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Kolonialismus mit kriminellen "Christen": "Die Weissen kommen - die wahre Geschichte des Kolonialismus"

Der Weg ins Elend II: 14. Kriminelle "Christen" mit "weisser Wirtschaft"

14.9. Kr. "Christen" des "Westens" zerstören Latein-"Amerika" mit MONOkulturen und MONOpolen - Übersicht Stand 1966

"Weisse Wirtschaft" 14.9. Kr. "Christen" des "Westens" zerstören Latein-"Amerika" mit MONOkulturen und MONOpolen - Übersicht Stand 1966 -- Bo Gustafson: Exportorientierung der lateinamerikanischen Wirtschaft (Tabelle) -- Stand 1955ca.: Der kr.-"christliche" Kolonialismus läuft weiter: Rohstoffe rauben und Industrialisierung nur in Europa+im "Westen" -- Der ewige "christliche" Börsen-Kolonialismus provoziert Überproduktion und Weltwirtschaftskrisen am laufenden Band

Die moderne MONOkultur ist eine "christliche" Erfindung des Kolonialismus - verleitet zu Verdummung und Verarmung des Bodens und der Artenvielfalt - verbieten!
Michael Palomino NIE IMPFEN+IMMER BAR ZAHLEN (15.5.2024)


aus: "Die Weissen kommen" von Gert von Paczensky - Hoffmann und Campe - Hamburg 1970

präsentiert von Michael Palomino (2024)

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Der Weg ins Elend II: 14. Kriminelle "Christen" mit "weisser Wirtschaft"

"Weisse Wirtschaft" 14.9. Kr. "Christen" des "Westens" zerstören Latein-"Amerika" mit MONOkulturen und MONOpolen - Übersicht Stand 1966

Nahezu alle latein-"amerikanischen" Länder sind in einer ähnlichen Lage. Die folgende Tabelle und den anschliessenden Text entnehme ich Bo Gustafson's [Autor im Internet nicht feststellbar] "Versuch über den Kolonialismus" (in: Kursbuch 6/1966):

(Gustafson, Bo: Versuch über den Kolonialismus, Kursbuch 6/1966. "He disgraces the name socialism"; In: Temps Modernes, Juni 1957 [S.542])

Bo Gustafson: Exportorientierung der lateinamerikanischen Wirtschaft (Tabelle)
aus: Kursbuch 6/1966
Land
Exportanteil am BIP in %
Anteil der "USA" am Export in%
Exportanteil der beiden wichtigsten Exportgüter in %
Die beiden wichtigsten Exportgüter
Bolivien
45
45
67
Zinn, Blei
Venezuela
40
40
95
Öl, Eisenerz
Dominik.Rep.
25
52
65
Zucker, Kakao
El Salvador
25
40
90
Kaffee, Baumwolle
Costa Rica
21
80
85
Kaffee, Bananen
Chile
20
60
77
Kupfer, Salpeter
Honduras
19
40
71
Bananen, Kaffee
Nicaragua
19
33
77
Baumwolle, Kaffee
Peru
19
45
39
Baumwolle, Zucker
Guatemala
18
45
39
Kaffee, Bananen
Ecuador
17
40
75
Banenen, Kaffee
Paraguay
15
20
40
Hölzer, Baumwolle
Uruguay
13
10
70
Wolle, Weizen
Kolumbien
13
10
70
Kaffee, Öl
Haiti
11
65
87
Kaffee, Sisal
Panama
10
75
76
Bananen, Kaffee
Argentinien
10
12
43
Fleisch, Weizen
Mexiko
9
60
36
Baumwolle, Kaffee
Brasilien
9
40
62
Kaffee, Kakao


[S.385]

[Stand 1955ca.: Der kr.-"christliche" Kolonialismus läuft weiter: Rohstoffe rauben und Industrialisierung nur in Europa+im "Westen"]

Entsprechende Angaben liegen über alle Teile der unterentwickelten Welt in grosser Fülle vor. Mitte der 1950er-Jahre gingen 71% des afrikanischen Exports nach England, Frankreich, Belgien, den "USA", Kanada und Westdeutschland. Auf den innerafrikanischen Handel entfielen nur 11 Prozent.

Umgekehrt importierte Afrika 71% seines Bedarfs aus den genannten Ländern und nur 10% aus dem eigenen Wirtschaftsgebiet. Der Export des Kongo-Leopoldville macht ein Drittel des Nationalprodukts aus. In Uganda liegt der Anteil von 2 Produkten, Baumwolle und Kaffee, bei 80 bis 90% des gesamten Exports. Sambia gehört zu den grössten Kupferproduzenten der Welt, aber es importiert Industrieerzeugnisse aus Kupfer vor allem aus England. Bis vor kurzem führte das wichtigste Kakao-Land der Welt, Ghana, Schokolade aus England ein!

Die Ausfuhr Malaysias besteht zur Hälfte aus Gummi [MONO-Kautschukplantagen], Baumwolle und Jute. Eine ähnliche Rolle spielt der Tee in der indischen, der Reis in der Wirtschaft Ceylons und der Zucker für die Philippinen. Wie unsere Tabelle zeigt, sind die meisten süd-"amerikanischen" Länder mit etwa der Hälfte des Exports an die "USA" gebunden - und zwei Drittel davon werden durchschnittlich von zwei Produkten bestritten.


[Der ewige "christliche" Börsen-Kolonialismus provoziert Überproduktion und Weltwirtschaftskrisen am laufenden Band]

Die Konsequenzen verstehen sich von selbst. Zunächst führt die Abhängigkeit von einem oder von einer Handvoll Abnehmern dazu, dass der Verhandlungsspielraum kleiner wird. Vernünftige Preise für Rohstoffe und Lebensmittel lassen sich unter diesen Umständen kaum erzielen. Seit dem Anfang der 1950er Jahre sind die Rohstoffpreise kontinuierlich gesunken [das Preisdiktat kommt von der "christlichen" Rohstoffbörse in Chicago]. Allein der Preissturz von 1957/58 hat zusammen mit den gestiegenen Importpreisen für Industrieerzeugnisse die armen Länder in einem einzigen Jahr schätzungsweise eineinhalb Milliarden Dollar gekostet. Andere Schätzungen laufen darauf hinaus, dass allein die latein-"amerikanischen" Länder durch solche Preisbewegungen seit der Mitte der 1950er Jahre 1,5 Milliarden Dollar jährlich eingebüsst haben, ein Verlust, der die sogenannte Entwicklungshilfe, die denselben Ländern seit dem Kriegsende zugeflossen ist, bei weitem übersteigt - ganz abgesehen davon, dass diese Hilfe hauptsächlich der Entwicklung des Rohstoffexports und militärischen Zwecken zugute kam. 1954 hat Brasilien 4,3 Millionen Tonnen ausgeführt und dafür 1562 Millionen Dollar erlöst. 1962 erreichte der Export 12,4 Millionen Tonnen vergleichbare Güter, doch brachte diese Menge nur 1214 Millionen Dollar ein.

Der Wirtschaftsausschuss der Vereinten Nationen für Asien und den Fernen Osten hat errechnet, dass ein Preisverfall von 5 Prozent auf dem Rohstoffmarkt den gesamten Kapitalzufluss an die armen Länder auffrisst; dabei sind sowohl die privaten Investitionen als auch staatliche Darlehen, Kredite und die gesamten Mittel der Entwicklungshilfe berücksichtigt. Für eine Reihe von [S.385] Exportgütern fluktuieren die Preise zwischen 1948 und 1956 um bis zu 10% pro Jahr. Auf diese Weise müssen die armen Länder für gleichbleibende Importe immer mehr aufwenden, und die gesamte Entwicklungshilfe wird von den Preisbewegungen für ihre Ausfuhrgüter verzehrt." [S.385]


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Quellen



Fotoquellen


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