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Syrien-Chaos - Meldungen 05 - ab 21.5.2018

präsentiert von Michael Palomino

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21.5.2018: Letzte IS-Kämpfer ziehen aus Damaskus ab

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Damaskus 22.5.2018: Tunnelsystem der IS-Rebellen gerfährdet die ganze Stadt
Syrien: Unterirdische „Zeitbombe“ bedroht Hauptstadt - VIDEO
https://de.sputniknews.com/panorama/20180522320827383-untergaenge-damaskus-syrien/

<Mit neuester Bautechnik und Tausenden Sklaven haben Terroristen in Syrien Hunderte Tunnel angelegt, um dort bei Luftangriffen auszuharren, Munition zu bevorraten und Nachschub aus den Nachbarländern zu erhalten. Der Westen lieferte nicht nur neustes Gerät, sondern schickte auch Profis für den Bau. Eine Gefahr sind die Tunnelwege bis heute.

Die Terroristen sind in Syrien zwar vielerorts vertrieben, ihr Tunnelnetz bedroht aber weiterhin die Zivilbevölkerung in den Städten darüber. 278 unterirdische Eingänge führten aus dem Umland allein in die Hauptstadt Damaskus. Noch sind nicht alle dieser geheimen Gänge erforscht: Munition, Spreng- und Treibstoff könnten auch heute noch darin lagern – ein Pulverfass unterhalb der syrischen Metropole.

„In der Gegend Ein-Tarma in der Nähe von Damaskus ist in 15 Meter Tiefe ein mehrere Kilometer langer Tunnel entdeckt worden“, sagte ein Vertreter der syrischen Regierungstruppen in einem Gespräch mit Sputnik. „Der Tunnel hat mehrere Abzweigungen, die in benachbarte Siedlungen führen. Auch ein Autotunnel ist vorhanden, samt Werkstätten und Stabsräumen für das Oberkommando der Terroristen. Überall sind Überwachungskameras angebracht.“



In Duma unweit der syrischen Hauptstadt sei ein sehr großer Tunnel entdeckt worden, der als Markt genutzt worden sei. „Die Terroristen und ihre Angehörigen konnten dort alles kaufen, was das Herz begehrt, während es der Zivilbevölkerung in den IS-besetzten* Gebieten am Nötigsten fehlte. Und die Preise auf dem Schwarzmarkt, den die Terroristen betrieben, waren astronomisch“, so der Militär.

Zum Verlegen der Tunnel wurde offenbar westliches Gerät eingesetzt – und versklavte Zivilisten aus den okkupierten Städten. „Das Spezialgerät ist von der Türkei und Saudi-Arabien nach Syrien geliefert worden, über die Nord-, Süd- und Westgrenze. Es kamen auch ausländische Fachleute, die die Arbeiter anleiteten und die Bauarbeiten organisierten“, sagte ein Oberst der syrischen Regierungsarmee gegenüber Sputnik.



Die Arbeit der Sklaven kostete die Terroristen indes nichts. Die Zwangsarbeiter wurden nicht mal ordentlich versorgt. Einmal pro Tag eine Schüssel Reis und etwas Brot – das bekamen die Sklaven des IS zu essen, wie Einheimische berichten.

„Einige der Tunnels führten aus den syrischen Provinzen an die Grenze zum Libanon“, so der syrische Offizier weiter. „Dadurch bekamen die Terroristen Nachschub direkt aus dem Nachbarland. Außerdem wurden die verwundeten Kämpfer auf diesem Wege zur Behandlung ins Ausland geschickt, an ihre Stelle rückten neue Kräfte nach. Ausländische Berater und wertvolle Spezialisten kamen auch teils über die Tunnel.“

Die syrische Führung überlegt, das einst terroristische Tunnelnetz für Friedenszwecke nutzbar zu machen. Ein Sprecher des Ministeriums für Kommunalverwaltung sagte Sputnik, die unterirdischen Wege könnten gesichert und verstärkt werden, um später zu Autostraßen und Parkhäusern ausgebaut zu werden.

* Islamischer Staat (IS, auch Daesh), eine in Russland verbotene Terrorvereinigung>

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8.6.2018: Iranische Hisbollah ist in Syrien drin - und will erst auf Befehl von Assad verschwinden
Hisbollah verlässt Syrien nur unter einer Bedingung
https://de.sputniknews.com/politik/20180608321076228-bedingung-verlassen-widerstand-aufenthalt/

<Die Kämpfer der libanesischen Bewegung „Hisbollah“ werden das syrische Territorium nur auf Bitten der Führung des Landes verlassen. Dies erklärte der Generalsekretär von „Hisbollah“, Hassan Nasrallah.

„Auch wenn die ganze Welt uns empfehlen wird, abzuziehen, werden wir Syrien nicht verlassen – nur auf Forderung des syrischen Kommandos“, sagte Nasrallah während einer Live-Sendung des libanesischen TV-Senders „Al-Manar“.

Der Chef der libanesischen Schiiten unterstrich, sollte die syrische Führung die Entscheidung treffen, dass sie die Hilfe von „Hisbollah“ nicht mehr brauche, so würden die Kämpfer des schiitischen Widerstandes die Arabische Republik Syrien schon am nächsten Tag verlassen.

„Die ‚Hisbollah‘ hat kein persönliches Projekt in Syrien. Unser Aufenthalt in Syrien ist mit der Entwicklung der Ereignisse an der Front verbunden“, unterstrich Nasrallah.

Der „Hisbollah“-Chef fügte dem hinzu, dass der Tag „eines großen Gefechts naht“. „Und das ist der Tag, wenn wir in Jerusalem beten werden“, schloss er.>

Link: Sechs Golfstaaten verhängen Sanktionen gegen Hisbollah-Führung

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Ost-Ghuta 17.6.2018: Knapp 70.000 Flüchtlinge kehren heim - Angaben der russischen Armee
Russische Armee: 70.000 Flüchtlinge nach Ost-Ghuta heimgekehrt
https://de.sputniknews.com/politik/20180617321206086-zehntausende-fluechtlinge-nach-ost-ghuta-zurueckgekehrt/

<Fast 70.000 Flüchtlinge sind nach Angaben des russischen Militärs in Syrien nach Ende der Kämpfe in ihre Häuser in Ost-Ghuta bei Damaskus zurückgekehrt.

„Dank den unternommenen Anstrengungen sind 69.237 Einwohner von Ost-Ghuta aus Flüchtlingslagern heimgekehrt“, teilte das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Sonntag mit.

Allein in den vergangenen 24 Stunden seien 108 Menschen zurückgekehrt. In dieser Zeit haben Minenräumer in der Ortschaft neun Blindgänger sowie zwölf Sprengfallen entdeckt und unschädlich gemacht.>

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Libanon 28.6.2018: Syrische Flüchtlinge organisieren Rückkehr in Region Arsal
Hunderte Flüchtlinge kehren nach Syrien zurück

https://www.welt.de/politik/ausland/article178407058/Hunderte-Fluechtlinge-kehren-aus-dem-Libanon-nach-Syrien-zurueck.html

<Rund eine Million syrischer Flüchtlinge leben im Libanon. Nun beginnen die ersten, in ihr Heimatland zurückzukehren. Der Libanon betont, dass dies freiwillig geschehe. Das UN-Flüchtlingswerk spricht eine Warnung aus.

Hunderte syrische Flüchtlinge wollen aus dem Libanon in ihre Heimat zurückkehren: Libanesischen Sicherheitskreisen zufolge waren sie am Donnerstag vom Ort Arsal aus auf dem Weg in die Region um die Kalamun-Berge, die von syrischen Regierungstruppen kontrolliert wird. In Arsal gibt es informelle Flüchtlingslager für rund 60.000 Menschen. Die libanesische Regierung erlaubt keine offiziellen Lager, weil sie verhindern will, dass die Syrer dauerhaft bleiben.

Im Laufe des Donnerstags sollen insgesamt 470 Syrer in Arsal die Grenze in ihr Heimatland überqueren. Am Freitag sollen 472 weitere Flüchtlinge folgen, wie der Leiter des Rückkehrerkomitees, Chaled Abdul-Asis, mitteilte. Insgesamt hätten sich 3194 Menschen dafür registriert.

Rund eine Million registrierte syrische Flüchtlinge leben gegenwärtig im Libanon. Behörden warnten, dass das Land diese Belastung nicht länger schultern könne.

Die Rückkehr nach Syrien geschehe freiwillig, betonte die libanesische Regierung. Die Rückkehrer müssten zuvor eine entsprechende Erlaubnis bei der libanesischen und der syrischen Regierung einholen. Viele der nun in ihre Heimat wiederkehrenden Flüchtlinge seien Bauern.

Sie könne nicht beschreiben, wie glücklich sie sei, in ihr Land zurückzukommen und ihre Eltern wiederzusehen, sagte so auch Hanadi Massud. Ihre Familie sei seit 2013 im Libanon gewesen und kehre nun in ihre Heimatstadt Dscharadschir zurück, die seit 2014 nach und nach zurück unter Regierungskontrolle gelangt sei.

UN-Flüchtlingswerk ist gegen Rückkehr der Flüchtlinge

Zugleich spitzte sich der Konflikt zwischen dem Libanon und den Vereinten Nationen zu: Außenminister Dschibran Bassil wirft der Organisation vor, Flüchtlinge von der Rückkehr nach Syrien abzuhalten. Anfang des Monats hatte die Regierung daher die Aufenthaltsgenehmigungen für Mitarbeiter des UN-Flüchtlingswerks UNHCR nicht verlängert.

Davon unbeeindruckt warnte das UNHCR, dass Syrien noch nicht sicher genug für eine Rückkehr von Flüchtlingen sei. Der Libanon argumentiert dagegen, dass viele Regionen mittlerweile stabil genug seien.

Das UNHCR teilte mit, man sei von der libanesischen Regierung über die organisierte Rückkehr informiert worden. Man sei vor Ort, um den Rückkehrern bei Fragen zur Seite zu stehen, sagte UNHCR-Sprecherin Lisa Abu Chaled.>

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4.7.2018: Hilfsgüter für Syrien - z.B. von der Kadyrow-Stiftung
Syrien: Russische Kadyrow-Stiftung liefert tonnenweise zivile Hilfsgüter in Kriegsgebiete
https://deutsch.rt.com/international/72408-kadyrow-stiftung-leistet-tonnenweise-hilfe-syrien/

<Die Achmat-Kadyrow-Stiftung hat dem syrischen Volk hunderte Tonnen an Nahrungsmitteln und anderer Hilfe geliefert und unterstützt nun die Restaurierung historischer Moscheen im Land. Dies erklärt der Pressedienst der Regierung der Teilrepublik Tschetschenien.

In einer Pressemitteilung anlässlich des 14. Gründungsjubiläums der Stiftung stellte die tschetschenische Regierung fest, dass die Gruppe "seit langem und in großem Umfang Hilfe außerhalb der Russischen Föderation leistet". Die Organisation wurde nach dem ersten tschetschenischen Präsidenten und Vater des derzeitigen Oberhaupts der Tschetschenischen Teilrepublik, Ramsan Kadyrow, benannt, der 2004 von Terroristen getötet wurde.

Die Stiftung hilft unter anderem Menschen, die im Nahen Osten, im Fernen Osten und in Afrika unter den Folgen von Katastrophen leiden. Sie unterstützte außerdem den Bau mehrerer Moscheen in der Türkei und in Israel, so der Bericht.

Hilfe für Bedürftige und Wiederaufbau zerstörter religiöser Stätten

Seit Anfang dieses Jahres haben Mitarbeiter der Wohltätigkeitsorganisation bereits mehrere hunderttausend Tonnen Brot in Aleppo und Damaskus sowie tausende Paare von Schuhen und Kleidungsstücken verteilt. Das von der Gruppe bereitgestellte Geld habe man verwendet, um Hilfsaktionen für etwa 150 Frauen und Kinder zu organisieren, die im Zuge des syrischen Bürgerkriegs verwundet worden waren.

Die Stiftung stellt laut dem Pressedienst auch Geld für die Restaurierung mehrerer historischer Moscheen in den syrischen Städten Aleppo und Homs zur Verfügung.

Die NGO wird von Achmat Kadyrows Witwe Aimani geleitet. In den letzten Jahren leistete sie wiederholt humanitäre Hilfe für verschiedene von bewaffneten Konflikten betroffene Regionen wie Somalia und Syrien.

Erheblicher Rückhalt in Russland für humanitäre Hilfe in Syrien

Eine im Oktober letzten Jahres durchgeführte Meinungsumfrage ergab, dass 75 Prozent der Russen wünschen, dass ihr Land auch nach Kriegsende weiterhin humanitäre Hilfe nach Syrien schickt.

Von den Befragten sind 45 Prozent der Meinung, dass Russlands wichtigster Verbündeter im Nahen Osten weiter militärisch-technische Hilfe erhalten sollte. Mit 44 Prozent sind fast ebenso viele der Meinung, dass Syrien diplomatische Unterstützung erhalten sollte. Knapp ein Viertel, ungefähr 22 Prozent, gaben an, dass eine einfache finanzielle Hilfe vorzuziehen sei.>

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Sputnik News online, Logo

16.7.2018:
Ost-Ghuta: Mehr als 72.000 Syrer kehren in ihre Häuser zurück
https://de.sputniknews.com/politik/20180716321586212-syrien-ost-ghuta-zivilisten/

<Mehr als 72.000 Zivilisten sind in ihre Häuser im syrischen Ost-Ghuta zurückgekehrt. Dies teilte am Montag das russische Versöhnungszentrum in Syrien mit.

„72.391 Zivilisten sind bereits aus den Flüchtlingslagern nach Ost-Ghuta zurückgekehrt“, so der Leiter des Zentrums, Generalmajor Alexej Zygankow. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 95 Menschen in ihre Häuser zurückgekehrt. Zudem wurden sieben Syrer, darunter drei Kinder, von russischen Fachkräften ärztlich versorgt.

Wie er weiter betonte, gibt es im Großteil Syriens die für die Rückkehr der Zwangsvertriebenen notwendigen Bedingungen.>

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19.7.2018: Merkel will die Invasoren behalten und verweigert die Rückgabe der Pässe (!)
Deutsche Behörden geben Rückkehrwilligen ihre Pässe nicht zurück – Ausreise unmöglich
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/deutsche-behoerden-geben-rueckkehrwilligen-ihre-paesse-nicht-zurueck-ausreise-unmoeglich-a2496542.html

<Es gibt zahlreiche Menschen, die gerne wieder in ihre Heimat ausreisen würden. Aber die deutschen Behörden machen es ihnen unmöglich.

Es gibt zahlreiche Flüchtlinge und Migranten in Deutschland, die in ihre Heimat zurückkehren wollen. Aber die deutschen Behörden lassen sie nicht ausreisen.

Monika Schneid vom Raphaelswerk sagte dem ARD-Magazin FAKT, dass die Behörden in Deutschland einer größeren Zahl von Rückkehrwilligen ihre eingezogenen gültigen Pässe nicht zurückgeben würden. Somit könnten diese Menschen auch nicht in ihre Heimat zurückkehren.

Das Magazin beschreibt einen Fall eines ausreisewilligen Syrers: Jiwan Bozkurt war im Jahr 2015 aus Syrien geflohen. Auf der Flucht wurde er von seiner Familie getrennt. Bozkurt kam nach Deutschland, durfte seine Familie aber nicht nachholen – seine Frau und Kinder sind mittlerweile wieder in Syrien. Auch Bozkurt hat sich Anfang dieses Jahres zur Rückkehr in seine Heimat entschlossen. Aber das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat seinen syrischen Reisepass eingezogen.

Dem Magazin zufolge begründet das Amt das Vorgehen damit, dass der Pass des Syrers in einem von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) besetzen Gebiet ausgestellt wurde. Deshalb könne es sich bei dem Dokument um eine Fälschung handeln.

Bozkurt versuchte einen neuen Pass zu bekommen. Die syrische Botschaft in Berlin will ihm aber keinen ausstellen, solange er den alten Reisepass nicht vorweisen kann. Das BAMF lehnt die Herausgabe des Passes aber vehement ab, heißt es in dem Bericht.

Jiwan Bozkurt ist nicht der einzige, dem sein Pass vom BAMF nicht zurückgegeben wird. Den Recherchen des ARD zufolge wartet – neben zahlreichen anderen Fällen – ein Iraker mit seiner Familie bereits knapp zwei Jahre lang darauf, die Bundesrepublik verlassen zu dürfen, um in seine Heimat auszureisen. (so)>

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20.7.2018:
Russland forciert Rückkehr von Syrien-Flüchtlingen
https://de.sputniknews.com/politik/20180720321639394-rueckkehr-syrien-fluechtlinge-putin/

<Russland hat konkrete Vorschläge an die USA geschickt, um, gemäß den Helsinki-Vereinbarungen, die Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien zu organisieren, wie ein hochrangiger russischer General mitteilte.

„Fortschritte bei der Organisation der  Rückkehr von Flüchtlingen an Orte des Vorkriegsaufenthalts würden auf Grundlage des Helsinki-Gipfels erreicht und in diesem Rahmen wurden konkrete Vorschläge an die USA geschickt“, sagte Michail Misintsew.

Ihm zufolge „sieht das Paket von Vorschlägen die Entwicklung einer gemeinsamen Roadmap für die Rückkehr der Flüchtlinge vor. Vorrangig dabei sei die Rückkehr syrischer Bürger aus dem Libanon und Jordanien, die Gründung einer gemeinsamen russisch-amerikanisch-jordanischen Arbeitsgruppe auf der Grundlage der Amman-Beobachtungsstelle und die Bildung einer ähnlichen Gruppe im Libanon“.

Misintsew teilte weiter mit „Russland schlägt die Schaffung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe vor, die eine Finanzierung des infrastrukturellen Wiederaufbaus Syriens ermöglichen soll.“

„Die Vorschläge Russlands werden gegenwärtig durch die amerikanische Seite geprüft“, so der russische General.>

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24.7.2018: Flüchtlingslager Jebab mit Flüchtlingen aus der Provinz Deraa ist bald leer
Syrisches Flüchtlingscamp Jebab leert sich – die Menschen kehren heim
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20180724321680547-jebab-leert-sich/

<Die meisten Flüchtlinge, die zeitweise in einem Lager in der Stadt Jebab in der Provinz Deraa im Südwesten Syriens lebten, sind laut dem Chef der Administration von Jebab, Mohammed Rahum, in ihre Häuser zurückgekehrt, nachdem diese von den Militanten befreit worden waren.

„Im Flüchtlingscamp ‚Jebab‘ befinden sich jetzt 148 Familien, fast alle stammen sie aus den östlichen Gebieten der Provinz Deraa. Jede Familie hat im Durchschnitt  fünf bis sieben Personen, noch vor einem Monat waren es 600 Familien“, konkretisierte Rahum.

Den Flüchtlingen habe man ihm zufolge neben gebührenden Lebensbedingungen auch Plätze in den Schulen für die Ausbildung der Kinder gewährt.

Zudem sei den Flüchtlingen medizinische Hilfe erwiesen worden.

„Alle Ärzte sind hier Fachleute für Allgemeinmedizin, wir führen Untersuchungen durch. Braucht jemand eine ernsthafte Behandlung, so  geben wir ihm eine Überweisung ins Krankenhaus nach Deraa“, sagte der Chefarzt des Flüchtlingslagers, Ibrahim Abbud.

Nach den jüngsten Angaben des zwischenbehördlichen Koordinationsstabs des Verteidigungs- und Außenministeriums Russlands für die Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien wird gegenwärtig auch aktiv daran gearbeitet, syrischen Flüchtlingen, die genötigt waren, in anderen Ländern Zuflucht zu suchen, die Heimkehr zu ermöglichen. Insbesondere haben auf syrischem Territorium die ersten zwei Aufnahmestellen für zurückkehrende Flüchtlinge aus den Nachbarstaaten Jordanien und Libanon ihre Arbeit aufgenommen.

Zum 27. Juli sollen weitere drei Filialen des Zentrums für Heimkehrende ihre Pforten öffnen – „Abu-Duhur“, „Salhiyah“ und Palmyra“.

Links:
Syrische Armee gewinnt Kontrolle über 21 Ortschaften im Süden des Landes
Fast die Hälfte der "Weißhelme" bleibt noch in Syrien
Deraa: Syrische Flagge über Ex-Hochburg der Terroristen gehisst

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25.7.2018: Krimineller IS mit 4 Anschlägen in Sydsyrien in Al-Suwaida - fast 200 Tote - über 200 Verletzte
Vier Selbstmordattentäter: Fast 200 Tote bei IS-Angriff in Syrien
http://www.20min.ch/ausland/news/story/Mehr-als-100-Tote-bei-blutigem-IS-Angriff-auf-syrische-Stadt-23196488

<In der südsyrischen Stadt Al-Suwaida sprengten sich mindestens vier Selbstmordattentäter in die Luft. Weitere Attentate konnten verhindert werden.

Bei einem der blutigsten IS-Überraschungsangriffe im syrischen Bürgerkrieg sind fast 200 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens vier Selbstmordattentäter der Terrormiliz IS sprengten sich dabei in der von der Regierung kontrollierten Stadt Al-Suwaida in die Luft.

Das meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch. Mehr als 200 Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden. Die IS-Miliz bekannte sich über sein Sprachrohr Amak im Internet zu dem Angriff.

Stundenlange Gefechte

Die Extremisten rückten den Menschenrechtlern zufolge in mehrere Orte nahe Al-Suwaida vor. Anhänger der Regierung und der IS-Miliz hätten sich über Stunden heftige Gefechte geliefert.

Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, die Armee habe den Angriff zurückgeschlagen. Sie sprach von zahlreichen Toten und Verletzten, nannte aber keine Zahlen. Der Gouverneur Al-Suwaidas, Amir al-Ischi, sagte dem regierungstreuen Sender Al-Ichbaria, die Stadt sei «sicher und ruhig».

Dutzende Zivilisten getötet

Unter den Todesopfern sind nach Angaben der Menschenrechtsbeobachter mindestens 62 Zivilisten und 94 regierungstreue Kämpfer. Auch 38 IS-Kämpfer seien getötet worden, darunter die Selbstmordattentäter.

Sana berichtete, ein Attentäter habe sich auf einem Markt in die Luft gesprengt. Sicherheitskräfte hätten zwei weitere Attentäter verfolgt und diese getötet, ehe sie ihre Sprengstoffgürtel gezündet hätten. Ein Anwohner sagte, unter den Menschen in Al-Suwaida herrsche Panik. Andere berichteten, Explosionen hätten das ganze Gebiet erschüttert.

Reaktion auf Angriffe auf Dschihadisten

Die Truppen von Machthaber Baschar al-Assad haben die IS-Miliz in den vergangenen Monaten aus ihren Hochburgen im Osten des Landes vertrieben. Doch verfügt die Extremistengruppe weiter über Rückzugsgebiete in der Wüste, von wo sie immer wieder Anschläge auf die Regierungstruppen verübt.

In der Provinz Daraa gehen nun die Assad-Truppen gegen die Gruppe Dschaisch Chaled bin al-Walid vor, die sich zur IS-Miliz bekannt hat. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana schrieb, die Angriffe in Al-Suwaida seien ein Versuch, den Druck auf die letzten IS-Kämpfer zu verringern, «die in den ländlichen Gebieten im Westen von Daraa ihrem unvermeidlichen Ende entgegengehen».¨

Russische und syrische Luftangriffe

Die rund tausend IS-Kämpfer in der Region sind seit Tagen heftigen Luftangriffen russischer und syrischer Kampfflugzeuge ausgesetzt. Auch am Mittwoch wurden neue Angriffe gemeldet.

Nach Angaben der Beobachtungsstelle wurden bei der Offensive in Daraa seit dem 19. Juli mindestens 41 Zivilisten, 67 Dschihadisten und 49 Kämpfer der Regierungstruppen getötet.

Grenzgebiete unter Regierungskontrolle

Am Dienstag meldete Israel den Abschuss eines syrischen Kampfflugzeugs im israelischen Luftraum. Damaskus warf dem Nachbarn dagegen vor, einen Kampfjet über syrischem Territorium beschossen zu haben, der Luftangriffe auf die Dschihadisten geflogen sei.

In den vergangenen Wochen war es den Truppen Assads mit einer Mischung aus Verhandlungen und militärischem Druck gelungen, die meisten Rebellengebiete in Daraa und der angrenzenden Provinz Kuneitra wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Rückeroberung von Daraa ist für Assad von grosser symbolischer Bedeutung, da dort im März 2011 die Volksproteste gegen ihn begonnen hatten, die sich später zum Bürgerkrieg ausweiteten.

(chi/sda)>

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2.8.2018: Pentagon-Kriminelle lassen in der "US"-Zone von Syrien den IS wachsen
Von US-Militärs kontrollierte Zone: Zahl von IS-Kämpfern bei Al-Tanf steigt
https://de.sputniknews.com/politik/20180802321804836-us-militaer-al-tanf-is-kaempfer/

<In der Nähe der von US-Militärs kontrollierten Zone Al-Tanf in Syrien steigt die Zahl der Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“*, die Terroranschläge und Überfälle verüben. Dies teilte der Chef der Hauptverwaltung für Operatives im russischen Generalstab, Sergej Rudskoj, am Donnerstag mit.

„In Gebieten, die an die von US-Truppen kontrollierte Zone Al-Tanf angrenzen, wurde eine Zunahme der Gruppen von IS-Kämpfern festgestellt, die in den Siedlungen der Provinzen as-Suweida und Rif Dimaschq Terrorakte begehen und auch versuchen, Ausfälle in Richtung Palmyra und Deir ez-Zor zu organisieren“, so Rudskoj.

Er betonte zugleich, dass die russischen Luftstreitkräfte und die syrischen Regierungstruppen die Terroristen rechtzeitig identifizieren und vernichten würden.

Darüber hinaus unterstrich Rudskoj, dass sich noch immer IS-Kämpfer im Flüchtlingslager Rukban verbergen, das auch nicht weit von der Zone Al-Tanf entfernt liegt. Bemerkenswert dabei sei, dass dort 60.000 Menschen unter harten Bedingungen leben:

„Die Situation im Flüchtlingslager Rukban, wo etwa 60.000 Menschen unter harten Bedingungen leben und wo sich auch Terroristen verstecken, ist besonders besorgniserregend. Diese Situation erfordert eine sofortige Lösung.“

Rudskoj rief die US-Partner auf, innerhalb kürzester Zeit einen humanitären Zugang nach Rukban zu schaffen sowie den Rückzug von Flüchtlingen aus dem Lager an ihre ständigen Wohnsitze zu gewährleisten und den Militärstützpunkt in Al-Tanf zu räumen.“

Der Generalstab der russischen Streitkräfte werde die Situation auf dem Territorium Syriens weiterhin genau überwachen, versicherte Rudskoj.

* Islamischer Staat (auch IS, Daesh) – eine in Russland verbotene Terrorvereinigung>

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