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Russland ab 1986. Meldungen (06) - ab 6.4.2016

Politik, Wirtschaft, Kultur

5.4.2017: Petersburg: Täter kommt aus einer religiös inaktiven Familie - Täter ist erfunden? Neun Fakten zum mutmaßlichen Terroristen von St. Petersburg, über die niemand spricht -- 11.4.2017: Italiens Polizei beschlagnahmt Wein von der Krim: „Ungeheuerlich unverschämt“: Krim-Wein von italienischer Messe abgeräumt -- 23.5.2017: "USA" sperren immer noch russischen Diplomatenbesitz - Gegenmassnahmen oder Rückgabe: USA sperren russischen diplomatischen Besitz – Moskau nennt Gegenschritte -- 12.6.2017: Daily Mail anerkennt Krim als "russisch": Daily Mail hat Krim als russisch „anerkannt" -- 13.6.2017: <Putin: US-Geheimdienste unterstützten Terroristen in Tschetschenien> -- 18.6.2017: Gauland: Krim ist "ur-russisches Territorium": Deutscher Politiker: Krim ist ur-russisches Territorium -- 12.7.2017: Russisches Städte-Rating: 1) Moskau, 2) Sankt Petersburg, 3) Kasan, 4) Nowgorod, 5)Jekaterinburg, 6) Krasnojarsk, 7) Rostow, 8) Nowosibirsk, 9) Woronesch, 10) Tscheljabinsk: Das sind die lebenswertesten Städte Russlands -- 19.7.2017: Putin will keine Hirnlosen durch Bibel: "Zeugen Jehovas" meinen, im Untergrund geht's besser: Nach Verbot: „Zeugen Jehovas“ gehen in den Untergrund -- 18.7.2017: Kriminelle EU will "Zeugen Jehovas" in Russland schützen - EU will Bibel-Idioten schützen!: EU setzt sich für in Russland verbotene „Zeugen Jehovas“ ein -- Russlands Handel dringt nach Katar vor, um den kriminellen Westen zu ersetzen: Katars Botschafter: Moskau – bald wichtiger Handelspartner für Doha -- 30.7.2017: Reaktion auf die kriminellen "US"-Sanktionen: <Putin fordert 755 US-Diplomaten zur Ausreise auf> -- 21.8.2017: Buchsbaumzünsler aus Italien kam mit Pflanzen zu Olympia in Sotschi - und vernichtet nun kaukasische Buchbaumwälder rund um Sotschi: Gekauft für Olympia in Sotschi: Parasiten aus EU vernichten unikale russische Wälder -- Italienische Raumpen rotten kaukasische Buchsbaumwälder praktisch aus -- Keine Verbrennung der Pflanzen aus Italien - Pestizide reichten nicht - halbtropisches Klima und Winde fördern den Buchsbaumzünsler -- Kein starker Perstizideinsatz gegen Buchsbaumzünsler möglich wegen Lage am Wasser -- Der natürliche Feind kommt sehr spät: Chinesische Mücke gegen Buchsbaumzünsler-Raupen -- 23.8.2017: "Russland hat alle Schulden der Sowjetunion zurückbezahlt": 105 Milliarden Dollar -- Russland 19.9.2017: Kriminelle Zionistenschweine machen Telefonterror mit Anschlagsdrohungen: Telefonterror in Russland: 200.000 Menschen in einer Woche evakuiert -- 22.9.2017: Russische Bank "Sberbank" zieht sich wegen Russland-Sanktionen teilweise aus Europa zurück: Russlands größte Bank unter Sanktionendruck: Sberbank zieht sich aus Europa zurück -- 27.9.2017: Russische Scheinangriffe mit Täuschkörpern können Raketenschild der "USA" verwirren: Russische Armee wappnet sich mit „elektronischem Alptraum“ -- 28.9.2017: Russland meldet, alle C-Waffen vernichtet zu haben - "USA" erfüllen Vertrag nicht: Russland hat keine C-Waffen mehr, Amerika doch: „Verpflichtungen nicht erfüllt“ -- 29.9.2017: Russische Fluggesellschaft VIM-AVIA Pleite - 1000e russische Touristen in Griechenland ohne Flug: Russische Touristen sitzen in Griechenland fest -- 29.9.2017: <Schröder wird Chef des Rosneft-Aufsichtsrats> -- Moskau 5.10.2017: Putin holt Saudis auf seine Seite: König Saud und Putin unterzeichnen 14 Dokumente: Russisch-saudische Gespräche gehen mit Unterzeichnung wichtiger Dokumente zu Ende -- 12.10.2017: Irland-Russland mit "Russisch-Irischem Regierungsausschuss" für Handel+Wirtschaft: Russland und Irland wollen aktiver zusammenarbeiten -- 12.10.2017: 200-Rubel-Schein mit Krim-Motiv: Ruinen von Chersones bei Sewastopol: Russische Notenbank präsentiert neue Geldscheine mit Krim-Motiven -- Krim 12.10.2017: Gute Geschäftsmöglichkeiten für Kleinunternehmer auf der Krim: „Massenhaft Möglichkeiten“: Italienischer Eiskonditor erzählt von Business auf Krim -- 14.10.2017: Trumpel-"USA" verweigerten russischer Militärdelegation Visa für die UNO in New York: Kreml reagiert auf US-Visa-Verweigerung für russische Militärdelegation -- Krim 13.10.2017: Moskau meint, Krim sei rechtmässig an Russland gefallen: Kreml lehnt Entschädigung der Ukraine für Krim ab -- Krim 25.10.2017: "Krim-Brücke wird zuverlässig geschützt –Saboteure aus Kiew haben keine Chance" -- 30.10.2017: Kriminelle NATO sucht in Russland RNA: Putin: Wer sammelt landesweit Gewebeproben von Russen und wozu? -- 31.10.2017: Kriminelle NATO sammelt DNA von russischen Bevölkerungen - wahrscheinlich für neue Bio-Waffe gegen Russen: Jagd nach Russen-DNA: „Westen schmiedet neuartige Bio-Waffe“ -- 31.10.2017: EUdSSR diskriminiert Russen immer wieder - internationale Organisationen schreiten ein: Lawrow: Russen in der Ukraine direkt diskriminiert -- 1.11.2017: Perverse Russland-Sanktionen: "US"-Firmen dürfen bei russischen Öl- und Gasprojekten nicht mehr teilhaben: Russlands Öl-Geschäft: US-Firmen dürfen nirgends mehr mitmischen - oder? -- Wladimir (Russland) 1.11.2017: Da war einmal ein See - und nun ist er abgeflossen und alles weg: See in Russland wird von der Erde verschluckt - VIDEO -- 1.11.2017: Russischer Telegram-Messengerdienst: Aufrufe zu Gewalt oder Terror wird gelöscht: Russischer „Telegram“-Messenger: Gründer nennt verbotene Themen -- 3.11.2017: Kanada mit neuen Russland-Sanktionen - wegen eines Toten in einem Gefängnis: Neues Gesetz greiftKanada verhängt Sanktionen gegen Russland -- 3.11.2017: Russland mit Kanada-Sanktionen: Russland reagiert prompt auf Kanadas Sanktionserweiterung -- 4.11.2017: Krim war immer russisch - Einheit mit Russland war ein "Krim-Traum": Krim-Chef über „langjährigen Traum“ der Halbinsel-Bewohner -- Krim 5.11.2017: Der Ferienort der russischen Elite hat viele Schlösser und Paläste: Paläste und Schlösser der Krim -- Russland 15.11.2017: Kriminelle organisieren seit 2 Monaten Telefonterror mit falschen Bombendrohungen: 2,3 Millionen Russen wegen Bombendrohungen evakuiert -- Ural 21.11.2017: Radioaktives Ruthenium-106 aus Russland schafft es bis über das Tessin: Auch das Tessin betroffen: Russland gibt extreme Strahlenwerte im Ural zu -- 21.11.2017: Im Ural ist scheinbar eine Atombombe explodiert oder so: Russischer Wetterdienst erklärt „extrem hohe Radioaktivität“ für „ungefährlich“ -- Krim 28.11.2017: Weiterhin 80% für Russland: So ist‘s mit Krim-Bürgern: 80 Prozent würden wieder für Beitritt zu Russland stimmen --

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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5.4.2017: Petersburg: Täter kommt aus einer religiös inaktiven Familie - Täter ist erfunden?
Neun
Fakten zum mutmaßlichen Terroristen von St. Petersburg, über die niemand spricht
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170405315200867-st-petersburg-terrorist-fakten/

<22 soll der Attentäter gewesen sein und aus der zentralasiatischen Republik Kirgistan stammen. Soweit die Fakten, die über den Verdächtigen Akbarzhon Djalilov bisher bekannt sind. Was sagt uns das über den Menschen, der den Terroranschlag in St. Petersburg begangen haben soll? Was ist das für eine Region, aus der er stammt? Sputnik hat nachgefragt.

Der mutmaßliche Täter

Fakt 1:… stammt zwar tatsächlich aus Kirgistan, besaß aber keinen kirgisischen Pass. Seine Familie zog 2011 nach Russland. Der Vater und der älteste Sohn bekamen die russische Staatsbürgerschaft. Da Akbarzhon Djalilov erst in Russland volljährig wurde, war der dort erhaltene russische Pass sein einziger.

Fakt 2:… kommt aus einer ganz normalen Familie. Der Vater lebt noch in Russland, die Mutter ist mit zwei Söhnen und einer Tochter nach Osch zurückgekehrt. Nachbarn beschreiben sie als ruhig und unauffällig. Die Familie sei auch nie besonders religiös gewesen. Die Mutter und weitere Angehörige wurden am Dienstag von den zuständigen Ermittlern in Osch vernommen.

Fakt 3:… gilt in Kirgistan bisher offiziell nur als verdächtig. Die zuständigen Behörden können weder bestätigen noch dementieren, dass es sich bei Djalilov um den Täter handelt. Die kirgisischen Behörden verweisen darauf, dass das nur die russischen Kollegen tun könnten.

Die Stadt Osch

Fakt 4:… liegt im Fergana-Tal im Süden des Landes und ist ca. 3000 Jahre alt. Osch ist die zweitgrößte Stadt in Kirgistan und gilt als die „Hauptstadt des Südens“. Die Bevölkerung gilt als eher konservativ und sehr gläubig.

Fakt 5:… ist zugleich Hauptstadt der Osch-Region, die als problematisch gilt. Wegen der nicht klar demarkierten Grenzen zu den Nachbarländern Usbekistan und Tadschikistan kommt es immer wieder zu gewaltsamen Grenzkonflikten. Trauriger Höhepunkt waren Kämpfe zwischen ethnischen Kirgisen und Usbeken im Juni 2010, bei denen bis zu 2500 Menschen ums Leben gekommen sein sollen.

Fakt 6:… liegt nur einige Hundert Kilometer von der Grenze zu Afghanistan entfernt. Experten glauben aber nicht, dass von Afghanistan eine nennenswerte Bedrohung ausgeht.

Fakt 7:… wird gemeinhin als anfälliger für Werbungsversuche durch terroristische Organisationen betrachtet als der Norden des Landes. Grund dafür ist, dass die Staatsreligion Islam dort größere Unterstützung erfährt.  Experten können diese Annahme nicht bestätigen: Anwerbung und Radikalisierung wird im ganzen Land beobachtet.

Der radikale Islamismus

Fakt 8:… ist kein Massenphänomen in dem kleinen zentralasiatischen Land. Es stimmt zwar, dass verschiedene internationale religiöse Gruppierungen im Land aktiv sind, doch laut Experten lässt sich nicht von einer generellen Radikalisierung Kirgistans ausgehen. Derzeit zählt das Innenministerium 500 Personen, die als Kämpfer nach Syrien gegangen seien. 30 sollen dort ums Leben gekommen, etwa 40 in die Heimat zurückgekehrt sein.

Fakt 9:… wird teilweise durch Gruppierungen verbreitet, die zwar eigentlich international aktiv sind, aber nur in Zentralasien eine so große Verbreitung erfahren. Erst Anfang des Jahres wurden in Kirgistan mehrere Verdächtige festgenommen, die für die Organisation Hizb ut-Tahrir tätig gewesen sein sollen. Die aus der Muslimbruderschaft hervorgegangene islamistische Organisation tritt für ein weltweites Kalifat und die Einführung der Scharia ein. Sie gilt als ideologischer Helfershelfer für die Anwerbung von Kämpfern für den IS. In den meisten Ländern, darunter auch Deutschland, ist sie verboten.

Ilona Pfeffer>

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Krim 11.4.2017: Italiens Polizei beschlagnahmt Wein von der Krim
„Ungeheuerlich
unverschämt“: Krim-Wein von italienischer Messe abgeräumt
https://de.sputniknews.com/politik/20170411315288695-krim-wein-von-italienischer-messe-abgeraeumt/

<Die Polizei hat bei der internationalen Fachmesse für Wein und Destillate „Vinitaly“ im italienischen Verona Produkte aus der Schwarzmeerhalbinsel Krim einbehalten, wie der Krim-Chef Sergej Aksjonow mitteilte.

Demnach soll die italienische Polizei die Weine von Unternehmen der Krim „aus ungewissen Gründen“ konfisziert haben, nachdem ein ukrainischer Vertreter die örtliche Polizei alarmiert habe.

„Das ist eine Unverschämtheit“, äußerte Aksjonow gegenüber Journalisten. „Jetzt beschäftigt sich das Außenministerium damit.“

Es sei insofern ungeheuerlich, weil alle gewusst hätten, dass auch Krimbewohner Teil der russischen Delegation bei der Messe „Vinitaly“ seien, die vom 9. bis zum 12. April in Verona stattfindet.

„Warum hat das sein müssen? Das war ein absolut dummer, meiner Meinung nach, politisch motivierter Schritt. Jemand segelt mit dem Wind“, so der Krim-Chef.

Er versprach, die Geschäftsleute der Krim zu schützen. „Die Regierung der Republik Krim lässt sie nicht ohne Unterstützung. Hoffentlich überwiegt die Vernunft“, sagte Aksjonow.>

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Krim 27.4.2017: Google muss Sanktionen gegen Krim aufheben
Google hebt Sanktionen gegen Krim unter Zwang aus Moskau auf Medien
https://de.sputniknews.com/politik/20170427315543850-google-aufheben-sanktionen-krim-zwang-moskau/

<Der amerikanische IT-Gigant Google muss nach dem Abschluss des Einigungsvertrages mit der russischen Kartellbehörde (FAS) die Einschränkungen für die russische Schwarzmeerhalbinsel Krim aufheben, schreibt die russische Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag.

Der Internet-Konzern muss alle Vertragsverletzungen beseitigen und die Arbeit von Google Play Stores im ganzen Land wieder aufnehmen, auch auf der Krim.

„In Fall der Nichterfüllung folgt ein direkter gerichtlicher Zwang im Rahmen des Einigungsvertrages“, teilte der Pressedienst der russischen Kartellbehörde (FAS) mit.

Mehr zum Thema: Google aktiviert seinen Kampf um die Wahrheit

Der Prozess der FAS gegen den US-Internet-Giganten Google, der sich über zwei Jahre hingezogen hatte, endete mit einem Einigungsvertrag. Der Markt der vorinstallierten Apps auf Android-Smartphones wurde für andere Hersteller geöffnet.>

Link: Google verliert Prozess gegen russische Kartellbehörde und sechs Millionen Euro

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19.5.2017: Russland hat kein staatliches Dopingsystem
McLaren
gibt zu: Kein staatlich unterstütztes Doping in Russland
https://de.sputniknews.com/politik/20170519315812496-mclaren-zugabe-kein-staatlichs-doping-russland/

<Der Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), Richard McLaren, hat zugegeben, dass es in Russland kein staatlich unterstütztes Doping-System gibt. Das sagte der Chef der unabhängigen Anti-Doping-Kommission, Witali Smirnow, am Freitag nach den Gesprächen mit McLaren.

„Zunächst gab es Forderungen, den Bericht eindeutig zu akzeptieren“, erzählt Smirnow. Doch im Laufe der knapp dreistündigen Gespräche gab McLaren doch zu, dass die staatlichen Behörden in Russland die Nutzung von verbotenen Medikamenten bei den Sportlern nicht unterstützten. „Dies widerspricht ja dem Geist unseres Landes“, so Smirnow. „Sie (WADA – Anm. der Red.) haben das endlich auch selbst begriffen“, so Smirnow. 

Die WADA hatte die RUSADA im November 2015 für nicht regelkonform erklärt. Demnach durfte die Agentur keine eigenen Dopingtests mehr durchführen. Am 18. Mai gab die WADA vier Punkte bekannt, die die RUSADA verbessern soll, um ihren Status wiederherzustellen. Eine der Forderungen war der Rücktritt der Vorsitzenden des Aufsichtsrates der RUSADA, der Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa. Sie soll aber Mitglied des Aufsichtsrates bleiben.

Der kanadische Anwalt Richard McLaren hatte im vergangenen Dezember den zweiten Teil seiner Ermittlungen im Auftrag der WADA vorgestellt. Demnach sollen in Russland zwischen 2011 und 2015 über 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, darunter bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. >

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23.5.2017: "USA" sperren immer noch russischen Diplomatenbesitz - Gegenmassnahmen oder Rückgabe
23.5.2017: "USA" sperren immer noch russischen Diplomatenbesitz - Gegenmassnahmen oder Rückgabe_ USA sperren russischen diplomatischen Besitz Moskau nennt Gegenschritte
https://de.sputniknews.com/politik/20170523315848423-usa-sperren-russischen-diplomatischen-besitz-moskau-nennt-gegenschritte/

<Moskau ist bereit, Gegenmaßnahmen wegen der Sperre des russischen diplomatischen Eigentums in den USA zu treffen. Dies teilte der Minister-Berater der russischen Botschaft in Washington, Denis Gontschar, gegenüber RIA Novosti mit.

Russland benachrichtigte demnach die USA über die Art seiner Gegenschritte und erstrebt eine möglichst schnelle Rückgabe seines Besitzes. Das US-Außenministerium versuche aber „aus Trägheit eine positive Lösung des Problems mit der Übergabe eines Grundstücks in St. Petersburg an die Amerikaner für die Errichtung des neuen Konsulatsgebäudes zu verbinden“.

„Solche Kniffe“ seien unpassend, denn Russland habe den USA nichts weggenommen, was in ihrem Besitz war, fügte Gontschar hinzu. Er hoffe darauf, dass die Situation „in einer konstruktiven Weise“ gelöst werden könne.

„Sonst werden wir Gegenmaßnahmen in Bezug auf das diplomatische US-Eigentum in unserem Land laut dem in der diplomatischen Praktik üblichen Gegenseitigkeitsprinzip treffen müssen. So das wäre nicht unsere Wahl“, so Gontschar.

Am 29. Dezember 2016 hatte der damalige US-Präsident Barack Obama zwei russische Niederlassungen in New York und Maryland geschlossen und gegen neun russische Organisationen und Privatpersonen Sanktionen verhängt. Betroffen waren unter anderem der militärische Nachrichtendienst GRU und der Inlandsgeheimdienst FSB. Die USA machten beide für Hackerangriffe auf die Computer politischer Organisationen verantwortlich. Russland bestritt dies.>

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12.6.2017: Daily Mail anerkennt Krim als "russisch"
Daily Mail hat Krim als russisch „anerkannt“
https://de.sputniknews.com/politik/20170612316133740-daily-mail-krim-anerkannt/

<Die britische Zeitung „The Daily Mail“ hat am Montag über die Sprengung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vor der Küste der Krim-Halbinsel berichtet. In der Überschrift des Artikels sowie in dem Text selbst bezeichnet das Blatt die Krim als russisches Territorium.

„Der dramatische Vorfall ereignete sich in Sewatopol auf der Krim-Halbinsel in Russland“, heißt es in dem Artikel.

Die Chefredakteurin des TV-Senders RT, Margarita Simonjan, hat inzwischen den Beitrag der britischen Tageszeitung kommentiert. „Daily Mail hat überraschenderweise die Krim als russisch anerkannt“, schrieb sie auf Twitter.

Die rund eine Tonne schwere, deutsche magnetakustische Flugzeuggrundmine war zuvor in 17 Metern Tiefe beim Anlaufen in der Sewastopol-Bucht entdeckt worden. Mitarbeiter des örtlichen Katastrophenschutzministeriums führten am 8. Juni eine kontrollierte und erfolgreiche Sprengung der Mine durch.

Bei dem Volksentscheid am 16. März 2014 über den künftigen Status der Halbinsel Krim und der Stadt Sewastopol hatten 96,77 Prozent bzw. 95,6 Prozent für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Am 18. März 2014 war der Vertrag über die Wiedervereinigung unterzeichnet worden. Trotz des Volksentscheids betrachtet die Ukraine die Krim weiterhin als Teil ihres Territoriums. Die Resultate des Krim-Referendums haben auch die meisten EU- und Nato-Staaten nicht anerkannt und stattdessen Sanktionen gegen Russland verhängt.>

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13.6.2017: <Putin:
US-Geheimdienste unterstützten Terroristen in Tschetschenien>
https://de.sputniknews.com/politik/20170613316136151-usa-kaukasus-freischaerler-unterstuetzung/

<Die USA haben laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Terroristen in der nordkaukasischen Teilrepublik Tschetschenien sowohl politisch als auch finanziell unterstützt, als die föderalen Truppen dort eingesetzt wurden.

„Wenn wir von der politischen Unterstützung sprechen, sind hier keine Beweise erforderlich.  Dies wurde ja öffentlich getan. Was die finanzielle Hilfe anbelangt,  so verfügen wir über solche Beweise, zumal wir einige davon unseren US-amerikanischen Kollegen bereits vorgelegt haben“, sagte Putin in einem Interview mit dem amerikanischen Regisseur Oliver Stone, das vom US-Fernsehsender Showtime ausgestrahlt wurde.

Es hatte laut Putin einen Moment gegeben, als er George W. Bush darüber informiert und die Familiennamen derjenigen US-Geheimdienstler genannt hatte, die im Kaukasus tätig waren und dort nicht nur eine „gesamtpolitische, sondern auch eine technische Unterstützung erwiesen sowie Freischärler von einem Ort an einen anderen verlegt hatten“.

„Die Reaktion des US-Präsidenten war sehr richtig und sehr negativ. Er sagte: ‚Ich werde all dies klären‘“, betonte Putin.>

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18.6.2017: Gauland: Krim ist "ur-russisches Territorium"
Deutscher
Politiker: Krim ist ur-russisches Territorium
https://de.sputniknews.com/politik/20170618316210139-gauland-krim-ur-russisches-territorium/

<AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hat am Samstag vor dem Landesparteitag in Karlsruhe die Anti-Russland-Sanktionen verurteilt und für gute Beziehungen zu Russland geworben. Darüber berichtet „Die Welt“.

In seiner Kritik an der Bundesregierung rief Gauland unter anderem zur Aufhebung der Sanktionen gegen Russland auf: „Sanktionen sind immer falsch, sie sind politisch falsch. Und sie werden keinen Krümel Krim zurückbringen", sagte er.

„Die Krim ist nun einmal ur-russisches Territorium, und sie kann nicht zurück zur Ukraine", betonte der stellvertretende Bundesvorsitzende.

„Es ist uns als Deutschen immer gut gegangen, wenn wir gute Beziehungen zu Russland hatten", äußerte er. Der Westen habe es nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion jedoch versäumt, mit Russland eine neue Weltordnung aufzubauen. Zudem brachte Gauland angesichts der Nato-Osterweiterung sein Verständnis für die Politik des russischen Präsidenten zum Ausdruck.

Zuvor war bekanntgeworden, dass der EU-Rat für auswärtige Angelegenheiten am 19. Juni die restriktiven Maßnahmen, die auf das Gebiet der Krim und Sewastopols beschränkt sind, verlängern will.>

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12.7.2017: Russisches Städte-Rating: 1) Moskau, 2) Sankt Petersburg, 3) Kasan, 4) Nowgorod, 5)Jekaterinburg, 6) Krasnojarsk, 7) Rostow, 8) Nowosibirsk, 9) Woronesch, 10) Tscheljabinsk
Das
sind die lebenswertesten Städte Russlands
https://de.sputniknews.com/bilder/20170712316562723-russland-stadte-rating/

<Russische Immobilienexperten haben eine Studie zur Einschätzung der Lebensqualität in verschiedenen russischen Regionen durchgeführt. Die Top-Ten der russischen Städte mit den lebenswertesten Bedingungen – in der Fotostrecke von Sputnik.

1. Der Spitzenreiter des Rankings ist Moskau, das zur lebenswertesten Stadt in Russland gewählt wurde. Die russische Hauptstadt holte 221 Punkte.
2. Auf Platz zwei landete Sankt Petersburg [vormals Leningrad] mit 196 Punkten.
3. Kasan schaffte es auf Platz drei mit 153 Punkten.
4. Auf dem vierten Platz des Rankings steht Nischni Nowgorod. Laut der Studie kommt die Stadt auf 148 Punkte.
5. Für Jekaterinburg reichte es für Platz fünf. Das Verwaltungszentrum des Föderalbezirks Ural holte 144 Punkte.
6. Auf Platz sechs landete Krasnojarsk mit 141 Punkten.
7. Auf Platz sieben schaffte es Rostow am Don mit 140 Punkten.
8. Nowosibirsk erreichte Platz acht mit 137 Punkten.
9. Woronesch landete auf Platz neun mit 134 Punkten.
10. Auf dem zehnten Platz in der Liste der lebenswertesten Städte liegt Tscheljabinsk mit 131 Punkten.>

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18.7.2017: Kriminelle EU will "Zeugen Jehovas" in Russland schützen - EU will Bibel-Idioten schützen!
EU setzt sich für in Russland verbotene „Zeugen Jehovas“ ein
https://de.sputniknews.com/politik/20170718316646456-eu-russland-zeugen-jehovas/

<Die Europäische Union hat Moskau aufgerufen, die Versammlungsfreiheit der „Zeugen Jehovas“, deren Tätigkeit in Russland verboten ist, zu ermöglichen. Dies gab der Sprecher der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik bekannt.

Damit reagierte die EU auf die Entscheidung des Obersten Gerichts Russlands, das am Montag die Tätigkeit der „Zeugen Jehovas“ als extremistisch anerkannt und die Abschaffung der Organisation als gesetzlich eingestuft hatte.

Dem EU-Vertreter zufolge hat das Verbot dieser Organisation zur Strafverfolgung deren Mitglieder geführt. Die „’Zeugen Jehovas‘, wie alle anderen religiösen Organisationen, sollen die Möglichkeit haben, das Recht auf Versammlungsfreiheit ungestört friedlich zu genießen. Das garantieren die Verfassung der Russischen Föderation sowie die internationalen Verpflichtungen Russlands und die internationalen Standards der Menschenrechte“, heißt es in der Erklärung.

Das Justizministerium Russlands hatte Ende März die Tätigkeit der Organisation ausgesetzt und beim Obersten Gericht einen Antrag auf ihr Verbot eingereicht. Wie ein Sprecher des Ministeriums zur Begründung sagte, verstießen die „Zeugen Jehovas“ gegen das Gesetz „Über den Widerstand gegen Extremismus“.>


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19.7.2017: Putin will keine Hirnlosen durch Bibel: "Zeugen Jehovas" meinen, im Untergrund geht's besser
Nach Verbot: „Zeugen Jehovas“ gehen in den Untergrund
https://de.sputniknews.com/panorama/20170719316653528-verbot-zeugen-jehovas/

<Die religiöse Organisation „Verwaltungszentrum der Zeugen Jehovas in Russland“ hat alle regionalen Filialen angewiesen, ihre Tätigkeit illegal auszuüben, nachdem das Oberste Gericht Russlands sie für extremistisch erklärt hatte. Dies berichten russische Medien unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitskreisen.

Die „Zeugen Jehovas“ sind laut dem Portal NewsTracker in der nordkaukasischen Region Stawropol tätig.

„Die Tätigkeit der Filialen ist konspirativ. Derzeit finden keine religiösen Veranstaltungen in den Gebetshäusern, so genannten Königreichssälen, statt. Die Mitglieder der Organisation ,Zeugen Jehovasʻ versammeln sich in ihren Wohnungen in Kleingruppen mit zehn Menschen“, so die Quelle.

Die Organisatoren solcher Treffen wechseln demnach ständig. Bei einer Festnahme durch die Polizei solle jeder Aktivist die persönliche Verantwortung tragen.

Das Oberste Gericht Russlands hatte Ende April auf Klageantrag des russischen Justizministeriums die Tätigkeit der „Zeugen Jehovas“ im Land verboten und diese Organisation als extremistisch eingestuft.>

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Russlands Handel dringt nach Katar vor, um den kriminellen Westen zu ersetzen
Katars Botschafter: Moskau – bald wichtiger Handelspartner für Doha
https://de.sputniknews.com/politik/20170723316709239-katar-russland-handelspartner/

<Moskau wird künftig einer der wichtigsten Wirtschaftspartner von Katar sein, erklärte der Botschafter Katars in Russland, Fahad bin Mohammed Al-Attiya.

„Wir festigen die Wirtschafsbeziehungen zu Russland und anderen Ländern und bauen eine stabilere und flexiblere Wirtschaft auf, die sich einerseits mehr auf die eigenen Ressourcen stützen wird im Vergleich zu dem, wie es bis in die jüngste Zeit gewesen ist, wo wir von anderen Ländern abhängig waren. Und Russland wird bestimmt, würde ich sagen, einer der Hauptpartner in diesem in der Ausarbeitung befindlichen Plan der wirtschaftlichen Entwicklung sein“, zitiert die Agentur RIA Novosti den Botschafter.

Zuvor hatte der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, erklärt, dass die von den arabischen Ländern gegen Katar entfaltet „ruhmlose und unrechtmäßige Kampagne“  geplant gewesen sei. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hatten auf diese Erklärung mit den Worten reagiert, dass die Erklärung des Emirs von Katar die Krise um das Land vertiefe.

Anfang Juni hatten Saudi-Arabien, die VAE, Bahrein, Ägypten und andere muslimische Staaten die diplomatischen Beziehungen zu Doha abgebrochen und Katar die Unterstützung des Terrorismus sowie die Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten vorgeworfen.>

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Süddeutsche Zeitung online,
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30.7.2017: Reaktion auf die kriminellen "US"-Sanktionen: <Putin fordert 755 US-Diplomaten zur Ausreise auf>
http://www.sueddeutsche.de/politik/russland-putin-weist-us-diplomaten-aus-1.3610190

<Russlands Präsident reagiert damit auf den Sanktionsbeschluss des US-Kongresses. Die US-Vertreter müssten "ihre Aktivitäten in Russland einstellen" und das Land verlassen, sagte er.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat 755 US-Diplomaten zur Ausreise aufgefordert. Die US-Vertreter müssten "ihre Aktivitäten in Russland einstellen" und das Land verlassen, sagte Putin in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview auf dem Sender "Rossia 24". Mit dem Schritt reagierte Putin auf den jüngsten Sanktionsbeschluss des US-Kongresses.

Bereits am Freitag hatte das russische Außenministerium verlangt, die Personalzahl an der US-Botschaft und den Konsulaten in Russland bis September auf 455 zu senken - dies entspreche der Summe der russischen Diplomaten in den USA. Unklar blieb zunächst die genaue Zahl der US-Diplomaten, die Russland verlassen müssen.

Putin nannte nun erstmals die genaue Zahl der betroffenen US-Vertreter. Derzeit arbeiteten "mehr als tausend Menschen" an den diplomatischen Vertretungen der USA in Russland, sagte er.

Vergangene Woche hatte der US-Senat in Washington für neue Sanktionen gegen Russland gestimmt, um die Annexion der Krim und die mutmaßlichen russischen Hackerangriffe während des US-Wahlkampfs im vergangenen Jahr zu ahnden. US-Präsident Donald Trump ließ mitteilen, dass er den Beschluss in Kraft setzen wolle.

Im Wahlkampf hatte Trump eine Entspannung der Beziehungen zu Russland in Aussicht gestellt. Wegen der Affäre um russische Cyberaktivitäten im Wahlkampf sowie möglicher illegaler Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam nach Moskau steht die US-Regierung derzeit allerdings unter Druck. Die Vorwürfe werden von mehreren US-Kongressausschüssen, der Bundespolizei FBI sowie einem Sonderermittler untersucht.>

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21.8.2017: Buchsbaumzünsler aus Italien kam mit Pflanzen zu Olympia in Sotschi - und vernichtet nun kaukasische Buchbaumwälder rund um Sotschi
Gekauft für Olympia in Sotschi: Parasiten aus EU vernichten unikale russische Wälder
https://de.sputniknews.com/wissen/20170821317116364-gekauft-fuer-sotschi-olympiade-eu-parasiten-zerstoeren-russische-waelder/

"Russland durchlebt im Moment eine ökologische Katastrophe: In mehreren Regionen des Landes wurden einzigartige Buchsbaumwälder von Parasiten vernichtet, die mit EU-Importen für die Olympia in Sotschi eingeflogen wurden. Die Pflanzenart, die die Eiszeit überlebt hatte, ist nahezu vollständig ausgelöscht worden, berichtet die russische "Kommersant".

Demzufolge wurde das Parasiteninsekt nach Russland zusammen mit importierten Pflanzen gebracht, die für die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi extra aus Italien im Jahr 2012 eingeflogen wurden. Experten behaupten, dass bei rechtzeitiger Warnung der Siegeszug des Parasiten hätte unter Kontrolle gebracht werden können und die Buchsbaumwälder nicht vor totaler Zerstörung stehen würden, jetzt gehe es aber darum das Überleben der Pflanze als Art überhaupt zu retten.

Die kaukasische Buchsbaumart – die sogenannte Buxus colchica – ist eine uralte unikale Pflanze, die bereits vor 1,8 Millionen Jahren die Eiszeit überlebt hatte. In freier Natur findet man diese Pflanzenart nur noch auf dem Kaukasus – in Russland, Abchasien, Georgien und einigen wenigen Gebirgsgegenden der Türkei.

[Italienische Raumpen rotten kaukasische Buchsbaumwälder praktisch aus]

Bereits im 19. Jahrhundert war die Pflanze stark gefährdet — damals wurden wegen des seltenen Holzes ganze Wälder geschlägert. Nachdem die Pflanze als eine bedrohte Art anerkannt wurde, konnte sie geschützt werden und ihr Bestand hat sich allmählich erholt. Nachdem allerdings die gefährlichen Raupen nach Sotschi für die Olympischen Spiele eingeflogen wurden, ist die Art nun fast vollständig verschwunden.

Die Baumart, die Jahrmillionen überleben konnte, ist nur innerhalb von fünf Jahren fast vollständig ausgelöscht worden.

Wie genau die Raupen nach Sotschi kommen konnten, wird erst jetzt langsam aufgeklärt. Nachdem eine Dekorationspflanze in Italien gekauft und nach Sotschi für die Vorbereitungen zur Olympia 2014 importiert worden war, haben die Mitarbeiter an manchen eingeflogenen Pflanzen seltsame Raupen entdeckt. Bald konnten diese von Experten des Sotschi-Nationalparks als die Cydalima perspectalis – im alltäglichen Sprachgebrauch besser bekannt als Buchsbaumzünsler – identifiziert werden. Anscheinend wurden einige wenige Exemplare der gefährlichen Raupe zusammen mit den in Italien gekauften Pflanzen per Flugzeug nach Sotschi "importiert".

[Vermutungen]

Man vermutet, dass die ersten dieser Insekten im Jahr 2006 aus China nach Deutschland kamen und sich innerhalb weniger Jahre auf ganz Europa verteilt haben. Russland aber blieb sehr lange davon verschont.

[Keine Verbrennung der Pflanzen aus Italien - Pestizide reichten nicht - halbtropisches Klima und Winde fördern den Buchsbaumzünsler]

Warum die gefundenen Insektenexemplare nicht auf der Stelle vernichtet wurden, ist weiter unklar. Es gab die eindeutige Anweisung, die ganze Lieferung sicherheitshalber zu verbrennen, trotzdem wurden sie nur mit Pestiziden behandelt und offenbar haben einige Raupen überlebt.

Schon nach einem Jahr merkten die Bewohner der Gegend, dass die Buchsbaumwälder sichtbar leiden. Das halbtropische Klima hat zudem die Vermehrung der Insekten extrem beschleunigt. Experten schätzen, dass der Buchsbaumzünsler im Kaukasus sich vermutlich bis zu vier Mal im Jahr vermehren konnte. Die starken Winde in den Bergen haben deren Verbreitung dann noch weiter erleichtert. Die Abwesenheit natürlicher Feinde tat das Übrige.

[Kein starker Perstizideinsatz gegen Buchsbaumzünsler möglich wegen Lage am Wasser]

Eine gewisse Ironie besteht auch darin, dass man aufgrund verschiedener Naturschutzauflagen nicht intensiv gegen die Raupen vorgehen konnte, um die einzigartige Pflanzenart zu retten. Da die Baumbuchswälder meistens nah am Wasser wachsen, waren starke Pestizide wegen der Naturschutzauflagen verboten.

Und so müssen auch die in die Situation involvierten Naturschützer zugeben: „In diesem konkreten Fall haben Naturschutzgesetze den Schutz der Natur verhindert.“

[Der natürliche Feind kommt sehr spät: Chinesische Mücke gegen Buchsbaumzünsler-Raupen]

Eine Lösung haben russische Förster möglicherweise mit einer Art biologischer Waffe gefunden. Im Jahr 2016 wurde in einer russischen Region in den betroffenen Gebieten eine spezielle chinesische Mückenart ausgesetzt – diese legt Eier in die Raupen anderer Insekten und vernichtet diese so.

Ein russischer Experte kommentiert dies: „Im Kampf gegen den Parasiten nutzt man seinen natürlichen biologischen Feind.“

Dies sollte gute Resultate erzielen, auch wenn der Einsatz der Pestizide hier deutlich effektiver wäre, fügte der Experte hinzu.

Am Ende bleibt es bei der traurigen Gewissheit: gut gemeinte Importe von Dekorationspflanzen aus der EU haben die unikalen russischen Wälder rund um Sotschi nahezu vollständig vernichtet."

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23.8.2017: "Russland hat alle Schulden der Sowjetunion zurückbezahlt": 105 Milliarden Dollar
https://terragermania.com/2017/08/23/russland-hat-alle-schulden-der-sowjetunion-zurueckbezahlt/#more-102827

"Mittwoch, 23. August 2017 , von Freeman ASuR

Russland hat den letzten geschuldeten Betrag aus der Sowjetzeit von 125,2 Millionen Dollar an Bosnien und Herzegowina überwiesen, wie das russische Finanzministerium am Dienstag meldete. Das bedeutet, mit dieser letzten Rate hat Russland ALLE ausländischen Schulden der Sowjetunion in Höhe von 105 Milliarden Dollar beglichen, ohne Hilfe der ehemaligen anderen Sowjetrepubliken wohlgemerkt. Gleichzeitig hat Russland Kredite von 100 Milliarden Dollar, welche Drittweltländer der Sowjetunion schuldeten, abgeschrieben bzw. verziehen.

Nach dem Zusammenbruch der UDSSR wurde vereinbart, die Auslandsschulden der Sowjetunion würden anteilsmässig von allen Sowjetrepubliken getragen. Aber die meisten weigerten sich danach ihren Anteil zu begleichen und so übernahm Russland praktisch alle Schulden mit der kompletten Tilgung jetzt. Die Rückzahlung der Schulden begann mit der Präsidentschaft von Waldimir Putin, der konsequent die Rückzahlung der westlichen Kredite vollzogen hat.

Das heisst, die wirtschaftliche Leitung Russlands muss man in einem ganz anderen Licht sehen, im Vergleich zu den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, die schuldenfrei in die Unabhängigkeit gehen konnten, ohne Belastung aus der Vergangenheit. Was ist aber? Nach bald 27 Jahren an „Genuss“ des westlichen Kapitalismus, der „Demokratie“ und Einverleibung in den Schoss der EU und NATO, stehen fast alle heute sehr schlecht da, oder wie die Ukraine, sind völlig bankrott!

Im Jahre 1991 wurde unter den ehemaligen Sowjetrepubliken mit einem Dokument vereinbart, alle würden die Schulden der Sowjetunion übernehmen. Die Hauptlast würde Russland mit 61,34 Prozent tragen. Die Ukraine sollte 16,37 Prozent zurückzahlen, Weissrussland 4,13 Prozent etc.

Aber, Estland, Lettland, Litauen, Aserbaidschan, Moldawien, Turkmenistan und Usbekistan haben die Vereinbarung nicht unterschrieben. Deshalb übernahm 1994 Russland die ganzen Schulden im Austausch für Besitztum rund um die ehemalige Sowjetunion.

Als nach dem gewaltsamen westlichen Putsch in Kiew 2014, das neue Regime damit drohte, russisches Eigentum innerhalb der Ukraine zu beschlagnahmen, hat Moskau die Ukrainer daran erinnert, es schuldet 20 Milliarden Dollar aus der Sowjetzeit und wenn Kiew die Beschlagnahmung durchzieht, wird Moskau die Rückzahlung verlangen.

Wie gesagt, Russland hat nicht nur die ganzen Schulden übernommen und jeden Dollar inklusive Zinsen an den Pariser Klub der Kreditgeber und an die Staaten wie USA und UK mittlerweile zurückgezahlt, es hat auch Kredite, welche Länder der Sowjetunion schuldeten, abgeschrieben.

So hat Russland 2014 mehr als 30 Milliarden Dollar die Kuba schuldete vergeben, dem Irak 21,5 Milliarden, der Mongolei 11,1 Milliarden, Afghanistan 11 Milliarden und Nordkorea 10 Milliarden, plus 20 Milliarden diversen afrikanischen Staaten. Insgesamt hat Russland über 100 Milliarden Dollar NICHT zurückgefordert.

An diesen Zahlen erkennt man die Leistungsfähigkeit Russlands und auch die Korrektheit der russischen Regierung unter der Präsidentschaft von Wladimir Putin. Man stelle sich vor, Russland hätte auch schuldenfrei einen Neustart machen können, dann würde das Land noch besser dastehen.

Ich möchte daran erinnern, die BRD hat erst 2010 die Schulden aus dem I. Weltkrieg beglichen, benötigte also über 90 Jahre dafür! Ich betone, den I. Weltkrieg, vom II. rede ich gar nicht.

Mit der letzten Rate und damit Schuldenfreiheit beginnt eine neue Ära für Russland, denn ohne dieser enormen Belastung der Tilgung der vergangenen 17 Jahre, sieht die Zukunft Russlands sehr gut aus!

Wie hoch sind die Schulden der USA, der EU und überhaupt der westlichen Staaten? Unzählige Billionen wenn nicht Trillionen. Sie ertrinken darin. Zurückbezahlt wird nichts davon, nur immer mehr aufgetürmt!

Aber Russland und Putin werden ständig als „das Böse“ hingestellt.

Quelle: Alles Schall und Rauch: Russland hat alle Schulden der Sowjetunion zurückbezahlt"

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Russland 19.9.2017: Kriminelle Zionistenschweine machen Telefonterror mit Anschlagsdrohungen
Telefonterror in Russland: 200.000 Menschen in einer Woche evakuiert
https://de.sputniknews.com/panorama/20170919317490974-telefonterror-anschlagsgefahr-bomben-anrufe-moskau-russland/

<Mehr als 200.000 Menschen sind in der vergangenen Woche in verschiedenen Städten Russlands, einschließlich Moskau, wegen zahlreicher anonymer Anrufe mit Warnungen vor geplanten Terroranschlägen evakuiert worden. Dies teilte am Dienstag eine Quelle in den Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.

Erst am Montag wurden der Quelle zufolge insgesamt mehr als 19.000 Menschen in elf Städten evakuiert, nachdem Meldungen über mehrere Bomben aufgetaucht waren. Von der Evakuierung in Moskau sind mehrere Präfekturen, Verwaltungsgebäude, Einkaufszentren und Restaurants betroffen. 

„Die Gesamtzahl der Evakuierten in Russland seit dem letzten Dienstag hat 200.000 Menschen überschritten. Nach vorläufigen Angaben sollen bereits in mehr als 700 Einrichtungen Sprengsätze gelegt worden sein“, sagte die Quelle.

Die Welle von Telefonterror  in verschiedenen administrativen Einrichtungen und Einkaufszentren in Russland dauert schon seit einer Woche an. Die zuständigen Behörden haben alle betroffenen Objekte nach Bomben durchsucht, aber keine der Anschlagsdrohungen hat sich als wahr herausgestellt.

Letze Woche hatte eine Quelle in den Strafverfolgungsbehörden der Nachrichtenagentur  RIA Novosti mitgeteilt, dass die anonymen Bombendrohungen in Russland von Menschen initiiert worden seien, die mit der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) verbunden seien. Der Quelle zufolge hatten die Sicherheitsbehörden Informationen über Anrufer im Ausland ermittelt, die zur Fahndung ausgeschrieben werden.

Russlands Präsident Wladimir Putin sei über die Vorfälle informiert worden und alle zuständigen Behörden würden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um festzustellen, wer hinter diesen Anrufen stehe, teilte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten mit.>

Link: Viele Schulen in Moskau wegen Anschlagsdrohungen evakuiert

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22.9.2017: Russische Bank "Sberbank" zieht sich wegen Russland-Sanktionen teilweise aus Europa zurück
Russlands größte Bank unter Sanktionendruck: Sberbank zieht sich aus Europa zurück
https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20170922317545079-russland-bank-sanktionen-sberbank-europa/

<Die russische Sberbank will wegen der verhängten Sanktionen den Markt einiger europäischer Länder verlassen. Das hat der Vorstandsvorsitzende der Bank, Herman Gref, am Freitag dem russischen TV-Sender „Rossija 24“ mitgeteilt.

„Wir optimieren derzeit unsere Tätigkeit in Europa, eine Reihe der Länder werden wir verlassen, wir werden unser Hauptbüro in Europa optimieren. Es ist äußerst schwer, unter den Sanktionen in Europa zu arbeiten“, so Gref.

Obwohl die Sberbank „eine kleine Bank in Europa“ sei, zähle sie zu den „systemisch wichtigen Banken“ und stehe unter direkter Kontrolle der Europäischen Zentralbank. Unter den aktuellen Umständen sei es schwer, alle mit der Kontrolle verbundenen Ausgaben zu tragen.

Die Sberbank ist die größte Finanzinstitution Russlands und verfügt über Filialen im Ausland, darunter in neun Ländern Zentral- und Osteuropas (Sberbank Europe AG, früher Volksbank International) und in der Türkei (DenizBank).>

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Link: Ukrainischer Businessman kauft Tochtergesellschaft von russischer Sberbank

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Mehr zum Thema: Wie Sanktionen russischer Wirtschaft geholfen haben – Russlands Wirtschaftsminister

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27.9.2017: Russische Scheinangriffe mit Täuschkörpern können Raketenschild der "USA" verwirren
Russische Armee wappnet sich mit „elektronischem Alptraum“
https://de.sputniknews.com/technik/20170927317621743-taeusch-raketen-russische-armee/

<Die russischen Streitkräfte bekommen erste elektronische Gefechtsköpfe, die einen massierten Raketenangriff vortäuschen können und im Kriegsfall den Abwehrschild des Gegners verwirren und von den echten Angriffen ablenken sollen.

Laut dem Hersteller, dem Militär-Elektronikkonzern KRET, besteht der neue Gefechtskopf aus aerodynamischen Täuschkörpern, die mit speziellen Funkgeräten für elektronische Kampfführung ausgestattet sind, sodass eine Rakete eine ganze Flugzeugstaffel oder mehrere Raketen diverser Typen imitieren könne. Das neue System kann anstatt des üblichen Gefechtskopfes an einer Rakete angebracht werden.

In dieser Woche teilte KRET-Vizechef Wladimir Michejew mit, dass erste Lieferungen bereits erfolgt seien. An die Truppe würden vorerst Täuschkörper mit einer Reichweite zwischen zehn und 20 Kilometern geliefert, sagte Michejew laut russischen Medien.

KRET baue bereits an der nächsten Generation der Täusch-Sprengköpfe, die massierte Angriffe aus einer Distanz von mehreren Hundert Kilometern simulieren können sollen, so Michejew weiter. Diese würden in zwei bis drei Jahren dienstbereit und sowohl an Marschflugkörpern als auch an Kampfjets wie Su-34 oder Su-57 installierbar sein.

Die Bezeichnung der neuen Waffe ist nicht öffentlich bekannt. Journalisten tauften sie bereits „elektronischer Alptraum“.>

Link: Neuer Sprengkopf: Russische Armee bald zu massiertem Täusch-Raketenangriff fähig

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28.9.2017: Russland meldet, alle C-Waffen vernichtet zu haben - "USA" erfüllen Vertrag nicht
Russland hat keine C-Waffen mehr, Amerika doch: „Verpflichtungen nicht erfüllt“
https://de.sputniknews.com/politik/20170928317632452-russland-hat-keine-c-waffen-mehr-amerika-doch-verpflichtungen-nicht-erfuellt/

<Während Russland seine chemischen Waffen komplett entsorgt hat, ist das entsprechende Programm in den USA noch nicht zu Ende. Die russische Onlinezeitung vz.ru befragte Experten zum Thema – sie berichteten auch darüber, wie sich das 20 Jahre lange Entsorgungsprojekt hierzulande gestaltete.

Wie der russische Militärexperte Igor Nikulin betonte, war es vor allem ökologisch wichtig, alle C-Waffen-Vorräte in Russland endlich zu entsorgen: „Viele Geschosse waren 50 Jahre alt und mehr. Es war nicht mehr ungefährlich, sie zu lagern.“

Insgesamt hatte Russland 40.000 Tonnen Kampfstoffe aus der Sowjetzeit geerbt. In der laufenden Woche wurden die letzten noch übriggebliebenen Vorräte entsorgt – und damit die Verpflichtungen im Sinne der internationalen Chemiewaffenkonvention erfüllt. Das entsprechende staatliche Zielprogramm wurde vorzeitig umgesetzt – ein Jahr vor dem geplanten Termin. Das Mammutprojekt nahm mehr als 20 Jahre in Anspruch.

Gennadi Onischtschenko, Ex-Chef der russischen Verbraucherschutzbehörde, die auch für Seuchenvorbeugung zuständig ist, kommentierte für vz.ru:

„Russland hat seine Vorräte vernichtet. Die Amerikaner, die uns ständig drängten, verweisen indes auf den Geldmangel und haben ihre Verpflichtungen nicht erfüllt.“

Als die Konvention in Kraft getreten war, verfügten die USA über 28.000 Tonnen Kampfstoffe. Mehr als 25.000 Tonnen davon wurden seitdem entsorgt. Zum Jahr 2023 soll die Entsorgung nach US-Angaben zu Ende gebracht werden.

Im Hinblick auf diese Verzögerung bei den US-Amerikanern sagte Nikulin: „Bei uns haben die internationalen Verpflichtungen Vorrang vor den inneren. Bei ihnen ist alles umgekehrt: Sie werden abrüsten, wenn sie innere Gründe dazu haben; wenn nicht, schieben sie die Frage auf die lange Bank.“

Onischtschenko räumte unterdessen ein, dass Russlands Fortschritte bei der C-Waffen-Entsorgung auch dank der Kooperation mit ausländischen Fachleuten erzielt wurden, denn manche Ausrüstungen standen dem Land halt nicht zur Verfügung.

Wie Onischtschenko weiter sagte, wurden mehrere Entsorgungsanlagen in Russland gebaut. Durch ein kompliziertes Verfahren wurden Kampfstoffe in unschädliche Substanzen verwandelt – beispielsweise in Sand, der dann in Fässern eingegraben wurde.

Um mögliche Umweltschäden rechtzeitig zu registrieren, wurden in Entsorgungsanlagen laut Onischtschenko Kaninchen und weitere Säugetiere gehalten, denn sie sind selbst für kleine Giftdosen empfindlich. Doch es gab keine Zwischenfälle.

Präsident Wladimir Putin, der am Mittwoch die Entsorgung der letzten Geschosse per Konferenzschaltung beobachtete, mahnte, dass die gebauten Anlagen nun nicht vernachlässigt, sondern auf andere Projekte umorientiert werden sollen.>

Links:
Größte C-Waffen-Vorräte der Welt in Russland vernichtet

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29.9.2017: Russische Fluggesellschaft VIM-AVIA Pleite - 1000e russische Touristen in Griechenland ohne Flug
Russische Touristen sitzen in Griechenland fest
http://www.griechenland-blog.gr/2017/09/russische-touristen-sitzen-in-griechenland-fest/2140724/

<29. September 2017 / Aufrufe: 314
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Infolge der Pleite der russischen Fluggesellschaft VIM-AVIA sitzen auch in Griechenland tausende russische Touristen fest.

Der „plötzliche Tod“ der russischen Luftfahrtgesellschaft VIM-AVIA hat über 43.000 Touristen fern ihrer Heimat „festgesetzt“, etliche davon in Griechenland.

Die übermäßigen Schulden zwangen heute die Fluggesellschaft VIM-AVIA, eine der 10 größten Luftfahrtgesellschaften in Russland, am 26 September 2017 mit dem Resultat in die Knie, dass etliche im Urlaub befindliche Touristen „festsitzen“.

Pleite der russischen VIM-AVIA trifft über 200.000 Personen

Informationen russischer Nachrichtenagenturen zufolge sind ungefähr 43.000 Personen, die Flüge der VIM-AVIA genutzt hatten, unmittelbar betroffen, da die Flugzeuge der Gesellschaft am Boden bleiben. Die meisten der Betroffenen befinden sich in der Türkei, Griechenland, Italien und Spanien. Laut den russischen Luftfahrtbehörden sind von der Insolvenz der VIM-AVIA insgesamt jedoch über 200.000 Reisende betroffen, da auch all jene einbezogen sind, die zur Buchung von Tickets geschritten waren um in den kommenden Tagen zu reisen.

Probleme hatten sich bereits in der vergangenen Woche gezeigt, als die Gesellschaft Flüge strich, da sie nicht einmal mehr Geld für den Kauf von Treibstoff hatte. Ein Untersuchungsausschuss in Russland – der charakteristisch anführte, „sie stahl das Geld der Passagiere“ – beschuldigte derweilen die VIM-AVIA, sie habe in dem Wissen, keine Flüge mehr durchführen zu können, trotzdem weiterhin Tickets verkauft.

Was Griechenland betrifft, flog die VIM-AVIA von Moskau und St. Petersburg aus Heraklion (Kreta), Rhodos, Kos und Korfu an.

Russlands Flugindustrie erlitt schwere Schläge

Das erste Opfer war eine Gruppe 340 chinesischer Touristen, die mit der VIM-AVIA nach Belgien gereist und gezwungen waren, am vergangenen Montag (25 September 2017) die Nacht auf dem Flughafen Lieg zu verbringen, nachdem sie in letzter Minute feststellten, dass der Flug annulliert worden war.

Laut Vertretern der russischen Luftfahrtindustrie haben sie sowohl aus den Sanktionen des Westens, der Schwächung der russischen Währung, aber auch dem Beschluss Vladimir Putins, nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs an der Grenze zu Syrien die Charter-Flüge in die Türkei zu verbieten, einen signifikanten Schlag erlitten.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass die Transaero, sprich die (bis dahin) zweitgrößte Fluggesellschaft Russlands und das größtes private Luftfahrtunternehmen des Landes, im Jahr 2015 ebenfalls wegen Schulden zusammengebrochen war.

(Quelle: news247.gr, Autor: Kostis Christodoulou)>

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29.9.2017: <Schröder wird Chef des Rosneft-Aufsichtsrats>
https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20170929317648762-schroeder-wird-aufsichtsratschef-rosneft/

<Der deutsche Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, der am Freitag in den Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Rosneft gewählt wurde, hat in dem Gremium den Vorsitz übernommen.

Rosneft ist der größte Ölproduzent Russlands und der Welt. Bereits Schröders Nominierung in den Aufsichtsrat des Unternehmens war bei der deutschen Politik auf Kritik gestoßen.

Der Altkanzler sieht hinter der Kritik „eine politische Kampagne zugunsten von Frau Merkel. Man will ihr über die Diffamierung meiner Person helfen“. Nach seiner Einschätzung haben die Deutschen ein großes Interesse daran, vernünftige Beziehungen zu Russland zu haben.>

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Moskau 5.10.2017: Putin holt Saudis auf seine Seite: König Saud und Putin unterzeichnen 14 Dokumente
Russisch-saudische Gespräche gehen mit Unterzeichnung wichtiger Dokumente zu Ende
https://de.sputniknews.com/politik/20171005317740393-russisch-saudische-gespraeche-gehen-mit-unterzeichnung-wichtiger-dokumente-zu-ende/

"Verhandlungen zwischen Saudi-Arabiens König Salman ibn Abd al-Aziz Al Saud und Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau sind am Donnerstag mit der Unterzeichnung von 14 wichtigen Dokumenten zu Ende gegangen. Das wurde in der russischen Hauptstadt offiziell mitgeteilt.

Es geht unter anderem um ein bilaterales Regierungsabkommen über die gemeinsame Erforschung und Nutzung des Weltraumes zu friedlichen Zwecken, um ein Memorandum of Understanding zwischen dem russischen Kommunikationsministerium und dem saudischen Ministerium für Kommunikation und Informationstechnologien und um ein ähnliches Memorandum zwischen den Handelsministerien beider Länder.

Signiert wurden auch ein Plan der Kooperation in Wissenschaft, Technik, Handel und Wirtschaft, ein Programm der Kooperation in der Agrarwirtschaft und ein Aktionsplan der Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung von Atomkraft."

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12.10.2017: Irland-Russland mit "Russisch-Irischem Regierungsausschuss" für Handel+Wirtschaft
Russland und Irland wollen aktiver zusammenarbeiten
https://de.sputniknews.com/politik/20171012317827827-russland-irland-zusammenarbeit/

"Russland und Irland haben ihre Bereitschaft erklärt, ihre vielfältige Zusammenarbeit aktiver zu gestalten. Dies teilt das russische Außenministerium auf seiner amtlichen Website mit.

In der Mitteilung wird hervorgehoben, dass am Mittwoch in Dublin Konsultationen zwischen dem ersten Vize-Außenminister Russlands Wladimir Titow und der Führung des Außenministeriums Irlands stattgefunden haben. Von irischer Seite war auch Außenminister Simon Anthony Coveney zugegen.

„Das Hauptaugenmerk galt bei den Verhandlungen dem Zustand und den Perspektiven der russisch-irischen Beziehungen. Es wurde darauf verweisen, wie wichtig die Beibehaltung einer offensiven Dynamik im bilateralen Zusammenwirken und bei der weiteren Festigung der Beziehungen zwischen Russland und Irland ist“, heißt es in der Mitteilung.

Die Verhandlungsteilnehmer hätten ihre „beiderseitige Bereitschaft bekundet, die vielfältige Zusammenarbeit unter Berücksichtigung des Kurses beider Länder auf eine innovative Entwicklung und die Gewährleistung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums aktiver zu gestalten“.

Hinsichtlich ihrer Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft bekräftigten die Seiten „die gegenseitige Orientierung auf eine sachliche Arbeit zur Vorbereitung der 11. Sitzung des Russisch-Irischen Regierungsausschusses für Entwicklung der geschäftlichen Zusammenarbeit, die für Dezember 2017 in Dublin anberaumt ist“.

Die Teilnehmer des Treffens erörterten außerdem die Situation in der Ukraine, im Nahen Osten und insbesondere in Syrien."

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Krim 12.10.2017: 200-Rubel-Schein mit Krim-Motiv: Ruinen von Chersones bei Sewastopol
Russische Notenbank präsentiert neue Geldscheine mit Krim-Motiven
https://de.sputniknews.com/bilder/20171012317836644-neue-banknoten-200-2000-rubel/

"Neue Banknoten im Nennwert von 200 und 2.000 Rubel sind am Donnerstag (12. Oktober) in Russland in Umlauf gesetzt worden. Am gleichen Tag wurden die neuen Geldscheine in Moskau präsentiert.

Auf dem grünen 200-Rubel-Schein sind Ruinen der antiken Stadt Chersones bei Sewastopol und das Denkmal für gesunkene Schiffe in der Bucht von Sewastopol abgebildet.

Der blaue 2.000-Rubel-Schein trägt die Abbildungen des neuen russischen Weltraumbahnhofs Wostotschny und der Schrägseilbrücke „Russki“ in Wladiwostok. Bislang hat es in Russland Scheine im Wert von 200 und 2000 Rubel nicht gegeben."

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Krim 12.10.2017: Gute Geschäftsmöglichkeiten für Kleinunternehmer auf der Krim
„Massenhaft Möglichkeiten“: Italienischer Eiskonditor erzählt von Business auf Krim
https://de.sputniknews.com/panorama/20171011317823715-moeglichkeiten-business-eiskonditor-zutaten-kleinunternehmen-konzerne-botschafter/

"Die Krim entwickelt sich mit „kosmischer Geschwindigkeit“ und bietet eine riesige Menge an Möglichkeiten für ausländische Unternehmer. Diese Meinung äußerte der italienische Geschäftsmann und „Krim-Eiskonditor“ Roberto Lelli in einem Interview mit Sputnik Italia am Mittwoch.

Laut Lelli hat sich die Situation auf der Halbinsel zum Besseren gewendet, nachdem sie wieder in den Bestand von Russland aufgenommen wurde. „Ich sehe einen bedeutenden Fortschritt auf der Krim. Als sie Teil der Ukraine war, war sie so gut wie allein“, erzählte der Geschäftsmann. Ihm zufolge entwickelt sich die Region mit „kosmischer Geschwindigkeit“, was sie für ausländische Unternehmer und Investoren besonders attraktiv mache.

Die Krim ist ihm zufolge ein idealer Ort für diejenigen, die ihr Geschäft von Grund auf beginnen wollen. Von der Halbinsel erzähle er oft seinen Landsleuten. „Es gibt eine Masse an Möglichkeiten, die die Krim bietet, vor allem viele für Kleinunternehmen, wie mir scheint (…), weil große Konzerne und multinationale Unternehmen den Sanktionen nicht entgehen können, aber für Kleinunternehmen ist es einfacher“, so Lelli.

Schon vor acht Jahren sei er auf die Krim gezogen. In der Stadt Sewastopol besitzt er eigenen Angaben nach eine Bar, die den Namen „Piacere“ trägt und 42 hausgemachte Eissorten anbietet. Lelli zufolge arbeitet sein Unternehmen aktiv mit russischen Lieferanten zusammen, die qualitativ hochwertige Zutaten importieren, was ein „exzellentes Endprodukt“ erbringe.

Die Stadtbewohner bezeichnet der Unternehmer als gutmütige und anständige Menschen, von denen sich viele für seine Heimat interessieren. „Ehrlich gesagt, fühle ich mich manchmal wie ein richtiger kleiner Botschafter. Die Einheimischen haben keine besonderen Kontakte zu den Italienern, deswegen verkörperst du ganz Italien, wenn du Italiener bist“, sagte er schließend."

Links:
Sanktionen beeinflussen Wirtschaft Sewastopols nicht - Gouverneur
Norweger wollen Westen überzeugen: Krim ist doch Teil Russlands

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Krim 13.10.2017: Moskau meint, Krim sei rechtmässig an Russland gefallen
Kreml lehnt Entschädigung der Ukraine für Krim ab
https://de.sputniknews.com/politik/20171013317849387-kreml-lehnt-ukraine-entschaedigung-wegen-krim-ab/

"Der Kreml hat die Idee einer Entschädigung der Ukraine für die Abspaltung der Krim abgelehnt. Laut Pressesprecher Dmitri Peskow war der jüngste Beitritt der Schwarzmeerhalbinsel zu Russland keinerlei Annexion, sondern durchaus rechtmäßig.

Am Dienstag hatte der tschechische Präsident Milo¨ Zeman die Ukraine aufgerufen, sich mit dem Verlust der Krim als vollendete Tatsache abzufinden, sich jedoch von Russland entschädigen zu lassen.

Es habe keine Krim-Annexion gegeben, „weder de facto noch de jure“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag. „Denn es war der Oberste Rat, das legitime Organ der Krim also, gewesen, der den Austritt aus der Ukraine beschlossen hatte, und zwar vor dem Hintergrund des Umsturzes (in Kiew – Red.) und der mit diesem Umsturz  einhergehenden extremistischen Bedrohung.“

Erst danach habe die Russischen Föderation die Halbinsel aufgenommen. „Deshalb kann von keiner Entschädigung die Rede sein.“

Russland hoffe, dass die Ukraine die Entscheidung der Krim-Bevölkerung doch noch anerkennen und damit eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland möglich machen werde, betonte Peskow.

Die Krim war im März 2014 – nach rund 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Schwarzmeerhalbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Nach Behördenangaben votierten 96,77 Prozent für die Wiedervereinigung mit Russland bei einer Wahlbeteiligung von 83,1 Prozent.

Der Anlass für das Referendum war der blutige Umsturz in Kiew, bei dem die Opposition Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet und eine von Nationalisten geprägte Regierung gestellt hatte. Die von Russischstämmigen dominierte Krim hat den Umsturz nicht anerkannt. Die Regierung in Kiew betrachtet die Krim als ukrainisches Gebiet. Auch die USA und andere westliche Staaten, die die neue ukrainische Führung unterstützen, haben die Wiedervereinigung der Insel mit Russland nicht anerkannt.

Die Halbinsel hatte bereits seit 1783 zu Russland gehört, bevor der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow 1954 die Halbinsel symbolisch von der Russischen Sowjetrepublik an die Ukrainische Sowjetrepublik – beide im Bestand der Sowjetunion – „verschenkte“. Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Dezember 1991 verblieb die von Russen dominierte Krim automatisch in der Ukraine. Laut russischen Politikern und Rechtsexperten war die eigenmächtige Übertragung verfassungswidrig."

Links:
Krim-Übergabe von 1954: Chruschtschows Sohn verschwieg das Wichtigste - Experte
Ukraine: Nationalisten blasen zu gigantischem Marsch auf Krim – FSB baut 50-km-Sperre

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14.10.2017: Trumpel-"USA" verweigerten russischer Militärdelegation Visa für die UNO in New York
Kreml reagiert auf US-Visa-Verweigerung für russische Militärdelegation
https://de.sputniknews.com/politik/20171013317856925-russland-usa-visa-verweigerung-militaerdelegetion-uno/

"Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die jüngste Verweigerung von US-Visa für eine Delegation des russischen Verteidigungsministeriums, die eine gescheiterte russisch-chinesische Veranstaltung in der Uno-Zentrale zur Folge hatte, als inakzeptabel bezeichnet.

„Am Rande der Uno — das ist das Stichwort", betonte der Kreml-Sprecher. Da die USA als Gastgeberland fungieren würden, in dem sich das Uno-Hauptquartier befinde, hätten die US-Behörden bestimmte Verpflichtungen, sagte er. „In diesem Fall sind wir selbstverständlich über die derartige Situation durchaus besorgt und halten diese für unannehmbar", so Peskow.

Am Mittwoch war bekannt worden, dass die US-Behörden den Mitgliedern einer Delegation des russischen Verteidigungsministeriums, darunter auch der Vize-Verteidigungsminister Andrej Tretjak, US-Visa für die Teilnahme an einer russisch-chinesischen Militärkonferenz in der Uno-Zentrale verweigert hatten. Dadurch wurde die Veranstaltung zum Scheitern gebracht."

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16.10.2017: Chatdienst verweigert Zusammenarbeit mit FSB - Geldbusse per Gericht
Telegram: Chatdienst lehnt Kooperation mit FSB ab – und muss Strafe zahlen
https://de.sputniknews.com/politik/20171016317889763-messaging-dienst-telegram-fsb-geldstrafe/

Links: Terroristen benutzen oft Internet-Netzwerke:

Der „heiße Draht“ des IS: Experte erläutert interne Terror-Kommunikation

Kreml kommentiert drohende Sperrung von russischem WhatsApp-Konkurrenten

In dieser Situation mit einer Bedrohung durch Terroristen in Netzwerken verweigert der Chatdienst "Telegram" die Zusammenarbeit mit dem FSB. Der Artikel:

"Ein Moskauer Gericht hat den russischen Messaging-Dienst Telegram zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er sich geweigert hat, dem Inlandsgeheimdienst FSB Informationen für die Entschlüsselung von Nachrichten zu übergeben. Das hat der Pressedienst des Gerichts mitgeteilt.

Das Unternehmen muss 800.000 Rubel (etwa 12.000 Euro) zahlen. Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow ist bislang nicht von einer Sperre von Telegram die Rede.

Telegram-Gründer Pawel Durow will ein Team von Juristen mit der Prüfung des Falles beauftragen und das Urteil anfechten.

Ende September hatte Durow mitgeteilt, der FSB habe eine offizielle Beschwerde gegen das Unternehmen wegen der Verletzung der russischen Anti-Terror-Gesetze eingereicht.

Früher oder später müsse Durow mit den Behörden zusammenarbeiten, sonst werde Telegram als Kommunikationsmittel aufhören zu existieren, äußere der Internet-Berater des russischen Präsidenten, German Klimenko. Kein Staat der Welt werde auf seinem Territorium anonyme Quellen dulden.

Das Paket der Anti-Terror-Gesetze verpflichtet die Funkanbieter und Internet-Firmen in Russland dazu, die aufgezeichneten Gespräche, Textmitteilungen und Bilder drei Jahre lang aufzubewahren. Bei Bedarf sollen sie den zuständigen Sicherheitsbehörden zur Verfügung gestellt werden."

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Krim 25.10.2017: "Krim-Brücke wird zuverlässig geschützt –Saboteure aus Kiew haben keine Chance"
https://de.sputniknews.com/politik/20171025318031780-krim-bruecke-schutz-saboteure-chancen/

"Die Behörden in Russland haben die Nationalgarde mit dem Schutz der künftigen Krim-Brücke beauftragt. Das teilte der Befehlshaber der Garde, Armeegeneral Viktor Solotow, mit, schreibt die Moskauer Tageszeitung "Nesawissimaja Gaseta" am Mittwoch. „Zur Lösung dieser Aufgabe wird in der Nationalgarde eine spezielle Seebrigade aufgestellt“, sagte er.

Die Notwendigkeit, die Riesenbrücke unter Einsatz modernster technischer Mittel zuverlässig zu schützen, ist offenkundig. Zuvor hatten Politiker und Medien in Kiew mit der Zerstörung dieses Objekts gedroht. Veröffentlicht wurden sogar Pläne des Generalstabes der ukrainischen Streitkräfte und des Zentrums für Sonderoperationen des Inlandsgeheimdienstes SBU zur Vernichtung der Brücke zwischen der Schwarzmeer-Halbinsel Krim und dem russischen Festland.

Es ist auch ein offenes Geheimnis, dass die USA den Bau der Brücke unter Einsatz von Satelliten und Spionagedrohnen RQ-4 Global Strike aufmerksam beobachten.

Zu bewachen ist nicht nur die Brücke selbst, sondern auch die Zufahrten und das gesamte Einzugsgebiet der Meerenge von Kertsch. Details zu technischen Schutzmitteln liegen nicht vor. Experten gehen aber davon aus, dass dabei hydroakustische und Radarkomplexe, seismische und Wärmesichtgeräte verwendet werden, die normalerweise beim Schutz besonders wichtiger staatlicher Küstenobjekte zum Einsatz kommen.

Diese mit 19 Kilometern längste Brücke Russlands wird laut Plänen im Dezember 2018 für den Auto- und Bahnverkehr freigegeben."

Link: Russische Militärs orten US-Spionageflugzeuge vor Krim-Brücke

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30.10.2017: Kriminelle NATO sucht in Russland RNA
Putin: Wer sammelt landesweit Gewebeproben von Russen und wozu?
https://de.sputniknews.com/panorama/20171030318093216-putin-russen-gewebeproben-entnahme/

"Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Montag mitgeteilt, dass irgendjemand landesweit Gewebeproben verschiedener russischer Stammvölker zu unklaren Zwecken sammelt. Der Zweck sei unklar, sagte Putin in einer Sitzung des Menschenrechtsrats in Moskau.

Der Direktor des Russischen Instituts für Wahlrecht, Igor Borissow, informierte seinerseits, dass Unbekannte mittels Videobeobachtung Bilder von russischen Bürgern aufnehmen und speichern würden.

Die Sache mit den Bildern sei noch halb so schlimm, antwortete Putin „Sie wissen aber, dass landesweit Gewebeproben entnommen werden. Und zwar von verschiedenen Ethnien in verschiedenen Regionen der Russischen Föderation.“ „Das wird zielgerichtet und professional gemacht. Da erhebt sich die Frage: wozu? Wir sind offenbar Objekt von großem Interesse“, so Putin weiter.

Im August hatten Medien berichtet, dass das US-Militär auf der Suche nach RNA-Mustern „russischer/europäischer Abstammung“ sei. Den Berichten zufolge passen Gewebemuster der Ukrainer den Amerikanern nicht."

Link: Warum das Pentagon lebendes Gewebe von Russen braucht

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31.10.2017: Kriminelle NATO sammelt DNA von russischen Bevölkerungen - wahrscheinlich für neue Bio-Waffe gegen Russen
Jagd nach Russen-DNA: „Westen schmiedet neuartige Bio-Waffe“
https://de.sputniknews.com/politik/20171031318101317-bio-proben-in-russland-westen-bio-krieg/

"Franz Klinzewitsch vermutet, dass im Westen eine neue, speziell auf die Russen zugeschnittene Biowaffe geschmiedet wird. Damit kommentierte der russische Sicherheitspolitiker die Informationen, laut denen Unbekannte Bioproben von russischen Stammvölkern sammeln.

Dass landesweit „zu unklarem Zweck“ Bio-Proben entnommen werden, hatte am Montag Präsident Wladimir Putin mitgeteilt.

„Es ist kein Geheimnis, dass jede Völkerschaft unterschiedlich auf eine biologische Waffe reagiert“, sagte Klinzewitsch, Vizechef des Sicherheitsausschusses des Föderationsrates (russisches Parlaments-Oberhaus). Deshalb würden die Bioproben in verschiedenen geographischen Regionen entnommen.

„Der Westen ist sehr akribisch und will sichergehen, wenn es dazu kommen sollte, Biowaffen einzusetzen.“

Er könne zwar nicht behaupten, dass ein Biokrieg gegen Russland unmittelbar in Vorbereitung sei, sagte Klinzewitsch. „Aber Szenarien für den Notfall werden mit Sicherheit schon durchgespielt. Diese Aktivitäten, die bereits seit längerem betrieben werden, haben jetzt unverschämte Formen angenommen“, sagte der Politiker.

Dass Präsident Putin das Thema persönlich ansprach, ist Klinzewitsch zufolge kein Zufall. „Die zuständigen Dienste im Westen müssen wissen, dass wir über ihr Interesse informiert sind.“

Militärexperte Igor Nikulin pflichtete bei:

Die Gewebeproben könnten für die Erschaffung einer „neuen Generation von biologischen Waffen“ gebraucht werden.

Laut dem Experten könnte man zum Beispiel Viren so programmieren, dass sie gegen nur eine bestimmte Nationalität wirken.

„Erste Versuche dieser Art hatte man bereits in den 1990er Jahren mit dem Humangenomprogramm unternommen“, sagte der Experte zum Sender RT. „In den Nulljahren wurden – unter welch einem edlen Vorwand auch immer, aber stets im Interesse des US-Verteidigungsministeriums – verschiedene genealogische Studien durchgeführt.“ Dass die slawische Gruppe und vor allem die Russen im Mittelpunkt des Interesses stehen, spräche für sich."

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31.10.2017: EUdSSR diskriminiert Russen immer wieder - internationale Organisationen schreiten ein
Lawrow: Russen in der Ukraine direkt diskriminiert
https://de.sputniknews.com/politik/20171031318099002-russen-diskriminierung-ukraine-baltikum-vorwuerfe/

"Die Russen in der Ukraine und in den baltischen Ländern werden laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow immer wieder diskriminiert.

„Es werden Versuche unternommen, die Tätigkeit unserer Mitbürger zu untergraben, ihre Reihen zu spalten, sie von Russland abzutrennen“, sagte Lawrow auf einer Konferenz der im Ausland lebenden Russen unter dem Motto „Jahrhundert der russischen Revolution: Einigung für die Zukunft“.

„In einigen Staaten, darunter in der Ukraine und in den baltischen Ländern, ist eine direkte Diskriminierung der Fall.“ Die russischen Botschaften und Konsulate verteidigten konsequent die Rechte der russischen Staatsbürger. Dafür würden nicht nur bilaterale Mechanismen, sondern auch das Potenzial verschiedener internationaler Organisationen genutzt. „Sie können immer mit unserer Hilfe und Unterstützung rechnen“, versicherte Lawrow.

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Wladimir (Russland) 1.11.2017: Da war einmal ein See - und nun ist er abgeflossen und alles weg
See in Russland wird von der Erde verschluckt - VIDEO
https://de.sputniknews.com/videos/20171101318117949-see-russland-erde-verschluckt/


"Im Gebiet Wladimir ist ein See sprichwörtlich von der Erde verschluckt worden. Wie die Vor-Ort-Aufnahmen zeigen, ist von dem See nur noch sein Tonboden geblieben - das Wasser samt Flora und Fauna verschwanden in der Tiefe. Das berichtet der TV-Sender 360.

Das Verschwinden des 20 Meter tiefen Waldsees Sakanzy kann laut Experten durch geologische Prozesse bedingt sein. Karstbildung führe zu solchen Einstürzen.

Die Karstgebiete sind in der Regel reich an Höhlen und unterirdischen Wasserläufen.

"Unter diesem See hatte sich bereits eine Höhle gebildet, die sich unter einer rund zwei Meter dicken Tonschicht befand. Der Ton ließ das Wasser nicht auslaufen. Es scheint aber, dass nach Regenfällen die Prozesse in Gang gesetzt wurden: An manchen Stellen sackte der Ton ein, so dass das Wasser einfach in den Trichter lief", erklärte der Direktor des Departements für Umweltwirtschaft und —schutz im Gebiet Wladimir, Alexej Migatschew."

Link: Mutter Natur gnadenlos: Gigantisches Erdloch vernichtet US-Stadt – VIDEO

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1.11.2017: Russischer Telegram-Messengerdienst: Aufrufe zu Gewalt oder Terror wird gelöscht
Russischer „Telegram“-Messenger: Gründer nennt verbotene Themen
https://de.sputniknews.com/technik/20171101318123021-russischer-telegram-messenger-gruender-verbotene-themen/

"Der Gründer des russischen Messenger-Dienstes Telegram, Pavel Durov, hat auf seinem Telegram-Accaunt erklärt, welche Themen in seinem Programm erlaubt sind und welche dagegen konsequent geblockt werden.

So gibt es laut Durov in seinem Kommunikations- und Chatprogramm keine Beschränkungen für jegliche politische Themen.

Es sei weder verboten, die russische oder jede andere Regierung zu kritisieren, noch den Chat für politische Debatten, öffentliche Tätigkeit oder die Organisation politischer Events zu nutzen. Telegram trete entschieden für Meinungsfreiheit insbesondere bei politischen Themen und offengesellschaftlichen Diskussionen ein, betont der Programmierer.

Die Admins des Messengers würden aber konsequent eindeutige Aufrufe zu Gewalt oder zu Terrorismus blockieren, so der Telegram-Gründer.

Als Beispiel nennt Durov einen Vorfall mit einem iranischen Telegram-Account. Lange Zeit habe dieser nur kleinere Aktionen und Scherze organisiert und habe keine Probleme mit der Telegram-Verwaltung gehabt.

Sobald aber auf diesem Accaunt Aufrufe gepostet wurden, Moscheen mit Molotow-Cocktails zu bewerfen und dies auf Video festzuhalten, sei er umgehend blockiert worden. Ähnlich werde mit anderen Vorfällen umgegangen, bei denen eindeutige terroristische, extremistische oder kriminelle Motivationen festzustellen seien. Insgesamt seien allein im Oktober mehr als 8.500 Accaunts gesperrt worden, die mit dem Terrorismus in Verbindung stehen könnten.

Zudem sei sein Telegram-Dienst absolut unabhängig von jeglichen Regierungen und werde weder selbst Zensur betreiben noch sich der Zensur irgendeiner Behörde unterstellen, so Durov weiter.

„Die Meinungsfreiheit ist einer der Werte, die wir nun bereits seit elf Jahren verteidigen – zuerst in Russland und jetzt überall in der Welt“, äußert der Star-Programmierer.

Der Telegram-Messenger zeichnet sich durch eine sehr hohe Sicherheit der genutzten Daten aus, die die meisten anderen vergleichbaren Dienste übertrifft.

Das Chatprogramm kann daher besonders gut für verschlüsselte Kommunikation genutzt werden, die von keiner anderen Instanz eingesehen werden kann.

Zum einen wird dies durch ein besonderes Verschlüsselungsverfahren erreicht, das ohne entsprechende Codes kaum entschlüsselt werden kann.

Zum anderen können die Nutzer in den Sicherheitseinstellungen weitere Optionen dazu schalten, sodass beispielsweise der gesamte Chat nach nur wenigen Sekunden automatisch gelöscht wird und nie mehr eingesehen werden kann."

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1.11.2017: Perverse Russland-Sanktionen: "US"-Firmen dürfen bei russischen Öl- und Gasprojekten nicht mehr teilhaben
Russlands Öl-Geschäft: US-Firmen dürfen nirgends mehr mitmischen - oder?
https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20171101318113438-russland-usa-sanktionen-oel-gasfoerderung/

"US-Firmen dürfen bei künftigen Förderprojekten russischer Öl- und Gaskonzerne nicht mehr mitmachen – auch wenn es um Vorhaben außerhalb Russlands geht. Das US-Finanzministerium gibt dies in einer neuen Richtlinie vor, wie die Zeitung „RBC“ berichtet.

Sanktionen gegen russische Öl- und Gaskonzerne hatte der ehemalige US-Präsident Obama in 2014 verhängt. Der amtierende Staatschef Donald Trump unterzeichnete dann im August dieses Jahres ein Gesetzt über deren Ausweitung.

Jetzt hat das US-Finanzministerium eine entsprechende Richtlinie erlassen, die genau regelt, gegen wen die erweiterten Sanktionen gerichtet und wie sie umzusetzen sind.

Die Obama-Sanktionen hatten es Firmen aus den USA untersagt, Waren, Dienstleistungen und Technologien für Öl- und Gasförderprojekte auf russischem Boden zu liefern, sofern russische Konzerne daran beteiligt sind, die auf der US-Sanktionsliste stehen – nämlich Rosneft, Gazprom, Gazprom Neft, Lukoil und ihre Tochtergesellschaften.

Diese Sanktionen bleiben bestehen, die neue Regel aber greift auch bei Projekten außerhalb Russlands. Wenn Rosneft beispielsweise in Brasilien oder Venezuela Lagerstätten erschließt, dürfen US-Firmen sich daran eigentlich nicht beteiligen – auch nicht als Zulieferer. 

Ein Schlupfloch lässt das US-Finanzministerium aber offen: Das Verbot gilt nur, wenn ein russischer Konzern von der Sanktionsliste mit mehr als 33 Prozent am Projekt beteiligt ist oder über eine Stimmenmehrheit verfügt. Ein weiteres Detail: Ausgeschlossen ist die Kooperation laut der Zeitung dann, wenn das Vorhaben am 29. Januar 2018 oder später beginnt.

Mit anderen Worten: An russischen Förderprojekten, die vor dem genannten Datum außerhalb Russlands starten, dürfen US-Konzerne mitwirken. Als Startpunkt setzt das US-Finanzministerium nicht etwa die erste Bohrung fest, sondern die Erteilung der entsprechenden Genehmigung für die Erkundung oder Erschließung einer Lagerstätte.

Hat einer der Projektpartner so eine Genehmigung erhalten, entfallen die Einschränkungen, wie die Zeitung schreibt.

Konkretes Beispiel: Hat ein Land seinem Staatskonzern eine Genehmigung zur Erschließung eines Öl- oder Gasfelds vor dem 29. Januar 2018 erteilt, darf dieser Konzern russische Partner auch später mit ins Boot holen, ohne auf die Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Firmen verzichten zu müssen."

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3.11.2017: Kanada mit neuen Russland-Sanktionen - wegen eines Toten in einem Gefängnis
Neues Gesetz greift
Kanada verhängt Sanktionen gegen Russland
http://www.n-tv.de/politik/Kanada-verhaengt-Sanktionen-gegen-Russland-article20115981.html

Link:
Kanada sanktioniert 30 Russen wegen „Fall Magnitski“

Der Artikel:

"Nach den USA verkündet auch Kanada Strafmaßnahmen gegen russische und venezolanische Regierungsvertreter. Menschenrechtsverletzungen und Korruption sind die Begründung. Unter den Betroffenen ist auch Venzuelas Präsident Maduro.

http://www.n-tv.de/politik/Kanada-verhaengt-Sanktionen-gegen-Russland-article20115981.html

"Kanada hat gegen 30 russische Regierungsvertreter Einreiseverbote verhängt und ihre Vermögen eingefroren. Das Außenministerium in Ottawa warf ihnen eine Mitschuld am Tod des Anti-Korruptionsanwalts Sergej Magnitski vor, der 2009 in russischer Haft starb.

Zu denjenigen, die von den Strafmaßnahmen betroffen sind, zählt mit Russlands Chefermittler Alexander Bastrykin ein enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin. Die Sanktionen signalisierten deutlich, dass Kanada gegen Einzelpersonen vorgehe, die von erheblicher Korruption profitierten oder in Menschenrechtsverletzungen verwickelt seien, erklärte Außenministerin Chrystia Freeland.

Die russische Botschaft in Ottawa kritisierte die Strafmaßnahmen als "absolut gegenstandslos und verwerflich". Neben den Regierungsvertretern Russlands wurden auch 19 Venezolaner, darunter auch Präsident Nicolas Maduro, mit Sanktionen bestraft. Auch drei Landesvertreter des Südsudans wurden sanktioniert.

Die Sanktionen wurden nach Angaben des kanadischen Außenministeriums auf Basis eines neuen Gesetzes verhängt. Dieses erlaubt es der Regierung, Strafmaßnahmen gegen Personen zu erlassen, die nach ihrer Auffassung Menschenrechtsverstöße begangen haben.

Quelle: n-tv.de , mba/rts"

Link: 02.11.17 Moskaus Zentralbankchefin "Das russische Bankensystem ist gesund"

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3.11.2017: Russland mit Kanada-Sanktionen
Russland reagiert prompt auf Kanadas Sanktionserweiterung
https://de.sputniknews.com/politik/20171103318160066-spiegelgleich-einreise-verboten-gegenseitigkeit-amtstraeger-bestrafen/

"Russland hat bereits auf die Sanktionserweiterung Kanadas am Freitag reagiert: Dutzenden kanadischen Bürgern ist nach Angaben des Außenministeriums in Moskau nun die Einreise nach Russland verboten.

„Wir müssen spiegelgleich agieren. Ausgehend vom Prinzip der Gegenseitigkeit haben wir beschlossen, einer Reihe von kanadischen Funktionären die Einreise in unser Land zu verbieten“, geht aus einer Mitteilung auf der Webseite des russischen Ministeriums hervor.

Die Liste der betroffenen Kanadier sei „sehr lang und enthält Dutzende Namen“, heißt es ferner.

„Es geht um jene antirussisch gestimmten kanadischen Bürger, die den bilateralen Beziehungen der beiden Länder systematisch geschädigt haben“, teilte die Behörde mit.

Zuvor am Freitag hatte Kanada im Rahmen des „Magnitski-Gesetzes“, das am 19. Oktober in Kraft getreten war, Sanktionen gegen 30 russische Bürger verhängt.

Der Vize-Außenminister Russlands Sergej Rjabkow hatte das Gesetz, das an den „Magnitsky Act“ in den USA angelehnt ist, als inakzeptabel verurteilt und betont, dass dieses die aktuell ohnehin schwierigen Beziehungen zu Kanada noch weiterhin erschwere.

Der „Magnitsky Act“ wurde von den USA Ende 2012 mit dem Ziel angenommen, russische Amtsträger zu bestrafen, die aus Sicht der US-Behörden den Tod des Wirtschaftsprüfers des Fonds Hermitage Capital, Sergej Magnitski, in einem Moskauer Gefängnis und damit die Verletzung der Menschenrechte verschuldet haben sollen. Die Liste mit den Namen dieser Amtsträger wird auch als „Magnitski-Liste“ bezeichnet."

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4.11.2017: Krim war immer russisch - Einheit mit Russland war ein "Krim-Traum"
Krim-Chef über „langjährigen Traum“ der Halbinsel-Bewohner
https://de.sputniknews.com/politik/20171104318161648-krim-traum-einwohner-bekannt/

"Anlässlich des Tages der Volkseinheit, der am heutigen Sonntag in ganz Russland gefeiert wird, hat das Krim-Oberhaupt Sergej Aksjonow den langjährigen Traum der Einwohner der Schwarzmeer-Halbinsel offengelegt.

„Die Einheit mit Russland war viele Jahre lang unser ‚Krim-Traum‘“, sagte Aksjonow. „Sie wurde dank der Einheit der Bewohner der Halbinsel, dank einer tapferen und weisen Entscheidung des Präsidenten und der Unterstützung des russischen Volkes verwirklicht.“ 

Der Tag der Volkseinheit habe für die Krim-Bewohner eine besondere Bedeutung. „Das Verhältnis zur russischen Krim ist eine Art Test für Patriotismus geworden, der zeigt, was der Weltansicht eines Menschen zugrunde liegt – die Liebe zur Heimat, der Respekt vor ihrer Geschichte oder aber eine arrogante Missachtung gegenüber dem eigenen Land und Volk“, so der Politiker. 

Zuvor hatte Aksjonow dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko empfohlen, nicht von einer Rückkehr der Halbinsel in den Bestand der Ukraine zu träumen und keine Strategien dazu zu kreieren, da die Einwohner der Republik Krim ihre Wahl bereits getroffen hätten."

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Link: „Kiewer Politiker wollten Krim im Blut ertränken“ – Ex-Generalstabschef

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Krim 5.11.2017: Der Ferienort der russischen Elite hat viele Schlösser und Paläste
Paläste und Schlösser der Krim
https://de.sputniknews.com/infographiken/20171105318169812-palaeste-schloesse-krims/

Die Schlösser der Krim sind bereits seit vielen Jahrhunderten eine Visitenkarte der Halbinsel. Einen besonderen Platz nehmen die Paläste ein, die hier noch zu Zeiten des Russischen Kaiserreichs errichtet wurden. Jeder dieser Paläste ist eine echte Perle. Zu den bekanntesten gehören der Schlosspalast „Schwalbennest", der Woronzow-Palast, der Liwadija-Palast und der Massandra-Palast.

Woronzow-Palast
Schwalbennest
Liwadija-Palast
Massandra-Palast
Woronzow-Palast

Stadt Alupka: Woronzow-Palast
Der Woronzow-Palast liegt in Alupka am Fuß des Berges Ai-Petri. Der Palast wurde aus Diabas-Gestein gebaut, das nicht weit entfernt gewonnen wurde. Seit 1956 befindet sich ein Museum in dem Palast. Der Woronzow-Palast ist von einem Park umgeben — einem Denkmal der Park- und Gartenkunst.

Der Palast wurde von 1828 bis 1848 als Sommerresidenz des angesehenen russischen Staatsmanns Graf Michail Woronzow gebaut. Nach der Übernahme der Regierung durch die Sowjetmacht wurde der Woronzow-Palast verstaatlicht. Mitte 1921 wurde er als Museum eröffnet. Vom 4. bis 11. Februar 1945 war der Woronzow-Palast während der Jalta-Konferenz die Residenz der britischen Delegation unter Leitung von Winston Churchill. Seit 1990 ist er das Schlosspark-Freilichtmuseum von Alupka.

Siedlung Gaspra
Schwalbennest
Das „Schwalbennest" ist ein historisches Baudenkmal. Es befindet sich 40 Meter über dem Meer auf einer Klippe, dem Ai-Todor-Kap, in der Siedlung Gaspra an der Südküste der Krim.

Der erste Holzbau an diesem Ort wurde für einen russischen General nach dem Russisch-Türkischen Krieg von 187 bis 1878 errichtet. Zu dem heutigen Schloss wurde das „Schwalbennest" dank dem russischen Ölmagnat Pawel Steingel umgebaut. Steingel entschied sich für den Bau eines romantischen Schlosses, das an mittelalterliche Bauten am Rhein erinnern sollte. Mit dem Projekt zum Bau des neuen Gebäudes wurde 1911 der Ingenieur und Bildhauer Leonid Sherwood beauftragt.

Siedlung Liwadija
Liwadija-Palast
Der Liwadija-Palast ist die ehemalige südliche Residenz der russischen Kaiser, die am Schwarzen Meer in der Siedlung Liwadija liegt.

Der Palast im leicht „italienischen" Stil wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Für den Bau bezahlte Nikolaus II. zwei Millionen Rubel – eine riesige Summe zur damaligen Zeit. Um die Gebäude der Schlossanlage wurde ein schöner Park angelegt, der mit immergrünen Pflanzen bepflanzt wurde. Die Pflanzen stammen aus aller Welt. Vom 4. bis 11. Februar 1945 fand im Liwadija-Palast die Jalta-Konferenz der Regierungs- und Staatsoberhäupter der drei alliierten Mächte Sowjetunion, USA und Großbritannien (Josef Stalin, Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill) statt. Während der Jalta-Konferenz wurde der Palast von der gesamten US-Delegation unter der Leitung des US-Präsidenten Franklin Roosevelt bewohnt.

Heute ist der Liwadija-Palast ein Museum.


Oberes Massandra
Massandra-Palast
Der Massandra-Palast von Kaiser Alexander III. liegt im Oberen Massandra an der Südküste der Krim. Heutzutage ist er ein Palastmuseum – eine Filiale des Schlosspark-Freilichtmuseums von Alupka.

Mit dem Bau des Palastes wurde 1881 im Auftrag von Fürst Semjon Woronzow begonnen. Das Projekt nach dem Stil von Ludwig XIII. wurde von Etienne Bouchard entwickelt. 1882 wurde der Bau des Palastes wegen des Todes von Fürst Woronzow eingestellt. 1889 wurde das Besitztum von Alexander III. erworben. Heute ist der Massandra-Palast ein Museum. Am 1. Juni 2017 wurde auf dem Gelände des Massandra-Palastes die Bronzebüste von Kaiser Alexander III. feierlich eingeweiht.

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Russland 15.11.2017: Kriminelle organisieren seit 2 Monaten Telefonterror mit falschen Bombendrohungen
2,3 Millionen Russen wegen Bombendrohungen evakuiert
https://de.sputniknews.com/panorama/20171115318305617-millionen-russen-evakuiert/

"Seit zwei Monaten werden russische Städte von Bombendrohern terrorisiert. Tausende Gebäude wurden seither geräumt und mehr als zwei Millionen Menschen in Sicherheit gebracht, wie Sputnik aus Sicherheitskreisen erfuhr.

„Bei 3220 Objekten in 186 russischen Städten sind Drohanrufe eingegangen. Rund 2.318.000 Menschen wurden evakuiert“, teilte ein anonymer Sprecher mit.  Ihm zufolge lässt die Welle des Telefonterrors inzwischen nach.

Die Welle der Bombendrohungen in Russland hört seit dem 11. September 2017 nicht auf. Erste Anrufe waren im Fernen Osten eingegangen. In den Folgetagen meldeten sich anonyme Bombendroher bei Behörden, Bahnhöfen, Schulen, Kinos und Hotels in praktisch allen Landesteilen.

Nach den jüngsten Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB sind 75 der insgesamt 85 russischen Regionen betroffen, darunter auch die beiden größten Städte Moskau und Sankt Petersburg. Bisher erwiesen sich alle Drohungen als Falschalarm.

FSB-Chef Alexander Bortnikow teilte im Oktober mit, dass mutmaßliche Täter festgestellt worden seien. Bei ihnen handle es sich um vier russische Bürger, die sich im Ausland aufhalten und möglicherweise Helfer in Russland haben."

Link: „Telefonterror“-Welle in Russland: Putin informiert, alle Maßnahmen ergriffen – Kreml

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21.11.2017: Wolga ist ein Öl-Fluss mit haufenweisen Schiffswracks etc.
Welche Gefahr Europas längster Fluss für Russland in sich birgt
https://de.sputniknews.com/panorama/20171121318376282-russland-umweltkatastrophe/

"Die Wolga, die Mutter aller russischen Flüsse, an deren Ufern 66 Städte liegen, wird langsam zum Schauplatz einer Umweltkatastrophe. Mancherorts ist die Lage so schlimm, dass dies nicht nur die Gesundheit der Anwohner, sondern auch die Wirtschaft des Landes bedroht. Die Regierung ergreift nun alle möglichen Maßnahmen, um die Situation zu retten.

Was ist passiert?

Russland hat von der UdSSR nicht nur eine entwickelte Industrie geerbt, sondern auch die Folgen von deren Entwicklung – eine große Menge an Abfall und veraltete Systeme zur Abfallverwertung. Die industrielle Herstellung ging jedoch langsam zurück, viele Waren wurden aus dem Ausland konsumiert. Somit wurde auch der negative Einfluss auf die Umwelt geringer. Mit der Zeit begriff die russische Regierung, dass dies aber für die Wirtschaft des Landes – vor allem vor dem Hintergrund immer neuer Sanktionen – ein totes Gleis sei. Der Wiederaufbau des Industriesektors führte erneut zur Erhöhung der Abfallmenge – und letztendlich zu einer schwierigeren ökologischen Situation. 

Das Monitoring der russischen Umweltschutzbehörden im Sommer 2017 hat ergeben, dass die maximal zulässige Konzentration von Ölprodukten in der Wolga um ein Vierfaches übertroffen ist.

Die Wolga nimmt nach dem Umfang von eingeflossenem Abwasser – 5,3 Milliarden Kubikmeter – den ersten Platz in Russland ein. Das in die Flüsse Don oder Kuban eingeflossene Abwasser beträgt zum Beispiel nur noch 0,6 und 0,5 Milliarden Kubikmeter.

Am Flussgrund bleiben zudem mindestens noch 400 Schiffe liegen, die oxydieren und das Wasser verschmutzen. In den letzten zehn Jahren wurden bereits etwa 2000 gesunkene Schiffe geborgen.

Rettungsmaßnahmen der Regierung 

Russlands Präsident Wladimir Putin, der den Umweltfragen traditionell erhöhte Aufmerksamkeit schenkt, hat nun angewiesen, im Haushalt des Landes für das kommende Jahr sowie die Planperiode 2019-2020 zusätzliche Mittel für die Entwicklung der landseitigen städtischen Umwelt und die Erhaltung des Öko-Systems des Flusses Wolga bereitzustellen.

Premierminister Dmitri Medwedew bewertete den großen russischen Fluss schon im August als den ökologisch ungünstigsten Ort im ganzen Land und betonte, dass in den Fluss 38 Prozent aller verschmutzen Abflüsse einfließen würden. Um die Lage zu retten, wurde im föderalen Programm zur Reinigung der Wolga bis 2025 eine Sonderfinanzierung in Höhe von 257 Milliarden Rubel (etwa 3,5 Milliarden Euro) vorgesehen.

In naher Zukunft muss die russische Aufsichtsbehörde für Konsumenten- und Gesundheitsschutz Rospotrebnadsor auf Medwedews Anweisung hin die Arbeit zur Aufdeckung und Unterbindung der Abwasserentsorgung in die Wolga gewährleisten, während die Ministerien für Transport und Umwelt das Problem des Mülleinsammelns von den Schiffen lösen sollen.

Nach Informationen des Umweltministers Dmitri Donskoj müssen zum einen 69 die Umwelt schädigende Objekte abgerissen werden, und zweitens die Kläranlagen entweder modernisiert oder – in 17 an der Wolga liegenden Regionen – erst geschaffen werden. Zum Jahr 2020 müssten zudem automatisierte Systeme zur Abwasserkontrolle an Objekten eingerichtet werden, die einen negativen Einfluss auf die Umwelt ausüben.

Hierbei werden auch junge russische Wissenschaftler helfen, die bereits eine Anlage entwickelt haben, die es ermöglicht, gleichzeitig den Wasserverschmutzungsgrad zu kontrollieren und Stickstoffverschmutzung zu entfernen. Diese soll zudem noch erneubare Energie aus dem Schlick erzeugen können."

Links: Wolgograd bringt alle Fans unter: „Schwimmende Hotels“ für WM-2018

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21.11.2017: Im Ural ist scheinbar eine Atombombe explodiert oder so
Russischer Wetterdienst erklärt „extrem hohe Radioaktivität“ für „ungefährlich“
https://de.sputniknews.com/panorama/20171121318386150-russland-europa-radioaktivitaet-entwarnung/

"Im Streit um die Ursache erhöhter Radioaktivität sorgt der russische Wetterdienst Rosgidromet mit widersprüchlichen Angaben für Verwirrung. Zwar berichtet die Behörde von einer „extremen Belastung“ durch das radioaktive Ruthenium in mehreren Landesteilen, beschwichtigt aber zugleich: Die Konzentration sei ungefährlich und geringer als in der EU.

In mehreren Regionen Russlands sei Ende September 2017 Oktober eine „extrem hohe Belastung“ mit Ruthenium-106 (Ru-106) festgestellt worden, teilte Rosgidromet in einem Bericht mit.

Demnach war die Ru-106-Konzentration, die in der Woche vom 25. September bis 1. Oktober in Argajasch (rund 40 km nördlich der Ural-Metropole Tscheljabinsk) gemessen wurde, 986 mal höher als im gleichen Zeitraum des Vormonats. In der etwas nördlich gelegenen Ortschaft Nagorny sei eine 440-fache Erhöhung registriert worden.

Im selben Bericht schreibt Rosgidromet, die registrierten Ru-106-Konzentrationen lägen, auch wenn sie eine „extrem hohe Belastung“ darstellen würden, weit unter den erlaubten Durchschnittswerten, die „20- bis 40mal“ höher seien.

Rosgidromet-Chef Maxim Jakowenko beteuerte am Dienstag: „Es gibt keine Gefahr“. Die nachgewiesen Mengen hätten die erlaubten Grenzwerte „tausendfach unterschritten“. Selbst in Rumänien sei die Radioaktivität „eineinhalb bis zweifach höher“ gewesen.

Ein Sprecher der russischen Atomenergiebehörde Rosatom ließ seinerseits wissen, in den russischen Atomanlagen habe es keine Pannen und keine Vorfälle gegeben, die zu erhöhten Ruthenium-Werten hätten führen können.

Anfang Oktober hatte das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) von ungefährlich geringen Mengen von Ruthenium-106 in Deutschland, aber auch in Italien und Österreich berichtet. BfS-Fachleute vermuteten, dass die Quelle im südlichen Ural liegen könnte. Die russische Atomenergiebehörde Rosatom wies diese Mutmaßung als falsch zurück."

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Ural 21.11.2017: Radioaktives Ruthenium-106 aus Russland schafft es bis über das Tessin
Auch das Tessin betroffen: Russland gibt extreme Strahlenwerte im Ural zu
http://www.20min.ch/panorama/news/story/20144285

"Sogar im Tessin wurden Spuren von Ruthenium-106 in der Luft gemessen. Nun bestätigt der russische Wetterdienst eine «hohe Konzentration» im südlichen Ural.

Ende September hat es in Teilen Russland eine «äusserst hohe» Konzentration von radioaktivem Ruthenium-106 gegeben. Dies bestätigte der russische Wetterdienst am Montag und gab damit internationalen Befürchtungen recht.

Die höchste Konzentration registrierte die Behörde in der Messstation Argajasch, einem Dorf in der Region Tscheljabinsk im südlichen Ural an der Grenze zu Kasachstan. Dort sei in der Woche vom 25. September bis 7. Oktober eine Konzentration von Ruthenium-106 gemessen worden, die das 986-Fache des erlaubten Werts betragen habe.

Argajasch liegt 30 Kilometer vom Atomkraftwerk Majak entfernt, wo sich 1957 einer der schlimmsten Atomunfälle der Geschichte ereignet hat. Heute dient die Anlage der Wiederaufbereitung abgebrannter nuklearer Brennstoffe.

Ruthenium-106 wurde nach Angaben des Wetterdienstes Rosgidromet später auch in Tatarstan, dann im Süden Russlands und ab dem 29. September in Italien und von da aus in nördlicheren europäischen Ländern festgestellt.

Internationale Beobachtungen bestätigt

Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hatte bereits Anfang Oktober erklärt, die leicht erhöhten Messwerte gingen «mit hoher Wahrscheinlichkeit» auf einen Ursprungsort im südlichen Ural zurück. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk könne als Ursache aber ausgeschlossen werden. Auch das französische Institut für Atomsicherheit (IRSN) erklärte, das radioaktive Material stamme wahrscheinlich aus einem Gebiet zwischen der Wolga und dem Ural.

Das österreichische Umweltministerium hatte Anfang Oktober bekanntgegeben, dass die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) an mehreren Messstellen in Österreich in der Luft geringe Mengen an Ruthenium-106 nachgewiesen habe. Die Konzentration liege im sehr niedrigen Bereich von wenigen Millibecquerel pro Kubikmeter und sei radiologisch unbedenklich. Auswirkungen auf Bevölkerung und Umwelt seien auszuschliessen, hiess es damals.

In der Südschweiz hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bei Cadenazzo im Rahmen ihrer kontinuierlichen Überwachung der Radioaktivität in der Luft ebenfalls Spuren von Ruthenium 106 gemessen. Die höchsten Werte wurden dort zwischen dem 2. und 3. Oktober registriert, wie das BAG Mitte Oktober mitteilte. Seither sanken die Werte im Tessin. An den Messtationen auf der Alpennordseite wurde keine Rutheniumbelastung festgestellt.

Verschleierung möglich

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace forderte die russische Atombehörde Rosatom auf, eine gründliche Untersuchung vorzunehmen und die Ergebnisse über die Vorfälle in Majak zu veröffentlichen. Greenpeace werde von der Staatsanwaltschaft verlangen, «Ermittlungen über die mögliche Verschleierung eines Atomunfalls einzuleiten», erklärte der Organisation.

Mitte Oktober hatte Rosatom versichert, in Russland seien in der Woche vom 25. September bis 7. Oktober keine Spuren von Ruthenium-106 festgestellt worden – mit Ausnahme von St. Petersburg, dort aber in niedriger Konzentration. Die Behörde reagierte damals auf Berichte europäischer Institute, denen zufolge in mehreren europäischen Ländern leicht erhöhte Werte von Ruthenium-106 registriert wurden.

(chk/sda)"

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Krim 28.11.2017: Weiterhin 80% für Russland
So ist‘s mit Krim-Bürgern: 80 Prozent würden wieder für Beitritt zu Russland stimmen
https://de.sputniknews.com/politik/20171128318482115-80-prozent-fuer-beitritt-zu-russland-stimmen/

"Der Bericht eines unabhängigen Thinktanks aus Berlin zerstört Mythen über die russische „Annexion“ der Krim, schreibt Florian Rötzer am Dienstag für die Nachrichtenwebseite Heise online.

Wie ist es um Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Osteuropa bestellt? Dies analysiert das unabhängige Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOIS), das vom Bundestag nach Beginn des Ukraine-Konflikts beschlossen wurde und im Oktober 2016 in Berlin seine Arbeit aufgenommen hat, wie der Autor schreibt.

Das Zentrum habe nun versucht, mit einer Umfrage die Stimmung der Menschen auf der Krim zu ermitteln, schreibt Rötzer. Passt zu diesem Stimmungsbild die westliche Erzählung, dass Russland die Schwarzmeer-Halbinsel gewaltsam unter seine Kontrolle gebracht habe?

Dass die Krim für Russland strategisch wichtig sei – wegen des Stützpunktes der Schwarzmeerflotte –, dies hätten alle Spieler gewusst. Der russische Präsident Wladimir Putin habe auch klargemacht, er könne es nicht zulassen, dass Russlands Zugang zum Schwarzen Meer und damit auch zum Mittelmeer beeinträchtigt werde, schreibt der Autor.

Es könne durchaus sein, „dass Russland einen Plan in der Schublade hatte, um die Krim an sich zu reißen“. Doch dies sei wohl Spekulation. „Jedenfalls eroberten die russischen Streitkräfte nicht einfach die Halbinsel, nach Putins Darstellung sicherten sie lediglich das Referendum ab, indem sie das ukrainische Militär blockierten und so Blutvergießen verhinderten“, so Rötzler.

Das Krim-Parlament habe sehr schnell ein Referendum beschlossen, „möglicherweise unter politischem und militärischem Druck“, bei dem bekanntlich 95 Prozent für die Unabhängigkeit und die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt hatten – bei einer Wahlbeteiligung von 82 Prozent.

„Aus Sicht der ukrainischen Verfassung war das einseitig beschlossene Referendum ungültig, der Westen erkannte es nicht an und sprach von einer Annexion“, schreibt der Autor.

Doch was sagt die Umfrage? „Auf die Frage, ob sie heute, wenn es wieder ein Referendum gäbe, wieder wie 2014 für die Vereinigung mit Russland stimmen würde, antworteten 78,8 Prozent mit Ja, nur 2,4 Prozent sagten, sie würden anders abstimmen, 6,8 Prozent wollten die Frage nicht beantworten.“

Dass diese Antwort auf Angst in der Bevölkerung zurückgeführt werden könne, „könnte bei manchen Tataren der Fall sein, aber wohl nicht bei der Mehrheit der Bevölkerung“, so Rötzler.

„Wenn der Mehrheitswille der Bewohner einer Region oder das Selbstbestimmungsrecht der Völker zählt, dann wäre nach dieser Umfrage die Sezession und der Anschluss an Russland eine demokratische Entscheidung gewesen.“

Übrigens: 80 Prozent der Befragten sehen sich laut der Umfrage als russische Bürger. Etwas mehr als 13 Prozent hätten angegeben, sie seien Bürger der Krim. „Zuhause sprechen mehr als 80 Prozent nur Russisch, gerade einmal ein Prozent nur Ukrainisch und zwei Prozent nur Tatarisch“, so die Umfrage-Ergebnisse laut Rötzler.

Zehn Prozent der Befragten würden darüber nachdenken, die Krim zu verlassen. „Es sind überwiegend junge Menschen, die aber vor allem in andere russische Gebiete auswandern wollen. In die Ukraine wollen deutlich weniger. In einem EU-Land zu leben, reizt die Krim-Bürger kaum.“

So schlimm kann es auf der Krim also nicht sein, oder? Fast zwei Drittel seien mit der wirtschaftlichen Situation auf der Krim zufrieden; ebenso viele bewerten das Zusammenleben der verschiedenen ethnischen Gruppen auf der Halbinsel als friedlich. Fast 80 Prozent hätten angegeben, das Verbot der Medschlis des Krimtatarischen Volkes mitzutragen. „Vertretern der russlandkritischen Fraktion im Westen wird auch nicht gefallen, dass der russische Präsident das größte Vertrauen bei den Krim-Bürgern findet, dicht gefolgt von der russischen Armee.“

Befragt wurden laut dem Autor im Frühjahr 1800 Bewohner der Krim, darunter 200 Tataren. Die große Mehrheit der Krim-Bürger ist russisch-orthodox und gehört mit 62 Prozent mehrheitlich dem Moskauer Patriarchat an. Bei der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche sind demnach 4,6 Prozent; 14 Prozent gehören anderen orthodoxen Gemeinschaften an; 16 Prozent sind muslimisch."

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