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Kolonialismus mit kriminellen "Christen": "Die Weissen kommen - die wahre Geschichte des Kolonialismus"

Der Weg ins Elend III: 15. Kriminelle "Christen" diskriminieren+züchten Armut+Proletarier

15.1. Kr. "Christen" züchten Armut - die Grundlagen: Diskriminierung der Bevölkerungen mit Ramschware, kein Inflationsausgleich, hohe Steuern, Förderung des Proletariats, Hunger-Massenmorde etc.

Grausame Prinzipien des "christlichen" Kolonialismus: Kr. "Christen" züchten Armut: machen den Rest der Welt arm: 1 Wecker für Afros geht "nur ein paar Tage" - für 1m bedruckten Baumwollstoff muss 1 Afro 110-120 Stunden arbeiten -- Kr. "Christen" machen den Rest der Welt arm: Inflationsausgleich gibt es nur für die "Christen" -- Kr. "Christen" saugen den Rest der Welt mit Steuern aus -- Kr. "Christen": Die Bevölkerung muss Steuern zahlen, und die "christlichen" Terroristen bewilligen sich damit hohe Löhne (!) -- Kr. "Christen"  erfinden Steuern für ALLES, damit die Bevölkerung keine Reserven für Investitionen bilden kann -- Kr. "Christen" blockieren in Asien die Aufwärtsentwicklung -- Kr. "Christen" rauben Südostasien aus: mit Steuern alles+rauben den Boden - provozieren Inflation+Armut+Bevölkerungsexplosion+ Massenarbeitslosigkeit - den kriminellen "Christen" ist das EGAL (!) -- Die kriminellen "Christen" erfinden sogar, die Bewohner wollten nicht arbeiten - das ist die Begründung für die niedrigen Löhne -- Kr. "Christen" provozieren Unterernährung und Hunger-Massenmord. so sterben halbe Familien weg -- Kr. "Christen" mit der Behauptung, Afros würden auch mit guten Löhnen kaum arbeiten -- Der Ökonom Hla Myint (Burma - 1920-2017) -- Kr. "Christen" haben immer die Bevölkerungsreduktion ist das Ziel - grosses Wachstum ist gar nicht beabsichtigt - es soll für weisse "Siedler" Platz geschaffen werden -- Kr. "Christen": Hohe Ausbildung ist nicht gefragt - in "christlichen" Staaten werden die neuen Maschinen erfunden - die Kolonien bleiben ohne Schule! -- Kr. "Christen" züchten Armut: indem sie ALLES zerstören und so viel betrügen+erpressen wie möglich

aus: "Die Weissen kommen" von Gert von Paczensky - Hoffmann und Campe - Hamburg 1970

präsentiert von Michael Palomino (2024)

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Inhalt




Erwähnte Literatur

-- Buch von René Dumont: Schwarzafrika ist schlecht aufgeteilt (orig. frz.: L'Afrique noire est mal partie) - Paris 1962





Der Weg ins Elend III: 15. Kriminelle "Christen" diskriminieren+züchten Armut+Proletarier

So züchtet man Proletarier

Nun haben die Weissen die Farbigen schon sehr weit ins Elend gebracht. Aber sie bestehen darauf, dass der Weg bis zum bitteren Ende fortgesetzt wird. Mit Hilfe höchst einfallsreicher Unterdrückungs- und Ausbeutungsmassnahmen sorgen die Weissen dafür, dass ein Milliardenproletariat entsteht [und dann beklagen sich die kriminellen "Christen", dass Kommunismus aufkommt (!)].


15.1. Kr. "Christen" züchten Armut - die Grundlagen: Diskriminierung der Bevölkerungen mit Ramschware, kein Inflationsausgleich, hohe Steuern, Proletariat, Hunger-Massenmorde etc.

[Kr. "Christen" züchten Armut: machen den Rest der Welt arm: 1 Wecker für Afros geht "nur ein paar Tage" - für 1m bedruckten Baumwollstoff muss 1 Afro 110-120 Stunden arbeiten]

Dezember 1949 - im Norden des Kongo. Damals noch: des "Belgischen Kongo". René Dumont, der berühmte Landwirtschafts-Spezialist, betritt einen Laden. Er braucht einen Wecker. Es gibt genug. Er nimmt einen in die Hand. Der griechische Ladenbesitzer nimmt ihm das Ding schnell weg und sagt: "Das ist nichts für Sie. Der ist für Neger [AftrikanerInnen] - der geht nur ein paar Tage."

Allerdings müssen die Neger [AfrikanerInnen] für diesen Wecker genausoviel zahlen wie die Weissen für einen, der jahrelang funktionieren würde (Dumont erzählt diese Geschichte in seinem berühmten Buch: "L'Afrique noire est mal partie" [Paris 1962]). Die Gewohnheit, den Farbigen Schund anzudrehen, besteht also weiter...

Januar 1950. René Dumont befindet sich nun im französischen Kolonialgebiet. Er studiert die Lebenshaltungskosten von Baumwollarbeitern und ihren Verdienst. Er stellt fest, dass der Baumwollarbeiter für den Lohn einer Arbeitsstunde noch nicht einmal einen Zentimeter gewöhnlichen bedruckten Baumwollstoffes kaufen könnte. 110 bis 120 Arbeitsstunden braucht er, um sich einen Meter davon leisten zu können.


[Kr. "Christen" züchten Armut: machen den Rest der Welt arm: Inflationsausgleich gibt es nur für die "Christen"]

Da haben wir einen wichtigen Aspekt der kolonialen Ausbeutung. Zum Preisbetrug kommt der Lohnbetrug - groteske, skandalöse Unterbezahlung. Man kann sie nicht (wie die Kolonialisten es tun) damit bagatellisieren, dass man sagt, der Einheimische habe doch keine grossen Bedürfnisse. Alles, was er zum Leben brauche, sei billig. Die Weissen strengen sich ja mächtig an, diese Bedürfnisse zu steigern. Und gleich nach der Einführung weisser Geldwirtschaft lernen die Farbigen - als Opfer - den Prozess der fortschreitenden Verteuerung und Geldentwertung kennen. Dieser Prozess soll nur dann nicht gelten, wenn es um ihren eigenen Lohn geht. Der bleibt niedrig. [S.388]


[Kr. "Christen" züchten Armut: saugen den Rest der Welt mit Steuern aus]

Dritter Bestandteil des Systems: Die Steuern sind natürlich überhaupt nicht niedrig. Sie müssen im Idealfall nach Ansicht der weissen Herren so hoch sein, dass der Farbige nie aufhören will zu arbeiten, weil er nicht aufhören kann. Weil er immer Angst haben soll, seine Arbeit zu verlieren und seine Steuern nicht bezahlen zu können. Denn darauf stehen drakonische Strafen.

Da und dort gibt es Ausnahmen, Abweichungen von der Regel. So werden im "Belgischen" und "Französischen" Kongo zum Teil auch die Naturallieferungen, etwa an Kautschuk oder Erdnüssen oder Elfenbein oder Palmkernen usw. als Steuern bezeichnet und unerbittlich eingetrieben, entsprechend der "Veranlagung". Es sind ja auch Steuern. Es ist ohnehin weit verbreitet, die "Steuern" in bar durch Eintreibungen von Naturalien und durch Anforderungen auf Zwangsarbeits-Leistungen zu ergänzen. Der Kolonisierte mag noch so arm und schwach sein - der weisse Kolonisator wird immer neue Möglichkeiten ersinnen, auch das Letzte aus ihm herauszupressen. Seine Findigkeit kennt keine Grenzen, und es ist erstaunlich, welche Summen und welche Leistungen zusammenkommen.



Ergänzung: Kriminelle "Christen" betreiben Massenmord durch Steuern - und Massenmord durch Minen - Bevölkerungsrückgang (!)
Die kriminellen "Christen" verlangen oft derart viele Steuern und Abgaben, dass die Bevölkerung keine Zeit mehr hat, sich das eigene Essen anzubauen oder kein Geld mehr hat, Lebensmittel zu kaufen und so immer mehr den Hungertod erleidet. Es kommt der Bevölkerungsrückgang. Erst dann werden Untersuchungen gemacht, bis Berichte an die "christlichen" Königshäuser warnen, dass die Bevölkerung für die MONOkulturen und für die Minen FEHLT. In den Minen sterben auch so viele Männer, so dass bald niemand mehr in den Minen "arbeiten" will, weil die "christlichen" Minen ohne Pflege ein Himmelfahrtskommando sind, z.B. im heutigen Ecuador und in Peru. Natürlich steht das NICHT im dtv-Geschichtsatlas.



[Kr. "Christen" züchten Armut: Die Bevölkerung muss Steuern zahlen, und die "christlichen" Terroristen bewilligen sich damit hohe Löhne (!)]

Was ich in den bisherigen Kapiteln schildern konnte, lässt nicht vermuten, dass die Leistungen, diese "Steuererträge" den Eingeborenen zugute gekommen seien, ihren Lebensumständen, ihrer Gesellschaft. Und so verhält es sich auch nicht. Die Kolonisierten können bestenfalls das berechtigte Gefühl haben, ihre eigene Unterwerfung und Unterdrückung bezahlen zu müssen.


Ergänzung: Wieso soll die Bevölkerung für kriminelle "Christen" arbeiten, die alles rauben und massenmorden?
Der "christliche" Boss nimmt sich alles und bezahlt Hungerlöhne und verlangt noch Steuern dazu. Dann kommt noch die Jesus-Fantasie-Kirche mit Kirchensteuern (!). Dann pflegt der "christliche" Boss die Minen nicht und sie brechen immer wieder ein mit Massenmord: Die Ureinwohner werden in den Minen zu 1000en lebendig begraben und der "christliche" Boss meint nur: "Geht einer, dann kommt der nächste". DAS ist die "christliche" Realität ab 1530 in Peru und in allen anderen Kolonien. Und die Steuern sind so hoch, dass die Familien kein Geld mehr haben und nur zwischen verschiedenen Sklaven-Jobs bei den "Christen" wählen können. Siehe z.B. den Bericht von Uolla und Juan aus dem brutal-kriminell-"christlichen" Peru an den spanischen Königshof 1748 publiziert 1826 Link. Natürlich werden diese Fakten im dtv-Geschichtsatlas NICHT gezeigt, und nicht mal bei Paczensky sind sie aufgeführt. Die Korruption unter "Christen" spielt dann auch noch mit, geschildert z.B. über Peru im Buch "Die Geschichte der Korruption in Peru" von Quiroz Link. Die Pfarrer und Priester und Päpste behaupten, sie wissen nichts davon und alles sei "Fügung" vom Fantasie-Gott. FALSCH, es ist höchste Bandenkriminialität. Und nach den Unabhängigkeiten übernehmen die Mestizen gegen die Ureinwohner dieselben Taktiken wie die "Christen" vorher - denn die Mestizen sind meist auch "Christen" geworden... Have a nice day mit Weiterbildung - und weitergeben!



[Kr. "Christen" züchten Armut:  erfinden Steuern für ALLES, damit die Bevölkerung keine Reserven für Investitionen bilden kann]

Kopfsteuer, Hüttensteuer, Hundesteuer, Rindersteuer - das Arsenal ist unerschöpflich. Das Kapital, das auf diese Weise aufgebracht wird, dient fast nie dazu, im Land selbst Werte zu schaffen, sondern den Zwecken und Projekten des Eroberers. Die Eingeborenen verlieren durch diesen Steuerzwang auch den letzten Rest wirtschaftlicher Bewegungsfreiheit. Er zerstört auch die letzte Möglichkeit, die Kapitalmengen zu bilden, die zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung [für neue Investitionen] notwendig sind. Dies wäre schon schlimm, wenn die unterworfenen Gebiete wenigstens alle anderen Vorteile genössen, die der weissen Welt ihre Fortschritte ermöglichen. Aber das ist ja nicht der Fall.


[Kr. "Christen" züchten Armut: blockieren in Asien die Aufwärtsentwicklung]

"In der vorkolonialen Epoche hatte die Gesamtheit Südostasiens eine sehr langsame, stetige materielle Aufwärtsentwicklung durchgemacht", sagt Hans Henle (Buch: Chinas Schatten über Südost-Asien - Hamburg 1964 [S.534]). "Die Bevölkerungszunahme war minimal. Ausser an einigen Siedlungsbrennpunkten war Ackerland überall genügend vorhanden. Die reiche Natur begünstigte die Entwicklung von Dorfmanufakturen. In den Häfen hatte sich bei Eintreffen der Europäer schon so etwas wie ein Frühkapitalismus gebildet. Andererseits ermutigen weder Hinduismus, Buddhismus noch Konfuzianismus die intensivierte Wirtschaftsexpansion - aus Sorge, die herrschenden Kasten könnten dadurch geschwächt werden.


[Kr. "Christen" züchten Armut: rauben Südostasien aus: mit Steuern alles+rauben den Boden - provozieren Inflation+Armut+Bevölkerungsexplosion+ Massenarbeitslosigkeit - den kriminellen "Christen" ist das EGAL (!)]

Alles dies änderte sich rapide
-- infolge der gewaltsamen Einführung der Exportkulturen (S.389) durch die [kriminell-"christlichen"] Weissen [mit dem Gewehr in der einen Hand und der Fantasie-Bibel in der anderen Hand],
-- durch die Erhebung der Steuern in Geld statt in Naturalform, aber auch
-- durch die Verknappung der zur Nahrungsmittelproduktion bestimmten Bodenfläche zugunsten der Exportplantagen,
-- durch die Bevölkerungsexplosion infolge der Verarmung der breiten Massen und
-- [durch die] auf sie angewandten Seuchenschutzvorkehrungen und der allgemeinen Proletarisierung der Bevölkerung.

Zwischen 1840 und 1900 nahm das einst blühende Südostasien das Gesicht einer typischen Kolonialregion an.

Dies bedeutete, dass die Region wie ein Januskopf je nach Standpunkt des Beschauers einen ungeheuer reichen und einen ungeheuer armen Anblick darbot. Für die Kolonialmächte, die nicht einmal systematisch zu schürfen hatten, sondern nur zu beschlagnahmen, bot sie ein Füllhorn von Reichtümern. Dagegen kam die Eingeborenenbevölkerung in raschem Tempo herunter. Indische Wissenschaftler schätzten 1954 das Familien-Jahreseinkommen für Südostasien im Jahre 1850 auf 50 Dollar. Bis 1900 fiel es auf 18 Dollar, erreichte 1938 wieder 36 Dollar und 1949 49 Dollar. Grenzenlose, wachsende Armut inmitten ausserordentlicher natürlicher Reichtümer ist bis heute ein soziales Axiom der gesamten Zone.

Auf jeden Fall unternahm nirgendwo in Südostasien die Kolonialverwaltung konkrete Schritte zum Ausgleich der schweren demographischen Gleichgewichtsstörungen, und die diesbezüglichen Sorgen der jungen Nationen sind zu einem Grossteil Erbschaften des Kolonialismus.

Bevölkerungsdruck und archaische bäuerliche Eigentums- und Produktionsverhältnisse erzeugten eine weitere Geissel für die bodenständigen Gesellschaften: endemische Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung. Der Mangel an Kulturboden schaltete in wachsendem Mass einen immer grösseren Anteil der Bevölkerung von der Nahrungsmittelproduktion aus, ohne dass nur ein Bruchteil jener Arbeitsplätze, etwa in einer neu zu entwickelnden Industrie, geschaffen worden wäre, die diese Arbeitskräfte absorbiert hätten.

Auf den Philippinen stand in den Jahren vor dem Krieg der grösste Teil der Landarbeiter und Pächter durchschnittlich nur 160 Tage im Jahr in Arbeit. Auf Java [Indonesien] benötigten die 10.000 m2 bewässerten Landes eines mittleren Bauernanwesens nur 65 Arbeitstage eines Mannes und 44 einer Frau. Dies bedeutet, dass auch Bauern auf eigenem Besitz infolge Landmangels zur Unterbeschäftigung verdammt waren."

[Kr. "Christen" züchten Armut: Die kriminellen "Christen" erfinden sogar, die Bewohner wollten nicht arbeiten - das ist die Begründung für die niedrigen Löhne]

Wenn man diese Länder dann eines Tages in die Unabhängigkeit entlässt, dann wird der abziehende Kolonialherr achselzuckend sagen, sie könnten ja weder mit Geld umgehen noch mit modernen Wirtschaftsformen ... Und man wird sagen, sie könnten auch nicht arbeiten.

Mit der geringen Produktivität der Farbigen wird von Anfang an ihre Unglaublich schlechte Bezahlung begründet. Ganz unabhängig davon, dass die [S.390] Hungerlöhne der Kolonialgebiete auch dann nicht verteidigt werden könnte, sind die Weissen selbst daran schuld, dass die geringe Produktivität, besonders der Afrikaner [und Afrikanerinnen], zum Dauerzustand wurde.

[Kr. "Christen" züchten Armut: mit Unterernährung und Hunger-Massenmord sterben halbe Familien weg]

Natürlich arbeiten die Neger [AfrikanerInnen] zunächst schlecht, und sogar die "Kolonialpioniere" wissen, warum. Für den Neger [AfrikanerInnen], der aus der kräftesparenden Subsistenzwirtschaft kommt, ist es eine gewaltige Veränderung, plötzlich die ungewohnte, lange, harte Arbeit zu tun, die der weisse Mann von ihm verlangt [und dann noch praktisch ohne Lohn!]. An diese Umstellung muss er sich erst gewöhnen. Zudem ist er schon aus klimatischen Bedingungen langer Schwerarbeit keineswegs so gewachsen, wie sich die Weissen es denken. In der Tat ist er dafür physisch nicht besser gerüstet als die Weissen, denen eigentlich angesichts der teilweise sensationellen Sterbeziffern ihrer schwarzen Arbeitskräfte auf bestimmten Arbeitsstätten etwas auffallen müsste. Die Weissen sorgen nicht einmal für die Verbesserung der physischen Bedingungen, durch bessere Hygiene, ordentliche Unterbringung, vernünftige Ernährung. Kein Wunder, dass die farbige Arbeitskraft nicht robuster wird, also auch nicht schwungvoller.

[Kr. "Christen" züchten Armut: mit der Behauptung, Afros würden auch mit guten Löhnen kaum arbeiten]

Wird nun wenigstens etwas getan, um die Arbeit reizvoll zu machen, vielleicht durch bessere Bezahlung? Im allgemeinen auch nicht Ohne es jemals auszuprobieren, stellen sich die Weissen fast überall auf den Standpunkt, höhere Löhne für den farbigen Arbeiter seien schon deswegen sinnlos, weil er doch nicht mehr und besser arbeiten werde.

Professor Myint (Ökonom in Burma - 1920-2017 [web01]) macht darauf aufmerksam, was für eine Fehlrechnung das ist.

Der Ökonom Hla Myint (Burma - 1920-2017)
https://en.wikipedia.org/wiki/Hla_Myint

Übersetzung mit Deepl:

Hla Myint (1920 - 9. März 2017) war ein Wirtschaftswissenschaftler aus Burma, der als einer der Pioniere der Entwicklungsökonomie und für seine Beiträge zur Wohlfahrtsökonomie bekannt ist. Er betonte, lange bevor dies populär wurde, die Bedeutung der Exportorientierung als nützlichsten „Wachstumsmotor“[2][3][4].

Karriere
Im Alter von nur 15 Jahren schrieb er sich an der Universität Rangun ein.[5] Nach seiner Promotion in Wirtschaftswissenschaften an der London School of Economics (mit einer Arbeit über die Theorien der Wohlfahrtsökonomie) lehrte er von 1945 bis 1952 als Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Rangun.[6] Von 1958 bis 1961 war er auch Rektor der Universität. In den 1950er Jahren war er wirtschaftlicher Berater des Nationalen Planungsministeriums der birmanischen Regierung nach der Unabhängigkeit und des Komitees der Staatlichen Landwirtschaftsbank.[7] Hla Myint spielte eine Rolle bei der Ausarbeitung eines nach außen gerichteten Plans für das Wirtschaftswachstum des Landes durch das Nationale Planungskomitee. Er hatte aber keinen Erfolg damit, denn ein insularer Plan mit der Förderung der Binnenwirtschaft wurde vorgezogen. [6]

In den 1960er Jahren führte Hla Myint das Konzept des „Vent for surplus“ ("Überschüsse nach aussen abfliessen lassen") ein, um die Entwicklung des internationalen Handels bestimmter Entwicklungsländer zu erklären.[8]

Hla Myint war von 1966 bis 1985 emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften und lehrte Entwicklungsökonomie an der London School of Economics.[3][9] So verfasste er beispielsweise 1972 eine wichtige, von der Asiatischen Entwicklungsbank unterstützte Studie, Southeast Asia's economy: Development Policy in the 1970s", in der er die Bedeutung einer exportorientierten Entwicklungsstrategie für die Region hervorhob. In dieser Studie vertrat er die Auffassung, dass die in Südostasien übliche Politik der Importsubstitution durch eine neue Industrialisierungspolitik ersetzt werden sollte, die auf der Ausweitung der Exporte von Industriegütern beruht.[10]

Er nahm am 11. Februar 2012 in Yangon an einem Seminar mit dem Titel „An Agenda for Equitable and Sustainable Development for Myanmar“ (Eine Agenda für gerechte und nachhaltige Entwicklung für Myanmar) teil, an dem auch der Nobelpreisträger und ehemalige Chefökonom der Weltbank, Professor Joseph Stiglitz, und Professor Ronald Findlay, ein ehemaliger Professor am Yangon Institute of Economics und jetzt an der Columbia University, teilnahmen.[11] Myint starb am 9. März 2017 in Bangkok, Thailand, im Alter von 97 Jahren.[12]

Fussnoten
[1] Blaug, Mark (1986) Who's who in economics: a biographical dictionary of major economists, 1700–1986, MIT Press
[2] "A Vision and A Strategy : ECONOMIC DEVELOPMENT OF BURMA" (PDF). Burmalibrary.org. Retrieved 2017-03-15.
[3] "HLA Myint". homepage.newschool.edu. Archived from the original on 27 May 2003. Retrieved 15 January 2022.
[4] Kaung, Kyi May, (1995) Theories, Paradigms, or Models in Burma Studies, Asian Survey. Vol. 35, No. 11 (Nov.), pp. 1030–1041
[5] "Economist U Hla Myint Dies at 97". The Irrawaddy. 2017-03-10. Retrieved 2017-07-10.
[6] Khan Mon Kyi (2000). Economic development of Burma: a vision and a strategy. NUS Press. p. 103. ISBN 978-91-88836-16-8.
[7] Turnell, Sean (2009). Fiery dragons: banks, moneylenders and microfinance in Burma. NIAS Press. pp. 177, 256. ISBN 978-87-7694-040-9.
[8] Fuglie 1991.
[9] "Professor Hla Myint, 1985". Flickr. Retrieved 23 August 2011.
[10] Myint (1972), p. 160.
[11] Deed, Stuart (2012-02-26). "Imitate global success stories: Stiglitz". The Myanmar Times. 31 (615). Yangon.
[12] "Economist U Hla Myint Dies at 97". The Irrawaddy. 10 March 2017. Retrieve



[Kr. "Christen" züchten Armut: Bevölkerungsreduktion ist das Ziel - grosses Wachstum ist gar nicht beabsichtigt - es soll für weisse "Siedler" Platz geschaffen werden]

Die weissen Bergwerks- und Plantagenbesitzer oder Bauunternehmer würden durchaus mit Hilfe höherer Löhne bessere Arbeiter angelockt haben. Dadurch wiederum wären ihre Produktionskosten gestiegen - das hätte sie vermutlich zu Massnahmen bewogen, ihre Produktivität durch Maschinen, Mechanisierung zu steigern. Dadurch wäre die Zahl der Arbeiter, die sie benötigt hätten, begrenzt geblieben. Sie hätten nicht so viele Eingeborene aus ihrer traditionellen Landwirtschaft herauszupressen brauchen. Die begrenzte Zahl von Arbeitern hätte besser ausgewählt und besser ausgebildet werden können - und beides zusammen hätte den Industrien und Plantagen in der kolonialen Welt einen wesentlich schnelleren Aufschwung gebracht und auch andere Sektoren der Wirtschaft mitgezogen. Statt dessen verführt die Politik der winzigen Löhne dazu, mit Arbeitskraft verschwenderisch umzugehen. Daraus wird selbstverständlich eine wirtschaftliche und technische Behinderung für die Entwicklung des weissen Unternehmens selbst [wenn man Leute einfach sterben lässt und die nächste Person immer neu eingearbeitet werden muss]. Das mag noch allein die Sache des weissen Unternehmers sein - aber es hält auch die eingeborene Arbeiterschaft sehr viel länger als notwendig in den Fesseln ihrer niedrigen Produktivität fest.


[Kr. "Christen" züchten Armut: Hohe Ausbildung ist nicht gefragt - in "christlichen" Staaten werden die neuen Maschinen erfunden - die Kolonien bleiben ohne Schule!]

Diese niedrige Produktivität wird gewöhnlich in Gegensatz zu der angeblich [S.391] so viel höheren der weissen Einwanderer gesetzt. Aber Myint verweist auf die Analyse Professor Taussigs (geb. 1940 [web02]):

"Einer der Gründe für die schnelle Entwicklung der Mechanisierung in der "amerikanischen" Industrie war gerade die anfangs sehr geringe Produktivität der Einwanderer aus Europa. Zusammen mit dem in den "USA" schon etablierten hohen Lohnniveau zwang dies die "amerikanischen" Unternehmer, immer modernere Maschinen in Betrieb zu nehmen, die möglichst wenig menschliche Bedienung brauchten."

Wie dem auch sei - in den Kolonien können die Weissen offenbar nicht über ihren Schatten springen. Besonders die grössten Betriebe verlassen sich auf Arbeiterströme von weit her, auf Arbeiter, die nur eine gewisse Zeit bleiben, nicht über den Standard niedrigster ungelernter Arbeitskraft hinauskommen können und wollen - aber dafür dem Unternehmer keinerlei Verantwortung für Ausbildung und Fürsorge bringen. So ist das Ergebnis von mindestens einem Jahrhundert kolonialistischer Wirtschaft in Afrika fast nirgends eine auch nur einigermassen qualifizierte Arbeiterschaft.

[Die "Christen" verweigern den Kolonien das Schulsystem oder schaffen sogar bestehende Bildungssystem AB und drängen Handwerker dazu, Bauern zu werden].


[Kr. "Christen" züchten Armut: indem sie ALLES zerstören und so viel betrügen+erpressen wie möglich]

Hohe Anforderung an den farbigen Arbeiter, niedrige Löhne, Betrug in der Geldwirtschaft und das Erpressen zahlreicher Sachleistungen, die nicht bezahlt werden - das ist ein roter Faden, der sich von Anfang an durch die gesamte Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Kolonialismus zieht. [S.392]

[und ab 1698 ab der Gründung der Londoner Börse auch immer mit jüdischen Bankiers als Investitions-Bankiers im Rücken].


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Quellen
[web01] https://en.wikipedia.org/wiki/Hla_Myint
[web02] https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Taussig

Fotoquellen


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