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Syrien-Chaos - Meldungen 05 - ab 21.5.2018

präsentiert von Michael Palomino

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21.5.2018: Letzte IS-Kämpfer ziehen aus Damaskus ab

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Damaskus 22.5.2018: Tunnelsystem der IS-Rebellen gerfährdet die ganze Stadt
Syrien: Unterirdische „Zeitbombe“ bedroht Hauptstadt - VIDEO
https://de.sputniknews.com/panorama/20180522320827383-untergaenge-damaskus-syrien/

<Mit neuester Bautechnik und Tausenden Sklaven haben Terroristen in Syrien Hunderte Tunnel angelegt, um dort bei Luftangriffen auszuharren, Munition zu bevorraten und Nachschub aus den Nachbarländern zu erhalten. Der Westen lieferte nicht nur neustes Gerät, sondern schickte auch Profis für den Bau. Eine Gefahr sind die Tunnelwege bis heute.

Die Terroristen sind in Syrien zwar vielerorts vertrieben, ihr Tunnelnetz bedroht aber weiterhin die Zivilbevölkerung in den Städten darüber. 278 unterirdische Eingänge führten aus dem Umland allein in die Hauptstadt Damaskus. Noch sind nicht alle dieser geheimen Gänge erforscht: Munition, Spreng- und Treibstoff könnten auch heute noch darin lagern – ein Pulverfass unterhalb der syrischen Metropole.

„In der Gegend Ein-Tarma in der Nähe von Damaskus ist in 15 Meter Tiefe ein mehrere Kilometer langer Tunnel entdeckt worden“, sagte ein Vertreter der syrischen Regierungstruppen in einem Gespräch mit Sputnik. „Der Tunnel hat mehrere Abzweigungen, die in benachbarte Siedlungen führen. Auch ein Autotunnel ist vorhanden, samt Werkstätten und Stabsräumen für das Oberkommando der Terroristen. Überall sind Überwachungskameras angebracht.“



In Duma unweit der syrischen Hauptstadt sei ein sehr großer Tunnel entdeckt worden, der als Markt genutzt worden sei. „Die Terroristen und ihre Angehörigen konnten dort alles kaufen, was das Herz begehrt, während es der Zivilbevölkerung in den IS-besetzten* Gebieten am Nötigsten fehlte. Und die Preise auf dem Schwarzmarkt, den die Terroristen betrieben, waren astronomisch“, so der Militär.

Zum Verlegen der Tunnel wurde offenbar westliches Gerät eingesetzt – und versklavte Zivilisten aus den okkupierten Städten. „Das Spezialgerät ist von der Türkei und Saudi-Arabien nach Syrien geliefert worden, über die Nord-, Süd- und Westgrenze. Es kamen auch ausländische Fachleute, die die Arbeiter anleiteten und die Bauarbeiten organisierten“, sagte ein Oberst der syrischen Regierungsarmee gegenüber Sputnik.



Die Arbeit der Sklaven kostete die Terroristen indes nichts. Die Zwangsarbeiter wurden nicht mal ordentlich versorgt. Einmal pro Tag eine Schüssel Reis und etwas Brot – das bekamen die Sklaven des IS zu essen, wie Einheimische berichten.

„Einige der Tunnels führten aus den syrischen Provinzen an die Grenze zum Libanon“, so der syrische Offizier weiter. „Dadurch bekamen die Terroristen Nachschub direkt aus dem Nachbarland. Außerdem wurden die verwundeten Kämpfer auf diesem Wege zur Behandlung ins Ausland geschickt, an ihre Stelle rückten neue Kräfte nach. Ausländische Berater und wertvolle Spezialisten kamen auch teils über die Tunnel.“

Die syrische Führung überlegt, das einst terroristische Tunnelnetz für Friedenszwecke nutzbar zu machen. Ein Sprecher des Ministeriums für Kommunalverwaltung sagte Sputnik, die unterirdischen Wege könnten gesichert und verstärkt werden, um später zu Autostraßen und Parkhäusern ausgebaut zu werden.

* Islamischer Staat (IS, auch Daesh), eine in Russland verbotene Terrorvereinigung>

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8.6.2018: Iranische Hisbollah ist in Syrien drin - und will erst auf Befehl von Assad verschwinden
Hisbollah verlässt Syrien nur unter einer Bedingung
https://de.sputniknews.com/politik/20180608321076228-bedingung-verlassen-widerstand-aufenthalt/

<Die Kämpfer der libanesischen Bewegung „Hisbollah“ werden das syrische Territorium nur auf Bitten der Führung des Landes verlassen. Dies erklärte der Generalsekretär von „Hisbollah“, Hassan Nasrallah.

„Auch wenn die ganze Welt uns empfehlen wird, abzuziehen, werden wir Syrien nicht verlassen – nur auf Forderung des syrischen Kommandos“, sagte Nasrallah während einer Live-Sendung des libanesischen TV-Senders „Al-Manar“.

Der Chef der libanesischen Schiiten unterstrich, sollte die syrische Führung die Entscheidung treffen, dass sie die Hilfe von „Hisbollah“ nicht mehr brauche, so würden die Kämpfer des schiitischen Widerstandes die Arabische Republik Syrien schon am nächsten Tag verlassen.

„Die ‚Hisbollah‘ hat kein persönliches Projekt in Syrien. Unser Aufenthalt in Syrien ist mit der Entwicklung der Ereignisse an der Front verbunden“, unterstrich Nasrallah.

Der „Hisbollah“-Chef fügte dem hinzu, dass der Tag „eines großen Gefechts naht“. „Und das ist der Tag, wenn wir in Jerusalem beten werden“, schloss er.>

Link: Sechs Golfstaaten verhängen Sanktionen gegen Hisbollah-Führung

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Ost-Ghuta 17.6.2018: Knapp 70.000 Flüchtlinge kehren heim - Angaben der russischen Armee
Russische Armee: 70.000 Flüchtlinge nach Ost-Ghuta heimgekehrt
https://de.sputniknews.com/politik/20180617321206086-zehntausende-fluechtlinge-nach-ost-ghuta-zurueckgekehrt/

<Fast 70.000 Flüchtlinge sind nach Angaben des russischen Militärs in Syrien nach Ende der Kämpfe in ihre Häuser in Ost-Ghuta bei Damaskus zurückgekehrt.

„Dank den unternommenen Anstrengungen sind 69.237 Einwohner von Ost-Ghuta aus Flüchtlingslagern heimgekehrt“, teilte das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Sonntag mit.

Allein in den vergangenen 24 Stunden seien 108 Menschen zurückgekehrt. In dieser Zeit haben Minenräumer in der Ortschaft neun Blindgänger sowie zwölf Sprengfallen entdeckt und unschädlich gemacht.>

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Libanon 28.6.2018: Syrische Flüchtlinge organisieren Rückkehr in Region Arsal
Hunderte Flüchtlinge kehren nach Syrien zurück

https://www.welt.de/politik/ausland/article178407058/Hunderte-Fluechtlinge-kehren-aus-dem-Libanon-nach-Syrien-zurueck.html

<Rund eine Million syrischer Flüchtlinge leben im Libanon. Nun beginnen die ersten, in ihr Heimatland zurückzukehren. Der Libanon betont, dass dies freiwillig geschehe. Das UN-Flüchtlingswerk spricht eine Warnung aus.

Hunderte syrische Flüchtlinge wollen aus dem Libanon in ihre Heimat zurückkehren: Libanesischen Sicherheitskreisen zufolge waren sie am Donnerstag vom Ort Arsal aus auf dem Weg in die Region um die Kalamun-Berge, die von syrischen Regierungstruppen kontrolliert wird. In Arsal gibt es informelle Flüchtlingslager für rund 60.000 Menschen. Die libanesische Regierung erlaubt keine offiziellen Lager, weil sie verhindern will, dass die Syrer dauerhaft bleiben.

Im Laufe des Donnerstags sollen insgesamt 470 Syrer in Arsal die Grenze in ihr Heimatland überqueren. Am Freitag sollen 472 weitere Flüchtlinge folgen, wie der Leiter des Rückkehrerkomitees, Chaled Abdul-Asis, mitteilte. Insgesamt hätten sich 3194 Menschen dafür registriert.

Rund eine Million registrierte syrische Flüchtlinge leben gegenwärtig im Libanon. Behörden warnten, dass das Land diese Belastung nicht länger schultern könne.

Die Rückkehr nach Syrien geschehe freiwillig, betonte die libanesische Regierung. Die Rückkehrer müssten zuvor eine entsprechende Erlaubnis bei der libanesischen und der syrischen Regierung einholen. Viele der nun in ihre Heimat wiederkehrenden Flüchtlinge seien Bauern.

Sie könne nicht beschreiben, wie glücklich sie sei, in ihr Land zurückzukommen und ihre Eltern wiederzusehen, sagte so auch Hanadi Massud. Ihre Familie sei seit 2013 im Libanon gewesen und kehre nun in ihre Heimatstadt Dscharadschir zurück, die seit 2014 nach und nach zurück unter Regierungskontrolle gelangt sei.

UN-Flüchtlingswerk ist gegen Rückkehr der Flüchtlinge

Zugleich spitzte sich der Konflikt zwischen dem Libanon und den Vereinten Nationen zu: Außenminister Dschibran Bassil wirft der Organisation vor, Flüchtlinge von der Rückkehr nach Syrien abzuhalten. Anfang des Monats hatte die Regierung daher die Aufenthaltsgenehmigungen für Mitarbeiter des UN-Flüchtlingswerks UNHCR nicht verlängert.

Davon unbeeindruckt warnte das UNHCR, dass Syrien noch nicht sicher genug für eine Rückkehr von Flüchtlingen sei. Der Libanon argumentiert dagegen, dass viele Regionen mittlerweile stabil genug seien.

Das UNHCR teilte mit, man sei von der libanesischen Regierung über die organisierte Rückkehr informiert worden. Man sei vor Ort, um den Rückkehrern bei Fragen zur Seite zu stehen, sagte UNHCR-Sprecherin Lisa Abu Chaled.>

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4.7.2018: Hilfsgüter für Syrien - z.B. von der Kadyrow-Stiftung
Syrien: Russische Kadyrow-Stiftung liefert tonnenweise zivile Hilfsgüter in Kriegsgebiete
https://deutsch.rt.com/international/72408-kadyrow-stiftung-leistet-tonnenweise-hilfe-syrien/

<Die Achmat-Kadyrow-Stiftung hat dem syrischen Volk hunderte Tonnen an Nahrungsmitteln und anderer Hilfe geliefert und unterstützt nun die Restaurierung historischer Moscheen im Land. Dies erklärt der Pressedienst der Regierung der Teilrepublik Tschetschenien.

In einer Pressemitteilung anlässlich des 14. Gründungsjubiläums der Stiftung stellte die tschetschenische Regierung fest, dass die Gruppe "seit langem und in großem Umfang Hilfe außerhalb der Russischen Föderation leistet". Die Organisation wurde nach dem ersten tschetschenischen Präsidenten und Vater des derzeitigen Oberhaupts der Tschetschenischen Teilrepublik, Ramsan Kadyrow, benannt, der 2004 von Terroristen getötet wurde.

Die Stiftung hilft unter anderem Menschen, die im Nahen Osten, im Fernen Osten und in Afrika unter den Folgen von Katastrophen leiden. Sie unterstützte außerdem den Bau mehrerer Moscheen in der Türkei und in Israel, so der Bericht.

Hilfe für Bedürftige und Wiederaufbau zerstörter religiöser Stätten

Seit Anfang dieses Jahres haben Mitarbeiter der Wohltätigkeitsorganisation bereits mehrere hunderttausend Tonnen Brot in Aleppo und Damaskus sowie tausende Paare von Schuhen und Kleidungsstücken verteilt. Das von der Gruppe bereitgestellte Geld habe man verwendet, um Hilfsaktionen für etwa 150 Frauen und Kinder zu organisieren, die im Zuge des syrischen Bürgerkriegs verwundet worden waren.

Die Stiftung stellt laut dem Pressedienst auch Geld für die Restaurierung mehrerer historischer Moscheen in den syrischen Städten Aleppo und Homs zur Verfügung.

Die NGO wird von Achmat Kadyrows Witwe Aimani geleitet. In den letzten Jahren leistete sie wiederholt humanitäre Hilfe für verschiedene von bewaffneten Konflikten betroffene Regionen wie Somalia und Syrien.

Erheblicher Rückhalt in Russland für humanitäre Hilfe in Syrien

Eine im Oktober letzten Jahres durchgeführte Meinungsumfrage ergab, dass 75 Prozent der Russen wünschen, dass ihr Land auch nach Kriegsende weiterhin humanitäre Hilfe nach Syrien schickt.

Von den Befragten sind 45 Prozent der Meinung, dass Russlands wichtigster Verbündeter im Nahen Osten weiter militärisch-technische Hilfe erhalten sollte. Mit 44 Prozent sind fast ebenso viele der Meinung, dass Syrien diplomatische Unterstützung erhalten sollte. Knapp ein Viertel, ungefähr 22 Prozent, gaben an, dass eine einfache finanzielle Hilfe vorzuziehen sei.>

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16.7.2018:
Ost-Ghuta: Mehr als 72.000 Syrer kehren in ihre Häuser zurück
https://de.sputniknews.com/politik/20180716321586212-syrien-ost-ghuta-zivilisten/

<Mehr als 72.000 Zivilisten sind in ihre Häuser im syrischen Ost-Ghuta zurückgekehrt. Dies teilte am Montag das russische Versöhnungszentrum in Syrien mit.

„72.391 Zivilisten sind bereits aus den Flüchtlingslagern nach Ost-Ghuta zurückgekehrt“, so der Leiter des Zentrums, Generalmajor Alexej Zygankow. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 95 Menschen in ihre Häuser zurückgekehrt. Zudem wurden sieben Syrer, darunter drei Kinder, von russischen Fachkräften ärztlich versorgt.

Wie er weiter betonte, gibt es im Großteil Syriens die für die Rückkehr der Zwangsvertriebenen notwendigen Bedingungen.>

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19.7.2018: Merkel will die Invasoren behalten und verweigert die Rückgabe der Pässe (!)
Deutsche Behörden geben Rückkehrwilligen ihre Pässe nicht zurück – Ausreise unmöglich
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/deutsche-behoerden-geben-rueckkehrwilligen-ihre-paesse-nicht-zurueck-ausreise-unmoeglich-a2496542.html

<Es gibt zahlreiche Menschen, die gerne wieder in ihre Heimat ausreisen würden. Aber die deutschen Behörden machen es ihnen unmöglich.

Es gibt zahlreiche Flüchtlinge und Migranten in Deutschland, die in ihre Heimat zurückkehren wollen. Aber die deutschen Behörden lassen sie nicht ausreisen.

Monika Schneid vom Raphaelswerk sagte dem ARD-Magazin FAKT, dass die Behörden in Deutschland einer größeren Zahl von Rückkehrwilligen ihre eingezogenen gültigen Pässe nicht zurückgeben würden. Somit könnten diese Menschen auch nicht in ihre Heimat zurückkehren.

Das Magazin beschreibt einen Fall eines ausreisewilligen Syrers: Jiwan Bozkurt war im Jahr 2015 aus Syrien geflohen. Auf der Flucht wurde er von seiner Familie getrennt. Bozkurt kam nach Deutschland, durfte seine Familie aber nicht nachholen – seine Frau und Kinder sind mittlerweile wieder in Syrien. Auch Bozkurt hat sich Anfang dieses Jahres zur Rückkehr in seine Heimat entschlossen. Aber das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat seinen syrischen Reisepass eingezogen.

Dem Magazin zufolge begründet das Amt das Vorgehen damit, dass der Pass des Syrers in einem von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) besetzen Gebiet ausgestellt wurde. Deshalb könne es sich bei dem Dokument um eine Fälschung handeln.

Bozkurt versuchte einen neuen Pass zu bekommen. Die syrische Botschaft in Berlin will ihm aber keinen ausstellen, solange er den alten Reisepass nicht vorweisen kann. Das BAMF lehnt die Herausgabe des Passes aber vehement ab, heißt es in dem Bericht.

Jiwan Bozkurt ist nicht der einzige, dem sein Pass vom BAMF nicht zurückgegeben wird. Den Recherchen des ARD zufolge wartet – neben zahlreichen anderen Fällen – ein Iraker mit seiner Familie bereits knapp zwei Jahre lang darauf, die Bundesrepublik verlassen zu dürfen, um in seine Heimat auszureisen. (so)>

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20.7.2018:
Russland forciert Rückkehr von Syrien-Flüchtlingen
https://de.sputniknews.com/politik/20180720321639394-rueckkehr-syrien-fluechtlinge-putin/

<Russland hat konkrete Vorschläge an die USA geschickt, um, gemäß den Helsinki-Vereinbarungen, die Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien zu organisieren, wie ein hochrangiger russischer General mitteilte.

„Fortschritte bei der Organisation der  Rückkehr von Flüchtlingen an Orte des Vorkriegsaufenthalts würden auf Grundlage des Helsinki-Gipfels erreicht und in diesem Rahmen wurden konkrete Vorschläge an die USA geschickt“, sagte Michail Misintsew.

Ihm zufolge „sieht das Paket von Vorschlägen die Entwicklung einer gemeinsamen Roadmap für die Rückkehr der Flüchtlinge vor. Vorrangig dabei sei die Rückkehr syrischer Bürger aus dem Libanon und Jordanien, die Gründung einer gemeinsamen russisch-amerikanisch-jordanischen Arbeitsgruppe auf der Grundlage der Amman-Beobachtungsstelle und die Bildung einer ähnlichen Gruppe im Libanon“.

Misintsew teilte weiter mit „Russland schlägt die Schaffung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe vor, die eine Finanzierung des infrastrukturellen Wiederaufbaus Syriens ermöglichen soll.“

„Die Vorschläge Russlands werden gegenwärtig durch die amerikanische Seite geprüft“, so der russische General.>

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24.7.2018: Flüchtlingslager Jebab mit Flüchtlingen aus der Provinz Deraa ist bald leer
Syrisches Flüchtlingscamp Jebab leert sich – die Menschen kehren heim
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20180724321680547-jebab-leert-sich/

<Die meisten Flüchtlinge, die zeitweise in einem Lager in der Stadt Jebab in der Provinz Deraa im Südwesten Syriens lebten, sind laut dem Chef der Administration von Jebab, Mohammed Rahum, in ihre Häuser zurückgekehrt, nachdem diese von den Militanten befreit worden waren.

„Im Flüchtlingscamp ‚Jebab‘ befinden sich jetzt 148 Familien, fast alle stammen sie aus den östlichen Gebieten der Provinz Deraa. Jede Familie hat im Durchschnitt  fünf bis sieben Personen, noch vor einem Monat waren es 600 Familien“, konkretisierte Rahum.

Den Flüchtlingen habe man ihm zufolge neben gebührenden Lebensbedingungen auch Plätze in den Schulen für die Ausbildung der Kinder gewährt.

Zudem sei den Flüchtlingen medizinische Hilfe erwiesen worden.

„Alle Ärzte sind hier Fachleute für Allgemeinmedizin, wir führen Untersuchungen durch. Braucht jemand eine ernsthafte Behandlung, so  geben wir ihm eine Überweisung ins Krankenhaus nach Deraa“, sagte der Chefarzt des Flüchtlingslagers, Ibrahim Abbud.

Nach den jüngsten Angaben des zwischenbehördlichen Koordinationsstabs des Verteidigungs- und Außenministeriums Russlands für die Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien wird gegenwärtig auch aktiv daran gearbeitet, syrischen Flüchtlingen, die genötigt waren, in anderen Ländern Zuflucht zu suchen, die Heimkehr zu ermöglichen. Insbesondere haben auf syrischem Territorium die ersten zwei Aufnahmestellen für zurückkehrende Flüchtlinge aus den Nachbarstaaten Jordanien und Libanon ihre Arbeit aufgenommen.

Zum 27. Juli sollen weitere drei Filialen des Zentrums für Heimkehrende ihre Pforten öffnen – „Abu-Duhur“, „Salhiyah“ und Palmyra“.

Links:
Syrische Armee gewinnt Kontrolle über 21 Ortschaften im Süden des Landes
Fast die Hälfte der "Weißhelme" bleibt noch in Syrien
Deraa: Syrische Flagge über Ex-Hochburg der Terroristen gehisst

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25.7.2018: Krimineller IS mit 4 Anschlägen in Sydsyrien in Al-Suwaida - fast 200 Tote - über 200 Verletzte
Vier Selbstmordattentäter: Fast 200 Tote bei IS-Angriff in Syrien
http://www.20min.ch/ausland/news/story/Mehr-als-100-Tote-bei-blutigem-IS-Angriff-auf-syrische-Stadt-23196488

<In der südsyrischen Stadt Al-Suwaida sprengten sich mindestens vier Selbstmordattentäter in die Luft. Weitere Attentate konnten verhindert werden.

Bei einem der blutigsten IS-Überraschungsangriffe im syrischen Bürgerkrieg sind fast 200 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens vier Selbstmordattentäter der Terrormiliz IS sprengten sich dabei in der von der Regierung kontrollierten Stadt Al-Suwaida in die Luft.

Das meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch. Mehr als 200 Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden. Die IS-Miliz bekannte sich über sein Sprachrohr Amak im Internet zu dem Angriff.

Stundenlange Gefechte

Die Extremisten rückten den Menschenrechtlern zufolge in mehrere Orte nahe Al-Suwaida vor. Anhänger der Regierung und der IS-Miliz hätten sich über Stunden heftige Gefechte geliefert.

Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, die Armee habe den Angriff zurückgeschlagen. Sie sprach von zahlreichen Toten und Verletzten, nannte aber keine Zahlen. Der Gouverneur Al-Suwaidas, Amir al-Ischi, sagte dem regierungstreuen Sender Al-Ichbaria, die Stadt sei «sicher und ruhig».

Dutzende Zivilisten getötet

Unter den Todesopfern sind nach Angaben der Menschenrechtsbeobachter mindestens 62 Zivilisten und 94 regierungstreue Kämpfer. Auch 38 IS-Kämpfer seien getötet worden, darunter die Selbstmordattentäter.

Sana berichtete, ein Attentäter habe sich auf einem Markt in die Luft gesprengt. Sicherheitskräfte hätten zwei weitere Attentäter verfolgt und diese getötet, ehe sie ihre Sprengstoffgürtel gezündet hätten. Ein Anwohner sagte, unter den Menschen in Al-Suwaida herrsche Panik. Andere berichteten, Explosionen hätten das ganze Gebiet erschüttert.

Reaktion auf Angriffe auf Dschihadisten

Die Truppen von Machthaber Baschar al-Assad haben die IS-Miliz in den vergangenen Monaten aus ihren Hochburgen im Osten des Landes vertrieben. Doch verfügt die Extremistengruppe weiter über Rückzugsgebiete in der Wüste, von wo sie immer wieder Anschläge auf die Regierungstruppen verübt.

In der Provinz Daraa gehen nun die Assad-Truppen gegen die Gruppe Dschaisch Chaled bin al-Walid vor, die sich zur IS-Miliz bekannt hat. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana schrieb, die Angriffe in Al-Suwaida seien ein Versuch, den Druck auf die letzten IS-Kämpfer zu verringern, «die in den ländlichen Gebieten im Westen von Daraa ihrem unvermeidlichen Ende entgegengehen».¨

Russische und syrische Luftangriffe

Die rund tausend IS-Kämpfer in der Region sind seit Tagen heftigen Luftangriffen russischer und syrischer Kampfflugzeuge ausgesetzt. Auch am Mittwoch wurden neue Angriffe gemeldet.

Nach Angaben der Beobachtungsstelle wurden bei der Offensive in Daraa seit dem 19. Juli mindestens 41 Zivilisten, 67 Dschihadisten und 49 Kämpfer der Regierungstruppen getötet.

Grenzgebiete unter Regierungskontrolle

Am Dienstag meldete Israel den Abschuss eines syrischen Kampfflugzeugs im israelischen Luftraum. Damaskus warf dem Nachbarn dagegen vor, einen Kampfjet über syrischem Territorium beschossen zu haben, der Luftangriffe auf die Dschihadisten geflogen sei.

In den vergangenen Wochen war es den Truppen Assads mit einer Mischung aus Verhandlungen und militärischem Druck gelungen, die meisten Rebellengebiete in Daraa und der angrenzenden Provinz Kuneitra wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Rückeroberung von Daraa ist für Assad von grosser symbolischer Bedeutung, da dort im März 2011 die Volksproteste gegen ihn begonnen hatten, die sich später zum Bürgerkrieg ausweiteten.

(chi/sda)>

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2.8.2018: Pentagon-Kriminelle lassen in der "US"-Zone von Syrien den IS wachsen
Von US-Militärs kontrollierte Zone: Zahl von IS-Kämpfern bei Al-Tanf steigt
https://de.sputniknews.com/politik/20180802321804836-us-militaer-al-tanf-is-kaempfer/

<In der Nähe der von US-Militärs kontrollierten Zone Al-Tanf in Syrien steigt die Zahl der Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“*, die Terroranschläge und Überfälle verüben. Dies teilte der Chef der Hauptverwaltung für Operatives im russischen Generalstab, Sergej Rudskoj, am Donnerstag mit.

„In Gebieten, die an die von US-Truppen kontrollierte Zone Al-Tanf angrenzen, wurde eine Zunahme der Gruppen von IS-Kämpfern festgestellt, die in den Siedlungen der Provinzen as-Suweida und Rif Dimaschq Terrorakte begehen und auch versuchen, Ausfälle in Richtung Palmyra und Deir ez-Zor zu organisieren“, so Rudskoj.

Er betonte zugleich, dass die russischen Luftstreitkräfte und die syrischen Regierungstruppen die Terroristen rechtzeitig identifizieren und vernichten würden.

Darüber hinaus unterstrich Rudskoj, dass sich noch immer IS-Kämpfer im Flüchtlingslager Rukban verbergen, das auch nicht weit von der Zone Al-Tanf entfernt liegt. Bemerkenswert dabei sei, dass dort 60.000 Menschen unter harten Bedingungen leben:

„Die Situation im Flüchtlingslager Rukban, wo etwa 60.000 Menschen unter harten Bedingungen leben und wo sich auch Terroristen verstecken, ist besonders besorgniserregend. Diese Situation erfordert eine sofortige Lösung.“

Rudskoj rief die US-Partner auf, innerhalb kürzester Zeit einen humanitären Zugang nach Rukban zu schaffen sowie den Rückzug von Flüchtlingen aus dem Lager an ihre ständigen Wohnsitze zu gewährleisten und den Militärstützpunkt in Al-Tanf zu räumen.“

Der Generalstab der russischen Streitkräfte werde die Situation auf dem Territorium Syriens weiterhin genau überwachen, versicherte Rudskoj.

* Islamischer Staat (auch IS, Daesh) – eine in Russland verbotene Terrorvereinigung>

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11.8.2018: Syrer wollen nach Hause - im Libanon 889.031, in der Türkei 297.342, in Deutschland 174.897 etc.
Russisches Militär: 175.000 Syrer in Deutschland wollen heim
https://de.sputniknews.com/politik/20180811321914118-syrer-gastlaender-heimat-zentrum-fluechtlinge/
<„Schätzungsweise haben 1.712.234 Syrer den Wunsch geäußert, aus neun Ländern der Welt in ihre Heimat zurückzukehren. (889.031 von ihnen leben im Libanon, 297.342 in der Türkei, 174.897 in Deutschland, 149.268 in Jordanien, 101.233 im Irak, 99.834 in Ägypten, 412 in Dänemark, 149 in Brasilien und 68 in Österreich)“, heißt es. Wie aus dem Zentrum weiter verlautete, sind 142 Flüchtlinge seit Freitag vom Libanon über die Kontrollstellen Jeydet Yabus und El-Dabusiya nach Syrien zurückgekehrt. Innerhalb der syrischen Grenzen sind an einem Tag insgesamt 288 Menschen wieder in ihre Häuser eingezogen.

Nach Angaben des Zentrums sind die ingenieurtechnischen Einheiten der Syrischen Armee weiterhin beim Minenräumen in der Provinz Homs eingesetzt. Seit Freitag seien dort fünf Hektar Fläche, zehn Gebäude und 0,5 Kilometer Straßen von Sprengminen gesäubert worden.

„Es wurden 45 explosive Gegenstände, darunter 21 selbstgefertigte Sprengvorrichtungen, ermittelt und vernichtet“, wurde hinzugefügt.>

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13.8.2018: Syrischer Minister Makhlou appelliert zur Aufhebung von Saktionen und an die Rückkehr der Flüchtlinge
Rückkehr von Flüchtlingen: Syrischer Minister appelliert an Deutschland
https://de.sputniknews.com/politik/20180813321937555-syrien-deutschland-fluechtlinge-rueckkehr-sanktionen/

<Der syrische Minister für lokale Verwaltung und Umwelt Hussein Makhlouf hat über Journalisten Deutschland zur Aufhebung der Sanktionen gegen Damaskus aufgerufen. Dies soll laut dem Politiker die Rückkehr der syrischen Flüchtlinge in ihre Heimat fördern.

„Ich möchte mich über Sie an die deutsche Regierung wenden und bitten, die einseitigen Sanktionen gegen Syrien aufzuheben“, sagte Makhlouf sich an einen deutschen Journalisten wendend auf einer Pressekonferenz.

Laut dem Minister wurden die Sanktionen der europäischen Länder gegen Syrien von den USA aufgedrängt. Diese Restriktionsmaßnahmen würden die Entwicklung der syrischen Wirtschaft bremsen und den Nachkriegsaufbau des Landes hemmen.

Makhlouf, der auch Chef des syrischen Koordinierungsausschusses für Rückkehr der Flüchtlinge ist, betonte, im Fall einer Aufhebung der Sanktionen werde die Rückkehr der Flüchtlinge beschleunigt. Dies würde den Wideraufbau des Landes fördern.

Zuvor hatte das russische Zentrum für Aufnahme, Verteilung und Unterbringung beim russischen Verteidigungsministerium mitgeteilt, mehr als 1,7 Millionen Syrer hätten den Wunsch geäußert, aus neun Gastländern in ihre Heimat zurückzukehren. Die meisten Heimkehrwilligen halten sich jetzt im Libanon, in der Türkei und in Deutschland auf.>

Links:
Rückkehr syrischer Flüchtlinge: Keine praktischen Schritte seitens Berlins – Russlands Außenamt
UN-Flüchtlingskommissar tritt gegen Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien auf
Russland forciert Rückkehr von Syrien-Flüchtlingen

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1,7 Millionen Syrer wollen heimkehren – westliche Propaganda hält sie ab
http://brd-schwindel.ru/17-millionen-syrer-wollen-heimkehren-westliche-propaganda-haelt-sie-ab/

<Von Alexander Markovics

Je näher das Herkunftsland, desto sicherer die Heimkehr

Seit Ende September 2015 sind mehr als 230.000 Syrer zurückgekehrt, dabei handelt es sich überwiegend um Frauen und Kinder. Je näher das Fluchtland, desto größer der Wille zur Heimkehr. So wollen von 976.000 Syrern im Libanon 889.000 zurückkehren. Von offiziell 534.000 registrierten Syrern in Deutschland sind es hingegen nur 174.000 die zurück wollen. Ein besonderes Negativbeispiel stellt hier Österreich dar, wo von offiziell 54.000 Syrern nur ganze 68 (!!!) die Heimreise antreten wollen.

Syrische Regierung will Flüchtlinge remigrieren

Vor diesem Hintergrund hat die syrische Regierung mit der Organisation eines Komitees zur Rückkehr von Flüchtlingen begonnen. Ziel des Ausschuss unter der Führung des Umweltministers Hussein Machlufs ist es, Kontakte zu befreundeten Staaten herzustellen, um die Rückkehr der Syrer zu erleichtern.

Menschenrechtsorganisationen und westliche Medien wollen Remigration verhindern

Einen großen Teil zur fehlenden Rückreise-Willigkeit der syrischen Einwanderer tragen westliche NGOs bei. Sie warnen vor einer Rückkehr, weil der Konflikt noch nicht vorbei ist. Dabei befindet sich ein Großteil des Landes wieder unter Kontrolle der Regierung. In der Hauptstadt Damaskus und Aleppo kommt es zu einer Rückkehr der Normalität.

Westen will Humankapital für Bevölkerungsaustausch, keine Menschen mit Heimat

Die syrische Armee bereitet gerade die Rückeroberung Idlibs vor. Die Provinz gilt als letzte Bastion der Islamisten im Land. Objektiv gesehen gibt es also keinen Grund, eine Remigration zu verhindern. Doch westliche Medien sehen das anders: Durch Propagandalügen, wie etwa die angebliche Enteignung von Flüchtlingen durch Assad, wollen sie eine Remigration verhindern. Denn in ihren Augen sind Flüchtlinge keine Menschen mit Wurzeln und Heimat, sondern nur Humankapital, um Löhne zu drücken und einen Bevölkerungsaustausch voranzutreiben. Assad selbst sicherte in der Vergangenheit allen Kämpfern, welche ihre Waffen niederlegen, Amnestie zu.

Westliche Regierungen müssen handeln

Die westlichen Regierungen sind angesichts dieser Zustände zum Handeln aufgefordert. Einem Land seine Einwohner und damit seine Zukunft zu nehmen ist ein Verbrechen. Auch wenn Europa einige echte syrische Fachkräfte braucht, das vom Bürgerkrieg zerstörte Syrien braucht sie noch viel dringender! Daher eine Aufforderung an alle Staatschefs des Westens: Gebt Syrien seine Menschen wieder zurück!>

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20.8.2018:
UN-Sekretariat verbot insgeheim Hilfe bei Wiederaufbau Syriens - Lawrow
https://de.sputniknews.com/politik/20180820322019892-lawrow-uno-verbot-hilfe-wiederaufbau-syrien/

<Das UN-Sekretariat hat den Strukturen der Organisation insgeheim verboten, beim Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft zu helfen. Dies sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow.

„Es hat sich herausgestellt, dass das politische Department des UN-Sekretariats tatsächlich noch im Herbst des vergangenen Jahres eine geheime Direktive verabschiedet und diese innerhalb des ganzen UN-Systems verbreitet hat, die den zu diesem System gehörenden Organisationen verbietet, sich an irgendwelchen Projekten zum Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft zu beteiligen. Nur humanitäre Hilfe, nichts mehr“, sagte Lawrow.

„Und wieder wurde die Bedingung gestellt, dass man sich nur nach der Erlangung eines Fortschritts im so genannten politischen Wechsel mit dem Wiederaufbau Syriens befassen dürfe“, fügte der Außenminister hinzu. 

Moskau richtete laut Lawrow eine entsprechende Anfrage an den UN-Generalsekretär António Guterres und äußerte seine Hoffnung, dass er diese Frage klären werde.>

Links:
Nachkriegs-Wiederaufbau Syriens beginnt, wenn … – Peking

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28.8.2018: Kriminell-satanistische UNO verbietet die Hilfe am Aufbau in Syrien
Nebensja bestätigt Vorhandensein geheimer antisyrischer Direktive bei Uno
https://de.sputniknews.com/politik/20180828322127163-syrien-direktive-uno-nebensja/

<Eine Direktive der Vereinten Nationen, die die Beteiligung der Strukturen der Organisation am Wiederaufbau Syriens verbietet, gibt es tatsächlich. Das gab der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja am Dienstag bei einer Sitzung des Weltsicherheitsrates bekannt.

„Die Uno, vor allem das Hohe Flüchtlingsamt der Vereinten Nationen, muss bei der Heimkehr syrischer Flüchtlinge eine wichtige Rolle spielen“, sagte Nebensja.

Das Amt nehme zurzeit im Gegenteil eine passive Position dazu ein. Laut Nebensja kann dies offenbar mit einer „internen Direktive des UN-Sekretariats“ verbunden sein, die Ende 2017 vom Departement für politische Angelegenheiten  erarbeitet worden sein soll, ohne „Konsultationen mit UN-Mitgliedsländern“.

„Sie (die Direktive – Anm. d. Red.) existiert in Wirklichkeit, trotz plumper Versuche, diese Tatsache zu dementieren. Es ist unzulässig, künstliche Forderungen aufzustellen, die diesen Prozess verhindern würden“, so Nebensja.

Zuvor hatte der russische Minister Sergej Lawrow erklärt, dass das UN-Sekretariat den Strukturen der Organisation insgeheim verboten habe, beim Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft zu helfen. Die Uno hat diese Informationen nicht bestätigt.>

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30.8.2018: Gerücht: Weisshelme wollen in Idlib mit 44 Kindern einen C-Waffen-Angriff fälschen
Syrischer Außenminister: "Weißhelme entführten 44 Kinder für Inszenierung von Chemiewaffenangriff"
https://deutsch.rt.com/newsticker/75283-syrischer-aussenminister-weisshelme-entfuehrten-44-kinder/

<Die Weißhelme sollen 44 Kinder entführt haben, um sie bei der Inszenierung einer C-Waffen-Attacke einzusetzen. Dies teilte der syrische Außenminister Walid al-Muallim bei einer Presse-Konferenz mit.

Die Pseudo-Hilfsorganisation Weißhelme, die von den britischen Geheimdiensten ins Leben gerufen wurde, stünde hinter den konstruierten Szenarien von Chemiewaffeneinsätzen. Eine ähnliche Provokation mit dem Einsatz von Chemiewaffen werde gerade in Idlib vorbereitet, so Muallim. Nach Angaben des syrischen Außenministeriums sollen die Weißhelme vor kurzem 44 Kinder aus Idlib entführt haben, um sie bei einer Inszenierung von einer C-Waffen-Attacke einzusetzen.

Außerdem betonte der Politiker, die westlichen Mächte versuchten, die Kämpfer der Terrororganisation Nusra-Front mit Aggressionsakten des Dreierbündnisses gegen Syrien zu schützen. Dabei setze Damaskus den Kampf gegen die Terroristen weiter fort und halte am Ziel fest, Syrien von den Terroristen zu befreien.>

Mehr zum Thema - Moskau: Weißhelme begleiten Transport giftiger Chemikalien in syrische Provinz Idlib

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Syrien 4.9.2018: Trump meint, er wolle Idlib schützen - die letzten Dschihadisten des IS - Assad un Putin wollen das letzte IS-Zentrum in Syrien vernichten
Die USA als Schutzmacht al-Qaidas: Donald Trump warnt vor Offensive auf Idlib
https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/75514-usa-als-schutzmacht-al-qaidas-trump-warnt/

<US-Präsident Donald Trump warnt die syrische Führung und deren Verbündete Russland und Iran vor der militärischen Einnahme der von al-Qaida kontrollierten Provinz Idlib. Die Region ist die letzte bedeutende Hochburg der Dschihadisten in Syrien.

US-Präsident Donald Trump warnte die syrische Regierung unter Präsident Baschar al-Assad vor einer Militäroffensive zur Einnahme der Provinz Idlib. Die Region ist die letzte größere Bastion in Syrien unter Kontrolle von Dschihadisten. Seine Sorge ausdrückend, dass Hunderttausende Menschenleben durch die bevorstehende Operation der syrischen Armee zur Einnahme der Provinz gefährdet sein könnten, warnte Trump Damaskus sowie Moskau und Teheran davor, "einen schweren humanitären Fehler zu begehen".

"Syriens Präsident Baschar al-Assad darf die Provinz Idlib nicht unbekümmert angreifen", so Trump in einem Tweet am Dienstag, in dem es weiter heißt:

Die Russen und Iraner würden einen schweren humanitären Fehler begehen, wenn sie sich an dieser potenziellen menschlichen Tragödie beteiligen.

Auch US-Außenminister Mike Pompeo warnte auf Twitter vor einer Militäroperation. Die USA würden eine solche als "Eskalation eines ohnehin schon gefährlichen Konfliktes" betrachten.

Russland weist US-Warnungen zurück 

Moskau hat inzwischen auf die Aussagen von Donald Trump reagiert. Kremlsprecher Dmitri Peskow wies die Warnungen des US-Präsidenten zurück und sagte laut der Agentur Reuters, dass die Provinz Idlib ein "Nest des Terrorismus" sei: 

Eine ziemlich große Gruppe von Terroristen hat sich dort niedergelassen, was natürlich zu einer allgemeinen Destabilisierung der Lage führt. Dadurch werden Versuche untergraben, einer politisch-diplomatischen Lösung den Weg zu ebnen. Wir wissen, dass die syrischen Streitkräfte sich darauf vorbereiten, dieses Problem zu lösen.

"Nur einige Warnungen auszusprechen, ohne das sehr gefährliche, negative Potenzial für die gesamte Situation in Syrien zu berücksichtigen, ist vermutlich kein vollständiger, umfassender Ansatz", kritisierte Peskow die Äußerungen der US-Regierung. 

Kurz vor Trumps Tweet hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, dass Russland, die Türkei und der Iran daran arbeiteten, bewaffnete Oppositionelle und Terroristen in der Region voneinander zu trennen, sodass jede mögliche militärische Operation das Leben von Zivilisten schone. Zudem arbeite Russland seit Wochen an der Einrichtung humanitärer Korridore in der Provinz Idlib, wie sie schon bei vorherigen Militäroperationen in Aleppo oder Ost-Ghuta errichtet wurden. Gleichzeitig betonte Lawrow, dass die Terroristen in Syrien immer noch mit Waffen und Munition versorgt würden.

Laut der jüngsten Erklärung des UN-Gesandten für Syrien Staffan de Mistura gibt es eine hohe Konzentration ausländischer Kämpfer in der Provinz Idlib, in der sich seinen Schätzungen zufolge 10.000 Al-Qaida-Terroristen aufhalten. De Mistura hält eine Militäroperation zur Befreiung der Region dennoch für nicht gerechtfertigt.

Dass die Provinz Idlib mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt eine Hochburg al-Qaidas ist, ist längst bekannt – auch dem Pentagon. So hatte Brett McGurk, Sonderbeauftragter der US-geführten "Internationalen Allianz gegen den Islamischen Staat", vor einem Jahr davon gesprochen, dass die Provinz "der größte Rückzugsort für al-Qaida seit den Anschlägen vom 11. September 2011" ("9/11") sei. Er sprach von einem "riesigen Problem".

McGurk kritisierte auch die Rolle des NATO-Partners Türkei. Die Terroristen gelangten schließlich "nicht mit Fallschirmen" nach Idlib, merkte er bissig an, sondern dadurch, dass die Türkei ihnen die Einreise nach Syrien ermögliche.

Der Ansatz einiger unserer Partner, Zehntausende Tonnen Waffen hineinzuschaffen und gleichzeitig wegzuschauen, wenn diese ausländischen Kämpfer nach Syrien kommen, war vielleicht nicht der beste Ansatz", so McGurk

Verkehrte Welt: Al-Qaida-Terroristen als humanitäre Helfer 

Während man im Weißen Haus von den Aussagen McGurks offenbar nichts mehr wissen will, weil man sonst nun als Schutzmacht al-Qaidas dastünde, zeichnen derweil führende US-Medien ein sehr schmeichelhaftes Bild von den Dschihadisten. So werden die Al-Qaida-Terroristen, die in Idlib unter dem Namen Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS, ehemals Nusra-Front) operieren, in einem Artikel der New York Times (NYT) vom Sonntag verharmlosend als "bewaffnete Opposition", "Rebellen" oder auch "Syriens stärkste Rebellenfraktion" bezeichnet.

Der drohende Angriff auf die Provinz Idlib ist derjenige, von dem die Regierung in Damaskus hofft, dass er den Rebellenkämpfern und ihren zivilen Unterstützern, die sich vor mehr als sieben Jahren zum Regierungssturz erhoben hatten, den letzten Stoß verpassen werde.

Die Einnahme Idlibs würde daher im Wesentlichen das Ende der "bewaffneten Opposition" markieren, so die US-Zeitung. Gegen Ende des Artikels will die New York Times ihren Lesern dann doch nicht verhehlen, dass HTS "über Verbindungen zu al-Qaida" verfüge, um dann fortzusetzen:

HTS kontrolliert seit 2015 einen Großteil von Idlib, fungiert de facto als Regierungsbehörde, ermöglicht den Handel über die lange Grenze zur Türkei und organisiert Hilfslieferungen.

Knapp 17 Jahre nach 9/11 scheut sich das meinungsführende Blatt nicht, Al-Qaida-Terroristen als barmherzige Samariter darzustellen, die Hilfspakete verteilen. Kein Wort verliert die NYT darüber, dass die Terroristen Lebensmittel als Druckmittel einsetzen, um die Gefolgschaft der Bevölkerung und damit ihre eigene Herrschaft zu sichern.

Auch kein Wort darüber, dass das US-Außenministerium im Oktober 2017 eine Reisewarnung für die Provinz Idlib herausgab und diese mit der HTS-Herrschaft begründete. Kein Wort darüber, dass das Ministerium in seiner Warnung davon sprach, dass der Einsatz von Chemiewaffen zu den Taktiken der HTS zähle und dass die Terrorgruppe "US-Bürger ermordet und entführt" habe. Immerhin erwähnt die NYT gegen Ende in einem Halbsatz dann doch, dass HTS "offiziell" sowohl von der EU als auch vom State Department als Terrororganisation eingestuft wurde.

Keine Erwähnung in dem NYT-Beitrag fanden hingegen Moskaus jüngste Warnungen, wonach Aufständische in Idlib die Inszenierung eines Chemiewaffenangriffs vorbereiten, um diesen der syrischen Regierung anzulasten. Diese Operation unter falscher Flagge könne den USA und ihre Verbündeten als Vorwand für Militärschläge gegen Syrien dienen und den Versöhnungsprozess im Land gefährden, so Moskau. Lawrow warnte vor einem "Spiel mit dem Feuer". 

Washington und Paris hatten zuvor erklärt, einen Chemiewaffeneinsatz der syrischen Regierung mit Militärschlägen zu "vergelten". Alarmiert von diesen Drohungen und den sich vermehrenden Hinweisen auf eine False Flag-Operation, zog Russland seine Marinekräfte vor Syrien zusammen, nachdem zuvor die US Navy mehrere Zerstörer in die Region verlegt hatte.

Syrische Führung zeigt sich unbeeindruckt von westlichen Drohungen

Gegenwärtig hält das das russische Militär eine Großübung im östlichen Mittelmeer ab, an der 26 Militär- und Begleitschiffe sowie 34 Flugzeuge, darunter strategische Bomber, beteiligt sind. Auch wenn Moskau einen Zusammenhang zur bevorstehenden Idlib-Offensive der syrischen Armee offiziell bestreitet, gehen viele Beobachter davon aus, dass damit der Westen vor Militärschlägen zur Unterbindung der syrischen Militäroperation abgeschreckt werden soll.

Syriens Außenminister zeigt sich von den westlichen Drohungen indes unbeeindruckt. Gegenüber dem russischen Sender Rossija-24 TV sagte Walid al-Muallim:

Die beabsichtigte Aggression wird weder die Moral unseres Volkes beeinflussen noch unsere militärischen Pläne, Idlib zu befreien, zum Schwanken bringen.

Dass sich die USA nun anschicken, in Idlib ihre schützende Hand über ihren Feind al-Qaida zu legen, erscheint widersprüchlich, ist aber nur konsequent. Schließlich wurde die Provinz von der Terrororganisation und ihren Verbündeten im Frühjahr 2015 unter Direktive von US-Militärs und mithilfe moderner US-Waffen erobert.>

Links:
Erdoğan und Putin entscheiden über das Schicksal von Idlib - EU und USA im Abseits
Showdown in Idlib: Damaskus ist heiß auf die "Mutter aller Schlachten"
Frankreichs subtile Drohung: "Assad hat den Krieg in Syrien gewonnen, aber nicht den Frieden"
Konfrontation in Syrien: Russische Marine zieht Kräfte zusammen – Westen droht mit Militärschlägen
Showdown in Syrien? Lawrow will letztes "Terroristen-Geschwür" entfernen und warnt USA vor Intrigen

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7.9.2018:
Wiederaufbau Syriens: Firmen aus Russland und Iran erhalten Vorrang – Damaskus
https://de.sputniknews.com/politik/20180907322243095-syrien-wiederaufbau-russland-iran/

<Unternehmen aus Russland und dem Iran werden den Vorrang beim Wiederaufbau Syriens erhalten, erklärte der syrische Außenminister Walid Muallem.

„Mit Rücksicht darauf, dass wir uns im Krieg gegen den Terrorismus auf unsere Freunde aus der Islamischen Republik Iran und aus der Russischen Föderation stützten, geben wir natürlich auch beim Wiederaufbauprozess unseren Freunden aus dem Iran und Russland und Unternehmen dieser Länder den Vorrang“, sagte der Minister in einem Interview für die russische Zeitschrift „Meschdunarodnaja Schisn“ („ Internationales Leben“).   

Das bedeute die Anerkennung von jenen Opfern, die diese Länder für Syrien gebracht hätten, mit Blick darauf, dass sie die entsprechenden Möglichkeiten für die Teilnahme am Wiederaufbauprozess hätten, so Muallem weiter. 

„Es gibt auch eine Gruppe von Ländern – von Freunden Syriens – wie China, Indien, Malaysia, Brasilien und Südafrika. Firmen aller dieser Länder haben den Wunsch geäußert, sich an dem Programm zum Wiederaufbau Syriens zu beteiligen“, fügte der syrische Politiker hinzu. 

Am 30. August hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, Russland sei bereit, seinen Beitrag zum Wiederaufbau Syriens und zur Regelung der Situation um die Rückkehr der Flüchtlinge zu verstärken.>

Links:
Russischer „Marshall-Plan“: Wozu macht Moskau Vorschläge, die der Westen ablehnt?

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BRD-Schwindel
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13.9.2018: Der NWO-Fake gegen Assad ist bereits im Kasten
Videos der „Chemiewaffenattacke“ sind schon gedreht
http://brd-schwindel.ru/videos-der-chemiewaffenattacke-sind-schon-gedreht/

Fototext: Kinder werden für gefälschte Szenen missbraucht

<von Freeman

Der Propagandaarm der Terroristen, die Weissen Helme, haben zusammen mit westlichen Kamerateams mindestens neun Videos im Voraus gedreht, die als „Beweis“ dienen sollen, dass die syrische Regierung einen Chemiewaffenangriff mit Chlor gegen Zivilisten in Idlib durchgeführt hat.

Eine Reihe von Fernsehkanälen aus dem Mittleren Osten und eine regionale Filiale eines US-Senders

haben in der Stadt Jisr al-Shughur in der Provinz Idlib neun Videos eines inszenierten chemischen Angriffs gedreht„,

der der syrischen Regierung in Zukunft zur Last gelegt wird, sagte das russische Versöhnungszentrum in Syrien in einer Erklärung am Mittwoch.

Alle Videos zeigen Mitglieder der Weissen Helme, die Statisten als Opfer retten, heisst es in der Erklärung.

Das russische Militär berichtet, dass am 11. September die Weissen Helme und Terroristen von Tahrir al-Sham (allgemein bekannt als Al-Qaida in Syrien) ein Treffen nach den Dreharbeiten abgehalten haben, bei dem sie zwei der neun Videos für die zukünftige weltweite Verbreitung über die Fake-News-Medien auswählten, sowie für die Vereinten Nationen und die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW).

Die restlichen Videos sollen für Propaganda in sozialen Netzwerken verwendet werden.

Ziel ist es, die Weltgemeinschaft zu überzeugen, Präsident Assad vergast die Zivilbevölkerung von Idlib und deshalb ist ein militärischer „Vergeltungsschlag“ des Westens auf Syrien gerechtfertigt.

Zur gleichen Zeit, seit dem 9. September, haben die Weissen Helme einen angeblichen chemischen Angriff in Khan Shaykhun als Inszenierung geübt, sagen russische Beamte in einer Erklärung und melden, dass die Übung bis zu 30 Zivilisten umfasste, darunter ein Dutzend Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahre


Weitere Aussage des russischen Militärs deutet darauf hin, dass die Weissen Helme zusammen mit den Terroristen einen „tatsächlichen Gebrauch giftiger Chlor basierter Substanzen“ auf die Menschen vorbereiten, die an der Verfilmung der gefälschten Szenen beteiligt sind.

Vorbereitungen vor Ort für Explosionen toxischer Substanzen werden von Mitgliedern der Terrorgruppe Hurras al-Din (oder der Organisation Wächter der Religion, die mit Al-Qaida verbunden ist) durchgeführt, behauptet die Erklärung.

Die Terroristen haben 22 Kinder und ihre Eltern aus mehreren Dörfern des Aleppo-Gouvernements ausgewählt, die Teile bei der Vorführung gefälschter chemischer Waffenangriffe spielen werden.

Eine weitere Gruppe von Kindern besteht aus Waisenkindern, die aus Flüchtlingslagern entführt wurden und für die Aufnahme von Todesszenen bestimmt sind. Sie befinde sich derzeit in einem der Gebäude des Ikab-Gefängnisses, das von der Terrorgruppe Jabhat al-Nusra kontrolliert wird.

Das heisst, die Weissen Helme und die Terroristen sind tatsächlich bereit, Kinder mit Chlor zu ermorden, damit man „Opfer“ zeigen kann!!!

Anzeichen für die Vorbereitung von inszenierten Angriffen mit chemischen Waffen wurden aus Kafir-Zait berichtet, wobei auch zwei Dörfer benannt werden, in denen giftige Chemikalien vorab geliefert wurden.

Hinter der ganzen Inszenierung steckt der britische Geheimdienst MI6, denn die Weissen Helme wurden von den Briten für den Zweck der Propaganda geschaffen, finanziert und kontrolliert.

Das sagt der amerikanische Senator für den Bundesstaat Virginia, Richard Black, der gerade Syrien besuchte und sich mit Präsident Assad getroffen hat.

Seit vier Wochen wissen wir, der britische Geheimdienst arbeitet an einer Chemieattacke, um damit die syrische Regierung beschuldigen zu können„,

sagte Senator Black gegenüber dem Nachrichtensender Al Mayadeen in Beirut.

Black sagte auch, die Chemiewaffenattacken der Vergangenheit sind britische inszenierte Fälschungen, die mit Hilfe der Weissen Helme durchgeführt wurden, wobei freiwillige oder unfreiwillige Akteure die Opfer spielen.


Es ist also alles dafür bereit, wieder einen gefälschten Chemiewaffen- einsatz zu inszenieren, um mit Filmaufnahmen von „Opfern“ es Präsident Assad, dem syrischen Militär und natürlich auch Russland in die Schuhe schieben zu können.

Auf der anderen Seite haben Trump, Macron, May und jetzt auch Von der Leyen gesagt, kommt es zu einem „Chemiewaffeneinsatz“ in Idlib, wird Syrien bombardiert. Damit haben die westlichen Verbrecher die Inszenierung selber provoziert und als auslösendes Ereignis bestellt.

***

Das Mitglied des syrischen Parlaments, Fares Shehabi, demoliert die westliche Propaganda über Syrien der BBC, der Lügensender des britischen Geheimdienstes, der NATO und überhaupt der Kriegshetzer:
:

Er vertritt die Provinz Aleppo und sagt, die Türken hätten auf Befehl von Erdogan bei der Besetzung von Aleppo 40’000 Betriebe geplündert, alle Maschinen und Einrichtungen demontiert und in die Türkei transportiert!!!

Dazu brachte Erdogan Zehntausende Terroristen nach Syrien, unterstützte, beherbergte und finanzierte fast alle Terrorgruppen dort, um das Land zu erobern und seinen osmanischen Traum zu erfüllen!>

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Syrien 20.9.2018: Idlib wird Krieg erspart - Putin und Erdogan machen's möglich
UN-Generalsekretär: Putin-Erdogan-Deal rettet Millionen von Leben
https://de.sputniknews.com/politik/20180920322381923-vereinbarung-leben-retten-bevoelkerung-schuetzen/

<Die Erfüllung der Vereinbarungen über das syrische Idlib zwischen den Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, wird drei Millionen Leben retten. Dies erklärte der UN-Generalsekretär, António Guterres, auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.

„Eine korrekte Erfüllung dieser Vereinbarung kann drei Millionen Leben — einschließlich eine Million Kinder — vor einer Katastrophe retten“, so Guterres.

Er wandte sich darüber hinaus an alle Konfliktseiten, sich dieser Vereinbarung mit der „ernsthaftesten Absicht“ anzuschließen, „die zivile Bevölkerung zu schützen und die humanitäre Hilfe zu gewährleisten (…)“, „sowie die Arbeit an dem Genfer Prozess fortzusetzen und den Sonderbeauftragten (Staffan de Mistura – Anm. d. Red.) bei der Bildung des Verfassungskomitees aktiv zu unterstützen“, schloss der Generalsekretär.>

Links:
Idlib: Putin und Erdogan ziehen „russisch-türkische Grenze“ durch Syrien
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21.9.2018: Wer hat das russische Flugzeug abgeschossen? IL meint, syrische Flak - Russland meint: IL-Jets, die sich hinter dem Transportflugzeug versteckten
Israel übergibt Russland Daten zu Il-20-Tragödie
https://de.sputniknews.com/politik/20180921322383552-israel-russland-daten-il20/

<Die Delegation israelischer Militärs um den Luftwaffenchef Amikam Norkin hat während eines Treffens in Moskau mit den Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums Daten über den jüngsten Vorfall mit der russischen Il-20 überreicht. Eine entsprechende Information wurde über den Twitter-Account der israelischen Armee veröffentlicht.

Die israelischen Militärs übergaben die Ergebnisse ihrer eigenen Ermittlung, in der sie darauf hinweisen, dass das russische Flugzeug durch „syrisches Flakfeuer“ abgeschossen worden ist. „Die beiden Seiten betonten die Wichtigkeit staatlicher Interessen und die weitergehende Einführung eines Systems zur Konfliktbereinigung“, heißt es in der Mitteilung.

Darüber hinaus informierte die israelische Seite über „Versuche des Iran, seine Präsenz in Syrien zu festigen und strategische Waffen an die Hisbollah zu übergeben“.

​Nach der Tragödie mit dem russischen Flugzeug hatte am Dienstagabend ein Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu stattgefunden. Israels Premier bekundete die Bereitschaft Israels, alle ihm zur Verfügung stehenden Daten an Russland weiterzuleiten, die für die Klärung der Umstände des Zwischenfalls nötig sind. In diesem Zusammenhang schlug Netanjahu vor, den Befehlshaber der israelischen Luftwaffe nach Moskau zu schicken.

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu machte Syrien für den Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeugs über dem Mittelmeer verantwortlich.

Il-20-Abschuss

Der russische Seefernaufklärer Il-20 war am Montagabend durch eine syrische Abwehrrakete versehentlich getroffen worden und ist abgestürzt. Alle Insassen kamen dabei ums Leben. Das russische Militär machte Israel verantwortlich, dessen Kampfjets zu diesem Zeitpunkt Syrien angegriffen hatten und sich dabei hinter dem russischen Flugzeug „versteckt“ haben sollen.

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu stellte seinem israelischen Amtskollegen sogar eine „Antwort“ in Aussicht.

Der russische Präsident Wladimir Putin sprach dagegen von einer „Verkettung tragischer Zufälle“. „Was unsere Antwortmaßnahmen angeht, so werden diese vor allem auf mehr Sicherheit für unsere Militärs und unsere Objekte in der Arabischen Republik Syrien abzielen“, sagte Putin am Dienstag in Moskau.>

Links:
Vor Il-20-Abschuss: Satellitenbilder zeigen Folgen von israelischem Luftangriff
Il-20-Abschuss: Israels Verteidigungschef zeigt Verständnis nach Vorwurf aus Moskau

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BRD-Schwindel
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22.9.2018:
Recherche: Hillary Clinton verantwortlich für Sarin-Gas Geheimoperation und Tod Tausender Syrer
http://brd-schwindel.ru/recherche-hillary-clinton-verantwortlich-fuer-sarin-gas-geheimoperation-und-tod-tausender-syrer/

<Von Rainer Rupp

Laut Recherchen des investigativen US-Journalisten und Pulitzer-Preisträgers Seymour Hersh ist die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton verantwortlich für eine Geheimoperation im Jahr 2012, in welcher Sarin aus libyschen Giftgas-Beständen mit Hilfe der CIA nach Syrien geschmuggelt und dort von islamistischen Rebellen eingesetzt wurde. Der Giftgasanschlag wurde später der al Assad-Regierung in die Schuhe geschoben und sollte als Vorwand für eine Militär-Intervention der USA dienen.

Ist die US-Präsidentschaftskandidatin für Tausendfachen Giftgasmord verantwortlich? Das hat jedenfalls der vielfach ausgezeichnete, weltbekannte US-Enthüllungsjournalist Seymour Hersh jetzt in einem Interview mit Alternet.org behauptet. Obamas ehemalige Außenministerin Hillary Clinton sei nicht nur die Hauptverantwortliche, sondern auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über alle Details einer mörderischen Geheimdienstoperation informiert gewesen, die vor knapp drei Jahren für über Tausend syrische Zivilisten einen grausamen Tod zur Folge hatte.

Im Rahmen dieser Operation brachten in 2012 islamistische Rebellen das tödliche Giftgas Sarin aus den Beständen der geschlagenen libyschen Armee mit aktiver Hilfe der CIA nach Syrien. Dort haben dann syrische Halsabschneider der von Saudi Arabien und der Türkei unterstützten Al-Kaida Nachfolgeorganisation Al-Nousra im Verein mit den von Washington offiziell geförderten, sogenannten „gemäßigten Terroristen“ am 21. August 2013 das Sarin in der syrischen Stadt Ghuta eingesetzt.

Bei dem Sarin-Einsatz starben geschätzte 1.200 Menschen, unbeteiligte Männer, Frauen und viele Kinder, einen qualvollen Tod. Damals wurde der grausige Anschlag von westlichen Regierungen und Medien einstimmig und sofort und ohne weitere Prüfung der rechtmäßigen syrischen Regierung in Damaskus in die Schuhe geschoben. Die neokonservativen Kriegstreiber in den USA und Europa ereiferten sich, der syrische Präsident Assad habe damit die von Präsident Obama gezogene, so genannte „Rote Linie“ überschritten.

Unter Verweis auf das angeblich gelungene Beispiel Libyen drängten sie mit Macht auf den Beginn eines westlichen Luftkriegs gegen Syrien. Damit sollte die syrische „Opposition“ in Damaskus an die Macht gebombt werden, obwohl schon damals eine – seither veröffentlichte – Analyse der DIA (Der militärische Nachrichtendienst der USA) davor gewarnt hatte, dass die so genannte „syrische Opposition“ so gut wie ausschließlich aus fanatisierten, islamistischen Gewaltextremisten bestand.

In zwei früheren Untersuchungen in der “London Review of Books” – „Whose Sarin“ (Wessen Sarin?) vom Dezember 2013 und „The Red Line and the Rat Line“  (Die Rote Linie und die Rattenlinie) vom April 2014 – hatte Seymour Hersh bereits nachgewiesen, dass die Obama-Regierung fälschlicherweise der Assad-Regierung die Schuld für den Sarin-Anschlag gab, um den Vorwand als Kriegsgrund zu nutzen.

Hersh verwies darin auch auf einen Bericht von Experten des britischen Geheimdienstes, wonach das in Ghuta eingesetzte Sarin nicht aus den Lagerbeständen der syrischen Armee kam. Hersh enthüllte auch, dass eine im Jahr 2012 geschlossene Geheimvereinbarung zwischen dem US-Außenministerium, den Regierungen der Türkei, Saudi-Arabiens und Katars gab, wonach ein unter falscher Flagge geführter Sarin-Angriff Assad angelastet und den Vorwand für ein direktes militärisches Eingreifen der USA und ihrer Verbündeten liefern sollte.

In „Die Rote Linie und die Rattenlinie“ schrieb Hersh damals:

„Laut der Bedingungen der Vereinbarung kam die Finanzierung aus der Türkei, sowie aus Saudi Arabien und Katar, die CIA, mit der Unterstützung von MI6, war verantwortlich dafür, dass die Waffen aus Gaddafis Arsenalen nach Syrien geliefert wurden.“

Dafür, dass es damals Giftgasvorräte, darunter Sarin, in den Arsenalen Gaddafi gab, gibt es außer den Untersuchungen von Hersh auch unabhängige Berichte, z.B. hier, und hier und hier. Daraus geht auch hervor, dass das US-Konsulat in Bengasi, die Hochburg islamistischer Rebellen in Libyen, eine „Rattenlinie“ in Form des Schmuggels von Gaddafis erbeuteten Waffen durch die Türkei nach Syrien betrieben hat.

Hersh ist nicht der einzige investigative Reporter, der die False Flag des Sarinanschlags in Syrien aufgedeckt hat. Christoph Lehmann veröffentlichte z.B. am 7. Oktober 2013 seine Rechercheergebnisse unter dem Titel: „Top Regierungsbeamte der US und Saudi-Arabiens sind für den Chemiewaffeneinsatz in Syrien verantwortlich“. Auf der Grundlage von signifikant unterschiedlichen Quellen als die von Hersh verwendeten, kam auch Chris Lehmann zum selben Schluss:

„Die Spur der Beweise führt direkt zum Weißen Haus, zum Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff Martin Dempsey, zu CIA-Direktor John Brennan, zum saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar und zum Innenministerium Saudi-Arabiens.“

Und als ob das nicht genug wäre, auch die endgültige Analyse der von der US-Regierung nach dem Anschlag gesammelten Beweismittel durch zwei führende US-Analysten, die im Lloyd-Post Bericht des weltberühmten MIT-Instituts in Boston veröffentlicht wurde, ergab, dass „die Interpretation der forensischen Beweismittel, die die US-Regierung vor und nach dem Angriff vom 21. August gesammelt hat, können unter gar keinen Umständen korrekt sein.“

Doch welche Rolle hat die derzeit aussichtsreichste Kandidatin der Demokratischen Partei auf die US-Präsidentschaft, Hillary Clinton, in diesem inzwischen auf weiten Strecken aufgeklärten, verbrecherischen Komplott gespielt? In dem eingangs erwähnten Interview mit Alternet.org hat Hersh die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton zum ersten Mal direkt mit der Bengasi „Rattenlinie“ in Zusammenhang gebracht. Der von Seiten des US-Außenministeriums vor Ort in Bengasi für die Geheimoperation verantwortliche US-Botschafter Christopher Stevens war am 11. September 2012 gemeinsam mit einigen seiner geheimdienstlichen Mitarbeitern von einer der konkurrierenden, lokalen Islamistengruppen erschossen worden. Auf diesen Botschafter Stevens bezieht sich Hersh im Alternet.org Interview, wenn er sagt:

„Der Botschafter, der getötet wurde, war als Mann bekannt, der sich nicht in irgendeiner Weise der CIA in den Weg gestellt hätte. Wie ich bereits geschrieben habe, hat er sich am Tag der Verladung [der Waffen] mit dem lokalen CIA-Chef und Vertretern der Rederei getroffen. Er war sicherlich bewusst daran beteiligt und war sich auch vollkommen im Klaren, worum es ging. Und da gibt es einfach keine Möglichkeit, dass jemand, der in einer solch sensiblen Position war wie er, nicht zuvor mit dem Chef gesprochen hat, egal über welchen Kanal.“

Und der Chef aller US-Botschafter war damals Außenministerin Hillary Clinton, die „Königin des Chaos“, wie der Titel des sehr lesenswerten, jetzt auf Deutsch erschienenen Buchs von Diana Johnstone heißt.>

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23.9.2018:
Israelische F-16 benutzten russische Il-20 in Syrien als Deckung – Verteidigungsamt
https://de.sputniknews.com/politik/20180923322405681-russland-israel-syrien-f-16-il-20-deckung/

<Israelische Piloten der Kampfjets F-16 haben die russische Il-20 als Deckung vor syrischen Raketen benutzt. Das erklärte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow bei einem Briefing am Sonntag.

„Ich möchte betonen, dass die israelischen Kampfflugzeuge bei der Beobachtung der russischen Il-20 diese als Deckung vor Flugabwehrraketen benutzt und weiterhin in diesem Gebiet manövriert haben“, sagte Konaschenkow.

Die Rakete der syrischen Luftabwehr habe das Flugzeug um 22:03 Moskauer Zeit getroffen, so der Sprecher weiter.

„Der israelische Pilot musste wissen, dass die Rückstrahlfläche der Il-20 viel größer ist als die analoge Fläche des F-16-Kampfflugzeugs und, dass das russische Flugzeug das bevorzugte Ziel für die Flugabwehrrakete sein wird“, fügte Konaschenkow hinzu.

Er betonte, Israel habe Russland am Tag des Abschusses nicht über die Ortslage seiner Kampfjets informiert und den russischen Militärs erst 50 Minuten nach dem Abschuss Hilfe bei der Suche nach der Il-20 angeboten.

Laut Konaschenkow hat Israel zudem Russland bei der Wahl des Gebiets in die Irre geführt, welches die israelische Luftwaffe am 17. September angreifen sollte. Laut einem Vertreter der Luftstreitkräfte sollten die Angriffsziele im Norden Syriens liegen. Israel habe jedoch Bereiche um die Stadt Latakia im Westen Syriens attackiert. Darum sei es nicht möglich gewesen, die sich in diesem Terrain befindliche Il-20 in eine sichere Zone zu bringen.

Der Sprecher unterstrich, das Vorgehen der israelischen Luftwaffe am 17. September hätte für Passagier- und Transportflugzeuge eine Bedrohung darstellen können.

Am 17. September war ein russisches Aufklärungsflugzeug des Typs Il-20 bei einem Flug nahe dem russischen Luftstützpunkt Hmeimim in Syrien vom Radar verschwunden. Später gab das russische Verteidigungsministerium bekannt, dass die Maschine versehentlich von einer Rakete des Luftabwehrsystems S-200 getroffen wurde, als die syrischen Streitkräfte einen israelischen Luftangriff abzuwehren versuchten. 15 russische Soldaten kamen ums Leben. Moskau machte daraufhin Tel Aviv für die Tragödie verantwortlich: Das israelische Militär habe mit seinem verantwortungslosen Vorgehen das russische Flugzeug einem Angriff seitens der syrischen Luftabwehr ausgesetzt.

Israel sieht jedoch die ganze Schuld bei Damaskus, bestätigte allerdings auch, am späten Montagabend syrische Objekte bombardiert zu haben. Der russische Präsident, Wladimir Putin, sprach seinerseits von einer „Verkettung tragischer Ereignisse“ und sicherte zugleich eine für alle merkbare Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen für die russischen Militärs in Syrien zu.>

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23.9.2018: IL-Bomber versteckten sich hinter russischer Transportmaschine Il-20 - syrische Luftabwehr trifft Il-20 statt IL-Bomber
Il-20-Abschuss: Volle Verantwortung liegt bei Israel – Moskau
https://de.sputniknews.com/politik/20180923322405526-israel-russland-il-20-abschuss-verantwortung/

<Die israelische Luftwaffe hat Russland nicht im Voraus über ihren geplanten Luftschlag gegen syrische Objekte am Montag informiert und somit bestehende Vereinbarungen verletzt. Diese Auffassung äußerte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow bei einem Briefing am Sonntag.

„Trotz Abkommens informierte die israelische Seite die russische (Militär-)Gruppierung nicht im Voraus über ihren Einsatz, sondern gleichzeitig mit Beginn der Schläge", sagte er. „Diese Handlungen verstoßen direkt gegen die russisch-israelischen Vereinbarungen vom Jahr 2015 zur Verhinderung von Zwischenfällen zwischen unseren Streitkräften im Bereich Syrien, die im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe erzielt wurden", fügte er hinzu. 

Dabei habe Russland die bestehenden Vereinbarungen mit Israel nicht verletzt und niemals seine Luftabwehr gegen die isaelische Luftwaffe in Syrien eingesetzt. Dies gelte auch für Situationen, in denen Israel das Leben russischer Soldaten in Syrien mit Luftschlägen gefährdet habe.

Seit 2015 habe Russland 310 Mal das israelische Kommando über Aktivitäten seiner Luftwaffe in der Nähe israelischer Gebiete benachrichtigt. Israel habe seinerseits Russland lediglich 25 Mal und „nur unmittelbar vor Luftschlägen" über ähnliche Aktivitäten informiert, betonte Konaschenkow.

Das Verhalten der israelischen Luftwaffe unterscheide sich somit radikal von jenem der US-Luftwaffe. Zwischen Russland und den Vereinigten Staaten gebe es einen Kommunikationskanal, über den die Parteien einander im Voraus über Einsatzpläne in verschiedenen syrischen Regionen in Kenntnis setzen würden. Dadurch würden rechtzeitig Maßnahmen ergriffen, um Gefahren — sowohl in der Luft als auch auf dem Boden — für russische und US-amerikanische Soldaten zu bannen, so Konaschenkow.

„Die vorgelegten objektiven Daten zeugen davon, dass die Handlungen der israelischen Jägerpiloten, die den Tod von 15 russischen Soldaten zur Folge hatten, entweder auf mangelnde Professionalität oder zumindest grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen sind. Deshalb glauben wir, dass die Verantwortung für die Tragödie mit dem russischen Flugzeug vom Typ Il-20 völlig bei der israelischen Luftwaffe sowie bei jenen liegt, die derartige Aktivitäten entschieden haben", sagte Konaschenkow.

Der russische Seefernaufklärer Il-20 war am Montagabend durch eine syrische Abwehrrakete versehentlich getroffen worden und ist abgestürzt. Alle Insassen kamen dabei ums Leben. Das russische Militär machte Israel verantwortlich, dessen Kampfjets zu diesem Zeitpunkt Syrien angegriffen hatten und sich dabei hinter dem russischen Flugzeug „versteckt" haben sollen.>

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24.9.2018: IS-Führer "Abu Dhib" von Aleppo in Düsseldorf zu lebenslang verurteilt
Syrischer Kriegsverbrecher zu Höchststrafe verurteilt
https://www.epochtimes.de/politik/welt/syrischer-kriegsverbrecher-zu-hoechststrafe-verurteilt-a2652000.html

<Ein 43-jähriger Syrer ist in Düsseldorf als Kriegsverbrecher zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er sei verantwortlich für Kriegsverbrechen in Form von Folter und Mord sowie Entführungen.

Ein 43-jähriger Syrer ist in Düsseldorf als Kriegsverbrecher zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er sei verantwortlich für Kriegsverbrechen in Form von Folter und Mord sowie Entführungen, sagte der Vorsitzende Richter Frank Schreiber am Montag. Zudem stellte das Oberlandesgericht die besondere Schwere der Schuld des 43-Jährigen fest.

Als Milizenführer unter dem Dach der Freien Syrischen Armee habe der Verurteilte in Aleppo unter seinem Kampfnamen Abu Dhib („Vater des Wolfes“) eine grausame Schreckensherrschaft ausgeübt. Er habe Gefangene schwer misshandelt und gefoltert, „teils eigenhändig, teils in seiner Verantwortung“.

Später hatte er sich abgesetzt und in Deutschland als Flüchtling Asyl beantragt. In einer Erstaufnahmeeinrichtung hatte ihn eines seiner Opfer wiedererkannt. Nach monatelanger Beobachtung durch Ermittler hatte ihn eine Spezialeinheit im April 2016 in Münster festgenommen. (dpa)>

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24.9.2018: Russische S-400-Systeme beweisen Positionen von Flugzeug Il-20 und der IL-Kampfjets
Russisches Verteidigungsministerium präsentiert neue Fakten zum Il-20-Abschuss
https://de.sputniknews.com/politik/20180924322423563-il-20-russland-fakten/

<Die Tragödie einer russischen Il-20-Aufklärungsmaschine über Syrien hat zu schweren politischen und diplomatischen Verwerfungen geführt. Russland hat bereits konkrete Reaktionsschritte angekündigt. Nun präsentiert das russische Verteidigungsministerium neue Fakten zum Il-20-Abschuss.

Das russische Verteidigungsministerium präsentiert zurzeit neue Fakten und zeigt sekundengenau die Lage der israelischen Kampfjets, des russischen Il-20-Aufklärungsflugzeuges und der Raketen des syrischen S-200-Abwehrsystems zum Zeitpunkt der Tragödie.

Die neuen Daten konnten dank der russischen S-400-Abwehrsysteme in der Basis Hmeimim ermittelt werden — die S-400-Systeme führen eine pausenlose Überwachung und Kontrolle des syrischen Luftraumes durch.>

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24.9.2018: Putin und Assad planen weiter für ein friedliches Syrien
Telefonat: Putin informiert Assad über Russlands Gegenmaßnahmen nach Il-20-Tragödie
https://de.sputniknews.com/politik/20180924322417439-telefonat-putin-assad-kreml/

<Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit seinem syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad telefoniert und ihn über die russischen Gegenmaßnahmen nach der jüngsten Il-20-Tragödie in Kenntnis gesetzt. Dies teilte der Kreml-Pressedienst mit.

„Auf Initiative der syrischen Seite hat ein Telefongespräch zwischen dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, und dem syrischen Staatschef, Baschar al-Assad, stattgefunden (…) Russlands Präsident informierte über die Entscheidung, eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit russischer Militärs in Syrien sowie Verstärkung des Flugabwehrsystems dieses Landes, darunter die Lieferung eines modernen S-300-Flugabwehrsystems an Syrien, umzusetzen“, lautet es in der offiziellen Mitteilung.

Die beiden Seiten äußerten demnach ihre Bereitschaft, weitere Bemühungen zur Erzielung einer langfristigen Normalisierung der Situation in Syrien sowie des Wiederaufbaus seiner Souveränität, Einheit und territorialen Integrität zu unternehmen. Dabei sollen die Ergebnisse des trilateralen Treffens der Garant-Länder des Astana-Prozesses in Teheran und des jüngsten russisch-türkischen Gipfels in Sotschi berücksichtigt werden.

Darüber hinaus wurden Fragen zur Förderung eines politischen Prozesses für Bildung und Beginn der Arbeit des Verfassungskomitees in Genf behandelt. Die beiden Seiten einigten sich auf weitere Kontakte auf unterschiedlichen Ebenen.

Syriens Präsident, Baschar al-Assad, hat erneut sein tiefes Beileid wegen des Todes von 15 russischen Militärs bekundet, die sich an Bord der am 17. September abgeschossenen Il-20 befunden hatten.>

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27.9.2018: Sie spielen mit Kriegsspielzeug - und dann streift eine Rakete die Propeller
Die russische Il-20 kam durch krassen Zufall um
https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180927322454389-il-20-syrien-abschuss-analyse/

<Fast zwei Wochen nach dem Unglück mit dem russischen Seefernaufklärer Il-20 vor der syrischen Küste werden die offenen Fragen zur Ursache und dem Hergang der Tragödie nur unwesentlich weniger. Eine Version könnte einige Widersprüche in den offiziellen Erklärungen auflösen.

Die Erklärungen des russischen Verteidigungsministeriums und der israelischen Führung stehen im Widerspruch zueinander. Die russische Behörde macht allein Israel für den Tod der 15-köpfigen Flugzeugcrew verantwortlich – die Israelis sehen die Schuld bei der syrischen Luftabwehr, die chaotisch um sich geschossen habe.

Einerseits klingt die Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums durchaus plausibel. Andererseits haben die Piloten der israelischen Luftwaffe, die seit Jahren schon Angriffe gegen syrische Stellungen fliegen, bislang jeden nur denkbaren Zusammenstoß mit den russischen Kräften vermieden. Und jetzt entschließen sie sich plötzlich, einen Konflikt mit Russland zu provozieren?

Um hier Klarheit zu schaffen, müsse man sehen, wie genau die syrischen Flugabwehrraketen den russischen Aufklärer getroffen haben, sagte ein hochrangiger Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums im Gespräch mit der Zeitung „Wsgljad“. Dann werde auch deutlich, dass Wladimir Putins Erklärung über die „Verkettung tragischer Umstände“ wörtlich zu verstehen sei.

„Es ist schwer zu glauben, aber die Rakete des syrischen S-200-Systems wurde nicht gegen die Il-20 gerichtet“, sagte der Ministeriumsbeamte. „Die Rakete streifte aber die Propellerblätter der russischen Maschine, als sie die israelischen F-16-Jets anflog.“

Demnach gab es zwei syrische Raketen. „Die russische Crew hatte die erste an ihrem Flugzeug vorbeifliegen sehen und meldete dies an die Leitstelle am Boden. Die zweite Rakete streifte das russische Flugzeug vermutlich nur, zerstörte die Propeller, löste einen Brand aus, explodierte aber nicht“, sagt der ranghohe Offizier.

Die Besatzung kämpfte noch gegen das Feuer an, meldete die Lage an die Leitstelle, konnte die Katastrophe aber nicht verhindern. Diese Version würde jedenfalls die für viele Fachleute unlogische Erklärung des offiziellen Sprechers des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, bestätigen.

Er hat den Katastrophenhergang nämlich so geschildert, dass das russische Aufklärungsflugzeug erst vier Minuten nach dem Raketentreffer vom Radar verschwand, wobei es dem Crewkapitän vorher gelungen war, das ausgebrochene Feuer an Bord des Flugzeugs zu melden.

Der Punkt ist: Hätte die syrische Rakete die Il-20 gezielt getroffen, hätte die Besatzung des russischen Flugzeugs nichts mehr melden können – sie wäre sofort tot.

Der Gefechtskopf einer Rakete des S-200-Systems ist 217 Kilo schwer und mit abertausenden Subprojektilen gefüllt. Eine Detonation dieser Stärke hätte das Flugzeug auf eine Weise beschädigt, dass es sofort abgestürzt wäre.

Da die Maschine aber, wie gesagt, erst nach vier Minuten vom Radarschirm verschwand, ist anzunehmen, dass sie nicht wie ein Stein abstürzte – die Besatzung muss bis zur letzten Sekunde versucht haben, die Lage unter Kontrolle zu bekommen.

Die Vorwürfe des russischen Verteidigungsministeriums gegen die israelische Luftwaffe werden durch diese Erklärung aber nicht entkräftigt. Denn: Die syrische Rakete flog in Richtung der israelischen Kampfjets und auf deren Weg war in der Tat das russische Flugzeug.

Dadurch wird auch die syrische Flugabwehr entlastet, weil sie die Rakete sehr präzise gegen die israelische Maschine gerichtet hatte. Eine andere Sache ist, dass eine F-16 viele Möglichkeiten hat, den Angriff eines S-200-Systems abzuwehren. Auf die Bekämpfung hochmanövrierfähiger Ziele ist diese Anlage auch gar nicht ausgelegt.

Der israelische Pilot konnte es zweifelsfrei erkennen, dass die syrische Rakete seinen Jet ansteuert, auch der Bordcomputer muss den Piloten davor gewarnt haben. Laut dem israelischen Verteidigungsministerium war der Kampfpilot sich absolut sicher, der syrischen Abwehr entkommen zu können – also hatte es für ihn keinen Sinn, sich hinter der Il-20 zu verstecken.

Und außerdem: Dass die S-200-Rakete gar nicht explodiert, ist durchaus denkbar. „Diese Rakete zielt immer auf die Rumpfmitte, nicht auf den Bug. Der Zünder hatte wahrscheinlich einen Aussetzer, weshalb die Rakete das Flugzeug einfach rammte. Durch die kinetische Energie des Aufpralls wurde der Brand ausgelöst“, sagt Flugabwehrgeneral Alexander Lusan.

Das S-200-System funktioniert folgendermaßen: Die Radarstation am Boden peilt das Ziel an. Die Abwehrrakete selbst hat einen Zielsuchkopf. Sie folgt zunächst dem Radarsignal, erfasst das Ziel und zerstört es. Es ist nur so:

„Das System ist schon etwas älter. Deshalb kann es passieren, dass das Radar mehrere Ziele anpeilt, erst recht wenn die Ziele in einer Gruppe auftreten. Der Zielsuchkopf erfasst dann das Ziel mit der größten Radarsignatur. Höchstwahrscheinlich zielten die Syrer wirklich auf die F-16, da der israelische Jet aber sehr nach an die Il-20 herangeflogen war, steuerte der Zielsuchkopf die Rakete ins russische Flugzeug“, erklärt General Lusan.

Doch sollte es wirklich so gewesen  sein, bleiben trotzdem einige Fragen ungeklärt – auch Fragen, die für das russische Verteidigungsministerium unangenehm sind.

Wusste die russische Leitstelle auf dem Stützpunkt Hmeimim, dass sich zum Zeitpunkt der Katastrophe israelische Kampfjets in dem Gebiet befanden?

Wenn ja: Warum wurde die Il-20 exakt um diese Zeit und auf dieser Route zur Landung aufgefordert und warum wurde die syrische Luftabwehr darüber nicht informiert? Wenn nicht: Wie funktioniert die Flugleitstelle der russischen Luftwaffe in Syrien überhaupt und wie koordiniert sie ihr Vorgehen mit der syrischen Luftabwehr?

Und noch etwas: Selbst erfahrene Piloten können sich nicht erinnern, dass ein Flugzeug von einer Abwehrrakete zerstört wird, ohne dass der Sprengkopf der Rakete detoniert wäre. Wenn diese Version von offiziellen Ermittlern bestätigt werden sollte, geht der Vorfall mit der Il-20 als ein einmaliges Beispiel für die Verkettung wahrhaftig tragischer Umstände in die Geschichte der Luftfahrt ein.>

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30.9.2018: Syrischer Aussenminister an der UNO: Kriminelle NATO mit Kriegsverbrechen in Syrien
„Säen Chaos, Tod und Zerstörung“: Syrien bezichtigt US-Koalition Kriegsverbrechen
https://de.sputniknews.com/politik/20180929322477640-usa-syrien-kriegsverbrechen-vorwurf/

<Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hat in der 73. UN-Vollversammlung in New York der US-geführten Anti-Terror-Koalition vorgeworfen, Kriegsverbrechen in Syrien begangen zu haben.

Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hat in der 73. UN-Vollversammlung in New York der US-geführten Anti-Terror-Koalition vorgeworfen, Kriegsverbrechen in Syrien begangen zu haben.

„Die Koalition hat die syrische Stadt Rakka völlig zerstört. Sie hat die Infrastruktur und öffentliche Dienste in jenen Gebieten zerstört, gegen die ihr Vorgehen gerichtet war. Sie hat Massenmorde an Zivilisten, darunter auch Kindern und Frauen, begangen. Diese gelten gemäß dem Völkerrecht als Kriegsverbrechen“,  sagte Muallem.

Wie der Chefdiplomat weiter betonte, hatten die USA und ihre Verbündeten zudem den Terroristen „direkte Unterstützung“ erwiesen.

Nach seinen Worten verfolgten die Kämpfer und die US-Koalition in Syrien dasselbe Ziel, „Chaos, Tod und Zerstörungen auf ihrem Weg zu säen“.  

Am Donnerstag hatte die US-geführte internationale Koalition die Zahl der Zivilisten genannt, die durch ihre Schläge in Syrien und im Irak getötet worden waren.  Seit August 2014 sind laut dem jüngsten Bericht der Koalition in beiden umkämpften Ländern 1.114 Zivilisten ums Leben gekommen. 

Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“* in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern die Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit wird gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr der Flüchtlinge gewidmet.

Die USA und ihre Alliierten bombardieren seit August 2014 Syrien ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus. Nach ihrer eigenen Darstellung richtet sich der Einsatz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh).

* eine in Russland verbotene Terrororganisation>

Links:

So viel Zivilisten starben durch US-Einsätze in Syrien und Irak – Bericht

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13.10.2018: Hochgiftig: US-Koalition soll Syrien mit weißem Phosphor bombardiert haben


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19.10.2018: Putin zu Syrien: IS-Terroristen haben im Gebiet der US-Truppen 700 Geiseln genommen

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25.10.2018: IL-Armee will nicht vorzeitig über Zerstörungsaktionen in Syrien informieren: Einsatz in Syrien: Israel akzeptiert Russlands Forderung nicht

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25.10.2018: "USA" wollen Süd-Syrien besetzen und richten nur Chaos und Armut an:
Moskau: USA okkupieren Süden Syriens und liebäugeln mit Separatisten


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25.10.2018: NATO hat Drohnenangriff von Aufklärungsflugzeug aus geflogen:
Drohnen-Angriff auf Hmeimim von USA gesteuert: Poseidon ist nicht mehr wie früher

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27.10.2018: Russland und Europa beschliessen über Syrien: Verfassungskomitee - Waffenruhe - humanitäre Hilfe
Syrien-Gipfel: Putin, Merkel, Erdogan und Macron halten Händchen und DAS schaut dabei raus
https://www.watson.ch/international/syrien/162756329-syrien-gipfel-putin-merkel-erdogan-und-macron-halten-haendchen-und-das-schaut-dabei-raus

<Seit sieben Jahren wird in Syrien Krieg geführt. Nun haben sich in Istanbul Angela Merkel, Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin und Emmanuel Macron zusammengesetzt und über die Zukunft von Syrien diskutiert. Diese drei Punkte haben dabei herausgeschaut.  

1. Schaffung eines Verfassungskomitees

Die vier Staatschef haben die Grundelemente eines politischen Prozesses in Syrien vereinbart. So soll ein Verfassungskomitee geschaffen werden und bis Ende des Jahres in Genf seine Arbeit aufnehmen.

Der politische Prozess solle in syrischen Händen liegen und von Syrien geführt werden, heisst es in dem Communiqué, auf das sich die Türkei, Russland, Frankreich und Deutschland einigten. Gefördert werden soll er von den Vereinten Nationen (UN).

Ein solches Gremium sei unstrittig und sollte von allen syrischen Parteien als legitim anerkannt und genutzt werden, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin. Russland gilt als Schutzmacht Syriens.

Putin sagte: «Wir müssen auch einen Dialog mit der Opposition aufbauen.»

Er rufe die syrische Regierung immer dazu auf, konstruktive Gespräche zu führen. Russland werde daran mitarbeiten, dass es ein solches Gremium geben werde.

Die erste Sitzung des Komitees soll noch bis Ende Jahr stattfinden. Die vier Länder würden darauf dringen, dass «vor Ende des Jahres» das Komitee zur Ausarbeitung einer neun Verfassung zusammentritt, sagte Erdogan.

Dem Komitee sollen Vertreter der syrischen Regierung von Präsident Baschar al-Assad, der Opposition sowie neutraler Gruppen angehören. 

2. Dauerhafte Waffenruhe

Die Staats- und Regierungschefs haben die Notwendigkeit einer dauerhaften Waffenruhe in der syrischen Provinz Idlib unterstrichen. Der Gipfel «betone die Bedeutung einer dauerhaften Waffenruhe und unterstreiche die Notwendigkeit, den Kampf gegen den Terror fortzuführen», hiess es in der vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verlesenen Abschlusserklärung.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sprach von einer «grossen Verpflichtung, dass weitere humanitäre Katastrophen nicht passieren». Bei dem Gipfel hätten sie sich verpflichtet, dass die bisherige Feuerpause zu eine «nachhaltigen dauerhaften Waffenstillstand» werde. Es seien bereits «wichtige Fortschritte» bei der Schaffung einer demilitarisierten Zone um Idlib erreicht worden, sagte Merkel.

Frankreichs Staatspräsident Macron rief Russland zudem auf, als Verbündeter des syrischen Machthabers Baschar al-Assad «sehr klaren Druck» auf die Regierung in Damaskus auszuüben, um die Waffenruhe in Idlib zu bewahren. Zugleich betonte Macron, dass der Einsatz von Chemiewaffen inakzeptabel sei, egal von welcher Seite.

3. Humanitäre Hilfe

Zudem riefen die vier Staaten die Konfliktparteien in Syrien auf, «den raschen, sicheren und ungehinderten Zugang» für humanitäre Hilfsleistungen zu gewährleisten. Auch müssten die Bedingungen geschaffen werden für die sichere und freiwillige Rückkehr der Flüchtlinge. In der Frage der Zukunft Assads gab es keine Einigkeit, doch betonten alle Länder, dass das syrische Volk selbst über seine Regierung entscheiden müsse.

Die Türkei und Russland hatten am 17. September in Sotschi eine Vereinbarung getroffen, um eine Offensive der Truppen Assads auf die letzte syrische Rebellenbastion abzuwenden. Sie sieht vor, dass um die Provinz eine entmilitarisierte Zone geschaffen wird, die von türkischen Soldaten und russischen Militärpolizisten kontrolliert wird. Zuletzt wurde jedoch eine erneute Zunahme der Gewalt verzeichnet. (fvo/sda/reu/afp/dpa)>

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28.10.2018: Nationalmuseum Damaskus öffnet nach sieben Jahren Zwangspause wieder seine Pforten


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29.10.2018: US-Koalition setzt bei Luftangriffen in Syrien wieder weißen Phosphor ein – SANA

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Syrien 6.11.2018: Angeblich tote Kinder bei Luftangriff von "US"-Koalition:
Kinder bei Luftangriff der US-Koalition ums Leben gekommen – Sana

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