecher. «Ein Ballonverbot rettet die Welt ganz bestimmt nicht.»

Auch die Schweiz will Plastikverschmutzung reduzieren

Auch der Nationalrat hat am Donnerstag angekündigt, Plastikmüll in der Schweiz bekämpfen zu wollen. Konkret will das Parlament den Bundesrat verpflichten, gemeinsam mit den betroffenen Branchen Massnahmen zu prüfen und zu ergreifen, um die Verwendung von Plastikverpackungen und Einwegkunststoffprodukten innert nützlicher Frist erheblich zu reduzieren. Zudem soll auch die Forschung auf diesem Gebiet gefördert werden.

(kle)>

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News for Friends
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22.9.2019: Plastikabfall im Meer kommt zu 90% aus Asien+Afrika:
90% der Plastikabfälle, die die Ozeane der Erde verschmutzen, stammen aus Asien und Afrika. Warum werden also Westler unterrichtet?
https://news-for-friends.de/90-der-plastikabfaelle-die-die-ozeane-der-erde-verschmutzen-stammen-aus-asien-und-afrika-warum-werden-also-westler-unterrichtet/

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Sputnik Ticker online, Logo

Bremerhaven 10.11.2019: Statt Fischbrötchen in Plastikverpackung: Packung aus essbaren Algen
Nach dem Fischbrötchen die Verpackung: „Nordsee“ will essbare Algen verwenden


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15.11.2019: Wachsmotten fressen auch Plastik
Motten "verwechseln" Plastikart mit Wachs

per E-Mail von Kommunikationspartner Simon J., Schweiz

<Im April 2017 wurde die Entdeckung der italienischen Biologin Federica Bertocchini publiziert, wonach sich die Raupen der Großen Wachsmotte (Galleria mellonella, Bienenwaben fressend) auch von sich nur langsam zersetzenden weil robusten Polyethylen , PE, ernähren und dieses zu Ethylenglycol , "Alkohol-zucker" abbauen können. Nun soll erforscht werden, welches Enzym dies ermöglicht und ob daraus eine Möglichkeit zum Abbau von Plastikmüll entwickelt werden kann.[5][6] Nach einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2014 wurde allerdings schon früher eine Motte (Dörrobstmotte, Plodia interpunctella) bekannt, die Polyethylen abbauen kann. Dabei wurden auch zwei Bakterien (Enterobacter asburiae und eine unbestimmte Art der Gattung Bacillus) identifiziert, die im Magen der Motte vorkommen und auf Polyethylen-Filmen mikrometergroße Gruben und Löcher hinterlassen.[7]>


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Kronenzeitung online, Logo

6.12.2019: Plastikmüll in der Südsee: Einsiedlerkrebse gehen in die Plastikflasche - und dort sterben sie massenweise:
Auf entlegenen Inseln: Plastikmüll tötet Hunderttausende Einsiedlerkrebse
https://www.krone.at/2057119

<Welche Folgen Plastikmüll für die Tierwelt haben kann, zeigt eine neue Studie. Er ist auf den entlegenen Henderson Islands, einer entlegenen Insel im Südpazifik sowie auf den Kokosinseln im Indischen Ozean für den Tod von mehr als einer halben Million Einsiedlerkrebse verantwortlich, berichten Forscher der University of Tasmania und des Natural History Museum in London.

Einem Team um Jennifer Lavers vom Institut für Meeres- und Antarktisforschung der University of Tasmania war aufgefallen, dass in vielen offenen Plastikflaschen oder ähnlichen Behältern, die an die Strände der beiden Inseln geschwemmt wurden, häufig Einsiedlerkrebse herumkrochen und sich auch viele tote Tiere in ihnen befanden.

Regelrechtes Einsiedlerkrebs-Massensterben
Mit Kollegen vom Natural History Museum in London nahmen die Forscher die Behältnisse näher unter die Lupe und fanden dabei heraus, dass der Plastikmüll für ein regelrechtes Massensterben der Einsiedlerkrebse auf den Kokosinseln und Henderson Island verantwortlich sind. Im Schnitt zwei tote Tiere pro Quadratmeter Strand fanden die Forscher, berichtet der „Guardian“.

Allein auf den Kokosinseln (sie werden auch Keeling Islands genannt) zählten die Wissenschaftler nicht weniger als 508.000 Einsiedlerkrebse, die durch den Müll umgekommen waren. Auf der auf Grund ihres artenreichen Ökosystems seit 1988 zum UNESCO-Welterbe zählender Henderson-Insel, die als Ort mit einer der größten Plastikmülldiche fanden die Wissenschaftler weitere 61.000 tote Einsiedlerkrebs, die in Plastikmüll verendeten.

Ein einziges Tier setzt so eine fatale Kettenreaktion in Gang: In größeren Behältnissen fanden die Wissenschaftler bis zu 500 tote Einsiedlerkrebse. „Das Problem ist sehr heimtückisch, weil ein einziges Tier ausreicht, um eine Kettenreaktion in Gang zu setzen“, wird Alex Bond vom Natural History Museum im „Guardian“ zitiert.

Kettenreaktion durch Verwesungsgeruch
Wie die Forscher herausfanden, gelingt es den Krebsen häufig nicht mehr aus den Plastikbehältern zu kriechen, wenn dessen Öffnung nach oben zeigt. Der Geruch der Tiere, die deshalb verenden, lockt Artgenossen an, weil das für sie ein Signal ist, dass eine Behausung freigeworden ist.

Henderson Island erlangte 2017 traurige Berühmtheit als Lavers berichtete, dass auf der entlegenen, unbewohnten Südseeinsel, Unmengen von Plastikmüll gefunden wurden. Bis zu 670 Plastikteile pro Quadratmeter bedecken dort die Strände - die größte gemessene Plastikmülldichte der Welt. Nicht viel besser sieht auf den zu Australien gehörenden Kokosinseln aus, die laut einer Studie der Forscherin mit geschätzten 414 Millionen Plastikabfällen übersät sind (siehe Video unten).

Bis 2050 mehr Müll als Fische in den Ozeanen
Laut einer bei der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos im Jänner 2016 vorgestellten Studie der Ellen-MacArthur-Stiftung gelangen Jahr für Jahr mindestens acht Millionen Tonnen Plastik in die Meere - das entspricht einer Lkw-Ladung Plastikmüll pro Minute. Bis 2050 werde mehr Plastikmüll in den Ozeanen der Welt schwimmen als Fische, so die düstere Prognose der Autoren der Studie.>

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Fotoquellen



Neu Zürcher Zeitung
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