-- Buch von René Dumont: Schwarzafrika
ist schlecht aufgeteilt (orig. frz.:
L'Afrique
noire est mal partie) - Paris 1962
Der Weg ins Elend III:
15. Kriminelle "Christen" diskriminieren+züchten
Armut+Proletarier
So züchtet man Proletarier
Nun haben die Weissen die Farbigen schon sehr weit ins
Elend gebracht. Aber sie bestehen darauf, dass der Weg bis
zum bitteren Ende fortgesetzt wird. Mit Hilfe höchst
einfallsreicher Unterdrückungs- und Ausbeutungsmassnahmen
sorgen die Weissen dafür, dass ein Milliardenproletariat
entsteht [und dann beklagen sich die kriminellen
"Christen", dass Kommunismus aufkommt (!)].
15.1. Kr. "Christen" züchten Armut - die
Grundlagen: Diskriminierung der Bevölkerungen mit
Ramschware, kein Inflationsausgleich, hohe Steuern,
Proletariat, Hunger-Massenmorde etc.
[Kr. "Christen" züchten Armut: machen den Rest der Welt
arm: 1 Wecker für Afros geht "nur ein paar Tage" - für
1m bedruckten Baumwollstoff muss 1 Afro 110-120 Stunden
arbeiten]
Dezember 1949 - im Norden des Kongo. Damals noch: des
"Belgischen Kongo". René Dumont, der berühmte
Landwirtschafts-Spezialist, betritt einen Laden. Er
braucht einen Wecker. Es gibt genug. Er nimmt einen in die
Hand. Der griechische Ladenbesitzer nimmt ihm das Ding
schnell weg und sagt: "Das ist nichts für Sie. Der ist für
Neger [AftrikanerInnen] -
der geht nur ein paar
Tage."
Allerdings müssen die Neger [AfrikanerInnen] für diesen
Wecker genausoviel zahlen wie die Weissen für einen, der
jahrelang funktionieren würde (Dumont erzählt diese
Geschichte in seinem berühmten Buch: "L'Afrique noire est
mal partie" [Paris 1962]). Die Gewohnheit, den Farbigen
Schund anzudrehen, besteht also weiter...
Januar 1950. René Dumont befindet sich nun im
französischen Kolonialgebiet. Er studiert die
Lebenshaltungskosten von Baumwollarbeitern und ihren
Verdienst. Er stellt fest, dass der Baumwollarbeiter für
den Lohn einer Arbeitsstunde noch nicht einmal einen
Zentimeter gewöhnlichen bedruckten Baumwollstoffes kaufen
könnte.
110 bis 120 Arbeitsstunden braucht
er, um sich einen Meter davon leisten zu können.
[Kr. "Christen" züchten Armut: machen den Rest der Welt
arm: Inflationsausgleich gibt es nur für die "Christen"]
Da haben wir einen wichtigen Aspekt der kolonialen
Ausbeutung. Zum Preisbetrug kommt der Lohnbetrug -
groteske, skandalöse Unterbezahlung. Man kann sie nicht
(wie die Kolonialisten es tun) damit bagatellisieren, dass
man sagt, der Einheimische habe doch keine grossen
Bedürfnisse. Alles, was er zum Leben brauche, sei billig.
Die Weissen strengen sich ja mächtig an, diese Bedürfnisse
zu steigern. Und gleich nach der Einführung weisser
Geldwirtschaft lernen die Farbigen - als Opfer - den
Prozess der fortschreitenden
Verteuerung und
Geldentwertung kennen. Dieser Prozess soll nur
dann nicht gelten, wenn es um ihren eigenen Lohn geht. Der
bleibt niedrig. [S.388]
[Kr. "Christen" züchten Armut: saugen den Rest der Welt
mit Steuern aus]
Dritter Bestandteil des Systems:
Die Steuern sind
natürlich überhaupt nicht niedrig. Sie müssen
im Idealfall nach Ansicht der weissen Herren so hoch sein,
dass der Farbige nie aufhören will zu arbeiten, weil er
nicht aufhören kann. Weil er immer Angst haben soll, seine
Arbeit zu verlieren und seine Steuern nicht bezahlen zu
können. Denn darauf stehen drakonische Strafen.
Da und dort gibt es Ausnahmen, Abweichungen von der Regel.
So werden im "Belgischen" und "Französischen" Kongo zum
Teil auch die Naturallieferungen, etwa an Kautschuk oder
Erdnüssen oder Elfenbein oder Palmkernen usw. als Steuern
bezeichnet und unerbittlich eingetrieben, entsprechend der
"Veranlagung". Es sind ja auch Steuern. Es ist ohnehin
weit verbreitet, die "Steuern" in bar durch Eintreibungen
von Naturalien und durch Anforderungen auf
Zwangsarbeits-Leistungen zu ergänzen. Der Kolonisierte mag
noch so arm und schwach sein - der weisse Kolonisator wird
immer neue Möglichkeiten ersinnen, auch das Letzte aus ihm
herauszupressen. Seine Findigkeit kennt keine Grenzen, und
es ist erstaunlich, welche Summen und welche Leistungen
zusammenkommen.
Ergänzung: Kriminelle
"Christen" betreiben Massenmord durch
Steuern - und Massenmord durch Minen -
Bevölkerungsrückgang (!)
Die kriminellen "Christen" verlangen oft
derart viele Steuern und Abgaben, dass die
Bevölkerung keine Zeit mehr hat, sich das
eigene Essen anzubauen oder kein Geld mehr
hat, Lebensmittel zu kaufen und so immer mehr
den Hungertod erleidet. Es kommt der
Bevölkerungsrückgang. Erst dann werden
Untersuchungen gemacht, bis Berichte an die
"christlichen" Königshäuser warnen, dass die
Bevölkerung für die MONOkulturen und für die
Minen FEHLT. In den Minen
sterben auch so viele Männer, so dass bald
niemand mehr in den Minen "arbeiten" will,
weil die "christlichen" Minen ohne Pflege ein
Himmelfahrtskommando sind, z.B. im heutigen
Ecuador und in Peru. Natürlich steht das NICHT
im dtv-Geschichtsatlas.
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[Kr. "Christen" züchten Armut: Die Bevölkerung muss
Steuern zahlen, und die "christlichen" Terroristen
bewilligen sich damit hohe Löhne (!)]
Was ich in den bisherigen Kapiteln schildern konnte, lässt
nicht vermuten, dass die Leistungen, diese "Steuererträge"
den Eingeborenen zugute gekommen seien, ihren
Lebensumständen, ihrer Gesellschaft. Und so verhält es
sich auch nicht. Die Kolonisierten können bestenfalls das
berechtigte Gefühl haben,
ihre eigene Unterwerfung
und Unterdrückung bezahlen zu müssen.
Ergänzung: Wieso soll die Bevölkerung für
kriminelle "Christen" arbeiten, die alles
rauben und massenmorden?
Der "christliche" Boss nimmt sich alles und
bezahlt Hungerlöhne und verlangt noch Steuern
dazu. Dann kommt noch die Jesus-Fantasie-Kirche
mit Kirchensteuern (!). Dann pflegt der
"christliche" Boss die Minen nicht und sie
brechen immer wieder ein mit Massenmord: Die
Ureinwohner werden in den Minen zu 1000en
lebendig begraben und der "christliche" Boss
meint nur: "Geht einer, dann kommt der nächste".
DAS ist die "christliche" Realität ab 1530 in
Peru und in allen anderen Kolonien. Und die
Steuern sind so hoch, dass die Familien kein
Geld mehr haben und nur zwischen verschiedenen
Sklaven-Jobs bei den "Christen" wählen können.
Siehe z.B. den Bericht von Uolla und Juan aus
dem brutal-kriminell-"christlichen" Peru an den
spanischen Königshof 1748 publiziert 1826 Link.
Natürlich werden diese Fakten im
dtv-Geschichtsatlas NICHT gezeigt, und nicht mal
bei Paczensky sind sie aufgeführt. Die
Korruption unter "Christen" spielt dann auch
noch mit, geschildert z.B. über Peru im Buch
"Die Geschichte der Korruption in Peru" von
Quiroz Link. Die Pfarrer und Priester und Päpste
behaupten, sie wissen nichts davon und alles sei
"Fügung" vom Fantasie-Gott. FALSCH, es ist
höchste Bandenkriminialität. Und nach den
Unabhängigkeiten übernehmen die Mestizen gegen
die Ureinwohner dieselben Taktiken wie die
"Christen" vorher - denn die Mestizen sind meist
auch "Christen" geworden... Have a nice day mit
Weiterbildung - und weitergeben!
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[Kr. "Christen" züchten Armut: erfinden Steuern
für ALLES, damit die Bevölkerung keine Reserven für
Investitionen bilden kann]
Kopfsteuer, Hüttensteuer, Hundesteuer, Rindersteuer
- das Arsenal ist unerschöpflich. Das Kapital, das auf
diese Weise aufgebracht wird, dient fast nie dazu, im Land
selbst Werte zu schaffen, sondern den Zwecken und
Projekten des Eroberers. Die Eingeborenen verlieren durch
diesen Steuerzwang auch den letzten Rest wirtschaftlicher
Bewegungsfreiheit.
Er zerstört auch die letzte
Möglichkeit, die Kapitalmengen zu bilden, die
zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung [für neue
Investitionen] notwendig sind. Dies wäre schon schlimm,
wenn die unterworfenen Gebiete wenigstens alle anderen
Vorteile genössen, die der weissen Welt ihre Fortschritte
ermöglichen. Aber das ist ja nicht der Fall.
[Kr. "Christen" züchten Armut: blockieren in Asien die
Aufwärtsentwicklung]
"In der vorkolonialen Epoche hatte die Gesamtheit
Südostasiens eine sehr
langsame, stetige materielle
Aufwärtsentwicklung durchgemacht", sagt Hans
Henle (Buch: Chinas Schatten über Südost-Asien - Hamburg
1964 [S.534]). "Die Bevölkerungszunahme war minimal.
Ausser an einigen Siedlungsbrennpunkten war Ackerland
überall genügend vorhanden. Die reiche Natur begünstigte
die Entwicklung von Dorfmanufakturen. In den Häfen hatte
sich bei Eintreffen der Europäer schon so etwas wie ein
Frühkapitalismus gebildet. Andererseits ermutigen weder
Hinduismus, Buddhismus noch Konfuzianismus die
intensivierte Wirtschaftsexpansion - aus Sorge, die
herrschenden Kasten könnten dadurch geschwächt werden.
[Kr. "Christen" züchten Armut: rauben Südostasien aus:
mit Steuern alles+rauben den Boden - provozieren
Inflation+Armut+Bevölkerungsexplosion+
Massenarbeitslosigkeit - den kriminellen "Christen" ist
das EGAL (!)]
Alles dies änderte sich rapide
-- infolge der gewaltsamen Einführung der Exportkulturen
(S.389) durch die [kriminell-"christlichen"] Weissen [mit
dem Gewehr in der einen Hand und der Fantasie-Bibel in der
anderen Hand],
-- durch die Erhebung der Steuern in Geld statt in
Naturalform, aber auch
-- durch die
Verknappung der zur
Nahrungsmittelproduktion bestimmten Bodenfläche
zugunsten der Exportplantagen,
-- durch die
Bevölkerungsexplosion infolge
der Verarmung der breiten Massen und
-- [durch die] auf sie angewandten
Seuchenschutzvorkehrungen und der allgemeinen
Proletarisierung der Bevölkerung.
Zwischen 1840 und 1900 nahm das einst blühende Südostasien
das Gesicht einer typischen Kolonialregion an.
Dies bedeutete, dass die Region wie ein Januskopf je nach
Standpunkt des Beschauers einen ungeheuer reichen und
einen ungeheuer armen Anblick darbot. Für die
Kolonialmächte, die nicht einmal systematisch zu schürfen
hatten, sondern nur zu beschlagnahmen, bot sie ein
Füllhorn von Reichtümern. Dagegen kam die
Eingeborenenbevölkerung in raschem Tempo herunter.
Indische Wissenschaftler schätzten 1954 das
Familien-Jahreseinkommen für Südostasien im Jahre 1850 auf
50 Dollar. Bis 1900 fiel es auf 18 Dollar, erreichte 1938
wieder 36 Dollar und 1949 49 Dollar. Grenzenlose,
wachsende Armut inmitten ausserordentlicher natürlicher
Reichtümer ist bis heute ein soziales Axiom der gesamten
Zone.
Auf jeden Fall unternahm nirgendwo in Südostasien die
Kolonialverwaltung konkrete Schritte zum Ausgleich der
schweren demographischen Gleichgewichtsstörungen, und die
diesbezüglichen Sorgen der jungen Nationen sind zu einem
Grossteil Erbschaften des Kolonialismus.
Bevölkerungsdruck und archaische bäuerliche Eigentums- und
Produktionsverhältnisse erzeugten eine weitere Geissel für
die bodenständigen Gesellschaften:
endemische
Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung. Der
Mangel an Kulturboden schaltete in wachsendem Mass einen
immer grösseren Anteil der Bevölkerung von der
Nahrungsmittelproduktion aus, ohne dass nur ein Bruchteil
jener Arbeitsplätze, etwa in einer neu zu entwickelnden
Industrie, geschaffen worden wäre, die diese Arbeitskräfte
absorbiert hätten.
Auf den
Philippinen stand in den Jahren vor
dem Krieg der grösste Teil der Landarbeiter und Pächter
durchschnittlich nur 160 Tage im Jahr in Arbeit. Auf
Java
[Indonesien] benötigten die 10.000 m2 bewässerten Landes
eines mittleren Bauernanwesens nur 65 Arbeitstage eines
Mannes und 44 einer Frau. Dies bedeutet, dass auch Bauern
auf eigenem Besitz infolge Landmangels zur
Unterbeschäftigung verdammt waren."
[Kr. "Christen" züchten Armut: Die kriminellen
"Christen" erfinden sogar, die Bewohner wollten nicht
arbeiten - das ist die Begründung für die niedrigen
Löhne]
Wenn man diese Länder dann eines Tages in die
Unabhängigkeit entlässt, dann wird der abziehende
Kolonialherr achselzuckend sagen, sie könnten ja weder mit
Geld umgehen noch mit modernen Wirtschaftsformen ... Und
man wird sagen, sie könnten auch nicht arbeiten.
Mit der geringen Produktivität der Farbigen wird von
Anfang an ihre Unglaublich schlechte Bezahlung begründet.
Ganz unabhängig davon, dass die [S.390] Hungerlöhne der
Kolonialgebiete auch dann nicht verteidigt werden könnte,
sind die Weissen selbst daran schuld, dass die geringe
Produktivität, besonders der Afrikaner [und
Afrikanerinnen], zum Dauerzustand wurde.
[Kr. "Christen" züchten Armut: mit
Unterernährung und Hunger-Massenmord sterben halbe
Familien weg]
Natürlich arbeiten die Neger [AfrikanerInnen] zunächst
schlecht, und sogar die "Kolonialpioniere" wissen, warum.
Für den Neger [AfrikanerInnen], der aus der
kräftesparenden Subsistenzwirtschaft kommt, ist es eine
gewaltige Veränderung, plötzlich die ungewohnte, lange,
harte Arbeit zu tun, die der weisse Mann von ihm verlangt
[und dann noch praktisch ohne Lohn!]. An diese Umstellung
muss er sich erst gewöhnen. Zudem ist er schon aus
klimatischen Bedingungen langer Schwerarbeit keineswegs so
gewachsen, wie sich die Weissen es denken. In der Tat ist
er dafür physisch nicht besser gerüstet als die Weissen,
denen eigentlich angesichts der teilweise sensationellen
Sterbeziffern ihrer schwarzen Arbeitskräfte auf bestimmten
Arbeitsstätten etwas auffallen müsste. Die Weissen sorgen
nicht einmal für die Verbesserung der physischen
Bedingungen, durch bessere Hygiene, ordentliche
Unterbringung, vernünftige Ernährung. Kein Wunder, dass
die farbige Arbeitskraft nicht robuster wird, also auch
nicht schwungvoller.
[Kr. "Christen" züchten Armut: mit
der Behauptung, Afros würden auch mit guten Löhnen
kaum arbeiten]
Wird nun wenigstens etwas getan, um die Arbeit reizvoll zu
machen, vielleicht durch bessere Bezahlung? Im allgemeinen
auch nicht Ohne es jemals auszuprobieren, stellen sich die
Weissen fast überall auf den Standpunkt, höhere Löhne für
den farbigen Arbeiter seien schon deswegen sinnlos, weil
er doch nicht mehr und besser arbeiten werde.
Professor Myint (Ökonom in Burma - 1920-2017 [web01])
macht darauf aufmerksam, was für eine Fehlrechnung das
ist.
Der Ökonom Hla
Myint (Burma - 1920-2017)
https://en.wikipedia.org/wiki/Hla_Myint
Übersetzung mit Deepl:
Hla Myint (1920 - 9. März 2017) war ein
Wirtschaftswissenschaftler aus Burma, der als
einer der Pioniere der Entwicklungsökonomie und
für seine Beiträge zur Wohlfahrtsökonomie
bekannt ist. Er betonte, lange bevor dies
populär wurde, die Bedeutung der
Exportorientierung als nützlichsten
„Wachstumsmotor“[2][3][4].
Karriere
Im Alter von nur 15 Jahren schrieb er sich an
der Universität Rangun ein.[5] Nach seiner
Promotion in Wirtschaftswissenschaften an der
London School of Economics (mit einer Arbeit
über die Theorien der Wohlfahrtsökonomie) lehrte
er von 1945 bis 1952 als Professor für
Wirtschaftswissenschaften an der Universität
Rangun.[6] Von 1958 bis 1961 war er auch Rektor
der Universität. In den 1950er Jahren war er
wirtschaftlicher Berater des Nationalen
Planungsministeriums der birmanischen Regierung
nach der Unabhängigkeit und des Komitees der
Staatlichen Landwirtschaftsbank.[7] Hla Myint
spielte eine Rolle bei der Ausarbeitung eines
nach außen gerichteten Plans für das
Wirtschaftswachstum des Landes durch das
Nationale Planungskomitee. Er hatte aber keinen
Erfolg damit, denn ein insularer Plan mit der
Förderung der Binnenwirtschaft wurde vorgezogen.
[6]
In den 1960er Jahren führte Hla Myint das
Konzept des „Vent for surplus“ ("Überschüsse
nach aussen abfliessen lassen") ein, um die
Entwicklung des internationalen Handels
bestimmter Entwicklungsländer zu erklären.[8]
Hla Myint war von 1966 bis 1985 emeritierter
Professor für Wirtschaftswissenschaften und
lehrte Entwicklungsökonomie an der London School
of Economics.[3][9] So verfasste er
beispielsweise 1972 eine wichtige, von der
Asiatischen Entwicklungsbank unterstützte
Studie, Southeast Asia's economy: Development
Policy in the 1970s", in der er die Bedeutung
einer exportorientierten Entwicklungsstrategie
für die Region hervorhob. In dieser Studie
vertrat er die Auffassung, dass die in
Südostasien übliche Politik der
Importsubstitution durch eine neue
Industrialisierungspolitik ersetzt werden
sollte, die auf der Ausweitung der Exporte von
Industriegütern beruht.[10]
Er nahm am 11. Februar 2012 in Yangon an einem
Seminar mit dem Titel „An Agenda for Equitable
and Sustainable Development for Myanmar“ (Eine
Agenda für gerechte und nachhaltige Entwicklung
für Myanmar) teil, an dem auch der
Nobelpreisträger und ehemalige Chefökonom der
Weltbank, Professor Joseph Stiglitz, und
Professor Ronald Findlay, ein ehemaliger
Professor am Yangon Institute of Economics und
jetzt an der Columbia University,
teilnahmen.[11] Myint starb am 9. März 2017 in
Bangkok, Thailand, im Alter von 97 Jahren.[12]
Fussnoten
[1] Blaug, Mark (1986) Who's who in economics: a
biographical dictionary of major economists,
1700–1986, MIT Press
[2] "A Vision and A Strategy : ECONOMIC
DEVELOPMENT OF BURMA" (PDF). Burmalibrary.org.
Retrieved 2017-03-15.
[3] "HLA Myint". homepage.newschool.edu.
Archived from the original on 27 May 2003.
Retrieved 15 January 2022.
[4] Kaung, Kyi May, (1995) Theories, Paradigms,
or Models in Burma Studies, Asian Survey. Vol.
35, No. 11 (Nov.), pp. 1030–1041
[5] "Economist U Hla Myint Dies at 97". The
Irrawaddy. 2017-03-10. Retrieved 2017-07-10.
[6] Khan Mon Kyi (2000). Economic development of
Burma: a vision and a strategy. NUS Press. p.
103. ISBN 978-91-88836-16-8.
[7] Turnell, Sean (2009). Fiery dragons: banks,
moneylenders and microfinance in Burma. NIAS
Press. pp. 177, 256. ISBN 978-87-7694-040-9.
[8] Fuglie 1991.
[9] "Professor Hla Myint, 1985". Flickr.
Retrieved 23 August 2011.
[10] Myint (1972), p. 160.
[11] Deed, Stuart (2012-02-26). "Imitate global
success stories: Stiglitz". The Myanmar Times.
31 (615). Yangon.
[12] "Economist U Hla Myint Dies at 97". The
Irrawaddy. 10 March 2017. Retrieve
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[Kr. "Christen"
züchten Armut: Bevölkerungsreduktion ist das Ziel -
grosses Wachstum ist gar nicht beabsichtigt - es
soll für weisse "Siedler" Platz geschaffen werden]
Die weissen Bergwerks- und Plantagenbesitzer oder
Bauunternehmer würden durchaus mit Hilfe höherer Löhne
bessere Arbeiter angelockt haben. Dadurch wiederum wären
ihre Produktionskosten gestiegen - das hätte sie
vermutlich zu Massnahmen bewogen, ihre Produktivität durch
Maschinen, Mechanisierung zu steigern. Dadurch wäre die
Zahl der Arbeiter, die sie benötigt hätten, begrenzt
geblieben. Sie hätten nicht so viele Eingeborene aus ihrer
traditionellen Landwirtschaft herauszupressen brauchen.
Die begrenzte Zahl von Arbeitern hätte besser ausgewählt
und besser ausgebildet werden können - und beides zusammen
hätte den Industrien und Plantagen in der kolonialen Welt
einen wesentlich schnelleren Aufschwung gebracht und auch
andere Sektoren der Wirtschaft mitgezogen. Statt dessen
verführt die Politik der winzigen Löhne dazu,
mit
Arbeitskraft verschwenderisch umzugehen.
Daraus wird selbstverständlich eine wirtschaftliche und
technische Behinderung für die Entwicklung des weissen
Unternehmens selbst [wenn man Leute einfach sterben lässt
und die nächste Person immer neu eingearbeitet werden
muss]. Das mag noch allein die Sache des weissen
Unternehmers sein - aber es hält auch die eingeborene
Arbeiterschaft sehr viel länger als notwendig in den
Fesseln ihrer niedrigen Produktivität fest.
[Kr. "Christen" züchten Armut: Hohe Ausbildung ist
nicht gefragt - in "christlichen" Staaten werden die
neuen Maschinen erfunden - die Kolonien bleiben ohne
Schule!]
Diese niedrige Produktivität wird gewöhnlich in Gegensatz
zu der angeblich [S.391] so viel höheren der weissen
Einwanderer gesetzt. Aber Myint verweist auf die Analyse
Professor Taussigs (geb. 1940 [web02]):
"Einer der Gründe für die schnelle Entwicklung der
Mechanisierung in der "amerikanischen" Industrie war
gerade die anfangs sehr geringe Produktivität der
Einwanderer aus Europa. Zusammen mit dem in den "USA"
schon etablierten hohen Lohnniveau zwang dies die
"amerikanischen" Unternehmer, immer modernere Maschinen in
Betrieb zu nehmen, die möglichst wenig menschliche
Bedienung brauchten."
Wie dem auch sei - in den Kolonien können die Weissen
offenbar nicht über ihren Schatten springen. Besonders die
grössten Betriebe verlassen sich auf Arbeiterströme von
weit her, auf Arbeiter, die nur eine gewisse Zeit bleiben,
nicht über den Standard niedrigster ungelernter
Arbeitskraft hinauskommen können und wollen - aber dafür
dem Unternehmer keinerlei Verantwortung für Ausbildung und
Fürsorge bringen. So ist das Ergebnis von mindestens einem
Jahrhundert kolonialistischer Wirtschaft in Afrika fast
nirgends eine auch nur einigermassen qualifizierte
Arbeiterschaft.
[Die "Christen" verweigern den Kolonien das Schulsystem
oder schaffen sogar bestehende Bildungssystem AB und
drängen Handwerker dazu, Bauern zu werden].
[Kr. "Christen" züchten Armut: indem sie ALLES
zerstören und so viel betrügen+erpressen wie möglich]
Hohe Anforderung an den farbigen Arbeiter,
niedrige
Löhne, Betrug in der Geldwirtschaft und das Erpressen
zahlreicher Sachleistungen, die nicht bezahlt
werden - das ist ein roter Faden, der sich von Anfang an
durch die gesamte Wirtschafts- und Sozialgeschichte des
Kolonialismus zieht. [S.392]
[und ab 1698 ab der Gründung der Londoner Börse auch immer
mit jüdischen Bankiers als Investitions-Bankiers im
Rücken].