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Islam-Terror - islamischer Terror - islamistischer Terror. Teil 11 - ab 9.4.2017

Die Scharia kommt NICHT von Muhammad - denn Muhammad ist ERFUNDEN.

"Muslime betrachten Kinder von „Ungläubigen“ (Kuffar) als Kriegsbeute."
aus: Das Schicksal christlicher Kinder im islamischen Pakistan (11. Mai 2018)
Friede und Heilung ist bei Mutter Erde. www.med-etc.com

Man muss den Tatsachen in die Augen schauen: Es wäre eben schon gut, wenn alle Religionen die Menschenrechte beachten müssten, und wenn die "Religionsfreiheit" endlich klar den Menschenrechten unterstellt würde. Aber die Justiz in Europa schläft lieber und behandelt nur extreme "Einzelfälle"...

Region Kairo 9.4.2017: Bombe explodiert in Kirche - 25 Tote: Explosion in Ägypten: 25 Tote, 70 Verletzte - Exklusiv-VIDEO aus Tanta -- Alexandria 9.4.2017: Bombe explodiert in Kirche - 16 Tote: Ägypten: 16 Tote und 35 Verletzte bei Explosion in Kirche in Alexandria - VIDEO -- England 14.5.2017: NEUER MUSLIM-TERROR: ÜBERFALL AUF FRAUEN IM AUTO BEI ROTLICHT: Frauen, schließt die Autotüren zu -- Philippinen 1.6.2017: Kampfeinsatz gegen kriminellen Islam bringt philippinische Soldaten um: Im Kampf gegen IslamistenPhilippinische Luftwaffe tötet eigene Soldaten -- 5.6.2017: Katar ist Hort des kriminellen IS - Emirate isolieren Katar: Schließung aller GrenzenNachbarn brechen Beziehungen zu Katar ab -- 5.6.2017: Boykott von Katar: Keine Flüge mehr nach Katar von arabischen Nachbarländern aus etc.: «Unterstützung von Terrorismus»: Nachbarländer stoppen Luftverkehr mit Katar -- 5.6.2017: Katar-Boykott: Börse in Katar stürzt ab: Nach Abbruch der Beziehungen: Katarische Börse erlebt Sturz -- 10.6.2017: Offiziell sind gar keine Forderungen an Katar eingegangen (!): Katars Außenminister: Doha hat keine Forderungen von Golfstaaten erhalten -- 11.6.2017: Saudi-Arabien verstärkt Terror gegen Katar: Diskriminierung bei Hadsch-Pilgerreisen gegen Katar-Bürger: Saudi Arabien verwehrt Bürgern von Katar Zutritt zu Pilgerstätte in Mekka – Medien -- Iran 12.6.2017: Die systematische Ausbildung von Frauen zu Mörderinnen (Ninjas) mit japanischer Kampfkunst "Ninjutsu": Hier werden Frauen zu Ninjas ausgebildet – FOTOs -- Tunesien 17.6.2017: Wer im Ramadan öffentlich Raucht, ist "unanständig" und bekommt Staatshotel: Absurdes Urteil: Im Ramadan geraucht: Tunesier muss ins Gefängnis -- Golfstaaten gegen Katar 23.6.2017: Al-Jazeera schliessen, mit Iran brechen, Türken rauswerfen: Golfstaaten stellen Katar Ultimatum -- Schweinz (Schweiz) 27.6.2017: Präsident des Islamischen Zentralrats (Nicolas Blancho) schützt Steinigung für Frauen nach "Ehebruch": Nicolas Blancho rechtfertigt Steinigug -- 28.6.2017: IS-Folter an Jesidenfrauen: Kindermord und Kannibalismus: ISIS: „Wir haben Deinen Sohn gekocht. Das ist es, was Du gerade gegessen hast!“ -- 1.7.2017: IS hat neues Zentrum in der Türkei: Ex-Anti-Terrorchef packt aus: Radikale Islamisten bilden Tiefen Staat in der Türkei (Teil I) -- Berlin 2.7.2017: Imamin Seyran Ates erhält Morddrohungen aus der Türkei von Erdogan-Türken: 100 Morddrohungen: D: Liberale Imamin braucht 24-      h- Polizeischutz -- 2.7.2017: Katar lehnt Ultimatum von Saudi-Arabien ab: Katar weist Forderungen von Golfstaaten endgültig zurück -- 26.6.2017: Katar-Ultimatum: Katar soll Inspektionen erhalten und seine Souveränität abgeben: Unrealistische Forderungen an Katar verraten die wahren Gründe der Blockade -- 4.7.2017: Katar will Schadenersatz für die Saudi-Sanktionen - und holt schweinzer Anwälte -- 4.7.2017: Katar will Schadenersatz für die Saudi-Sanktionen - und holt schweinzer Anwälte: Entschädigung für Sanktionen: Katar holt Schweizer Anwälte für Rachefeldzug -- 4.7.2017: Die "USA" mit Obama+Clinton finanzierten den IS - der IS mordete, versklavte, vergewaltigte, trieb Menschenhandel etc. - Beispiel Jesiden: Sara berichtet: Sie behandelten uns wie Tiere. Ich wurde vom IS versklavt und misshandelt und habe dennoch überlebt --

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Literaturempffehlung:
-- F. William Engdahl: Amerikas heiliger Krieg. Was die USA mit dem "Krieg gegen den Terror" wirklich bezwecken; Kopp-Verlag
-- Jeremy Scahill: Schmutzige Kriege. Amerikas geheime Kommandoaktionen; Kunstmann-Verlag
-- Sabatina James: Scharia in Deutschland -- Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen

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Region Kairo 9.4.2017: Bombe explodiert in Kirche - 25 Tote
Explosion
in Ägypten: 25 Tote, 70 Verletzte - Exklusiv-VIDEO aus Tanta
https://de.sputniknews.com/panorama/20170409315253950-explosion-kairo-kirche/

<Bei einer Explosion in der koptisch-orthodoxen St. Georgskirche nördlich von Kairo sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen, 42 weitere haben Verletzungen erlitten.

Die St. Georgskirche in der nordägyptischen Stadt Tanta wurde dem staatlichen Fernsehen zufolge Samstagmorgen von einer Explosion erschüttert. Mindestens 13 Menschen seien dabei ums Leben gekommen und etwa 70 verletzt worden.

Die Zahl der Toten ist inzwischen Medienberichten zufolge auf 25 gestiegen, der TV-Sender Al Mayadeen berichtet von 30 Opfern. Zu der Explosion bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS, Daesh), wie der TV-Sender Al Arabiya bercihtet.

Das ägyptische Gesundheitsministerium hat bislang 25 Todesopfer und 71 Velertzte bestätigt.

Der Sprecher des ägyptischen Außenministers, Ahmed Abu Zeid, geht im Zusammenhang mit der jüngsten Explosion von Terrorismus aus. "Der Terror erschüttert erneut Ägypten, diesmal am Palmsonntag", schrieb er via Twitter. "Ein ekelhafter und verfehlter Versuch gegen alle Ägypter.">

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Alexandria 9.4.2017: Bombe explodiert in Kirche - 16 Tote
Ägypten: 16 Tote und 35 Verletzte bei Explosion in Kirche in Alexandria - VIDEO
https://de.sputniknews.com/panorama/20170409315255917-explosion-kirche-alexandria/

<In der koptisch-orthodoxen St.-Markus-Kathedrale in der zweitgrößten Stadt des Landes Alexandria hat es laut dem Ägyptischen Fernsehen eine Explosion gegeben. Das ist bereits die dritte Detonation, die Ägypten an Palmsonntag erschüttert.

Dem ägyptischen TV-Sender zufolge verübte ein Selbstmordattentäter vor dem Kircheneingang ein Anschlag. Darüber hinaus sei ein Sprengsatz explodiert worden.

In der Kirche sollen sich sehr viele Menschen befinden, die zum feierlichen Palmsonntag-Gottesdienste gekommen waren.

Nach Angaben des ägyptischen Innenministeriums kam dabei auch der Chef des Ermittlungskomitees der städtischen Polizei ums Leben.

Zu der Tat bekannte sich inzwischen die Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS, Daesh).

Der TV-Sender Al Arabia berichtet von sechs Toten. Nach Angaben der Agentur AFP kamen 11 Menschen bei der Explosion ums Leben. Wie das ägyptische Gesundheitsministerium offiziell bekannt gab, kamen 16 Personen bei der Explosion ums Leben, etwa 35 weitere wurden verletzt.

In den vergangenen Jahren waren bei einem verheerenden Anschlag auf die christliche Minderheit Ägyptens mindestens 25 Menschen getötet und 59 Menschen verletzt worden.>

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England 14.5.2017: NEUER MUSLIM-TERROR: ÜBERFALL AUF FRAUEN IM AUTO BEI ROTLICHT
Frauen, schließt die Autotüren zu
http://www.journalistenwatch.com/2017/05/14/frauen-schliesst-die-autotueren-zu/

<In der britischen Stadt Stockport im Raum Manchester sehen sich Frauen einer neuen Bedrohung gegenüber. In den letzten Tagen wurden Frauen, die in ihren Autos an der roten Ampel hielten, wiederholt von Männern angegriffen. Die ca. 20jährigen „Asiaten“, – im englischen der Neusprechbegriff für Pakistaner – versuchten, die Türen zu öffnen und in die Fahrzeuge einzusteigen.

Eine Frau berichtet von dem beängstigenden Erlebnis auf Facebook.“ Bitte, liebe Frauen, schließt Euch in Euren Autos ein! Zum Glück waren meine Türen verschlossen. Ich entkam noch bei Rot und wäre fast mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen. Ich zittere immer noch am ganzen Körper. Fahrt vorsichtig und beobachtet, was um Euch herum los ist“, so das Opfer.

Eine andere 45-jährige Frau hatte das gleiche erschreckende Erlebnis. Sie wurde gleich von drei Männern attackiert. Einer versuchte sie zu stoppen, indem er sich vor ihren Wagen stellte, während von den Seiten zwei andere Männer versuchten, die Türen zu öffnen. Auch sie konnte im letzten Moment entkommen.

„Es ist absolut beängstigend. Die Leute müssen gewarnt werden. Ich fühle mich bedroht und habe Angst um meine beiden Töchter“ erzählt sie.

Auch Frauen, die  selbst nicht mehr fahren, weil sie vielleicht einen zu viel getrunken haben und vertrauensvoll in ein Taxi steigen, können sich nicht mehr sicher fühlen.

Das weiß jetzt auch eine junge Frau aus Wiesbaden. Sie wurde auf ihrem Heimweg von der Diskothek „Europlace“ von dem Taxifahrer vergewaltigt. Der Mann habe ausgenutzt, dass die 23jährige angetrunken gewesen sei, so die Polizei.

Der Täter soll ungefähr 40 Jahre alt und dick sein. Die Frau beschreibt ihn vorsichtig mit den Worten, er habe dunkle kurze Haare, einen kurz rasierten Vollbart und eine „etwas dunklere“ Hautfarbe. Ihrer Meinung nach könne er aus dem „mittleren Osten“ stammen.>

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Philippinen 1.6.2017: Kampfeinsatz gegen kriminellen Islam bringt philippinische Soldaten um
Im Kampf gegen IslamistenPhilippinische Luftwaffe tötet eigene Soldaten
http://www.n-tv.de/politik/Philippinische-Luftwaffe-toetet-eigene-Soldaten-article19869603.html

<Bei schweren Kämpfen mit Islamisten auf der Insel Mindanao greifen philippinische Soldaten versehentlich ihre eigenen Kameraden an. Zehn Männer verlieren ihr Leben. Präsident Duterte kündigt weiter ein brutales Vorgehen ohne Rücksicht auf Verluste an.

Im Kampf gegen islamistische Rebellen hat die philippinische Luftwaffe irrtümlich mindestens zehn eigene Soldaten getötet. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums kamen die Männer in der umkämpften Stadt Marawi bei einem Luftangriff ums Leben, der eigentlich den Rebellen galt.

Verteidigungsminister Delfin Lorenzana sagte in der Hauptstadt Manila: "Wir haben zehn (Soldaten) verloren. Acht sind verwundet. Das ist traurig. Aber manchmal passiert so etwas." Die Stadt Marawi auf der Insel Mindanao - etwa 800 Kilometer südlich von Manila - wird seit Dienstag vergangener Woche von Regierungstruppen und islamistischen Rebellen umkämpft.

Bei den Kämpfen setzte das Militär neben der Luftwaffe auch Panzer und schwere Artillerie ein. Es gab bereits mehr als 140 Tote. Von den mehr als 200.000 Einwohnern sind inzwischen Zehntausende geflohen. Doch mehr als 2000 Bürger sollen in umkämpften Stadtbezirken in der Falle sitzen. Auch die nördlich von Marawi gelegene Stadt Iligan wurde von den Sicherheitskräften abgeriegelt - so sollte verhindert werden, dass sich Rebellen unter die Einwohner mischen.

Präsident Rodrigo Duterte verhängte das Kriegsrecht über die gesamte Insel Mindanao mit der Aussicht, dies auch für das gesamte Land zu tun. Er kündigte an: "Ich werde brutal sein. Wenn das den Tod von vielen Leuten bedeuten sollte, dann sei es so." Vor Soldaten sprach er davon, Armeeangehörige für ausufernde Brutalität nicht zur Verantwortung zu ziehen. Drei Frauen zu vergewaltigen, sei zum Beispiel in Ordnung, so der Präsident.

Quelle: n-tv.de , vni/dpa>

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"USA" 2.6.2017: Wenn Halal-Produkte Schweinefleisch drauf haben, kann das 100.000e Dollar Schadenersatz bringen
Muslim bekam Halal-Pizza mit Schweinefleisch – jetzt klagt er auf 100 Millionen Dollar Schadenersatz
http://www.freiezeiten.net/muslim-bekam-halal-pizza-mit-schweineleisch-jetzt-klagt-er-auf-100-millionen-dollar-schadensersatz

<02.06.2017 - 12:07 Uhr

Ausland. Ein muslimischer Mann in den USA hat die Restaurantkette "Little Ceasars" auf 100 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Der Grund: Seine Pizza war mit Schweinefleisch belegt.

Der Muslim sagte, er habe eine Halal-Pizza in einer Filiale in Dearborn (Michigan) bestellt. Nachdem er und seine Frau davon probiert hätten, sei ihnen klar geworden: Auf der Pizza ist Schweinefleisch.

Diese Sorte Fleisch ist jedoch nicht islamkonform. Deswegen fühle sich der Mann schwer gekränkt. In seiner detaillierten Klageschrift schreibt der Mann, dass er zu "Little Ceasars" zurückgegangen sei – und erneut habe er Schweinefleisch auf seine sogenannte Halal-Pizza bekommen.

Jetzt verklagt er die internationale Restaurantkette, die hauptsächlich Pizzen verkauft. Er will jedoch keine neue Pizza, sondern Schadensersatz in Höhe von 100 Millionen Dollar.

Es klingt absurd: Aber der Nachrichtensender WXYZ Detroit berichtet über einen ähnlichen Fall vor sechs Jahren. Damals erhielt ein Muslim einen Halal-Burger mit Schweinefleisch bei McDonalds. Der Muslim verklagte den Fastfood-Riesen und erstritt sich 700.000 Dollar.

Halal ist eine Bezeichnung für alles, was ein Muslim gemäß dem Islam konsumieren darf. Das Gegenteil von Halal ist Haram.>

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5.6.2017: Katar ist Hort des kriminellen IS - Emirate isolieren Katar
Schließung aller Grenzen
Nachbarn brechen Beziehungen zu Katar ab
http://www.n-tv.de/politik/Nachbarn-brechen-Beziehungen-zu-Katar-ab-article19874640.html

<Die Emirate starten eine diplomatische Offensive gegen Katar. Sie schließen sämtliche Grenzen und weisen Bürger Katars aus. Begründet wird die Abwendung mit Katars Haltung zu terroristischen Milizen. Der Iran zeigt sich besorgt, aber auch schadenfroh.

Das Emirat Katar ist überraschend von seinen Nachbarn isoliert worden. In einer offenkundig konzertierten Aktion brachen Bahrain, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und auch Ägypten alle diplomatischen Beziehungen zu Katar ab.

Grund für diese Maßnahme sei Dohas "anhaltende Unterstützung des Terrorismus im Jemen und in Syrien", so die Begründung Saudi-Arabiens. Das berichtet der Sender Al-Arabiya. Bahrain wirft Katar vor, Vereinbarungen und Grundsätze des Völkerrechts eklatant verletzt zu haben - "ohne Rücksicht auf Werte, Gesetze oder Moral". Zudem soll das Land Medien aufgestachelt und terroristische Gruppen im Iran unterstützt haben. Ägypten erklärte: "Katar hat die Ideologie von Al-Quaida beworben und Anhänger des Islamischen Staates sowie terroristische Operationen im Sinai unterstützt."

Die unmittelbaren Nachbarn des Emirats erklärten alle Landes- sowie Luft- und Seegrenzen für geschlossen. Die saudische Luftfahrtbehörde verbot nach eigenen Angaben allen katarischen Maschinen die Landung. Zudem untersagte sie allen in Saudi-Arabien registrierten Luftlinien Starts in Richtung Katar, wie die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA meldete. Katars Flugzeuge dürften zudem Saudi-Arabien von Dienstag an nicht mehr überfliegen. Auch Bahrain stoppte alle Flüge von und nach Katar. Das Land hat seinen Bürgern dem Bericht zufolge verboten, nach Katar zu reisen oder dort zu wohnen.

Katars Emir, Scheich Hamad Al-Thani, hatte sich erst vor rund zwei Wochen mit US-Präsident Donald Trump während seiner Reise in den Nahen Osten getroffen. Im Jahr 2022 soll in Katar die Fußballweltmeisterschaft stattfinden.

Iran: Krise schädlich für die Region

Der Iran reagierte mit Sorge, aber auch mit Schadenfreude auf die diplomatische Krise: "Von dieser Krise hat keiner der Staaten etwas (...) Die ist schädlich und gefährdet nur die gemeinsamen regionalen Interessen" sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi. Sanktionen gegen Katar könnten die Probleme definitiv nicht lösen.

Der Bruch löste im Iran aber auch Schadenfreude aus: "Das war wohl der erste Riss in der (Anti-Iran)-Koalition und auch das erste Ergebnis des Schwerttanzes in Riad", twitterte Hamid Aboutalebi, Vize-Stabschef im Präsidialamt. Er sei verwundert, wie politisch "zerbrechlich die arabischen Staaten sein müssen, wenn ein kleines Emirat wie Katar für sie zu einer strategischen Gefahr wird".

Trump hatte während eines Gipfeltreffens die arabischen Verbündeten auf ein gemeinsames Vorgehen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sowie eine gemeinsame Front gegen den Iran eingeschworen. Für politische Kommentatoren in Teheran waren die Glückwünsche von Katars Emir, Scheich Tamim bin Hamid al-Thani, an den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani nach dessen Wiederwahl im Mai Ausgangspunkt für die Isolierung Katars.

Ruhani hatte für eine effektive Zusammenarbeit aller Regionalstaaten für die Bewältigung der Krisen - dabei insbesondere für den Kampf gegen den Terrorismus - plädiert. Laut Präsidialamt in Teheran soll Al-Thani gesagt haben, dass er diesbezüglich "keine Hindernisse" sehe.

Der mehrheitlich schiitische Iran rivalisiert mit den sunnitischen arabischen Königshäusern am Persischen Golf um Einfluss und Vormacht in der Region. In den Konflikten im Irak, in Syrien und im Jemen unterstützen sie jeweils andere Parteien.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa>

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20 minuten online, Logo

5.6.2017: Boykott von Katar: Keine Flüge mehr nach Katar von arabischen Nachbarländern aus etc.
«Unterstützung von Terrorismus»: Nachbarländer stoppen Luftverkehr mit Katar
http://www.20min.ch/ausland/news/story/16485154

<Diplomatische Krise auf der arabischen Halbinsel: Das Emirat ist überraschend von seinen Nachbarn isoliert worden. Auch der Flugverkehr ist betroffen.

Al-Jazeera geschlossen

Saudi-Arabien hat das lokale Büro des Nachrichtensenders al-Jazeera in dem Königreich geschlossen und dem Sender aus Katar die Lizenz entzogen. Al-Jazeera habe Terrororganisationen unterstützt und versucht, die nationale Souveränität Saudi-Arabiens zu stören.

Das meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Montag mit Verweis auf das saudische Ministerium für Kultur und Information. Mehrere arabische Länder, darunter Katars Nachbarländer Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hatten am Montag die diplomatischen Beziehungen zu dem Wüsten-Emirat abgebrochen.

Sieben Länder isolieren Katar

Fünf arabische Länder haben am Montag ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Bahrain, Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate gaben bekannt, dass sie ihr diplomatisches Personal aus Katar zurückziehen würden. Später verlautete auch von der international anerkannten Regierung im Jemen, dass sie ihre Verbindungen zu Katar gekappt habe. Saudi-Arabien teilte mit, dass katarische Soldaten aus dem laufenden Krieg im Jemen abgezogen würden, wo die Saudi-Araber eine Koalition gegen schiitische Huthi-Rebellen anführen.

Katars Diplomaten müssen auch Bahrain, Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate auf deren Wunsch hin verlassen. Die Entscheidung der Länder vom Montag vergrössert die Kluft zwischen Golfnationen wegen Katars mutmasslicher Unterstützung für islamistische Gruppen und seiner Beziehungen zum Iran. Katar hat bestritten, extremistische Gruppen zu finanzieren. Das katarische Aussenministerium teilte am Montag mit, es gebe «keine legitime Rechtfertigung» für den Entschluss der Länder.

Inzwischen wollen auch Libyen und auf die Malediven nicht mehr diplomatisch mit Katar zusammenarbeiten. Von dem Vorgehen ist auch der Luftverkehr betroffen.

Katar bestreitet Vorwürfe

Katar hat bestritten, extremistische Gruppen zu finanzieren. Das katarische Aussenministerium teilte am Montag mit, es gebe «keine legitime Rechtfertigung» für den Entschluss der Länder.

Rex Tillerson nimmt Stellung

Aus Sydney meldete sich US-Aussenminister Rex Tillerson zu Wort. Er ermahnte alle Beteiligten, die Probleme zu lösen. «Wir möchten die Parteien ermutigen, sich an einen Tisch zu setzen», sagte Tillerson, der sich gerade auf Auslandbesuch in Australien befindet. Es sei wichtig, dass der Kooperationsrat der Arabischen Staaten des Golfes (GCC) vereint bleibe. Zum GCC gehört neben Saudiarabien und Bahrain auch Katar.

Botschafter muss Ägypten verlassen

Das ägyptische Aussenministerium gab dem katarischen Botschafter in Kairo 48 Stunden Zeit, um das Land zu verlassen. Es rief auch seinen eigenen Botschafter in Doha nach Hause zurück. Nach Angaben des Ministeriums setzt Ägypten auch Luft- und Schiffsverbindungen nach Katar aus. Der ägyptische Luftraum werde wegen der nationalen Sicherheit für katarische Flugzeuge gesperrt.

Diverse Flüge gestrichen

Nach dem Abbruch aller diplomatischen Beziehungen zu Katar stoppen Saudi-Arabien und Bahrain auch den Luftverkehr mit dem Emirat. Die saudische Luftfahrtbehörde verbot am Montag nach eigenen Angaben allen katarischen Maschinen die Landung. Zudem untersagte sie allen in Saudi-Arabien registrierten Luftlinien Starts in Richtung Katar, wie die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA meldete. Katars Flugzeuge dürften zudem Saudi-Arabien von Dienstag an nicht mehr überfliegen. Auch Bahrain stoppte alle Flüge von und nach Katar.

Als Reaktion auf die diplomatische Krise stellten mehrere Fluglinien aus Golfstaaten ihre Flüge nach Katar ein. Dazu gehörten unter anderem Etihad Airways, Emirates, Flydubai und Gulf Air.

Finanzierung von Terror

Auch die von Saudiarabien angeführte Militärkoalition, die seit März 2015 Luftangriffe auf mutmassliche Stellungen von Aufständischen im Jemen fliegt, schloss Katar aus. Grund dafür sei die Unterstützung des Emirats von «terroristischen Organisationen im Jemen, darunter al-Qaida und Daesh (die Terrormiliz Islamischer Staat)», hiess es in der Erklärung, welche die amtliche saudische Nachrichtenagentur SPA verbreitete.

In den vergangenen Wochen hatte es unter anderem mehrere US-Medienberichte gegeben, die der Führung in Doha die Finanzierung von terroristischen Gruppen vorwarfen. Katar ist Teil der US-geführten Koalition im Kampf gegen die IS-Miliz.

Die Auflösung der diplomatischen Beziehungen kommt einen Tag, nachdem Katar die Hamas gebeten haben soll, das Land zu verlassen – wegen «Druck von aussen». Zwar habe die Hamas die Meldung gemäss Medienberichten dementiert, dennoch sollen einige Mitglieder das Land verlassen haben.

Schwelender Konflikt

Mehrere arabische Staaten hegen tiefes Misstrauen gegenüber Katar, das enge Verbindungen zur von ihnen verbotenen Muslimbruderschaft pflegt.

Ende Mai war ein sei längerem schwelender Konflikt mit Katar offen ausgebrochen, nachdem durch einen angeblichen Hackerangriff falsche Meldungen über die katarische Nachrichtenagentur verbreitet wurden. Die vier Länder hatten damals den Zugang zu Webseiten von Katars Nachrichtensender al-Jazeera blockiert.

In dem Artikel hatte es geheissen, Katars Emir Tamim bin Hamad Al Thani habe arabische Nachbarländer kritisiert und den schiitischen Iran als Staat gelobt, der zu Stabilität in der Region beitrage. Eine solche Aussage wäre heikel, weil die meisten Golfstaaten den Iran als Erzrivalen ansehen.

Hackerangriff

In der angeblichen Erklärung des Scheichs ging es auch um politische Themen in Bezug auf Israel, sowie um die Beziehungen von Katar zu US-Präsident Donald Trump.

Das katarische Aussenministerium teilte damals mit, Unbekannte hätten die Nachrichtenseite der Qatar News Agency (QNA) gehackt und einen gefälschten Bericht über eine Rede von Scheich Tamim verbreitet. Das gelte auch für das Twitter-Konto der QNA. Arabische Medien hatten berichtet, die Agentur habe über Twitter gemeldet, Katar ziehe seine Botschafter aus fünf Golfstaaten ab. Der Vorfall ereignete sich wenige Tage, nachdem US-Präsident Trump den Iran bei seinem Besuch in Saudiarabien scharf angegriffen hatte. Dafür erhielt er von den Golfstaaten viel Lob.

(roy/chi/sda/afp)>

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5.6.2017: Katar-Boykott: Börse in Katar stürzt ab
Nach
Abbruch der Beziehungen: Katarische Börse erlebt Sturz
https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20170605316023077-katar-boerse-sturz/

<Die katarische Börse hat einen Sturz von 7,6 Prozent in der ersten Stunde nach der Öffnung erlebt, nachdem bereits fünf Länder am Montag die diplomatischen Beziehungen zu Doha abgebrochen hatten. Dies berichtet die Agentur Reuters.

Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Montagmorgen den Abbruch der Beziehungen zu Katar verkündet. Diese Staaten werfen Doha die Unterstützung terroristischer Organisationen sowie eine Destabilisierung der inneren Situation in den vier Ländern vor.

Später verkündete auch Jemen, die diplomatischen Beziehungen zu Katar abzubrechen.>

Link: Jemen verkündet Abbruch diplomatischer Beziehungen zu Katar – Medien

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Link:
Eklat am Golf: Katars Außenminister eilt nach Moskau

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10.6.2017: Offiziell sind gar keine Forderungen an Katar eingegangen (!)
Katars
Außenminister: Doha hat keine Forderungen von Golfstaaten erhalten
https://de.sputniknews.com/politik/20170610316116630-katars-aussenminister--keine-forderungen-golf-staaten/

<Laut dem katarischen Außenminister Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al-Thani hat das Emirat keine Forderungen seitens der Golfstaaten erhalten.

„Wir schätzen die Vermittlung von Kuwaits Emir und unterstützen ihn, um diese Krise zu bereinigen, aber wir haben keine Forderungen seitens der Golfstaaten erhalten“, sagte Al-Thani in einem Interview für den TV-Sender RT Arabic.

Am Samstag besuchte Al-Thani Moskau und führte Verhandlungen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow.

Am Montag hatten Ägypten, Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Libyen sowie Jemen, die Malediven und Mauritius die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Sie warfen dem Emirat „Unterstützung des Terrorismus“ und „Destabilisierung der Lage im Nahen Osten“ vor.>

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11.6.2017: Saudi-Arabien verstärkt Terror gegen Katar: Diskriminierung bei Hadsch-Pilgerreisen gegen Katar-Bürger
Saudi
Arabien verwehrt Bürgern von Katar Zutritt zu Pilgerstätte in Mekka Medien
https://de.sputniknews.com/politik/20170611316120518-buerger-/

<Die katarische Nationale Menschenrechtskommission (NHRC) hat Beschwerden von Pilgern erhalten, denen die saudi-arabischen Behörden den Zutritt zu der Grand Moschee Al-Masjid al-Haram in Mekka untersagt haben, wie die örtlichen Medien am Sonntag berichten.

Der Leiter der katarischen Nationalen Menschenrechtskommission, Ali bin Smaikh Al-Marri, distanzierte sich von dem Vorfall, indem er ihn als Verletzung des Menschenrechts auf Durchführung von religiösen Ritualen, das in der Menschenrechtskonventionen verankert ist, bezeichnet hat. Darüber berichtet der katarische TV-Sender Al-Jazeera unter Verweis auf die Zeitung Al-Sharq.

Die Moschee al-Haram ist mit 400-Quadratmetern Fläche die größte Moschee in der Welt, wo sich im Innenhof das Hauptheiligtum des Islams befindet – Kaaba. Die Moschee hat neun Minarette, deren Höhe sich auf 95 Meter beläuft, sowie 500 Marmorsäulen. Al-Masjid al-Haram kann mehr als eine Million Menschen gleichzeitig aufnehmen.

Die Zeitung „Wsgljad“ hat ausführlich über die Probleme berichtet, auf welche Katar wegen des Abbruchs der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu mehreren Ländern des Persischen Golfs, einschließlich VAE und Saudi-Arabien, gestoßen ist. Allerdings haben die katarischen Behörden die Bürger anderer Staaten, die den Abbruch der diplomatischen  Beziehungen zu Doha erklärt haben, nicht aus dem Land ausgewiesen.

Den jüngsten Berichten zufolge hat sich Katar bei Russland für die Unterstützung bei der Überwindung der ausgebrochenen politischen Krise bedankt.>

Links:
Saudi-Arabien stellt Ultimatum an Katar: 10 Bedingungen, 24 Stunden

Keine Diplomatie, kein Hadsch: Iraner müssen auf Mekka-Reise verzichten

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Iran 12.6.2017: Die systematische Ausbildung von Frauen zu Mörderinnen (Ninjas) mit japanischer Kampfkunst "Ninjutsu"
Hier
werden Frauen zu Ninjas ausgebildet FOTOs
https://de.sputniknews.com/panorama/20170612316133308-frauen-ninjas-iran-ausbildung/

<Im Iran werden über 4.000 Frauen zu Ninjas ausgebildet. Sie lernen dort an Wänden zu klettern, sich auf Bergen zu verstecken und Feinden den Hals „lautlos abzuschneiden“, schreibt „The Daily Mail“.

Die weiblichen Ninjas heißen Kunoichi: Sie trainiern Ninjutsu, eine der tödlichsten Techniken der Kampfkunst, die in Japan erfunden und zwischen 1185 und 1868 von Söldnern praktiziert worden war, heißt es. Die Ausbildung findet ungefähr 40 Kilometer von der iranischen Hauptstadt Teheran entfernt statt. Dort befindet sich „Jughin Castle“, wo im Jahr 1989 der Klub für diese Kampfkunst gegründet wurde.

Die Frauen lernen unter anderem den Umgang mit Waffen – mit Schwertern, Nunchucks oder Wurfsternen, die manchen wohl aus Filmen bekannt sind. Durch das Training wollen die künftigen Ninjas ihr Selbstwertgefühl als Frau in der sonst von den Männern dominierten Welt stärken, heißt es.>

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Tunesien 17.6.2017: Wer im Ramadan öffentlich Raucht, ist "unanständig" und bekommt Staatshotel
Absurdes Urteil: Im Ramadan geraucht: Tunesier muss ins Gefängnis
http://www.krone.at/viral/im-ramadan-geraucht-tunesier-muss-ins-gefaengnis-absurdes-urteil-story-574575

<Wegen Rauchens im Fastenmonat Ramadan muss ein Mann in Tunesien jetzt ins Gefängnis. Ein Gericht in der nördlichen Stadt Bizerte habe ihn wegen unanständigen Verhaltens zu einem Monat Haft verurteilt, berichtet Amnesty International. Der "Kriminelle" hatte vor einem Gerichtsgebäude der Stadt geraucht - am Tag darauf war er bereits verurteilt.

Den Angaben der Menschenrechtsorganisation hatte dasselbe Gericht bereits Anfang des Monats bereits vier weitere Männer verurteilt, weil diese tagsüber in der Öffentlichkeit gegessen hatten. Amnesty bezeichnete die Strafen als eine "absurde Verletzung der persönlichen Freiheit". Es gebe in Tunesien gar keine Gesetze, die das Fasten während des Ramadan vorschrieben.

In der arabischen Welt gibt es im Fastenmonat immer wieder vereinzelte Festnahmen wegen nicht eingehaltener Fastenregeln. Im Ramadan sind Muslime aufgerufen, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen, Getränke, Zigaretten und Sex zu verzichten. Das öffentliche Fastenbrechen vor dem Abend empfinden viele Gläubige als Affront.>

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Golfstaaten gegen Katar 23.6.2017: Al-Jazeera schliessen, mit Iran brechen, Türken rauswerfen
Golfstaaten
stellen Katar Ultimatum
https://de.sputniknews.com/politik/20170623316290546-golfstaaten-katar-ultimatum/

<Die Arabischen Staaten verlangen von Katar, den TV-Sender Al-Jazeera zu schließen, seine diplomatischen Beziehungen zum Iran zu beenden und einen türkischen Militärstützpunkt stillzulegen. Dies meldet AP am Freitag.

Die komplette Liste der Forderungen, die die diplomatische Krise zwischen Katar und Saudi-Arabien, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie dem Bahrain beenden soll, besteht demnach aus 13 Punkten: Darunter werde auch gefordert, dass Katar alle Verbindungen zur Muslimbruderschaft, der Hisbollah, Al-Qaida und allen mit der Terrormiliz IS (auch Islamischer Staat, Daesh) verbundenen Gruppen abbrechen soll. Zudem solle es Kompensationszahlungen in bislang unbekannter Höhe leisten.

Schließlich soll Katar Staatsbürgern aus Saudi-Arabien, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Bahrain die Einbürgerung verweigern und all diejenigen ausweisen, die sich derzeit im Land befinden. Doha solle auch alle Menschen überstellen, die von den vier Ländern wegen terroristischer Aktivitäten gesucht werden. 

Die Liste habe Kuwait als Vermittler übergegeben. Katar habe zehn Tage Zeit, die Forderungen umzusetzen.

Die Forderungsliste enthalte auch Punkte, die Katar bereits zuvor klar abgelehnt hatte – beispielweise die Schließung von Al-Jazeera. Die katarische Regierung wolle auch nicht verhandeln, solange die Blockade nicht aufgehoben werde. Sollte Katar dennoch auf die Forderungen eingehen, müsste das Land auch einer bis zu zehn Jahre dauernden Überprüfung der Maßnahmen zustimmen.

Am 5. Juni hatten Ägypten, Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Libyen sowie Jemen, die Malediven und Mauritius die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen, den Flug- und Schiffsverkehr gestoppt und die Grenzen geschlossen. Sie warfen dem Emirat „Unterstützung des Terrorismus“ und „Destabilisierung der Lage im Nahen Osten“ vor.>

Links:
Katar bricht aus dem Kessel aus

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26.6.2017: Katar-Ultimatum: Katar soll Inspektionen erhalten und seine Souveränität abgeben
Unrealistische Forderungen an Katar verraten die wahren Gründe der Blockade
http://offiziere.ch/?p=31250

von Patrick Truffer (English version). Er arbeitet seit über 15 Jahren in der Schweizer Armee, verfügt über einen Bachelor in Staatswissenschaften der ETH Zürich und über einen Master in Internationale Beziehungen der Freien Universität Berlin.

Unter anderem auf Druck der USA wurde letzten Freitag Katar eine von Saudi-Arabien, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain zusammengestellte Liste mit dreizehn Forderungen übergeben. Die vier Staaten verlangen eine Umsetzung dieser Forderungen innerhalb der nächsten 10 Tage, um die Aufhebung der seit zwei Wochen andauernde Blockade zu erwirken. Im höchst unwahrscheinlichen Fall, dass Katar bei diesen Forderungen einwilligen sollte, würde die Einhaltung der Forderungen durch die vier Staaten im ersten Jahr monatlich, im zweiten Jahr vierteljährlich und in den darauf folgenden zehn Jahren jährlich überprüft werden. Faktisch käme diesem einen Souveränitätsverzicht gleich und ist nur schon von diesem Aspekt her kaum akzeptierbar. Angesichts dieser weitreichenden versuchten Einflussnahme der vier Staaten auf einen unabhängigen souveränen Staat mutet die aufgestellte Forderung, dass Katar sich zukünftig nicht mehr in die inneren Angelegenheiten der vier Staaten einmischen dürfe schon beinahe zynisch an. Ausserdem solle Katar für die Folgen seiner Politik der letzten Jahre den vier Staaten Reparationszahlungen entrichten müssen, wobei keine Summe genannt wird. Die Liste der Forderungen zeigt deutlich auf, dass es den vier Staaten weniger um die Eindämmung des Terrorismus im Sinne westlicher Denkweise geht, sondern mehr um die Ausweitung ihres regionalen Machtanspruchs, der Disziplinierung Katars sowie dem Ausschalten oppositioneller Strömungen und regimekritischen Stimmen. Für den Fall, dass Katar den Forderungen nicht nachkommen sollte, werden jedoch keine weiteren Konsequenzen formuliert. Wahrscheinlich wäre eine dauerhafte diplomatische und wirtschaftliche Trennung — eine militärische Eskalation ist momentan jedoch eher unwahrscheinlich.

Nicht nur wird von Katar verlangt die diplomatischen Beziehungen mit Iran abzubrechen, sondern auch von einer türkischen Militärpräsenz in Katar und einer militärischen Zusammenarbeit mit der Türkei abzusehen. Katar wird auch dieser Forderung kaum nachkommen, denn im Gegenteil haben durch die Blockade die wirtschaftlichen Beziehungen Katars zu Iran und der Türkei an Wichtigkeit zugenommen. Gemäss Angaben der iranischen Financial Tribune, verfrachtet der Iran seit Verhängung des Blockade täglich rund 1’100 Tonnen Früchte und Gemüse nach Doha. Doch das ist nur der Anfang: bis jetzt wurde 66 Tonnen Rindfleisch geliefert und weitere 90 Tonnen werden erwartet. Die Lieferung grosser Mengen Eier und Stahl für Katars ambitionierten Infrastrukturprojekten könnten folgen. Ausserdem hat der Iran den Luftraum geöffnet, was für Anlieferungen aus der Türkei entscheidend ist. Die Türkei konnte in den rund zwei Wochen der Blockade Güter für rund 32,5 Millionen US-Dollar nach Katar exportieren, wobei davon 12,5 Millionen US-Dollar auf Nahrungsmittel fallen — das entspricht ungefähr dem Dreifachen der Exporte vor der Blockade und umfasste rund 100 Frachtflugzeuge (Daren Butler, “Turkey Rejects Call to Shut Military Base in Qatar“, Reuters, 23.06.2017). Auch wenn Saudi-Arabien eine Einmischung in seine regionale Einflusssphäre zulassen will weder von Seiten Irans noch von Seiten Türkei zulassen will, hat das Königreich mit der Blockade genau das Gegenteil erzielt: Eine Stärkung der Beziehungen zwischen der Türkei, Iran und Katar zum Nachteil Saudi-Arabiens sowie die Öffnung eines lukrativen Absatzmarktes für die beiden anliefernden Staaten.

Mit der strategischen Unterstützung der Muslimbrüder versuchte Katar die Dynamik während des Arabischen Frühlings geschickt zu nutzen um damit seine regionale politische Bedeutung auszuweiten — im Nachhinein muss dieses Vorhaben jedoch als nicht sehr erfolgreich bewertet werden. Im Gegenteil zog es damit den Groll der Monarchen auf sich, unter deren der Thron langsam zu wackeln begann. Auch die Beziehungen zum ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi erholten sich davon bis heute nicht. Katars offene Unterstützung der Muslimbrüder während des Arabischen Frühlings, nicht zuletzt mit Hilfe Al Jazeera, führte 2014 zu einem Zerwürfnis unter den Staaten des Golf Kooperationsrat (Gulf Cooperation Council, GCC) und zu einem Abzug der Botschafter Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrains aus Doha. Geht es nach den Forderungen der vier Staaten soll mit der Unterstützung der Muslimbrüder nun definitiv Schluss sein. Zusammen mit dem Islamischen Staat, der al-Qaida und der libanesischen Hisbollah sollen die Muslimbrüder von Katar als terroristische Gruppierung bezeichnet und sanktioniert werden.

Auch sonst soll Katars regionaler Einfluss eingeschränkt werden. In diesem Kontext steht auch die nahezu mittelalterlich anmutende Forderung Al Jazeera zusammen mit Arabi21, Rassd, Al-Araby Al-Jadeed und Middle East Eye zu schliessen. Neben den finanziellen Ressourcen, welche sich aus dem Abbau und Export von Erdöl und Erdgas ergeben, stellt Al Jazeera ein wichtiges machtpolitisches Instrument Katars dar. Immerhin erreicht der Nachrichtensender rund 50 Millionen arabischsprachige und 200 Millionen englischsprachige Zuschauer. Doch Al Jazeera ist mehr: Es handelt sich bei diesem Nachrichtensender um den momentan professionellsten und pluralistischen in der Region (Monika Bolliger, “Der Medienkrieg am Golf“, Neue Zürcher Zeitung, 24.06.2017). Geht es nach den vier Staaten soll die arabische Bevölkerung nur noch das hören und sehen, was ihnen die offiziösen Medien am Golf und am Nil servieren (Inga Rogg, “Katar will nicht nachgeben“, NZZ am Sonntag, 25.06.2017). Die Erfüllung dieser Forderung ist genauso unrealistisch wie der Rest der Forderungen — nur schon deshalb, weil beispielsweise Middle East Eye seine Büros in London stationiert hat. Die unterstützende Haltung des US-Präsidenten Donald Trump bei dieser Blockade wirft ein schlechtes Licht auf den internationalen Schutzes freier Meinungsäusserung, passt aber in seine eigene problematische Haltung gegenüber kritischen, freien Medien.

Bei der über Katar verhängten Blockade und den Forderungen geht es nicht um den Kampf gegen den Terrorismus, sondern um die Unterbindung der zuweilen eigensinnig störrischen Politik Katars im Vergleich zu den anderen Staaten im GCC. Das Ziel Saudi-Arabiens ist die Eindämmung Irans und die Ausweitung seiner regionalen Macht. Um dieses Ziel zu erreichen instrumentalisiert es den GCC und fordert von dessen Mitgliedsstaaten die uneingeschränkte Gefolgschaft. Als im Januar 2016 die Botschaft Saudi-Arabiens in Teheran gestürmt wurde, nutzte das Riad für einen Vorstoss, um seine GCC-Partner auf eine harte Konfrontationspolitik gegen Teheran einzuschwören und verlangte den Abbruch aller diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den GCC-Staaten und dem Iran (Björn Müller, “Der Golfkooperationsrat – Bündnis der ‘negativen Solidarität’“, Pivot Area, 11.06.2017). Katar hat zwar drauf folgend seinen Botschafter aus Teheran abgezogen, jedoch weder die diplomatischen noch die wirtschaftlichen Beziehungen abgebrochen. Nach wie vor unterhält der Iran eine Botschaft in Doha und Katar eine Botschaft in Teheran. Ausserdem will Saudi-Arabien die Einmischung der Türkei verhindern, insbesondere auch deshalb, weil sich die politischen Wurzeln des türkischen Präsidenten Tayyip Erdoğan mit der Justice and Development Party (AKP) in einer der Muslimbrüder nahestehende Partei befinden. Dementsprechend schlecht sind auch die zwischenstaatlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Ägypten nach dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Mohamed Morsi durch el-Sisi. Dieser Umsturz wurde von saudischer Seite gestützt, was auch zu einer Abkühlung der türkisch-saudischen Beziehungen führte. Die langsame Verbesserung der saudisch-türkischen Beziehungen der letzten zwei Jahre fanden nun wohl ein jähes Ende — nicht ganz zum Leidwesen Irans.

Fazit
Regional betrachtet entwickelt sich im Nahen Osten ein gefährliches Machtspiel zwischen den Regionalmächten, wobei Saudi-Arabien (zusammen mit Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain), Türkei und der Iran sich mehr oder weniger gegenseitig auf die Füsse treten. Besonders ersterem geht es um die Ausweitung seiner regionalen Macht primär auf Kosten Irans sowie um die komplette Neutralisierung oppositioneller und regimekritischer Gruppen im Nahen Osten — als eigentlich um die zweite Phase der Neutralisierung des Arabischen Frühlings und dem wenigen, was im Nahen Osten übrig geblieben ist. Die Blockade und die an Katar gestellten Forderungen haben nichts mit einer verstärkten Terrorbekämpfung in der Region zu tun — diese Begründung bildet bloss einen Vorwand. Eine langfristige Fortführung der Blockade könnte sich für Saudi-Arabien jedoch höchst kontraproduktiv auswirken. Nicht nur kommt Katar mit der Situation gut zurecht, sondern es treibt das Emirat in die Armen Irans, stärkt den türkischen Einfluss in der Region, belastet gleichzeitig die saudisch-türkischen Beziehungen und gefährdet den Fortbestand des GCC in der jetzigen Zusammensetzung. Bei einer weiteren Eskalierung könnte schlussendlich auch einer in Washington dumm aus der Wäsche gucken.>

The 13 demands in full
  1. Curb diplomatic ties with Iran and close its diplomatic missions there. Expel members of Iran’s Revolutionary Guards and cut off any joint military cooperation with Iran. Only trade and commerce with Iran that complies with US and international sanctions will be permitted.
  2. Sever all ties to “terrorist organisations”, specifically the Muslim Brotherhood, Islamic State, al-Qaida and Lebanon’s Hezbollah. Formally declare those entities as terrorist groups.
  3. Shut down al-Jazeera and its affiliate stations.
  4. Shut down news outlets that Qatar funds, directly and indirectly, including Arabi21, Rassd, Al-Araby Al-Jadeed and Middle East Eye.
  5. Immediately terminate the Turkish military presence in Qatar and end any joint military cooperation with Turkey inside Qatar.
  6. Stop all means of funding for individuals, groups or organisations that have been designated as terrorists by Saudi Arabia, the UAE, Egypt, Bahrain, the US and other countries.
  7. Hand over “terrorist figures” and wanted individuals from Saudi Arabia, the UAE, Egypt and Bahrain to their countries of origin. Freeze their assets, and provide any desired information about their residency, movements and finances.
  8. End interference in sovereign countries’ internal affairs. Stop granting citizenship to wanted nationals from Saudi Arabia, the UAE, Egypt and Bahrain. Revoke Qatari citizenship for existing nationals where such citizenship violates those countries’ laws.
  9. Stop all contacts with the political opposition in Saudi Arabia, the UAE, Egypt and Bahrain. Hand over all files detailing Qatar’s prior contacts with and support for those opposition groups.
  10. Pay reparations and compensation for loss of life and other, financial losses caused by Qatar’s policies in recent years. The sum will be determined in coordination with Qatar.
  11. Consent to monthly audits for the first year after agreeing to the demands, then once per quarter during the second year. For the following 10 years, Qatar would be monitored annually for compliance.
  12. Align itself with the other Gulf and Arab countries militarily, politically, socially and economically, as well as on economic matters, in line with an agreement reached with Saudi Arabia in 2014.
  13. Agree to all the demands within 10 days of it being submitted to Qatar, or the list becomes invalid.
Quelle: Patrick Wintour, “Qatar given 10 Days to Meet 13 Sweeping Demands by Saudi Arabia“, The Guardian, 23.06.2017.>

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Basler Zeitung online, Logo

Schweinz (Schweiz) 27.6.2017: Präsident des Islamischen Zentralrats (Nicolas Blancho) schützt Steinigung für Frauen nach "Ehebruch"
Nicolas Blancho rechtfertigt Steinigug
http://bazonline.ch/schweiz/standard/nicolas-blancho-rechtfertigt-steinigung/story/28668851

<In einem Video verteidigt der Präsident des Islamischen Zentralrats seine Weigerung, sich von der Steinigung als Strafe für Ehebruch zu distanzieren.

Nicolas Blancho, Präsident des Islamischen Zentralrats (IZRS), rechtfertigt in einem Facebook-Video die Steinigung als Strafe bei Ehebruch. Blancho warnt vor der Relativierung der Texte im Koran. Dazu verweist er auf die Sendung «Arena» im Jahr 2010. Dort wurde er aufgefordert, sich von der Praxis der Steinigung zu distanzieren, wie sie etwa der Iran vorschreibt. «Alle droschen auf mich, alle drängten darauf hin», erinnert sich Blancho im Video.

Jetzt, sieben Jahre später, bereut es Blancho «kein bisschen», dass er sich damals in der «Arena» nicht distanziert hat. Doch will Blancho die Steinigung auch für die Schweiz? Auf Anfrage von 20 Minuten teilt der IZRS mit, «dass man die Anwendung der strafrechtlichen Abteilung der Scharia ausserhalb eines islamischen Systems klar ablehnt».

IZRS-Gegner sehen sich bestätigt

FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann sieht sich in seinem Vorhaben, «extrem islamistische Bewegungen, die Ideologien wie der Scharia nahestehen», zu verbieten, bestätigt. Er will «Organisationen, welche sich innerhalb ihrer Kulturen nicht deutlich von verfassungswidrigem Verhalten abgrenzen oder gar damit sympathisieren», auf den Index setzen.

Für Samuel Behloul, Titularprofessor für Religionswissenschaft an der Uni Luzern, wäre ein Verbot des IZRS nicht zielführend. Bisher fehle auch der Beweis, dass die Gruppe die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährde. Behloul hält das Bekenntnis zur Steinigung für eine weitere gezielte Provokation des IZRS. Als Splittergruppe werde der IZRS ohnehin von der Mehrheit der Muslime in der Schweiz belächelt.>

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Philosophia Perennis online, Logo

28.6.2017: IS-Folter an Jesidenfrauen: Kindermord und Kannibalismus
ISIS: „Wir haben Deinen Sohn gekocht. Das ist es, was Du gerade gegessen hast!“
https://philosophia-perennis.com/2017/06/28/wir-haben-deinen-sohn-gekocht/

Die Jesidin Vian Dakhil berichtet unter größten Gefahren von den Verbrechen des "Islamischen Staats" (c) Screenhsot youtube

(Marilla Slominski / JouWatch) Im ägyptischen Fernsehen erzählte jetzt die irakische Abgeordnete Vian Dakhil die Geschichte einer jesidischen IS-Sex-Sklavin, die so unvorstellbar grausam ist, dass der Moderator in Tränen ausbrach.

Die Frau war von den IS-Kämpfern tagelang in einer dunklen Zelle ohne Wasser und Essen eingesperrt worden.

“Nachdem die Frau tagelang gehungert und gedurstet hatte, brachten die Männer ihr einen Teller mit Reis und Fleisch. Sie aß natürlich alles, weil sie so hungrig war. Als sie fertig war, sagten die Männer ihr, wir haben deinen Sohn gekocht, das ist es, was du gerade gegessen hast“,

erzählt die sichtlich bewegte Abgeordnete Dakhil.

Der Moderator der Sendung kann sich angesichts dieser teuflischen Geschichte nicht mehr beherrschen und bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

Vian Dakhil fährt fort:

„Ein Mädchen hat erzählt, dass die IS-Kämpfer sechs ihrer Schwestern gefangen genommen haben. Ihre jüngere Schwester, sie war erst zehn Jahre alt, wurde vor den Augen ihres Vaters und ihrer Schwestern zu Tode vergewaltigt. Warum tun diese Wilden uns das an“,

fragt sie.

Nachdem Mosul, die einstige Hochburg des IS heute fast vollständig vom IS befreit ist, überziehen die Korananhänger nun Europa mit ihren Terrorangriffen, wie in London, Stockholm, Nizza, Berlin und Paris geschehen.

Erschreckend, wenn man weiß, dass sich der IS unter den blinden Augen der Politiker auch in unseren Breitengraden breit macht:

Im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise bewegen sich Kämpfer islamischer Terrororganisationen wie al-Nusra, al-Shabaab, Taliban und dem IS ungehindert und oftmals unentdeckt auch auf Deutschlands Straßen.

Fast täglich werden einige von ihnen enttarnt und -von der Öffentlichkeit fast unbemerkt – verhaftet.

Hier geht es weiter: JOUWATCH

Update: 28.06.17, 15.12: Inzwischen bestätigt auch die „Welt“ unseren Bericht. Dennoch wird in den Facebook-Gruppen noch immer Fake-News gebrüllt, sobald der Artikel irgendwo auftaucht. Danke an diese Fake-News-Brüller sagt der „Islamische Staat“

-> WELT-ARTIKEL>

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RT deutsch online, Logo

1.7.2017: IS hat neues Zentrum in der Türkei
Ex-Anti-Terrorchef packt aus: Radikale Islamisten bilden Tiefen Staat in der Türkei (Teil I)
https://deutsch.rt.com/international/53289-ex-antiterrorchef-packt-aus-radikale/

<Die Regierung Erdoğan rühmt sich, in der Türkei die Parallelstrukturen im Staatsapparat neutralisiert zu haben. Tatsächlich zeichnet sich jedoch ab, dass eine neue Parallelstruktur den Marsch durch die Institutionen antritt – die der radikalen Islamisten.

von Reinhard Werner

Verfolgt man türkische Medien oder Debatten in sozialen Medien, in denen sich Türken oder türkische Einwanderer in Europa engagieren, ist es zumeist kein weiter Weg hin zu unterschiedlichsten Arten von Verschwörungstheorien, die bestimmte Entwicklungen erklären sollen.

Neben der CIA, dem BND und den "Zionisten" spielen dabei regelmäßig auch verschiedenste Akteure aus der türkischen Gesellschaft selbst eine Rolle, die sich entweder von den vermeintlichen Strippenziehern aus dem Ausland instrumentalisieren lassen oder auf eigene Faust agieren.

Kenner des Landes behaupten, in der Türkei gäbe es so viele Verschwörungstheorien, weil es in dem Land tatsächlich auch so viele Verschwörungen gäbe. Und in der Tat begleiten diese die Geschichte vom Ende des Osmanischen Reiches bis in die heutige Zeit.

Die Türkei weist in vielerlei Hinsicht auch tatsächlich die idealen Voraussetzungen für das Wachsen und Gedeihen sowohl von klandestinen Komplotten selbst als auch von Theorien über Selbige auf. Die geografische und geopolitisch interessante Lage zwischen Europa und Asien und nicht weit entfernt von den Küsten Afrikas, eine extrem stark polarisierte Gesellschaft zwischen Modernisierung, Religion und Nationalismus, über mehrere Jahrzehnte hinweg Elemente einer autoritären Erziehungsdiktatur unter säkularen Vorzeichen, die von einer ähnlich autoritären Form der Rückgewinnung religiöser Traditionen abgelöst wurde und die Erkenntnis, dass der Freund von heute der Feind von morgen sein kann – die verschworene Gemeinschaft wird hier zum Schutzmantel für berufliche Existenz und Karriere.

Gingen die Kemalisten mit eiserner Faust gegen religiöse Orden oder Autonomiebestrebungen von Minderheiten vor, weil sie darin einen möglichen Quell der Unterwanderung des Staatswesens erblickten, waren es in der Ära Erdoğan bislang vor allem zwei große Verschwörungen im Inneren, die zum Inhalt der offiziellen Regierungspolitik wurden und gleichzeitig zum universalen Erklärungsansatz gerieten.

Die eine davon war die Theorie von säkular-nationalistischen Netzwerken und Projekten wie Balyoz oder Ergenekon, die als Planspiele oder Selbstverpflichtungen begonnen hätten und am Ende eine stillschweigende Übereinkunft zwischen Militäroberen, Spitzenpolitikern, Medienleuten, Unternehmen und NGOs gebildet haben sollen, die in krimineller Weise zusammengewirkt haben sollen, um die Regierung Erdoğan zu stürzen.

Das Ergenekon-Verfahren beseitigte die alten Eliten, Erdoğan die Gülenisten

Die andere war die Theorie von der jahrzehntelangen gezielten Unterwanderung der staatlichen Institutionen durch die Gülen-Bewegung, die von ihrem Bruch mit der AKP-Regierung Anfang der 2010er Jahre an für alle Probleme verantwortlich gemacht wurde, die im Staate auftraten – angefangen vom geplatzten Ergenekon-Prozess bis hin zum Juli-Putsch 2016 und dem Mord am russischen Botschafter im Dezember des gleichen Jahres.

Es soll hier nicht die Frage vertieft werden, wie viel von den Thesen der Ergenekon- oder Gülen-Verschwörung im Staatsapparat am Ende tatsächlich der Wahrheit entspricht, zumal man den beschuldigten Kreisen zumindest den nötigen Hang zum Korpsgeist, die jeweiligen Motive und in manchen Fällen auch die Gelegenheit nicht von vornherein absprechen kann.

Eine andere, sehr aktuelle Form einer möglichen Unterwanderung des türkischen Staatsapparates stößt in der Regierung in Ankara hingegen nur auf bedingtes Interesse. Im Gegenteil: Das Thema anzusprechen, kann sehr schnell sehr unangenehme Folgen nach sich ziehen. Dennoch wollen Medienberichte nicht verstummen, die davon ausgehen, dass radikal islamistische Bestrebungen innerhalb des türkischen Staatsapparats eine zunehmend bedeutsame Rolle spielen und mächtig genug sind, um Entscheidungen der Regierung in Ankara zu beeinflussen oder zu unterminieren.

Die Plattform "Insurgence Intelligence", eine durch Crowdfunding finanzierte Plattform von Investigativjournalisten, hat kürzlich eine Analyse veröffentlicht, die bisherige Darstellungen erhärtet, staatliche Stellen der Türkei hätten ein gleichsam symbiontisches Verhältnis zu islamistischen Terroristen gepflegt und diese sogar zum Teil aktiv unterstützt. Dabei hätte man auch gegenüber Gruppen wie dem "Islamischen Staat" kaum Berührungsängste gezeigt.

Niemand Geringerer als der türkische Geheimdienstchef Hakan Fidan selbst hätte extremistische und militant-islamistische Gruppen bis hin zum IS direkt mit militärischer Hilfe versorgt, angeblich humanitäre Vereinigungen für Kurierdienste eingespannt und führende Terroristen in der Türkei medizinisch versorgt, wobei Präsident Recep Tayyip Erdoğan persönlich angeordnet hätte, die Sicherheit der betreffenden Personen rund um die Uhr zu gewährleisten.

Auch Vorwürfe, die bereits aus verschiedenen internationalen Medien bekannt waren, nämlich dass Anweisungen von oben der Polizei bei der Verfolgung von IS-Umtrieben die Hände banden und offizielle Stellen der Türkei und der autonomen Kurdenregion im Irak Ölgeschäfte mit dem IS im Nordirak abwickelten, erhalten neue Nahrung.

Die Quelle der Plattform ist demnach ein Insider. Insurge Intelligence stützt ihren Bericht auf ausführliche Gespräche mit Ahmet Sait Yayla, der über 20 Jahre hinweg im türkischen Sicherheitsapparat gearbeitet hat. Dabei war er unter anderem Polizeichef in Ankara und Sanliurfa, zwischen 2010 und 2012 Leiter der Anti-Terrorabteilung der türkischen nationalen Polizei und anschließend Leiter der Abteilung für öffentliche Sicherheit und Verbrechensprävention. Im Vorjahr hatte Yayla zusammen mit Co-Autorin Anne Speckhard ein Buch über die Rekrutierungspraxis des IS herausgebracht, das auf Gesprächen mit Aussteigern beruht.

Yayla spricht dabei nicht nur von einem immensen Einfluss radikal-islamischer Bestrebungen innerhalb des Staatsapparates, sondern wirft Präsident Erdoğan persönlich vor, militante Islamisten als geopolitisches Instrument verwendet zu haben mit dem Ziel, den regionalen Einfluss der Türkei zu vergrößern und seine innenpolitischen Gegner zu marginalisieren. Er habe sogar Beweise für eine staatliche Unterstützung des IS in Augenschein nehmen können.


Verhaftet wegen eines Ein-Dollar-Scheines

Der ehemals ranghohe Sicherheitsbeamte erklärte, er habe unter dem Eindruck der harten Reaktion Erdoğans auf den missglückten Putschversuch vom Juli 2016 sein Amt zurückgelegt und sich entschlossen, als Whistleblower an die Öffentlichkeit zu treten. Im Zuge der Säuberungsaktionen sei auch Yaylas 19-jähriger Sohn an der Ausreise aus der Türkei gehindert und bei dieser Gelegenheit wegen angeblichen Terrorverdachts inhaftiert worden. Grund dafür soll eine Ein-Dollar-Note in seinem Rucksack gewesen sein, die ihm sein Vater vor Jahren von einem US-Aufenthalt mitgebracht habe. Bis heute befindet sich Yaylas Sohn in Untersuchungshaft.

Die Türkei unterstützt den Islamischen Staat und andere Terrorgruppen", lautet Yaylas Fazit. "Als früherer Chef der türkischen nationalen Polizei weiß ich das aus erster Hand und aus meinen eigenen Erfahrungen heraus, weshalb ich am Ende auch die Polizei verlassen habe. Außerdem habe ich im Zuge meiner Recherchen zum Phänomen des Dschihadismus mit früheren IS-Terroristen gesprochen - und viele von ihnen sagen, der IS genieße offizielle türkische Unterstützung."

Eine unrühmliche Rolle im Zusammenhang mit der Hilfe für terroristische Gruppen spielte, wie Yayla bestätigte, insbesondere die "Vereinigung für humanitäre Hilfe" (IHH). Die mittlerweile in mehreren Ländern, unter anderem Deutschland, verbotene islamistische NGO, die erstmals 2010 im Zusammenhang mit ihrem vereitelten Versuch, Israels Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, international in Erscheinung getreten war, soll in Lkws, die der türkische Geheimdienst begleitet hatte, unter anderem auch Waffen für Terroristen in Syrien transportiert haben.

Diese Darstellung Ahmet Sait Yaylas bestätigt unter anderem Berichte in Zeitungen wie "Cumhüriyet" oder "Zaman", die im Zusammenhang mit einem Zwischenfall infolge einer behördlich angeordneten Durchsuchung eines solchen Lkws bei Adana von Waffentransporten geschrieben hatten. Konkret sollen sich Raketenteile, Munition und Granaten in dem Lkw befunden haben. Die Regierung Erdoğan hatte die Durchsuchung damals als Werk eines gülenistischen "Parallelstaates" gebrandmarkt, alle beteiligten Beamten entlassen oder sogar der Strafverfolgung anheimgegeben – und ein Publikationsverbot zu diesem Thema veranlasst. 

Yayla erklärte nun gegenüber der Investigativplattform, dass Erdoğan persönlich die IHH, die zu den radikalsten islamistischen Bewegungen des Landes gehört und unter anderem ein von Sympathie geprägtes Naheverhältnis zu terroristischen Organisationen im Gazastreifen, in Syrien und in Tschetschenien aufweist, als Schwert und Schild für seine geopolitischen Ambitionen benutzt hat.

IHH – Humanitäre NGO mit Terrornähe

Hatte Erdoğan im Juni 2016, kurz nach Verkündung der Normalisierung türkischer Beziehungen zu Israel und der Russischen Föderation, noch erklärt, die IHH sei 2010 in Richtung Gaza aufgebrochen, ohne mit ihm Rücksprache zu halten, widerspricht Yayla und erklärt, die Provokation, die am Ende zur Erstürmung der "Mavi Marmara" geführt hat, im Zuge derer zehn Personen gestorben sind, habe Erdoğan bewusst in Kauf genommen.

Mehr erfahren: Ankara und der Dschihad-Tourismus

Die feindseligen Akte Erdoğans gegenüber Israel nach seinem "One Minute"-Auftritt vor dem Weltwirtschaftsgipfel 2009 sollten helfen, ihn innerhalb der arabischen Welt zu einer Art Führerfigur werden zu lassen. Yayla selbst sei in Anti-Terrorermittlungen gegen die vermeintlich humanitäre NGO involviert gewesen. Auf Grund erdrückender Beweise für eine Unterstützung terroristischer Gruppen durch die IHH seien sogar hochrangige Mitarbeiter kurzzeitig inhaftiert worden.  

Die Regierung hat jedoch schnell dafür gesorgt, dass alle Verfolgungsmaßnahmen gegen die Gruppierung beendet wurden. Die IHH sei stattdessen zum primären Partner der staatlichen internationalen Hilfsorganisation der Türkei (TIKA) aufgestiegen.


Bloß waren es nicht nur humanitäre Güter, die die IHH verteilt hat", erklärte Yayla. "Unter den Gütern befanden sich auch Waffen."

Dass die IHH eines der Zentren einer radikal-islamischen Parallelstruktur darstellt, die innerhalb des türkischen Staatsapparates arbeiten und auf diesen einen ähnlich großen Einfluss haben dürfte wie die Gülen-Bewegung in ihrer erfolgreichsten Phase gegen Ende der 2000er Jahre, dafür spricht auch ihre Rolle bei der Versorgung terroristischer Gruppierungen in Städten wie Aleppo.

Ähnlich wie die eher prowestlich ausgerichtete Gülen-Bewegung scheint sich auch das IHH-Umfeld im Zweifel eher der eigenen Agenda verpflichtet zu fühlen als der offiziellen türkischen Regierungspolitik. Während sich die IHH bereits im Juni 2016 offen gegen die Normalisierung der Beziehungen zu Israel ausgesprochen hatte, haben im Dezember des Jahres tausende Islamisten und Ultranationalisten parallel zur Befreiung Aleppos ungeachtet der Bemühungen zwischen Ankara, Moskau und Teheran, den Krieg in Syrien zu beenden, aggressive Aufmärsche vor russischen diplomatischen Einrichtungen in der Türkei abgehalten.

Vor diesem Hintergrund erscheint die Behauptung, bei Mevlüt Mert Altintas, dem kurz nach der Tat erschossenen Attentäter auf den russischen Botschafter in der Türkei, Andrei Karlow, habe es sich um einen Angehörigen der Gülen-Bewegung gehandelt, umso zweifelhafter. Vielmehr hatte Altintas im Umfeld seiner Schüsse auf den Botschafter Parolen der Muslimbrüder skandiert und auf Aleppo Bezug genommen – wenig später hat sich sogar offiziell die Al-Nusra-Front zu der Bluttat bekannt.

Es war also offenbar kein Gülen-Anhänger, der Ankara bei der Säuberung mehrerer zehntausend Staatsbeamter durch die Lappen gegangen war - es war ein bislang treuer Gefolgsmann der herrschenden AKP. Das Attentat war jedoch offenbar eine Botschaft an die Regierung, dass sie es mit ihrer außenpolitischen Kompromissbereitschaft nicht zu weit treiben sollte. Im Zweifelsfall stünden die Gebote des Dschihads über den weltlichen Normen aus dem Weißen Palast.  

Die ungebrochene Hetze radikaler türkischer Islamisten gegen Israel, Russland oder die legitime syrische Regierung und deren apologetische Haltung zum Terror von Hamas, Al-Nusra, Ahrar oder Hizb ut-Tahrir, wie sie sich in den sozialen Netzwerken beobachten lässt, legen den Schluss nahe, dass die Loyalität dieses politischen Spektrums gegenüber der Regierung Erdoğan keine bedingungslose darstellt – ebenso wie Erdoğan seinerseits eine eher instrumentelle Beziehung zu den Extremisten pflegt. Sehen diese jedoch eine Chance, ihre politische Agenda, auch gegen die Führung in Ankara, durchzusetzen, würden sie nicht zögern, dies zu tun.>

Links:

Lesen Sie auch: YPG veröffentlichen Beweismittel aus eroberten IS-Gebieten

Ebenfalls interessant: Iraks Premier informiert Steinmeier über IS-Transitrouten

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Berlin 2.7.2017: Imamin Seyran Ates erhält Morddrohungen aus der Türkei von Erdogan-Türken
100 Morddrohungen: D: Liberale Imamin braucht 24- h- Polizeischutz
http://www.krone.at/welt/d-liberale-imamin-braucht-24-h-polizeischutz-100-morddrohungen-story-576775

<02.07.2017, 19:14

Die Gründerin einer neuen liberalen Moschee in Berlin, die Anwältin Seyran Ates, bekommt für ihr Reformwerk jetzt die Quittung: Nach hochpolitischer Kritik aus der Türkei, wo sie die Religionsbehörde Diyanet und die Erdogan- treuen Medien in die Nähe der Gülen- Bewegung rückten, erhält Ates nun täglich Morddrohungen. Sie musste daher mittlerweile unter 24- Stunden- Polizeischutz gestellt werden. Die Anwältin selbst sieht sich von der Türkei "zum Abschuss freigegeben".

Im Juni hatte die Anwältin in Berlin die liberale Ibn- Rushd- Goethe- Moschee eröffnet und damit erwartungsgemäß nicht nur Beifall, sondern auch harsche Kritik geerntet. So hatte die dem türkischen Ministerpräsidenten unterstehende Religionsbehörde Diyanet die liberale Moschee scharf kritisiert und das Gotteshaus in die Nähe der Gülen- Bewegung gerückt, die die Türkei für den Putschversuch im vergangenen Jahr verantwortlich macht.

Die Hasskampagne zeigte umgehend Wirkung: Gläubige meiden nun die Moschee. Einige waren auf den Bildern bei der Eröffnung zu sehen gewesen und wurden von ihrem deutsch- türkischen Umfeld sofort unter Druck gesetzt. Mittlerweile hat Gründerin Ates auch an die 100 Morddrohungen bekommen. "Über die sozialen Medien habe ich wegen der Moscheegründung so viele Morddrohungen bekommen, dass das LKA zu der Einschätzung gelangt ist, mich rund um die Uhr schützen zu müssen", sagte Seyran Ates nun der "Welt am Sonntag".

Laut dem Bericht soll der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan auf die Schließung der liberalen Moschee gedrängt haben. Bei der deutschen Bundesregierung soll eine entsprechende Forderung aus Ankara eingegangen sein. Ates bestätigte gegenüber der "Welt am Sonntag" eine solche Intervention: "Das zeigt mal wieder, welchen Geistes Kind Erdogan ist, der die Demokratie nie verstanden hat, beziehungsweise sie nie wollte. Erdogan hält nichts von persönlichen Freiheiten."

Türkei will Anwältin zufolge liberale Auslegung des Islam bekämpfen

Die Anwältin vermutet, dass es der türkischen Seite darum gehe, die in der Moschee praktizierte liberale Auslegung des Islam zu bekämpfen. "Aber auf der Schiene bekommen sie uns nicht. Deshalb werden uns Gülen- Verbindungen unterstellt, um uns zu Terroristen zu erklären, die zum Abschuss freigegeben sind", so Ates.

Die Ibn- Rushd- Goethe Moschee soll Sunniten, Schiiten und Anhängern anderer islamischer Glaubensrichtungen offenstehen. Männer und Frauen, die kein Kopftuch tragen müssen, können zusammen beten und Frauen auch als Vorbeterin auftreten.

Die Moschee trägt neben dem Namen von Johann Wolfgang Goethe jenen des mittelalterlichen Arztes, Philosophen und Richters Ibn- Rushd, in Europa auch als Averroes bekannt. Dieser wurde 1126 im andalusischen Cordoba geboren. Er war Hofarzt der berberischen Dynastie der Almohaden von Marokko und starb 1198 in Marrakesch. Er hatte auch Kommentare zum Werk von Aristoteles verfasst und gilt mit seinem Werk als Verbinder zwischen Islam und Aufklärung.

Ates- Buch: Verbände haben "Deutungshoheit über Islam"

Sie fühle sich in den anderen deutschen Moscheegemeinden als Frau diskriminiert, hatte Ates ihr Projekt begründet. Als Räumlichkeit dient ein angemieteter Raum in der evangelischen Johanniskirche im Stadtteil Moabit. Zeitgleich mit der Eröffnung der Moschee veröffentlichte Ates ein Buch mit dem Titel "Selam, Frau Imamin". Darin kritisiert sie, dass die Deutsche Islamkonferenz islamischen Verbänden wie der Türkisch- Islamischen Union (Ditib) die "Deutungshoheit über den Islam zugestanden" habe.

Seyran Ates lebt übrigens seit Jahren mit Drohungen und Anfeindungen - durch radikale Muslime auf der einen Seite und Islamfeinde auf der anderen. 1984 wurde sie Opfer eines Attentats, bei dem sie lebensgefährliche Verletzungen davontrug.>

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2.7.2017: Katar lehnt Ultimatum von Saudi-Arabien ab
Katar weist Forderungen von Golfstaaten endgültig zurück
https://de.sputniknews.com/politik/20170701316410111-katar-forderungen-zurueckgewiesen/

<Katars Regierung hat die von Saudi-Arabien und mehreren anderen Ländern der Golfregion an Doha gestellten Forderungen zurückgewiesen. Laut dem katarischen Außenminister, Scheich Mohammed bin Abdulrahman al Thani, ist das Land aber zu einem Dialog bereit.

„Wir weisen die Forderungsliste zurück und sind zu einem Dialog unter entsprechenden Bedingungen bereit“, zitiert der TV-Sender Al Jazeera den Außenminister. „Katar gab von vornherein klar zu verstehen, dass es nichts akzeptiert, was seine Souveränität verletzen würde. Wir haben keine Angst und sind bereit, allen negativen Folgen nach dem Ende der für das Ultimatum festgelegten Frist zu begegnen.“

Dabei betonte der Minister, dass Doha „im Gegenteil zu den arabischen Ländern (die die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen hatten – Anm. d. Red.) eine konstruktive Position“ bezieht. Aus seiner Sicht haben Saudi-Arabien, Bahrein und die Vereinigten Arabischen Emirate die Maßnahmen gegen Katar ergriffen, ohne ein Mechanismus zur Lösung der Krise abzustimmen.

Die Forderungen der Golfstaaten richten sich dem katarischen Außenminister zufolge vor allem darauf, das Emirat unter Kontrolle zu bringen, und widersprächen dem internationalen Recht.

Am 5. Juni hatten Ägypten, Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Libyen sowie Jemen, die Malediven und Mauritius die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen, den Flug- und Schiffsverkehr gestoppt und die Grenzen geschlossen. Sie warfen dem Emirat „Unterstützung des Terrorismus“ und „Destabilisierung der Lage im Nahen Osten“ vor. >

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4.7.2017: Katar will Schadenersatz für die Saudi-Sanktionen - und holt schweinzer Anwälte
Entschädigung für Sanktionen: Katar holt Schweizer Anwälte für Rachefeldzug
http://www.20min.ch/ausland/news/story/28999264

<Die Sanktionen Saudiarabiens und seiner Verbündeten schädigen auch Privatpersonen und Firmen. Eine Kanzlei aus der Schweiz soll für sie Entschädigungen erstreiten.

Beim katarischen Menschenrechtskomitee sind schon mehr als 2000 Klagen eingegangen von Bürgern und Organisationen, die sich durch die Strafmassnahmen Saudiarabiens, der Arabischen Emirate, Ägyptens und Bahrains geschädigt sehen.

Wie «Le Temps» berichtet, haben die Katarer nun die Schweizer Anwaltskanzlei Lalive mit Büros in Zürich und Genf beauftragt, den Klägern zu ihrem Recht zu verhelfen. Am letzten Samstag habe eine erste Sitzung in Genf mit den auf internationale Streitfälle spezialisierten Anwälten von Lalive stattgefunden. Ein Teil des mit den Angelegenheiten vertrauten Anwaltsteams soll laut der Zeitung demnächst in Katar die Mitglieder der Regierungskommission und Vertreter der lokalen Kanzlei Sultan al-Abdulla & Partners treffen.

Klagen bündeln und orchestrieren - [Sanktionen gegen das Völkerrecht]

Der Spezialist für Internationales Recht Veijo Heiskanen hält die Sanktionen für nicht völkerrechtskonform, weil sie auch gewöhnliche Bürger, Firmen und andere private Organisationen treffen, die nicht zum Staatsapparat gehören.

Ein Vertreter der Kanzlei Lalive betont, es handle sich bei dem Auftrag nicht um eine politische Intervention. «Unsere Rolle wird es sein, die Rechte der Bürger und der Unternehmen zu verteidigen, die unter den Sanktionen, die gegen sie gerichtet sind, gelitten haben oder noch leiden werden.» Dabei gehe es darum, sie an die geeigneten Gerichte und internationalen Organisationen zu lenken und sie im Bedarfsfall dort zu vertreten.

Mehrere juristische Möglichkeiten

Dabei sieht Domitille Baizeau von Lalive mehrere juristische Möglichkeiten. Man könne sich auf internationale Abkommen zum Schutz von Investitionen berufen, die Menschenrechte, die Reisefreiheit oder auch Klauseln in spezifischen Handelsverträgen, die Gerichtsstände im Streitfall vorsehen, sagt er zu «Le Temps».

Auch Klagen vor Gerichten Saudiarabiens, der Emirate oder Bahrains seien denkbar. Baizeau schliesst selbst ein Internationales Ad-Hoc-Tribunal nicht aus, wie es nach den Konflikten auf dem Balkan oder dem ersten Golfkrieg eingerichtet wurde.

Zurzeit sei es aber noch unmöglich, die Schadenshöhe abzuschätzen. Dazu müssten die Einzelfälle genauer analysiert werden, schreibt «Le Temps».

Katar übergibt seine Antwort

In der Krise am Golf hat Katar inzwischen seine Antwort auf Forderungen von vier arabischen Staaten abgegeben. Der katarische Aussenminister händigte das Schreiben bei einem Besuch in Kuwait an den dortigen Emir aus.

Über die Übergabe der Antwort auf den Forderungskatalog berichtete am Montag die kuwaitische Nachrichtenagentur Kuna. Details zum Inhalt des Schreibens nannte sie nicht. Kuwait vermittelt im Konflikt zwischen Katar und seinen Kontrahenten.

Der UNO-Sicherheitsrat schaltet sich derweil vorerst nicht in die Katar-Krise ein. Das wichtigste UNO-Gremium habe das Golfemirat aufgefordert, seine Meinungsverschiedenheiten mit seinen Nachbarländern selbst zu klären, erklärte Chinas UNO-Botschafter Liu Jieyi am Montag in New York. «Es wäre der beste Weg, wenn die beteiligten Länder durch Dialog und Konsultationen selbst eine Lösung finden würden», sagte Liu. Der Sicherheitsrat sehe dazu «keine Alternative». China hat in diesem Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat inne.

Verkehr blockiert

Katars Aussenminister Mohammed bin Abdulrahman Al-Thani hatte sich am Freitag mit Vertretern des Sicherheitsrates getroffen, um über die Krise zu beraten. Laut einem Bericht des Nachrichtensenders Al-Jazeera forderte er den Sicherheitsrat auf, auf Saudiarabien und die anderen beteiligten Länder einzuwirken, ihre Verkehrsblockade gegen das Golfemirat aufzuheben.

Saudiarabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten hatten vor einem Monat eine Blockade über Katar verhängt. Sie brachen ihre diplomatischen Beziehungen zum kleinen, aber reichen Golfemirat ab und verhängten eine Verkehrs- und Handelsblockade. Später legten sie Doha eine Liste mit 13 Forderungen vor, für deren Erfüllung sie dem Emirat eine zehntägige Frist einräumten.

Die Frist wäre eigentlich am Sonntag um Mitternacht abgelaufen. Kurz vor ihrem Ablauf kündigte Katar für Montag eine Antwort auf die Forderungen an, daraufhin verlängerten seine Kontrahenten das Ultimatum um weitere 48 Stunden. Heute Mittwoch wollen ihre Aussenminister in Kairo über das weitere Vorgehen beraten.

Forderungskatalog

Saudiarabien und die anderen arabischen Staaten verlangen unter anderem, dass Doha seine Beziehungen zum Iran zurückfährt, seine Unterstützung für die islamistischen Muslimbrüder sowie radikal-islamischen Organisationen beendet und den einflussreichen Nachrichtensender Al-Jazeera schliesst. Zudem fordern sie die Schliessung eines türkischen Militärstützpunkts in Katar.

Die vier Staaten werfen Katar vor, Terrorgruppen zu unterstützen. Sie stören sich zudem an den guten Beziehungen Katars zum schiitischen Iran, einem Erzrivalen des sunnitischen Saudiarabiens.

Das Emirat wies die Beschuldigungen zurück. Es machte bisher nicht an den Anschein, die gestellten Bedingungen erfüllen zu wollen. Nach Auslaufen des Ultimatums sind daher neue Sanktionen möglich. So könnte Katars Mitgliedschaft im Golf-Kooperationsrat (GCC) ausgesetzt werden.

Deutschland sondiert

Als erster ranghoher westlicher Politiker reiste am Montag der deutsche Aussenminister Sigmar Gabriel mitten in der Katar-Krise in die Golfregion. Erste Stationen waren am Montag zunächst Saudiarabien und die Vereinigten Emirate. Am Dienstag wollte Gabriel nach Katar reisen und am Mittwoch nach Kuwait.

Gabriel hatte sich vor seiner Abreise besorgt über die Lage in der Region geäussert und zu einem «ernsthaften Dialog» zwischen den Konfliktparteien aufgerufen. Er mache sich Sorgen, «dass Misstrauen und Uneinigkeit letztlich alle Seiten und die Golf-Halbinsel als ganze schwächen könnten,» erklärte der Aussenminister mit Blick unter anderem auf den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). «Wir unterstützen mit Nachdruck die Vermittlungsbemühungen des Emirs von Kuwait.»

Auch US-Aussenminister Rex Tillerson hatte zu einem Kompromiss aufgerufen. Doch wurden seine Bemühungen von gleichzeitigen Äusserungen von US-Präsident Donald Trump konterkariert, in denen er Riads Haltung zu unterstützen schien.

Nach Angaben des Weissen Hauses telefonierte Trump am Sonntag mit Saudiarabiens König Salman, dem Kronprinz von Abu Dhabi sowie dem Emir von Katar. Er habe dabei zur Einheit in der Region aufgerufen, aber gleichzeitig seine Forderung bekräftigt, «die Finanzierung von Terrorismus zu beenden und extremistische Ideologien» anzuprangern.

(rub/sda)>

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4.7.2017: Die "USA" mit Obama+Clinton finanzierten den IS - der IS mordete, versklavte, vergewaltigte, trieb Menschenhandel etc. - Beispiel Jesiden
Sara berichtet: Sie behandelten uns wie Tiere. Ich wurde vom IS versklavt und misshandelt und habe dennoch überlebt
http://www.epochtimes.de/politik/welt/sara-berichtet-sie-behandelten-uns-wie-tiere-ich-wurde-vom-is-versklavt-und-misshandelt-und-habe-dennoch-ueberlebt-a2158642.html

Buch: Sara mit Célia Mercier: Sie behandelten uns wie Tiere. Ich wurde vom IS versklavt und misshandelt und habe dennoch überlebt.
Taschenbuch, 224 Seiten - mvg Verlag (12. Juni 2017) - ISBN-10: 3868828087 - Euro: 19,99

<Von 4. Juli 2017 Aktualisiert: 4. Juli 2017 13:57

Wie eine junge Frau ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Eine mehr als persönliche Biografie, die uns einmal mehr verdeutlicht, dass Krieg, Terror, Flucht und Vertreibung tagtäglich hundertausende Menschen ihres Lebens und Heimat beraubt.

Gemeinsam mit der Journalistin Célia Mercier dokumentiert die Jesidin Sara, wie sie im August 2014 den Überfall der IS auf ihr Dorf im Irak erlebt hat. Im Namen der Religion ermorden die Gotteskrieger alle Männer, verschleppen die Frauen und Kinder. Mehr als 5000 Frauen und Kinder wurden aus diesen Gebieten gefangen genommen und auf das Unmenschlichste körperlich und seelisch misshandelt. Bis heute sind die meisten von ihnen nicht freigekommen, viele wurden getötet oder gelten noch als vermisst.

nnerhalb weniger Tage verändert sich Saras Leben und sie berichtet in ihrer Biografie „Sie behandelten uns wie Tiere“, wie sie die körperliche und seelische Tortur ihrer Gefangenschaft erlebt, durchlebt und wie sie in einer lebensbedrohlichen Flucht der grausamen Gefangenschaft entkommt.

Gemeinsam mit der Journalistin und Buchautorin Cécile Mercier schreibt sie in Tagebuchform ihre eigenen und die Erlebnisse anderer Opfer auf, und lässt uns so an Unvorstellbarem teilhaben, was wir mit normalem Menschenverstand kaum nachvollziehen mögen. Und Saras Schicksal ist nur eins von Hunderttausenden, die ihre Heimat verlassen müssen, Angehörige verloren haben und in der Fremde nicht willkommen sind. Von den körperlichen Schmerzen abgesehen, sind die seelischen Wunden meist viel größer, da die Angst vor weiteren wie ein Wundmal eingebrannt ist.

Als am 10. Juni 2014 die irakische Stadt Mossul in die Hände der IS-Kämpfer fällt, wurde die Errichtung eines Kalifats ausgerufen. 500.000 Einwohner flüchteten panisch, darunter viele Christen, aber auch Kurden und andere Glaubensrichtungen wurden gnadenlos von dem Daesch, den Dschihadisten, verfolgt und umgebracht.

Saras Familie selbst gehört den Jesiden an, einer der ältesten Religionen der Welt, heute eine religiöse Minderheit in Kurdistan. Die Jesiden verehren Elemente der Natur: Sonne, Mond, Feuer und Luft. Am heiligsten ist ihnen die Sonne, des göttlichen Lichts wegen.

Sobald sich die anderen Religionen etablierten, wurde das Volk der Jesiden verfolgt, versklavt und musste seitdem unzählige Massaker erleiden. Nun auch im 21. Jahrhundert durch die Kämpfer des Daesch, der sich selbst gerne als Islamischer Staat bezeichnet. Mit schmerzhaft sachlichen Sätzen beschreibt Sara den Morgen, als das Martyrium mit voller Wucht zuschlägt.

Am 3. August um 2.30 Uhr morgens reißen uns Schüsse aus dem Schlaf: Um das Nachbardorf wird heftig gekämpft. Entsetzt springen wir aus den Betten. Einer meiner Cousins, der auf dem Hausdach Wache gehalten hat, kommt in den Salon.

„Mein Schwager hat gerade angerufen. Der Daesch greift sein Dorf an und verwüstet alles. Mein Schwager hat keine Munition mehr und rät uns, möglichst schnell zu fliehen.“

Wir stehen alle unter Schock. Unablässig klingeln die Telefone. Meine Tante Kadschal brüllt in ihr Handy: „Packt eure Sachen zusammen, sofort!“

Eine meiner Schwestern, Susan, ruft mich an und fleht mich unter Tränen an: „Ihr müsst fliehen!“ Ihr Mann arbeitet beim kurdischen Militär, sie hat Angst um ihn und ihre Familie.

Seit dem Fall Mossuls herrscht Treibstoffknappheit, doch glücklicherweise hatte Servan ein paar Kanister Benzin in unserer Garage gebunkert. Er tankt das Auto voll, während ich ganz schnell eine Tasche packe, mit Kleidung, Ausweis, Schmuck und den Waffen meines Vaters, einer alten russischen Schnellfeuerpistole, Pistolen und Jagdgewehren. Es fällt mir schwer, alles zusammenzusuchen, so sehr zittere ich vor Furcht. Im Salon schmiegen sich die Kinder an ihre Mütter, die sie zu beruhigen versuchen. Wir stopfen zwei Autos mit unseren Sachen voll. Alles ist bereit.

Doch dann weigert sich mein Vater zu gehen.

(S. 75 –76)

Hier herrscht seit Menschengedenken das patriarchalische System und die ganze Familie muss sich dem Oberhaupt und seinem Willen fügen. Der Vater kann und will nicht glauben, dass der IS sie als ungefährliche Minderheit wirklich aus ihrer Heimat vertreiben will. Als Familienoberhaupt glaubt er, die Männer der IS überzeugen zu können, sie in ihrem Dorf weiter leben zu lassen.

Doch die Männer des Daesch betrachten die Jesiden als Heiden, die nichts Besseres als den Tod verdienen oder der Sklaverei. Sara beobachtet alles sehr genau. Eigentlich war sie inmitten ihrer Hochzeitsvorbereitung, nun scheint sich alles schlagartig zu ändern.

Am nächsten Tag erscheinen die Daesch-Männer wieder beim Bürgermeister. Diesmal fordern sie, dass das gesamte Dorf zum Islam konvertiert. Entsetzt versucht Ahmed Jasso, sie davon abzubringen: „Das wird schwierig. Einige der Alten hier sind noch sehr stark in ihrem jesidischen Glauben verwurzelt. Das könnt ihr nicht von ihnen verlangen.“

Die Männer antworten: „Ihr habt drei Tage Zeit. Wer dann nicht konvertiert, stirbt.“

(S. 80.)

Da sich das gesamte Dorf verweigert zu konvertieren, werden alle Männer umgebracht, die Frauen verschleppt, als Sklavinnen gehalten. Mädchen und Frauen vergewaltigt, behandelt wie Tiere.

Sie bekommen in ihrer Gefangenschaft kaum etwas zu trinken, die hygienischen Bedingen sind mehr als katastrophal. Eine Tatsache allerdings, die die Frauen als einzig brauchbare Waffe nutzen, damit sie den Männern als möglichst unattraktiv und unrein erscheinen. Aber, auch diese Tatsachen sind den Kriegern irgendwann egal. Die Frauen werden verschachert, untereinander ausgetauscht, benutzt und wie Müll wieder abgelegt. Junge, Alte, Jungfrauen, Verheiratete, Mütter – alle werden auf brutale Art und Weise vergewaltigt.

Und plötzlich ist die so hochgepriesene Religion der Eroberer mit bestimmten Richtlinien und Geboten anscheinend nicht wert, eingehalten und gelebt zu werden. Frauen, insbesondere verheiratete Frauen, sind laut dem Koran sehr wohl zu achten und zu respektieren. Nichts von den Sätzen der Suren aus dem Koran wird hier eingehalten. Diesen Widerspruch beschreibt Sara sehr genau, zeigt uns damit, wie austauschbar die Gedanken und Wertvorstellungen der IS eigentlich sind.

Unten herrscht Chaos. Von oben sehe ich, wie Wachen Töchter aus den Armen ihrer brüllenden und sich wild wehrenden Mütter reißen. Die Wachen drohen mit ihren Waffen und verschleppen Jasmin, die kleine Serve und viele mehr. An den Haaren zerren sie die Mädchen nach draußen. Ich erkenne Miriam an ihren braven Zöpfen und ihrem marineblauen Kleid. Sie sieht mich oben an der Treppe stehen und winkt mir zum Abschied. Miriam ist gerade einmal 13 Jahre und wirkt mit ihrem Püppchengesicht und ihrem Kleinmädchenkörper noch jünger.

(S. 99)

Während die Mädchen und Frauen vor allen Dingen den körperlichen Grausamkeiten ausgesetzt sind, versuchen die Männer des IS, die kleinen Söhne der Gefangenen zum Islam zu bekehren. In einem Raum werden die Jungens zusammengepfercht, indoktriniert und sollen den Koran lernen und zitieren. Geplant ist, aus ihnen die zukünftigen Extremisten zu formen.

Der kleine Farhad berichtet, was ihnen widerfahren war:

Die Wachen haben verlangt, dass wir den Koran lernen. Da ist ein Mann auf dem Teppich gesessen und hat gesagt: „Sprecht mir nach. Ihr müsst bestätigen, dass es nur einen Gott gibt und dass Mohammed sein Prophet ist. Ihr werdet gute Muslims und ihr werdet sehen, dass der Islamische Staat das Paradies ist!

Wir wurden gezwungen, das muslimische Glaubensbekenntnis abzulegen, sonst hätten sie uns noch mehr geprügelt. Danach hat uns der Mann Seiten aus dem Koran vorgelesen, die wir auswendig wiederholen mussten. Wer das nicht geschafft hat, wurde mit Stöcken geschlagen. Einige Kinder sind auf dem Boden eingeschlafen, weil sie keine Kraft mehr hatten. Nach einigen Tagen hat der Mann seine Bemühungen aufgegeben, weil wir nichts behalten haben. Doch die Wachen haben uns täglich geprügelt, wenn wir geweint oder nach unseren Müttern gerufen haben.“

(S.121)

Dass Sara während ihrer Gefangenschaft nicht völlig zusammenbrach und sich nicht aufgab, ist sicherlich ihrem starken Lebens- und Überlebenswillen zu verdanken. In einer Nacht entflieht sie mit einigen Frauen und Kindern ihren Peinigern und mit Hilfe ihrer Verwandtschaft gelingt ihnen die spektakuläre Flucht.

Dennoch, sie hat die Angst, die Alpträume, als Gepäck mitgenommen und ist und bleibt eine gezeichnete Frau, die sich in ihrer neuen Heimat Frankreich mehr als fremd fühlt. Sara wartet nach wie vor auf eine Nachricht von ihrem Vater, ihrer Mutter, den Brüdern und anderen Verwandten.  Bis zum heutigen Tag weiß sie nicht, was aus ihnen geworden ist.

Amina Saeed, die von 2010 bis 2014 als kurdische Abgeordnete im irakischen Parlament saß, gründete ein Hilfskomitee für Frauen, die dem Daesch entflohen sind. Was auch sie erleben musste, übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Interessant ist jedoch, dass, obwohl die Amerikaner genug Koordinaten besaßen, wo über 5000 Menschen, vor allen Frauen und Kinder gefangen gehalten wurden, sie nichts taten, um den Bedrängten zu helfen. Es boten sich wiederholt Gelegenheiten, alle Gefangenen zu befreien.

Amina Saeed hofft, dass eines Tages das Massaker an den Jesiden als Genozid anerkannt wird.

Indessen geht das Morden des IS weiter, alles im Namen ihrer Religion, die sie mehr als verraten und tagtäglich missbrauchen. So brutal und menschenverachtend der IS auch ist, es gilt dennoch klarzustellen, dass die meisten Muslime, die bei uns leben, sich genau wie wir von dieser Terrormiliz distanzieren.>

Die Scharia kommt NICHT von Muhammad - denn Muhammad ist ERFUNDEN.

"Muslime betrachten Kinder von „Ungläubigen“ (Kuffar) als Kriegsbeute."
aus: Das Schicksal christlicher Kinder im islamischen Pakistan (11. Mai 2018)
Friede und Heilung ist bei Mutter Erde. www.med-etc.com

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