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England. Meldungen (Teil 3)

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präsentiert von Michael Palomino

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28.3.2017: GB-Präsidentin May unterschreibt EU-Austrittsschreiben - nach Brüssel abgeschickt
EU-Austritt Großbritanniens:
May unterschreibt Brexit-Antrag
http://www.n-tv.de/politik/May-unterschreibt-Brexit-Antrag-article19769648.html

<Rund neun Monate nach dem überraschenden Brexit-Entscheid macht die britische Premierministerin Ernst: Theresa May unterzeichnet ein entsprechendes Dokument und bringt damit den erstmaligen Austritt eines Mitglieds aus der EU auf den Weg.

Die britische Premierministerin Theresa May hat am Dienstagabend den Brief an die EU unterzeichnet, mit dem ihre Regierung am Mittwoch den Brexit beantragen will. May setzte im Regierungssitz in der Downing Street ihre Unterschrift unter das historische Dokument. Von der britischen Regierung veröffentlichte Fotos zeigen May, wie sie vor der Nationalflagge und unter einem Porträt des ersten britischen Premierministers Robert Walpole sitzt, während sie den Brief unterzeichnet.

Der britische EU-Botschafter Tim Barrow soll den Austritts-Antrag am Mittwoch gegen 13.30 Uhr (MESZ) an EU-Ratspräsident Donald Tusk übergeben und damit offiziell Artikel 50 des EU-Vertrags auslösen. Anschließend beginnen dann die zweijährigen Verhandlungen über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. Großbritannien ist der erste Mitgliedstaat, der die EU verlässt.

"Es ist an der Zeit zusammenzurücken"

Nach Angaben von Downing Street telefonierte May am Dienstagabend mit Tusk sowie mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Bei den Gesprächen bestand demnach Einigkeit darüber, dass es "im Interesse aller sei", dass das Vereinigte Königreich ein enger Verbündeter der EU bleibe.

Am Mittwoch will sich May im Parlament erklären. Nach einem vorab veröffentlichten Redemanuskript wird sie der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die durch das Brexit-Votum vom Juni vergangenen Jahres aufgerissenen gesellschaftlichen Gräben überbrückt werden können und sich die "Entschlossenheit" durchsetzt, das Ergebnis des Votums "zu einem Erfolg zu machen". Wörtlich heißt es in dem Manuskript: "Wir sind eine große Union der Völker und Nationen mit einer stolzen Geschichte und strahlenden Zukunft. Und jetzt, da die Entscheidung gefallen ist, die EU zu verlassen, ist es an der Zeit zusammenzurücken."

Schottland will in EU bleiben

Nur wenige Stunden vor der Unterzeichnung des Brexit-Antrags hatte das schottische Parlament den Weg für ein neues Unabhängigkeitsreferendum frei gemacht. Die am Dienstag mit 69 gegen 59 Stimmen angenommene Vorlage ermächtigt Regierungschefin Nicola Sturgeon, bei der britischen Regierung eine zweite Volksabstimmung über die Loslösung Schottlands vom Vereinigten Königreich zu beantragen. Für ein rechtsverbindliches Referendum ist noch die Zustimmung Londons nötig, doch May sperrt sich bislang dagegen.

Sturgeon möchte die Schotten im Herbst 2018 oder spätestens im Frühjahr 2019 erneut über die Loslösung von Großbritannien abstimmen lassen - also noch vor dem voraussichtlichen EU-Austritt Großbritanniens in zwei Jahren. Schottland, das beim Brexit-Referendum im Juni mehrheitlich gegen den EU-Ausstieg gestimmt hatte, will EU-Mitglied oder zumindest im europäischen Binnenmarkt bleiben.

Die britische Regierung will einem neuen Referendum zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen. Erst am Montag hatte May erneut ihre Ablehnung bekräftigt. Jetzt sei "nicht der richtige Moment" für eine solche Befragung, sagte sie bei einem Treffen mit Sturgeon. May verwies auf die anstehenden Brexit-Verhandlungen mit der EU.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa>

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Sputnik online, Logo

29.3.2017: England mit Artikel 50: EU-Ausstieg per Gesetz
Theresa
May ruft Artikel 50 aus - EU-Ausstieg nun offiziell eingeleitet
https://de.sputniknews.com/videos/20170329315086795-theresa-may-eu-ausstieg/

<Die britische Premierministerin Theresa May ruft am heutigen Mittwoch in London den Artikel 50 des EU-Vertrags aus und leitet damit den Ausstieg aus der Europäischen Union formell ein.>

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Welt-N24 online, Logo

3.4.2017: England hat Gibraltar im EU-Ausstieg vergessen (!)
Großbritannien verliert bei Gibraltar die Contenance
https://www.welt.de/politik/ausland/article163371734/Grossbritannien-verliert-bei-Gibraltar-die-Contenance.html

<Von Eva Ladipo, London

Die Vermutung liegt zwar nahe, ist aber falsch. Diesmal waren sie es nicht. Ausnahmsweise tragen die britischen Boulevardzeitungen einmal keine Schuld an der Eskalation. Denn der Vorschlag, in den Krieg gegen Spanien zu ziehen, stammt nicht aus der Feder eines die Zuspitzung liebenden, skrupellos agitierenden, im harten Konkurrenzkampf der Blätter versierten Scharfmachers der Fleet Street in London.

Nein, es war Michael Howard. Der ehemalige Vorsitzende der Konservativen Partei, der sich seit sieben Jahren Baron Howard of Lympne nennen darf, brachte den Krieg von seinem cremefarbenen Wohnzimmersofa aus ins Spiel.

Dort, neben einer Vase voller Frühlingsblumen, lächelte Howard am Wochenende milde in die Kameras und drohte Spanien mit Waffengewalt. Denn in seinen Augen ist Gibraltar, die britische Exklave am Zipfel von Spanien, genauso einen Krieg wert wie damals die Falklandinseln. So sagte er: „Diese Woche vor 35 Jahren schickte eine andere Premierministerin die Truppen quer über den Globus, um die Freiheit von Briten gegen ein anderes spanischsprachiges Land zu verteidigen. Ich bin absolut sicher, dass unsere derzeitige Premierministerin die gleiche Entschlossenheit zeigen wird, wenn es darum geht, den Einwohnern von Gibraltar beizustehen.“

Als ihm wenige Stunden später die Möglichkeit gegeben wurde, seine Worte zu revidieren, befand er: „Ich kann keinen Schaden darin sehen, (die EU) daran zu erinnern, aus was für Holz wir geschnitzt sind.“ Als auch noch Verteidigungsminister Michael Fallon seinem Parteifreund sekundierte, war endgültig klar, dass es sich bei dem Säbelrasseln nicht um den Ausfall eines einzelnen Rentners handelt. Notfalls, sagte Fallon, werde die britische Regierung „das volle Programm durchziehen“, um Gibraltar zu verteidigen. Der Sprecher von Premierministerin Theresa May hat zwar mittlerweile klargestellt, dass Großbritannien keine Taskforce nach Gibraltar schicken wird, um spanische Ansprüche auf das britische Überseegebiet abzuwehren. Eine Verurteilung von Howards scharfen Worten aber gab es nicht.

So steht Europa vor der absurden Situation, dass keine fünf Tage nachdem Großbritannien seinen Austrittsantrag aus dem Staatenbund gestellt hat, Begriffe gebraucht und Ideen verbreitet werden, die der Kontinent ein für alle Mal überwinden wollte. Es ist, als ob der Beginn des Endes der britischen Mitgliedschaft mit einer ohrenbetäubenden Erinnerung daran eingeläutet wird, welche friedensschaffende Kraft die EU bislang besaß.

Doch der Reihe nach: Gibraltar ist ein sehr kleines und sehr felsiges Stück Land an der Südspitze der Iberischen Halbinsel. Es ist noch viel kleiner als die umkämpften Falklandinseln, besitzt aber eine wesentlich größere Bevölkerung von etwa 30.000. Vor etwa 300 Jahren fiel „The Rock“, wie die Briten ihre Exklave nennen, über eine damals typische Verkettung von Kriegshandlungen in britische Hand. Die spanische Bevölkerung wurde vertrieben. Seitdem ist Gibraltar so etwas wie ein Stachel im Fleisch der Spanier. Die vergeblichen gewalttätigen Versuche, das Gebiet zurückzuerobern, wurden von mehreren Referenden in der jüngeren Geschichte abgelöst. Die Bevölkerung entschied sich jedoch zweimal – 1967 und 2002 – mit großer Mehrheit gegen Spanien und für Großbritannien.

Beigelegt wurde der Disput zwischen den zwei ehemaligen Seemächten dadurch immer noch nicht. Bis heute hält Spanien das Gebiet des Flughafens unter Berufung auf einen Vertrag von 1713 für unrechtmäßig bebaut. Mit dem EU-Beitritt Spaniens in den 1980er-Jahren wurde der Grenzverkehr zwar wesentlich erleichtert. Da Gibraltar jedoch der Europäischen Zollunion nicht angehört, kontrolliert Spanien noch immer die Ein- und Ausreise.

Wenn überhaupt, ist der Landzipfel dem breiteren Publikum vor allem als notorische Steueroase ein Begriff. Wie andere britische Überseegebiete lebt auch „The Rock“ hauptsächlich von Briefkastenfirmen, die sich hier registrieren, um Steuern zu sparen. In Stieg Larssons weltberühmter „Millenium“-Trilogie etwa lässt die Buchheldin Lisbeth Salander ihre Beute von einem zwielichtigen britischen Anwalt in Gibraltar verwalten.

Gibraltar wird in Austrittsgesuch nicht erwähnt

Dass die kleine Felsenstadt mit den vielen Geheimnissen nun mit einem Schlag im Zentrum der Europapolitik steht, hat viel mit der Genese des britischen EU-Austritts zu tun. Sprich: mit der Tatsache, dass die britische Regierung offenbar überfordert ist von der Mammutaufgabe des Brexit. Allem Anschein nach haben die Briten Gibraltar einfach vergessen in dem Austrittsgesuch, das letzte Woche in Brüssel übergeben wurde.

In dem sechs Seiten langen Brief wurde die Exklave nicht erwähnt. „Darüber war ich sehr überrascht“, zitiert der „Guardian“ einen europäischen Diplomaten. „Theresa May mag den Status von Gibraltar und seine Grenze zu Spanien für unwichtig halten – die EU tut es nicht.“ So ist die Überreaktion in London wohl auch aus dem Schrecken über den eigenen Fehler zu erklären.

Entzündet hat sich die ganze Aufregung an einer kurzen Klausel in der vorläufigen Verhandlungsposition der EU, die Ende letzte Woche bekannt wurde. Darin steht, dass Gibraltar nicht automatisch Teil der künftigen Verträge zwischen der EU und Großbritannien ist – sondern nur nach Zustimmung Spaniens. Für dieses effektive Veto haben spanische Diplomaten seit Monaten aktiv in Brüssel geworben – ohne dass die Briten davon wussten.

Und so wurde das bislang neueste Brexit-Problem geboren. Gibraltar reiht sich ein in die immer weiter wachsende Reihe von unterschätzten und nicht vorausgesehenen Kollateralschäden des Brexit. Als hätte London nicht schon genug Ärger mit den anderen Territorien.

Lange Monate lang glaubte May, die Schotten würden nur bluffen und ihre Drohung mit dem zweiten Unabhängigkeitsreferendum nicht wahr machen. Weit gefehlt. Ausgerechnet Spanien hat den Schotten nun weiteren Auftrieb verschafft: Madrid hat seine bisherige pauschale Opposition zum EU-Beitritt eines unabhängigen Schottlands gerade aufgeben. Plötzlich ist alles möglich.

96 Prozent in Gibraltar stimmten gegen Brexit

Gleichzeitig werden die Warnungen aus Nordirland immer lauter, dass der Brexit das Friedensabkommen unterminiert. Die Regierung in Belfast ist vor wenigen Wochen zusammengebrochen. Bislang kann niemand den Nordiren eine Antwort auf die Frage geben, wie die neue Grenze zu Irland einmal aussehen wird. Eine harte Grenze halten alle nordirischen Parteien für untragbar.

Wie Schottland und Nordirland hat auch Gibraltar mehrheitlich gegen den Brexit gestimmt. Noch vor London hält die Stadt den stolzen Rekord des klarsten proeuropäischen Ergebnisses: 96 Prozent der Bevölkerung waren gegen den Austritt. Vielleicht ist Spaniens Gelassenheit in der Angelegenheit auch damit zu erklären, dass die Spanier einfach abwarten wollen, welche Früchte ihnen der Brexit noch in den Schoß wirft.

Immerhin sah sich Theresa May zu einer Äußerung veranlasst. Aus dem fernen Jordanien. „Was wir machen werden, ist, mit allen Ländern in der Europäischen Union zusammensitzen und mit ihnen Gespräche führen“, sagte die Premierministerin. Dabei solle das bestmögliche Abkommen für Großbritannien und diese Länder, „einschließlich Spanien“, geschlossen werden. Der britische Außenminister Boris Johnson bekräftigte seinerseits, dass er nicht mit einer Änderung der Souveränitätsrechte über Gibraltar rechne. „Die Souveränität Gibraltars ist unverändert“, sagte er beim Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg.

Madrid hat sich auffallend zurückgehalten. Auf die Kriegsdrohung vom Sofa ist Außenminister Alfonso Dantis bislang nicht eingegangen. Er mahnte nur eine urbritische Tugend an: „Die spanische Regierung ist ein wenig überrascht über den Ton, den Großbritannien anschlägt. In diesem Fall mangelt es eindeutig an der traditionellen britischen Contenance.“>

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Basler
                Zeitung online, Logo

Manchester 23.5.2017: Selbstmordanschlag an Konzert - Polizei meldet 22 Tote - IS will es gewesen sein
IS beansprucht Anschlag von Manchester für sich
http://bazonline.ch/schweiz/standard/explosion-mit-toten-bei-konzert-in-manchester/story/16040080

Beim Attentat am Montagabend in England starben 22 Menschen. Für Premierministerin Theresa May bestehen keine Zweifel an einem terroristischen Hintergrund.

  • Während eines Konzerts der US-Sängerin Ariana Grande in Manchester hat sich am Montagabend um 22.30 Uhr eine Explosion ereignet.
  • Laut Polizei wurden 22 Menschen getötet und 59 verletzt.
  • Unter den Opfern sind auch Kinder und Jugendliche.
  • Zur Explosion kam es im Foyer der Arena von Manchester.
  • Beim Anschlag handelt es sich laut Polizei um ein Selbstmordattentat.
  • Sicherheitsexperten vermuten eine Verbindung zum Islamischen Staat.
  • Der Selbstmordattentäter ist offenbar identifiziert. Den Namen wollen die Behörden noch nicht bestätigen.
  • Der Attentäter hat sich im Eingangsbereich der Manchester Arena in die Luft gesprengt.>

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Lügen-FAZ online, Logo

London 4.6.2017: Islam-Anschläge mit 7 Toten - IS will es gewesen sein
Terror in London Einer der Attentäter mietete den Anschlagswagen
http://www.faz.net/aktuell/auch-deutsche-unter-verletzten-15046632.html

<Die Polizei rückte nach dem Anschlag von London zu einem Großeinsatz in den Osten der Stadt aus. Es gab zwölf Festnahmen, die Polizei durchsuchte mehrere Häuser. Deutsche sind unter den Verletzten. Die aktuellen Entwicklungen im Überblick.

Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag von London sind zwölf Menschen festgenommen worden. Die Zugriffe seien im Osten der britischen Hauptstadt erfolgt, teilte die Polizei in London am Sonntag mit. Außerdem seien noch Hausdurchsuchungen im Gange. Bei den Angriffen auf der London Bridge und dem Borough Market hatten die Angreifer am Samstagabend mindestens sieben Menschen getötet. Etwa 50 Menschen wurden verletzt.

Unter den Verletzten sind Deutsche. Wie das Auswärtige Amt in Berlin am Sonntag mitteilte, befindet sich darunter auch eine schwer verletzte Person. Unter den Schwerverletzten sind außerdem auch zwei Polizeibeamte. Es sind zahlreiche Ausländer unter den Opfern: Ein Toter stammt aus Kanada,  wie der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau am Sonntagnachmittag mitteilte. Drei Franzosen seien verletzt worden, berichtete die BBC, ein schwerverletzter Neuseeländer sei stundenlang operiert worden. Am Abend berichtete der Sender BFM TV von einem französischen Todesopfer.

Die drei Täter wurden von der Polizei erschossen. Einer der drei Attentäter hat kurz vor dem Anschlag den weißen Transporter gemietet, der für die Tat genutzt worden ist, sagte ein Sprecher der Londoner Polizei. Zu dem jüngsten Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Jedoch verwies die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group darauf, dass Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Anschlag in ihren Foren und Chat-Kanälen feierten und den IS hinter der Tat vermuteten.

Die Rückkehr des Terrors

Es war kurz nach 22 Uhr, als ein Lieferwagen auf der London Bridge in eine ahnungslose Gruppe Passanten fuhr. Knapp zwei Wochen nach dem Selbstmordattentat in Manchester und wenige Tage vor der Parlamentswahl war der Terror nach Großbritannien  zurückgekehrt. 48 Menschen wurden verletzt in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.  Einem Polizisten wurde nach Polizeiangaben ins Gesicht gestochen. Er soll nach Angaben des Nachrichtensenders Sky News am Samstagabend als Erster zum Tatort geeilt sein. Er habe sich dann den drei Attentätern in den Weg gestellt. Laut BBC wurden die drei mutmaßlichen Attentäter nur acht Minuten nach dem ersten Notruf von der Polizei erschossen.

In dieser kurzen Zeitspanne gelang es den Angreifern jedoch, nach Süden Richtung Borough Market zu laufen. CNN zufolge drangen zwei Männer in ein Restaurant ein und stachen einer Kellnerin in den Hals und einem Mann in den Rücken. „Das war wie ein Amoklauf“, zitierte die BBC einen Zeugen. Die Täter hätten gerufen: „This is for Allah“. Die Angreifer hatten Sprengstoffgürtel umgeschnallt, die sich jedoch später als Attrappen entpuppten. Die Terroristen konnten bisher noch nicht identifiziert werden, sagte die Chefin der Londoner Polizei, Cressida Dick am Sonntagmorgen.

Teil 2
http://www.faz.net/aktuell/nach-terror-in-london-brandenburger-tor-in-britischen-nationalfarben-angeleuchtet-15046632-p2.html

Die Polizei riegelte die London Bridge und den nahe gelegenen Borough Market ab. Dort seien auch Schüsse gefallen, teilte die Polizei mit. Die Einsatzkräfte hätten demnach ihre Magazine leer geschossen, um sicherzustellen, dass die vermeintlichen Selbstmordattentäter wirklich „neutralisiert“ seien. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und die Gegend zu meiden. Die Beamten gehen davon aus, dass es neben den drei erschossenen Verdächtigen keine weiteren Angreifer gab.  Man müsse aber noch weitere Ermittlungen durchführen, um dies mit hundertprozentiger Sicherheit sagen zu können, sagte Großbritanniens Anti-Terror-Chef Mark Rowley.

Spezialeinheit des Militärs landet mit Hubschrauber

Die Polizei wurde bei ihrem Einsatz Medienberichten zufolge von einer Spezialeinheit des britischen Militärs unterstützt, die nach den Anschlägen von Paris 2015 ins Leben gerufen wurde. Die Eliteeinheit untersteht dem Kommando des Innenministeriums, und ist speziell dafür ausgebildet, bei Anschlägen Terroristen auszuschalten.

Das Markenzeichen der 70 Mann starken Truppe sind blaue, nicht registrierte Hubschrauber, angelehnt an einen Spielfilm aus den Achtziger Jahren über einen Helikopterplattform wird die Einheit „Blue Thunder“, „Blauer Donner“, genannt. Auf Fotos von vergangener Nacht soll zu sehen sein, wie solch ein Helikopter auf der London Bridge landet.

Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung untersteht „Blue Thunder“ dem „Special Air Service“ (SAS), einer Spezialeinheit des britischen Militärs, und operiert von fünf verschiedenen Stützpunkten im ganzen Land. Jeder Punkt im Königreich soll innerhalb weniger Minuten erreicht werden können. In London kam laut „Daily Mail“ außerdem ein Apache-Kriegshelikopter zum Einsatz, der aus der Luft gefilmt und die Truppen am Boden mit Informationen versorgt hat.

„Über alle Grenzen hinweg im Entsetzen vereint“

Londons Bürgermeister Sadiq Khan bezeichnete die Terrorangriffe als „gezielte und feige Attacke“ auf unschuldige Londoner und Besucher. Es gebe keine Rechtfertigung für die „barbarischen“ Attacken.

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron sprach von einer „neuen Tragödie“. „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien.“ Ähnlich äußerte sich Kanzlerin Angela Merkel: „Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit.“ Merkel bekräftigte, dass Deutschland im Kampf gegen jede Form von Terrorismus „fest und entschlossen“ an der Seite Großbritanniens stehe.

Die Terrorattacke auf der London Bridge erinnert an einen Angriff im März: Am 22. März war ein 52-jähriger Mann auf der Westminster-Brücke in London mit hohem Tempo in Fußgänger gefahren. Anschließend tötete er mit einem Messer einen unbewaffneten Polizisten. Bei dem Terrorangriff waren sechs Menschen ums Leben gekommen und Dutzende Menschen verletzt worden. Der Attentäter wurde erschossen.

Erst vor knapp zwei Wochen hatte der 22-jährige Selbstmordattentäter Salman Abedi nach einem Konzert des Popstars Ariana Grande in Manchester mit einer Bombe 22 Menschen mit in den Tod gerissen. Bei dem Terroranschlag waren mehr als 100 Personen verletzt worden.>

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4.6.2017: <Terror in London: Menschen rennen um ihr Leben VIDEO vom Anschlagsort>
https://de.sputniknews.com/panorama/20170604316017124-terror-london-video/

<In London hat es am späten Samstagabend zwei schwere Terror-Attacken mit Toten gegeben. Zunächst war ein Kleinbus auf der London Bridge in Fußgänger gefahren. Dann gab es eine Messerattacke auf den nahegelegenen Borough-Market.

CNN zufolge sind zwei Männer in ein Restaurant eingedrungen und haben auf eine Kellnerin und einen Mann eingestochen. Sieben Menschen sind nach jüngsten Angaben bei den Angriffen ums Leben gekommen.>

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5.6.2017: GB hat Millionen gegen Assange verschwendet - Wikileaks
WikiLeaks:
May strich der Polizei Millionen Pfund für Assange-„Beschattung“
https://de.sputniknews.com/politik/20170605316037412-wikileaks-may-millionen-pfund-assange-beschattung/

<Nach Angaben von WikiLeaks hat die Überwachung ihres Gründers Julian Assange, der zurzeit in der ecuadorianischen Botschaft in London ausharrt, den britischen Steuerzahlern bereits fast 19 Millionen Pfund (rund 22 Millionen Euro) gekostet.

„Theresa May hat beschlossen, Millionen Pfund der Polizei-Gelder gegen Julian Assange zu verschwenden, der nicht einmal eines Verbrechens angeklagt wurde“, schrieb WikiLeaks auf Twitter.

WikiLeaks @wikileaks
Theresa May decided to squander £millions of police against Julian Assange who was never even charged with a crime
https://web.archive.org/web/20160729201444/http://govwaste.co.uk:80/

07:54 - 5 Jun 2017

Zu dem Tweet ist der Link zu einer Webseite angeheftet, die die Ausgaben für die Überwachung von Assange in Echtzeit anzeigt. Darunter sieht man auch eine Liste der Sachen, für die man dieses Geld hätte ausgeben können. So hätten laut der Webseite 94.289 Kinder geimpft oder 15.714.855 Obdachlosen ernährt werden können. Diese Summe hätte außerdem für die Jahreslöhne von 865 Lehrern gereicht.

Der Tweet der Enthüllungsplattform erscheint wenige Stunden nachdem der Chef der Labour Party, Jeremy Corbyn, den Rücktritt der britischen Premierministerin Theresa May gefordert hatte. Corbyn warf May massive Kürzungen bei der britischen Polizei vor. Während Mays Zeit als britische Innenministerin von 2010 bis 2016 sei die Zahl der Polizisten um 20.000 verringert worden. Dies hat laut der Labor Party zu einer Verschlechterung der landesweiten Sicherheitslage geführt.>

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9.6.2017: Konservative in GB verlieren absolute Mehrheit
Wahlen in Großbritannien – Mays große Schlappe, Corbyn ist die Zukunft
http://www.para-mim.com/2017/06/09/wahlen-in-grossbritannien-mays-grosse-schlappe-corbyn-ist-die-zukunft/

<Veröffentlicht am 09/06/2017 von

Großbritannien hat gewählt. Theresa May hat gepokert, weil sie ihre Absolute Mehrheit ausbauen wollte um eigene Abtrünnige in Sachen Brexit zu kontrollieren und sie hat verloren. Jeremy Corbyns Labor gilt als großer Sieger, doch eigentlich kann niemand eine stabile Regierung bilden.

Von Rui Filipe Gutschmidt

Was Theresa May nach ihrer Wahlschlappe vor laufenden Kameras von sich gab, entbehrt jeglichem Sinn für die Realität…. „Zu dieser Zeit, mehr wie alles andere, braucht dieses Land eine Zeitspanne der Stabilität und wenn sich bestätigt, dass die Konservative Partei, die meisten Sitze und wahrscheinlich auch die meisten Stimmen bekommen hat, dann ist es uns aufgetragen, eben diese Zeitspanne der Stabilität zu garantieren und das ist genau das, was wir auch tun werden.“, sagte die Premierministerin bei ihrer kurzen Ansprache nach dem der Ausgang der Wahl weitestgehend fest stand. Weiterhin fuhr sie fort: „Und welches auch immer die Endergebnisse sein mögen, die Konservative Partei wird sich verpflichten, um diese Stabilität gewährleisten, so dass wir alle gemeinsam als ein Land voranschreiten können. Danke.“

Also ganz nach dem Motto, „Ihr habt mich abgestraft, aber ich tue einfach mal so, als wäre das nicht passiert…“! Im Gegensatz dazu hat Jeremy Corbyn seine Labor-Partei aus einem historischen Tief geholt und mit zirka 40 Prozent der Stimmen vor allem bei der Jugend gepunktet. Der als sehr „natürlich“ und „echt“ geltende Corbyn ist so gar nicht wie der typische Politiker. Aber dieser Aspekt war nur eine Zugabe, dass die Wähler sich wohl ganz bewusst für das Anti-Austeritätsprogramm der nach Links gerutschten Labor-Partei entschieden haben. Corbyn erklärte, er sei bereit eine Regierung mit anderen Kräften zu bilden, die Theresa Mays desaströse Politik ablehnen.

Doch die Mehrheitsverhältnisse sind äußerst schwierig, da die Liberaldemokraten jegliche Koalition mit May oder Corbyn bereits ausschließen. Die SNP, die schottischen linksnationale Partei, unter Nicola Sturgeon wird nach wie vor ein Referendum fordern – jetzt mit mehr Druck auf eine geschwächte May – in dem entweder der Brexit zurückgenommen wird oder in dem sich die Schotten, die mit großer Mehrheit gegen den Brexit waren – sind – die Unabhängigkeit von Großbritannien fordern. Bei den Nordiren ist es ähnlich. Die DUP, nordirische Unionisten, könnten ihre 10 Sitze der konservativen Theresa May zur Verfügung stellen, um damit einen „weichen Brexit“ zu erreichen. Die Grenze zwischen Nordirland und der zur EU gehörenden Republik Irland wird hier eine große Rolle spielen.

Nach 649 von 650 ausgezählten Wahlkreisen ist die Sitzverteilung wie folgt:

  • Konservative: 318

  • Labor: 261

  • SNP (Schottische Linksnationalisten) 34

  • Liberaldemokraten: 12

  • DUP (Nordirische Unionisten): 10

  • Sinn Féin (NI-Republikaner): 7

  • Plad Cymru (Walisische Mitte-Links-Partei) : 4

  • Grünen: 1

  • Sonstige: 1

  • UKIP (Rechtspopulisten): 0

Die Regierungsbildung wird also äußerst schwierig und Theresa May wird parteiintern sicherlich unter Druck geraten, um zurückzutreten. Neuwahlen werden auf jeden Fall in den nächsten Wochen oder Monaten angesetzt werden, da dieses Parlament die Verhandlungen zum Brexit nicht so unterstützen werden, wie sich die Premierministerin das vorgestellt hatte. Sie wollte mehr Unterstützung und hat jetzt sogar weniger. Viel weniger. UKIP, die „It's Independenceday“-Partei hat sich durch ihre Lügen bei der Brexitkampagne selbst abgeschafft. Sie verloren nicht nur ihren einzigen Abgeordneten, sondern auch die Wählergunst an sich. Von 12,6 Prozent fielen sie auf 1,8 Prozent der Stimmen.

Jeremy Corbyn ist die Zukunft. Fast 75 Prozent der Jungwähler waren für Labor und so ist Großbritannien ein weiteres Land im Wandel. Wenn sich die Partei weiterhin zu ihren linken Wurzeln bekennt, dann werden die Arbeiter sie auch weiterhin wählen.>

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20
                    minuten online, Logo

9.6.2017: Junge Generation wählte sozialistisch und für EU
Experte zur Wahl in Grossbritannien: «Das ist die Rache der jungen Wähler»
http://www.20min.ch/ausland/news/story/20958531

<von K. Kocher
- Was Theresa May falsch gemacht hat, wer sie letztlich geschwächt hat und was das britische Ergebnis für den Brexit heisst, weiss Grossbritannien-Experte Jürgen Krönig.

Premierministerin Theresa May hat eine schwere Schlappe eingefahren. Trotzdem will sie eine neue Regierung bilden.
Das ist völlig klar, niemand kann, selbst wenn er wollte, einfach zurücktreten und den Staat ruderlos lassen. Insofern ist es die Pflicht des Premiers, selbst nach einer verheerenden Niederlage.

Der legendäre englische Fussballspieler Gary Lineker twitterte nach den Wahlen: «Das Eigentor der Saison geht auf das Konto von Theresa May.» Hat sie tatsächlich zu hoch gepokert?
Ja, natürlich, und sie hat dramatisch verloren – eine tiefe Schmach. Sie hat sich selbst überschätzt, ging davon aus, in der Wahl, die so gar nicht nötig gewesen wäre, eine grosse Mehrheit zu gewinnen. Aber sie hat sich den Wählern nicht gestellt, verhielt sich gegenüber ihrem Kabinett herrschsüchtig und gleichzeitig kommunikationsunfähig. Dabei sah es im Wahlkampf lange gut für sie aus – sie bewegte die Partei mehr in die Mitte, sprach auch die ökonomisch schwache Schicht an. Ich habe es selten in solcher Schärfe erlebt, dass eine Person so schnell entzaubert wurde. Ihr Programm war im Gegensatz zu den vielen Versprechen der Labour-Partei viel zu dünn. Alles, was sie gemacht hat, hat sich als falsch oder ungeschickt herausgestellt. Mays Autorität ist futsch.

Was bedeutet diese Entzauberung für May, für die Konservativen?
Sie wird wohl pflichtgemäss für eine Zeit im Amt bleiben. Aber ich sage mit absoluter Sicherheit voraus, dass Theresa May die Konservativen nicht in die nächste Wahl führen wird – wann immer die nächste Wahl auch stattfinden wird. Manche sprechen schon von einer Neuwahl im nächsten halben Jahr. Trotzdem haben die Konservativen selbst immerhin über 42 Prozent der Stimmen erhalten. Was aber niemand erwartet hat, war, dass die Labour-Partei so zulegt.

Die Tories sind nach wie vor die stärkste Kraft, können aber allein nicht regieren. Wer kommt als Koalitionspartner für May in Frage?
Viele Konservative sind extrem sauer auf May. Aber: Nur die Konservativen können eine Mehrheit im Parlament bilden. die Labour-Partei bringt keine Koalition zustande. Die Konservativen brauchen ungefähr zehn Abgeordnete einer anderen Partei – und die finden sie in den demokratischen Unionisten aus Nordirland. Das heisst natürlich aber, dass die Konservativen diesem neuen Mini-Partner auch Zugeständnisse machen müssen. Etwa einen sanfteren Brexit anstreben. Eine schwierige Aufgabe.

Corbyn freut sich: Was bedeutet das Resultat für ihn und die Labour-Partei?
Corbyn wurde bislang von der grossen Mehrheit seiner eigenen Labour-Abgeordneten abgelehnt, weil er seit 30 Jahren eine Rolle als linker Aussenseiter gespielt hat, weil er gegen die eigene Regierung und gegen jedes Anti-Terror-Gesetz gestimmt hat. Er ist ein radikaler Sozialist, der in gewisser Weise das eigene Land und dessen Geschichte ablehnt. Aber er hat eine überzeugende Kampagne hinter sich und sitzt aufgrund des guten Ergebnisses fester denn je im Sattel. Und die moderaten Sozialdemokraten der Labour-Partei müssen alle Hoffnung aufgeben, ihn loszuwerden.

Was sagt dieses Wahlresultat für Grossbritannien aus?
Das ist die Rache der jungen Wähler an dem, was die älteren Generationen ihnen bis hin zum Brexit eingebrockt haben. Im Übrigen ist es ein Phänomen, das schon die Trump-Wahl und der Brexit hervorgebracht haben. Beides ist das Resultat des sich zurückgelassen fühlenden Arbeiterschafts-Wählers. Beim Brexit waren die Jungen zu faul, sich registrieren zu lassen und an die Urne zu gehen. Dieses Mal haben sich in den letzten Tagen vor der Wahl mehr als 2 Millionen überwiegend Junge registrieren lassen. Man kann sagen, sie haben daraus gelernt. Man kann auch sagen, sie haben sich verführen lassen, von den unglaublich tollen Versprechen, die die Labour Partei gemacht hat. Was immer die These sein wird: Wir haben eine Revolte gesehen gegen die Älteren, die mehrheitlich für den Ausstieg aus der EU gestimmt haben.

Die Wahl hat gezeigt, dass die Kluft zwischen den grossen Parteien immer grösser wird. Entsteht in Grossbritannien ein ähnliches Problem wie in den USA?
Der Vergleich ist berechtigt. Das ist ein Trend, der in beinahe allen westlichen Gesellschaften zu beobachten ist. In Amerika sind die Fronten so verhärtet, dass zwischen Demokraten und Republikanern kaum mehr eine Debatte möglich ist. Dasselbe sieht man etwas zeitverzögert auch in Europa. Es bildet sich eine immer grössere Kluft zwischen Akademikern und Nichtakademikern, zwischen Stadt und Land. Die aktuelle Wahl hat den Graben in Grossbritannien noch vegrössert und hinterlässt eine tief gespaltene polarisierte Nation – dabei haben sich Labour und Konservative früher als ernst zunehmende Diskussionspartner und nicht als völlig abzulehnenden Stamm betrachtet.

Grossbritannien ist mitten in den Brexit-Verhandlungen.
Sie beginnen in zehn Tagen. Sie können sich vorstellen, wie schwer das ist. Wie wenig Autorität Theresa May nun noch hat. Dabei hätte sie Brüssel gegenüber ja gestärkt auftreten wollen. Es wird extrem kompliziert werden und dabei steht Grossbritannien wie der arme Mann im Regen. May dürfte aus den europäischen Grossstädten, Berlin, Paris, Brüssel viel schadenfrohes Gelächter ernten, über Dinge, die sie sich selbst eingebrockt hat. Aber die politischen Führer wissen sehr wohl, dass dieses Ergebnis auch auf die EU abfärben kann. Und niemand braucht zusätzliches Chaos zu all den Problemen, die sonst schon vorhanden sind.

Was bedeutet das Resultat für Europa und den Rest der Welt?
Wenn wir die Gesamtlandschaft betrachten, hatten wir nach Macrons Wahl in Frankreich ein bisschen das Gefühl, der aufstrebende Populismus sei etwas verebbt, das Schlimmste sei vorüber. Grossbritanniens Wahl hat gezeigt, dass das so nicht richtig ist. Das Labour-Ergebnis ist in der Tat ein Vorzeigebeispiel von Linkspopulismus. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Aber die Krise der EU ist nicht vorüber, nur vertagt. Griechenland mag in einem Jahr aus dem Euro geworfen werden, Macrons geplante, absolut nötige Reformen sind alles andere als sicher. Die Atempause, die uns im Augenblick gegönnt ist, wird jetzt durch das unerwartete britische Ergebnis unterbrochen.

Grossbritannien gelähmt, verwirrt, ratlos – las man heute. Was bräuchte das Land jetzt?
Es bräuchte, in den Worten von May, «a strong and stable leadership». Jetzt haben wir das Gegenteil. Das Land braucht eigentlich eine neue Wahl, bei dem ein eindeutigeres Ergebnis hervortritt. Aber das wird dauern. May muss nun erst einmal versuchen, eine Regierung zu formen. Dass sie keine lange Zukunft hat, ist klar. Insofern muss man weiter Unsicherheit und Instabilität aushalten.>

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14.6.2017: Brand mit Ansage: London hat eine tödliche Fackel - Warnungen nützten nichts
Großbrand in London: Zahl der Opfer steigt auf zwölf
https://deutsch.rt.com/europa/52325-grossbrand-in-london-bewohner-warnten/

<Bei einem Großbrand in London sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 79 Menschen brachten Einsatzkräfte in Krankenhäuser, 18 von ihnen sind in einem kritischen Zustand. Der Brandherd ist noch ungeklärt, notwendige Schutzmaßnahmen waren ausgeblieben.

Wie bekannt wurde, hatten die Anwohner des 24-stöckigen Gebäudes bereits im Vorfeld vor einem möglichen Brand des Grenfell Towers im Westen Londons gewarnt. Die Grenfell-Aktionsgruppe beschrieb auf ihrem Webblog unzureichende Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich des Gebäudes und sagte eine Katastrophe voraus. Alle Warnungen seien jedoch nur auf taube Ohren gestoßen.

Bereits in einem Eintrag vom November 2016 warnte die Gruppe vor den gefährlichen Zuständen. Die Vermietungsgesellschaft KCTMO bezeichnete die Mieterverenigung als "Mini-Mafia", die lediglich den Profit suche und die Sicherheit vernachlässige. Der Zusammenschluss von Anwohnern scheute auch nicht vor einem Vergleich zwischen Kim Jong-uns Wahlergebnissen und jenen der KCTMO zurück. Diese habe es in "falschen Wahlen" bei Vertrauensabstimmungen in Mieterversammlungen zu 98 Prozent der Stimmen gebracht.

Die britische Zeitung Mirror schreibt, dass dem Stabschef der Premierministerin Theresa May ein Bericht vorlag, der das Gebäude als einen Ort des hohen Risikos beschrieb. Gavin Barwell, bis zur vergangenen Woche noch Wohnungsminister, verlor seinen Posten im Zuge der jüngsten Unterhauswahlen. Er hatte versprochen, die Bauregularien von 2010 zu überarbeiten, um mehr Sicherheit zu garantieren. Diesem Versprechen kam er nicht nach. 

Behörden waren seit Großbrand im Jahr 2009 gewarnt

Bereits im Jahr 2009 war es zu einem Feuer in einem Gebäude namens "Lakanal House" in Südlondon gekommen. Der Brand war auf mangelnde Sicherheitsvorkehrungen zurückzuführen. Nach diesem Vorfall hätten die Verantwortlichen zugesagt, landesweit Sprinkleranlagen und Maßnahmen gegen die Ausbreitungen von Feuer in 4.000 Wohnblöcken zu installieren, so Ronni King, Chef der parlamentarischen Gruppe für Feuersicherheit und Rettungsmaßnahmen, gegenüber dem LBC Radio. 

Augenzeugen berichteten von Menschen, die versuchten, sich durch Sprünge aus dem Grenfell Tower zu retten. Bis zu 600 Menschen, darunter auch Kinder, könnten sich zum Zeitpunkt des Feuers im Gebäude aufgehalten haben. Ein Großteil der Bewohner stammt aus der muslimischen Einwanderercommunity und es besteht Hoffnung, dass viele auf Grund des Ramadan nicht in ihren Wohnungen waren und außerhalb das Fastenbrechen zelebrierten. 

Bezüglich der Opferzahlen kursierten bislang vorwiegend Gerüchte. Um 12.15 MEZ hat die Metropolitan Police die Zahl der Todesopfer nun mit sechs beziffert.>

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14.6.2017: Brand mit Ansage vom 2. bis zum 24. Stockwerk: Feuer-Fluchttreppe wirkt wie ein Kamin (!)
Feuer in Londoner Wohnblock: Bewohner warnten vergeblich vor Brandgefahr
http://www.20min.ch/panorama/news/story/30885890

<Für die Verwaltung des abgebrannten Londoner Grenfell Tower könnte es ungemütlich werden. Jahrelang haben sie offenbar die Warnungen einer Bürgerinitiative ignoriert.

Die Grenfell Action Group hat schon lange schwere Vorwürfe gegen die Betreiberfirma des Grenfell Towers erhoben, die KCTMO. Erst im November letzten Jahres hatten die in der Aktionsgruppe organisierten Bewohner des 24-stöckigen Londoner Wohnblocks, der nun fast vollständig ausgebrannt ist, in einem zornigen Blog-Eintrag erneut vor der Brandgefahr gewarnt.

Zahlreiche Vorstösse zur Minderung des Brandrisikos hätten in den vergangenen Jahren nichts gebracht. Fast resigniert mutmassen sie, dass wohl erst ein Brand mit vielen Toten das Management werde handeln lassen. Der Artikel endet mit der Prophezeiung: «Wir glauben, dass es nicht lange dauern wird, bis diese Worte auf die Verantwortlichen der KCTMO zurückfallen. Wir werden alles tun, um die zuständigen Behörden wissen zu lassen, wie lange unser Vermieter seine Pflichten ignoriert hat.»

Eine Katastrophe mit Ansage: Der Grenfell Tower in Vollbrand. (Video: Tamedia)

Im Artikel werden mehrere Vorfälle aufgelistet, auch in anderen Immobilien unter Aufsicht derselben Betreiberfirma.

  • 2013 soll im Grenfell Tower eine Zeit lang immer wieder Überspannung geherrscht haben. Laut der Aktionsgruppe sei danach mangelhafte Verkabelung im Wohnblock als Ursache identifiziert worden. Die KCTMO habe sich geweigert, dem auf den Grund zu gehen.
  • Bei Sanierungsarbeiten im Grenfell Tower vor einem Jahr hätten sich Abfälle angehäuft, was das Brandrisiko erhöhte. «Besonders besorgniserregend» sei, dass es während der Bauarbeiten nur einen Ein- und Ausgang im Grenfell Tower gegeben habe, schrieb die Bürgerinitiative in einem Blog-Eintrag damals. Bei einem Feuer hätten die Bewohner daher «ohne Ausweg» in dem Gebäude in der Falle sitzen können.
  • Die Bewohner des Grenfell Tower seien in den letzten 20 Jahren nie ordentlich informiert worden, was sie im Brandfall tun sollen. Nur ein vorübergehend angebrachter Hinweis im Lift und ein Eintrag in einem Newsletter hätten empfohlen, in der Wohnung zu bleiben. Die Aktionsgruppe kritisiert diese Empfehlung, denn in einem anderen Brandfall bei Shepherd's Bush hätte es «mit Sicherheit Tote gegeben, wenn die Bewohner in ihren Wohnungen geblieben wären».
  • 2015 sei ein Brand im 14-stöckigen Adair Tower in North Kensington ausgebrochen und habe eine Massenpanik ausgelöst. Hätte die Londoner Feuerwehr nicht umgehend reagiert, hätte das Feuer in dem KCTMO-Block weit schlimmere Folgen gehabt, sei damals berichtet worden. Die Feuerpolizei habe nach dem Brand Auflagen gemacht.
  • Schon zehn Jahre zuvor habe die Feuerpolizei nach einem Brand im Hazelwood Tower, dem Nachbarblock des Adair Tower, angeordnet, die Gitter-Roste der Feuer-Fluchttreppe zu bedecken. Das sei nie gemacht worden und beim Brand im Adair Tower werde vermutet, dass die offenen Fluchttreppen quasi als Kamin funktionierten und das Feuer noch verstärkt hätten.
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Epoch Times online, Logo

GB ohne Sprinkleranlagen 14.6.2017: Sozialwohnungsturm "Fackel von London" 14.6.2017: Fassade brennt wie Zunder - keine Feueralarmanlagen - keine Sprinkler - keine Rauchmelder in Korridoren
Londoner Großbrand mit mindestens 12 Toten: Skandalöse Sicherheitsmängel – Politik tat nichts
http://www.epochtimes.de/politik/europa/londoner-grossbrand-mit-mindestens-12-toten-skandaloese-sicherheitsmaengel-politik-tat-nichts-a2143028.html

Nach dem verheerenden Großbrand in einem Londoner Wohnblock wurden eklatante Sicherheitsmängel und Politikversagen bekannt. Schon seit Jahren war vor der Brandgefahr im Grenfell-Tower gewarnt worden.

Sechs Menschen starben und 74 wurden verletzt: Das sind die bisherigen offiziellen Angaben zum Feuer im Londoner Grenfell Tower. Mit weiteren Todesopfern wird gerechnet. Das 27-stöckige Gebäude war heute Nacht über mehrere Etagen hinweg in Flammen aufgegangen. Wie das Feuer ausbrach, ist noch ungeklärt. Laut Augenzeugen brannte die Außenfassade des Gebäudes wie Zunder.

Um die Sicherheit in den Sozialwohnungen, in denen überwiegend die muslimische Einwanderer-Community wohnte, hatte sich jahrelang weder Politik noch Wohnungsverwaltung geschert. Das kam nun durch Medienberichte heraus.

Ein Bewohner des Hauses, der entkommen konnte, sagte zum Guardian:

Es gab keine Feueralarmanlagen auf den Korridoren, keine Sprinkler. Nichts. Es gab nur Rauchmelder in den Wohnungen und auch die gingen nicht an.“ (Einwohner)

[Bericht: Brandrisiko sehr hoch]

Dem Stabschef von Premierministerin Theresa May lag jahrelang ein Bericht vor, der das Brandrisiko in dem betroffenen Haus sehr hoch nannte. Gavin Barwell war bis vergangene Woche Wohnungsminister und verlor seinen Posten im Zuge der jüngsten Unterhauswahlen. Er hatte versprochen, die Bauregularien von 2010 zu überarbeiten, um mehr Sicherheit zu garantieren. Doch dies blieb aus.

4.000 Hochhäuser ohne Sprinkler - [GB-Regierung verweigert Sprinkler-Anlagen!]

Hinzukam, dass bereits nach einem Londoner Wohnblock-Brand im Jahr 2009 klar war, dass viele ähnliche Häuser unzureichend gegen Feuer geschützt waren. Rund 4.000 Hochhäuser Großbritanniens hätte man mit Sprinkler-Anlagen nachrüsten müssen, kam damals heraus.

Im Lakanal House hatte sich 2009 ein Feuer innerhalb von nur vier Minuten ausgebreitet, was sechs Menschen das Leben kostete. Dies hätte „ein Weckruf“ sein müssen, so der Labour-Abgeordnete Jim Fitzpatrick, der mehr als 20 Jahre lang Feuerwehrmann war.

Er sagte heute morgen laut „Mirror“, dass sich die Regierung geweigert hatte, die nötigen Sprinkler-Anlagen in Hochhäuser einzubauen.

Falls es automatische Sprinkler-Anlagen gegeben hätte, hätte sich das Feuer im Grenfell Tower nicht derart ausbreiten können.

Vermietungsgesellschaft wie die „Mafia“

Alle unsere Warnungen stießen auf taube Ohren“, schreibt auch die Grenfell Aktionsgruppe, die sich seit Jahren für die Interessen der Bewohner und Anwohner einsetzte. Eine solche Katastrophe sei unvermeidlich und nur eine Frage der Zeit gewesen, so die Mietervereinigung heute auf ihrem Blog. Die Gruppe postete untenstehende Artikel, mit denen sie seit Jahren das zuständige Borough und die Verwaltung der Sozialwohnungen informiert hatte. Die Mietervereinigung bezeichnete die Vermietungsgesellschaft KCTMO als „Mini-Mafia“, die aus Profitgier die Sicherheit vernachlässigte.

Im Grenfell Tower hatte es jahrelang nicht mal Informationstafeln gegeben, wie man sich im Fall eines Brandes verhalten sollte. Erst im März 2017 waren diese angebracht worden.

Bis zu 600 Menschen könnten sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem Haus aufgehalten haben. Wegen des Ramadans waren es möglicherweise weniger als sonst, schreibt RT deutsch.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan sagte in einem Statement:

„In den kommenden Tagen werden viele Fragen auftauchen bezüglich der Ursache dieser Tragödie – und ich versichere den Londonern, dass wir alle Antworten darauf bekommen werden.“ (Londons Bürgermeister Sadiq Khan)

Das waren die Warnungen des Mietervereins:

https://grenfellactiongroup.wordpress.com/2013/01/28/fire-safety-scandal-at-lancaster-west/

https://grenfellactiongroup.wordpress.com/2016/11/20/kctmo-playing-with-fire/

https://grenfellactiongroup.wordpress.com/2013/01/30/more-on-fire-safety/

https://grenfellactiongroup.wordpress.com/2013/02/21/another-fire-safety-scandal/

https://grenfellactiongroup.wordpress.com/2017/03/14/kctmo-feeling-the-heat/

https://grenfellactiongroup.wordpress.com/2013/06/10/why-are-we-waiting/

https://grenfellactiongroup.wordpress.com/2013/05/29/grenfell-tower-from-bad-to-worse/

https://grenfellactiongroup.wordpress.com/2013/05/28/more-trouble-at-grenfell-tower/

https://grenfellactiongroup.wordpress.com/2013/08/04/the-disempowered-of-grenfell-tower/

https://grenfellactiongroup.wordpress.com/2013/03/05/tmo-still-asleep-at-the-wheel>

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Grenfell Tower in London 16.6.2017: DER KAMIN WAR DIE FASSADE MIT HOHLRÄUMEN DRIN (!!!) - feuerfeste Fassade hätte nur 6000 Euro mehr gekostet
30 Todesopfer: Hochaus- Inferno: "Leute tot, weil gespart wurde!"
http://www.krone.at/welt/hochaus-inferno-leute-tot-weil-gespart-wurde-30-todesopfer-story-574468

<16.06.2017, 17:02

Nach dem verheerenden Hochhausbrand in London ist die Zahl der Toten am Freitag auf mindestens 30 gestiegen. Auch das erste Opfer wurde in der Zwischenzeit identifiziert - es handelt sich um einen syrischen Flüchtling namens Mohammed Alhajali. Mehr als 70 Menschen werden vermisst, wie britische Medien berichteten. "Leider wird die Zahl noch steigen", fügte Polizeisprecher Stuart Cundy hinzu. Indessen kommen immer mehr erboste Briten zu der Überzeugung, dass die Menschen im Grenfell Tower sterben mussten, weil bei der Sanierung gespart wurde.

Zwei Tage nach dem verheerenden Brand, der von einem defekten Kühlschrank verursacht worden sein soll,  waren am Freitag alle Brandnester im Grenfell Tower gelöscht, wie Polizeisprecher Cundy erklärte. Die Feuerwehr suchte mit Drohnen und Suchhunden nach Menschen in dem total zerstörten Hochhaus. Einige der oberen Etagen waren wegen Einsturzgefahr noch immer unzugänglich.

Einige der Vermissten könnten unter den bereits geborgenen Toten sein, hieß es am Freitag weiter. Die Polizei warnte, dass manche Leichen möglicherweise nie identifiziert werden könnten. Laut Cundy wurden 24 Überlebende in Krankenhäusern behandelt, zwölf von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung gebe es bisher indessen nicht, wie der Polizeisprecher ergänzte.

Wut mischt sich in die Trauer

In die Trauer über die Todesopfer mischt sich mitterweile auch Wut. Vielfach wird die Frage aufgeworfen, ob die Katastrophe hätte verhindert werden können. Politiker, die rund um den Ort der Katastrophe versuchten, mit den Betroffenen einen Dialog zu führen, mussten sich dementsprechend heftige Vorwürfe gefallen lassen. So wurde etwa Andrea Leadsom, Umweltministerin im Kabinett von Premierministerin Theresa May, von wütenden Anrainern am Freitag regelrecht angeschrien, hieß es in einem Bericht der "Daily Mail". "Weil Geld gespart wurde, mussten Leute sterben", so der brisante Vorwurf, den Bürger der Tory- Politikerin entgegenschleuderten.

Dutzende wütende Demonstranten stürmten am Freitag zudem das Bezirksrathaus der von der Brandkatastrophe betroffenen Stadtteile Kensington und Chelsea. "Wir wollen Gerechtigkeit", "schämt Euch!", "Mörder!", riefen die Demonstranten, als sie das Rathaus stürmten, wie Reporter berichteten. Im Eingangsbereich des Gebäudes gab es Zusammenstöße mit Sicherheitskräften.

Premierministerin Theresa May hatte zuvor eine "umfassende Untersuchung" der Katastrophe angekündigt. Der Minister für Gemeinden und Kommunalverwaltung, Sajid Javid, sagte dem Rundfunksender BBC: "Etwas ist hier falsch gelaufen, etwas ist drastisch falsch gelaufen." Ähnliche Gebäude würden nun auf vergleichbare Gefahren hin untersucht, vor allem hinsichtlich der Außenverkleidung.

Feuerfeste Fassade hätte nur 6000 Euro mehr gekostet

Unterdessen wurden in den Medien immer mehr Details zu der Fassadenverkleidung bekannt, die in ihrer nicht feuerresistenten Form für Gebäude von mehr als zwölf Metern Höhe in den USA demnach verboten ist. Es handelt sich um Aluminium- Panele namens Reynobond der US- Firma Arconic. Mit Kunststofffüllung koste sie 24 Pfund (27 Euro) und sei damit nur zwei Pfund billiger als die feuerfeste Variante, berichtete die "Times".

Laut einer Rechnung der "Daily Mail" hätte die feuerfeste Variante mit lediglich rund 6000 Euro Mehrkosten zu Buche geschlagen - eine lächerlich geringe Summe für eine Maßnahme, die Leben hätte retten können, sind nun viele Bürger empört.

Angebracht wurden die Fassadenteile von der Firma Harley Facades, die in einer Erklärung mitteilte, dass sie keine Verbindung zwischen dem Brand und der Außenverkleidung sehe. Auch die für die Renovierung zuständige Firma Rydon versicherte, bei der Sanierung seien alle Brandschutz- und Sicherheitsvorschriften eingehalten worden.

Fassaden- Panele wirkten laut Experten wie "Windkanal"

Der "Daily Telegraph" zitierte einen Brandschutzexperten, wonach die Panele wie ein "Windkanal" gewirkt hätten. Die Fassade mit ihren Hohlräumen habe "wie ihr eigener Kaminzug gewirkt", sagte Arnold Turling. Wie die Zeitung weiter berichtete, hatte das Gebäude zudem keine zentrale Sprinkler- Anlage und keine Feuerschutztüren.

Das Feuer im Grenfell Tower im Westen Londons war in der Nacht auf Mittwoch ausgebrochen und hatte sich über die Fassade rasend schnell ausgebreitet. Die Behörden vermuten, dass sich rund 600 Menschen zu dem Zeitpunkt in dem Hochhaus aufhielten. Viele von ihnen wurden im Schlaf überrascht.

Die Ursache für den Brand ist weiter unklar, doch verstärken sich Vermutungen, sie könne mit der jüngsten Renovierung des 24- stöckigen Gebäudes zusammenhängen. Das Hochhaus aus den 1970er- Jahren wurde bis zum vergangenen Jahr für umgerechnet 9,9 Millionen Euro aufwendig renoviert. Vor allem die Fassade wurde saniert und gedämmt.>

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20.6.2017: Bürgermeister von London ist Muslim, Chef der Feuerwehr London ist eine Frau - WO ist die KOMPETENZ für PRÄVENTION?
Was mir im Rahmen des Glenfell-Turm-Brandes noch aufstösst

von: Kommunikationspartner R.J., Schweden, Ex-Franken, 20.6.2017

"dass der Buergermeister von London ein Aussereuropäer ist bzwm aussereurop. Wurzeln hat (indische oder arabische), anscheinend Muslim ist. Trifft auch auf Stadtteil-Vorstände zu.
Wir muslimisch ist London?
Dann: Boss der Feuerwehr ist eine Frau.
Nun nix gegen Frauen, aber komisch find ich das schon, wo doch die meisten Firefighter Männer sein duerften und repräsentiert sein muessten."

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22.6.2017: England hat 600 weitere brennbare Hochhausfassaden wie der Grenfell Tower
Brandkatastrophe in London: 600 Hochhäuser haben Fassade wie Grenfell Tower
http://www.20min.ch/panorama/news/story/18494961

<Bei der Verkleidung des Grenfell Tower wurden brennbare Materialien verwendet. Tests zeigen: Das trifft auch auf andere britische Hochhäuser zu.

Die britischen Behörden gehen davon aus, dass rund 600 Hochhäuser allein in England eine ebenso leicht entzündbare Fassadenverkleidung haben wie der ausgebrannte Grenfell Tower in London.

Das ergab nach Angaben der britischen Regierung vom Donnerstag eine Überprüfung sämtlicher Sozialbauten, die nach dem Inferno mit mindestens 79 Todesopfern angeordnet wurde. Bei drei Hochhäusern in Grossbritannien sei bereits eine Fassadenverkleidung aus genau demselben Material wie beim Grenfell Tower nachgewiesen worden.

«Leicht entzündbares» Material

Das Feuer in dem 24-stöckigen Sozialbau hatte sich rasend schnell über die Fassade ausgebreitet. Das Material der Aussenverkleidung steht daher im Zentrum der Aufarbeitung der Katastrophe.

Premierministerin Theresa May berichtete am Donnerstag im Parlament, bei mehreren Tests an Wohnblocks sei «leicht entzündbares» Material gefunden worden. Die zuständigen Behörden und die Feuerwehr seien bereits darüber informiert worden.

Die Hausverwaltungen seien angewiesen worden, zusätzliche Brandschutz-Überprüfungen vorzunehmen. «Wir können und werden nicht von Menschen verlangen, in unsicheren Häusern zu leben», sagte May.

(kaf/sda)>



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22.6.2017: WIESO WILL NIEMAND KÖNIG VON ENGLAND SEIN? Weil der dann die satanistischen Rituale leiten muss!
Monarchie in Gefahr? Prinz Harry: Keiner der Royals will auf den Thron
http://www.krone.at/stars-society/prinz-harry-keiner-der-royals-will-auf-den-thron-monarchie-in-gefahr-story-575242

22.06.2017, 08:47

<Steht es um die britische Monarchie etwa schlecht bestellt? Liest man das aktuelle Interview von Prinz Harry mit dem US- Magazin "Newsweek", dann scheint es fast so. In dem behauptet der jüngere Sohn von Thronfolger Prinz Charles nämlich: Keiner der Royals will die Krone.

Seit 65 Jahren sitzt Queen Elizabeth II. in Großbritannien auf dem Thron - doch bleibt dieser nach ihrem Tod etwa unbesetzt? In einem Interview mit dem "Newsweek"- Magazin auf die Monarchie angesprochen, erklärt Prinz Harry jetzt nämlich: "Gibt es irgendeinen in der königlichen Familie, der König oder Königin werden möchte? Ich glaube es nicht, aber wir werden unsere Pflichten zum richtigen Moment erfüllen."

"Wir wollen nicht in die Fußstapfen der Queen treten"

Dass der 32- Jährige wenig Interesse an der Krone hat, daraus hat er selbst nie einen Hehl gemacht. Zum ersten Mal deutet Harry aber auch an, dass sein Bruder Prinz William und auch sein Vater Prinz Charles nicht gerade freudig darauf warten, den Platz der Queen einzunehmen.

Dennoch ist sich Harry sicher: "Die Monarchie ist eine Kraft für das Gute und wir wollen diese positive Atmosphäre, die die Queen in über 60 Jahren erarbeitet hat, weitertragen, aber wir werden nicht versuchen, in ihre Fußstapfen zu treten. Wir sind in die Modernisierung der britischen Monarchie eingebunden. Wir machen das nicht für uns selbst, sondern für das größere Wohl der Bevölkerung."


Seine Großmutter hätte allen stets ihre Freiräume gelassen, streut Harry ihr Rosen. "Die Queen ist fantastisch darin, uns unsere eigenen Entscheidungen treffen zu lassen. Sie sagt uns, wir sollen uns die Zeit nehmen, die wir brauchen." Dass eines Tages eine "ganz normale Royal Family" den Zauber, der die Monarchie umgibt, überschatten wird, kann sich Harry hingegen nicht vorstellen. "Es ist ein wahrer Balanceakt. Wir wollen die Magie nicht schwächen. Die britische Öffentlichkeit und die ganze Welt braucht Institutionen wie diese."

"Manchmal fühle ich mich, als würde ich in Goldfischglas leben"

Lange Zeit war es gerade Harry, der in der Kritik stand, weil er seine royalen Pflichten nicht angemessen erfüllen wollte. Mittlerweile habe er sich aber gut eingefunden, so der Briten- Prinz. "Ich bin jetzt angefeuert und erregt und liebe die Charity- Arbeit, Menschen zu treffen und sie zum Lachen zu bringen. Aber manchmal fühle ich mich immer noch, als würde ich in einem Goldfischglas leben - nur jetzt kann ich besser mit diesem Gefühl umgehen."

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23.6.2017: GB-Imperialismus gegen Mauritius aufgeflogen - Mauritius gewinnt durch die UNO Inselarchipel zurück, kann die NATO aus Diego García aber nicht vertreiben
Schlappe
bei der Uno: London verliert gegen Insel-Staat
https://de.sputniknews.com/politik/20170623316296486-mauritius-sieg-gegen-london-in-un/

<Großbritannien hat bei den Vereinten Nationen eine erniedrigende Niederlage erlitten: In der Frage der Entkolonialisierung einer Insel im Indischen Ozean hat die UN-Vollversammlung gegen Londons Interessen gestimmt.

Der kleine Inselstaat Mauritius wirft Großbritannien seit langem vor, sich den Chagos-Archipel völkerrechtswidrig angeeignet zu haben. Der rechtliche Status dieser Insel solle beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag geklärt werden, so eine Forderung der mauritischen Regierung, wie die Onlinezeitung „Vzgljad“ berichtet.

Die UN-Vollversammlung hat dieser Forderung in einer entsprechenden Resolution nun stattgegeben. 94 Länder haben die mauritische Resolution mitgetragen, 15 stimmten dagegen, 65 Länder – darunter viele EU-Mitglieder – enthielten sich, berichtet „The Guardian“.

„Ich bin begeistert. Interessant ist, dass die EU Großbritannien nicht unterstützt hat. Jetzt warten wir auf eine Reaktion Großbritanniens auf das Ergebnis“, sagte der mauritische UN-Botschafter Dschagdisch Kundschul laut dem Portal.

Unter den Ländern, die sich enthalten haben, sind Frankreich, Deutschland, Spanien, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Estland, Lettland, Griechenland und Finnland. Russland, Kanada und die Schweiz haben nicht an der Abstimmung teilgenommen. Die USA und Japan haben gegen die Resolution gestimmt.

Dass die Resolution verabschiedet wurde, ist ein schwerer Schlag für das internationale Ansehen Großbritanniens, so das Portal. Dies zeige den eingeschränkten diplomatischen Einfluss des britischen Außenministers Boris Johnson.

[Kriminelles England hatte den Inselarchipel 1965 illegal "abgezweigt"]

Der Chagos-Archipel ist eine Inselgruppe im Indischen Ozean mit über 60 tropischen Inseln. Sie befinden sich ungefähr 500 Kilometer südlich der Malediven, ziemlich genau zwischen Afrika und Indonesien. Das Problem der Kolonialisierung des Archipels sei seit Jahren immer akuter geworden, so die Zeitung.

1965 hatte Großbritannien den Archipel von Mauritius abgetrennt. Der Inselstaat war damals eine britische Kolonie und stand drei Jahre vor seiner Unabhängigkeit. Die Abtrennung verstoße gegen eine UN-Resolution von 1960, die eine Aufspaltung der Kolonien bis zu ihrer Unabhängigkeit verbietet, kritisiert die mauritische Regierung.

[Zwangsumsiedlung der meisten Einwohner des Chagos-Archipels (!!!) - für die NATO-Basis auf Diego Garcia (!!!)]

Die meisten der 1.500 Einwohner des Chagos-Archipels wurden nach der Abspaltung umgesiedelt, um laut dem Portal Platz zu machen für eine US-Luftwaffenbasis. Diese wurde 1971 auf der größten Insel des Archipels, der Diego Garcia, eingerichtet, die die USA eigens dafür von den Briten gepachtet hatten. Großbritannien hatte versprochen, den Archipel an Mauritius zurückzugeben, sobald das Militär die Inselgruppe nicht mehr braucht – ohne jedoch genaue Fristen festzulegen, schreibt das Portal.

Die USA ist eines der wenigen Länder, die Großbritanniens Position in der Frage der Entkolonialisierung des Archipels unterstützen. Der mauritische Botschafter erklärte: Falls Mauritius die Souveränität über den Chagos-Archipel wiedererlange, werde es den Vereinigten Staaten anbieten, die Inselpacht für die Luftwaffenbasis zu verlängern.>

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23.6.2017: Wieso erst nach 79 Toten? Londons Verwaltung saniert Fassaden von 5 Hochhäusern - 800 Wohnungen evakuiert
London: 800 Wohnungen wegen Feuergefahr geräumt
http://www.20min.ch/panorama/news/story/19526406

<Nach der Brandkatastrophe im Grenfell-Tower werden nun fünf Hochhäuser evakuiert. Über 800 Wohnungen sind betroffen.

ach der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell-Tower werden fünf Hochhäuser mit insgesamt 800 Wohnungen in der britischen Hauptstadt evakuiert. Der Grund seien «dringende Arbeiten zur Brandsicherheit», teilten die Behörden am späten Freitagabend mit.

Wegen Feuergefahr würden die Hochhäuser «umgehend geräumt», teilte die Stadtverwaltung im nördlichen Stadtbezirk Camden mit. Die Entscheidung sei nach einer Inspektion der Londoner Feuerwehr getroffen worden. Es bestünden Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Fassadenverkleidung.

«Grenfell ändert alles, und ich glaube nicht, dass wir ein Risiko eingehen sollten», erklärte Behördenvertreterin Georgia Gould. Die Wohnungen würden «sofort» geräumt, es könne «nicht garantiert werden, dass die Menschen sicher sind».

Bewohner in Hotels untergebracht

Die Bewohner mussten ihre Apartments noch am Freitagabend verlassen und sollten unter anderem in Hotels untergebracht werden. Die Arbeiten an den geräumten Gebäuden sollen drei bis vier Wochen dauern, wie Gould sagte.

Die Betroffenen reagierten wütend und verängstigt auf die Vorsichtsmassnahme. Vor der Ansage, dass sie packen und ihre Wohnungen verlassen müssten, sei den Betroffenen keine Zeit gelassen worden, klagte Shirley Philips, eine Bewohnerin in einem der Hochhäuser.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan schrieb auf Facebook von einer «Vorsichtsmassnahme» und bezeichnete die Räumung als den besten Weg, um die Bewohner zu schützen. Eine «Reihe bestimmter Umstände» mache das in diesem Fall notwendig.

79 Menschen gestorben

Bei dem verheerenden Brand im Grenfell-Tower waren in der vergangenen Woche mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer in dem 24-stöckigen Sozialbau hatte sich rasend schnell über die Fassade ausgebreitet.

Das Material der Aussenverkleidung steht daher im Zentrum der Aufarbeitung der Katastrophe. Als Konsequenz aus dem Unglück hatten die Behörden eine Untersuchung von ähnlich gebauten Hochhäusern in ganz England veranlasst.

Defekter Kühlschrank war Ursache

Die Ursache des schrecklichen Feuers im Grenfell Tower war zuvor gefunden worden. Es habe sich nicht um Brandstiftung gehandelt, sagte Fiona McCormack von Scotland Yard vor Reportern am Freitag. Ein defekter Kühlschrank habe das Feuer ausgelöst.

(mch/sda)>

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3.7.2017: Brexit-Folgen: England mit eigener Fischereipolitik wird SELBST, wer in der 200-Meilen-Zone fischen darf
"Historisch": Rückzug aus Fischerei- Abkommen: Der Brexit beginnt
http://www.krone.at/welt/rueckzug-aus-fischerei-abkommen-der-brexit-beginnt-historisch-story-576826

<Der britische Austrittsprozess aus der EU hat begonnen: Fünf Länder dürfen in Zukunft nicht mehr in küstennahen Gewässern Großbritanniens fischen. Die britische Regierung ziehe sich binnen zwei Jahren aus einem 1964 unterzeichneten Fischerei-Abkommen zurück, kündigte Umweltminister Michael Gove am Sonntag in London an. Die irische Regierung kritisierte die Aufkündigung des Abkommens als "unwillkommen". Brüssel gibt sich gelassen, EU- Chefverhandler Michel Barnier erklärte: "Der Rückzug ändert gar nichts."

Der Austritt aus der Konvention sei ein "historischer Schritt" beim Aufbau einer neuen nationalen Fischereipolitik, erklärte Gove, der als ein vehementer Befürworter des Brexit gilt. Der Schritt werde zu einer profitableren und nachhaltigeren Fischerei beitragen. "Das erste Mal seit mehr als 50 Jahren werden wir entscheiden können, wer Zugang zu unseren Gewässern hat." Das Fischerei-Abkommen war bereits vor dem Beitritt Großbritanniens zur EU unterzeichnet worden. Die Regelung wäre also auch nach dem Brexit in Kraft geblieben. Der Ausstiegsprozess aus dem Abkommen wird sich den Angaben zufolge zwei Jahre hinziehen.

EU- Chefverhandler: Interessen der 27 EU- Staaten im Fokus

EU- Chefverhandler Barnier erklärte auf Twitter, der britische Rückzug ändere gar nichts. Die gemeinsame Fischereipolitik der EU habe das Abkommen ohnehin ersetzt. Seine Priorität für die Verhandlungen seien die Interessen der verbleibenden 27 EU- Staaten.

London will nach dem Brexit auch aus der EU-Fischereipolitik aussteigen und kann den EU-Staaten dann die Einfahrt in seine 200-Seemeilen-Zone verwehren. Der deutsche Hochseefischerei-Verband befürchtet "fatale Folgen", denn dort werden 100 Prozent der deutschen Heringsquote für die Nordsee gefangen, zudem ein erheblicher Teil Makrele und Blauer Wittling. Fehlt die Menge, könnte deutscher Fisch teurer werden. Jobs gingen womöglich verloren, hieß es.

May: "Großbritannien regelt Zugang zu Hoheitsgewässern selbst"

Bereits im neuen Regierungsprogramm der britischen Premierministerin Theresa May heißt es als Ziel: "Großbritannien regelt den Zugang zu seinen Hoheitsgewässern selbst und kontrolliert damit seine eigene Fischereipolitik, einschließlich Fangquoten." So sollen Fischbestände geschützt und die Zukunft britischer Fischer gesichert werden.>

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9.7.2017: Kriminalitäten aus Hass und Rassenhass nehmen seit dem Brexit-Votum weiter zu
Hassverbrechen
in Großbritannien erreichen Rekordhoch
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170709316523439-grossbritannien-hassverbrechen-brexit/

<Seit dem Brexit-Referendum im Juni 2016 ist die Zahl der Hassverbrechen in Großbritannien beispiellos gestiegen, schreibt die britische Zeitung „Independent“.

Laut der Polizeistatistik stieg die Zahl der Verbrechen aus religiösem und Rassenhass nach der Volksbefragung zu Großbritanniens EU-Austritt um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr: von 40.700 Fällen auf mehr als 49.900.

Den größten Zuwachs von Hassverbrechen (um 77 Prozent) habe die Grafschaft Gwent in Wales gezeigt. Ein bedeutender Anstieg sei auch in den Grafschaften Kent, Warwickshire und Nottinghamshire notiert worden.

Religiose Gemeinschaften und Organisationen, die Ausländer in Großbritannien repräsentieren, sollen ebenso eine steigende religiöse und ethnische Diskriminierung gemeldet haben; sie haben die Regierung dazu aufgerufen, dringend Maßnahmen zu treffen und die Behandlung solcher Verbrechen zu revidieren.

„Wir wissen, dass nationales und globales Geschehen einen kurzfristigen Anstieg von Hassverbrechen auslösen kann, das haben wir nach dem EU-Referendum im vorigen Jahr gesehen“, sagte ein Sprecher des Nationalrates der Polizeichefs (NPCC).

Die Polizei zeige gegenüber solchen Verbrechen „ein robustes Vorgehen“ und habe normalerweise binnen weniger Tage die Rückkehr auf das „erwartete Niveau“ verzeichnet.

Die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens sollen bis November 2018 dauern. Dann müssen die nationalen Parlamente der EU-Länder das vereinbarte Brexit-Abkommen innerhalb von sechs Monaten ratifizieren.>

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31.7.2017: London wird nach EU-Austritt ab März 2019 neue Grenzkontrollen und Aufenthaltsregeln einführen
Brexit: Reisefreiheit nach Großbritannien endet für EU-Bürger im März 2019
http://www.shortnews.de/id/1228933/brexit-reisefreiheit-nach-grossbritannien-endet-fuer-eu-buerger-im-maerz-2019

<Im März 2019 endet die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union und dann soll auch die Reisefreiheit von EU-Bürgern in das Land nicht mehr gelten.

Wie die Einwanderung und Einreise dann funktionieren wird, gab die britische Regierung allerdings nicht bekannt.

"Es wäre falsch, darüber zu spekulieren oder den Anschein zu erwecken, die Reisefreiheit würde in ihrer derzeitigen Form beibehalten", so ein Sprecher der britischen Premierministerin Theresa May.>

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31.7.2017: Englische Krankenkasse NHS sperrt Homöopathie aus
England: Gesetzliche Krankenkasse übernimmt keine Kosten für Homöopathie mehr
http://www.shortnews.de/id/1228855/england-gesetzliche-krankenkasse-uebernimmt-keine-kosten-fuer-homoeopathie-mehr

<Die Gesetzliche Krankenkasse Großbritanniens, National Health Service (NHS), wird keine Kostenerstattung für homöopathische Mittel mehr übernehmen.

Die NHS hat in den letzten fünf Jahren mehrere Millionen Pfund für homöopathische Behandlungen und Medikamente ausgegeben, zweifelt aber inzwischen an der Wirksamkeit der alternativen Behandlungsmethode.

"Homöopathie ist bestenfalls ein Placebo und ein Missbrauch der knappen NHS-Gelder, die besser für Behandlungen ausgegeben sollten, die wirklich von Erfolg gekrönt sind," so die Kasse. Man verspricht sich durch den Schritt Einsparungen von jährlich umgerechnet etwa 291 Millionen Euro.>


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21.8.2017: LONDON BRAUCHT FÜR EINE REPARATUR 4 JAHRE: Da werden wieder mit der langen "Reparatur" sicher ordentlich Steuergelder abgezockt...
Briten "not amused": London: Big Ben schweigt wegen Sanierung bis 2021
http://www.krone.at/welt/london-big-ben-schweigt-wegen-sanierung-bis-2021-briten-not-amused-story-584576

"Der Glockenschlag des Londoner Big Ben ist Montagmittag für Jahre verstummt. Wegen dringender Sanierungsarbeiten soll die Glocke voraussichtlich bis 2021 aussetzen. Nur zu besonderen Anlässen wie Neujahr wird sie - so der Plan - zu hören sein. Nach Protesten von Abgeordneten muss sich das britische Unterhaus allerdings nach der Rückkehr aus der Sommerpause erneut mit der Länge der Glockenpause beschäftigen. Denn die Briten sind "not amused" angesichts der langen Atempause ihres Wahrzeichens ...

Um 12 Uhr schlug Big Ben zum letzten Mal für vier Jahre (Video oben). Hunderte Londoner und Touristen verfolgten das Spektakel. Dass die Glocke nun schweigt, wurde sogar zum Politikum. Premierministerin Theresa May und Brexit- Minister David Davis hatten Kritik an dem langen Aussetzen des Geläuts geübt. Brexit- Anhänger forderten, dass der Big Ben am Tag des EU- Austritts im März 2019 ertönen müsse. Labour- Politiker Stephen Pound hatte ebenfalls Kritik an den langen Sanierungsarbeiten geübt und pathetisch verkündet: "Die Hoffnung ist in unserem Herzen."

Die Abgeordnete Jess Phillips und andere Politiker bezeichneten das als "lächerlich". Forderungen, dass Big Ben auch während der Sanierung häufig schlagen sollte, hätten nur einen Effekt: Taubheit der Arbeiter im Turm. Labour- Chef Jeremy Corbyn sagte, das Verstummen der Glocken sei nicht gerade ein "nationales Desaster".

Glockenschlag gefährlich für Arbeiter im Turm

Experten verglichen die Lautstärke der Glocken in dem Turm an der Themse mit Polizeisirenen. Bei knapp 120 Dezibel könnten in der Nähe der Glocken Gesundheitsschäden auftreten. Außerdem wäre der organisatorische Aufwand, das Geläut während der Sanierungszeit häufiger zu ermöglichen, enorm - was die Sanierung verzögern könnte. Während der Bauphase werden unter anderem das Uhrwerk überholt und ein Lift in dem Turm am Parlament in Westminster eingebaut.

Seit etwa 157 Jahren schlägt Big Ben fast ohne Unterbrechung. Die Glocken schwiegen zuletzt 2007 und von 1983 bis 1985 wegen Bauarbeiten. Benannt wurde Big Ben vermutlich nach dem britischen Baumeister und Politiker Sir Benjamin "Ben" Hall (1802- 1867). Big Ben ist eigentlich der Name für die größte von fünf Glocken im Elizabeth Tower. Sie ist 13,7 Tonnen schwer und schlägt stündlich, die kleineren Glocken schlagen im Viertelstundentakt. Im Volksmund wird der ganze fast 100 Meter hohe Turm als Big Ben bezeichnet. Er gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der britischen Hauptstadt und ist Teil des Parlaments, das zum UNESCO- Weltkulturerbe gehört.

Londons historische Baustellen

Der Big Ben ist nicht die einzige Großbaustelle in London. Auch das Parlamentsgebäude selbst, das teils aus dem 18. Jahrhundert stammt, muss runderneuert werden. Seit Jahrzehnten wurde in den etwa 1100 Räumen nur das Nötigste geflickt. So wird die Heizung in dem Gebäude nicht ausgestellt, weil man fürchtet, sie nie wieder anzubekommen. Die meisten der etwa 4000 Fenster schließen nicht richtig, von den Wänden bröckelt es und viele Mäuse huschen durch die Gänge. Das Milliardenprojekt ist noch nicht vom Parlament abgesegnet.

Der Buckingham- Palast der Queen mit seinen 775 Räumen ist ebenfalls marode. An den elektrischen Leitungen, die sich gut 160 Kilometer durch den Palast schlängeln, wurde seit gut 60 Jahren nichts gemacht. Das Personal musste zeitweise eindringendes Wasser mit Kübeln auffangen, um Kunstwerke zu retten. Als ein Handwerker eine Privattoilette der Queen reparieren sollte, kam ihm laut einem Bericht der Zeitung "The Guardian" das Klo aus der Wand entgegen."

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Verletzte bei Explosion in Londoner U-Bahn - VIDEO und FOTOs

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15.9.2017: Explosion in Londoner U-Bahn - angeblich mit Verletzten - soll ein Terrorakt gewesen sein
Explosion in Londoner U-Bahn als Terrorakt eingestuft - Polizei
https://de.sputniknews.com/panorama/20170915317443269-london-terrorakt/

<Die britische Polizei hat die Explosion in einem Zug der Londoner U-Bahn am Freitagmorgen als "terroristischen Vorfall" eingestuft. 18 Menschen wurden laut dem britischen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Sie schweben demnach nicht in Lebensgefahr.

​„Zurzeit behandeln wir das als einen mit Terror verbundenen Vorfall. Die Ermittlungen übernimmt die Anti-Terror-Einheit“, sagte ein Sprecher von Scotland Yard gegenüber Journalisten. 

Die Explosion in der U-Bahn-Station Parsons Green ereignete sich am Freitagmorgen gegen 8:20 Uhr Ortszeit. Mehrere Passagiere erlitten Brandverletzungen im Gesicht.

Die Explosion soll von einem kleinen weißen Plastikeimer ausgelöst worden sein. Die Bilder von dem Eimer kursieren zurzeit in den sozialen Netzwerken.

​Der U-Bahn-Betreiber teilte mit, dass der Verkehr der Linie District Line zwischen den U-Bahn-Stationen Earls Court und Wimbledon eingestellt wurde.

In Großbritannien gilt eine hohe Terrorwarnstufe. Bei vier Anschlägen in diesem Jahr kamen insgesamt 36 Menschen ums Leben.

Die britische Premierministerin Theresa May hat den Nationalen Sicherheitsrat einberufen.>

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2.10.2017: Englische Fluglinie "Air Monarch" ist Pleite
Größter Airline-Untergang in der Geschichte Großbritanniens
https://de.sputniknews.com/panorama/20171002317683827-groesster-airline-untergang-grossbritannien/

<Die Insolvenz der Fluggesellschaft Monarch Airlines ist die größte in der ganzen Geschichte der zivilen Luftfahrt Großbritanniens, schreibt Bloomberg am Montag. Insgesamt sind mehr als 800.000 Passagiere davon betroffen.

Es handelt sich um Touristen, die in Kroatien, Griechenland und Italien gestrandet sind oder künftige Reisen bereits gebucht haben. Nach Angaben der britischen Flugbehörde CAA befinden sich rund 110.000 Passagiere von Monarch derzeit im Ausland. Die britische Regierung sprach von der größten Rückholaktion in Friedenszeiten.

Monarch musste Insolvenz anmelden und wurde unter Verwaltung des Wirtschaftsprüfers KPMG gestellt. Die finanziellen Schwierigkeiten sind laut Bloomberg auf den gesunkenen Währungskurs des Britischen Pfunds zum US-Dollar zurückzuführen. Aufgrund von niedrigen Ölpreisen sollen die Fluggesellschaften zudem mit Überleistungen zu tun gehabt haben, weswegen sie gezwungen worden seien, ihre Tarifpreise im Kampf um einen Marktanteil zu senken.

Monarch Airlines ist die fünftgrößte britische Fluggesellschaft. Sie beförderte im vergangenen Jahr rund 6,3 Millionen Passagiere zu 40 Zielen.

Das Scheitern von Monarch Airlines ist das dritte im laufenden Jahr. Zuvor hatten sich die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin und die italienische Allitalia für insolvent erklärt.>

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18.10.2017: Altersschwache Queen verlangt zu viel und bezahlt kaum Lohn - 14 Köche gehen
Köche fliehen massiv vor britischer Queen – Medien
https://de.sputniknews.com/panorama/20171017317902940-koeche-queen-grossbritannien-flucht-arbeitsbedingungen/

"14 Küchen-Mitarbeiter von Queen Elizabeth II. haben nach Angaben der Zeitung „The Sun“ wegen des offenbar unerträglichen Arbeitsumfangs ihren Hut genommen.

Mindestens sieben Chefköche sowie mehrere Service-Mitarbeiter sollen bereits gekündigt haben. Da die Queen die meiste Zeit im Windsor Castle wohne, sollen die Köche ständig zwischen dem Schloss und dem Buckingham Palace pendeln. Sie seien außerdem bei sämtlichen Veranstaltungen von Prinz Charles sowie von Prinz William und Herzogin Kate im Einsatz. Doch würden sie kaum extra bezahlt, so das Blatt. Die Mitarbeiter der königlichen Küche beklagen demnach außerdem, keine Zeit für ihre Familien zu haben, weil sei rund um die Uhr arbeiteten.

Im Buckingham Palace sind nach Zeitungsangaben insgesamt mehr als 40 Köche unter der Leitung des 52-jährigen Mark Flanagan angestellt.

Die Vertreter des königlichen Hofes sollen die Informationen über massive Kündigungen dementiert haben. Es handele sich dabei lediglich um eine regelmäßige Rotation des Personals, hieß es."

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20.10.2017: Englische Kriminalität in Spanien: Durchfall "spielen" und Lebensmittelinfektion behaupten - um Reisekosten zu erschleichen
"Durchfall-Masche": Mallorca: Hunderte Briten als Betrüger aufgeflogen
http://www.krone.at/594555

"Die spanische Polizei hat rund 800 mutmaßliche Betrüger identifiziert, die als Touristen auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln durch vorgetäuschte Lebensmittelinfektionen die Erstattung ihrer Reisekosten erreicht haben sollen. Es handle sich ausnahmslos um Briten, die mithilfe von 77 Anwaltskanzleien Klagen eingereicht hätten, teilte die Policia Nacional am Freitag mit.

Nur ein verschwindend geringer Teil dieser Briten habe einen Arzt aufgesucht, hieß es. Außerdem hätten die betroffenen Hotels alle Gesundheitsinspektionen bestanden. Die sogenannte Durchfall-Masche sollen Urlauber aus Großbritannien in Spanien jahrelang praktiziert haben. Oft reichten nach Angaben der spanischen Behörden schon der Kauf eines Durchfallmittels und der dazugehörige Kassenbon als Beweis für eine Erkrankung im Hotel aus.

Die meisten der mutmaßlichen Betrüger sollen von britischen Anwälten angestiftet worden sein. Nach amtlicher Schätzung wurden auf diese Weise allein im Jahr 2013 und nur auf Mallorca mindestens 50 Millionen Euro ergaunert.

Die spanische Polizei hatte die Ermittlungen Anfang 2017 aufgenommen. Den Behörden war der drastische Anstieg der Reklamationen um fast 700 Prozent im vergangenen Jahr aufgefallen. Der Betrug habe vor allem in All-Inclusive-Hotels oder Unterkünften mit Halbpension stattgefunden, weil diese für eine Lücke im britischen Verbraucherschutzgesetz besonders anfällig seien."

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Cambridge University 20.10.2017: Shakespeare hat grausame Gewalt verherrlicht - rotes Dreieck im Vorlesungsverzeichnis
Britische Uni warnt Studenten vor Shakespeare, weil…
https://de.sputniknews.com/kultur/20171020317953540-britische-unis-warnen-vor-shakespeare/

"Weil Shakespeares Stücke obszöne Gewaltszenen enthalten, warnt die Cambridge University ihre Studenten vor der Lektüre des Klassikers. Dies berichtet der britische Sender „BBC“.

Vorlesungen und Seminare, die den Literatur-Studenten der britischen Traditionsuni „unangenehm“ sein könnten, werden im Vorlesungsverzeichnis von nun an mit einem Ausrufezeichen in einem roten Dreieck gekennzeichnet.

Diese Neuerung wird scharf kritisiert: Es sei Aufgabe der Universität, ihre Studenten auf das wirkliche Leben vorzubereiten, statt sie drei Jahren lang zu behüten, sagte ein Professor laut dem Sender.

Und ein Shakespeare-Kenner aus Cambridge betonte: „Wenn ein Literaturstudent nicht weiß, dass ‚Titus Andronicus‘ Gewaltszenen enthält, hat er in diesen Vorlesungen nichts zu suchen.“"

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Auch interessant -Alle sieben Kampf-U-Boote der britischen Marine sind außer Betrieb, Premierministerin nicht im Bilde

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England 1.11.2017: Labour-Politiker vergewaltigt junge Labour-Aktivistin
Sexuelle Übergriffe: Erneut schwere Vorwürfe gegen britische Politiker – Jahrzehntelanger Kindesmissbrauch durch britische Elite
http://www.epochtimes.de/politik/europa/sexuelle-uebergriffe-erneut-schwerer-vorwuerfe-gegen-britische-politiker-jahrzehntelanger-kindesmissbrauch-durch-britische-elite-a2255473.html

Die Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen britische Politiker nehmen zu. Als vorerst letzte Opfer äußerten am Dienstag zwei Frauen schwere Anschuldigungen. Seit Jahren werden hochrangige Persönlichkeiten in England beschuldigt auch Kinder sexuell zu missbrauchen.

Die Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen britische Politiker nehmen zu. Als vorerst letzte Opfer äußerten am Dienstag zwei Frauen schwere Anschuldigungen. Eine Labour-Aktivistin warf einem Parteimitglied Vergewaltigung vor, ein weitere Frau sagte, sie sei von einem Abgeordneten sexuell belästigt worden.

Bex Bailey, ein ehemaliges Mitglied des Labour-Parteipräsidiums, sagte im BBC-Radio, sie sei mit 19 Jahren bei einer Parteiveranstaltung im Jahr 2011 vergewaltigt worden. Aus Scham und Furcht habe sie keine Anzeige erstattet. Zwei Jahre nach dem Verbrechen habe sie sich einem führenden Parteivertreter anvertraut. Dieser habe ihr nahegelegt, nicht mehr darüber zu reden. Das könne ihrer Karriere „schaden“. Bei dem mutmaßlichen Vergewaltiger handelte es sich demnach um ein ranghohes Parteimitglied.

Bereits seit Jahren wird davon berichtet, dass hochrangige britische Persönlichkeiten in sexuellen Missbrauch verwickelt sind. Sogar Kindesmissbrauch scheint weit verbreitet.

Corbyn: „Keine Toleranz für Sexismus, Belästigung oder Missbrauch“

Labour-Parteichef Jeremy Corbyn nannte Baileys Äußerungen mutig und kündigte eine unabhängige Untersuchung der Vorwürfe durch die Partei an. „In der Labour-Partei wird es keine Toleranz für Sexismus, Belästigung oder Missbrauch geben“, schrieb Corbyn bei Facebook.

Nach Veröffentlichungen über mutmaßliche sexuelle Belästigungen durch mehrere Abgeordnete hatte der britische Parlamentspräsident John Bercow am Montag „Null Toleranz“ für derartiges Verhalten gefordert. Bercow sprach von „beunruhigenden“ Vorwürfen.

Laut Medienberichten soll in Westminster eine Liste mit den Namen von rund 40 Abgeordneten kursieren, darunter sechs Minister, denen sexuelle Belästigung nachgesagt wird. Die Debatte kam ins Rollen, nachdem der Außenhandels-Staatssekretär Mark Garnier einräumte, er habe seiner Sekretärin den Kauf von Vibratoren aufgetragen. Premierministerin Theresa May hatte am Sonntag einen strengeren Verhaltenskodex für Abgeordnete gefordert.

Siehe: Pädophilen-Skandal: Die Geheimdienste MI5 und M16 deckten Kinderschänder in der Regierung

Eine weitere Frau erhob am Dienstag Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen einen Abgeordneten. Der Politiker habe sie während einer Auslandsreise genötigt, sich aufs Bett zu setzen, sie schließlich „auf das Bett gestoßen“ und ihre Schulter festgehalten. Dann habe er „versucht, mich zu küssen“, sagte die Frau dem Sender ITV.

Siehe: Pädophilen-Skandal im Westminster: Führender Labour-Politiker des Kindesmissbrauchs beschuldigt

Obwohl sie nach dem Vorfall zur Polizei gegangen sei und auch der Parlamentsverwaltung davon berichtet habe, sei nichts passiert. Die Polizei befragte laut ITV den Politiker, der alles abgestritten habe. Weil der mutmaßliche Übergriff zudem im Ausland stattgefunden habe, sei nichts weiter unternommen worden.

Dokumentation über die geheimen Sexpraktiken von britischen Politikern mit Kindern:


(afp/so)"

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London 26.11.2017: Brexit-Verhandlungen provozieren Kapitalverschiebung weg von London: Über 350 Milliardne Euro wurden abgezogen
Albtraum für britische Finanzbranche? - London verliert 350 Milliarden
https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20171126318448270-brexit-bank-antworten-london-finanzkollaps-deutsche-bank/

"Droht Großbritannien ein finanzieller Kollaps? Innerhalb eines Jahres haben europäische Banken Aktiva im Wert von Hunderten Milliarden Euro aus dem Land geschafft, schreibt die „Financial Times“. Während Experten derweil die Gründe für die Kapitalflucht untersuchen, fordert die Deutsche Bank endlich Klarheit von London.

Aus den Statistiken wird ersichtlich, dass die in Großbritannien angelegten Wertpapiere von Banken anderer EU-Staaten um 17 Prozent geschrumpft sind – von 1,94 auf 1,59 Billionen Euro. Somit wurden innerhalb eines Jahres – nämlich zwischen Juni 2016, als das Brexit-Referendum stattfand, und Juni 2017 – Finanzaktiva im Wert von über 350 Milliarden Euro aus dem Vereinigten Königreich abgezogen.

Experten erklären den fluchtartigen Abzug der Bankvermögen mit Ängsten über drohende Verluste im Zuge des Brexit-Prozesses und rechnen damit, dass der Finanzabfluss mindestens bis März 2019 anhält – also bis zu jenem Zeitpunkt, an dem Großbritannien die EU endgültig verlassen haben soll.

Nach den Umfrageergebnissen der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA nennt ein Drittel der europäischen Finanzinstitute die möglichen Änderungen in den britischen juristischen Normen als den größten Grund für ihre Sorgen.

Die Banken befürchten, dass die neuen Gesetzesvorschriften die Finanztransaktionen, den Datenschutz und Gerichtsprozeduren anders regulieren werden. Die Änderungen würden sich ergeben, wenn das Vereinigte Königreich tatsächlich die EU verlässt, ohne davor neue entsprechende Finanzvereinbarungen mit Brüssel ausgehandelt zu haben.

Derweil hat sich auch die Deutsche Bank klar zu den unsicheren Zukunftsszenarien geäußert. Auf einer Bankenkonferenz in Frankfurt am Freitag hat Regulierungsvorstand Sylvie Matherat erklärt, London müsse endlich für Klarheit sorgen und konkrete Antworten zu den Finanzbedingungen nach dem Brexit liefern. Nur so könne ein extrem harter Brexit abgewendet werden.

"Die Uhr tickt. (…) Die Banken haben keine andere Wahl, als sich auf einen harten Brexit vorzubereiten", zitiert Reuters die Vertreterin der Deutschen Bank.

Bei dem Referendum vom 23. Juni 2016 hatte die knappe Mehrheit der Briten für einen Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt.

Das Austrittsverfahren war am 29. März 2017 gestartet worden. Genau zwei Jahre danach, am 29. März 2019, soll Großbritannien laut Artikel 50 des Vertrags von Lissabon die Europäische Union verlassen.

Die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens sollen bis November 2018 dauern.

Dann müssen die nationalen Parlamente der EU-Länder das vereinbarte Brexit-Abkommen innerhalb von sechs Monaten ratifizieren."

Links:
„No Deal“-Brexit immer wahrscheinlicher: EU-Taskforce tüftelt an Plan für Worst-Case-Szenario – Zeitung
Großbritannien: Sponsoren der Konservativen fordern Brexit ohne Deal mit EU – Medien

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28.11.2017: Kriminelle EU verlangt für Brexit von GB 45 bis 55 Milliarden Euro
EU-Schlussrechnung: Briten müssen für Brexit 55 Milliarden Euro zahlen
http://www.krone.at/601013

"In den Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU gibt es einem Zeitungsbericht zufolge eine Einigung in einem wichtigen Streitpunkt. Der "Daily Telegraph" berichtete am Dienstag, es gebe eine Grundsatzvereinbarung über die Schlussrechnung, die das Land beim Abschied aus der Union begleichen soll. Demnach soll diese zwischen 45 und 55 Milliarden Euro liegen.

Die EU habe einen finanziellen Ausgleich von 60 Milliarden Euro gefordert, so die Zeitung. Eine Verständigung in dieser zentralen Frage wäre ein wichtiges Signal, dass beide Seiten beim EU-Gipfel am 14. und 15. Dezember in Brüssel eine Einigung erzielen, die den Start von Gesprächen über den künftigen Status Großbritanniens in den Handelsbeziehungen zur Gemeinschaft ermöglichen.

Dazu drängt insbesondere die britische Wirtschaft, denn die aktuelle Unklarheit dämpft die Konjunktur. Die Zeit drängt, weil Großbritannien im März 2019 die Union verlassen will.

Keine Stellungnahme der EU-Kommission
Die EU-Kommission lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Ein britischer Regierungsvertreter sagte, er könne sich der Darstellung nicht anschließen. Das britische Pfund reagierte mit Kursgewinnen zum Dollar auf den Zeitungsbericht, büßte nach den Äußerungen des Regierungsvertreters dann aber wieder etwas ein.

Briten müssen bei Austritt blechen
Derzeit verhandeln in Brüssel Unterhändler der britischen Regierung mit der Europäischen Union über die Modalitäten eines Ausstiegs aus dem Staatenbund. Die Gespräche verlaufen zäh. Mehrere Punkte sind umstritten, darunter die Schlussrechnung, die die Briten beim Abschied begleichen sollen. Weitere Konfliktfelder sind die Rechte von EU-Bürgern und die künftige Gestalt der irischen Landgrenze zum britischen Nordirland."

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2.12.2017: GB-Regierung verbietet Kaspersky in Regierungsstellen
Nach USA: Großbritannien verbannt russische Kaspersky-Lab-Software
https://de.sputniknews.com/politik/20171202318527458-kaspersky-software-grossbritannien-verbot-sicherheit/

"Die britische Regierung hat den staatlichen Sicherheitsbehörden verboten, Software des russischen IT-Konzerns Kaspersky Lab zu nutzen. Das berichtet die Zeitung „Financial Times“ unter Berufung auf einen Rundbrief des Leiters des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC), Ciaran Martin.

Laut dem Bericht hat Martin an hochrangige Vertreter aller Regierungsbehörden einen Warnbrief versandt, in dem es heißt, dass Kaspersky Anti-Virus „ ein Risiko darstellt“.

„Wenn angenommen wird, dass der Informationszugriff seitens Russlands ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellt, ist es besser, den Anti-Virus des in Russland ansässigen Unternehmens nicht zu wählen“, zitiert die Zeitung Martin.

Das NCSC habe nach sechsmonatigen Inspektionen aber keine Beweise dafür erbracht, dass Kaspersky Anti-Virus den russischen Geheimdiensten als Mittel zum Sammeln von Informationen diene, heißt es in dem Brief.

Martin hat laut der „Financial Times“ außerdem angekündigt, dass das NCSC momentan Verhandlungen mit Kaspersky Lab führe, die als Grundlage für eine neue unabhängige Inspektion der Programme des Unternehmens dienen sollen. Ein vollständiges Verbot würde kaum folgen: Privatunternehmen dürfen Kaspersky-Antivirus weiterhin nutzen.

Zuvor hatte das US-Ministerium für Innere Sicherheit (United States Department of Homeland Security – DHS) mitgeteilt, dass alle Staatsbehörden der USA sich innerhalb von drei Monaten darauf vorbereiten sollen, Software-Produkte der russischen Cybersicherheitsfirma Kaspersky Lab in ihren Bereichen auszuschließen.Der Grund für die Entscheidung der US-Regierung waren laut den Zeitungen „The New York Times“ und „The Washington Post“ Informationen der israelischen Geheimdienste.

Der russische IT-Konzern Kaspersky Lab hatte dagegen erklärt, dass er „keine unkorrekten Beziehungen“ zu Geheimdiensten habe: Die Zusammenarbeit habe sich auf die Bekämpfung der Cyberkriminalität beschränkt."

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18.1.2018: <Britisches Unterhaus verabschiedet EU-Austrittsgesetz>
http://www.epochtimes.de/politik/europa/britisches-unterhaus-verabschiedet-eu-austrittsgesetz-2-a2324312.html

<Wochenlange Debatten, Hunderte von Änderungsanträgen: Das Unterhaus in London hat das EU-Austrittsgesetz letztendlich durchgewunken. Doch ihr Ziel hat Premierministerin Theresa May damit noch nicht erreicht.

Zitterparty für die Regierung in London: Nach der Verabschiedung im britischen Unterhaus muss das umstrittene EU-Austrittsgesetz noch weitere hohe Hürden im Parlament überwinden.

Schon im Unterhaus waren in den vergangenen Wochen Hunderte von Änderungsanträgen eingebracht worden. Dennoch wurde das Gesetz am Mittwochabend erwartungsgemäß mit 324 zu 295 Stimmen verabschiedet.

Er sei froh, dass es erfolgreich diese Stufe im Parlament erreicht habe, teilte Brexit-Minister David Davis nach der Abstimmung in London mit. Für Brexit-Sprecher Keir Starmer von der oppositionellen Labour-Partei ist das Gesetz jedoch „für den Zweck nicht geeignet“.

Mit dem EU-Austrittsgesetz soll die Geltung von EU-Recht in Großbritannien beendet werden, zum Beispiel beim Verbraucherschutz und den Arbeitnehmerrechten. Gleichzeitig sollen sämtliche EU-Vorschriften in nationales Recht übertragen werden, damit beim Austritt aus der Europäischen Union kein Chaos entsteht.

Premierministerin Theresa May regiert seit einer schiefgelaufenen Neuwahl nur mit einer hauchdünner Mehrheit von sieben Mandaten. Ihre Regierung wird von der erzkonservativen, nordirischen DUP gestützt.

Erst kürzlich musste May einen Kompromiss beim Austrittsdatum hinnehmen. Sie wollte den 29. März 2019 im EU-Austrittsgesetz festschreiben lassen; Tory-Rebellen lehnten das ab. Sie befürchteten, dass das Datum eventuell nicht einzuhalten ist. Die Lösung: Das Datum wird zwar im Gesetz verankert, aber kann im Notfall geändert werden.

Brüssel bot London nach dem Brexit eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2020 an. In diesem Zeitraum sollen für Großbritannien alle Rechte und Pflichten des Binnenmarktes und der Zollunion gelten. Brüssel schloss ein Mitspracherecht in europäischen Institutionen aus. Auch dürfe das Vereinigte Königreich in dieser Phase keine eigenen Handelsverträge abschließen, hieß es.

In der Regel wählen die Briten alle fünf Jahre ihre Abgeordneten im Unterhaus (House of Commons), die meisten Mitglieder des Oberhauses (House of Lords) werden dagegen auf Lebenszeit ernannt. Üblicherweise müssen Entscheidungen des einen Hauses im anderen bestätigt werden. (dpa)>

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22.1.2018: Kriminelle Thatcher: Absolut rassistisch und gegen Deutsche
Spektakuläre Tagebuch-Angaben: Margaret Thatcher war xenophob und hasste Deutsche
https://de.sputniknews.com/politik/20180122319175008-thatcher-xenophobie-fremdenhass-suedafrika-deutschland/

<Die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher hat von einem Südafrika geträumt, wo nur weiße Menschen leben. Das geht nach Angaben der Zeitung „The Independent“ aus dem Tagebuch des ehemaligen Diplomatenchefs, Patrick Wright, hervor.

Thatcher habe „die Deutschen gehasst“. „Jede Andeutung auf die Wiederherstellung Deutschlands hat sie mit Anathema belegt“, schreibt Wright. Thatcher soll Wright darüber bei einem Lunch erzählt haben.

Sie wollte angeblich unter anderem, dass Südafrika zum Stand von vor 1910 zurückkehrt, als das Land ausschließlich von der weißen Bevölkerung besiedelt wurde. Wright habe der Regierungschefin eigenen Angaben zufolge damals widersprochen und die von ihr vorgeschlagene Politik als Fortsetzung von Apartheid kritisiert. Die Politikerin habe ihm geantwortet: „Interessieren Sie unsere strategischen Interessen überhaupt nicht?“

Der frühere britische Außenminister Douglas Hurd hat Thatchers Verhalten in Bezug auf außenpolitische Angelegenheiten so bezeichnet: „Im Kabinett herrschen drei Sachen: parlamentarische Fragen, Besprechung der Innenpolitik des Landes und Fremdenhass.“ 

Margaret Thatcher war die erste Frau am Amt des Premierministers im Königreich. Ihre Popularität in den ersten Amtsjahren ging wegen der Rezession und der hohen Arbeitslosigkeit zurück. 1990 legte Thatcher ihr Amt nieder, nachdem sie die Unterstützung der Konservativen Partei verloren hatte.>

[London hat bis heute KEINE Kläranlage und verklappt die ganze Scheisse in der Nordsee - gegen Deutschland...]

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29.1.2018: Brexit ab März 2019 - Übergangsphase mit Handelsabkommen bis 31.12.2020
Übergangsphase: Brexit-Richtlinien in nur 2 Minuten verabschiedet
http://www.20min.ch/ausland/news/story/30958767

<«Status quo» ohne Mitspracherecht: Die EU will die Brexit-Übergangsphase zum 31. Dezember 2020 beenden.

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die Voraussetzungen für eine von Grossbritannien gewünschte Übergangsphase nach dem Brexit verständigt. Die EU-Europaminister beschlossen am Montag in Brüssel Leitlinien für die dazu anstehenden Verhandlungen, wie die bulgarische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte. Laut der stellvertretende EU-Verhandlungsführerin Sabine Weyand soll die Übergangsphase am 31. Dezember 2020 enden und damit weniger als zwei Jahre nach dem Brexit im März 2019 dauern.

Während der Übergangsphase will Grossbritannien noch im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion bleiben. Die britische Premierministerin Theresa May hatte ursprünglich eine zweijährige Übergangsphase nach dem Brexit vorgeschlagen.

Verhandlungen über Handelsabkommen

Hintergrund sind die voraussichtlich mehrjährigen Verhandlungen über ein Handelsabkommen mit der EU, welches die bisherigen Wirtschaftsbeziehungen ersetzen soll. Die Übergangsphase soll verhindern, dass der umfangreiche Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen beiden Seiten mit dem offiziellen EU-Austritt im März 2019 durch Zölle und Kontrollen schlagartig behindert wird.

Weyand zufolge brauchten die EU-Minister nur zwei Minuten, um die Leitlinien für die Verhandlungen zur Übergangsphase zu verabschieden. In ihr werde weiter der «Status quo» gelten, schrieb sie im Kurzbotschaftendienst Twitter. Grossbritannien werde aber nicht mehr in den EU-Institutionen vertreten sein.

(woz/afp)>

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6.2.2018: NWO-May-Regierung hebt Haftbefehl gegen Assange nicht auf

Britische Justiz: Haftbefehl gegen Wikileaks-Gründer Assange besteht weiter

http://www.epochtimes.de/politik/europa/britische-justiz-haftbefehl-gegen-wikileaks-gruender-assange-besteht-weiter-a2341434.html

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RT Deutsch online,        Logo

9.2.2018: GB mit neuem Bankengesetz gegen russische Vermögen - Herkunft muss erklärt werden, oder es wird einkassiert
Großbritannien: Wohlhabende Russen müssen Vermögensherkunft erklären - oder es wird beschlagnahmt
https://deutsch.rt.com/europa/64950-grossbritannien-wohlhabende-russen-mussen-vermogensherkunft-erklaren/

Reiche Russen, die in Großbritannien leben und der Korruption verdächtigt werden, müssen als Teil einer Razzia gegen das organisierte Verbrechen ihren luxuriösen Lebensstil im Vereinigten Königreich erklären, so der britische Sicherheitsminister Ben Wallace.

Wallace erklärte der Times, dass er die "volle Macht der Regierung" wolle, um Kriminelle und korrupte Politiker, die Großbritannien als Spielwiese und Zufluchtsort nutzen, unter Druck zu setzen.

Wir werden uns euch und euer Vermögen holen und wir werden euch die Umgebung, in der ihr lebt, erschweren", warnte er.

Nach Schätzungen der britischen Regierung werden in Großbritannien jährlich rund 90 Milliarden Pfund an illegalem Bargeld gewaschen. Mit Blick auf die so genannten unerklärten Vermögensaufträgen, die im vergangenen Monat dem Criminal Finance Act unterstellt wurden, werden wohlhabende Menschen gezwungen sein, die Herkunft ihres Vermögens zu erklären, wenn ein Verdacht auf Korruption besteht. Beamte haben künftig das Recht, verdächtige Vermögenswerte im Wert von mehr als 50.000 Pfund zu beschlagnahmen.

Unerklärte Vermögensaufträge können gegen jeden verwendet werden, von einem lokalen Drogenhändler bis hin zu einem internationalen Oligarchen oder Übersee-Kriminellen", sagte Wallace.

Wenn sie ein Abgeordneter in einem Land sind, in dem sie kein großes Gehalt erhalten, aber plötzlich ein nettes Knightsbridge-Stadthaus im Wert von Millionen haben und nicht nachweisen können, wie sie es bezahlt haben, werden wir diesen Vermögenswert beschlagnahmen, es verkaufen und den Erlös zur Finanzierung unserer Strafverfolgung verwenden.

Der Sicherheitsminister verwies auch auf den so genannten Laundromat-Fall, bei dem Fake-Unternehmen, die hauptsächlich im Vereinigten Königreich ansässig sind, dazu benutzt wurden, Bargeld aus Russland über westliche Banken zu waschen.

Die Botschaft der Regierung ist, dass wir wissen, was sie vorhaben, und wir werden es nicht mehr zulassen", sagte Wallace.

Links:
US-Regierung veröffentlicht "Kreml-Bericht" mit Listen prominenter Politiker und Oligarchen
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Newcastle 24.2.2018: Polizei versagte komplett und lies Sex-Banden jahrelang Frauen und Mädchen missbrauchen
So „bestrafte“ britische Polizei Opfer sexueller Gewalt – Medien
https://de.sputniknews.com/panorama/20180224319692800-grossbritannien-polizei-opfer-sexuelle-gewalt-strafe/

<Die britische Polizei hat die Augen vor der Tätigkeit von Banden verschlossen, die mehrere Jahre lang Frauen und Mädchen in Newcastle sexuell missbraucht haben. Darüber schreibt die britische Zeitung „The Independent“ unter Verweis auf einen Bericht des früheren Anwalts David Spicer, der die Reaktion der Behörden auf diese Ereignisse untersuchte.

Laut dem Blatt ist es Spicer gelungen, zu klären, dass die Polizei vor dem Start der so genannten „Operation Sanctuary“ (Operation Heiligtum), in deren Ergebnis 17 Männer und eine Frau auf die Anklagebank gebracht werden konnten, auf derartige Vorfälle unregelmäßig reagiert habe.

Zudem habe sich herausgestellt, dass die Behörden Opfer dieser Sexualverbrechen „bestraft haben“, sie zur Änderung ihres Verhaltens und dazu aufgerufen hätten, sich von Gewalttätern fernzuhalten. Manche Opfer sollen sie der Lüge bezichtigt und sogar unter Beobachtung genommen haben.

 „Das war ein falsches Signal an die Täter. Die Tatsache, dass sie kaum eine strafrechtliche Verfolgung erfahren würden oder dass ihnen kaum die Möglichkeit genommen werde, ihre Opfer weiter zu missbrauchen, veranlasste sie, mit skrupelloser Beharrlichkeit zu handeln. Zudem entmutigte dies die Opfer, denen klar wurde, dass gegen die Täter nichts unternommen würde“, schreibt Spicer.

Die Banden sollen von 2011 bis 2014 in Newcastle ihr Unwesen getrieben haben. Laut den Ermittlungsbehörden haben sie Mädchen und junge Frauen im Alter von 13 bis 25 Jahren entweder betrunken gemacht oder mit Drogen vollgepumpt, um sie dann zu vergewaltigen. Insgesamt könne es sich um mehr als 700 Opfer handeln.

Die Opfer hätten erzählt, dass man sie im Schlaf oder aber während der Bewusstlosigkeit sexuell missbraucht habe.

Unter den Angeklagten gebe es Leute mit pakistanischen, bangladeschischen, indischen, iranischen, irakischen, kurdischen, türkischen, albanischen und osteuropäischen Wurzeln.

Der Richter ist laut „The Independent“ zu dem Schluss gelangt, dass die Täter die Opfer nicht wegen ihrer Rasse, sondern deshalb ausgewählt hätten, weil sie „jung, leicht zu beeindrucken, naiv und verwundbar“ gewesen seien.

In seinem Bericht habe Spicer auch darauf hingewiesen, dass es laut der Aussage eines Mädchens unter den Opfern auch Jungen gegeben habe, doch die Informationen über den sexuellen Missbrauch von Vertretern des männlichen Geschlechts würden wohl eher verschwiegen.

Ähnliche Episoden soll es auch in anderen britischen Städten gegeben haben: so in Rotherham, Rochdale und Oxfordshire. Spicer zufolge sei das Problem bis heute nicht aus der Welt geschaffen.

 „Leider geschieht das immer noch in Newcastle und anderen Städten, doch diese Stadt ist fest gewillt, dem Einhalt zu gebieten“, konstatiert er.>

Link: Prinzessin sexuell belästigt? Britin will „Dornröschen“ verbieten – Netz diskutiert

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13.3.2018: Zwei Russen sterben in London - und die Gerüchte brodeln, warum sie gestorben sind
Erneut wurde ein russischer Exilant tot in London aufgefunden
https://www.epochtimes.de/politik/europa/erneut-wurde-ein-russischer-exilant-tot-in-london-aufgefunden-a2373478.html

<In Großbritannien wurde ein weiterer russischer Exilant tot aufgefunden. Es handelt sich um einen früheren Geschäftspartner des Kreml-Kritikers Boris Beresowski – der seinerseits 2013 nahe London tot aufgefunden worden war.

In Großbritannien ist abermals ein russischer Exilant tot aufgefunden worden. Bei dem in London gefundenen Toten handle es sich um einen früheren Geschäftspartner des Kreml-Kritikers Boris Beresowski, der seinerseits 2013 nahe London tot aufgefunden worden war, berichteten britische und russische Medien am Dienstag.

Die britische Anti-Terror-Polizei leitete nach eigenen Angaben eine Untersuchung zu dem neuerlichen Todesfall ein. Britische Medien gaben den Namen des Toten mit Nikolai Gluschkow an.

Erst in der vergangenen Woche war in Großbritannien ein Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal verübt worden. Für die Tat macht die britische Regierung Russland verantwortlich.

Gluschkow soll Berichten zufolge Kontakte zum Kreml-Kritiker Beresowski gepflegt haben, der vor fünf Jahren stranguliert in seinem Haus nahe London aufgefunden worden war. Ein Fremdverschulden an seinem Tod hatte die Polizei damals nicht nachweisen können. (afp)>

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